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Burgart-Presse | Hesse-Auktionen
Burgart-Presse

381  Burgart-Presse – Reflexionen.

€ 1500

I [bis] X. Karl-Marx-Stadt, später (wieder) Chemnitz, Edition Galerie Oben 1985–1997. Mit zahlreichen signierten Graphiken. Originalpappbände (ein -halblederband) zusammen in -kassette (Ludwig Vater, Jena).

Jeweils eins von 100 Exemplaren (IV eins der Künstlerexemplare). – Herausgegeben von Jens Henkel und Gunar Bartel (I–III), Jens Henkel und Bernd Weise (IV und V) und der Burgart-Presse Rudolstadt (ab VI). – I: Alfred Traugott Mörstedt. Mit radierter Titelvignette und vier kolorierten Radierungen, alle nummeriert, signiert und datiert. 1985. – II: Thomas Ranft. Mit radierter Titelvignette und elf Radierungen, zehn bezeichnet, alle signiert. 1986. – III: Wolfgang Henne. Mit einem Prägedruck auf Stanniol, zehn teils farbigen Linolschnitten, vier Siebdrucken und fünf Lithographien. 1987. – IV: Horst Sagert. Mit acht Radierungen, alle signiert. 1988. – V: Ulrich Tarlatt. Mit 19 Holzschnitten, davon eine Titelvignette, fünf farbig und einem zusätzlichen beigelegten Holzschnitt. 1989. – VI: Horst Hussel. Mit sieben Radierungen, davon eine Titelvignette, fünf signiert. 1990. – VII: Steffen Volmer. Kopfüberlos. Mit neun Lithographien und sieben Linolschnitten, sieben davon signiert. 1991. – VIII: Claus Weidensdorfer. Mit neun Radierungen, eine davon als Titelvignette. Druckvermerk signiert. 1992. – IX: Olaf Wegewitz. Mit elf Farblithographien, neun Holzschnitten, drei Radierungen, einem Faltobjekt und einem montierten Pflanzenblatt. 1993. – X: Carsten und Olaf Nicolai. Mit einer Fotografie, 21 Lithographien und drei Kombinationsdrucken (Serigraphie/Lithographie). 1997. Im Druckvermerk signiert. – Die Buchreihe erschien seit 1985 in der legendären »Galerie Oben« in Karl-Marx-Stadt/Chemnitz. Die Künstler erhielten in der Buchreihe die Gelegenheit, sich in Bild, eigenem Text und Selbstporträt darzustellen. – Vollständige Reihen sind sehr selten zu finden.

21,4 : 22,5 cm.

Henkel/Russ B 103, 124, 48.23, 130 und 159.3 1

382  Burgart-Presse – Walter Jens. Das A und das O. Die Offenbarung des Johannes.

€ 300

Mit Originalholzschnitten von Karl-Georg Hirsch. Rudolstadt 1991. Mit 20 Holzschnitten im Text, davon sieben blattgroß. Originalhalbpergamentband (Ludwig Vater, Jena).

Erster Druck der Burgart-Presse. – Eins von 30 Exemplaren der Ausgabe B mit einem zusätzlich beigelegten signierten Holzschnitt (Gesamtauflage 230). – Im Druckvermerk von Verfasser und Künstler signiert. – Auf Bütten. – Gesetzt aus der Leipziger Antiqua. – Als Blockbuch gedruckt und gebunden. – Die Neuübersetzung der Apokalypse erschien zuerst 1987 im Stuttgarter Radius-Verlag.

39 : 28 cm. 55, [1] Seiten. – Exlibris. Vorderes Vorsatzblatt vertikal geknickt.

Kästner/Lübbert A 75.1 c

383  Burgart-Presse – Annerose Kirchner. Zwischen den Ufern.

€ 900

Holzrisse von Werner Wittig. Rudolstadt 1991. Mit sieben Holzrissen, alle blattgroß, einer farbig und signiert. Originalhalbpergamentband (Ludwig Vater, Jena).

Zweiter Druck der Burgart-Presse. – Eins von 50 Exemplaren der Vorzugsausgabe mit dem siebten, farbigen Holzriss, einem Handabzug des Künstlers (Gesamtauflage 230). – Im Druckvermerk von Dichterin und Künstler signiert. – Als Blockbuch gedruckt und gebunden. – Werner Wittig (geboren 1930 in Chemnitz) studierte, gefördert durch den Direktor der Chemnitzer Kunstsammlungen Friedrich Schreiber-Weigand, an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden, unter anderem bei Hans Theo Richter und Max Schwimmer. In den 1970er Jahren entwickelte er die Technik des Holzrisses. – Annerose Kirchner (geboren 1951) veröffentlicht seit 1974 Lyrik und Prosa. – Tadellos.

37,0 : 30,0 cm. [26] Seiten.

384  Burgart-Presse – Wolfgang Henne. Der Anstaltsstempel.

€ 600

Rudolstadt 1991. Mit einer Lithographie, zwei Linolschnitten und drei Farbserigraphien (alle signiert und blattgroß) sowie 14 Klischeedrucken von Wolfgang Henne. Illustrierter Originalhalbleinenband (Ludwig Vater, Jena).

Dritter Druck der Burgart-Presse. – Eins von 20 Exemplaren der Vorzugsausgabe A mit einer zusätzlich beigegebenen signierten Handzeichnung (Gesamtauflage 150). – Texte und Graphik von Wolfgang Henne. – Der Text- und Klischeedruck erfolgte bei Hahndruck Kranichfeld, deren reicher Klischeebestand Ausgangspunkt für dieses Künstlerbuch war. – Die Zeichnung wurde den Vorzugsexemplaren in einer roten Kunstledermappe mit Goldprägung, einer originalen Auszeichnungsmappe des Ministeriums für Staatssicherheit, beigegeben.

44,5 : 32,0 cm. [58] Seiten.

385  Burgart-Presse – Harald Gerlach. Einschlüsse. Aufbrüche.

€ 300

Blätter zu sechs Monaten deutscher Geschichte. Rudolstadt 1991. Mit sieben kolorierten signierten Radierungen von Alfred Traugott Mörstedt. Originalhalblederband mit Buntpapierbezug (Ludwig Vater, Jena).

Vierter Druck der Burgart-Presse. – Eins von 50 Exemplaren der Vorzugsausgabe B mit einer achten, zusätzlich beigelegten Radierung, signiert, nummeriert und betitelt (Gesamtauflage 230). – Druckvermerk von Verfasser und Künstler signiert. – Die Radierungen auf Hahnemühle-Bütten. – Das Bezugspapier des Einbands entwarf der Künstler. – Harald Gerlach (1940–2001) »kommentiert« mit seinen Texten vom 8. Oktober 1989 bis zum 18. März 1990 den Umbruch in der DDR vom Mauerfall bis zur ersten freien Volkskammerwahl. »Das große chinesische Reich wurde ein Opfer der Mauer, die es bewahren sollte. Scheitern heißt, Gewohnheiten annehmen«.

27,3 : 31,3 cm. [36] Seiten, 8 Radierungen.

386  Burgart-Presse – ABC – Drucksachen.

€ 400

Wolfgang Henne [und] Steffen Volmer. Rudolstadt 1993. Mit 38 meist mehrfarbigen Serigraphien. Originalhalblederband mit geprägtem Rückentitel (Ludwig Vater, Jena). Im Originalschuber.

Fünfter Druck der Burgart-Presse. – Eins von 30 Exemplaren der Vorzugsausgabe A mit einer zusätzlich eingebundenen Zeichnung von Wolfgang Henne (Gesamtauflage 180), hier getrüffelt mit der signierten Gemeinschaftsarbeit der beiden Künstler als lose Beilage (war den Exemplaren der Vorzugsausgabe B vorbehalten). – Das Künstlerbuch ist ein Gemeinschaftswerk von Wolfgang Henne und Steffen Volmer und Ergebnis einer langjährigen Künstlerfreundschaft. Seine alphabetische Anordnung und Gestaltung erinnert an historische ABC-Bücher.

30,5 : 47,5 cm. [138] Seiten.

Isphording II, 109

387  Burgart-Presse – ABC – Drucksachen.

€ 250

Wolfgang Henne [und] Steffen Volmer. Rudolstadt 1993. Mit 38 meist mehrfarbigen Serigraphien. Originalhalblederband mit geprägtem Rückentitel (Ludwig Vater, Jena).

Fünfter Druck der Burgart-Presse. – Eins von 80 Exemplaren der Ausgabe C (Gesamtauflage 180), getrüffelt mit der signierten Gemeinschaftsarbeit der beiden Künstler als lose Beilage (war den Exemplaren der Vorzugsausgabe B vorbehalten). – Das Künstlerbuch ist ein Gemeinschaftswerk von Wolfgang Henne und Steffen Volmer und Ergebnis einer langjährigen Künstlerfreundschaft. Seine alphabetische Anordnung und Gestaltung erinnert an historische ABC-Bücher.

