ChristianHesse

Buchwesen und Faksimiles | Hesse-Auktionen
Buchwesen und Faksimiles

383  Bibliotheque de Voyage.

€ 200 ( R7 )

Genf, Kundig [1945]. Acht Originalbroschuren. Zusammen in Originalhalbpergamentkassette und Schuber.

Eins von 400 Exemplaren für Subskribenten. – Anlässlich ihres 50. Firmenjubiläums edierte die Genfer Druckerei Kundig diese Zusammenstellung weniger bekannter Texte berühmter Autoren und bewies ihr herstellerisches Können durch den Druck in verschiedensten, teils winzigen Formaten. – Inhalt: Amours, Poèmes choisis. – Rousseau. Quatre lettres a M. le Président de Malesherbes. – John Calvin. Sermon où il est montré quelle doit être la modestie des femmes en leurs habillements. – La Fontaine, Lettres à sa femme. – Racine. Lettres à son fils Jean-Baptiste. – Amiel. Fragments d’un Journal intime. – Montesquieu. Portrait par lui-même. – La Rochefoucauld. Maximes choisies.

26,5 : 20,0 cm (Kassette).

384  Georg Kurt Schauer. Deutsche Buchkunst 1890 bis 1960.

€ 180

Zwei Bände. Hamburg, Maximilian-Gesellschaft 1963. Text- und Tafelband. Originalleinenbände.

Erste Ausgabe. – Eins von 1600 Exemplaren. – Bis heute unübertroffenes Standardwerk zur Buchkunst der klassischen Moderne. Der Tafelband mit 490 Abbildungen und bibliographischen Angaben.

30,5 : 21,5 cm. 297, [5] Seiten; [6], 32, Seiten, 163 Tafeln.

385  Philobiblon.

€ 250

Eine Vierteljahresschrift für Buch- und Graphik-Sammler. Jahrgänge 1–45. Hamburg, später Stuttgart 1957–2001. Mit zahlreichen Abbildungen. 180 Originalbroschuren in 45 Halbleinenschubern.

Vollständige Folge, 2001 eingestellt. – 1957 übernahm der Hamburger Verleger, Antiquar und Versteigerer Dr. Ernst Hauswedell die Neubegründung und machte die Zeitschrift für Jahrzehnte zur führenden Publikation der (zumindest west-)deutschen Bibliophilen. – Neben den verdienstvollen Inhalten mit zahlreichen versteckten Bibliographien sind die typographisch ansprechenden Umschlaggestaltungen zu nennen. – Gut erhalten.

24,0 : 16,0 cm. – Rücken teilweise gebräunt.

386  The Print Collector’s Newsletter.

€ 180

Volume I–XXVI [alles Erschienene]. New York 1970–1996. Mit zahllosen Abbildungen. 158 Originalbroschuren in 15 blauen Originalsammelmappen.

Vollständige und sehr gut erhaltene Folge der wichtigen Zeitschrift, die zweimonatlich über internationale Ausstellungen, Editionen und Auktionen berichtete. – Die Zeitschrift endete mit Heft 2 des Jahrgangs 1996. – Dazu: On Paper. The Journal of Prints, Drawings, and Photography. Formerly Print Collector’s Newsletter. New York 1996–1998. Elf reich illustrierte Originalbroschuren. Von dieser Fortsetzung erschienen im ersten Jahrgang sechs, im zweiten nur noch fünf Hefte. – Alle tadellos.

29,0 : 25,5 cm. Je Heft ca. 32-48 Seiten.

387  Faksimiles – Al-Gazuli.

€ 300

Dala’il al-hairat (und andere Texte »Anthologie«). Graz, Akademische Druck- und Verlagsanstalt 1987. Faksimile, durchgehend farbig und mit Vergoldungen, und Kommentarband. Weinroter Originallederband mit reicher Deckelvergoldung und Originalpappband, zusammen in roter Originalhalblederkassette.

Eins von 1000 Exemplaren, weitere 50 als Belegexemplare. – Vollständiges Faksimile des Codex Vind. Mixt. 1876 der Österreichischen Nationalbibliothek, Wien. – Mit Kommentar von Tarif Al Samman. – »Zu den am häufigsten kopierten und gelesenen arabischen Schriften religiösen Inhalts gehören die Dala ìl al-hayrat, die Hinweisungen zur Wohltätigkeit. […] Bis heute wird an Wochenenden oder religiösen Festtagen aus diesem Gebetbuch gemeinsam im Chor – laut und ohne Pause – gelesen. […] Der feine Duktus von Schrift und Ornamentik deutet auf einen geübten Künstler hin, der in Erfüllung seines Auftrages eines der schönsten Beispiele nordafrikanischer Buchkunst schuf« (Verlagswerbung). – Sehr gut erhalten.

11,5 : 11,5 cm. [646] Faksimileseiten, 57, [11] Seiten.

388  Faksimiles – Apocalypsis Johannis.

€ 300

Faksimile und Kommentarband. Modena, Libri illustri Il Bulino 1998. Originallederband mit Blindprägung und Halblederband.

Eins von 980 Exemplaren (Gesamtauflage 999). – Faksimile des Blockbuches a.D.5.22 der Bibliotheca Estense Universitaria in Modena. – Mit Aufsätzen von Ernesto Milano und Daniele Bini. – Die Bilderhandschrift mit kolorierten Holzschnitten entstand um 1460 in den Niederlanden oder in der deutschen Rhein-Region.

29,5 : 23,0 cm. 48 Blätter; 127 Seiten.

389  Faksimiles – Beati Petri Apostoli epistulae.

€ 180

Ex Papyro Bodmeriana VIII. Rom, TREC 1978. Faksimile, Kommentarband und Übersetzung. Originalholzdeckelband, -lederband und -broschur, zusammen in Originalkassette.

