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Einbände | Hesse-Auktionen
Einbände

653  Einbände – Hellgrauer Ecrasélederband von Otto Dorfner, Weimar, (signiert)

€ 800

mit reicher Deckelvergoldung. – Inhalt: Hegel in seinen Briefen. Ausgewählt und herausgegeben von Richard von Delius. München, Rupprechtpresse für C. F. Hirth 1918.

Drittes Buch der Rupprechtpresse. – Eins von 200 Exemplaren. – Auf Bütten. – Der elegante Einband wird von der üppigen Deckelvergoldung (17 umlaufende Fileten) bestimmt. Der Rückentitel in einer kursiven Groteske wurde wie auch Kopfschnitt, Steh- und Innenkantenfileten vergoldet. – Tadellos erhalten, der Einband mit Schutzpapierumschlag und in Dorfners gefütterter Halbleinenbox.

24,3 : 16,2 cm. 81, [7] Seiten.

Backe S. 118. – Rodenberg 129, 3

654  Einbände – Roter Kalblederband von Otto Dorfner

€ 400

mit ornamentaler Blindprägung. – Inhalt: Hans Christian Andersen. Des Kaisers neue Kleider. Berlin, [Eigenbrödler Verlag] 1920. Mit sechs kolorierten Illustrationen von Charlotte Bud.

Eins von 600 Exemplaren. – Gedruckt bei J. G. Preuß, Berlin, für den (nur auf dem hier nicht mehr vorhandenen Originaleinband genannten) Eigenbrödlerverlag. Für diesen, dem illustrierten Buch stets zugewandten Verlag, illustrierte Charlotte Bud noch ein Märchen der Brüder Grimm. Über den Verlag, der 1919 in Berlin gegründet wurde und nach eigenem Bekunden »hauptsächlich Werke mit Radierungen in nummerierter oder unnummerierter Auflage« edieren wollte, finden sich in den einschlägigen Bibliographien keine Informationen. Nach freundlicher Auskunft von Hermann Staub (Historisches Archiv des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels) leiteten u. a. Robert Johndorff, Artur Lokesch, Willy Stuhlfeld sowie Ernst Nicolas und Paul Eipper zeitweise den Verlag. 1930 erfolgte die Umfirmierung in »Deutsch-Schweizerische Verlagsanstalt AG«. 1932 erlosch der Verlag durch Konkurs. – Der Vorderdeckel mit stilisierter Kaiserkrone, die Bünde mit kleinen Zierstücken, Rücken mit dem Verfassernamen, alles in Blindprägung. Kopfschnitt und Innenkantenfilete wurden vergoldet, die Vorsätze aus handmarmoriertem Buntpapier gefertigt. – In der Originalhalbleinenbox Dorfners.

22,0 : 17,5 cm. [16] Seiten. – Deckel minimal stockig.

655  Einbände – Gelber Saffianlederband von Otto Dorfner, Weimar,

€ 600 ( R7 )

(signiert) mit ornamentaler Vergoldung. – Inhalt: Der erwachte Schläfer. Die Geschichte von den drei Derwischen. Potsdam, Müller 1920. Mit zehn montierten Farbtafeln nach Edmund Dulac.

Unikales Exemplar innerhalb der 150 auf starkes graues Handbütten gedruckten Vorzugsexemplare: »Dieses Exemplar wurde in Ganzleder nach einem Entwurf von Otto Dorfner als Sondereinband hergestellt«. Bei diesem Vorzugsexemplar scheint der ursprüngliche Druckvermerk entfallen zu sein, wir finden keinen Hinweis auf den Illustrator (außer seiner Signatur in den Bildern) und auf die Übersetzerin Else von Holländer. – Der Einband des Leiters der Weimarer Bauhausbuchbinderei mit zwei großen vergoldeten Rhomben auf den Deckeln, die Rückenfelder teils ornamental verziert, eines mit dem Rückentitel. Deckel- und Innenkanten mit vergoldeten Fileten, Kopfschnitt vergoldet, Vorsätze aus bronzefarbenem Marmorpapier. – Die schöne Vorzugsausgabe innen tadellos, der Einband mit etwas Patina.

