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Buchwesen | Hesse-Auktionen
Buchwesen

579  G[ustav] A[dolf] E[rich] Bogeng. Die großen Bibliophilen.

Schätzpreis/Estimate: € 150

Zuschlag/Hammerprice: € 250

I. [bis] III. Band. Geschichte der Büchersammler und ihrer Sammlungen. Leipzig, E. A. Seemann 1922. Mit zahlreichen Tafeln. Drei Originalleinenbände mit goldgeprägten Deckelvignetten und Rückentiteln. Zusammen im Schuber.

Erste und einzige Ausgabe. – I: Die Geschichte. – II: Die Bilder. – III: Anmerkungen. – Bogengs »im Deutschen bis heute nicht übertroffene Darstellung der Buchsammlungen« wurde 90 Jahre nach Erscheinen durch Johannes Saltzwedels hervorragendes 75-seitiges Personenregister erschlossen (http://www.venturus.de). – Dazu: Moritz Sondheim. Richard de Bury. Ein Beitrag zur Psychologie des Büchersammelns. [Frankfurt am Main 1926]. Blauer Originalpappband. Eins von 310 Exemplaren, vom Verfasser und Georg Hartmann der Frankfurter Bibliophilen-Gesellschaft gewidmet. Gesetzt aus der hier erstmals verwendeten Bodoni-Kursiv der Bauerschen Gießerei.

27 : 20 cm. – Rücken leicht verblasst, insgesamt aber sehr gut erhalten.

Beigabe: Deutsche Bibliophilie 1898–1930, S. 182

580  Maria Lanckoronska und Richard Oehler. Die Buchillustration des XVIII. Jahrhunderts in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Schätzpreis/Estimate: € 200

Zuschlag/Hammerprice: € 200

Erster [bis] Dritter Teil. Leipzig, Insel 1932–1934. Mit zahlreichen Abbildungen auf Lichtdrucktafeln. Originalpappbände mit Titelschildern.

Originalausgabe des unentbehrlichen (!) Standardwerks. – Eins von 300 Exemplaren für den Insel-Verlag (Gesamtauflage 800). – Auf Bütten. – I. Die deutsche Buchillustration des Spätbarock und Rokoko. – II. Die deutsche und schweizerische Buchillustration des Vorklassizismus. – III. Die Buchillustration des XVII. Jahrhunderts in Österreich. Die Buchillustration des Klassizismus und der Frühromantik in Deutschland und der Schweiz.

32,0 : 22,0 cm. – Einbände etwas stockfleckig. Rücken gebräunt, der von II oben angeplatzt.

Sarkowski 975

581  Buchwesen – Tammaro De Marinis. La legature artistica in Italia nei secoli XV e XVI.

Schätzpreis/Estimate: € 1000

Ausrufpreis/Starting bid: € 670

Notizie e elenchi. Volume I [–] III. Florenz, Fratelli Alinari 1960. Mit zahlreichen, teils farbigen Tafeln und Abbildungen. Blaue Originalhalblederbände, alle im Schuber.

Eins von 500 Exemplaren. – Gedruckt auf Bütten. – I. Napoli. Roma. Urbino. Firenze. – II. Bologna. Cesena. Ferrara. Venezia. – III. Verona. Milano e Pavia. Genova. Bergamo. Perugia. – Die wichtige bibliographische Arbeit Tammaro De Marinis liefert eine breite und wissenschaftliche Grundlage für das Studium der italienischen Einbandkunst. Es enthält die Beschreibungen von über 3000 Einbänden, die zwischen 1450 und 1550 angefertigt wurden, eine Vielzahl davon hat der Autor selbst begutachtet. Die beschriebenen Einbände sind nach Städten oder Typen (Griechische Bindungen, Medaillon- und Plaquette-Bindungen, architektonische Dekore, Antiphonarien usw.) klassifiziert. – »Tammaro De Marinis war der bei weitem bedeutendste Bibliograph und ein Antiquar und Bibliophile fürstlichen Stils« (Schmoller/Mardersteig, S. XLV).

35,5 : 26,5 cm. – Rücken etwas verblasst.

