ChristianHesse

1  Ernst Barlach. Exlibris Friedrich Düsel.

€ 300

Lithographie. Um 1905/06. 7,5 : 9,8 cm (9.8 : 10,5 cm).

Die erste Einzelgraphik Barlachs, die als Auflage gedruckt wurde. Ein Teil der Auflage soll vom Besitzer zu Notizzettelchen zerschnitten worden sein (vgl. Anmerkung bei Laur). – Friedrich Düsel (1869–1945) war seit jungen Jahren mit dem nahezu gleichaltrigen Barlach befreundet. Seit 1887 war Düsel Schriftleiter der Westermannschen Monatshefte. – In: Eugen Zabel. Zur Modernen Dramaturgie. Studien und Kritiken über das deutsche Theater. Oldenburg und Leipzig 1900. Etwas ramponierter Halbleinenband, zahlreiche Anstreichungen Düsels. Vorsatzblatt mit seinem Stempel.

Laur I, 7. – Schult II, 3. – Volker Probst in »Exlibriskunst und Graphik« (1998, S. 35)

2  Oskar Schlemmer. Exlibris. Aus der Bücherei von Tut und Oskar Schlemmer.

€ 600

Linolschnitt. 1925.11,8 : 9,7 cm (12,4 : 10,5 cm).

Auf Bütten. – In Passepartout montiert. – Sehr gut erhalten.

3  Exlibris – Neue deutsche Exlibris.

€ 300

Mit einem einleitenden Text von Richard Braungart. Zweite Folge. München, Franz Hanfstaengl 1919. Mit 96 teils farbigen Tafeln. Originalpergamentband mit reicher Vergoldung im Originalschuber.

Neben der Auflage von 1000 nummerierten Exemplaren erschienen, handschriftlich als »Beleg« bezeichnet und exklusiv in Pergament gebunden. Nach Notiz eines Vorbesitzers stammt der Einband von Hermann Nitz, einem Schüler von Paul Adam und Paul Kersten, der u. a. für Spamer/Leipzig tätig war. Der Einbandentwurf, signiert »Jost«, wurde auch für die Vorzugsexemplare in Kalbleder verwendet. – Mit Tafeln nach Exlibris von Franz von Bayros, Willi Geiger, Fidus, Max Klinger, Emil Orlik, Emil Preetorius, Rudolf Schott, Franz Stassen, Heinrich Vogeler u. a. m. – Tadellos schönes Exemplar.

26,8 : 21,0 cm. XXXV, [1] Seiten, 96 Tafeln, jede mit Textblatt, [8] Seiten. – Vorblatt mit späterem Schenkungsvermerk.

4  Max Beckmann. Der Abend (Selbstbildnis mit den Battenbergs).

€ 300

Radierung. 1916/1973. 24,0 : 17,9 cm (32 : 23 cm).

Exemplar XIX/L. – Auf rotem Japanpapier. – Rückseitig mit dem Nachlass-Stempel und vom Sohn des Künstlers signiert. – Beilage für die Vorzugsausgabe A2 der Faksimile-Ausgabe von »Max Beckmann. Ebbi«, die der Propyläen-Verlag edierte. Für weitere 150 Exemplare wurde die Radierung auf Velin abgezogen. Das hier vorliegende Buch erschien in einer Gesamtauflage von 415 Exemplaren.

Hofmaier 90 III A (von III D)

5  Georges Braque. Quatre oiseaux.

€ 1200

Farblithographie nach einem Gemälde. 1959. 9,5 : 22,5 cm (32,3 : 48.2 cm). Signiert und nummeriert.

Exemplar 59/275. – Auf Velin »BFK Rives«. – Ediert von Aimé Maeght, mit dem Trockenstempel seiner Edition.

Partiell ganz leicht gebräunt. – Kann mit Rahmen erworben werden.

Maeght 1030

6  Georges Braque. Oiseau noir sur fond rouge.

€ 3000

(aus: L’ordre des oiseaux). Dreifarbige Radierung. 1962. 34,5 : 49,3 cm (42,5 : 53,5 cm). Signiert und mit »HC« bezeichnet.

Eins von fünf Künstlerexemplaren. – Auf handgeschöpftem Velin von Richard de Bas mit dem Wasserzeichen »Au Vent d’Arles«. – Blatt 7 von insgesamt zwölf Radierungen, die für das Buch »L’ordre des oiseaux« entstanden. 30 Vorzugs- und fünf Künstlerexemplaren wurde eine signierte Suite beigegeben. – »Durch die große Ätztiefe und den Gebrauch von dickflüssigen Druckfarben mit hohem Deckvermögen hat der Künstler diesen Graphiken eine sehr seltene stoffliche Kostbarkeit verliehen« (Dora Vallier).

Im Passepartoutausschnitt unmerklich gebräunt.

Vallier 182.7

7  Georges Braque. Oiseaux noir, fleurs jaune.

€ 450

Farblithographie. 1963. 42,7 : 32,0 cm (66,7 : 49,5 cm).