30,5 : 47,5 cm. [138] Seiten.

Isphording II, 109

388  Burgart-Presse – Kerstin Hensel. Kahlkuss.

€ 600

Holzstiche Karl-Georg Hirsch. Rudolstadt 1993. Mit 17 Holzstichen. Originalkalblederband mit orange- und blindgeprägten Titeln (Ludwig Vater, Jena).

Sechster Druck der Burgart-Presse. – Eins von 20 Exemplaren der absoluten Vorzugsausgabe A mit einer zusätzlich beigelegten signierten Zeichnung, einem eigenhändigen Gedicht von Kerstin Hensel und in Ganzleder gebunden (Gesamtauflage 260). – Impressum von Autorin, Künstler und Buchgestalter (Gert Wunderlich) signiert. – Druck der Holzstiche auf orangefarbenem Japan. – Als Blockbuch gedruckt und gebunden. – Die Gedichte »Gänze des Lebens« und »Auf dem Alex der Zirkus Konkurs« sind Erstveröffentlichungen.

30,0 : 17,5 cm. [2], 47, [5] Seiten.

389  Burgart-Presse – Arkanum.

€ 300

Aus den nachgelassenen Papieren des Herrn R* herausgegeben von Jörg Kowalski. Linolschnitte von Klaus Süß. Rudolstadt 1992. Mit neun farbigen Linolschnitten. Farbig illustrierter Originalpappband mit farbig illustrierten Deckeln. Im Schuber.

Siebter Druck der Burgart-Presse. – Eins von 30 Exemplaren der Vorzugsausgabe B mit einem zusätzlich beigelegten Linolschnitt und einer handschriftlichen Arbeitsnotiz von Jörg Kowalski (Gesamtauflage 180). – Impressum von Autor und Künstler signiert. – Die Linolschnitte wurden von Klaus Göbel, Chemnitz, auf der Handpresse gedruckt. – »Im alchimistischen Sinne ist Arkanum das Geheimnis eines Wissens von unendlicher Tragweite, im weiten Sinne ein Mittel, das alle Krankheiten und Leiden zu heilen vermag. Die vom Autor ›erfundenen‹ Papiere eines seltsamen alten Mannes fügen sich zu einem Text, der geprägt ist von Fiktion und Spiel. […] Der Chemnitzer Künstler Klaus Süß hat diese Bildwelt in faszinierende Farblinolschnitte umgesetzt, die in der seltenen Technik des ›verlorenen Schnittes‹ gedruckt sind.« (burgart-presse.de).

40,5 : 32,0 cm.

390  Burgart-Presse – Friederike Mayröcker und Olaf Nicolai. Nimbus der Kappe.

€ 900

Rudolstadt 1993. Mit Lithographien, Ausstanzungen und Prägedrucken von Olaf Nicolai, teilweise ausklappbar. Originalhalbleinenband mit vergoldeten Titeln (Cornelia Ahnert, Chemnitz).

Achter Druck der Burgart-Presse. – Eins von 20 Exemplaren der Vorzugsausgabe A mit einem zusätzlichen handschriftlichen Text von Friederike Mayröcker und einer Handzeichnung von Olaf Nicolai (Gesamtauflage 140). – Impressum von Künstler und Autorin signiert. – Gesamtgestaltung in Zusammenarbeit von Olaf Nicolai und Cornelia Ahnert. – Handsatz, Druck auf Hahnemühle-Antik-Bütten. – Druck der Lithographien von Klaus Göbel, Chemnitz. – »Das gemeinsame Buchprojekt geht auf eine Begegnung der beiden Künstler im Frühjahr 1991 zurück. Angeregt von drei Materialbüchern des Leipziger Künstlers verfasste Friederike Mayröcker den elfteiligen Textzyklus. Dieser bildet nun die Grundlage für die Gestaltung des Buches, wird selbst Material für die Arbeiten von Olaf Nicolai. In dieser Form werden die ›klassischen‹ Rollen des Autors und des Illustrators neu verteilt. Zwei gegenständige Buchblöcke lassen durch Ausstanzungen und Mehrfachfaltungen der Seiten ungewöhnliche Möglichkeiten zum Lesen und Betrachten des Buches zu.« (Burgart-Presse).

33,5 : 29,8 cm.

391  Burgart-Presse – Friederike Mayröcker und Olaf Nicolai. Nimbus der Kappe.

€ 400

Rudolstadt 1993. Mit Lithographien, Ausstanzungen und Prägedrucken von Olaf Nicolai, teilweise ausklappbar. Originalhalbleinenband mit vergoldeten Titeln (Cornelia Ahnert, Chemnitz).

Achter Druck der Burgart-Presse. – Eins von 80 Exemplaren der Ausgabe B mit einer zusätzlichen beigegebenen Farblithographie (Gesamtauflage 140). – Impressum von Künstler und Autorin signiert. – Gesamtgestaltung in Zusammenarbeit von Olaf Nicolai und Cornelia Ahnert. – Handsatz, Druck auf Hahnemühle-Antik-Bütten. – Druck der Lithographien von Klaus Göbel, Chemnitz. – »Das gemeinsame Buchprojekt geht auf eine Begegnung der beiden Künstler im Frühjahr 1991 zurück. Angeregt von drei Materialbüchern des Leipziger Künstlers verfasste Friederike Mayröcker den elfteiligen Textzyklus. Dieser bildet nun die Grundlage für die Gestaltung des Buches, wird selbst Material für die Arbeiten von Olaf Nicolai. In dieser Form werden die ›klassischen‹ Rollen des Autors und des Illustrators neu verteilt. Zwei gegenständige Buchblöcke lassen durch Ausstanzungen und Mehrfachfaltungen der Seiten ungewöhnliche Möglichkeiten zum Lesen und Betrachten des Buches zu.« (Burgart-Presse).

33,5 : 29,8 cm.

392  Burgart-Presse – Heinz Czechowski. Unstrutwärts.

€ 300

Mit Holzschnitten von Claus Weidensdorfer. Rudolstadt 1994. Mit acht Holzschnitten, sieben davon blattgroß. Originalhalblederband mit farbigen Holzschnitt-Deckelbezügen (Ludwig Vater, Jena).

Neunter Druck der Burgart-Presse. – Eins von 20 Exemplaren der Vorzusgausgabe B mit einem zusätzlich beigelegten signierten Holzschnitt (Gesamtauflage 130). – Im Druckvermerk von Autor und Künstler signiert. – Handsatz von Hahndruck Kranichfeld, die Holzschnitte druckte Winfried Henkel. – Die Gedichte Czechowskis – teils Erstveröffentlichungen – sind ein Versuch, jüngste deutsche Geschichte festzuhalten. Er hält Brüche und Entwicklungen in poetischen Wanderungen durch Städte und Landschaften Mitteldeutschlands fest.

46,0 : 29,5 cm. [24] Seiten.

393a  Burgart-Presse – Arno Schmidt. Tina

€ 900 ( R7 )

oder Über die Unsterblichkeit. Lithographien von Helge Leiberg. Rudolstadt und Witzwort 1994. Mit zahlreichen, teils blatt- und doppelblattgroßen, teils farbigen Lithographien. Originalhalblederband mit farbiger Lithographie über beide Deckel. Im Originalschuber.

Zehnter Druck der Burgart-Presse bzw. 18. Druck der Quetsche. – Eins von 20 Exemplaren der Vorzugsausgabe A mit einer beigelegten zusätzlichen doppelblattgroßen Zeichnung und zwei Lithographien, alle Blätter wie auch der Druckvermerk vom Künstler signiert (Gesamtauflage 130). – Schöner Pressendruck von Jens Henkel und Reiner Scheuble. Helge Leibergs impulsive Lithographien umrahmen, verdecken und ergänzen den von Hand gesetzten Text. – Tadellos erhalten.

47,0 : 33,0 cm. [24] Blätter, 2 Lithographien, 1 Zeichnung.

393  Burgart-Presse – Arno Schmidt. Tina

€ 900

oder Über die Unsterblichkeit. Lithographien von Helge Leiberg. Rudolstadt und Witzwort 1994. Mit zahlreichen, teils blattgroßen und farbigen, Lithographien im Text. Illustrierter Originalhalblederband mit geprägtem Rückentitel (Ludwig Vater, Jena). Im Originalschuber.

Zehnter Druck der Burgart-Presse bzw. 18. Druck der Quetsche. – Eins von 20 Exemplaren der Vorzugsausgabe A (Gesamtauflage 130) mit einer doppelblattgroßen Zeichnung (Tempera und Tusche) und zwei zusätzlichen Lithographien, alle signiert und datiert. – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Druck in der Städelschule, Frankfurt am Main. – Der Text stammt aus Arno Schmidts »Dya Na Sore«.

