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Faksimiles | Hesse-Auktionen
Faksimiles

890  Faksimiles – Les Belles Heures du Duc de Berry.

€ 1800

Acc. No. 54.1.1. Luzern 2003. Mit 172 goldgehöhten Miniaturen. Brauner Originalsaffianlederband mit reicher Vergoldung. Zusammen mit Originalleinenband im Acrylglasschuber.

Faksimile und Kommentarband. – Eins von 980 Exemplaren (Gesamtauflage 1060). – Mit dem deutschsprachigen Kommentarband von Eberhard König mit Transkription und Übersetzung. – Mit den Belles Heures schufen die flämischen Malerbrüder Limburg ein Meisterwerk der Buchmalerei, kein anderes Stundenbuch aus der umfangreichen Bibliothek des Herzogs von Berry ist reicher illuminiert. Die Leidenschaft des Auftraggebers für schöne Bücher ist verantwortlich für die denkbar luxuriöseste Ausstattung. – Die Handschrift wird im Metropolitan Museum of Art in der Cloisters Collection, New York, verwahrt. – Eine Beigabe.

25,0 : 18,5 cm. 225 Faksimileblätter; 220, [4] Seiten.

891  Faksimiles – Les Tres Belles Heures de Notre-Dame du Duc de Berry.

€ 2000

Nouv. acq. lat. 3093 Bibliothèque Nationale Paris. Luzern, Faksimile-Verlag 1992. Mit zahlreichen vergoldeten Miniaturen. Weinroter Originalmaroquinband mit überaus reicher Vergoldung. Zusammen mit Originalhalblederband im Acrylglasschuber.

Faksimile und Kommentarband. – Eins von 980 Exemplaren (Gesamtauflage 1060). – Mit dem zweisprachigen Kommentarband von Eberhard König. – Der ursprünglich erste Teil der Handschrift, die später in das vorliegende Stundenbuch und das Turin-Mailänder Stundenbuch aufgeteilt wurde. – Eine Beigabe.

29,0 : 20,8 cm. 134 Blätter, davon 252 Seiten Faksimiletafeln; 254 Seiten.

892  Faksimiles – Das Buch vom erfüllten Leben.

€ 1000

Jacques Bruyant – Le Livre du Chastel de Labour. Widener 1. Free Library in Philadelphia. Luzern 2005. Mit 46 Miniaturen und 74 Goldinitialen. Weinroter Originalsamteinband mit silbernen Zierecken. Zusammen mit Originalleinenband im Acrylglasschuber.

Faksimile und Kommentarband. – Eins von 980 Exemplaren (Gesamtauflage 1060). – Die um 1430 angefertigte Bilderhandschrift, Bilderbuch einer weltlichen Dichtung, die Jacques Bruyant, ein Geistlicher aus Paris, um 1342 verfasst hatte, entstand im Umfeld des berühmten Bedford-Meisters aus Paris. Das »Buch vom erfüllten Leben« baut auf dem berühmten Rosenroman auf. – Eine Beigabe.

22,0 : 15,7 cm. 77 Faksimileblätter; 411, [1] Seiten.

893  Faksimiles – Der Egbert Codex.

€ 2000

Ms. 24 Stadtbibliothek Trier. Luzern 2005. Mit 60 vergoldeten Miniaturen und 240 Zierinitialen. Originalseidenband mit versilberter, patinierter Metallplatte. Zusammen mit Originalhalbleinenband in Originalkassette.

Faksimile und Kommentarband. – Eins von 980 Exemplaren (Gesamtauflage 1060). – Die Handschrift entstand zwischen 980 und 993 Auftrag Egberts, des Erzbischofs von Trier, im Skriptorium des Klosters Reichenau, er gilt als der weltweit älteste Codex. Das Kloster gehörte damals zu den bedeutendsten Kunstzentren Europas, Erzbischof Egbert von Trier war ein großer Buchliebhaber und Schriftensammler. Die Miniaturen stammen vom Gregormeister und den Mönchen Kerald und Heribert von der Reichenau. Bis ins 18. Jahrhundert wurde der Codex in der Kirche St. Paulin in Trier verwahrt. Das Werk wurde im April 2004 in die Liste der UNESCO zum Weltdokumentenerbe aufgenommen. – Eine Beigabe.

34,7 : 29,0 cm (Kassette). 169 Faksimileblätter; 248 Seiten.

894  Faksimiles – Das Gebetbuch Ottos III.

€ 800

Handschrift Clm 30111 der Bayerischen Staatsbibliothek München. Luzern, Faksimile-Verlag 2008. Mit fünf Miniaturen und 25 Goldinitialen. Originalseidenband und Originalleinenband, zusammen in Lederkassette mit eingelassenem Elfenbeinrelief.

Faksimile und Kommentarband. – Eins von 980 Exemplaren (Gesamtauflage 1060). – »Otto war wohl noch keine zwölf Jahre alt, als in Mainz dieses Gebetbuch [ganz in Gold] auf kaiserlich-byzantinischem Purpurgrund für ihn geschrieben wurde. […] Es ist das einzig erhaltene Gebetbuch für einen Herrscher aus der Zeit der ottonischen Kaiser vor rund tausend Jahren. […] Es entstand zu einer Zeit, als das Heilige Römische Reich auf dem Höhepunkt seiner Macht war« (Verlagsprospekt). – Eine Beigabe.

20,9 : 18,1 cm (Kassette). 44 Faksimileblätter; 307, [9] Seiten.

895  Faksimiles – Heures de Bruxelles.

€ 1200

Ms. 11060–61 Bibliothèque Royale Albert Ier Bruxelles. Luzern 1996. Mit 20 vergoldeten Miniaturen. Roter Originalsaffianlederband mit reicher Vergoldung. Zusammen mit Originalhalblederband in Acrylglasschuber.

