926  Hermann Hesse. Gedichttyposkript mit Aquarell.

Schätzpreis/Estimate: € 900

Limit: € 700

Doppelblatt, 14,3 : 10,5 cm.

Das Typoskript auf der Innenseite beginnt mit der vierzeiligen Einleitung »Antwort an Freunde, die mir ein besonders schwieriges Gedicht im neuen Stil gesandt hatten […]«, gefolgt von Hesses Persiflage auf die moderne Lyrik: »Manchem mag, Doch jedem nicht, Gott gegeben Gelblicher Verse Dunkeles Violett zu verstehen. || Zwölf sind der Töne. Mancher versteht Mit oder ohne Adorno Zwölfergesang, Nicht aber, Gelähmt durch Erstaunen, Unterzeichneter. || H.H.« – Außenseite mit aquarellierter Bleistiftzeichnung. – Kleiner Farbfleck im Falz, minimale Abdrucke von Büroklammern. – Dazu: Zwei Porträtfotografien, abgezogen auf Postkartenkarton: Gret Widmann. Hermann Hesse aus der Zeit des »Steppenwolf« 1927. – Heiner Hesse. H. Hesse mit seinem jüngsten Enkel 1956. Diese mit eigenhändiger Widmung »Von Herzen dankt und grüsst Ihr H Hesse«.

ChristianHesse