417  Buchwesen – Konrad Haebler. Der deutsche Wiegendruck in Original-Typenbeispielen.

Schätzpreis/Estimate: € 2000

Zuschlag/Hammerprice: € 6500

115 Inkunabelproben. Band I [und] II. München, Weiss & Co. 1927. 55 bzw. 61 Inkunabelblätter, alle unter Passepartout, und Textheft in je einer Originalleinenkassette.

Eins von 13 römisch nummerierten Verlegerexemplaren (Gesamtauflage 103). – Hier mit einem zusätzlichen Inkunabelblatt (handschriftlich bezeichnet als Tafel 71a aus Kobergers Nürnberger Chronik, Blatt LXVIII – Verona, Type 24). – Die Sammlung vereint 116 originale Inkunabelblätter von 70 Druckern des deutschsprachigen Raumes zwischen 1468 und 1500. – Der Textband mit Register und einer genauen Beschreibung jedes einzelnen Inkunabel-Blatts. – Konrad Haebler (1857–1946) gilt als Altmeister der Inkunabelforschung. 1904 übertrug man ihm die Leitung der Kommission für den Gesamtkatalog der Wiegendrucke an der Königlichen Bibliothek zu Berlin, 1914 ernannte man ihn zum Direktor der Handschriftenabteilung. Seine großen Verdienste liegen in der Erfassung und typographischen Erforschung der Inkunabeln. Mit Hilfe des Drucktypenvergleichs wurde es möglich, die Drucke nach Ort, Zeit und Drucker zu bestimmen. – Die Blätter tadellos.

55,0 : 44,5 cm (Kassetten). 116 Inkunabelblätter. – Bezugsleinen stockfleckig.

ChristianHesse