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CHRISTIAN HESSE AUKTIONEN Osterbekstraße 86 a 22083 Hamburg Deutschland Telefon (+49) (0)40 694 542 47 Fax        (+49) (0)40 694 542 66 mail(at)hesse-auktionen.de

Lot 181 – 210

181  Claes Oldenburg. Figure and Phallus II.

€ 750

Farbige Radierung. 1975. 24,5 : 19,8 cm (62,8 : 50,0 cm). Signiert, datiert und nummeriert.

Exemplar 50/60. – Auf Velin. – Blatt 4 der sechsteiligen Folge »Erotic Fantasy Etchings«, die 1974/75 von der Petersburg Press ediert wurde. – Gedruckt von Maurice Payne. – Tadellos erhalten.

Axsom/Platzker 123.4

182  Claes Oldenburg. Ice Cream Desserts – Praline.

€ 450

Farbige Aquatintaradierung. 1976. 25,0 : 20,0 cm (63,5 : 51,5 cm). Signiert, datiert und nummeriert.

Exemplar 29/60. – Auf Velin mit Wasserzeichen »Oldenburg«. – Mit kleinem Prägestempel.

Winzige Druckstellen außerhalb der Darstellung.

Axsom/Platzker 162

183  Claes Oldenburg. Geometric Mouse. Scale D (Paper), »Home made«.

€ 500

Multiple. Serigraphie auf Karton, Metall. 1971. 49,8 : 42,0 : 0,8 cm

In größerer Auflage ediertes Multiple zu der im Original dreißigmal größeren Installation. – Unaufgebaut und deshalb sehr gut erhalten.

184  Mordecai Ardon. Ohne Titel (Landscape).

€ 1000

Eiöltempera. 1982. 24,0 : 25,0 cm. Signiert.

Schöne, sehr fein ausgeführte Arbeit. – Mordecai Ardon (1896–1992) stammte aus Galizien. Von 1921 bis 1925 studierte er am Bauhaus in Dessau bei Paul Klee, Wassily Kandinsky, Lyonel Feininger und Johannes Itten. Der Einfluss des Bauhauses und insbesondere der von Paul Klee auf seine Entwicklung war prägend für sein gesamtes künstlerisches Lebenswerk. 1933 emigrierte Ardon nach Palästina und lebte und arbeite dort bis zu seinem Tod. Sein Werk wurde weltweit ausgestellt. – Auf dem Vorsatzblatt von Michele Vishny’s Monographie, New York, Abrahams 1982. Dort auf dem Vortitel mit eigenhändiger Widmung des Künstlers.

185   Bernhard Schultze. Neujahrsgrüße.

€ 300

Zwei farbige Pastellzeichnungen. 1982 und 1984. 10,8 : 15,0 cm bzw. 10,5 : 21,3 cm. Signiert, rückseitig mit Widmung von Ursula Schultze.

Beide für Bernhard Holeczek, den langjährigen Leiter des Ludwigshafener Wilhelm-Hack-Museum. – Dazu: Ohne Titel. Radierung. 1975. 15,0 : 11,0 cm (19,2 : 19,3 cm). Signiert, datiert und nummeriert. Exemplar 24/100. Erschien zur Vorzugsausgabe von »Druckgraphik des deutschen Informel 1951–1963«. Heuer 171. – Die Welt der Migolfs. Baden-Baden 1974. Katalogbuch mit Kunststoffrelief auf dem Vorderdeckel.

187  Eberhard Schlotter. Kolumbus – Die Tragödie des Menschen.

€ 1800

Ein Aquarell und 46 Aquatintaradierungen, teils mit Kaltnadel und Vernis mou. 1984–1988/1992. 23,2 : 16,2 cm (Aquarell), 32 : 25 cm (Radierungen), 52,0 : 42,0 cm (Kassette). Das Aquarell monogrammiert, die Radierungen signiert.