Exemplar 109/300. – Gedruckt bei Mourlot auf Velin »BFK Rives«. – Wurde mit Text als Plakat für die 5. Biennale in Menton verwendet. – Dazu: George Braque. Oiseaux et lotus. Farblithographie, wohl nach einem Gemälde. 1963. 60,3 : 42,3 cm (70,7: 48,3 cm). Auf Velin. Gedruckt bei Maeght, Paris, anlässlich einer Braque-Ausstellung, hier in der Variante ohne Text. Unterrand mit zwei Fehlstellen.

8  Heinrich Campendonk. Sitzender weiblicher Akt in Landschaft mit Bauernhaus.

€ 750

Holzschnitt. 1920/21. 22 : 22 cm (37,7 : 30,8 cm). Signiert.

Eins von 100 Exemplaren. – Auf bräunlichem Bütten. – Aus der dritten Bauhaus-Mappe, »Deutsche Künstler«, die insgesamt 14 Graphiken enthielt. – Mit dem Bauhaus-Trockenstempel von Peter Roehl.

Im Passepartoutausschnitt gebräunt. – Oben leichte Quetschfalte, untere Blattkante mit zwei kleinen Flecken.

Engel 51. – Söhn HDOG 103-3

9  Marc Chagall. Moïse et les tables.

€ 4000

Lithographie. 1952. 50,3 : 39,5 cm (65,7 : 50,3 cm). Signiert und nummeriert.

Exemplar 4/8. – Auf Velin d’Arches. – Die zweite Lithographie im Œuvre Chagalls, die ein rein biblisches Motiv umsetzte. – Mourlot nennt neben den acht nummerierten Abzügen nur noch zwei Künstlerexemplare. – Sehr selten. – Rückseitig zwei schwache Stempel.

Im ehemaligen Passepartoutausschnitt unmerklich gebräunt.

Mourlot 74

10  Marc Chagall. Les amoureux en gris.

€ 3000

Farblithographie. 1957. 21,8 : 28,3 cm (41,3 : 32,0 cm). Signiert und nummeriert.

Exemplar 57/90. – Auf Velin d’Arches. – Chagall schuf für das Werk von Jacques Lassaigne, das 1957 bei Maeght erschien, 15 Lithographien. Neben der Buchauflage wurden 90 Suiten breitrandig auf Velin gedruckt und signiert. – Tadellos erhalten.

Mourlot 194

11  Marc Chagall. Pierrot lunaire.

€ 3500

Farblithographie. 1969. 58,8 : 37,8 cm (76,0 : 53,5 cm). Signiert und nummeriert.

Exemplar 10/50, weitere 25 erschienen als Künstlerexemplare. – Auf Velin d’Arches. – Prachtvolle und großformatige Lithographie.

Mourlot 574

12  Marc Chagall. Le coq.

€ 300

Farblithographie nach einem Gemälde. 1952. 26 : 20 cm.

Auf Velin d’Arches. – Von Charles Sorlier unter Leitung von Chagall ausgeführte Lithographie. – Verso typographisch bezeichnet. – Zwei Trockenstempel der Sammlung »Heinrich Neuerburg« (Lugt 1344a).

Etwas beschnitten. – Papierrand etwas gebräunt und mit wenigen kleinen Stockflecken.

Sorlier CS 5

13  Marc Chagall. Maquette du vitrail »Ruben«.

€ 4000

(Der Stamm Ruben). Farblithographie nach Gouache. 1964. 61,8 : 46,2 cm (74 : 52,8 cm). Signiert und nummeriert.

Exemplar XIV/LXXV. – Aus einer der 75 römisch nummerierten Suitenmappen, weitere 150 Exemplare wurden als Einzelabzüge verkauft (siehe die folgenden fünf Katalognummern). – Die erste von insgesamt zwölf Lithographien, die Charles Sorlier nach Chagalls Entwürfen schuf und bei Mourlot drucken ließ. – Auf Velin d’Arches. – Im Stein nochmals signiert. – Rückseitig typographisch bezeichnet. – 1959 erhielt Marc Chagall, der in den Jahren zuvor mehrfach Israel bereist hatte, den Auftrag, für die Synagoge des Hassadah Medical Centers in Ein Kerem, nahe Jerusalem, zwölf Glasfenster zu gestalten. Chagalls Motive beziehen sich auf die Segnungen Jakobs für seine zwölf Söhne und die Segnungen der zwölf Stämme Israels durch Moses. Zwei Jahre arbeitete Chagall in Reims mit Charles und Brigitte Marq an der Umsetzung. 1962 wurden die Fenster – jedes 3,4 x 2,5 Meter groß – zunächst im Pariser Louvre und dann im MoMA New York gezeigt, bevor sie an ihren Bestimmungsort gelangten.

Rückseitig zwei kleine Spuren ehemaliger Anheftung.

