ChristianHesse

1  Franz Ackermann. Sechs Radierungen.

€ 600

2000. 45,0 : 35,7 cm. Signiert und datiert.

Auf Velin. – Helicopter. – Long distance. – Grand opening (shop till you drop). – in & out. – Helicopter (moving parc). – Sculpture parc. – Vollständige Folge, ediert von der Griffelkunst-Vereinigung Hamburg. – Der 1963 in St. Veit geborene Künstler lebt und arbeitet in Berlin.

Griffelkunst 299 B1–6

2  Horst Antes. Figur mit Schleier.

€ 400

Radierung. 1965. 24,7 : 16,5 cm (52,7 : 39,0 cm). Signiert und nummeriert.

Exemplar IV/VI der Vorzugsausgabe, gedruckt auf dünnes kariertes Papier und auf Kupferdruckkarton aufgewalzt. – Gedruckt 1968 in insgesamt 45 Exemplaren (4 Probedrucke, 6 Vorzugs- und 35 Normalexemplare).

Im Unterrand leichte Griffspuren.

Gercken 141

3  Horst Antes. Figur Kösel II.

€ 400

Radierung. 1969. 18,5 : 13,2 cm (38,0 : 28,3 cm). Signiert und nummeriert.

Exemplar V/XXV der Vorzugsausgabe, gedruckt auf gelbliches Japan und auf Büttenpapier aufgewalzt. – Nicht mehr bei Gercken; rückseitig betitelt. – Siehe die folgende Katalognummer.

Links oben Knickfalte im breiten Rand.

4  Horst Antes. Figur Kösel II. – Figur.

€ 400

Zwei Radierungen. 18,5 : 13,2 (53,0 : 39,0 cm) und 11,8 : 18,2 cm (61,0 : 43,0 cm). Signiert und nummeriert.

Nicht mehr bei Gercken. – Je eins von 80 Exemplaren. – Auf Büttenkarton.

5  Horst Antes. Strip Teeth.

€ 250

Köln, Galerie Der Spiegel 1965. Sechs mehrfarbige Pochoirtafeln. Originalpappband mit Deckelschild.

Erste Ausgabe. – Eins von 350 Exemplaren. – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Fünf der Pochoirtafeln mit Ausschnitten im Papier, wodurch, an Kulissentheater erinnernd, ein illusionärer Bühnenraum entsteht, der durch das Umblättern zunehmend den Blick auf den Fond freigibt. Und auch wenn dort eine schlussendlich entkleidete Figur steht: Strip Teeth ist dem Offenhalten und dem Grinsen gewidmet: Der Teeth Stripper ist ein Grinser, ein Zähneblecker. – Sicher eines der originellsten Bücher von Horst Antes.

45,0 : 36,5 cm (Folio). 10 Blätter. – Einband etwas fleckig. – Zwei Tafeln gelöst.

Nicht bei Lutze

6  Horst Antes. Do it yourself.

€ 300

26 Siebdrucke. 1967. 43,5 : 61,5 cm.

Eins von 300 Exemplaren. – Vollständig mit der Titelfolie und dem Inhaltsverzeichnis mit Auflagenvermerk. – Das von der Galerie Stangl, München, edierte »Album zum Ausmalen« enthält 25 Siebdrucke in Weiß auf weißem Karton und einen in Weiß auf Transparentfolie gedruckten. Die Intention des Künstlers war, dem Besitzer die farbige Gestaltung zu überlassen. – Bei dem vorliegenden Exemplar, aus dem Besitz von Günther Gercken, dem Herausgeber des Werkverzeichnisses der Antes-Radierungen, wurden 22 Blätter koloriert. Dabei haftet die Farbe der Wachskreidestifte nur an den rauhen serigraphierten Partien und deren Randbereichen.

Ohne die Spiralbindung.

Lutze 502–527 (unkoloriert 519, 521 und 527)

7  Horst Antes – Hans Andreus. Symbiosion.

€ 2000

Amsterdam, Galerie d’Eendt 1966. Zehn signierte Farblithographien von Horst Antes zusammen mit Textblättern und Deckblatt lose in Originalleinenmappe und Schuber.

Exemplar vor der Auflage von 110 Exemplaren, aus dem Besitz des Druckers Piet Clement, neun Lithographien signiert und bezeichnet »e.a. VI«, eine unsigniert. – Auf Hahnemühle-Bütten. – Die Graphiken schuf Antes zu zehn Gedichten von Hans Andreus, jedes auf einem Doppelblatt in Deutsch und Niederländisch, in jedes wurde eine Lithographie eingelegt. – Eine Lithographie mit ausführlicher eigenhändiger Anmerkung von Horst Antes: »Der Druck war nicht gut und dies ist nicht der einzige und nicht das einzige Blatt. Ich bin nicht zufrieden mit den ersten 5 (proofs) Auflagen«. – Dazu: Probedruck einer der zehn Lithographien (Lutze 538) mit Farbangaben und bezeichnet als »goede druck«.

41,0 : 47,0 cm. 11 Doppelblätter, 1 Probedruck. – Mappe und Schuber stockfleckig. – 1 Textblatt mit kleinem Farbfleck.

