12  Herbert von Arend. Kompositionen.

€ 600

Drei Zeichnungen (Tusche, Tempera). 1973–1980. Monogrammiert und datiert.

I. 1973. 20,9 : 10,4 cm. Auf bräunlichem Papier. – II. 1974. 42,0 : 29,7 cm. Auf Velin. – III. 1980. 18,3 : 11,7 cm. – Alle drei in der für diese Schaffensphase typischen Technik, bei der verso aufgebrachte Farbpartien auf die Zeichnungsseite durchschlagen. – Herbert von Arend (1910–2001) studierte von 1928–1931 am Bauhaus Dessau. Er besuchte den Vorkurs von Albers und wurde dann einer der wenigen männlichen Studierenden der Werkstatt für Weberei. Daneben belegte er die freien Malklassen bei Paul Klee und Wassily Kandinsky. Er war in der Wanderausstellung »Junge Bauhausmaler« in Weimar, Jena, Erfurt und Berlin vertreten. Im Zusammenhang mit den Auflehnungen gegen Gunta Stölzl, die Leiterin der Weberei-Klasse, musste er das Bauhaus 1931 verlassen. 1933 beendete er seine frühe künstlerische Arbeit und wandte sich dieser erst in den 1950er Jahren und besonders ab 1972, nachdem er pensioniert wurde, erneut zu. – Die Arbeiten wurden den Bearbeitern des Werkverzeichnisses erst nach Redaktionsschluss bekannt.

ChristianHesse