20  Francisco de Goya y Lucientes. Tauromachie.

Schätzpreis/Estimate: € 500

Ausruflimit/Reserve price: € 330

Faksimileausgabe. 43 Heliogravüren. Herausgegeben von Dr. Heinrich Pallmann. München, Delphin 1911. Mit 43 Heliogravüren. Originalhalbpergamentband. Deckelsignet, Rückentitel und Kopfgoldschnitt vergoldet. Im Originalschuber.

Eins von 325 Exemplaren auf Holländisch Bütten (Gesamtauflage 400). – Einbandentwurf von Walter Tiemann. – Herstellung der Kupferplatten und Kupferdruck von der Graphischen Kunstanstalt J. B. Obernetter, München, Textdruck bei Poeschel & Trepte. – »Tauromachia« war nach »Caprichos« und »Los Desastres de la Guerra« der dritte und letzte zu Lebzeiten des Künstlers vollendete große Radierzyklus. – Die »Tauromachia«, zunächst als Illustration einer Geschichte des Stierkampfes von Don Nicolás Fernández gedacht, erweiterte Goya später, löste sich von der literarischen Vorlage und gab 1816 eine Folge von 33 Blättern heraus. »Zu den von Goya selbst numerierten Blättern treten in unserer Ausgabe 10 neue hinzu. 7 von ihnen hatte bereits der Pariser Kupferstecher und Händler Loicelet in der dritten Ausgabe veröffentlicht hatte, während die übrigen drei Blätter die Biblioteca nacional in Madrid und Dr. Hofmann in früheren Abdrucken besitzt. So finden sich hier zum ersten Male alle Radierungen Goyas, Stierkämpfe darstellend, in einer Ausgabe vereinigt.« (Nachwort). – Sehr schönes Exemplar.

37 : 51 cm. 2, Seiten, 43 Tafeln, [2], 10, [2] Seite.

ChristianHesse