47,5 : 34,0 cm. [48] Seiten.

394  Burgart-Presse – Fünf Jahre Burgart.

€ 500

Ein Almanach. Rudolstadt 1994. Zehn signierte und nummerierte Graphiken. Lose in Kartonumschlag, zusammen mit Originalbroschur im -schuber.

Eins von 30 Exemplaren der seltenen Vorzugsausgabe mit zehn Graphiken (Gesamtauflage 50). – Mit je einer Graphik von Andreas Berner, Wolfgang Henne, Karl-Georg Hirsch, Helge Leiberg, Alfred Traugott Mörstedt, Olaf Nicolai, Klaus Süß, Ulrich Tarlatt, Steffen Volmer und Claus Weidensdorfer. – Die Künstler stifteten ihre Arbeiten für den Almanach, von dessen Erlös die Herausgabe der »Arche Noah« von Josef Hegenbarth unterstützt werden sollte.

27,8 : 22,4 cm. 86, [2] Seiten, 10 Graphiken.

395  Burgart-Presse – Nick Cave. Salomé.

€ 300

Mit sieben Holzdrucken von Carsten Nicolai. Rudolstadt 1995. Mit sieben ganzseitigen Holzschnitten. Flexibler hellroter Originalsaffianlederband mit blindgeprägter Deckelvignette (signiert: Cornelia Ahnert, Chemnitz).

Elfter Druck der Burgart-Presse. – Eins von 35 römisch nummerierten Künstlerexemplaren, wie die Ausgabe C im Ledereinband (Gesamtauflage 107). – Impressum von Künstler und Autor signiert. – Im Berliner Kunst- und Kulturhaus »Tacheles« fand 1993 die deutsche Erstaufführung der »Salomé« von Nick Cave statt. Carsten Nicolai (geboren 1965) wirkte am Bühnenbild mit. Aus dieser Zusammenarbeit entstand das vorliegende Buchprojekt, in dem er Zyklen und Bildfindung des Bühnenbildes aufgegriffen und verarbeitet hat. – Sehr selten und innerhalb der Drucke Jens Henkels besonders gesucht.

26,3 : 17,2 cm. [32] Seiten, einige transparente Zwischenblätter. – Rücken verblasst, sonst tadellos.

396  Burgart-Presse – Felix Martin Furtwängler. Stur.

€ 900

Rudolstadt 1995. 40 blattgroße Farbholzschnitte, davon zwei auf dem Originalhalbpergamentband. Im Originalschuber.

13. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 20 Exemplaren der Ausgabe A mit einem zusätzlichen übermalten Holzschnitt (Gesamtauflage 70). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Felix Martin Furtwängler kombinierte hier einmal mehr Bild- und Schriftelemente zu eindrucksvollen Kompositionen, die durch den Druck mit Ölfarben auf dem festen Velinpapier ihre kraftvolle Wirkung entfalten. Einige Holzschnitte sind als Doppelseiten konzipiert, einige werden wiederholt für die Vorsätze verwendet. – Als Blockbuch gebunden. – Für uns eins der prächtigsten Holzschnittbücher des 20. Jahrhunderts.

43,0 : 37,0 cm. [36] Seiten, 1 Holzschnitt.

397  Burgart-Presse – Moritz Götze. Gulliver.

€ 600

Rudolstadt 1996. Durchgehend farbige Serigraphien. Farbig illustrierter Originalpappband im -schuber (Ludwig Vater, Jena).

14. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 50 Exemplaren der Vorzugsausgabe A mit den fünf geschnitzten und bemalten Holzfiguren (Gesamtauflage 230). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Die Serigraphien druckte die Werkstatt Hartmut Tauer. – Der Kinderbuchklassiker von Jonathan Swift wurde von Moritz Götze in zeitgenössischer Form adaptiert und in Comic-Manier illustriert, die Texte verfasste Simone Trieder.

43,0 : 30,0 cm. [32] Seiten,.

398  Burgart-Presse – Matthias Biskupek. Rot angeschwärzt

€ 240

und andere verklärende Botschaften aus dem Reich des Bösen. Holzstiche von Karl-Georg Hirsch. Rudolstadt 1996. Mit 14 Holzstichen im Text. Originalbroschur mit -umschlag, dieser mit Holzstich. – Widmungsexemplar

15. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 100 Exemplaren der Ausgabe C (Gesamtauflage 150). – Mit gemeinsamer eigenhändiger Widmung von Autor, Künstler und Buchgestalter auf der ersten Seite und im Druckvermerk ebenfalls von den drei Beteiligten signiert. – Druck des Textes in Rot und Schwarz und der Holzstiche von den Originalstöcken in den Werkstätten der Hochschule für Grafik und Buchkunst, Leipzig. – Die Edition entstand in Zusammenarbeit mit dem Institut für Buchkunst, Leipzig. – Tadellos erhalten.

29,9 : 17,5 cm. [52] Seiten.

Kästner/Lübbert A 109

399  Burgart-Presse – Steffen Volmer. Tragen.

€ 500

Rudolstadt 1996. Mit 17 Lithographien, zwei davon doppelblattgroß. Originalpappband mit montiertem Deckelschild, im Originalschuber.

16. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 25 Exemplaren der Vorzugsausgabe A mit vier zusätzlichen farbigen Lithographien und einer Zeichnung (Gesamtauflage 200). – Impressum vom Künstler signiert. – Druck der Lithographien auf Zerkall-Bütten. – Die handschriftlichen Texte und farbigen Zeichnungen wurden im Offsetdruck reproduziert. – Das Buch entstand in Zusammenarbeit mit der Galerie Oben, Chemnitz, und der Galerie Gunar Barthel, Berlin. – Steffen Volmer (geboren 1955) zählt zu den Künstlern, die die Tradition des Malerbuches in der DDR der 1980er Jahre begründeten.

43,5 : 30,2 cm. [56] Seiten, 17 Lithographien, 1 Zeichnung. – Schuber lichtrandig. Rücken leicht verblasst.

400  Burgart-Presse – Kholomodumo.

€ 600

Ein afrikanisches Märchen. Mit Farbholzschnitten von Klaus Süß. Rudolstadt 1997. Mit 17 meist farbigen Holzschnitten, zwei davon doppelblattgroß, und zwölf Holzschnittinitialen. Originalhalbpergamentband mit farbig illustrierten Deckeln (Ludwig Vater, Jena). Im Originalschuber.

17. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 20 Exemplaren der Vorzugsausgabe A mit einer zusätzlich beigegebenen signierten Zeichnung und einem Amulett (Gesamtauflage 100). – Vom Künstler im Druckvermerk signiert. – Der Druck entstand in Zusammenarbeit mit der Chemnitzer Galerie Oben. – Der Chemnitzer Künstler Klaus Süß beschäftigt sich seit mehreren Jahren mit den Mythen afrikanischer Völker. Die Geschichte vom sagenhaften Ungeheuer Kholomodumo hat ihren Ursprung bei den Völkern Südostafrikas.

46,0 : 38,5 cm. [30] Seiten, 1 Zeichnung, 1 Amulett.

401  Burgart-Presse – Christa Wolf. Im Stein.

€ 600

Radierungen und Steindrucke Helge Leiberg. Rudolstadt und Gotha 1998. Mit zahlreichen teils doppelblattgroßen Farblithographien und Farbradierungen. Originalhalblederband mit farbig geprägtem Deckeltitel, im Originalschuber.

19. Druck der Burgart-Presse bzw. Elfter Druck der Edition Balance, Henry Günther. – Erste Ausgabe des 1994/95 entstandenen Textes. – Eins von 70 Exemplaren der Ausgabe C (Gesamtauflage 100). – Im Druckvermerk von Autorin und Künstler signiert. – Auf Velin »BFK Rives«. – Gerade die Kombination von flächigem Lithodruck und den feinlinigen, scharfgratigen Radierungen bilden im Zusammenspiel mit den kräftigen Farben ein reizvolles Künstlerbuch der beiden wichtigen Vertreter der DDR-Kunst und -Literatur. Helge Leiberg, geboren 1954, studierte in Dresden und gründete zusammen mit A. R. Penck eine Künstlerband. – Tadelloses Exemplar.

43,3 : 29,8 cm. [40] Seiten.

Isphording II, 114

402  Burgart-Presse – Rotkäppchen

€ 600

durch den Wolf gedreht von Ann Mousy bis Ottfried Zielke. Rudolstadt 1999. Mit neun Graphiken, zwei doppelblattgroß, acht signiert. Illustrierter Originalhalblederband in Originalholzkassette mit Deckelillustration.

20. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 20 Exemplaren der Vorzugsausgabe A mit drei handgeschnitzten und bemalten Holzfiguren von Ulrich Tarlatt (Gesamtauflage 140). – Mit graphischen Arbeiten von Wolfgang Henne (Einband), Helge Leiberg, Steffen Volmer, Andreas Berner, Moritz Götze, Ulrich Tarlatt und Ottfried Zielke. – Herausgegeben von Matthias Biskupek und Jens Henkel, von diesem gestaltet in Zusammenarbeit mit Wolfgang Henne. – »Mehrere dem Verlag verbundene Schriftsteller und Künstler haben das gute alte Märchen vom »Rotkäppchen« variiert, kolportiert, zelebriert, historisiert, zensuriert und parodiert« (Burgart-Presse).

40,5 : 32,5 cm. [36] Seiten.

403  Burgart-Presse – Adolf Endler. Trotzeshalber.

€ 500

Neue poetische Texte mit Linolschnitten von Wolfgang Henne. Rudolstadt 1999. Mit 20 teils farbigen Linolschnitten, davon zwölf blattgroß, vier signiert und einer auf dem Vorderdeckel. Originalhalblederband mit montiertem Linolschnitt (Ludwig Vater, Jena). Im Originalschuber.

21. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 20 Exemplaren der Vorzugsausgabe A mit einer signierten Zeichnung (Gesamtauflage 100). – Von Künstler und Autor im Druckvermerk signiert. – Die Linolschnitte sind Handdrucke des Künstlers, er auch die erstmals in Buchform veröffentlichten Texte unter Berücksichtigung der Vorgaben des Autors setzte. – »›Dieses absurd-zerbeulte Ding‹ (A. Endler) unterscheidet sich schon erheblich von dem, was man gemeinhin als ›Lyrik‹ bezeichnet.« (burgart-presse).

42,5 : 35,4 cm. [36] Seiten.

404  Burgart-Presse – Bernhard Theilmann. Piratensegel.

€ 1200

Rudolstadt 2000. Mit elf farbigen signierten Aquatintaradierungen von Eberhard Göschel. Lose Doppelbogen zusammen mit Titelblatt und Impressum in Originalpappkassette mit Blindprägung (Ludwig Vater, Jena).

22. Druck der Burgart-Presse. – Eins von zehn Exemplaren der Vorzugsausgabe B mit dem zusätzlichen elften Monoprint als Handabzug des Künstlers (Gesamtauflage 55). – Im Druckvermerk vom Dichter signiert. – Gedruckt auf Japan Bunkoshi. – Die vorliegende Arbeit zum neunteiligen Gedichtzyklus von Bernhard Theilmann bildet den Abschluss der Mappenedition mit der Galerie Oben, Chemnitz, und der Galerie Gunar Barthel, Berlin, in der 1994 Arbeiten von Michael Morgner und 1997 von Max Uhlig erschienen (die beiden in diesem Katalog leider fehlenden Drucke der Presse).

81,0 : 58,0 cm. 11 Radierungen, 2 Blätter.

405  Burgart-Presse – Ingo Cesaro. Den Himmel teilen.

€ 600

Rudolstadt 2000. Mit insgesamt 18 Farbholzschnitten von Konrad Schmid, davon drei Vignetten. Originalpappband mit Deckelillustration (Ludwig Vater, Jena). In Originalkassette.

23. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 20 Exemplaren der Vorzugsausgabe A, hier aber ohne den Extraholzschnitt(Gesamtauflage 70). – Von Dichter und Künstler im Druckvermerk signiert. – Ingo Cesaro »hat eigens für diesen Band 18 Senryu geschrieben (Dreizeiler in Anlehnung an die traditionellen japanischen Kurzgedichte), die in ihrer poetischen Verknappung und Konzentration adäquat mit den Grafiken von Konrad Schmid korrespondieren« (burgart-presse.de).

42,0 : 44,0 cm. [34] Seiten.

406  Burgart-Presse – Zehn Jahre Burgart.

€ 250

Ein Almanach. Rudolstadt 2000. Mit zwölf losen Originalgraphiken, alle signiert und nummeriert. Zusammen mit der Originalbroschur in Originalpappkassette (Ludwig Vater, Jena).

Erschien in der Edition Burgart. – Eins von 25 Exemplaren der sehr seltenen Vorzugsausgabe mit je einer Graphik von Felix Martin Furtwängler (Collage), Karl-Georg Hirsch (Holzstich), Klaus Süß, Andreas Berner, Ulrich Tarlatt (Farbholzschnitte), Steffen Volmer, Wolfgang Henne und Max Uhlig (Lithographien), Konrad Schmid, Moritz Götze (Serigraphie), Helge Leiberg und A. T. Mörstedt (Farbradierung). – Bibliophil gestaltete und ausführliche Verlagsbibliographie. – Dazu: Zwanzig Jahre Burgart. Ein Almanach. Rudolstadt 2009. Originalbroschur. Mit einem Beitrag von Wolf D. von Lucius und einer fortgesetzten Bibliographie der Presse.

30,0 : 19,5 cm (Kassette). 116, [4] Seiten, 12 Graphiken.

407  Burgart-Presse – Steffen Volmer. Unruhe.

€ 300

Rudolstadt 2000. Mit einer doppelblattgroßen Farblithographie. Illustrierter Originalpappband. – Widmungsexemplar

Erschienen innerhalb der Edition Burgart. – Eins von 25 Exemplaren der Vorzugsausgabe A mit einer zusätzlich beigegebenen signierten Zeichnung (Gesamtauflage 200). – Reprint des Unikat-Künstlerbuchs mit Zeichnungen, Collagen und handschriftlichen Texten von Steffen Volmer. – Mit einer Widmungszeichnung auf dem Vortitelblatt: »für Wolfgang Müller mit herzlichen Grüßen von Steffen Volmer 25. 11. 00«.

35,2 : 24,5 cm. [40] Seiten. 1 Lithographie, 1 Zeichnung.

408  Burgart-Presse – Hans Magnus Enzensberger und Tanaquil. Von Riesen und Göttern.

€ 500

Mit Steindrucken von Steffen Volmer. Rudolstadt 2001. Mit 29 teils mehrfarbigen Lithographien. Originalhalblederband mit Deckelprägung (Ludwig Vater, Jena).

24. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 20 Exemplaren der Vorzugsausgabe A mit einer zusätzlich beigelegten signierten Zeichnung (Gesamtauflage 130), dieses Exemplar mit einer weiteren Zeichnung neben dem Titelblatt (signiert und datiert). – Von Autor und Künstler im Druckvermerk signiert. – Druck der Lithographien von Klaus Göbel, Chemnitz. – »Tanaquil und Hans Magnus Enzensberger entführen den Leser in die nordische Sagenwelt, in der Götter, Riesen oder Trolle aber auch Huldren und Zwerge ihr Unwesen treiben. Die Erzählung wurde norwegischen Quellen nacherzählt bzw. übersetzt und erscheint hier erstmals in Buchform.« (Burgart-Presse).

30,8 : 21,9 cm. [44] Seiten.

409  Burgart-Presse – Felix Martin Furtwängler. Schnitt in Zeit. Lautungen.

€ 900

Rudolstadt 2001. 16 mehrfarbige Papiercollagen in Passepartouts und Originalpappband. Zusammen in Originalpappkassette (Ludwig Vater, Jena). – Widmungsexemplar.

25. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 20 Exemplaren der Vorzugsausgabe A mit der Papierschnittfolge »Lautungen« (Gesamtauflage 94). – Die großformatigen Papierschnittcollagen wurden paarweise in Klapppassepartouts montiert: Links jeweils ein Schriftbild, rechts die figürlichen Darstellungen, die vom Künstler signiert wurden. – Auch das Kolophon des Begleitbuchs vom Künstler signiert und nummeriert. – Einmal mehr beweist Furtwängler mit dieser Edition, die durch die Originalarbeiten weit über den Begriff »Pressendruck« hinausreicht, den souveränen Blick auf Schrift und Typographie als Bildelemente. – Tadellos erhalten und sehr selten.

52 : 37 cm (Kassette), 30 : 21 cm (Collagen).

410  Burgart-Presse – Matthias Biskupek. Goldener Schnitt

€ 600

und andere ästhetische Katastrofen. Mit Holzstichen von Karl-Georg Hirsch. Rudolstadt 2002. Mit 13 Holzstichen. Schwarzer Originalmaroquinband mit blindgeprägten Titeln, goldgeprägten Fileten und Kopfgoldschnitt (Ludwig Vater, Jena). Im Originalschuber. – Widmungsexemplar

26. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 20 Exemplaren der Vorzugsausgabe A mit einer zusätzlichen, signierten Zeichnung, einem eigenhändigem Text von Matthias Biskupek und in Ganzleder gebunden (Gesamtauflage 100). Dieses Exemplar mit einer weiteren Zeichnung von Karl-Georg Hirsch auf dem Vortitelblatt (signiert und datiert) und dort Widmung von Autor und Buchgestalter (Gert Wunderlich). – Der Druckvermerk von allen dreien signiert.

