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Kalligraphie | Hesse-Auktionen
Kalligraphie

865  MK Neudold – König Ludwig von Bayern. Römische Distichen. Rom 1820.

€ 750

Handschrift auf Papier. Frankfurt am Main 1946. Roter Originalmaroquinband mit reicher Vergoldung (A. Rohrmann, Frankfurt).

Opus 503. – Auf Bütten. – In schwarzer Tinte kalligraphiert, eine kleine Vignette auf dem Vortitelblatt. – Der Editionsvermerk von MK Neudold signiert, mit Werknummer und seinem Stempel. – Der Band enthält 269 der insgesamt 369 Sinnsprüche, die Kronprinz Ludwig von Bayern 1820/21 in Rom verfasste. 1810 hatte er Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen geheiratet. Diese »Prinzenhochzeit« begründete die Tradition des Münchner Oktoberfests. Das Kronprinzenpaar bereiste häufig Italien, die Distichen erschienen 1829 in der zweibändigen Gedichtsammlung des mittlerweile zum König von Bayern gekrönten Ludwig I. – Großzügig kalligraphiert – jeder Zweizeiler auf einer Seite – und elegant gebunden. – Mit Japanpapierumschlag und in der Originalkassette.

15,3 : 24,0 cm. [280] Seiten.

866  MK Neudold – Friedrich Hölderlin. Der Tod des Empedokles.

€ 600

Handschrift auf Papier. Mit einer Tuschzeichnung als Titelvignette. Frankfurt am Main 1947. Schwarzer Originalsaffianlederband. Rückentitel und -zierstücke, Deckelvignette und -kantenfileten vergoldet (A. Rohrmann, Frankfurt).

Opus 669. – Auf weißem Fabriano-Bütten. – Schöne, sehr elegante Handschrift in schwarzer Tinte, das Personenverzeichnis in Rot. – Am Ende mit dem signierten und gestempelten Editionsverrmerk. – Der Einband mit Schutzpapierumschlag und in Halbleinenkassette. – Tadellos erhalten.

22,8 : 15,2 cm. 176 (paginiert 186), [8] Seiten.

867  MK Neudold – Charles Baudelaire. Kleine Gedichte in Prosa.

€ 450

Übertragen von Erik-Ernst Schwabach. Handschrift auf Papier. Mit acht ganzseitigen Tuschzeichnungen. Frankfurt 1947. Schwarzer Saffianlederband mit montierter Tuschzeichnung als Deckelvignette.

MK Neudold opus 681. – Auf Fabriano-Bütten, in schwarzer Tusche. – Die Illustrationen entstanden nach Vorlagen Baudelaires. – Am Ende der Editionsvermerk Neudolds, von ihm signiert, gestempelt und mit der Werknummer versehen.

22,7 : 15,2 cm. 91, [5] Seiten. – Rücken minimal berieben.

868  MK Neudold – Albrecht Dürer. Von der Molerei.

€ 400

Salus 1512. Handschrift auf Papier. Mit einer Tuschzeichnung als Frontispiz. Frankfurt am Main [1947]. Originalpappband mit getuschtem Deckelmonogramm. Im Schuber.

Opus 708. – Kalligraphie in schwarzer Tusche, die Eingangsinitiale in Rot. – Auf Bütten. – Der Editionsvermerk signiert, mit der Werknummer bezeichnet und mit dem Stempel der »Offizina MK. Neudold«. – Als Frontispiz ein Dürer-Selbstporträt.

25,0 : 16,3 cm. [16] Seiten. – Rücken leicht gebräunt.

869  MK Neudold – Johann Wolfgang Goethe. Urfaust.

€ 750

Handschrift auf Papier. Mit einer aquarellierten Tuschzeichnung als Titelvignette. Frankfurt am Main 1949. Mit sieben Farbtafeln nach Aquarellen von Karel Svolinsky. Schwarzer Originalpappband mit Deckweißzeichnung auf dem Vorderdeckel.