24,3 : 17,0 cm. 107, [3] Seiten, 10 Tafeln. – Rücken etwas nachgedunkelt und, wie beide Deckel, mit kleinen Flecken. – Vorblatt mit Widmung, weiteres mit Kleberest von Exlibris.

656  Einbände – Grauer geglätteter Maroquinband von Otto Dorfner, Weimar,

€ 1500

mit reicher ornamentaler Vergoldung. – Inhalt: Q. Valerius Catullus (Gedichte). Deutsch von Ernst Hohenemser. [Berlin], Officina Serpentis 1922. Mit einer Randleiste, einem Initial und Signet von Ansgar Schoppmeyer nach Entwürfen von Marcus Behmer.

Überaus prächtiger Handeinband Dorfners, der beide Deckel mit ineinander verschlungenen Bordüren verziert. – Rückentitel und -fileten, Kopfschnitt sowie Steh- und Innenkantenfileten vergoldet. – Tadellos erhalten. – Eins von 120 Exemplaren auf Hahnemühle-Bütten (Gesamtauflage 150). – Auf Bütten. – Ganz im Sinne Tieffenbachs, der mit seiner Officina Serpentis anstrebte, »vollkommene Bücher auch durch Übernahme bewährter Gestaltungsformen« (Jürgen Eyssen) zu gestalten, entwarf Marcus Behmer den üppigen Randschmuck des Widmungsblatts nach alten Vorlagen. Seine Vorlagen wurden für diese Ausgabe von Bruno Rollitz in Holz geschnitten und – wie die Kolumnentitel – in Rot gedruckt. –.

28,0 : 20,5 cm. [4], 84, [4] Seiten.

Backe/Köppen 38. – Rodenberg 111. – Eyssen Seite 92

657  Einbände – Rostroter geglätteter Maroquinband von Otto Dorfner, Weimar, (signiert)

€ 800

mit reicher Blindprägung. – Inhalt: Hans Sachsens ausgewählte Werke. Gedichte. Dramen. Leipzig, Insel 1923. Mit 43 Textillustrationen und elf auf gefalteten Tafeln, alle nach Holzschnitten, alle koloriert.

Auch einige Exemplare der zweiten Auflage (7.–10. Tausend) wurden als Vorzugsausgabe koloriert. – Band 1 mit zwei ausfaltbaren Notenbeilagen und einer Tafel mit Handschriftfaksimile. – Die Abbildungen nach Holzschnitten von A. Dürer, H. S. Beham, J. Amann u.a. – Beide Bände in einem eleganten Dorfer-Einband, dieser tadellos erhalten und in gefütterter Originalbox. – Beide Deckel mit reicher geometrischer Verzierung aus blindgeprägten Fileten, Steh- und Innenkanten mit vergoldeter Filete. – Rückentitel in blindgeprägten Frakturtypen.

23,7 : 14,0 cm. XI, [3], 317, [1] Seiten, 13 Tafeln; [8], 354, [6] Seiten. – Kassettenfutter etwas stockfleckig.

Sarkowski 1386 B

658  Einbände – Schwarzer Kalblederband von Otto Dorfner, Weimar, (signiert)

€ 800

mit Vergoldung und blau-goldenen Marmorpapiervorsätzen. – Inhalt: Der Babylonische Talmud in Auswahl übertragen und erläutert von Jakob Fromer. Berlin, Brandus [1924?]. Mit einem blau-gold lithographierten Doppeltitel und ebensolcher Kopfvignette.

Erste Ausgabe dieser Übertragungen, die im Auftrag des Verlages von 1919 bis 1923 entstanden. – Otto Dorfner verzierte den Vorderdeckel mit einem vergoldeten Davidstern, den geläufigen Kreuzen auf christlichen Gesang- und Gebetsbüchern nicht unähnlich. Rückentitel und Bordüren sowie der Kopfschnitt ebenfalls vergoldet. Das Blau-Gold der Vorsatzpapiere zitiert die Farben des schönen Doppeltitels. – Sehr schön erhalten.