Lutze 533–542

8  Horst Antes. Hände mit Scheibe.

€ 300

Farblithographie. 1970. 41,0 : 53,0 cm (63,0 : 72,0 cm). Signiert, datiert und mit »Probe« bezeichnet.

Einer von wenigen Probedrucken vor der Auflage von 90 Exemplaren. – Noch mit abweichender Farbstellung, die Scheibe eher in Blaugrau. – Auf Velin. – Gedruckt von Matthieu, Dielsdorf/Zürich. – Die Auflage edierte Wolfgang Ketterer, München. – Tadellos erhalten.

Lutze 634 1 (von 2) mit farbiger Abbildung

9  Horst Antes – Dieter Hoffmann. Elf Kinder-Gedichte

€ 250

mit 13 Lithographien von Horst Antes. Karlsruhe, Galerie Schmücking 1972. Lose Doppelblätter mit je einer blattgroßen Lithographie. Originalpappchemise in -leinenschuber.

Eins von 165 Exemplaren (Gesamtauflage 220). – Im Druckvermerk vom Künstler, auf dem Rücken der Chemise von Künstler und Autor signiert. – Druck bei Matthieu, Zürich, auf Velin »BFK Rives«. – Elf Doppelblätter mit dem Gedicht, das nach der Handschrift lithographiert wurde, zwei weitere Doppelblätter mit dem Titel bzw. dem Druckvermerk, alle einseitig bedruckt.

30,5 : 21,5 cm. [52] Seiten.

Lutze 720–732

10  Horst Antes – Bernd Lutze. Horst Antes. Lithographien.

€ 300

Mit einer Einleitung von Klaus Gallwitz. Stuttgart, Belser 1976. Mit drei Lithographien und zahlreichen, teils farbigen Abbildungen. Originalleinenband mit illustriertem -schutzumschlag und -schuber.

Eins von 1500 Exemplaren mit drei Farblithographien (Gesamtauflage 1650). – Das bis heute maßgebliche Werkverzeichnis der Lithographien, 784 Einträge. – Die Lithographien auf Vélin. – Dazu: Bilder aus Florenz und Rom. Geh durch den Spiegel 36. Köln 1963. Mit sieben Farboffsetlithographien, vier doppelblattgroß, davon eine als Umschlag. Auflage: 250. – Katalog Galerie Stangl. München 1968. Mit drei (statt vier) Farboffsetlithographien. Auflage: 450. – Katalog Gimpel & Hanover. Zürich 1970. Mit drei Farboffsetlithographien. – Alle drei in Originalbroschur. – Eine Beigabe. – Alle sehr gut erhalten.

36,0 : 29,5 cm. 237, [1] Seiten.

Lutze 768, 771.3 und 772 sowie 225–231, 560–563 (fehlt 561) und 625 I/II, 626

11  Karel Appel.

€ 350 ( R7 )

Geh durch den Spiegel, Folge 29. Köln 1962. Mit vier Farblithographien von Karel Appel, eine davon als Umschlag, drei beigelegt, einer Strichätzung und fünf fotografischen Tafeln nach Ed van der Elsken. Illustrierter Originalpappband mit -umschlag.

Eins von 350 Exemplaren. – Erschienen anlässlich der Ausstellung Anfang 1962.

38,5 : 26,5 cm. [38] Seiten, 5 Tafeln, 3 Lithographien. – 2 Lithographien etwas wellig.

Usinger 29. – Spindler 153.73

12  Herbert von Arend. Kompositionen.

€ 600

Drei Zeichnungen (Tusche, Tempera). 1973–1980. Monogrammiert und datiert.

I. 1973. 20,9 : 10,4 cm. Auf bräunlichem Papier. – II. 1974. 42,0 : 29,7 cm. Auf Velin. – III. 1980. 18,3 : 11,7 cm. – Alle drei in der für diese Schaffensphase typischen Technik, bei der verso aufgebrachte Farbpartien auf die Zeichnungsseite durchschlagen. – Herbert von Arend (1910–2001) studierte von 1928–1931 am Bauhaus Dessau. Er besuchte den Vorkurs von Albers und wurde dann einer der wenigen männlichen Studierenden der Werkstatt für Weberei. Daneben belegte er die freien Malklassen bei Paul Klee und Wassily Kandinsky. Er war in der Wanderausstellung »Junge Bauhausmaler« in Weimar, Jena, Erfurt und Berlin vertreten. Im Zusammenhang mit den Auflehnungen gegen Gunta Stölzl, die Leiterin der Weberei-Klasse, musste er das Bauhaus 1931 verlassen. 1933 beendete er seine frühe künstlerische Arbeit und wandte sich dieser erst in den 1950er Jahren und besonders ab 1972, nachdem er pensioniert wurde, erneut zu. – Die Arbeiten wurden den Bearbeitern des Werkverzeichnisses erst nach Redaktionsschluss bekannt.

13  Olle Bærtling. Ohne Titel.

€ 450

Farbserigraphie. 1968. 16,7 : 18,7 cm (18,7 : 20,7 cm) Signiert, datiert und nummeriert.