Exemplar »s«, eins der 26 Luxusexemplare, die mit »a«–»z« bezeichnet wurden und neben den Radierungen eine Zeichnung oder ein Aquarell enthielten; hier mit Aquarell »St. Domingo«. – Es erschienen eine deutsche Auflage von weiteren 43 und zehn Belegexemplaren sowie 92 spanischsprachige Exemplare, die allerdings nur 29 Radierungen enthielten. – Mit 48 Textdoppelblättern und dem signierten Titelblatt lose in Originalleinenkassette mit geprägter Metallfolienplatte auf dem Vorderdeckel. – Auf Guarro Barcelona und Hahnemühle Bütten. Das Aquarell auf China montiert und in Passepartout. – »Anlässlich des 500. Jahrestages der Entdeckung Amerikas […] schildert er den berühmten Seefahrer als Abenteurer und Fantasten, der seine persönlichen Motive, die Gier nach Gold und Ruhm, mit rücksichtsloser Brutalität verfolgte. Das Eindringen Christoph Kolumbus‘ in bis dahin unbekannte Gebiete brachte unermessliches Leid über die Bevölkerung und leitete den Untergang der indianischen Kulturen ein. Eberhard Schlotters kritischer Blick auf die verehrte Persönlichkeit der spanischen Geschichte hatte Konsequenzen: 17 Blätter durften in der spanischen Ausgabe nicht veröffentlicht werden.« (Eberhard Schlotter-Stiftung). – Die Textzitate, die jeweils auf die Innenseite der Doppelblätter gedruckt wurden, stammen aus Werken von Kolumbus, Bartholomé de las Casas, Diego Alvarez Chanca, Michele de Cuneo und Fernando Colón. – Tadellos erhalten.

188  Otto Herbert Hajek. Zeichen Engelsburg.

€ 2000

Bronze. 1980. 38,0 : 21,3 : 21,3 cm. Signiert, datiert und betitelt.

Exemplar 3/5. – Auf dem Sockel mit der eingeritzten Signatur, Datierung und dem Titel. – Seitlich der Gießerstempel »H. Noack Berlin« und die eingeritzte Nummerierung. – Die Skulptur entstand im Zusammenhang mit der großen Hajek-Ausstellung im Castel Sant’ Angelo in Rom 1980. – Zu seinen Zeichen schrieb der Künstler »Die Formen, Quaderformen, treten allerorts auf und sind dem Menschen als ein Teil seiner Umgebung bekannt. Es ist ein Eckstein, es kann ein Meilenstein sein, ja es kann ein Sperrstein sein. Die Addition dieser Sperrsteine sind dem Menschen bekannt, dort, wo sich Menschen trennen wollen, wo kriegerische Auseinandersetzungen gemeint werden. Warum sind diese einfachen Formen dem Menschen so hauptsächlich als ›Panzersperren‹ bekannt? Hier in der Kunstlandschaft erfahren sie, durch die individuelle Anwendung in den verschiedenen Höhen und in verschiedene Richtungen zeigend, eine einladende Geste.« (Ikonographien. Zeichen, Plätze, Stadtbilder. 1978, zitiert nach dem Katalog zur Ausstellung in Rom 1980, dieser beiliegend).

189  Otto Herbert Hajek. Ein Leben im öffentlichen Raum.

€ 450

Multiple: Buch in Holzkassette mit montiertem Bronzerelief und beiliegender Farbserigraphie. 2002. 36,5 : 33,5 : 7,0 cm. Mehrfach signiert und nummeriert.

Exemplar 141 von 144 des mehrteiligen Multiples, das im Eigentlichen auch als Vorzugsausgabe des Buches betrachtet werden kann. – Die umfangreiche, von Johanna Stulle und Martin Rupps herausgegebene Monographie, die sich dem Lebenswerk Hajeks widmet, wurde vom Künstler signiert. Der Band liegt in einer schweren, weiß lackierten Holzkassette, auf deren Deckel die runde Bronzeplatte montiert wurde. Das Relief im Guss signiert, zusätzlich auf dem Kassettendeckel signiert und nummeriert. – Ursprünglich beiliegend, hier aber gerahmt, eine mehrfarbig und in Gold gedruckte Serigraphie, ebenfalls signiert und nummeriert. – Außergewöhnliches Objektbuch/Buchobjekt des Künstlers.