29,8 : 17,3 cm. [2], 42, [2] Seiten, 1 Zeichnung.

Kästner/Lübbert A 138

411  Burgart-Presse – Matthias Biskupek. Goldener Schnitt

€ 200

und andere ästhetische Katastrofen. Mit Holzstichen von Karl-Georg Hirsch. Rudolstadt 2002. Mit 13 Holzstichen im Text. Gelbe Originalbroschur mit Holzstich.

26. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 20 Exemplaren der Vorzugsausgabe B mit dem beiliegenden signierten 15. Holzschnitt (Trommler, Silber auf schwarzem Karton) (Gesamtauflage 100) . – Im Druckvermerk von Autor, Künstler und Buchgestalter (Gert Wunderlich) signiert. – Tadellos.

29,4 : 17,1 cm. 42, [2] Seiten, 1 Holzschnitt.

Kästner/Lübbert A 138

412  burgart-presse – Holger Benkel. Erde und Feuer. Frank Eißner. Holzschnitte.

€ 500

Rudolstadt 2003. 24 ganzseitige Farbholzschnitte. Illustrierter Originalhalbpergamentband mit geprägtem Rückentitel (Ludwig Vater, Jena). Im Originalschuber. – Widmungsexemplar

27. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 20 Exemplaren der Ausgabe A mit einer zusätzlichen signierten Zeichnung (Gesamtauflage 100). – Im Druckvermerk von Autor und Künstler signiert und mit eigenhändiger Widmung. – Text und Bild wurden in Holz geschnitten, gedruckt auf Japan Buko Shi. – Die Gedichte entstanden eigens für dieses Buch. – Frank Eißner (geboren 1959) studierte an der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst.

46,0 : 34,0 cm. [24] Seiten, 1 Zeichnung.

413  Burgart-Presse – Holger Benkel. Erde und Feuer. Frank Eißner. Holzschnitte.

€ 300

Rudolstadt 2003. 24 ganzseitige Farbholzschnitte. Illustrierter Originalhalbpergamentband mit geprägtem Rückentitel (Ludwig Vater, Jena). – Widmungsexemplar

27. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 60 Exemplaren der Ausgabe B (Gesamtauflage 100). – Im Druckvermerk von Autor und Künstler signiert. – Text und Bild wurden in Holz geschnitten. – Gedruckt auf Japan Buko Shi. – Die Gedichte entstanden eigens für dieses Buch. – Dazu: Demut. Text von Rita Linke. Grafik: Frank Eißner. Edition der MEG-art Presse, Einblattdruck IV. Eins von 40 römisch nummerierten Exemplaren. Auf Oguchi-Rice-Japanpapier. – Vier Beigaben, drei davon originalgraphisch.

45,5 : 34,5 cm. [24] Seiten.

414  Burgart-Presse – Michael Wüstfeld. Landstrich.

€ 500

Rudolstadt 2003. Mit 15 Federzeichnungen von Andreas Berner. Schwarzer Originalmaroquinband mit Blindprägung (Ludwig Vater, Jena). Im Originalschuber. – Widmungsexemplar.

28. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 30 Exemplaren (Gesamtauflage 37). – Im Druckvermerk von Autor und Künstler signiert. – Mit einer eigenhändigen Widmung des Künstlers auf dem letzten Blatt. – Handsatz von Hahndruck Kranichfeld, Blockbuchbindung. – »Einmal mehr nimmt der in Dresden lebende Lyriker Michael Wüstefeld die Sprache beim Wort. In einem Zyklus von sieben Landschaftsgedichten bringt er das  Verhältnis von Mensch und Natur auf den Punkt. Dabei buchstabiert er sich durch die oft zitierten ›blühenden Landschaften‹, rechnet mit einem ›landschaftlichen Einmaleins‹ oder zeigt an der Grenze zur visuellen Poesie die ›zersiedelte Landschaft‹ im Schema eines Kreuzworträtsels« (burgart-presse.de).

28,2 : 42,5 cm. [18] Seiten.

415  Burgart-Presse – Frank Müller. Zeitzone.

€ 600

Rudolstadt 2003. Mit 28 meist farbigen Serigraphien, davon eine als Leporello. Originalpappband im -schuber (Ludwig Vater, Jena).

29. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 20 Exemplaren der Ausgabe A mit vier (statt drei) zusätzlichen beigelegten Fotografien, alle signiert, datiert und nummeriert (Gesamtauflage 100). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – »Frank Müller, geboren 1970, unternimmt eine fotografische Zeitreise in die Kinder- und Jugendzeit seiner Generation. Aus ›»Zonen-Zeiten‹ stammt der spröde Charme von Klassenräumen, Sporthallen und Speiseräumen, kombiniert mit Fotografien scheinbar banaler Dinge des Alltags wie ›Brotbüchse‹, ›Plastebecher‹ und ›Eßbesteck‹. Daraus entstanden ist ein unterhaltsamer Spaziergang durch die ›Sprelacart-Kultur‹ der DDR, der durch die gerasterte Serigraphie eine eigenartige Verfremdung erfährt« (burgart-presse.de).

40,5 : 30,5 cm. [44] Seiten.

416  Burgart-Presse – Walter Jens. Ich, ein Jud.

€ 600

Verteidigungsrede des Judas Ischarioth. Holzstiche von Karl-Georg Hirsch. Rudolstadt 2004. Mit fünf Holzstichen, davon vier ganzseitig. Originalhalbpergamentband mit schwarzem, farbig bedruckten Bezugspapier, in der Originalkassette.

30. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 20 Exemplaren der Vorzugsausgabe A mit einer farbigen Tuschzeichnung und einer Suite der fünf Holzstiche, alle sechs Blätter signiert (Gesamtauflage 150). – Im Druckvermerk von Dichter, Künstler und dem Buchgestalter Gert Wunderlich signiert. – Gesetzt aus der Bodoni und der Gill Kursiv, gedruckt bei Offizin Haag-Drugulin und als Blockbuch gebunden. Die Holzstiche im Buch wurden auf graues Papier gedruckt, die Suiten der Vorzugsexemplare sind Handabzüge auf Velin. – Walter Jens lässt Judas hier vortragen, dass er vielleicht Teil eines höheren Plans war: Ohne ihn hätte es keine Kreuzigung und mithin keine Erlösung der sündigen Menschheit gegeben. – Sicher eins der schönsten Bücher Jens Henkels. – Das Buch makellos.

30,5 : 19,5 cm. [2], 29, [5] Seiten. – Kassette kaum merklich berieben.

417  Burgart-Presse – Die Verbeugung nach dem Salto mortale.

€ 750

Texte und Graphik zum 80. Geburtstag von Alfred Traugott Mörstedt. Rudolstadt 2005. Mit einem Farbholzschnitt und sechs kolorierten signierten Radierungen von Alfred Traugott Mörstedt. Originalhalblederband (Ludwig Vater, Jena). Im Originalschuber.

31. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 20 Exemplaren der Vorzugsausgabe A mit einer montierten Originalzeichnung (Deckweiß und Farbstift über Collage, signiert und datiert sowie bezeichnet) (Gesamtauflage 30). – Alfred Traugott Mörstedt kolorierte sämtliche Blätter selbst, jedoch starb er noch vor Vollendung der Arbeit an der bibliophilen Festschrift. Von den geplanten 130 Exemplaren waren zum Zeitpunkt seines Todes erst 30 fertiggestellt – entgegen den Angaben im Impressum wurden die bereits gedruckten aber noch nicht kolorierten Exemplare nicht mehr ausgeliefert (Anmerkung des Verlegers). – Mit Texten von Harald Gerlach, Annerose Kirchner, Michael Wüstefeld, Dieter Koethe und Matthias Biskupek. – Als Blockbuch gedruckt und gebunden. – Der thüringische Graphiker Mörstedt (1925–2005) gründete 1963 die »Erfurter Ateliergemeinschaft«, die unangepassten DDR-Künstlern Arbeits- und Ausstellungsmöglichkeiten bot.

32,5 : 23,5 cm. [24] Seiten, 1 Zeichnung.

418  Burgart-Presse – Steffen Volmer. Passage.

€ 650

Rudolstadt 2005. Mit sechs Lithographien, davon eine doppelblattgroß, zwei signiert, durchgehend illustriert. Illustrierter Originalpappband.

32. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 20 der Exemplaren Vorzugsausgabe A mit einer Originalzeichnung und in dem vom Künstler bemalten Acrylglasschuber (Gesamtauflage 100). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Nach dem 2005 entstandenen Unikatbuch. – Die großformatige Zeichnung »Zuviel der Mühen!?« (Tempera, Aquarell, Tusche, 70,0 : 33,5 cm, signiert, datiert und betitelt) liegt auf Buchformat gefaltet bei. – Buch und Zeichnung in dem Acrylglas-Schuber, der von Steffen Volmer vorder- und rückseitig mit schwarzer und roter Tusche bemalt wurde. Auf der Vorderseite betitelt (»Zustand«), signiert und datiert.