Exemplar 289/300. – Auf strukturiertem Karton. – Wohl nach einem 1951 entstandenen Motiv. – In den 1950er Jahren schuf der schwedische Künstler Olle Baertling (1911–1981) seine geometrisch abstrakten »offenen Formen«, meist in Schwarz und einigen dissonanten Farbtönen.

14  Stefan Balkenhol. Sitzender Mann.

€ 750

Tuschfederzeichnung. 1990. 7,5 : 5,5 cm (14,8 : 20,9 cm). Rückseitig signiert und datiert.

Auf Velin. – Rückseitig von Künstler mit »12« bezeichnet. – Leicht fingerfleckig, wohl Atelierspuren.

15  Stephan Balkenhol. Über Menschen und Skulpturen.

€ 600

Stuttgart, Edition Cantz 1992. Mit zahlreichen Abbildungen nach Fotografien. Illustrierter Originalhalbleinenband im Schuber.

Eins von 15 Exemplaren der Vorzugsausgabe mit einer beigelegten Zeichnung des Künstlers, verso signiert und datiert. – Mit Texten von Stephan Balkenhol, James Lingwood, Jeff Wall und Gesprächen von Stephan Balkenhol mit Ulrich Rückriem und Thomas Schütte. – Erschienen anlässlich der Ausstellung im Witte de With Center for Contemporary Art Rotterdam im Dezember 1993.

24,4 : 17,5 cm. 111, [1] Seiten, 1 Zeichnung.

16  Stefan Balkenhol. Harlekin. – Kopf mit Zipfelmütze. – Mann mit Krokodilhandpuppe.

€ 600

Drei Lithographien. 1994. 76,0 : 64,5 cm. Signiert und datiert.

Aus der Folge von sechs großformatigen Lithographien. – Auf Velin. – Ediert von der Griffelkunst-Vereinigung Hamburg. – Tadellos erhalten.

Griffelkunst 277 C 2, 3 und 6

17  Stefan Balkenhol. Kuss. – Kuss 3. – Love.

€ 1200

Drei Serigraphien auf Holz. 2000/2001. 42,0 : 29,8 cm. Rückseitig signiert, datiert und nummeriert.

Je eins von 50 Exemplaren. – Nach Fotografien in Schwarz auf 12 mm starke Kiefernsperrholzplatten gedruckt. – Zeitgleich entstanden in gleicher Technik großformatige Arbeiten.

Anmerkung: „Love“ gehört nicht zur Serie »Kuss«, die dreiteilig (mit einem weiteren Kuss – Belmondo/Seberg in »Außer Atem«) zur Vorzugsausgabe von »Texte zur Kunst« (Heft 38/2000) erschien. „Love“ erschien 2001 in einer Auflage von ebenfalls 50 Exemplaren.

18  Eduard Bargheer. Sahara.

€ 600 ( R19 )

Fünf Farblithographien. 1967. 42,3 : 58,5 cm. Signiert, datiert und nummeriert.

Exemplar 19/50, eins von 40 auf Römerturm-Bütten. – Vollständige Folge, ediert vom Fackelträger-Verlag Hannover. – Mit dem Titelblatt lose in der Originalhalbleinenmappe.

Rosenbach 234-238

19  Willi Baumeister. Magic Rupestre.

€ 600

Farblithographie. 1953. 45,5 : 61,5 cm (50,5 : 66,4 cm). Signiert und nummeriert.

Bezeichnet als »Epreuve d’artiste VIII/XV«. – Einer der seltenen Abzüge des dritten Zustands: »Schwarz, mit eingezeichneten Linien ähnlich wie bei den Auflagendrucken« (Spielmann). – Der Hintergrund wurde für die spätere Auflage wieder aufgehellt und die Linien weniger stark gedruckt. – Auf Velin, etwas breiter als das der Auflage. – Sehr schön erhalten.

Spielmann 131 c (von d)

20  Lothar Baumgarten. Eklipse.

€ 600

Düsseldorf, Richter 1997. Mit zahlreichen meist farbigen Illustrationen. Originalbroschur.

Eins von 30 römisch nummerierten Exemplaren der Vorzugsausgabe mit der beigegebenen, großformatigen zweifarbigen Graphik. Diese und der Druckvermerk vom Künstler signiert und nummeriert. Die Graphik bezieht sich auf die Schriftinstallation »Eklipse« im Frankfurter Portikus. – Die Monographie dokumentiert die Projekte »Frankfurter Brief« (1989–1991), »Entenschlaf« (1991–1992) und »Eklipse« (1992–1993). Die Einleitung schrieb Thomas Wagner. – Der Beuys-Schüler Baumgarten (geboren 1944) lebt und arbeitet in Berlin, seit 1994 auch als Professor der dortigen Universität der Künste.

34,0 : 27,0 cm. 64, [8] Seiten. – Graphik: Auf Velin d’Arches, 75,7 : 56,0 cm.

21  Max Beckmann. Der Abend (Selbstbildnis mit den Battenbergs).

€ 400

Radierung. 1916/1973. 24,0 : 17,9 cm (32 : 23 cm).

