ChristianHesse

Kinderbücher | Hesse-Auktionen
Kinderbücher

334  Kinderbücher – Das Jagdspiel.

Schätzpreis/Estimate: € 450

Zuschlag/Hammerprice: € 1300

Zur gesellschaftlichen und munteren Unterhaltung. Verschönerte Auflage. Wien, H. F. Müller [um 1820]. Kolorierter Kupferstichspielplan und Textheft in marmorierter Papphülle der Zeit.

Der Spielplan umfasst fünf Startfelder A–E, 78 Spielfelder und ein Ziel »Vivat«. – Das 16-seitige Textheft mit einer Einleitung und den Spielregeln. – Selten.

45 : 38 cm (Kupferstich), 18 : 12 cm (Textheft). – Der Spielplan in vier Teilen auf Leinen kaschiert, das Textheft minimal fleckig und mit vereinzelten Anmerkungen.

335  Der Kinder Neigung.

Schätzpreis/Estimate: € 300 ( R7 )

Zuschlag/Hammerprice: € 300

In 12 Bildern. Stuttgart und Esslingen, Schreiber und Schill [1856]. Mit zwölf kolorierten Kupferstichen. Originalhalbleinenband mit farbig lithographiertem Deckelbild.

Sehr seltene erste Ausgabe. – In entzückenden Bildern und erläuternden Versen werden die später möglichen Folgen kindlichen Spiels aufgezeigt: Schulmeister und Schulbesuch, Soldatenspiel und Krieg, Fuhrmann und die Folgen der Einführung der Eisenbahn, Steckenpferd und Zirkusreiter.

20 : 15 cm. [4] Seiten, 12 Kupferstiche. – Einband etwas fleckig. – Durchgehend etwas stock- und fingerfleckig.

Düsterdieck/Hobrecker I, 4053. – Nicht bei Wegehaupt, Handbuch KJL, Brüggemann, Bilderwelt und Seebaß. – Via KVK einzig das Exemplar in der UB Braunschweig

336  Gerlach’s Jugendbücherei.

Schätzpreis/Estimate: € 2500

Zuschlag/Hammerprice: € 3200

Band 1 [bis] 34. München 1901–1920. Mit meist farbigen Illustrationen. 32 illustrierte Originaleinbände.