Sorlier CS 12

14  Marc Chagall. Maquette du vitrail »Simeon«.

€ 4000

(Der Stamm Simeon). Farblithographie nach Gouache. 1964. 61,8 : 46,2 cm (ca. 73 : 52,8 cm). Signiert und nummeriert.

Exemplar 28/150. – Blatt 2 der insgesamt zwölf Lithographien von Charles Sorlier nach Chagalls Entwürfen. – Auf Velin d’Arches. – Im Stein nochmals signiert. – Rückseitig typographisch bezeichnet.

Minimale Bräunung an der ehemaligen Passepartoutkante. – Unterrand etwas ungleichmäßig beschnitten.

Sorlier CS 13

15  Marc Chagall. Maquette du vitrail »Juda«.

€ 4000

(Der Stamm Juda). Farblithographie nach Gouache. 1964. 61,8 : 46,2 cm (74 : 52,8 cm). Signiert und nummeriert.

Exemplar 28/150. – Blatt 4 der insgesamt zwölf Lithographien von Charles Sorlier nach Chagalls Entwürfen. – Auf Velin d’Arches. – Im Stein nochmals signiert. – Rückseitig typographisch bezeichnet.

Unten links, außerhalb der Darstellung, geglätte Knitter und ein winziger fachmännisch restaurierter Randeinriss.

Sorlier CS 15

16  Marc Chagall. Maquette du vitrail »Zabulon«.

€ 4000

(Der Stamm Sebulon). Farblithographie nach Gouache. 1964. 61,8 : 46,2 cm (74 : 52,8 cm). Signiert und nummeriert.

Exemplar 146/150. – Blatt 5 der insgesamt zwölf Lithographien, die Charles Sorlier nach Chagalls Entwürfen schuf und bei Mourlot drucken ließ. – Auf Velin d’Arches. – Im Stein nochmals signiert. – Rückseitig typographisch bezeichnet.

Minimale Bräunung im ehemaligen Passepartoutausschnitt. – Rechter Rand mit kurzem, sorgsam restaurierten Einriss (2 cm).

Sorlier CS 16

17  Marc Chagall. Maquette du vitrail »Issacar«.

€ 4000

(Der Stamm Issachar). Farblithographie nach Gouache. 1964. 61,8 : 46,2 cm (75,3 : 52,8 cm). Signiert und nummeriert.

Exemplar 26/150. – Blatt 6 der insgesamt zwölf Lithographien von Charles Sorlier nach Chagalls Entwürfen. – Auf Velin d’Arches. – Im Stein nochmals signiert. – Rückseitig typographisch bezeichnet.

Außerhalb des ehemaligen Passepartoutausschnitts minimal gebräunt.

Sorlier CS 17

18  Marc Chagall. Maquette du vitrail »Nephtal«.

€ 4000

(Der Stamm Naphthali). Farblithographie nach Gouache. 1964. 61,8 : 46,2 cm (70–71 : 52,8 cm). Signiert und nummeriert.

Exemplar 26/150. – Blatt 10 der insgesamt zwölf Lithographien von Charles Sorlier nach Chagalls Entwürfen. – Auf Velin d’Arches. – Im Stein nochmals signiert und datiert »Reims 1961«. – Rückseitig typographisch bezeichnet.

Am Unterrand etwa 3 cm und etwas ungleich beschnitten. Minimale Bräunung im ehemaligen Passepartoutausschnitt.

Sorlier CS 21

19  Marc Chagall. L’Apparition, I.

€ 3000

(Die Erscheinung, I). Aquatintaradierung. 1924/1925. 37,2 : 27,3 cm (58 : 45 cm). Signiert und nummeriert.

Exemplar 63/100. – Der endgültige Zustand, gedruckt von Louis Fort auf festem Velin d’Arches. – Selten, wir konnten bei Artprice nur noch ein weiteres Exemplar der schönen Radierung nachweisen.

Unterschiedliche Bräunungen, kleiner Braunfleck im Unterrand. Ränder rückseitig mit Montierungsspuren.

Kornfeld 44 III (von 3)

20  Marc Chagall. Liebespaar mit Pferd.

€ 1200

Farbige Radierung. 1961. 23,8 : 16,9 cm (30 : 25 cm). Originalleinenband mit illustriertem Schutzumschlag.

Eins von 150 Exemplaren. – Auf Japanpapier, gedruckt mit gelber Tonplatte. – Eingebunden in die, im Druckvermerk von Chagall signierte, Vorzugsausgabe von: Eberhard W. Kornfeld. Verzeichnis der Kupferstiche Radierungen und Holzschnitte von Marc Chagall. Band I: Werke 1922 – 1966. Bern 1970. Originalleinenband mit illustriertem Schutzumschlag. – Eins von 100 Exemplaren der deutschsprachigen Vorzugsausgabe, es erschienen weitere 50 Exemplare in französischer Sprache. – Dazu: L’oiseaux vert. Farblithographie nach einem Gemälde. 1962. 65 : 50 cm (70,0 : 53,4 cm ). Eins von 1500 Exemplaren. Gedruckt von Mourlot für die Einzelausstellung der Galerie Maeght im Sommer 1962. – Eine Beigabe.