35,5 : 25,5 cm; 38,5 : 28,5 : 7,0 cm (Schuber).

419  Burgart-Presse – Sabine Cornelia Sauermilch. Augenlidersingen.

€ 500

Rudolstadt 2005. Mit sieben Prägungen, vier Laserstanzungen und 13 doppelseitigen Serigraphien. Originalhalblederband mit Laserstanzungen im Vorderdeckel (Ireen Kranz, Halle). Im Schuber.

33. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 20 Vorzugsexemplaren, in Halbleder gebunden und mit einem Papierschnitt-Objekt (Gesamtauflage 70). – Das Papierobjekt besteht aus mehreren Kartontafeln, die mit unterschiedlich großen Ausschnitten versehen und übereinandergelegt wurden. So entsteht ein Durchblick auf eine Bleistiftzeichnung auf dem untersten Blatt. Das oberste Blatt mit Bleistift kalligraphiert und signiert. Zusammen in einem Objektrahmen. – Das Buch wurde im Druckvermerk von der Künstlerin signiert. – Blockbuchbindung. – »Die Erfurter Künstlerin nähert sich in ihrem Künstlerbuch der phantastischen Welt zwischen zwei Augenblicken, zwischen real Gesehenem und dessen innerem Abbild. Begriffe wie Sehen und Fühlen werden aus unterschiedlichen Perspektiven hinterfragt: Buchstaben mutieren zur haptisch erlebbaren Blindenschrift oder verlieren sich als Ausstanzung völlig aus der Oberfläche des Papiers« (burgart-presse.de).

32,0 : 37,5 cm. [38] Seiten, 1 Objekt.

420  Burgart-Presse – Die Zehn Gebote.

€ 1800

Rudolstadt 2005–2009. Zehn signierte Graphik-Leporellos. Originaleinbände mit ROMA-Büttenpapierbezug und Blindprägung, jeder Band mit andersfarbigem Kordelschließband, zusammen mit Begleitheft im Original-Acrylglasschuber.

Erschienen innerhalb der Edition Burgart. – Jeweils eins von 50 Exemplaren, alle signiert, es wurden zudem zehn Künstlerexemplare gedruckt. – Begleitheft mit Text von Eugen Drewermann. – »Die Übergabe der Zehn Gebote an Moses auf dem Berge Sinai ist eine Szene, die im mythischen Gedächtnis der Menschheit bewahrt scheint. Diese Gebote sind bis heute Quelle unseres Selbstverständnisses von moralischem Handeln und Gerechtigkeit. Zehn Künstler sind eingeladen, sich mit diesen Normen menschlichen Verhaltens auseinanderzusetzen und diese nach ihrer Gültigkeit im Zeitalter von Globalisierung, territorialen Auseinandersetzungen und Glaubenskriegen zu hinterfragen« (burgart-presse.de). – Seit 2005 erschien halbjährlich eine Ausgabe. – Jeweils ein Künstler »illustrierte« eines der zehn Gebote: I. Felix Martin Furtwängler. Fünffarbiger Holzschnitt. – II. Steffen Volmer. Farblithographie. – III. Frank Eißner. Farbholzschnitt. – IV. Walter Sachs. Farbholzschnitt. – V. Helge Leiberg. Farbradierung. – VI. Uta Zaumseil. Farbholzschnitt. – VII. Wolfgang Henne. Farblinolschnitt. – VIII. Konrad Schmid. Linolschnitt. – IX. Moritz Götze. Serigraphie. – X. Klaus Süß. Holzschnitt. – Die vollständige Folge hier in dem seltenen Original-Acrylglasschuber, der in zu kleiner Auflage hergestellt wurde.

32,0 : 36,0 cm (Schuber).

421  Burgart-Presse – Die Zehn Gebote.

€ 1500

Rudolstadt 2005–2009. Zehn signierte Graphik-Leporellos. Originaleinbände mit ROMA-Büttenpapierbezug und Blindprägung, jeder Band mit andersfarbigem Kordelschließband.

Erschienen innerhalb der Edition Burgart. – Jeweils eins von 50 Exemplaren, alle signiert, es wurden zudem zehn Künstlerexemplare gedruckt. – Jeweils ein Künstler »illustrierte« eines der zehn Gebote: Die ersten drei Bände mit Widmungen und/oder Zeichnungen der Künstler für den Vorbesitzer. – Jeweils ein Künstler »illustrierte« eines der zehn Gebote: I. Felix Martin Furtwängler. Fünffarbiger Holzschnitt. – II. Steffen Volmer. Farblithographie. – III. Frank Eißner. Farbholzschnitt. – IV. Walter Sachs. Farbholzschnitt. – V. Helge Leiberg. Farbradierung. – VI. Uta Zaumseil. Farbholzschnitt. – VII. Wolfgang Henne. Farblinolschnitt. – VIII. Konrad Schmid. Linolschnitt. – IX. Moritz Götze. Serigraphie. – X. Klaus Süß. Holzschnitt.

29,7 : 21,3 cm.

422  Burgart-Presse – Jan Volker Röhnert. Sonnenquartette.

€ 400

Radierungen von Max Uhlig. Rudolstadt 2006. Mit sieben blattgroßen Radierungen, sechs davon signiert. Originalpappband im Schuber (Ludwig Vater, Jena).

34. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 15 Exemplaren der Vorzugsausgabe B mit einer zusätzlich beigelegten überzeichneten Radierung, signiert und nummeriert (Gesamtauflage 80). – Impressum von Autor und Künstler signiert. – Handsatz und Druck auf Velin d’Arches bei Hahndruck, Kranichfeld, die Radierungen druckte Winfried Henkel, Viernau. – Das erste Buch mit originalgraphischen Arbeiten von Max Uhlig, erschienen anlässlich seines 70. Geburtstags. – »Bei seinen jährlichen Aufenthalten in der Provence sind Weinstöcke ein immer wiederkehrender Gegenstand seiner künstlerischen Arbeit. Für diese Buchedition […] stellte Max Uhlig eine Auswahl seiner Motive zur erstmaligen Veröffentlichung zur Verfügung« (burgart-presse.de). Die Texte sind eigens für dieses Buch entstanden, ausgehend von einer Zeile, die Baudelaires Sonett »Le vin des amants« beschließt.

40,0 : 29,0 cm. [29] Seiten.

423  Burgart-Presse – Der Palastgarten.

€ 200

Fließende Schriftzeichen von Huang Tingjian. Nachdichtung und Kommentar von Marie-Elisabeth Lüdde. Mit Bildern von Walter Sachs. Rudolstadt 2007. Mit 17 Serigraphien nach Zeichnungen und einer doppelblattgroßen signierten Tuschzeichnung. Originalpappband (Ludwig Vater, Jena). Im Originalschuber mit kalligraphischer Ausstanzung.

35. Druck der Burgart-Presse Jens Henkel. – Eins von 35 Exemplaren der Ausgabe B (Gesamtauflage 70). – Im Druckvermerk von Künstler und Übersetzerin signiert. – Druck in Rot und Schwarz. – Einer der berühmtesten Kalligraphie-Künstler im alten China war der Dichter Huang Tingjian (1045–1105), dessen Schriftzeichen in Stein graviert auf einer Stele erhalten blieben. »Ein Jahrtausend später entsteht nun erstmalig eine deutsche Nachdichtung dieses Textes« (Burgart-Presse).

35,7 : 26,2 cm. [20], [2], [20] Seiten.

424  Burgart-Presse – Matthias Biskupek. Farbenblond.

€ 250

Mit drei Zeichnungen von Kay Voigtmann. Rudolstadt 2007. Mit drei Zeichnungen. Originalpappband mit montierter Deckelvignette (Ludwig Vater, Jena).

36. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 70 Exemplaren (Gesamtauflage 85). – Druckvermerk vom Autor signiert. – Der handschriftliche Text wurde durchgehend faksimiliert. – »›Geschichte mit anmutiger Schleife‹ nennt Matthias Biskupek seinen skurril mäandernden Text über einen gelernten Werkzeugfeinstmechanikus, der den süßen Dornenpfad des mutigen Entdeckers beschreiten will« (burgart-presse.de).

26,4 : 20,4 cm. [44] Seiten.

425  Burgart-Presse – Klaus Süß. Ukiyo-e.

€ 300

Rudolstadt 2007. 27 blattgroße Holzschnitte. Illustrierter Originalpappband.

37. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 30 Exemplaren der Ausgabe C (Gesamtauflage 70). – Druckvermerk vom Künstler signiert. – Als Blockbuch gedruckt von Winfried Henkel, Viernau, auf Bunkoshi Japan-Papier. – Klaus Süß hat das opulente Künstlerbuch durchgehend – Text und Bild, einschließlich des Impressums – in Holz geschnitten. Onna Shimegawa Kaeshi Bumi Zen verfasste 1745 die Texte zur Liebeskunst. Klaus Süß versuchte »sich dieser ganz gegenwärtig anmutenden Erotik mit seinen expressiven Bildwelten zu nähern« (burgart-presse.de). Entstanden ist ein opulentes Künstlerbuch, das in Text und Bild vollständig von Klaus Süß im Holzschnitt geschaffen wurde und in seiner ausgelassenen Hingabe in keiner Weise hinter der literarischen Vorlage zurücksteht.

39,0 : 39,0 cm. [30] Seiten.

426  Burgart-Presse – Ingo Cesaro. Fuss Spuren des Glücks.

€ 450

Rudolstadt 2008. Mit 16 Farbholzschnitten und Blindprägungen von Konrad Schmid. Originalpappband (Ludwig Vater, Jena) mit farbigem Deckelholzschnitt.

38. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 20 Exemplaren der Vorzusgausgabe A mit einem eingefärbten unikaten Holzstock (Gesamtauflage 60), das Motiv des Holzstocks ist nicht im Buch enthalten. – Im Druckvermerk von Künstler und Dichter signiert. – Die Holzschnitte und Prägungen druckte Winfried Henkel auf Hahnemühle Alt Worms. – Der mehrfarbige Einbandholzschnitt entstand als Handabzug des Künstlers. – Handsatz und Druck erfolgten bei Hahndruck Kranichfeld. – Ingo Cesaros dreizeilige Kurzgedichte sind sein Versuch, das Glück in Worte zu fassen. Konrad Schmid illustriert diese mit Holzschnitten und Blindprägungen, die fühlbar Spuren im Papier hinterlassen und auf eigene Art mit den Gedichten korrespondieren.

41,0 : 43,0 cm. [36] Seiten, 1 Holzstock.

427  Burgart-Presse – Karl-Georg Hirsch. Das buchgraphische Werk 1996–2007.

€ 400

Eine Bibliographie von Herbert Kästner unter Mitarbeit von Hiltrud Lübbert. Rudolstadt 2008. 25 lose Graphiken in Umschlägen, zusammen mit dem Originalhalbpergamentband und einem Textblatt in farbig illustrierter Originalkassette.

Siebter bibliographischer Druck der Burgart-Presse. – Eins von 30 Exemplaren der Vorzugsausgabe A mit insgesamt 25 Holzstichen von Karl-Georg Hirsch (Gesamtauflage 330). Alle Graphiken signiert, jeweils in Umschlag. – Vom Künstler auf dem Frontispiz signiert. – Vorliegendes Werk schließt an den 1996 erschienenen ersten Band des Werkverzeichnisses an, erschienen anlässlich seines 70. Geburtstags. Mit einem Text von Manfred Jendryschik sowie Titel- und Autorenregister.

30,5 : 21,5 cm (Kassette). 114, [2] Seiten. (Buch), 25 Graphiken, 1 Blatt.

428  Burgart-Presse – Herfurths schönste Seiten.

€ 400

Das buchgraphische Werk 1972–2008. Eine Bibliographie von Herbert Kästner mit einem Essay von Lothar Lang. Rudolstadt 2009. 27 lose Graphiken in Umschlägen, zusammen mit dem Originalpappband und einem Textblatt in farbig illustrierter Originalkassette.

Achter bibliographischer Druck der Burgart-Presse. – Eins von 50 Exemplaren der Vorzugsausgabe mit insgesamt 27 originalgraphischen Illustrationsblättern von Egbert Herfurth (Gesamtauflage 400). Alle Graphiken signiert und betitelt, jeweils in Umschlag. – Das Gesamtverzeichnis der von Herfurth illustrierten Bücher erschien anlässlich seines 65. Geburtstags. Mit dem Essay von Lothar Lang, einer Kurzbiographie und einem Text von Egbert Herfurth, Auswahlbibliographie sowie Titel- und Autorenregister. – »Der in Leipzig lebende Graphiker hat seit nahezu vier Jahrzehnten mit seinen unverwechselbaren Bildfindungen Scharen von Kindern und Erwachsenen zu Buchliebhabern werden lassen.« (burgart-presse.de).

32,3 : 22,8 cm (Kassette). 143,[1] Seiten. (Buch), 27 Graphiken, 1 Blatt.

429  Burgart-Presse – 20 Jahre Burgart.

€ 500

Rudolstadt 2009. Mit 40 montierten originalgraphischen Arbeiten. Originalsamteinband mit blindgeprägter goldfarbener Deckelvignette.

Erschienen innerhalb der Edition Burgart. – Eins von 30 Exemplaren der Vorzugsausgabe C (Gesamtauflage 75). – Album mit 40 originalgraphischen signierten Postkartengrüßen von Autoren, Künstlern und Verlegern zum 20-jährigen Jubiläum der Presse. – Mit Arbeiten von Felix Martin Furtwängler, Steffen Volmer, Wolfgang Henne, Klaus Süß, Michael Morgner, Thomas Ranft, Karl-Georg Hirsch, Ulrich Tarlatt, Frank Eißner, Uwe Warnke, Matthias Biskupek, Helge Leiberg, Gert Wunderlich, Svato Zapletal u.v.a. – Das Textblatt mit Inhaltsverzeichnis und Druckvermerk ist beigelegt. – »Im Dezember 1989 ging der Antrag auf Gründung des Verlages beim zuständigen Organ (Rat des Kreises Rudolstadt) ein, der am 28. Februar 1990 genehmigt wurde. Dies also die Geburtsstunde der burgart-presse in der noch existierenden DDR und zwanzig Jahre später Anlass für die Herausgabe eines Almanaches in der BRD« (burgart-presse.de).

27,8 : 22,4 cm. – Rücken minimal verfärbt.

430  Burgart-Presse – Rolf Münzner. Narrenkarussell.

€ 750

Mit einem Essay von Peter Gosse. Rudolstadt 2010. Mit fünf Schablithographien von Rolf Münzner. Originalhalblederband mit blindgeprägten Titeln (Ludwig Vater, Jena). Im Originalschuber.

39. Druck der Burgart-Presse. – Eins von zehn Exemplaren der Vorzugsausgabe mit einer zusätzlich beigelegten signierten Zeichnung (Gesamtauflage 85, davon 15 Verlegerexemplare). – Im Druckvermerk von Künstler und Autor signiert. – Gesetzt aus der Futura, als Blockbuch gedruckt von Hahndruck Kranichfeld. – Die Lithographien wurden von Klaus Göbel, Chemnitz, auf Hahnemühle Alt Worms gedruckt. – Tadellos erhalten.

34,3 : 26,5 cm. [24] Seiten, 5 Lithographien, 1 Zeichnung.

431  Burgart-Presse – Matthias Biskupek. Die Blütenlese.

€ 100

Ein Jubelbuch zum Sechzigsten. Rudolstadt 2010. Mit drei Holzstichen von Karl-Georg Hirsch. Zwei Originalbroschuren in illustrierter Originalchemise.

40. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 80 für den Verkauf bestimmten Exemplaren (Gesamtauflage 100). – Heft 1 enthält »Ausgewählte Texte«, Heft 2 »Lebensbilder, Bio- und Bibliographie sowie eine Lobpreisung« von Kerstin Hensel.

15,5 : 15,5 cm. Zusammen 100 Seiten.

432  Burgart-Presse – Wilhelm Hauff. Das kalte Herz.

€ 600

In der Textfassung der Erstausgabe von 1828. Holzschnitte von Felix Martin Furtwängler. Mit einem Essay von Jürgen Lodemann. Rudolstadt 2011. Mit zahlreichen Farbholzschnitten, teils blattgroß. Originalhalbleinenband mit Holzschnittbuntpapier als Deckelbezug, im Originalschuber.

41. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 27 Exemplaren der Ausgabe B (Gesamtauflage 48). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – »Wer kennt sie nicht die Geschichte vom Köhler Peter Munk, der trotz Warnungen des ›Glasmännleins‹ den Versprechungen des tief im Schwarzwald lebenden, riesenhaften ›Holländermichels‹ verfällt. […] Begleitend zur Textfassung der Erstausgabe hat Felix Martin Furtwängler – selbst einer alteingesessenen Uhrmacherfamilie aus dem Schwarzwald entstammend – […] Holzschnitte geschaffen und die Buchgestaltung übernommen. Die Ausgabe beschließt ein Essay des in Freiburg lebenden Schriftstellers Jürgen Lodemann, der eine Neubewertung des Textes vornimmt und ihn als ein zeitlos poetisches Dokument vorstellt« (burgart-presse.de).

34,9 : 25,4 cm. 99, [6] Seiten. – Schuber mit Farbspuren.