Vollständige Reihe der legendären Reihe, davon 29 in Erstausgaben. – Martin Gerlach initiierte mit seiner »Jugendbücherei« einen »Bücherschatz zur Literaturbildung und Kunsterziehung der Jugend«. Von 1901 bis 1924 erschienen 34 kleine Bände, darunter bis heute gesuchte Präziosen der Kinder- und Jugendliteratur, illustriert von namhaften Künstlern des Wiener Jugendstils, darunter Berthold Löffler, Carl Czeschka u. a. – 1. Kinder- und Hausmärchen nach Sammlung der Brüder Grimm. Bilder von Ign[az] Taschner. – 2. Märchen-Sammlung von L. Bechstein. Bilder von Karl Fahringer. – 3. Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm. Bilder von A. Weisgerber. – 4. »Aus des Knaben Wunderhorn.« Bilder von Berthold Löffler. – 5. Kinder- und Hausmärchen nach Sammlung der Brüder Grimm. Bilder von Karl Fahringer. – 6. »Till Eulenspiegel.« Bilder von A. Weisgerber. – 8/9. Reineke Fuchs. Von W. v. Goethe. Für die Jugend bearbeitet. Bilder von Karl Fahringer. – 10. Ausgewählte Gedichte von Nikolaus Lenau. Bilder von Hugo Steiner-Prag. – 11. Die Nymphe des Brunnens. Nach J. K. A. Musäus. Bilder von Ignaz Taschner. – 12. Kinder- und Hausmärchen. Nach der Sammlung der Brüder Grimm. Bilder von Otto Tauschek. – 13. Ausgewählte Gedichte von August Kopisch. Bilder und Buchschmuck von Ferd. Andri. – 14. Erzählungen und Schwänke von J. P. Hebel. Bilder von C. O. Czeschka. – 15. Andersens Märchen. Bilder von Hugo Steiner-Prag. – 16. Die Blume im Lied. Bilder von Rudolf Sieck. – 17.Bergkristall. Von Adalbert Stifter. Bilder von Otto Bauriedl. – 18. Rübezahl, der Herr des Riesengebirges. Deutsche Volkssagen von Musäus. Bilderschmuck von Prof. Hans Schwaiger und Jos. J. Loukota. – 19. Fahrten und Abenteuer des Freiherrn von Münchhausen. Deutsch von G. A. Bürger. – 20. Gockel, Hinkel und Gackeleia von Klemens Brentano. Bilder und Buchschmuck von Franz Wacik. – 21. Deutsche Gedichte mit Schattenbildern. Bilder und Buchschmuck von Ferdinand Staeger. – 22. Die Nibelungen. Dem Deutschen Volke wiedererzählt von Franz Keim. Bilder von C. O. Czeschka. – 23. E. T. A. Hoffmann. Nußknacker und Mausekönig. Bilderschmuck von Otto Bauriedl und Ernst Kutzer. – 24. Deutsche Wiegenlieder. Schrift und Bilder von R. Daenert. – 25. Andersens Märchen. Zweiter Teil. Bilder von Franz Wacik. – 26. Die Schildbürger von Gustav Schwab. Bilder von Ernst Liebenauer. – 27. Gedichte von Ludwig Uhland. Bilder von Ferdinand Staeger. – 28/29. Ausgewählte Märchen von Wilhelm Hauff. Bilder von Karl Fahringer. – 30. Brüder Grimm. Deutsche Sagen. Bilder von Ernst Liebenauer. – 31. Deutsche Schwänke. Bilder von Siegmund v. Suchodolski. – 32. Robinson Crusoe von Daniel Defoe. Nach dem englischen Original und älteren Übersetzungen bearbeitet von Professor Ludwig Tesar. Bilder von Ernst Liebenauer. – 33. Die Ostereier. Der Weihnachtsabend. Zwei Erzählungen von Christoph von Schmid. Texte gesichtet von Emil Hofmann. Bilder von Ferdinand Staeger. – 34. Andersens Märchen. Bilder von Norbertine Breßlern-Roth. – Bände 1, 3–13, 15–17, 19–34 in erster Auflage, davon Bände 4, 6, 7 und 13 in Titelauflage. Bände 2 und 18 in 3. bzw. 4. Auflage. – »Der Grundsatz: dem Kinde nur das Beste, war nicht nur für die Textwahl, sondern auch für die künstlerische Ausstattung maßgebend. Die tüchtigsten Künstler wurden für den illustrativen Teil gewonnen, der, in Farben ausgeführt, dazu bestimmt erscheint, das Kunstgefühl in der jungen Seele und die Freude an der farbigen Erscheinung der Dinge zu erwecken und im modernen Geist zu erziehen.« (Verlagsanzeige, zitiert nach: Schiefertafel IV/3, S. 141). – Alle Bände haben offenbar nur in kundiger Kinderhand oder im Bücherregal die Zeit überdauert – daher in meist sehr gutem Erhaltungszustand.

15 : 14 cm. – Einige Rücken minimal verblasst. – Exlibris (8/9, 23, 34), mit handschriftlichem Besitzvermerk (6, 17, 21, 25).

Heller, Gerlachs Jugendbücherei 1–34

337  Gerlachs Jugendbücherei.

Schätzpreis/Estimate: € 700

Zuschlag/Hammerprice: € 460

Bände 1–22, 24 und 25. Wien und Leipzig, Martin Gerlach & Co. und Gerlach & Wiedling 1901–1923. Durchgehend und meist farbig illustriert. Originalleinen- und -halbleinenbände.

24 Bände der insgesamt 34 erschienenen, Detailangaben siehe unter der vorherigen Katalognummer. – Bände 1, 3, 5, 8/9, 10, 11, 13, 16, 17 und 19 in erster Auflage, die restlichen in Titelauflagen und Einbandvarianten, zwei in 2., einer in 4. Auflage. – Dazu die Bände 23 und 26 als moderne Nachdrucke.