31,5 : 25,5 cm. 248, [4] Seiten. – Schutzumschlag an den Rändern leicht geknickt und mit winzigen Einrissen. – Beigabe: Die äußersten Ecken leicht geknittert, unten links mit Ausdünnung durch ehemalige Anheftung.

Kornfeld 118, III c. – Sorlier, Posters 40

22  Salvador Dali. Don Quichotte et Sancho Pança.

€ 1800

Kaltnadelradierung. 1968. 49,8 : 39,8 cm (76 : 56 cm). Signiert.

Eins von sehr wenigen Künstlerexemplaren auf »Japon nacré«. – Neben den wenigen unnummerierten »Epreuves d’artiste« auf Japan und Velin druckte das Atelier Rigal 125 Exemplare auf Velin, 90 auf Japon nacré und vier auf Pergament. – 1980 wurde die Platte mit Aquatinta überarbeitet und für farbige Abzüge benutzt. – Eine der bekanntesten Radierungen Dalis. Nicht von ungefähr ziert die farbige Variante den Umschlag des Werkverzeichnisses von Ralf Michler und Lutz W. Löpsinger. – Tadellos erhalten, kann gerahmt erworben werden.

Michler/Löpsinger 266 d

23  André Ficus. Villefranche-sur-Mer.

€ 450

Aquarell und Tusche. 1970. 46 : 63 cm. Signiert, datiert und betitelt.

Großformatige stimmungsvolle Ansicht der Hafenstadt an der Côte d’Azur. – Mit sparsamen Tuschelinien skizzierte der Künstler Hafen, Gebäude und die Bergrücken der Seealpen und aquarellierte dann impulsiv und in leuchtender Farbigkeit. – Zahlreiche Motive im Œuvre von André Ficus (1919–1999) beziehen sich auf seine langjährige Heimat am Bodensee. Souverän präsentiert er hier Stimmung südlich der Alpen. – Auf dünnem Japanbütten.

An den Ecken auf Kartonblatt montiert. Im Passepartoutausschnitt minimal gebräunt.

24  Oskar Fischer. Reitendes Paar.

€ 750

Lithographie. 25 : 22 cm (50,8 : 39,3 cm). Signiert.

Eins von 100 Exemplaren. – Auf bräunlichem Japanbütten. – Aus der dritten Bauhaus-Mappe, »Deutsche Künstler«, die insgesamt 14 Graphiken enthielt. – Mit dem Bauhaus-Trockenstempel von Peter Roehl. – Oskar Fischer (1892–1955) war Mitglied der Novembergruppe und engagiertes KPD-Mitglied.

Im Passepartoutausschnitt etwas gebräunt.

Söhn HDOG 103-5

25  Friedrich-Karl Gotsch. Hamsun-Epilog.

€ 400

Fünf Holzschnitte. 1967/1968. Alle signiert. Hamburg, Hans Christians 1968.

Exemplar 30/80 (Gesamtauflage 100). – Erschienen im Hamburger Christians Verlag anlässlich der Gründung der Friedrich-Karl-Gotsch-Stiftung, Hamburg. – Mit einem Text von Rolf Italiaander und einer Einführung J. P. Hodin. – Mit den Textblättern in Originalmappe. – Die hier vorliegende Mappe entstand aus der Beschäftigung mit Hamsuns letztem Buch »Paa Gjengrodde Stier«. Bereits 1922 hatte Gotsch dem Dichter Hamsun einen Holzschnittzyklus gewidmet, 1930 erschien eine Folge zu Hamsuns »Landstreicher«-Trilogie. – »Auf der Suche nach der verlorenen Zeit gewinnt der 68jährige Maler und Grafiker Gotsch das Jugenderlebnis der Hamsun-Lektüre in verwandelter Gestalt zurück. Zu den Hauptstücken seiner Grafik gehört der Holzschnitt-Zyklus, den er Hamsun widmete« (Rolf Italiaander).

56 : 40 cm (Mappe).

26  George Grosz. Selbstbildnis mit Hund vor der Staffelei.

€ 750

Lithographie. 1926. 41 : 31 cm. Signiert.

Auf Japanbütten (Dückers: »imitiertes Japan«). – Aus »Die Schaffenden«, Mappe V/2, Blatt 8. – Für das vom Euphorion Verlag Berlin edierte Mappenwerk entstanden 125 Exemplare auf unterschiedlichen Papieren.

Linker Rand mit fünf kleinen Stockflecken, oben links leichte Knickfalten.

Dückers E 103

27  Richard Hamilton. Ohne Titel (Reader).

€ 450

Radierung. 1949/1975. 17,4 : 24,6 cm (28,6 : 33,6 cm). Signiert.