17,0 : 12,1 cm. 580, [4] Seiten.

659  Einbände – Senffarbener geglätteter Maroquinband von Otto Dorfner, Weimar, (signiert)

€ 600

mit ornamentaler Blindprägung und vergoldeten Fileten. – Inhalt: Hans Christian Andersen. Das Märchen von den Zwölfen mit der Post. Leipzig und Zerkall 1925. Mit Buchschmuck und Vignetten von Ellen Beck.

Nummeriertes Exemplar. – Auf Bütten. – Jahresgabe der Leipziger Druckerei Schelter & Giesecke und der Papierfabrik Renker in Zerkall. – Die Druckleitung hatte Georg Belwe inne, gesetzt wurde der kleine Text aus F. H. E. Schneidlers neuer Schwabacher. – Nur die rechten Seiten mit Text, darüber je eine in Grün gedruckte Kopfvignette, rückseitig je eine, ebenfalls grüne, Vignette. – Die Deckelränder mit einer breiten Bordüre aus vielen kleinen blindgeprägten Dreiecken. Kopfschnitt, Steh- und Innenkanten vergoldet. Mit Schutzpapierumschlag in der Originalhalbleinenbox Dorfners.

19,5 : 13,7 cm. [32] Seiten.

660  Einbände – Wolfram Suchier. Prinz Eugen als Bibliophile.

€ 450

Weimar, Lothar Hempe 1928. Mit einem Porträt und einer Wappendarstellung. Brauner geglätteter Maroquinband; Deckeltitel, Fileten und Kopfschnitt vergoldet (Otto Dorfner, Weimar).

Vierter Centodruck. – Unnummeriertes Exemplar, laut Druckvermerk wurden die ersten fünf der insgesamt 100 Exemplare in Maroquin gebunden. – Der Einband blieb unsigniert, stammt jedoch aus dem Nachlass von Otto Dorfner.

21,3 : 17,5 cm. 30, [2] Seiten, 1 Tafel.

661  Einbände – Leuchtend roter Maroquinband von Otto Dorfner, Weimar, (signiert)

€ 500

mit Vergoldung. – Inhalt: Hans Wahl. Wieland und Napoleon. Weimar, Axel Duncker 1933. Mit drei Lichtdrucktafeln, davon zwei koloriert.

Sechster Centodruck. – Über die Auflage von 100 Exemplar hinaus gedruckt. – Auf Antik Van Gelder-Bütten. – Die Illustrationen nach dem Kupferstich »Wieland und Napoleon« von Hans Veit Schnorr von Carolsfeld, einem zeitgenössischen Wieland-Porträt und einem faksimilierten Dekret. – Ebenso schön wie selten.

25,5 : 19,5 cm. 45, [3] Seiten, 3 Tafeln. – Rücken mit kleinen Stockflecken.

Günther/Zeilinger 2659

662  Einbände – Blau-roter Maroquinband von Otto Dorfner, Weimar, (signiert)

€ 800

mit reicher Vergoldung. – Inhalt: Jahrbuch der Einbandkunst. Herausgegeben von Erhard Klette. Vierter Band. Leipzig, H. Haessel 1937. Mit zahlreichen Abbildungen auf 64 Tafeln.

Der letzte von vier erschienenen Bänden. Das ambitionierte Projekt wurde 1927 eröffnet. – Druckvermerk: »Dieses Exemplar wurde für Otto Dorfner auf handgeschöpftem Bütten abgezogen«. – Prachtvoll gebunden in dunkelblaues und ziegelrotes Maroquinleder, beide Deckel mit breiter umlaufender Filetenvergoldung, die sich auf den fünf Rückenfeldern wiederholt. Innenkanten mit dreifacher vergoldeter Filete, Spiegel mit grau gefärbtem Pergament bezogen, die Vorsätze aus grauem Bütten. Zweifarbig handumstochene Kapitalbändchen, Kopfschnitt vergoldet. – Tadellos erhalten, in Schutzpapierumschlag und dem samtgefütterten Schuber mit blauen Lederkanten. – Mit Beiträgen und Abbildungen zur Einbandkunst, unter anderem von Adolf Schmidt, Ilse Schunke, Otto Dorfner, Hermann Herbst und vielen anderen. – Die Tafeln mit Abbildungen alter Einbände und Arbeiten von Otto Fratzscher, Albin Heumer, Heinrich Engel, Otto Dorfner, Franz Weiße, Bruno Scheer, Emil Kretz u. a., darunter auch »symbolbeladene« Prachteinbände für offizielle Stellen des Dritten Reiches.