Je ca. 15 : 14 cm. Unterschiedliche Gebrauchsspuren, Bibliotheksstempel und Besitzvermerke (Details auf Anfrage).

Seebaß II, 621. – Lex. KJL IV, 220. – Heller in Schiefertafel IV/3, S. 138ff

338  Das Dorf

Schätzpreis/Estimate: € 450

Ausruflimit/Reserve price: € 300

in Bild und Wort von Marie Stiefel & Olaf Rau. Nürnberg, Theo. Stroefer [1906]. Mit zwölf blattgroßen Farblithographien von Marie Stiefel sowie zweifarbig lithographiertem Titel, farbig illustrierten Vorsätzen, zahlreichen großen Vignetten und Buchschmuck. Farbig illustrierter Originalhalbleinenband.

Erste Ausgabe. – Texte von Olaf Rau, Steinzeichnungen von Marie Stiefel (1879–1962). – »In ihrem Bilderbuch ›Das Dorf‹ wechseln stimmungsvolle Landschaftsbilder mit informativen, sachbuchartigen Ansichten […] Die sorgfältige Ausstattung […] bis hin zu den eindrucksvollen Farbtafeln, machen das Buch zu einem besonders schönen Beispiel des Künstlerbilderbuchs« (Lex. Schweizer Bilderbuch, S. 75). – »Es handelt sich wohl um das schönste Beispiel Schweizer Heimatkunst im Bilderbuch, das merkwürdigerweise in einem deutschen Verlag […] erschienen ist« (Albert Schug). – Sehr schönes Exemplar.

25 : 35 cm. 36 Seiten. – Deckel minimal fleckig. – Ein Textblatt mit Knickfalte, ein Blatt mit restauriertem kleinen Randeinriss. Schenkungsvermerk von 1907 auf dem Vortitel.

Bilderwelt 502. – Stuck-Villa II, 325 (mit Abb.)

339  Lily Hildebrandt. Klein-Rainers Weltreise.

Schätzpreis/Estimate: € 1800

Zuschlag/Hammerprice: € 2400

München, Georg W. Dietrich 1918. Mit 14 Farblithographien von Lily Hildebrandt und farbig lithographierten Vorsätzen. Gelber Originalpappband mit farbig lithographierter Deckelvignette.

Dietrichs Münchener Künstler-Bilderbücher, Band 33. – Erste Ausgabe. – Eines der bedeutendsten Beispiele für das experimentelle Bilderbuch. – »Die Bilder wirken wie aus Buntpapierstücken zusammengesetzt und erzielen ihre Wirkung durch geometrische, farbenfrohe, großflächige Formen.« (Hoffmann/Thiele, Künstler illustrieren Bilderbücher 199). – Die schablonenhaften, klar gegliederten Bilder erinnern an Arbeiten der russischen Moderne, an Lebedevs Gemälde und seine Rostafenster – sie holten diese Kunstform in die deutschen Familien und nicht zuletzt in die Kinderzimmer. – Lily Hildebrandt (1887–1974) wurde durch Vermittlung von Ida Kerkovius Schülerin von Adolf Hölzel, zunächst in Dachau, später in Stuttgart. Recht bald entstanden erste Hinterglasmalereien, später auch Glasfenster. Zu ihrem Freundeskreis in Stuttgart gehörten Oskar Schlemmer, Walter Gropius, Hannah Höch, Willi Baumeister und andere internationale Künstler. Als »entartet« diffamiert und durch Berufsverbot isoliert, endete ihr künstlerisches Schaffen noch während des Krieges. – Bei dem Protagonisten der Erzählung handelt es sich um den Sohn von Lily und ihrem Mann, dem Kunsthistoriker Hans Hildebrandt. – Sehr gut erhaltenes Exemplar.

26 : 32 cm. [32] Seiten. – Winziger, kaum störender Fleck auf dem Vorderdeckel.