Auf Whatman Velin. – Ediert von der Griffelkunst-Vereinigung 1975, Editionsnummer E 53.

28  Raoul Hausmann. Fünf Holzschnitte.

€ 300

1949–1957/1983. Ca. 37 : 32 cm.

Ohne Titel (Pegasus). – Teftlin. – Ohne Titel. – 111. – Der Kommandant. – Gedruckt von den Originalstöcken im Nachlass des Künstles. – Auf Japan. – Mit Signatur- und »Nachlass«-Stempel. – Ediert von der Griffelkunst-Vereinigung Hamburg, Editionsnummer 231 A1–5. – Tadellos.

29  Friedensreich Hundertwasser. 10002 Nights Homo humus come va how do you do.

€ 1200

Mixed media (Farblithographie, Farbserigraphie, farbiger Metallfolienprägedruck). 1984. 69,5 : 50,0 cm. Signiert und nummeriert.

Exemplar 1446/10002. – Auf Cottonvelin von Fabriano. – Durch wechselnde Farbkombinationen ist jedes Exemplar ist ein Unikat. – Tadellos erhalten, gerahmt. – Hier als Teil der vollständigen Folge Die Kunst der Graphik«, ediert 1984 bei »Die Galerie«, Volker Huber, Offenbach, mit insgesamt sieben Graphiken: Außer der Hundertwasser-Serigraphie sind Farblithographien von Horst Antes (Gefleckte Figur mit Reif, kleiner Figur und Leiter, Offset), Valerio Adami (Statuette), Bruno Bruni (Solitudine), Simon Dittrich (Der Lordrichter) und Paul Wunderlich (Tete de femme) sowie eine Mixed-Media-Arbeit von Enrico Baj (Der kleine General; farbiger Prägedruck) enthalten. – Alle Graphiken signiert und nummeriert, die sechs kleinerformatigen mit dem Titelblatt in der Originalmappe (43,5 : 30,5 cm). – Dazu: Vier signierte Graphiken aus der Vorgänger-Publikation von 1975 (siehe die vorherige Katalognummer): Ernst Fuchs. Flora Okuli. Aquatintaradierung. – Rudolf Hausner. Adams Lebensbaum. Farboffset nach Serigraphie. – Horst Janssen. Selbst für C. C. Kaltnadel. – Karl Rössing. Toskanische Landschaft. Farblinolschnitt. – Jeweils Exemplar 6320/10000.

Koschatzky 83. – ŒuvreNr 860

30  Johannes Itten. Junge Frau.

€ 450

Lithographie. 1919. 45 : 29 cm (60,0 : 44,5 cm). Signiert.

Auf Velin. – Blatt 4 aus der Mappe »Frau Agathe und allen meinen Schülern gewidmet«. – Agathe Mark-Kornfeld (1894–1973) hatte mit Itten an der Stuttgarter Akademie studiert und wurde seine frühe Förderin. Durch sie lernte er 1917 in Wien Alma Mahler kennen, die damals mit Walter Gropius verheiratet war. Gropius berief Itten 1919 an das gerade gegründete Weimarer Bauhaus.

Etwas unfrisch.

Itten 162

31  Asger Jorn. Fin de Copenhague.

€ 9000

Conseiller technique pour le détournement G.-E. Debord. Kopenhagen, Bauhus Imaginiste 1957. Mit 32 farbigen Offsetlithographien. Fadengeheftete Originalbroschur mit »Flan«-Umschlag.

Exemplar 99/200. – Von Asger Jorn und Guy Debord signiert. – Gedruckt bei Permild & Rosengreen in Kopenhagen. – Das Buch entstand innerhalb von 24 Stunden. Zunächst montierten Jorn und Debord Ausschnitte aus dänischen, französischen, deutschen und englischen Zeitungen zu Text-Bild-Collagen. Diese wurden in der Druckerei fotografiert und für den Offsetdruck auf Druckplatten übertragen. Anschließend schüttete Asger Jorn von einer Leiter aus Druckfarben auf die Platten und ließ diese verlaufen. Durch den daraus folgenden Irisdruck vermischten sich die verwendeten Farben von Druck zu Druck. – Als Einband diente ein sogenannter »Flan«, ein eigentlich – ganz im Sinne der »Situationisten« – nur kurzzeitig existierendes Zwischenprodukt beim Zeitungsdruck. Vom fertigen Bleisatz mit Typen und Linien wurde ein Abguss aus einer nach geheimer Mischung angefertigten Papier-Masse erzeugt. In diese Form wurde dann flüssiges Metall gegossen und so die biegsame Druckplatte für den Rotationsdruck erzeugt. Durch das heiße Metall verfärbte sich der »Flan«, der nach Gebrauch als Druckform vernichtet wurde. Für die kleine Auflage von »Fin de Copenhague« wurden mehrere solcher Flans zerschnitten und als Umschlag verwendet. Die bräunlichen Verfärbungen sind in diesem Fall kein Mangel sondern ein beabsichtigtes Gestaltungselement. Sowohl durch den Irisdruck als auch diese Umschläge entstanden 200 unikate Buchobjekte. – Nach der »Internationalen Bewegung für ein imaginistisches Bauhaus gegen ein imaginäres Bauhaus«, die Jorn nach der Auflösung von COBRA gemeinsam mit Pierre Alechinsky, Karel Appel, Enrico Baj, Anders Österlin und dem Deutschen K.O. Götz 1953 gegründet hatte, entstand 1957 in Zusammenarbeit mit Guy-Ernest Debord die »Situationistische Internationale«. »Fin de Copenhague«, Jorns und Debords Kritik am zunehmenden Kunstkonsum, entstand unmittelbar vor deren Gründung. Sowohl dieses Buchobjekt wie auch die folgenden »Mémoires«, die in Schleifpapier gröberer Körnung gebunden wurden, zählen zu den frühesten Dokumenten der Bewegung. Während der folgenden Jahre hatte die Gruppierung linker europäischer Intellektueller und Künstler auch großen Einfluss auf Popkultur und Fluxus. – Sehr gut erhalten.