Opus 775. – Großformatiges Ausgabe. – Der Editionsvermerk gestempelt, signiert und mit der Werknummer. – Der Text in Schwarz und Rot kalligraphiert. Als Illustrationen verwendete Neudold die sieben Bilder des tschechischen Graphikers Svolinsky, die 1948 in einer Faust-Ausgabe der Bauerschen Gießerei erschienen waren. Die gedruckten Tafeln wurden in die Handschrift eingebunden. Eine Tafel diente dem Kalligraphen als Vorlage für Titel- und Einbandzeichnung.

30,7 : 22,7 cm. 106, [4] Seiten, die Tafeln in die Paginierung einbezogen.

870  MK Neudold – Johann Wolfgang Goethe. Römische Elegien.

€ 500

Erotica romana. Handschrift auf Papier. Mit einer blattgroßen Tuschzeichnung und 20 weiteren im Text. Frankfurt am Main 1949. Originalhalblederband, Rückentitel vergoldet, Deckel mit Titelschild (H. Schuh, Frankfurt).

Ohne Werknummer. – Auf gelblichem Bütten. – Der Editionsvermerk signiert, datiert und mit Neudolds Monogrammstempel. – Der opulent kalligraphierte Titel mit einer farbig lavierten Vignette, gefolgt von einem ganzseitigen Aquarell. Als Vorlage und Inspiration für alle Illustrationen der Neudoldschen Handschrift dienten Zeichnungen des schwedischen Künstlers Yngve Berg (1887–1963), die 1938 in einer Ausgabe der »Römischen Elegien« der Bauerschen Gießerei Frankfurt gedruckt worden waren.

38,8 : 27,6 cm. [64] Seiten.

871  MK Neudold – Omar Chajjam. Sinnsprüche.

€ 900

Handschrift auf Papier. Mit acht ganzseitigen farbigen und goldgehöhten Miniaturen. Frankfurt am Main 1954/1955. Bemalter Originalpergamentband (Kurt Hagen, Frankfurt).

Opus 780. – Auf festem Velin. – Der signierte Editionsvermerk lautet: »Die Sinnsprüche Omar Chajjam wurden nach den ältesten Handschriften aus dem Persischen verdeutscht von Chr. H. Rempis. Die Abbildungen nach alten Vorlagen gezeichnet und geschrieben von MK Neudold 1954/55«. – In schwarzer Tinte kalligraphiert, Anfangs ein persischer Titel. Auch die Bildtitel der Miniaturen in persischer Sprache. – Sehr aufwendige Handschrift. Beide Deckel des Pergamenteinbandes wurden mit einer Miniatur und breiten Bordüren bemalt. – Mit Schutzpapierumschlag. Tadellos erhalten.

25,7 : 16,5 cm. [104] Seiten.

872  MK Neudold – Oscar Wilde. Die Ballade vom Zuchthaus zu Reading.

€ 400

Handschrift auf Papier. Mit einer aquarellierten Tuschzeichnung. Frankfurt am Main 1953. Originalpappband mit einer Tuschzeichnung auf dem Vorderdeckel.

In der Übertragung von Albrecht Schaeffer. – Editionsvermerk signiert. – Außer der großen Porträtzeichnung, die auf dem Einband und als Frontispiz verwendet wird, verzierte Neudold noch die Eingangsinitiale, diese mit roter Tusche.

23,5 : 16,0 cm. 46, [6] Seiten.

873  MK Neudold – Johannes von Saaz. Der Ackermann und der Tod.

€ 600

Handschrift auf Papier. Mit einem Aquarell. Frankfurt am Main 1957. Halbpergamentband mit kalligraphiertem Rückentitel.

Auf Hahnemühle-Bütten. – Mit brauner Tinte im Stil einer mittelalterlichen Handschrift kalligraphiert. Titel, Paginierung, Initialen und Rubrizierung in Rot. – Das Titelbild zeichnete Neudold nach einer alten Vorlage aus dem 15. Jahrhundert, der Entstehungszeit des Textes. – Am Ende vom Kalligraphen signiert und datiert.

25,8 : 16,3 cm. 120, [8] Seiten.