582  Heinz Wegehaupt. Alte Deutsche Kinderbücher.

Schätzpreis/Estimate: € 200

Ausrufpreis/Starting bid: € 130

Band I [bis] IV. Berlin, Kinderbuchverlag, und Stuttgart, Dr. Ernst Hauswedell 1979–2003. Mit unzähligen, teils farbigen Abbildungen. Originalleinenbände, zwei mit illustriertem Schutzumschlag.

Band I und II (1507–1850 und 1851–1900) erschienen noch zu DDR-Zeiten als Bestandsverzeichnis der Kinder- und Jugendbuchabteilung der Deutschen Staatsbibliothek zu Berlin. Die Folgebände verzeichen für denselben Berichtszeitraum Bücher (Band III) bzw. Jugendzeitschriften, Almanache und Jahrbücher (Band IV) in Bibliotheken und einigen Privatsammlungen der neuen Bundesländer. – Dazu drei weitere Kinderbuch-Bibliographien: Arthur Rümann. Alte Deutsche Kinderbücher. Wien u. a. 1937. – Kunze/Wegehaupt. Spiegel proletarischer Kinder- und Jugendliteratur 1870–1936. Berlin 1985. – Johanna Monschein. Kinder- und Jugendbücher der Aufklärung. Aus der Sammlung Kaiser Franz’ I. von Österreich. Salzburg und Wien 1994.

583  Cranach Presse – John Dieter Brinks. Das Buch als Kunstwerk. Die Cranach Presse des Grafen Harry Kessler.

Schätzpreis/Estimate: € 150

Zuschlag/Hammerprice: € 150

Laubach und Berlin, Triton 2003. Mit zahlreichen, meist farbigen Abbildungen. Originalleinenband mit Schuber.

Eins von 800 Exemplaren der ersten Ausgabe. – Neben der Bibliographie von Renate Müller-Krumbach das Standardwerk zu einer der bedeutendsten deutschen Pressen des 20. Jahrhunderts. – Mit Beiträgen von Renate Müller-Krumbach, Anne Hyde Greet, Lindsay Newman, Thomas Föhl und Gunnar A. Kaldewey. – Mit einem Katalog der Presse sowie zahlreichen Abbildungen von Einband- und Druckvarianten. – Tadellos.

30 : 24 cm. 453, [3] Seiten.

584  Jürgen Holstein. Blickfang.

Schätzpreis/Estimate: € 300

Zuschlag/Hammerprice: € 200

Bucheinbände und Schutzumschläge Berliner Verlage 1919–1933. 1000 Beispiele, illustriert und dokumentiert. Berlin, Jürgen Holstein 2005. Originalleinenband mit geprägten Titeln und illustriertem Originalschutzumschlag.

Originalausgabe, in kleiner Auflage erschienen. – Mit einem Vorwort von Christoph Stölzl und Beiträgen von Peter Nils Dorén, Frank Hermann, Roland Jaeger, Wolfgang Kiaser u. v. a. – Für diese erste umfangreiche Monographie zur modernen Umschlaggestaltung gilt »was Hermann Kafka seinem Sohn Franz zurief, als dieser ihm seine erste Publikation mitbrachte: ›Leg’s auf den Nachttisch!‹. Denn man kann ein solches Buch nicht einfach lesen und dann beiseite legen. Es ist eine ständige Verlockung, auf der Landkarte der zwanziger Jahre herumzuwandern.« (Vorwort). – Tadellos erhalten.

28,5 : 26,0 cm. 517, [3] Seiten.

585  Faksimiles – [Biblia latina]

Schätzpreis/Estimate: € 2000

Ausrufpreis/Starting bid: € 1300

Johannes Gutenbergs Zweiundvierzigzeilige Bibel. Herausgegeben von Wieland Schmidt und Friedrich Adolf Schmidt-Künsemüller. Zweibändiges Faksimile und Kommentarband. München, Idion 1977 bis 1979. Originalkalblederbände mit Blindprägung, jeder im Schuber, und Originalleinenband.