Faksimile und Kommentarband. – Eins von 980 Exemplaren (Gesamtauflage 1060). – Mit dem Kommentarband von Bernard Bousmanne, Pierre Cockshaw und Gerhard Schmidt. – Das um 1400 entstandene Brüsseler Stundenbuch spielt für die Buchkunst des französischen Mittelalters eine herausragende Rolle. Die Handschrift wird in der Königlichen Bibliothek in Brüssel verwahrt. Jean de Berry gilt als einer der bedeutendsten Kunstsammler, Bauherren und Mäzene des 14. Jahrhunderts. Er beauftragte die Herstellung mehrerer prächtig illuminierter Stundenbücher. In dem nach seinem heutigen Aufbewahrungsort »Heures de Bruxelles« genannten Stundenbuch ließ er sich auf zwei der ganzseitigen Miniaturen (fol. 10 u. 14 ) porträtieren. – Eine Beigabe.

27,5 : 18,5 cm. 276 Faksimileseiten; 292, [4] Seiten.

896  Faksimiles – Das Krönungsevangeliar des Heiligen Römischen Reiches.

€ 9000

Wien, Kunsthistorisches Museum, Weltliche Schatzkammer, Inv.-Nr. XIII 18. Gütersloh 2013. Mit vier goldgehöhten Evangelistenporträts. Originalsamteinband, Vorderdeckel mit vergoldeter Kupferplatte, von Hand patiniert, mit 19 Schmucksteinen (Amethysten, Rauchquarz, Turmalin, synthetischer Saphir), Deckelkanten mit vergoldeten gravierten Rahmen, vergoldete Schließen sowie ein Originalleinenband.

Faksimile und Kommentarband. – Eins von 333 Exemplaren (Gesamtauflage 373). – Mit dem Kommentarband von Franz Kirchweger. – Das Krönungsevangeliar wird seit 1801 in der Schatzkammer des Kunsthistorischen Museums Wien verwahrt. Im Auftrag des Frankenkaisers entstand das Hauptwerk der Palastschule Karls des Großen um das Jahr 800, es zeigt in den Evangelistenporträts deutlich Anklänge an die spätantik-byzantinische Kunst. Die Evangelien wurden von unbekannten Buchkünstlern in Gold- und Silbertinte auf purprurgefärbtem Pergament niedergeschrieben. Der Buchdeckel wurde dagegen um das Jahr 1500 geschaffen, die vergoldete Silberplatte mit teils vollplastisch gearbeiteten Figuren ist mit 19 Schmucksteinen besetzt. – Glaubt man der Legende vom Codex im Grab, bedeutete Karl dem Großen diese Handschrift besonders viel, denn sie wurde mit ihm bestattet. Als Otto III. das Grab im Jahr 1000 öffnen ließ, soll er der Legende nach das Krönungsevangeliar auf den Knien des unversehrten Leichnams gefunden haben. Jahrhundertelang lag dann die Prachthandschrift in der Aachener Pfalzkapelle. – Besonders prachtvolles Faksimile in vergleichsweise kleiner Auflage. – Tadellos erhalten.

34,0 : 26,5 cm. 472 Seiten; 180 Seiten.

897  Faksimiles – Das Stundenbuch der Katharina von Kleve.

€ 2500

MS M. 917 und MS M. 945 The Pierpont Morgan Library, New York. Gütersloh und München 2009. Mit zahlreichen großen und kleinen Miniaturen und Bordüren in Farbdruck und mit Goldauflage. Originallederband mit Blindprägung, goldgefasstem Schmuckstein auf dem Vorderdeckel und vergoldeten Schließen sowie Originalhalblederband im -schuber. Mit der Acrylglasschaubox.

Faksimile und Kommentarband. – Eins von 980 Exemplaren (Gesamtauflage 1060). – Im 19. Jahrhundert wurde die schöne und handliche Handschrift in zwei Bände geteilt. Die Pierpont Morgan Library konnte 1963 und 1970 beide Teile erwerben, die in vorliegendem Faksimile erstmals wieder in der ursprünglichen Reihenfolge zusammengebunden präsentiert werden. – Der Einband des Faksimiles wurde nach einem Utrechter Einband des 15. Jahrhunderts (im Besitz der Österreichischen Nationalbibliothek Wien) gefertigt. – Mit dem Kommentarband mit Beiträgen von Rob Dückers, Eberhard König, Anne S. Korteweg u. a. – Eine Beigabe.

20,5 : 14,5 cm. [2], 309, [1], [10] Seiten; 27,0 : 21,0 cm. 360 Seiten.

898  Faksimiles – Das Stundenbuch der Margarete von Orleans.

€ 1500

Paris, Bibliothèque Nationale de France, Ms-latin 1156B. Luzern 2013. Mit 41 Miniaturen und 24 Kalendermedaillons. Weinroter Originallederband mit Lederintarsien und reicher Vergoldung. Zusammen mit Originalleinenband im Plexiglasschuber.

Faksimile und Kommentarband. – Eins von 680 Exemplaren (Gesamtauflage 740). – Der Prachtcodex entstand zwischen 1426 und 1450, er bietet einen künstlerisch hochwertigen Überblick über das Leben im 15. Jahrhundert. Margarete von Orleans ließ das private Stundenbuch von ihrem persönlichen Buchmaler gestalten, der nach seinem Meisterwerk als »Meister der Margarete von Orléans« bekannt wurde. – Eine Beigabe.

20.7 : 15.0 cm. 210 Faksimileblätter; 229, [3] Seiten.