190  Michael Sandle. Ohne Titel.

€ 600

Bronze. Um 1980. 7,0 : 32,3 cm : 20,3 cm. Signiert und nummeriert.

Exemplar 4/20. – Schöner Guss mit warmer, dunkler Patina. – Die an Grabplatten erinnernden, teils surreal anmutenden Installationen finden sich auch in Großplastiken des britischen Künstlers Michael Sandle (geboren 1936), der seit den 1970er Jahren zeitweise in Deutschland lebte und an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe als Professor lehrte. – Seitlich an der Plinthe mit der geritzten Signatur und Exemplarnummer.

191  Jürgen Brodwolf. Pappgazefigur (Büste).

€ 400

Mischtechnik. Gaze, Leinenstreifen, Gips. 1982. 33 : 18 : 2 cm. Signiert und datiert, auf der Montageplatte nochmals signiert, datiert und betitelt.

In Objektkasten montiert.

192  Jürgen Brodwolf. Figurenstätte.

€ 200

Installationen, Plastiken, Reliefs, Figurentücher, Zeichnungen, Bücher. Ausstellungskatalog Galerie Valentien. Stuttgart 1989. Mit 17 farbigen Originaloffsetdrucken, davon zwei auf dem Umschlag. Originalbroschur.

Exemplar 3 von 50 der absoluten Vorzugsausgabe mit einer auf den Umschlag collagierten Tubenfigur und einem zusätzlichen signierten Offset (Gesamtauflage 1983). – Auf dem Vorderdeckel signiert und datiert. – »Die für den Druck der Offsets verwendeten Folien sind vom Künstler mit Asphaltfarben bearbeitet worden.«

30,0 : 21,9 cm. [56] Seiten, 1 Tafel. – Kleine Kratzspur auf dem Vorderdeckel.

193  Gunther Stilling. Der Bürger schützt seine Stadt.

€ 400

Bronze. 1981. 18,5 : 12,5 : 11,5 cm. Signiert, datiert und nummeriert.

Exemplar 5/12. – In der Plinthe mit geritzter Signatur und Nummerierung. – Entstand als verkleinerte Wiedergabe der 1982 aufgestellten großen Skulptur in den Metteranlagen Biettigheim-Bissingen. – Von dem 1943 geborenen Künstler finden sich im südwestdeutschen Raum zahlreiche Skulpturen im öffentlichen Raum, z. B. der dem »Bürger« sehr ähnliche »Orpheus« vorm Stadttheater Heilbronn. – Selten.

194  Ernemann Friedrich Sander. Sich Entkleidende.

€ 300

Bronzerelief. Um 1990. 16,8 : 21,8 : 5,0 cm. Monogrammiert und nummeriert.

Exemplar 27/30. – Oben rechts monogrammiert und nummeriert. – Schöner Guss mit partiell grünlicher Patina.

196  A. R. Penck. Ohne Titel.

€ 600

Farbige Lithographie. 81,0 : 113,0 cm. Signiert und nummeriert.

Exemplar 9/60. – 1966 wurde Ralph Winkler unter dem Pseudonym A. R. Penck (nach dem Geologen und Eiszeitforscher Albrecht Penck) Kandidat des Verbandes bildender Künstler der DDR. Seit 1969 bekam er zunehmend Probleme mit dem Staatssicherheitsdienst der DDR, seine Bilder wurden beschlagnahmt und die Mitgliedschaft im Verband Bildender Künstler der DDR (VBK) abgelehnt. 1980 übersiedelte er nach Westdeutschland. – Großformatige Arbeit in leuchtender Farbigkeit und vielschichtiger Metaphorik. – Aufwändig und gewichtig gerahmt.