Bilderwelt 604. – Stuck-Villa II, D 33

340  Arthur Rackham – Cinderella.

Schätzpreis/Estimate: € 200

Zuschlag/Hammerprice: € 260

Retold by C. S. Evans and illustrated by Arthur Rackham. London, William Heinemann und Philadelphia, J. B. Lippincott 1919. Mit einer montierten Farbtafel und zahlreichen, teils farbigen Silhouettenbildern. Illustrierter Originalhalbleinenband.

Erste Ausgabe dieser englischen Aschenputtel-Version mit wunderschönen scherenschnittartigen Illustrationen.

26 : 19 cm. 110, [2] Seiten. – Ränder berieben.

341  Edwin Redslob. Der Spielzeugschrank.

Schätzpreis/Estimate: € 200

Zuschlag/Hammerprice: € 240

Bilder von Emmy Zweybrück. Leipzig und Berlin, Otto Beyer [1934]. 24 farbige Tafeln, teils mit Text und Illustrationen. Farbig illustrierter Originalhalbleinenband.

Erste und wohl einzige Ausgabe. – Holzschnittartige großformatige Illustrationen mit Darstellungen verschiedener Spielzeuge. – Emmy Zweybrück (1890–1956) studierte an der Kunstgewerbeschule Wien in der Fachklasse für Malerei bei Koloman Moser, »der ihr im Abgangszeugnis ›ausgeprägten Sinn für Farbe und Ornament‹ bescheinigte und ihre ›flächenschmückenden Arbeiten‹ lobte« (Archiv Hochschule für Angewandte Kunst, Wien). 1914 gründete sie die »Werkstätte Zweybrück«, in der Stoffe, Stickereien, Spielzeug, Keramik, Bucheinbände, Packpapiere und Modewaren hergestellt wurden. – Edwin Redslob war von 1920 bis 1933 »Reichskunstwart«, wurde aber nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten in den Ruhestand versetzt.

24 : 24 cm. [24] Blätter.

Bilderwelt 693

342  Elwira Bauer. Trau keinem Fuchs auf grüner Heid und keinem Jud bei seinem Eid!

Schätzpreis/Estimate: € 750

Zuschlag/Hammerprice: € 880

Ein Bilderbuch für Groß und Klein. Nürnberg, Stürmer 1936. Mit 21 farbigen Tafeln. Originalleinenband mit montierten Deckelbildern.

Erste Ausgabe des berüchtigten antisemitischen Kinderbuchs, sicher eines der übelsten Hetzwerke innerhalb der Kinderliteratur. – In Wort und Bild wird jedes nur denkbare Vorurteil gepflegt und schließlich als Gegenwelt die Zeitschrift »Der Stürmer« und deren Herausgeber Julius Streicher als »Lichtgestalt« gepriesen. Die letzten vier Bilder zeigen die Vertreibung aus Schule und Alltag, das Aufmarschieren der Hitlerjugend und eine Vertreibungsszene, welche die Märsche in die Vernichtungslager vorwegnimmt. – Angeregt wurde die Nürnberger Kunststudentin von ihrem Protegé Julius Streicher, der dieses »grauenhafte Dokument menschlicher Verirrung« (Bettina Hürlimann) schließlich auch selbst verlegte. Ausführliche Anmerkungen zur Entstehungsgeschichte gibt Klaus Doderer (in: Sub tua plantano. Festgabe für Alexander Beinlich. Emsdetten 1981, Seiten 239ff.). – Mit drei Beilagen: Originalausschnitte aus der Zeitschrift »Der Stürmer« mit Werbeanzeige, Artikel zur Entstehungsgeschichte des Buches und einem begeisterten Leserbrief.

19 : 24 cm. [44] Seiten. – An den Kapitalen etwas verschlissen, Kanten leicht berieben.

Bilderwelt 1933. – Brüggemann 50. – Stuck-Villa II, 135

343  Hans Leip. Das Zauberschiff. The Magic Ship.

Schätzpreis/Estimate: € 150

Zuschlag/Hammerprice: € 260

Ein Bilderbuch nicht nur für Kinder. A Picture Book not only for Children. Hamburg, Hammerich & Lesser 1946/1947. Mit 13 blattgroßen Illustrationen. Farbig illustrierte Originalbroschur.