Exemplar 119/150. – Auf Velin. – Rückseitig mit dem Nachlass-Stempel und vom Sohn des Künstlers signiert. – Als Beilage für die Vorzugsausgabe des Faksimiles von »Ebbi« vom Propyläen-Verlag ediert. – Gerahmt.

Im Passepartoutausschnitt minimal gebräunt.

Hofmaier 90 III B (von III D)

22  Max Beckmann. Der Ausrufer (Selbstbildnis).

€ 500

Kaltnadelradierung. 1921/1984. 33,5 : 25,6 cm (49,5 : 39,2 cm).

Unnummerierter und unbezeichneter Abzug. – Auf Velin. – Außerhalb der Auflage von 155 Exemplaren, ediert 1984 vom Leipziger Reclam-Verlag für die Beckmann-Mappe. – Die Blätter der Auflage tragen rückseitig den Nachlass-Stempel und die Signatur von Peter Beckmann, dem Sohn des Künstlers. – Eines der berühmtesten Selbstbildnisse Beckmanns, 1921 als Blatt 1 der Mappe »Der Jahrmarkt« von R. Piper für die Marées-Gesellschaft ediert.

Unten links am Rand leichte Schabstelle.

Hofmaier 191 D (von D)

23  Joseph Beuys. Eine Strassenaktion.

€ 750

Multiple (Kunststoffordner, Tonbandkassette, Papier). 1971. 31,5 : 24,0 : 3,5 cm. Signiert und nummeriert.

Exemplar 66/100. – Dokumentation der Straßenaktion am 18. Juni 1971 in der Kölner Innenstadt. – Inhalt: Titelseite (dort signiert und nummeriert), Kopie der Genehmigung der Aktion durch das Ordnungsamt, Abbildungen nach Fotografien, Briefbogen der Freien Volksinitiative sowie deren Satzung und ein Beitrittsantrag. – Innendeckel des Ringbuchs mit montierter Agfa-Tonkassette, Vorderdeckel mit zwei gestempelten Aufklebern. – In der mit dem Titel gestempelten Originalversandbox. – Ediert von Dietmar Schneider, Köln.

Schellmann 44

24  Joseph Beuys. Aus: Eurasienstab.

€ 450

Siebdruck auf Zeitungspapier. 1973. 79,5 : 53,0 cm (89,7 : 63,0 cm). Signiert und nummeriert.

Exemplar 90/180, eins von 130 in Schwarz gedruckten. 30 wurden in Braun, weitere 50 in Schwarz auf Karton gedruckt. – Das Motiv wurde 1973 für das Plakat zur Beuys-Ausstellung im Kunstgewerbemuseum Zürich verwendet. – Sehr gut erhalten.

Schellmann 75

25  Joseph Beuys. Die Wärmezeitmaschine.

€ 750

Farboffset auf Chromoluxkarton. 1975. 23,0 : 33,0 cm. Signiert.

Eins von 280 Exemplaren. – Andruckbogen farbiger Postkarten, darunter drei von Joseph Beuys, alle noch ohne Text. – Herausgegeben von der Edition Staeck, Heidelberg. – Innerhalb der Auflage variierende Drucke. – Dazu: Saltoarte. Offset und die Plastiktüte »So kann die Parteiendiktatur überwunden werden«, beide signiert. – Signierte Bestellkarte zu Ammann/Szeemann, Von Hodler zur Antiform. – Weitere Originalhandzettel, Broschuren und Aktionsdrucke der »Organisation für direkte Demokratie durch Volksabstimmung«. – Alle sehr gut erhalten.

Schellmann 153, vgl. auch P 18 und P 24

26  Herman Hendrik ter Balkt. Joseph Beuys.

€ 300

Arnheim, Stichting Ravenberg Pers 1978. Mit 14 Siebdrucken, teils montiert und farbig, und einer montierten Fotografie. Originalbroschur mit montiertem Deckelbild.

Erste Ausgabe. – Die zweite Publikation der Stichting Ravenberg Pers. – Eins von 250 Exemplaren (Gesamtauflage 300). – Von Künstler und Autor signiert. – Zehn Serigraphien entstanden nach unpublizierten Vorlagen des Künstlers, vier nach Fotografien von Ute Klophaus. Die montierte Originalfotografie stammt von Ludwig Rinn.

23,0 : 16,2 cm. [2], 70 Seiten.

Schellmann 286 (nur die Vorzugsausgabe)

27  Joseph Beuys. Stimmzettel.

€ 300

Offset mit Stempel. 1980. 29,7 : 21,0 cm. Signiert und nummeriert.

Exemplar 142/221. – Stimmzettel des Wahlkreises 62 Köln IV für die Bundestagswahl 1980 mit dem Stempel »wählt DIE GRÜNEN«. – Die Nummerierung wie bei Schellmann abgebildet, dort aber ein anderer Stimmzettel.

Mit zwei Querfalzen durch Briefversand, papierbedingt leicht gebräunt.

Schellmann 322

28  Joseph Beuys. für Blinky.

€ 2000

Serigraphie. 1980. 80,0 : 53,7 cm (84,0 : 59,5 cm). Signiert, betitelt und nummeriert.