433  Burgart-Presse – Die sieben Todsünden.

€ 1600

Rudolstadt 2011–2014. Sieben Pop-up-Graphiken in Originaleinbänden mit farbig hinterlegtem Lasercut-Ausschnitt im Deckel (Ludwig Vater, Jena). Zusammen im Originalschuber mit farbigem Holzschnitt von Klaus Süß.

Erschienen innerhalb der Edition Burgart. – Jeweils eins von 50 Exemplaren, alle signiert, es wurden zudem zehn Künstlerexemplare gedruckt. – Sieben Künstlerinnen und Künstler wurden eingeladen, sich aus heutiger Perspektive mit den sieben Hauptlastern des Menschen zu befassen. Beginnend im Frühjahr 2011 erschien halbjährlich ein Buch, 2014 war die Edition abgeschlossen. – I. Völlerei. – Franziska Neubert (Linolschnitt). – II. Wolllust – Klaus Süß (Holzschnitt). – III. Habsucht – Steffen Volmer (Linolschnitt). – IV. Zorn – Karl-Georg Hirsch (Holzschnitt). – V. Trägheit – Frank Eißner (Holzschnitt). – VI. Neid – Katharina Immekus (Linolschnitt). – VII. Hochmut – Felix Martin Furtwängler (Papierschnitt).

31,7 : 22,5 cm (Schuber).

434  Burgart-Presse – Michael Morgner. Amöben.

€ 400

I. Zwanzig Radierungen und sieben Texte. – II. Ein Skizzenbuch. Mit einem Essay von Friedrich Dieckmann. Rudolstadt 2012. Mit einem radierten Selbstporträt und 20 teils farbigen Radierungen. Originalhalblederbände mit Blindprägung (Ludwig Vater, Jena). zusammen im Originalschuber.

42. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 35 Exemplaren der Ausgabe B (Gesamtauflage 65). – Druckvermerk vom Künstler signiert. – Die Radierungen druckte Mathias Mann, Chemnitz, Buchdruck von Hahndruck Kranichfeld. – Die zweibändige Edition erschien anlässlich des 70. Geburtstages von Michael Morgner. Band I enthält die Radierungen und faksimilierte handschriftliche Texte des Künstlers mit autobiographischen Bezügen. In Band II das faksimilierte Skizzenbuch, aus dem seit den frühen 1960er Jahren entstandenen »Brigadebuch« des Künstlers ausgewählt. Friedrich Dieckmann verfasste dazu den gleichnamigen Essay.

31,4 : 25,5 cm. I. [60] Seiten, 21 Radierungen. – II. [110] Seiten.

435  Burgart-Presse – Hartmut Robert Andryczuk. Kniphofia Obscura.

€ 100

Rudolstadt 2012. Mit zwölf Tafeln und Textillustrationen. Originalpappband mit Deckelschild.

43. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 30 Exemplaren (Gesamtauflage 50). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Die Faksimiles sind in Originalgröße wiedergegeben. – »Der in Berlin lebende Künstler, Verleger und Gartengestalter widmete dieses Künstlerbuch dem Erfurter Arzt und Botaniker Johann Hieronymus Kniphof. Dessen 1733 erschienenes ›Lebendig=OFFICINAL-Kräuter-Buch‹ erstaunt bis heute durch seine Technik des Naturselbstdruckes. Andryczuk kommentiert und überzeichnet 12 ausgewählte Pflanzendrucke Kniphofs.« (Burgart-Presse).

37,8 : 25,3 cm. [34] Seiten.

436  Burgart-Presse – Brüder Grimm. Der Teufel mit den drei goldenen Haaren.

€ 900

Holzschnitte von Klaus Süß. Rudolstadt 2013. Mit zahlreichen Holzschnitten, davon elf mehrfarbig und doppel- bzw. blattgroß. Schwarzer Originalpappband mit rot-goldener Prägung auf dem Vorderdeckel, zusammen mit Holzfigur in Originalkassette.

44. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 15 Exemplaren der Vorzugsausgabe A mit einer bemalten signierten Holzfigur (Gesamtauflage 60). – Druckvermerk vom Künstler signiert. – Die leuchtend farbigen Holzschnitte wurden in der Technik der »verlorenen Form« gedruckt: Alle Farben jedes einzelnen Holzschnitts wurden von einem, jeweils umgeschnittenen Stock gedruckt, der nach Ausdruck der Auflage vernichtet wurde.

25,5 : 35,0 cm. [28] Seiten. – Kassette mit schwachem Lichtrand.

437  Burgart-Presse – Karl-Georg Hirsch. Friss die Reste des Vergessens.

€ 750

Rudolstadt 2014. Mit zwölf blattgroßen Holzstichen. Schwarzer Originalmaroquinband mit gelbgeprägten Titeln (Ludwig Vater, Jena). Im Originalschuber.

45. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 20 Exemplaren der Vorzugsausgabe mit einer zusätzlich beigelegten signierten Zeichnung und einer Suite der signierten und nummerierten Holzstiche (Gesamtauflage 75, davon 15 Verlegerexemplare). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Die Holzstiche wurden von Bettina Haller, Chemnitz, auf Hahnemühle Alt Worms gedruckt.

23,9 : 28,4 cm. [38] Seiten.

438  Burgart-Presse – Steffen Volmer. Zentrale.

€ 300

Rudolstadt 2015. Mit zwölf blattgroßen farbigen Lithographien, drei Prägedrucken und vier Linolschnitten sowie zahlreichen, ebenfalls farbigen Text- und Bildkombinationen. Originalpappband.

46. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 20 Exemplaren der Vorzugsausgabe B, jedoch mit nur einer (statt angegebenen drei) zusätzlichen, signierten Lithographien (Gesamtauflage 100). – »Nach längerer ›Buch-Pause‹ meldet sich der Chemnitzer Künstler mit einer opulenten Edition anlässlich seines 60. Geburtstages zurück.« (Webseite). – Druckvermerk vom Künstler signiert.

43 : 30 cm. Ca. [80] Seiten und Graphiken.

439  Burgart-Presse – Felsenfest.

€ 450

Exkursionen in die Sächsische Schweiz von Wulf Kirsten und Ullrich Panndorf. Rudolstadt 2016. Mit zwölf blattgroßen Radierungen von Wulf Kirsten. Originalhalblederband mit Deckelprägung im Schuber (Ludwig Vater, Jena).

47. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 20 Exemplaren der Vorzugsausgabe A mit einem zusätzlich beigelegten Blatt mit handschriftlichem Text von Wulf Kirsten und einer Zeichnung von Ullrich Panndorf (Gesamtauflage 70). – Im Druckvermerk von Künstler und Autor signiert. – Das Elbsandsteingebirge ist spätestens seit dem Zeitalter der Romantik als eine verwunschene Landschaft bekannt, die zur Reflexion einlädt. Der Weimarer Lyriker Wulf Kirsten und der ebenfalls hier beheimatete Maler und Graphiker Ullrich Panndorf haben sich auf Spurensuche an Orte begeben, die eng mit ihrer Biographie verwoben sind.

25,3 : 35,6 cm. [58] Seiten.

440  Burgart-Presse – Franzobel. Die Trinkersonne.

€ 250

Vier Erzählungen nebst fünf Radierungen von Kay Voigtmann. Rudolstadt 2017. Mit fünf kolorierten signierten Radierungen. Illustrierter Originalhalblederband (Ludwig Vater, Jena).

48. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 20 Exemplaren der Vorzugsausgabe B im Halblederband und mit den kolorierten Graphiken (Gesamtauflage 180). – Druckvermerk vom Autor signiert. – Die vier bislang unveröffentlichten kleinen Prosastücke berühren den Kern der menschlichen Existenz, deren Fragilität und Absurdität. – Franzobel, geboren 1967 als Franz Stefan Griebl, erhielt u. a. den Ingeborg-Bachmann-Preis (1995), den Arthur-Schnitzler-Preis (2002) und den Nicolas-Born-Preis (2017).

26,4 : 20,4 cm. [44] Seiten.

441  Burgart-Presse – Franzobel. Die Trinkersonne.

€ 250

Vier Erzählungen nebst fünf Radierungen von Kay Voigtmann. Rudolstadt 2017. Mit fünf kolorierten signierten Radierungen. Illustrierter Originalhalblederband (Ludwig Vater, Jena).

48. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 25 Exemplaren der Ausgabe C, jedoch wie die Vorzugsexemplare mit den kolorierten Graphiken (Gesamtauflage 180). – Druckvermerk vom Autor signiert. – Die vier bislang unveröffentlichten kleinen Prosastücke berühren den Kern der menschlichen Existenz, deren Fragilität und Absurdität. – Franzobel, geboren 1967 als Franz Stefan Griebl, erhielt u. a. den Ingeborg-Bachmann-Preis (1995), den Arthur-Schnitzler-Preis (2002) und den Nicolas-Born-Preis (2017).

26,4 : 20,4 cm. [44] Seiten.