197  Sigmar Polke. Wer hier nichts erkennen kann, muß selber pendeln!

€ 300

Farbiger Offsetdruck. 1973. 36,5 : 29,3 cm (45,2 : 62,5 cm). Signiert.

Eines von 854 Exemplaren. – Auf Transparentpapier. – Ediert von der Griffelkunst-Vereinigung, Hamburg.

Ränder leicht wellig, oben links mit Knickspur.

Becker/von der Osten 30

198  Sigmar Polke. Ohne Titel.

€ 600

Serigraphie, weiß auf schwarzem Papier. 1989. 99,3 : 67,0 cm. Rückseitig signiert und datiert.

Eins von 940 Exemplaren. – Ediert für die Griffelkunst-Vereinigung, Hamburg. – Gedruckt in Weiß und Klarlack auf Samtpapier. – Schönes Exemplar.

Becker/von der Osten 81

199  Markus Lüpertz. Ohne Titel (Totentanz).

€ 5000

Gouache und Ölkreide auf Papier. 1978/79. 42,5 : 61,0 cm. Monogrammiert.

Die ausdrucksstarke Arbeit besticht durch eine gewisse morbide Dynamik. – Auf bräunlichem, festen Papier. – Etwa zehn Jahre später entstanden die »Totentanz-Reliefs«. – Aus einer Stuttgarter Privatsammlung.

Oben mit zwei kleinen Randausrissen, einige Einrisse sorgsam restauriert.

200  Michael Heckert. Ohne Titel.

€ 300

Schwarz, Rot, Gelb. Tempera. 1985. Ca. 81 : 56 cm. Signiert und datiert.

Ausdrucksstarke, großformatige Arbeit aus der frühen Schaffensphase. – Michael Heckert (geboren 1950) wandte sich, nach ersten Ausstellungserfolgen Anfang der 1980er Jahre, einem von Willem de Kooning beeinflussten abstrakten Malstil zu.

Nicht außerhalb des Rahmens begutachtet.

201  Franz Erhard Walther. Ohne Titel (Gelbe Skulptur).

€ 1500

Mischtechnik (Gouache, Leinöl, Kaffee, Bleistift). 1979. 44,0 : 31,0 cm, Signiert und datiert.

Mehr als 30 Jahre leitete Franz Erhard Walther (geboren 1939) die Bildhauerklasse der Hamburger Kunstakademie. Sein zeichnerisches und malerisches Œuvre ist häufig vom Versuch der Reduktion des Dreidimensionalen in die Fläche bestimmt. – Auf glattem Zeichenkarton, der durch das Leinöl patiniert wurde. – Aus einer hessischen Privatsammlung.

202  Jörg Immendorff. The Rake’s Progress.

€ 1800

Aquarell. 1994. 40,0 : 30,0 cm. Signiert, datiert und betitelt.

1994 schuf Immendorff für Strawinskys Oper »The Rake’s Progress« im Rahmen der Salzburger Festspiele Bühnenbild und Kostüme. In diesem Zusammenhang entstanden eine Reihe von Zeichungen und Aquarellen, gefolgt 1996/97 von einer Graphikfolge. – Der nahezu monochrom gehaltene Titel der Oper wurde in dieser Fassung als Bühnenhintergrund verwendet, der Blauton dominierte damals das Bühnenbild der gesamten Aufführung. – Unten bezeichnet »Randbild | Farbprobe«.

Nicht außerhalb der Rahmung begutachtet.

203  Sol Lewitt. Irregular Form.

€ 300

Farbige Serigraphie. Um 1990. 27,8 : 27,8 cm. Signiert. – Auf Büttenkarton.

204  Gerhard Richter. Funken.

€ 2000

Farbiger Offsetdruck. 1970. 32,0 : 46,8 cm (50,0 : 64,9 cm). Signiert, datiert und nummeriert.

Exemplar 75/200. – Offsetdruck in Gelb, Rot, Blau und Schwarz, mit farblosem Lack beschichtet, auf weißem Chromokarton. – Nach einer Fotografie Richters, aufgenommen an einem Lagerfeuer. – Tadellos erhalten, unter Museumsglas gerahmt.