Exemplar 90/140. – Nach dem Doppelporträt mit Blinky Palermo von Digne Meller Marcovicz. – Auf weißem Karton. – Ediert von der Galerie Klein, Bonn, rückseitig mit dem Editionsstempel. – Tadellos erhalten.

Schellmann 335

29  Joseph Beuys. Edition 12. Mai 1981.

€ 300

Multiple (Buch und Tonbandkassette). 1981. 26,0 : 18,0 : 5,0 cm. Signiert und nummeriert.

Exemplar 196/200. – Enthält das anlässlich des 60. Geburtstags des Künstlers von Johannes Stüttgen herausgegebene Buch »similia similibus«, auf der Titelseite gestempelt, im Druckvermerk vom Künstler signiert und nummeriert, und eine Tonbandkassette, auf dem Label vom Künstler signiert und nummeriert. – In der Originalkartonbox mit dem Stempel der »Free International University«. – Sehr gut erhalten.

Schellmann 380

30  Joseph Beuys. Was birgt die Wolke?

€ 500

Farboffset. 1981. 36,5 : 52,0 cm (49,0 : 64,0 cm). Signiert und nummeriert, nochmals mit Stempel signiert.

Exemplar 285/300. – Auf Velin »BFK Rives«. – Schellmann kennt nur stempelsignierte Blätter. – Herausgegeben von Press-Art der Basler Zeitung.

Schellmann 383

31  Joseph Beuys. 19 Postkarten,

€ 1200

1969–1985. Meist ca. 16 : 10 cm, vier 15 : 21 cm. Alle signiert.

I. Köln. 1968/69. Schellmann P 2. – II–IV. Post Card. 1970. Alle drei Farbvarianten. P 4. – V. Auf dem Flug nach Amerika. 1974. P 16. – VI. Honigpumpe am Arbeitsplatz (VII). 1977. P 40 – VII. Der Morgen I. 1982. P 48. – VIII. Eurasier. Einladungskarte Galerie Schmela 1976. – IX. Honiggefäß (nach Schellmann 422). – X. Friedenshase mit Zubehör (ähnlich P 52). – XI. Stadtverwaldung statt Stadtverwaltung. 1982. – XII. Volksentscheid. 1983. – Drei Postkarten der Free International University mit Arbeiten anderer Künstler: XIII. Achim Weber, Elvis last picture. 1978. – XIV. A. Vollmar. Hase für den Frieden. – XV. Fanfoto. 1982. Schellmann 413. – Vier Großformate: XVI. Ich verneige mich vor den Begriffen. 1979. – XVII. Difesa della natura. 1981. – XVIII. Olivestone. 1984. – XIX. Ombelico di venere. 1985. – Dazu: Wolfgang Strack. Joseph Beuys Porträt. Offset 1981. Signiert.

32  Joseph Beuys. Fluxus.

€ 450

Aus der Sammlung van der Grinten. Stallausstellung im Hause von der Grinten. Kleve 1963. Mit 24 ganzseitigen Abbildungen. Originalbroschur. – Josef Beuys. Zeichnungen, Aquarelle, Oelbilder, Plastische Bilder. Aus der Sammlung van der Grinten. Städtisches Museum Haus Koekkoek. Kleve 1961. Mit zwölf ganzseitigen Abbildungen. Originalbroschur. – Beide mit Widmung des Künstlers..

Originalausgaben der seltenen und wichtigen Kataloge, besonders zu der legendären Ausstellung im Herbst 1963, kurz nachdem Josef Beuys als Professor für Bildhauerei an die Staatliche Kunstakademie Düsseldorf berufen worden war. – Je eins von 500 nummerierten Exemplaren. Mit Einleitungen der Sammler Franz Josef und Hans van der Grinten. – Sehr gut erhalten. – Vordere Innendeckel beider Bände mit eigenhändiger Widmung »Für Günter Fuchs von Joseph Beuys«. – Dazu: Joseph Beuys. Post Card. 1970. Farbiger Offsetdruck. 15,8 : 10,7 cm. Signiert. Eine von drei Farbvarianten. Ediert von Angela Flowers, London. – Joseph Beuys. Laßt Blumen sprechen. Farbiger Offsetdruck. 10,4 : 14,8 cm. Signiert. Ediert von Klaus Staeck. – Schellmann P 4 und P 18.

20,0 : 20,0 cm. [76] bzw. [48] Seiten. – Rückenfalze etwas verfärbt.

33  Joseph Beuys. Sonne statt Reagan.

€ 600

Schallplatte mit Cover. 1982. 30,3 : 30,7 cm. Signiert. Label: Musikant.

Die Originalpressung in dem von Beuys, Backhausen und Manfred Boecker gestalteten Cover mit der gedruckten Signatur. – Als Edition der Neuen Berlinischen Galerie erschien eine Teilauflage, die Beuys auf dem Frontcover nochmals eigenhändig signierte. – Im Rahmen seines politischen Engagements in der Friedensbewegung hatte sich Beuys auch als Pop-Sänger versucht. Der Text stammte von Alain Thomè. – B-Seite: Kräfte sammeln (Instrumental).