Eins von 895 Exemplaren (Gesamtauflage 955). – Vollfaksimile-Ausgabe der Gutenberg-Bibel. – Als Vorlage diente das Pergamentexemplar der Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz Berlin, die Tabula Rubricarum wurden nach dem Exemplar der Bayerischen Staatsbiblithek München faksimiliert. Ein Teil der Auflage wurde von der Buchbinderei Ernst Ammering in Ried/Österreich nach Vorlage eines um 1460 entstandenen Einbandes des Erfurter »Meisters mit dem Lautenspieler und dem Knoten« gebunden, das Original befindet sich in der Hessischen Landesbibliothek Fulda. – Der Kommentarband mit Beiträgen von Severin Corsten, Ilona Hubay, Eberhard König, Otto Mazahl, P. Robert Weber O.S.B. und einem Vorwort von Ekkehart Vesper.

47,5 : 33,5 cm. – Rücken verblasst und mit etwas Patina und winzigen Schabspuren.

586  Faksimiles – Codex Manesse.

Schätzpreis/Estimate: € 1800

Zuschlag/Hammerprice: € 1600

Die grosse Heidelberger Liederhandschrift. Faksimile und Kommentarband. Frankfurt am Main, Insel 1975–1981. Zwei Originalpergamentbände und -leinenband.

Eins von 750 Exemplaren. – Faksimile des Codex Palatinus Germanicus 848 der Universitätsbibliothek Heidelberg. – Mit dem Kommentarband von W. Koschorreck und W. Werner und als Beilage die Interimstexte von Ingo F. Walther (Hefte 2–12, ausgeliefert mit den zwölf Teillieferungen).

36,0 : 27,0 cm. Zusammen 428 farbige Faksimile-Blätter.

587  Faksimiles – Der Darmstädter Hitda-Codex.

Schätzpreis/Estimate: € 300

Ausrufpreis/Starting bid: € 200

Bilder und Zierseiten aus der Handschrift 1640 der Hessischen Landes- und Hochschulbibliothek. Mit Erläuterungen von Peter Bloch und einem Vorwort von Erich Zimmermann. Berlin, Propyläen 1968. Mit 58 farbigen Faksimilie-Tafeln. Originalhalblederband mit Blindprägung und vergoldetem Rückentitel (Willy Pingel, Heidelberg). Im Schuber.

Eins von 450 Exemplaren. – Buchkünstlerische Leitung von Gotthard de Beauclair. – Die Wiedergabe der 58 Miniaturen, Text- und Schrifttafeln erfolgte in Originalgröße. – Der Hitda-Codex, ein Evangeliar, benannt nach der Stifterin, Äbtissin Hitda, entstand um das Jahr 1000 in Köln.

41,0 : 31,0 cm. – Rücken leicht verblasst.

588  Faksimiles – Die Darmstädter Pessach-Haggadah.

Schätzpreis/Estimate: € 300

Zuschlag/Hammerprice: € 370

Faksimile und Kommentarband. Berlin, Propyläen 1972. Originalhalblederband mit blindgeprägten Fileten und Originalhalblederband. Zusammen in Originalleinenkassette (Willy Pingel, Heidelberg).

Codex Orientalis 8 der Hessischen Landes- und Hochschulbibliothek Darmstadt. – Eins von 550 Exemplaren (Gesamtauflage 600). – Hergestellt unter buchkünstlerischer Leitung von Gotthard de Beauclair. – Kommentarband mit Erläuterungen in Deutsch und Englisch. – Entstanden ist die Handschrift wahrscheinlich als Buch für den privaten Gebrauch zum Pessachfest im westlichen Europa des 13. Jahrhunderts. Das Zeugnis privater jüdischer Buchkultur des Mittelalters gelangte 1805 mit der Sammlung von Baron Hüpsch in die Darmstädter Bibliothek. Die Handschrift wurde 1951, nachdem sie als im Krieg verschollen galt, zufällig im Deutschen Ledermuseum in Offenbach wiedergefunden, wohin sie vom Reichsstatthalter in Hessen wegen des Einbandes verbracht worden war.

36,0 : 27,0 cm. [116] Faksimileseiten. – Rücken leicht verblasst und mit kleinen Schabstellen.

589  Faksimiles – Evangeliar Heinrich des Löwen.

Schätzpreis/Estimate: € 3000

Zuschlag/Hammerprice: € 2000

Faksimile und Kommentarband. Frankfurt am Main, Insel 1988. Mit 50 ganzseitigen Miniaturen, vier Evangelistenbildern, neun Zierseiten, 20 Bildseiten und über 1500 Initialen im Text. Weinroter Originalmaroquinband über Holzdeckeln mit zwei Messingschließen. In dunkelblauer Originalbrokatkassette mit vergoldeter ornamentaler Metallarbeit auf dem Vorderdeckel.