Butin 32

205  Gerhard Richter. Erster Blick.

€ 1500

Offsetlithographie, montiert auf weißen Karton. 2000. 18,2 : 15,1 cm (40,0 : 35,0 cm). Signiert und nummeriert.

Exemplar 28/100. – Nach einer Abbildung aus der Frankfurter Allgemeinen Zeitung über ein Experiment von Physikern der Universität Augsburg, gegenüber der Zeitungsvorlage leicht vergrößert. – Auf elfenbeinfarbenem Papier, rückseitig ebenfalls bedruckt. – Erschienen in der Edition Staeck, Heidelberg. – In der Originalrahmung.

Butin 112

206  Franco Fontana. Eurotower.

€ 250

Fotografie, Cibachrome. 1995. 30,0 : 45,0 cm. Signiert und datiert, rückseitig bezeichnet und nummeriert.

Exemplar 3/200. – Rückseitig mit dem Editionsstempel. – Ediert von Art Consulting Siebenhaar, Königstein. – In der Originalmappe mit Textblatt.

207  Stephan Balkenhol. Ohne Titel (Frau, stehend vor Blumenvase).

€ 600

Tuschzeichnung. 2001. 29,7 : 21,0 cm. Rückseitig signiert und datiert.

Blaue Tinte auf leichtem glatten Karton. – Die Zeichnung entstand für den Gedichtband »Gedichte wieder hergestellt« von Peer Schröder (Kassel, Edition Kellner 2001), dort abgebildet auf Seite 54. – Provenienz: Sammlung des Dichters.

208  Stephan Balkenhol. Ohne Titel (Liegender weiblicher Akt).

€ 600

Tuschzeichnung. 2001. 29,7 : 21,0 cm. Rückseitig signiert und datiert.

Blaue Tinte auf leichtem glatten Karton. – Die Zeichnung entstand für den Gedichtband »Gedichte wieder hergestellt« von Peer Schröder (Kassel, Edition Kellner 2001), dort abgebildet auf Seite 81. – Provenienz: Sammlung des Dichters.

209  Roland Roure. Clown avec oiseau [I et II].

€ 200

Zwei Multiples. Bemaltes Blech auf Holzsockeln. 2000. Je 22 : 20 : 8 cm. Signiert und nummeriert.

Exemplare 46 und 87 von 99. – Auf den Sockeln nummeriert und signiert. – Jeweils mit einem frei beweglichen Teil. – Roland Roure (geboren 1940) lebt und arbeitet in Südfrankreich. Seine Geschöpfe aus Holz, Draht, Blech, Papier und Farbe sind von einer kindhaften Phantasie und aus dem Reiz des Spieles heraus entstanden. Aus einem Stück Blech schneidet der Künstler seine Figuren und verwandelt die herausgeschnittene Fläche durch einen versierten Schnitt und eine gekonnte Faltung so, dass alle Teile sichtbar nur daraus gewonnen werden. Zahlreiche Ausstellungen in Europa und den USA haben sich seit 1974 seinem Werk gewidmet. – Dazu: Roland Roure. Ein Bilderbuch. Un album. A Picture Book. Friedberg, Draier 1988. Mit zahlreichen Abbildungen. Originalpappband.

210  Hermann Nitsch. Prinzendorfer O. M. Theater-Wein.

€ 100

Multiple. Glasflasche, mit Etikett. 29,5 : 8,5 cm

Weingarten und »Orgienmysterientheater« von Hermann Nitsch befinden sich in Prinzendorf/Zaya. Der Künstler lässt dort seit 1982 Wein anbauen und jahrgangsweise mit anderen Etiketten versehen. – Der Künstler selbst, der die Frage, ob ein Wein gut ist oder schlecht, mit der Aussage »Er ist.« abtut, bekennt: »Ich verdanke die schönsten Stunden, die ich vielleicht je erlebt habe, dem Wein.«

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