25,4 : 17,4 cm. [36] Seiten.

32  Asger Jorn. Ohne Titel.

€ 450

Farblithographie. 1969. 25,5 : 18,0 cm (25,5 : 36,0 cm). Signiert und datiert.

Auf der rechten Seite eines kleinen Velinbogens.

Van de Loo 355

33  Oskar Kokoschka. Gitta.

€ 300

Lithographie. 1953. 42 : 57 cm (52 : 65 cm). Signiert.

Eins von 120 Exemplaren. – Ediert von der Galerie Welz, Salzburg. – Auf chamoisfarbenem Kupferdruckkarton.

Wingler/Welz 199

34  Alfred Kubin. Drei Zeichnungen.

€ 1500

I. Melusine legt ihr Kindchen in eine Menschenwiege. Tuschfeder. 14,5 : 10.5 cm. Monogrammiert und betitelt. Auf gräulichem Bütten. Ehemals Sammlung Richard Alewyn (1902–1979, Professor für Germanistik am Queens College NY). – II. Opiumraucher. Tuschfeder und -pinsel. 13,5 : 11,5 cm. Monogrammiert. Auf der unbedruckten Rückseite eines österreichischen Kassenbuches. – III. Entwurfsskizze »Sommer«. Bleistift. 1945. 28,5 : 22,5 cm. Mit »Alfred« signiert, betitelt und mit Widmung für seine Schwägerin »An Tilly zum 13 Februar 1945«. Auf weißem Japanbütten.

35  Ludwig Meidner. Portrait Eugen Klöpfer in Molière.

€ 300

Radierung. 1922. 26,5 : 20,8 cm (45,5 : 35,8 cm). Signiert und datiert.

Auf Velin. – Das fünfte von Meidner radierte Porträt des Schauspielers Eugen Klöpfer (1886–1950), der damals unter Max Reinhardt am Deutschen Theater in Berlin spielte. Drei von insgesamt sieben Porträts zeigen ihn als Figur einer Molière-Aufführung. »Klöpfer gehörte mit Werner Krauss, Emil Jannings und Heinrich George zu den bedeutendsten Charakterdarstellern der deutschen Bühne in den 20er und 30er Jahren. […] 1936 wurde er Generalintendant der Berliner Volksbühne. […] Sein Spielplan enthielt Konzessionen an die nationalsozialistische Kulturpropaganda.« (NDB). Als überzeugtes Parteimitglied wirkte er in dem antisemitischen Spielfilm »Jud Süß« von Veit Harlan mit.

Am Unterrand mit Lebensdaten bezeichnet.

Flammann 156

36  Joan Miro. Untitled.

€ 4000

Serigraphie. 1964. 85,4 : 58,5 cm. Signiert und nummeriert.

Exemplar 63/100. – Eine der seltenen Serigraphien Miros, großformatig und in leuchtenden Farben. – Ein Exemplar der Auflage befindet sich in der Londoner Tate Gallery (www.tate.org.uk/art/artworks/miro-untitled-p05474).

Am Oberrand minimale Spuren der restaurierten Knitter und Flecken

37  Otto Muck. Maschinen.

€ 250 ( R7 )

Zehn Steinzeichnungen. München/Wien/Zürich, Dreiländer 1919. Zehn Lithographien zusammen mit Titel- und Widmungsblatt und Druckvermerk lose in Originalmappe mit Deckelschild.

Eins von 250 Exemplaren (Gesamtauflage 300). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Der Maler und Graphiker Friedrich Otto Muck (1882-1960) studierte am Kunstgewerbemuseum Berlin, er gestaltete Bucheinbände und Schutzumschläge. – Dazu: 21 (8 verschiedene) Fotografien mit Karikaturen von Otto Muck.