Eins von 950 Exemplaren. – Prachtvoll und aufwändig gestaltetes Faksimile der berühmten Handschrift, die 1983 in London für 32,5 Millionen DM versteigert wurde. – Mit dem Kommentarband, herausgegeben von Dietrich Kötzsche. 1989. Originalleinenband. – Beide tadellos erhalten.

39,0 : 30,3 : 12,0 cm (Kassette des Faksimiles).

590  Faksimiles – Das Evangeliar Otto III.

Schätzpreis/Estimate: € 1200

Ausrufpreis/Starting bid: € 800

CLM 4453 der Bayerischen Staatsbibliothek München. Faksimile und Kommentarband. Frankfurt a. M., S. Fischer u. a. 1978. Mit 51 farbigen und teils in Gold gedruckten Abbildungen. Originalholzdeckellederband mit Blindprägung und Originalhalblederband, beide jeweils in -schuber.

Eins von 850 Exemplaren. – Die im 11. Jahrhundert entstandene Handschrift ist reich illustriert mit zwölf Kanontafeln, vier Evangelistenbildern, vier Zierseiten, 29 Bildtafeln zum Neuen Testament und dem doppelblattgroßen Bildnis von Otto III., dem sogenannten »Kaiserbild«: »Das erste Bild der Handschrift ist zugleich auch ihr berühmtestes: die Darstellung des thronenden Herrschers, dem die Provinzen seines Reiches huldigend ihre Gaben bringen« (Kommentarband). – Der Begleitband enthält die Erläuterungen von Fridolin Dressler, Florentine Mütherich und Helmut Beumann sowie die Transkription und Übersetzung der Evangelien.

35,0 : 26,0 cm. 276 Faksimileblätter. – Rücken leicht verfärbt.

591  Faksimiles – Gebetbuch Kurfürst Maximilians I. von Bayern.

Schätzpreis/Estimate: € 1500

Zuschlag/Hammerprice: € 1200

Faksimile und Kommentarband. Frankfurt am Main, S. Fischer und Stuttgart, Müller & Schindler 1986. Roter Originalseidenband mit vergoldeten Ziernägeln und Schließen und Originalhalbpergamentband. Zusammen in Originalleinenkassette.

Eins von 980 Exemplaren. – Prachtvolles Faksimile der originalen Handschrift mit der Signatur Clm 23640, die sich in der Bayerischen Staatsbibliothek München befindet. – Durchgehend farbig faksimiliert mit Vergoldungen, neun ganzseitige Miniaturen. Den Randschmuck der Textseiten bilden fein schattierte Blumen-, Früchte- und Tiermotive, prunkvolle illuminierte Initialen leuchtendem Untergrund führen die Texte an. – Entstanden vermutlich in Prag im Auftrag Kaiser Rudolf II. gelangte das Gebetbuch in den Besitz Kurfürst Maximilians I von Bayern, einem großen Förderer der Kunst.

14,7 : 10,0 cm. 264 Faksimileseiten.

592  Faksimiles – Der Stuttgarter Bilderpsalter.

Schätzpreis/Estimate: € 800 ( R7 )

Zuschlag/Hammerprice: € 750

Bibl. Fol. 23. Württembergische Landesbibliothek Stuttgart. Faksimile und Kommentarband. Stuttgart, Schreiber 1965–1968. Originalpergamentbände.

Eins von 600 Exemplaren. – Prachtvolles Faksimile der in der ersten Hälfte der 9. Jahrhunderts in der Abtei Saint–Germain-des–Prés, der im Mittelalter reichsten und mächtigsten ihrer Art im Pariser Umland, entstandenen Handschrift. Über Künstler oder Künstlerwerkstatt gibt es keine gesicherten Informationen, auch der Auftraggeber ist unbekannt. Sie enthält die gallikanische Fassung der 150 Psalmen des Alten Testaments. Die mit Miniaturen und Schmuckinitialen überaus reich ausgestattete Handschrift, zählt zu den ältesten und bedeutendsten ihrer Zeit. und befindet sich seit mehr als 200 Jahren in der Württembergischen Landesbibliothek. – Mit Beiträgen von Wilhelm Hoffmann, Bernhard Bischoff und anderen.