31,2 : 23,0 cm. VIII, 216, [1] Seiten, 64 Tafeln.

663  Einbände – Sechs grüne Buntpapiereinbände von Eva Aschoff mit rot-schwarz kalligraphiertem Pergament-Rückenschild.

€ 600

– Inhalt: Annette von Droste-Hülshoff. Sämtliche Werke. Erster [bis] Vierter Band [in sechs Teilen]. München, Georg Müller 1925. Mit sechs Porträttafeln.

Erste kritische Gesamtausgabe der Werke, herausgegeben von Karl Schulte Kemminghausen in Verbindung mit Bertha Badt und Kurt Pinthus. – Die Buchrücken unter dem Bezugspapier aus Pergament, das an den Kapitalen sichtbar bleibt. Kapitalbändchen aus rotem Leder. – Typische Einbandarbeit der Freiburger Buchbinderin, wohl in den 1930er Jahren entstanden. Eva Aschoff (1900–1969) studierte Anfang der 1920er Jahre an der Stuttgarter Kunstakademie bei F. H. E. Schneidler Kalligraphie und in der Buchbinderei bei Wilhelm Schlemmer, dem Bruder von Oskar Schlemmer. Wichtige handwerkliche Impulse gewann sie bei Frieda Thiersch. In Freiburg/Br. eröffnete sie 1928 eine eigene Buchbinderei, die sie bis kurz vor ihrem Tod betrieb. – »Eva Aschoffs eigener Schwerpunkt, jedenfalls Fülle und Reichtum ihres Schaffens, liegt auf einem Gebiet, für das es keinen rechten Namen gibt, wir sagen ›Buntpapier‹. […] Hieraus hat sich etwas wohl durchaus Einmaliges entwickelt […]« (Gerhard Bonhoff, in: Imprimatur NF II, S. 20). Berühmt wurde Eva Aschoff sowohl für ihre kalligraphische Kunst als auch für die handgefärbten Buntpapiere. Beide Elemente verbinden die vorliegenden Einbände auf das Schönste. – Dazu: Siegfried Reinhard Büge. Der Pappband. Hamburg [1975]. Nummeriertes Exemplar der Sonderausgabe. Diese wurden vom Verfasser handgebunden, das Bezugspapier stammt von Ingeborg Börgeson, Schweden. Lederrückenschild. Auf Seite 33 Abbildung der obigen Ausgabe.

20,3 : 14,0 cm. – Kopfschnitt leicht fleckig.

Hagen, Handbuch 1

664  Einbände – Hellbrauner Rindslederband von Otto Gurbat (signiert).

€ 450

– Inhalt: Spinoza. Vom Weg der Erkenntnis. Mit Versen des Angelus Silesius. Zusammengestellt von Carl Gebhardt. Frankfurt 1929.

Otto Gurbat (1887–1975) arbeitete seit den 1920er Jahren als Buchbinder, publizierte aber auch zu graphischen Techniken und Papierherstellung. Er war Mitglied des Bundes »Meister der Einbandkunst«. – Mit einem Ausstellungsschild »Entw. + Ausf. O. Gurbat« des Instituts für angewandte Kunst, das 1952 und 1953 als Ausgliederung der 1946 gegründeten Kunsthochschule Berlin-Weißensee existierte. – In seiner reduzierten Gestaltung beeindruckende Arbeit Gurbats. – In gefüttertem Schuber mit Lederkanten. – Das Buch wurde 1929 als drittes Werk der Frankfurter Gutenbergpresse gedruckt. – Eins von 400 Exemplaren.