44,0 : 34,0 cm (Mappenformat). 13 Blätter.

38  K. G. Pontus Hulten. The machine

€ 120

as seen at the end of the mechanical age. New York, Museum of Modern Art 1968. Mit zahlreichen Abbildungen. Originaleinband mit geprägtem und farbig lackiertem Vorderdeckel.

Katalog zu der legendären Ausstellung mit dem ebenso berühmten Einband, hergestellt in Schweden nach einem Entwurf von Anders Österlin unter Verwendung eines Fotos von Alicia Legg. – Die Ausstellung zeigte Maschinen und deren Darstellung in der Kunst von Leonardo da Vinci bis in die Gegenwart mit besonderem Schwerpunkt bei den Futuristen und Surrealisten sowie der russischen Avantgarde. – Sehr schönes Exemplar.

24,5 : 21,6 cm. 216 Seiten, 2 Tafeln nach Tinguelys »Homage to New York«.

39  Ernst Wilhelm Nay. Komposition.

€ 450

Farbholzschnitt. 1959. 21,4 : 21,0 cm (24,8 : 24,8 cm). Signiert, datiert und nummeriert.

Exemplar 7/25. – Auf Velin. – Gedruckt bei Liebig, Köln-Rodenkirchen. – Neben der kleinen Auflage und wenigen Probedrucken nennt Galber noch eine unsignierte Auflage von 150 eng beschnittenen Abdrucken, die Nay als Beilage zu dem Katalog der »documenta II« verschenkte.

Fest in Passepartout montiert. – Im Passepartoutausschnitt unmerklich gebräunt. – Unten links winziger Randeinriss. – Kann mit Rahmen erworben werden.

Gabler 62

40  Ernst Wilhelm Nay. Türkis und Persisch Blau.

€ 1000

Farbaquatinta nach dem Ölbild. 1961. 30,0 : 23,7 cm (44,7 : 38,5 cm). Signiert, datiert und mit »/10« bezeichnet.

Auf Velin. – Eins der wenigen Exemplare auf größerem Papier, Gabler nennt zehn signierte und nummerierte Exemplare mit noch etwas größerem Papiermaß. – Eine Auflage von 350 unsignierten Exemplaren diente, sehr knapp beschnitten, 1961 als Beilage zum Katalog »Geh durch den Spiegel«. – Die Graphiken nach Nays Originalvorlagen, hier einem Ölbild in der Sammlung Stavros Niarchos, entstanden in kleinen Auflagen unter Aufsicht und Korrektur des Künstlers und wurden durch ihn autorisiert und häufig signiert.

Im Passepartoutausschnitt minimal verfärbt. – Kann gerahmt erworben werden.

Gabler 65

41  Alexander Olbricht. Dreissig Radierungen.

€ 1200 ( R7 )

Weimar, Reiher 1923. 30 Radierungen und eine Titelvignette, alle koloriert und signiert, sowie ein gestochener Druckvermerk. Roter Originalsaffianlederband mit vergoldeten Titeln, Fileten und Stehkantenbordüren; Kopfschnitt vergoldet (signiert: O. Dorfner, Weimar). Im Schuber.

Eins von 50 Exemplaren. – Sehr seltene Folge der meist kleinformatigen Radierungen. – Gedruckt auf verschieden farbigem Bütten und vom Künstler zart koloriert. – Alexander Olbricht (1876–1942) war zusammen mit Walther Klemm, der zu den ersten Lehrern des Weimarer Bauhauses gehörte, künstlerischer Mitarbeiter des Reiher-Verlages. Diesen hatte Otto Dorfner 1922 gegründet und leitete ihn zusammen mit seiner Frau Margarethe.

12,8 : 16,5 cm. 32 Radierungen. – Schuberkanten gebräunt. Rücken verfärbt.

Müller-Krumbach R 148–179. – Weimar 1976, 424–455

42  Max Pechstein. Morgen.

€ 5000

Lithographie. 1913. 38,5 : 34,5 cm (55 : 42 cm). Monogrammiert, sowohl mit Blei als auch im Stein.

Das Motiv geht wohl auf Pechsteins Aufenthalt im ligurischen Monterosso al Mare zurück. – Für diese Lithographie verwendete Pechstein den bei Krüger als »Stein I« bezeichneten ein letztes Mal. – Handabzug auf dünnem glatten Papier. – Ehemals Sammlung Joachim (Jim) Mersmann, Wiesbaden, seitdem in dritter Generation in Familienbesitz. – Fechter und Krüger kennen keine Auflage. Auch dem Pechstein-Archiv ist nur dieser eine Abzug bekannt.

Krüger L 165

43  Max Pechstein. Fischer in der Kneipe.

€ 300

Holzschnitt. 1922/1961. 39,5 : 49,5 cm (49,5 : 62,5 cm).

Nachlassdruck, rückseitig mit dem Nachlass-Stempel und der Stempelsignatur. – Auf Velin mit dem Wasserzeichen der Griffelkunst-Vereinigung Hamburg.