34  Joseph Beuys – Henning Christiansen. Abschiedssymphonie.

€ 200

Schallplatte. 1988. Label: Edition Lebeer Hossmann & Edition Block.

Opus 177 des dänischen Komponisten basiert auf Tonmaterial des Eröffnungskonzertes zur »Biennale des Friedens« in Hamburg am 29. November 1985. Mitwirkende: Joseph Beuys, Henning Christiansen und Nam June Paik. – Das Doppelcover mit Fotos vom Konzert in der HfBK von Chris Pohlert u. a.

35  Bernhard Johannes Blume. Eucharismus.

€ 200

Fünf Linolschnitte. 1979. 20,8 : 15,0 cm (29,5 : 20,7 cm).

Exemplar 9/20. – Die vollständige Folge der Linolschnitte mit dem Textblatt »Eucharismus ist die Möglichkeit der Religion in der täglichen Notdurft«. – Der letzte Linolschnitt signiert und datiert. – In der (beschädigten) Originalbox der Edition Hundertmark. – Das zur Edition gehörende Stück Brot wohl aus hygienischen, der ebenso fehlende Löffel aus unverständlichen Gründen entfernt.

36  Bernhard Johannes Blume. Heile Welt – Heilsgebilde.

€ 200

Zeichnungen aus den Serien »Ich & Du, ew’ge Ruh« und »Heilsgebilde«. Mit einem Essay von Bazon Brock. Köln, Balloni 1983. Mit einer signierten lavierten Kohlezeichnung und etwa 70 blattgroßen Abbildungen. Originalbroschur in -box.

Eins von 20 Exemplaren der Vorzugsausgabe mit einer beigelegten Zeichnung (»Denkding«, signiert und datiert) in Büttenumschlag, der Katalog von Blume und Brock signiert. – Die Originalbox mit dem nummerierten Auflagenvermerk im Innendeckel. – Dazu: Exemplar der Normalausgabe.

22,05 : 16,4 cm. [90] Seiten.

37  Peter Bömmels. Fünf Radierungen.

€ 300

1985. 39,4 : 29,4 cm (53,3 : 39,2 cm). Signiert und datiert.

I. Opferbar. – II. Kleine Entlarvungsstation. – III. Was Liebe ist. – IV. Die Verführung. – V. Die Privatverbrecher (gebrochen). – Ediert für die Griffelkunst-Vereinigung Hamburg. – Auf festem Velin. – »Malen ist Sichten, das Aufscheinen der Bilder einfühlsam und wendend in die Fläche verdichten. Ich fühle mich dem Plötzlichen der Einbildungskraft verpflichtet. Alles Weitere, ihre Präzisierung als Form, ist der Kunst geschuldet.« Peter Bömmels (geboren 1951) lehrt seit 2004 an der Hochschule für Malerei und Bildende Künste, Dresden.

Griffelkunst 238 C1–5

38  Jürgen Bordanovic. Ohne Titel.

€ 600

Graphit, Kleister und Papiercollage. 60,8 : 25,5 cm.

Im Werk des 1944 geborenen Künstlers, der seit vielen Jahren in Hamburg lebt und arbeitet, spielt die »Innenseite des Menschen« eine zentrale Rolle. – In der vorliegenden großformatigen Arbeit erahnen wir in dem collagierten Zellstoffgebilde die Seele der angedeuteten menschlichen Figur. – Auf einem rückseitig bedruckten Umschlag einer Graphikmappe. – In Passepartout montiert.

39  Marcel Broodthaers. Es lisant la Lorelei. Wie ich die Lorelei gelesen habe.

€ 1000

München, Galerie Heiner Friedrich, und Paris, Yvon Lambert 1975. Mit Illustrationen und farbigen Abbildungen. Weiße Originalbroschur.

Originalausgabe. – Eins von 116 Exemplaren. – Durch den Tod des Künstlers blieb die kleine Auflage unsigniert, ein Teil der Auflage wurde mit dem Nachlass-Stempel versehen und nummeriert. – »Es lisant la Lorelei«, Broodthaers Auseinandersetzung mit der deutschen Romantik und Gegenwart, war 1974 Teil der Ausstellung »Eloge de suet« im Kunstmuseum Basel. – Enthält Zeichnungen des Künstlers, Faksimiles von Börsenkurs-Tabellen sowie das berühmte Heine-Gedicht in Deutsch und Französisch, illustriert von historischen Rheinansichten und -karten. – Gedruckt auf Zeta Mattpost Velin, als Blockbuch gebunden. – Tadellos erhalten.

32,0 : 24,5 cm. [28] Seiten.

Slg. Schmidt 79

40  Stanley Brouwn. 100 this-way-brouwn-problems for computer I.B.M. 360 model 95.

€ 300

Köln und New York, Gebr. König [1970]. Originalbroschur.