Erste Ausgabe. – Als Blockbuch gedruckt und gebunden. – »Seit zwanzig Jahren geplant, entstanden im Galtenberghaus zu Alpach bei Brixlegg in Tirol, Mai/Juni 1946« und noch im gleichen Jahr veröffentlicht. – »Das ursprünglich nur seinen vier Töchtern zugedachte Bilderbuch enthält zu dreizehn von ihm selbst entworfenen klarfarbigen expressionistischen Kompositionen kleine Texte als Erlebnisfolge eines Kindes, in deutscher und englischer Sprache.« (M. Dierks, zit. nach Lex. KJL). – »Für Halbey ›[…] ein Hauptwerk des deutschen Expressionismus‹, das bewußt dort anschließt, wo durch den Nationalsozialismus die freie Entwicklung der Kunst in Deutschland unterbrochen war.« (Hoffmann/Thiele, Künstler illustrieren Kinderbüchern 206). – Tadellos schönes Exemplar eines der interessantesten modernen Kinderbücher.

28 : 26 cm. [32] Seiten.

Lex. KJL II, 333. – Stuck-Villa II, 248. – Bilderwelt 785

344  Janosch [eigentlich Horst Eckert]. Die Geschichte von Valek dem Pferd.

Schätzpreis/Estimate: € 200

Zuschlag/Hammerprice: € 280

[München], Georg Lenz 1960. Mit acht ganzseitigen Illustrationen. Farbig illustrierter Pappband.

Erste Ausgabe der ersten Buchveröffentlichung. – Über die sicher nur kleine Auflage wusste auch der Künstler nur Widersprüchliches zu berichten; mal nannte er 100, mal 400 Exemplare. – Horst Eckert wurde 1931 in Hindenburg/Schlesien geboren, arbeitete als Hilfsarbeiter u. a. in einer Textilfabrik in Oldenburg und besuchte dort erstmals Zeichenkurse. Nach einem Aufenthalt in Paris begann er ein Studium an der Akademie der Künste in München, das er wegen mangelnder Begabung nach einigen Probesemestern wieder abbrach. 1956 begann seine schriftstellerische Tätigkeit im Feuilleton. – Später erinnert sich der Künstler, an seine erste Begegnung mit dem Verleger Georg Lentz: »Die Sekretärin dachte, er sei ein gewisser Janosch, also brachte sie ihn zum Chef, er sagte, er sei nicht Janosch, der Verleger, mir egal, du heißt jetzt Janosch, hier, trink Cognac, und die beiden tranken die halbe Flasche und er sagte, er solle ein Kinderbuch für ihn machen. Heraus kam sein erstes Buch, die Geschichte von Valek, dem Pferd. (vgl. Alexander Kohnen in Welt online vom 11.3.2011). – Diesem und auch den Folgebüchern (»Valek und Jarosch« und »Der Josa mit der Zaubverfidel«) war kein großer Erfolg beschieden. Erst mit Tiger und Bär stellte sich für ihn die gewünschte Anerkennung als Autor und Illustrator ein, für »Oh, wie schön ist Panama« erhielt er 1979 den Deutschen Jugendbuchpreis. – Wir konnten kein Exemplar dieses Janosch-Erstlings im Handel nachweisen. – Bemerkenswert gut erhalten.

21 : 25 cm. [20] Seiten. – Rücken erneuert, Ecken etwas bestoßen.

Lex. KJL II, 56ff

345  Janosch [eigentlich Horst Eckert]. Valek und Jarosch.

Schätzpreis/Estimate: € 200

Zuschlag/Hammerprice: € 360

[München], Georg Lentz 1960. Mit acht ganzseitigen Illustrationen. Farbig illustrierter Pappband.

Zweites Buch des Autors und ebenso rar wie die vorhergehende Katalognummer. – Sehr schönes Exemplar.

21 : 25 cm. [20] Seiten. – Rücken erneuert, Ecken schwach bestoßen.

Lex. KJL II, 56ff