Eins von 950 Exemplaren. – Faksimile der beiden Petrusbriefe nach den Handschriften der Bodmer-Sammlung. – Detailgetreu und in Originalgröße faksimiliert, vermitteln die Blätter einen authentischen Eindruck der fragilen Papyrusblätter. – Kommentarband mit französischer und deutscher Einleitung sowie der Transkription der Texte und der lateinischen Übersetzung, die deutsche Fassung in einem Beiheft. – Herausgegeben unter Verantwortung der Bibliotheca Apostolica.

17 : 14 cm. 9 fadengeheftete Doppelblätter Faksimile; XXVI, 74; 32 Seiten. – Schuber beschabt und rückseitig beschriftet.

390  Faksimiles – Die Darmstädter Pessach-Haggadah.

€ 750

Faksimile und Kommentarband. Berlin, Propyläen 1972. Originalkalblederband mit blindgeprägten Fileten und Originalhalblederband. Zusammen in Originalleinenkassette (Willy Pingel, Heidelberg).

Codex Orientalis 8 der Hessischen Landes- und Hochschulbibliothek Darmstadt. – Eins von 50 römisch nummerierten Exemplaren der Vorzugsausgabe im Ganzledereinband (Gesamtauflage 600). – Hergestellt unter buchkünstlerischer Leitung von Gotthard de Beauclair. – Kommentarband mit Erläuterungen in Deutsch und Englisch. – Entstanden ist die Handschrift wahrscheinlich als Buch für den privaten Gebrauch zum Pessachfest im westlichen Europa des 13. Jahrhunderts. Das Zeugnis privater jüdischer Buchkultur des Mittelalters gelangte 1805 mit der Sammlung von Baron Hüpsch in die Darmstädter Bibliothek. Die Handschrift wurde 1951, nachdem sie als im Krieg verschollen galt, zufällig im Deutschen Ledermuseum in Offenbach wiedergefunden, wohin sie vom Reichsstatthalter in Hessen wegen des Einbandes verbracht worden war.

36,0 : 27,0 cm. [116] Faksimileseiten. – 129, [7] Seiten (Kommentarband).

391  Faksimiles – Goldenes Hildesheimer Kalendarium.

€ 200

Stuttgart, Müller und Schneider 2003. Faksimile und Kommentar. Hellbrauner Originaloasenziegenlederband mit Blindprägung. Zusammen mit dem Kommentarheft in Originalleinenkassette.

Eins von 980 Exemplaren. – Faksimile nach der Handschrift Cod. Guelf. 13. Aug 2° der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel. – Mit zwei blattgroßen Miniaturen, zwölf kreisförmigen Vignetten mit Tierkreiszeichen und Kalendarium, alles reich vergoldet. – Am Ende ein Faksimile des Schreibens von 1662 zur Trennung der Handschrift in zwei Teile und der faksimilierte Restaurierungsbericht der Werkstatt Schoy, Essen, von 1957. Die dabei vor die beiden Miniaturen gehefteten »Seidenvorhänge« wurden auch in das Faksimile montiert.

32,1 : 23,5 cm. 8 Faksimileblätter; 75, [1] Seiten (Kommentar).

392  Faksimiles – Das Mittelalterliche Hausbuch. The Medieval Housebook.

€ 300

Faksimile- und Kommentarband. München und New York, Prestel 1997. Blindgeprägter Originalleder- und Halblederband mit vergoldetem Rückentitel.

Eins von 50 nummerierten Belegexemplaren (Gesamtauflage 800). – Die Fragment gebliebene Handschrift beschäftigt sich mit Planetenbildern, Ritterleben, Hausmitteln, Bergwerk und Verhüttung, Kriegstechnik und vielem mehr und wurde durchgehend reich illustriert. – Der Codex lässt sich nicht genau datieren, das Hausbuch taucht zum ersten Mal nach dem Tod des Wolfeggers Maximilian Willibald (1604–1667) in dessen Nachlassinventar auf. – Mit dem Kommentarband von Christoph Graf zu Waldburg Wolfegg. – Tadellos erhalten.

31,0 : 21,0 cm. 63 Blätter; 235, [1] Seiten.

393  Faksimiles – Liber Physiognomiae.

€ 300

Faksimile und Kommentarband. Modena, Libri illustri Il Bulino 2000. Originallederband und Originalbroschur. Zusammen im Schuber.

Eins von 980 Exemplaren (Gesamtauflage 999). – Faksimile der Handschrift Lat. 697 des 15. Jahrhunderts aus der Biblioteca Estense Universitaria in Modena. – Mit einem Kommentar von Daniele Bini, Paola di Pietro Lombardi und Leandro Ventura. – Faksimile einer anonymen Handschrift, die auf das Jahr 1440 datiert wurde. Die Enzyklopädie befasst sich mit Medizin und Astrologie im Mittelalter.

30,2 : 22,5 cm. [72] Seiten; 135, [1] Seiten.

394  Faksimiles – Werdener Psalter.

€ 300

Ms. theol. lat. fol. 358 Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz, Berlin. Graz 1979. Faksimile und Kommentarband. Mit sechs ganzseitigen Miniaturen und zahlreichen Initialen. Brauner Originallederband mit Blindprägung und Originalleinenband.

Codices selecti LXIII. – Eins von 765 Exemplaren (Gesamtauflage 890). – Jeder Psalm und die nachfolgenden Cantica mit einer großen verzierten Initiale, meist mit reproduzierter Goldauflage. – Wohl der Einband der Luxusausgabe. – Mit dem Kommentar von Hermann Knaus.

27,2 : 19,0 cm. 122 Blätter Faksimile; 53, [1] Seiten.