26,8 : 18,7 cm. [8], 39, [5] Seiten.

665  Einbände – Canticum Canticorum.

€ 1800

The Song of Songs. With thirty Lithographs by Gerhart Kraaz. Frankfurt am Main, Ars Libri 1962. Mit 28 Lithographien im Text, eine lose beiliegend. Weinroter Maroquinband von Roland Meuter, Ascona, mit vergoldeten Titeln in Halblederkassette mit Rückenvergoldung.

Eins von 200 Exemplaren der englischen Ausgabe mit einer beigelegten Lithographie (englische Gesamtauflage 250, nach einer Anmerkung im Kraaz-Werkverzeichnis wurde der größte Teil dieser englischen Ausgabe mangels Nachfrage von de Beauclair eingestampft). – »The Berkeley Version of the Songs of Songs has been chosen for this edition and is here printed with the permission of the Zondervan Publishing House in Grand Rapids, Michigan« (Druckvermerk). – Im Druckvermerk von Künstler und Verleger signiert. – Gerhard Kraaz’ Hohes Lied war der erste Druck Gotthard de Beauclairs in seinem Verlag »Ars librorum«, der anfangs noch unter »Ars libri« firmierte, und zugleich die erste größere buchkünstlerische Arbeit des Künstlers (1909–1971). – Zwei weitere Lithographien zierten die Deckel des Originaleinbands. – Tadellos erhalten, prachtvoll gebunden.

47,6 : 32,4 cm. [2], 40, [4] Seiten. 1 Lithographie. – Letzte Doppelseite mit Abklatsch (von Lesezeichen?).

Löffler B8 c. – Spindler 40.21

666  Einbände – Voltaire. Dunkelroter Originalmaroquinband von Roland Meuter

€ 1800

mit Deckelillustration in Lederapplikation, Blindprägung und vergoldeten Fileten. Rückentitel, Stehkantenfileten und Kopfschnitt (gepunzt) vergoldet. Mit Halbledermappe in Halblederkassette mit vergoldetem Rückentitel. – Inhalt: Imre Reiner – Voltaire. La Princesse de Babilone. Bois gravés de Imre Reiner. Bern, Les Belles Feuilles 1942. Mit zwölf teils blattgroßen Textholzschnitten, gedruckt in Schwarz bzw. Braun, und elf zweifarbigen Holzschnitt-Initialen. Bern, Les Belles Feuilles 1942. Mit zwölf teils blattgroßen Textholzschnitten, gedruckt in Schwarz bzw. Braun, und elf zweifarbigen Holzschnitt-Initialen. Dunkelroter Originalmaroquinband mit Deckelillustration in Lederapplikation, Blindprägung und vergoldeten Fileten. Rückentitel, Stehkantenfileten und Kopfschnitt (gepunzt) vergoldet (signiert: R. Meuter, Ascona). Mit Halbledermappe in Halblederkassette mit vergoldetem Rückentitel.

Eins von 20 römisch nummerierten Exemplaren »hors commerce«, wie die 30 Vorzugsexemplare auf Japon Imperial und mit einer Extrasuite aller Holzschnitte. – Eine der frühesten Arbeiten Imre Reiners. – Sehr selten und hier in einem Handeinband Roland Meuters. Ein nahezu identischer Einband zu dieser Ausgabe findet sich in der Sammlung der Barbara Achilles-Stiftung Hamburg (Katalog 2012, Nr. 423 mit Abbildungen). – Voltaires Märchen, erstmals 1768 in Genf erschienen, wird von Reiner »in überaus abwechslungsreicher, doch zurückhaltender Weise mit Holzstichen illustriert, die das Werk rhythmisch auflockern.« (Kritter). – Tadellos erhalten.

32,0 : 25,5 cm. [6], 115, [11] Seiten.

Reiner III, 8. – Tiessen II, 8. – Kritter 11