Erste Ausgabe. – Der Künstler Stanley Brouwn (1935–2017) lebte und arbeitete in den Niederlanden. Er zählte zu den Pionieren der Fluxus- und Konzeptkunst der 1960er Jahre. – Die Frage nach dem Weg ist ein Motiv, dass sich in Aktionen, Zeichnungen und hier in einer seriellen Wiederholung der Aufgabe: »Show brouwn the way from each point on a circle with x as centre and a radius of […] Angström to all other points«, wobei die Anzahl der Maßeinheit von 1 bis 100 ansteigt. Die einleitende Frage variiert: »Show brouwn the way in all cities, villages etc. on earth from point x to all other points in that cities, villages etc.«.

22,7 : 22,7 cm. [3], 101 Blätter. – Umschlag leicht geknickt und fleckig. – Ränder minimal gebräunt.

41  Peter Brüning. Ohne Titel (Flusstopographie).

€ 750

Farbige Kreide und schwarze Tusche. 12 : 16 cm (30 : 40 cm).

Rückseitig mit dem Nachlass-Stempel und »Galerie Buchholz K« und »No. 135« bezeichnet. – Wohl um 1965 entstandene Arbeit, als die kartographischen Motive und Legenden einen Schwerpunkt im Schaffen des frühverstorbenen Peter Brüning (1929–1970) einnahmen. – Auf einem Blatt aus einem Zeichenblock, linker Rand perforiert.

42  Werner Büttner. Und das Meer lag da wie Nudeln aus Gold und Silber.

€ 1800

60 Linolschnitte. 1987. 21,0 : 15,0 cm (34,5 : 24,0 cm). Signiert, datiert und nummeriert.

Exemplar 3/9, weitere drei wurden römisch nummeriert. – Auf leicht getöntem Hahnemühle-Bütten. – Vollständige Folge in der Originalstahlblech-Kassette mit kalligraphiertem Titel auf dem Deckel. – Gedruckt von M. und H. Ritter in Klagenfurt, in deren Verlag auch eine Buchausgabe mit Abbildungen der Linolschnitte erschien. – Werner Büttner (geboren 1954) ist seit 1989 Professor an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg. In den 1980er Jahren zählte er zusammen mit Albert Oehlen und Martin Kippenberger zu den sogenannten »Neuen« oder »Jungen Wilden« in der Malerei, die sich von der Konzeptkunst abwendeten und eine Rückkehr zur Malerei propagierten. – Tadellos erhalten.

43  Daniel Buren. Répertoire.

€ 250

Kitakyushu, Center for Contemporary Art und Kyoto, Korinsha Press 1998. Mit zahlreichen monochromen Tafeln mit Ausstanzungen. Originalkunstleder mit Spiralheftung, im Originalschuber.

Sehr schönes Künstlerbuch des französischen Konzeptkünstlers. – Die monochromen Flächen der Buchseiten ergeben durch ihre Ausstanzungen immer wieder neue Farb- und Formkonstellationen. – Einige Seiten auf Transparentfolien gedruckt, einige mit den berühmten 8,7 cm-Farbstreifen Burens. – Sehr schönes Exemplar.

21,3 : 15,3 cm. [55] Blätter.

44  James Lee Byars. The Golden Tower.

€ 900

Serigraphie in Gold auf schwarzem Papier. 1974. 134,5 : 29,5 cm (192,7 : 49,8 cm).

Origineller Katalog zur Ausstellung in der Berliner Galerie Springer und zugleich Einladung zur Eröffnung. – Entwurf des Kataloges durch den Künstler, »Dieser Katalog hat seine exakte Körpergrösse«. – Auf zwei Blätter gedruckt, hier noch nicht zusammengesetzt. – Im Werk des US-amerikanischen Künstlers James Lee Byars (1932–1997) war die Farbe Gold seit Ende der 1960er Jahre ein immer wiederkehrendes Gestaltungsmotiv.

Ein winziger Randeinriss (2 mm), minimal gewellt.

45  Jean-Marie Carzou. Paris sur Seine.

€ 300

Quatorze lithographies originales. Vevey, Éditions de Francony Michèle Trinckvel 1986. Mit 14 Lithographien, davon neun farbig, eine signiert als Frontispiz und acht doppelblattgroß, und fünf einfarbigen blattgroßen, davon eine auf dem Vorderumschlag, sowie einigen Textillustrationen nach Zeichnungen. Lose Doppelblätter in Originalumschlag und roter Originalleinenkassette sowie eine rote Originalleinenmappe für die Suitenblätter.

Eins von 100 Exemplaren der zweiten Vorzugsausgabe, mit zwei Suiten der acht doppelblattgroßen Lithographien: Eine farbig auf großem Papier, signiert und nummeriert und plano in der Suitenmappe, eine zweite in Schwarz gedruckt im Format der Buchausgabe, ungefalzt in Chemise und Kassette (Gesamtauflage 300). – Auf Grand Vélin Royal de Lana. – Druckvermerk und Frontisiz signiert und nummeriert, die Exemplarnummer der Suite abweichend. – Jean-Marie Carzou (1907–2000), der als junger Mann aus dem syrischen Aleppo nach Paris gekommen war, schuf die künstlerischen Parisansichten, gleichsam als Hommage an seine Wahlheimat, zu Texten von Aragon, Rilke, Victor Hugo, Breton, Soupault und anderen. – Schönes farbfrisches Exemplar.

