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CHRISTIAN HESSE AUKTIONEN Osterbekstraße 86 a 22083 Hamburg Deutschland Telefon (+49) (0)40 694 542 47 Fax        (+49) (0)40 694 542 66 mail(at)hesse-auktionen.de

Terminänderung Novemberauktion 2018

Unsere Auktion 18 findet nun am Samstag, dem 24. November, statt.

Beide Hamburger Buchauktionen innerhalb von drei Tagen besuchen zu können, ist für viele auswärtige Kunden ein wichtiger Service.

Deshalb haben wir uns entschlossen, unseren Herbsttermin ebenfalls zu verschieben. Wir hoffen auf Ihr Verständnis.

Marbach First

Den Zuschlag für das sechsseitige Kafka-Manuskript erhielt bei 150.000 EUR ein amerikanischer Privatsammler. Nachdem dieser erfuhr, dass er mit seinem Gebot am Telefon zuletzt das Deutsche Literaturarchiv Marbach als direkten Unterbieter “ausgestochen” hatte, entschied er sich in der Nacht nach der Auktion, dieser Institution den Vorrang zu lassen. Diese Übernahme befördert er zudem durch finanziellen Ausgleich des letzten Gebotsschritts: “Der Verkäufer soll ja nicht Leidtragender meines Entschlusses sein” schrieb uns der deutschstämmige Sammler.

Liste der Zuschlagpreise

Kafka-Manuskript im Pressespiegel

Der Spiegel 18/2018: “Eigentlich hatten sie Reiseführer zusammen schreiben wollen. ,Billig’ sollte die Reihe heißen, die sie planten, und sie beide würden damit zu reichen Männern werden …”

FAZ (25. Mai): “Die Freunde (Auktion einer Kafka-Skizze)”

NDR (27. Mai)

Hamburg Journal (26. Mai)

Die Welt (27. Mai)

Deutschlandfunk (28. Mai)

Hamburger Abendblatt (27. Mai)

FAZ (29. Mai): “Bietergefecht mit Happy End”

Für die Freiheit der Kunst

avenidas
avenidas y flores

flores
flores y mujeres

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avenidas y mujeres

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un admirador

Alleen
Alleen und Blumen

Blumen
Blumen und Frauen

Alleen
Alleen und Frauen

Alleen und Blumen und Frauen und
ein Bewunderer

Hintergründe:
DLF Kultur (25.10.2017)
Der Spiegel (23.1.2018)
Die Zeit (24.1.2018)

Aus der Sammlung Herbert Kästner, Leipzig

In unserer Auktion 14 (18. und 19. November 2016) versteigerten wir

Deutsche Erstausgaben, illustrierte Bücher und Pressendrucke
aus den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts – Aus der Sammlung Herbert Kästner, Leipzig

Mit Verweis auf Stefan Zweig, der sich schon im sechsten Lebensjahrzehnt von Teilen seiner Autographen-Sammlung trennte, begründet der Leipziger Bibliophile, Wiederbegründer des Leipziger Bibliophilenabends und Herausgeber mehrere bibliographischer Standardwerke, Herbert Kästner, seinen Entschluss, aus Anlass seines 80. Geburtstages Teile seiner Bibliothek versteigern zu lassen: »Objekte, die einst dem antiquarischen Kreislauf entzogen wurden, nun wiederum in den antiquarischen Kreislauf zurückfließen zu lassen – in der Hoffnung, dass sie in einer anderen Bücherwelt willkommen sind«.

Der Sonderkatalog verzeichnet mehr als 600 Titel in etwas mehr als 300 Katalognummern. Das Angebot reicht von der Erstausgabe von Thomas Manns »Buddenbrooks«, einem Vorzugsexemplar von Littmanns »Der morgenländische Floh« mit Radierungen von Marcus Behmer (neben weiteren von diesem illustrierten Büchern), mehreren Drucken der Cranach-Presse und der Ernst Ludwig-Presse über Erstausgaben Franz Kafkas mit den seltenen Schutzumschlägen und seiner »Betrachtung« in der Originalbroschur bis hin zu hunderten Erstausgaben. Der Katalog verzeichnet Erstdrucke von Bertolt Brecht, Gottfried Benn (u. a. ein tadelloses Exemplar seines Erstlings »Morgue«), Else Lasker-Schüler, Georg Heym – dabei auch ein verlagsfrisches Exemplar seiner Gedichtsammlung »Umbra vitae« mit den Holzschnitten von Ernst Ludwig Kirchner –, Georg Trakl, Joachim Ringelnatz, Robert Walser u.v. a. Unter den Illustratoren sind besonders George Grosz, Hans Alexander Müller und Hugo Steiner-Prag mit Vorzugs- und unikaten Künstlerexemplaren vertreten.