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Marbach First

Die Liste der Zuschlagpreise unserer Auktion 17 vom vergangenen Samstag ist online – die noch unverkauften Nummern stehen ab sofort zum Nachverkauf.

Den Zuschlag für das sechsseitige Kafka-Manuskript erhielt bei 150.000 EUR ein amerikanischer Privatsammler. Nachdem dieser erfuhr, dass er mit seinem Gebot am Telefon zuletzt das Deutsche Literaturarchiv Marbach als direkten Unterbieter “ausgestochen” hatte, entschied er sich in der Nacht nach der Auktion, dieser Institution den Vorrang zu lassen. Diese Übernahme befördert er zudem durch finanziellen Ausgleich des letzten Gebotsschritts: “Der Verkäufer soll ja nicht Leidtragender meines Entschlusses sein” schrieb uns der deutschstämmige Sammler.

Kafka-Manuskript im Pressespiegel

Der Spiegel 18/2018: “Eigentlich hatten sie Reiseführer zusammen schreiben wollen. ,Billig’ sollte die Reihe heißen, die sie planten, und sie beide würden damit zu reichen Männern werden …”

NDR (27. Mai)

Hamburg Journal (26. Mai)

Die Welt (27. Mai)

Deutschlandfunk (28. Mai)

Hamburger Abendblatt (27. Mai)

Für die Freiheit der Kunst

avenidas
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un admirador

Alleen
Alleen und Blumen

Blumen
Blumen und Frauen

Alleen
Alleen und Frauen

Alleen und Blumen und Frauen und
ein Bewunderer

Hintergründe:
DLF Kultur (25.10.2017)
Der Spiegel (23.1.2018)
Die Zeit (24.1.2018)

Aus der Sammlung Herbert Kästner, Leipzig

In unserer Auktion 14 (18. und 19. November 2016) versteigerten wir

Deutsche Erstausgaben, illustrierte Bücher und Pressendrucke
aus den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts – Aus der Sammlung Herbert Kästner, Leipzig

Mit Verweis auf Stefan Zweig, der sich schon im sechsten Lebensjahrzehnt von Teilen seiner Autographen-Sammlung trennte, begründet der Leipziger Bibliophile, Wiederbegründer des Leipziger Bibliophilenabends und Herausgeber mehrere bibliographischer Standardwerke, Herbert Kästner, seinen Entschluss, aus Anlass seines 80. Geburtstages Teile seiner Bibliothek versteigern zu lassen: »Objekte, die einst dem antiquarischen Kreislauf entzogen wurden, nun wiederum in den antiquarischen Kreislauf zurückfließen zu lassen – in der Hoffnung, dass sie in einer anderen Bücherwelt willkommen sind«.

Der Sonderkatalog verzeichnet mehr als 600 Titel in etwas mehr als 300 Katalognummern. Das Angebot reicht von der Erstausgabe von Thomas Manns »Buddenbrooks«, einem Vorzugsexemplar von Littmanns »Der morgenländische Floh« mit Radierungen von Marcus Behmer (neben weiteren von diesem illustrierten Büchern), mehreren Drucken der Cranach-Presse und der Ernst Ludwig-Presse über Erstausgaben Franz Kafkas mit den seltenen Schutzumschlägen und seiner »Betrachtung« in der Originalbroschur bis hin zu hunderten Erstausgaben. Der Katalog verzeichnet Erstdrucke von Bertolt Brecht, Gottfried Benn (u. a. ein tadelloses Exemplar seines Erstlings »Morgue«), Else Lasker-Schüler, Georg Heym – dabei auch ein verlagsfrisches Exemplar seiner Gedichtsammlung »Umbra vitae« mit den Holzschnitten von Ernst Ludwig Kirchner –, Georg Trakl, Joachim Ringelnatz, Robert Walser u.v. a. Unter den Illustratoren sind besonders George Grosz, Hans Alexander Müller und Hugo Steiner-Prag mit Vorzugs- und unikaten Künstlerexemplaren vertreten.

Auktion 13 – Abschluss der Frühjahrsauktion

Unsere Auktion 13 haben wir soeben beendet.

Es wurden eine Vielzahl bemerkenswerter Zuschläge erreicht: Gemälde von Werner Gilles (4.500-9.500 EUR), Zeichnungen von Werner Heldt (10.000-12.000 EUR), Dieter Roths “book bb” (9.500 EUR), Kafkas “Betrachtung” (9.000 EUR), Widmungsexemplare von Thomas Mann (bis 5.500 EUR), Thomas Bernhard (bis 3.400 EUR) und Rekordpreise für Luxusausgaben der Bear Press.

Alle ZUSCHLAGPREISE finden Sie in unserer Ergebnisliste.

Der Nachverkauf der unverkauften Positionen läuft vom 23. Mai – 9. Juni 2016.