Krüger H 274

44  Max Pechstein. Kuh mit Frauen.

€ 1000

Holzschnitt. 1923. 31,5 : 40,0 cm (ca. 50 : 60 cm). Signiert und nummeriert.

Exemplar 36/51. – Auf Kupferdruckkarton, innerhalb der Auflage gab es auch Exemplare auf Velin. – Ediert im Euphorion Verlag.

Minimale Bräunung im ehemaligen Passepartoutausschnitt. – Gerahmt.

Krüger H 290

45  Max Pechstein. Drei Köpfe.

€ 1500

Holzschnitt. 1923. 49,5 : 40,0 cm (76,5 : 56,0 cm). Signiert.

Außerhalb der nummerierten Auflage von 51 Exemplaren für den Euphorion Verlag. – Auf dünnem Japanpapier. – Wohl einer der bei Krüger erwähnten Reiberdrucke, »bei denen weniger tief herausgeschnittene Partien, vor allem innerhalb der Gesichter, stärker mitgedruckt sind als bei anderen Exemplaren«. Mit entsprechenden Atelierspuren: Knitter und Knickfalten, die außerhalb des Stocks und besonders links unten sichtbar sind. – Unten bezeichnet »1923 – Weihnachten 1982 von M. Pechstein«.

Krüger H 291

46  Max Pechstein. Wartende.

€ 900

Farblithographie. 1946. 43,5 : 25,5 cm. Signiert und datiert.

Eins von 200 Exemplaren. – Kräftiger Druck auf gelb getöntem Maschinenpapier. – Rückseitig mit dem Stempel »Graphik-Verlag Dr. Heinrich Mock, Altenburg«, der das Blatt edierte. – Die farbigen Partien im Hintergrund wurden mit dem Pinsel auf den Stein gemalt, die Zeichnung mit Tuschfeder. Durch diese Kombination gewinnt die Graphik die Anmutung einer lavierten Zeichnung.

Rechter Rand etwas verfärbt.

Krüger L 413

47  Max Peiffer Watenphul. Griechenland.

€ 1500

Sieben Farblithographien. 1967. 39,5 : 50,5 cm. Alle signiert.

Exemplar 56/100. – Auf Velin »BFK Arches«. – Erschienen bei Ars Librorum Edition de Beauclair, Frankfurt, mit dem Trockenstempel des Verlages. – Alle Lithographien und auch das Textblatt mit dem Gedicht von Jean Moréas in Passepartout, diese lose in der Originalleinenkassette mit Deckelschild. – Handpressendruck von Herbert Breiter, Salzburg – Die Steine wurden nach dem Druck abgeschliffen. – »Am tiefsten war Peiffer Watenphul von der Landschaft des mediterranen Südens ergriffen, wo ihm noch der Geist der antiken Welt lebendig erschien.« (Sabine Fehlemann, Klappentext des Werkverzeichnisses).

Watenphul/Pasqualucci D 95–101

48  Pablo Picasso. Nègre, nègre, nègre … Portrait d`Aimé Césaire.

€ 2000

Kaltnadelradierung. 1949. 39,5 : 28,5 cm. Signiert.

Probeabzug auf Monval. – Durch Signatur des Künstlers bestätigt. – Die Radierung erschien als Frontispiz in »Corps perdu«. Auf einem gefaltetem Doppelblatt mit dem Titel des Buches auf der rechten Blatthälfte. – Verso typographisch datiert 1949.

Bloch 633. – Baer 841. – Cramer 56

49  Pablo Picasso. Le Dormeur.

€ 400

Pochoirlithographie. 1942 (1975). 35,5 : 45,5 cm (48,0 : 62,5 cm).

Exemplar 442/2000. – Auf Velin d’Arches. – Ediert für EURO ART – mit deren Trockenstempel – von Jacomet, Paris, und von den Originalformen gedruckt. – Verso typographisch bezeichnet und mit Editions-Aufkleber.

Äußerste Ränder und Passepartoutausschnitt gebräunt.

50  Pablo Picasso. Deux periodes.

€ 2000

Farblithographie nach einer Zeichnung. 1954. 40,5 : 48,0 cm (74,0 : 54,0 cm). Signiert.

Probedruck auf Velin d’Arches. – Die eigentliche Auflage, dann mit der Schrift, wurde als Plakat für die Ausstellung »Picasso – Deux periodes: 1900–1914 | 1950–1954« der Maison de la Pensée Francaise gedruckt.

Czwiklitzer dtv 92

51  Pablo Picasso. Ronde au soleil.

€ 600

Lithographie nach farbiger Zeichnung. 1959. 36,0 : 33,0 cm (64,5 : 48,0 cm).

Auf Bütten. – Im Stein signiert und datiert.

Im Passepartoutausschnitt leicht gebräunt, besonders an der ehemaligen Passepartoutkant. – Große, aber leichte Knickfalte.