21  Hans Fronius. Hiob.

€ 600 ( R7 )

12 Kaltnadelradierungen. 1980. 27,5 : 19,0 cm (54 : 40 cm). Signiert, datiert und nummeriert.

Exemplar 46/60, weitere 14 römisch nummerierte kamen nicht in den Handel. – Mit dem Vorwort von Hans A. Halbey, lose in Originalumschlag und Originalleinenkassette. – Erschienen in der Edition Grüner, Linz, in Zusammenarbeit mit dem Katholischen Bibelwerk, Klosterneuburg. – »Das Hiob-Thema durchzieht das gesamte malerische und graphische Werk von Hans Fronius […] das Fronius für diese, in geradezu unheimliche Ausdruckskraft gesteigerte Bildfolge die Technik der Kaltnadel benutzte, ist nicht allein in stilistischen Eigenheiten des gesamten Œuvres begründet. So hebt sich schon die Gestalt des klagenden Hiob im Frontispice-Blatt in bizarren und aufgesplitterten Linien und tiefdunklen ›Gräben‹ gleichsam gequält aus der Radierplatte heraus, nicht von ihr lösbar und doch zugleich aufstrebend wie auch niedersinkend in demütigen Kniefall« (Vorwort).

Rethi R 207–218

ChristianHesse