28,0 : 19,0 cm. 166 Faksimile-Blätter; 408, [4] Seiten.

593  Faksimiles – Les Très Riches Heures du Duc de Berry.

Schätzpreis/Estimate: € 2000

Zuschlag/Hammerprice: € 1300

Manuscript No. 65 im Musée Condé in Chantilly. Faksimile und Kommentarband. Luzern 1984. Mit 131 Prachtminiaturen mit Gold- und Silberauflage und über 3000 Goldinitialen. Roter Originalmaroquinband mit reicher Vergoldung und -halblederband.

Eins von 980 Exemplaren (Gesamtauflage 1060). – Mit dem deutschsprachigen Kommentarband von Raymond Cazelles und Johannes Rathofer. – Die Handschrift »zählt zu den berühmtesten und kostbarsten Büchern der Welt und ihre Miniaturen zu den schönsten des Mittelalters« (Verlagsbroschüre). Sie entstand im Auftrag von Jean de Berry. Die beteiligten Künstler waren die Brüder Limburg und Jean Colombe. – »Einsam überragt das zwischen 1410 und 1484 entstandene Werk an Innovation und Kühnheit die übrigen Werke seiner Zeit«.

30,4 : 21,5 cm. 416 Faksimileseiten; 435 Seiten. – Beide Rücken leicht verblasst.

594  Faksimiles – Leonardo da Vinci. Atlas der anatomischen Studien

Schätzpreis/Estimate: € 1500

Zuschlag/Hammerprice: € 1000

in der Sammlung Ihrer Majestät Queen Elizabeth II in Windsor Castle. Gütersloh, Prisma 1978. 200 lose Faksimile-Tafeln in blauer Originalhalbleder-Kassette und zwei blaue Originalhalblederbände mit Goldschnitt, alle mit goldgeprägtem Rückentitel.

Eins von 300 Exemplaren. – Erste Faksimileausgabe der bedeutendsten Sammlung anatomischer Studien Leonardos, herausgegeben von Kenneth D. Keele und Carlo Pedretti. – Das monumentale Werk besteht aus zwei Textbänden mit Anmerkungen, Transliteration, Übersetzungen, anatomischen und kunsthistorischen Kommentaren und Konkordanzenen sowie einer Kassette mit 200 Faksimile-Tafeln, die in einem eigens auf Schloss Windsor eingerichteten Repro-Studio hergestellt wurden.

48,0 : 35,0 cm. – Kassette mit schwachem Lichtrand. Einbanddeckel mit wenigen leichten Kratzspuren.

595  Faksimiles – Rare and Ancient Tibetian Texts, collected in Tibetian Regions Series.

Schätzpreis/Estimate: € 1500

Ausrufpreis/Starting bid: € 1000

Drei Faksimiles in Kassette. Peking, Sichuan Nationalities Publishing House und Guangming Daily Press 2015. Durchgehend farbig faksimiliert. Drei reich illustrierte Originalleinenbände in -schuber.

I. Dpal yang dag par sbyor ba’i rgyud kyi rgyal po’i rgya cher ´grel pa. By Pandita’jigs med’byung gnas sbas pa. – II. Bka’ brgyud rin po che’i mgur mtsho’i skor. By Marpa lo tsa pa, et al. – III. Sdom pa gsum gyi gzhung lugs legs par bshad pa’i skor. By Spos khang pa ´jam dbyangs rin chen rgyal mtshan. – Titelblätter, Inhaltsangaben und editorische Hinweise in Tibetanisch, Mandarin und Englisch. – Herausgegeben vom Institute of the Collection and Preservation of Ancient Tibetan Texts of Sichuan Province. – Aufwändige und umfangreiche Faksimiles wichtiger tibetanischer Texte. – Angesichts des restriktiven Vorgehens des chinesischen Staates gegen die tibetanische Bevölkerung und deren Glauben erstaunt das Engagement für diese Ausgabe, die wahrscheinlich nur für den Export gedacht war.

Je 12,5 : 43,0 cm, die Kassette 13,5 : 44,5 : 17,0 cm.