41,2 : 28,2 cm. 93, [7] Seiten, 16 Lithographien. – Mappe und Kassette mit einer leicht gestauchten Ecke, dadurch einige Blätter der Suite mit kleiner Quetschspur.

46  André Cervera. Tribulations 1.

€ 300

46 Serigraphien, teils doppelblattgroß, zwei mit Übermalung und Collage. Editions Beltracchi 2003. Lose in Originalumschlag, Halblederchemise mit bemalten Deckeln und Schuber (Roland Meuter, Ascona).

Eins von 16 römisch nummerierten Vorzugsexemplaren (Gesamtauflage 81) mit vier Originalarbeiten (Einbanddeckel bemalt, eine übermalte und eine collagierte Serigraphie). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Auf schwerem Velin d’Arches. – Mit Texten zu den sechs Zyklen (L’Afrique; Le Mexique; Musique; Peinture en direct; Le Moyen-age; Peep Show) von Jacques Almira. – Bereits 2001 hatte Beltracchi ein Werk über den 1962 geborenen André Cervera publiziert, der im südfranzösischen Sète lebt und arbeitet. – In der von Wolfgang Beltracchi begründete Reihe »Tribulations« erschien wohl nur diese eine Ausgabe. Möglicherweise wandte sich der Herausgeber lukrativeren Arbeitsfeldern zu.

37,5 : 27,5 cm.

47  Marc Chagall. Le fond jaune (The yellow background).

€ 450

Farblithographie. 1969. 64 : 48 cm (78 : 57 cm).

Originalgraphisches Plakat zur Ausstellung in der Galerie Maeght (Dezember 1969 – Januar 1970). – Eins von 3000 Exemplaren, gedruckt bei Mourlot.

Unterrand mit schmalem Knick und ganz kleinem Einriss.

Sorlier 57

48  Marc Chagall. Zwei Hefte der Reihe »Derriere le miroir«.

€ 250

Paris, Maeght 1957 und 1981. Mit zusammen acht Lithographien, davon fünf farbig und drei doppelblattgroß. Lose Bogen in Originalumschlägen.

I. DLM 99/100. Mit dem Text »Chagall asa just place« von Jean Paulhan. Mit der Beilage. – II. DLM 246. Mit dem Text »Sur quatorze lithographies de Chagall« von Jacques Dupin zur Ausstellung 1980.

38,0 : 28,0 cm. – Vorderumschlag von Heft 99/100 minimal fleckig, sonst tadellos.

Cramer 33 und 111. – Mourlot 175–179, 204–206 und 992

49  Marc Chagall – Glasmalereien für Jerusalem. – Die Keramiken und Skulpturen von Chagall.

€ 450

Monte Carlo/Monaco, André Sauret 1962 und 1972. Mit zusammen drei Farblithographien und zahlreichen meist farbigen Abbildungen. Originalleinenbände mit Schutzumschlag.

I. 1961 entstanden die zwölf Fenster für die Synagoge der Hadassah-Universitätsklinik in Jerusalem, der vorliegende Band dokumentiert den künstlerischen Entstehungsprozess. Charles Sorlier übertrug 36 Entwürfe Chagalls auf Stein; wie die beiden Originallithographien wurden diese dann in zahlreichen Farben bei Mourlot gedruckt. Deutsche Ausgabe in der Übersetzung von U. R. Hemmerich. – II. Erste deutsche Ausgabe des maßgeblichen Verzeichnisses des plastischen Werkes. Vorwort von André Malraux. Notizen und Katalog von Charles Sorlier. – Beide tadellos.

33,0 : 25,0 cm. [2], 211, [6] Seiten, 2 Farblithographien; 249, [7] Seiten, 1 Farblithographie.

Cramer 49 und 89. – Mourlot 365/366 und 646

50  Giuseppe Chiari. Il giuoco dei 10 nomi.

€ 300

A cura die Claudio Cerritelli. Bologna 1991. Mit 100 ganzseitigen Faksimiles und einigen Textabbildungen. Originalbroschur.

Eins von 100 Exemplaren der Vorzugsausgabe mit der beiliegenden Originalstempelarbeit: »Platone · Aristotele · Agostino · Tommaso d’Aquino · Galileo · Cartesio · Leibniz · Newton · Kant · Hegel« (farbige Stempel auf Packpapier, 34 : 24 cm, signiert und nummeriert). – Während der Performance in der Galerie »N2 Nouva 2000« forderte der Künstler die Besucher auf, die von ihm gefertigte Liste mit den zehn Namen um eigene Namen und Zusätze zu ergänzen. Der Katalog dokumentiert die teils originellen »Antworten« und wird durch ein Interview mit dem Künstler eingeleitet. – Dazu: Marie-Jo Lafontaine. Babylon Babies. Edited by Bernd Barde. Stuttgart 2003. Mit zahlreichen blattgroßen farbigen Porträts. Gepolsterter Originaleinband. Eins von 1000 englischen Exemplaren, weitere 1000 in deutscher Sprache. Von der Künstlerin signiert.

34,2 : 24,7 cm. 16, [112] Seiten.