ChristianHesse

Lot 251 – 300 | Hesse-Auktionen
Lot 251 – 300

251  Wolf Vostell. Saigon.

Schätzpreis/Estimate: € 450

Zuschlag/Hammerprice: € 500

Zweifarbige Serigraphie. 1968. 51,0 : 61,8 cm. Signiert und nummeriert.

Exemplar 36/50. – Links unten mit Fettkreide signiert und nummeriert. – Montage eines Ausschnitts aus dem berühmten Foto »Execution of Viet Cong Prisoner« von Eddie Adams, für das dieser 1968 mit dem Pulitzer Price ausgezeichnet wurde, als Hintergrund eine Wasserskiszene. – Auf glattem Karton. – Ediert von der Galerie van de Loo, München. – Selten.

Drei kleine Knicke im Unterrand.

Vomm 1969 : 2

252  Walter Weer. Verheizbar

Schätzpreis/Estimate: € 250 ( R19 )

Ausrufpreis/Starting bid: € 170 ( R19 )

Multiple (Holz, Tusche, Kreide, Papier). 1984/85. Ø 30 cm. Signiert und datiert.

Eins von wohl 75 Exemplaren, jedes ein Unikat. – Auf dem beigelegten Textblatt als »die erste Holzschallplatte der Welt, Eigenpressung« bezeichnet. – Bemalte Holzscheibe mit montierten Papierstreifen, mittig gelocht. – Mit einem Textblatt (signiert, u. a. mit der Track List) in Papierhülle und dem eigenhändig betiteltem Originalcover. – Die Platte beidseitig signiert und datiert »84«, das Beilageblatt mit Datum 1985. – Der Wiener Künstler Walter Weer (geboren 1941) studierte u. a. an der Hochschule für Angewandte Kunst in Wien und ist Mitglied im Wiener Künstlerhaus. 2004 erhielt er das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst.

253  Hermann Werner. Kopf-Form.

Schätzpreis/Estimate: € 600 ( R )

Ausrufpreis/Starting bid: € 400 ( R )

9 Linolschnitte. – Pseudo-Ensemble. 22 Linolschnitte. Stuttgart 1987 und ohne Ort 1990. Mit neun bzw. 22 mehrfarbigen Linolschnitten. Originalleinenbände, einer mit Blindprägung.

Je eins von nur 15 Exemplaren. – Auf der letzten Seite signiert, datiert und nummeriert. – Auf Bütten. – I: Als Blockbuch gedruckt und gebunden; II: mehrere Blätter als Leporello montiert und gefaltet. – Hermann Werner schuf seit Mitte der 1980er Jahre eine Reihe von graphischen Künstlerbüchern. »Die Kombination von Bild und bildlichem Zeichen ist dem Künstler interessant. Seine Arbeiten widersetzen sich dem allgemeinen Trend des raschen Konsums. Die Möglichkeit, seine Bücher in einer ruhigen Minute aus dem Regal zu ziehen, sie zu studieren und denkend neu zusammenzustellen, sind für den Künstler Anstoß für seine Arbeiten.« (anlässlich der Ausstellung »Sopra e Sotto« – Heidelberg 1992).

23,5 : 32,5 cm. Jeweils [11] Blätter. – Einband von I etwas lichtrandig. Ein Blatt in II mit Knickfalte am Rand.

254  Emmett Williams. Lichtskulptur / First state.

Schätzpreis/Estimate: € 750

Zuschlag/Hammerprice: € 450

Farbiges Airbrush auf Papierschnitten. 1989. 40,4 : 36,0 cm. Signiert, datiert und betitelt.

Unikates Multiple. – Auf Aquarellkarton. Die Farben wurden auf die Rückseite aufgesprüht und schlagen an den Schnitten im Papier durch. Auf Papptafel (100 : 70 cm) montiert, dort am Unterrand signiert, datiert und betitelt. – Emmett Williams (1925–2007) arbeitete Ende der 1980er Jahre, nach jahrzehntelanger Mitwirkung an der europäischen Fluxus-Kunst, in Polen. 1988 erschien im Berliner Rainer Verlag sein Buch »Deutsche Gedichte und Lichtskulpturen«.

Zwei kleine Knickfalten, möglicherweise Atelierspuren.

255  Emmett Williams. Portrait of the Artist.

Schätzpreis/Estimate: € 450 ( R19 )

Ausrufpreis/Starting bid: € 300 ( R19 )

Offsetlithographie. 1996. 15,0 : 12,0 cm. Signiert und datiert.

Mit eigenhändiger Widmung des Künstlers »Looking forward with great Expectations to Margaret’s Birthday Party«. – Auf Unterlagekarton montiert. – Beiliegend: Eigenhändig adressiertes Kuvert mit kleiner Zeichnung (Männchen), gefaltetes Blatt mit eigenhändiger Bezeichnung »BERLIN LANDSCAPE«, darunter ein gezeichneter, stilisierter Rahmen sowie vier Postkarten mit Abbildungen von Williams’ Arbeiten. – Emmett Williams (1925–2007) , amerikanischer Dichter, Publizist und Performance-Künstler war Mitbegründer der Fluxus-Bewegung.

256  Wols [Wolfgang Otto Alfred Schulze]. Fünf Kaltnadelradierungen aus dem Nachlass.

Schätzpreis/Estimate: € 800

Ausrufpreis/Starting bid: € 530

Ca. 10 : 10 – 15 : 10 cm.

Je eins von etwa 250 bis 350 Exemplaren der ersten Auflagen. Im Nachlass des Künstlers fanden sich insgesamt 26 unveröffentlichte Radierungen, von denen die Griffelkunst-Vereinigung Hamburg 2000 und 2001 elf erstmals edierte. – Drei auf leicht getöntem Japan, zwei auf Büttenkarton. – Rückseitig typographisch bezeichnet mit »Hors commerce. Œuvre posthume, Collection Marc Johannes.

Busch 55, 56, 57, 61 und 64. – Griffelkunst E 338, 339, 340, 358 und 361

257  Herbert Zangs. Ohne Titel

Schätzpreis/Estimate: € 6000

Ausrufpreis/Starting bid: € 4800

(Gräberfeld). Collage, mit Deckweiß bemalt. Um 1981. 31,0 : 46,8 cm. Signiert.

Zwei Fotokopien von Skizzen, die Zangs nach einem Besuch der Gräberfelder Krefeld-Gellep-Stratum gezeichnet hatte, aufgeklebt auf eine Originalzeitungsseite und im Anschluss vom Künstler »verweißt«. – Herbert Zangs (1924–2003), befreundet mit Günter Grass und Joseph Beuys, entwickelte bereits in den 1950er Jahren seine »Verweißungen«, ein künstlerisches Prinzip auf das er 20 Jahre später wieder zurückkam. Mitte der 1970er Jahre experimentierte er verstärkt mit Fotokopien als Malgrund. – Mit Echtheitsbestätigung und ausführlichen Erläuterungen von Emmy de Martelaere, Paris, vom 2. November 2015 (Certificat No. 15–11–298).

258  Anna und Bernhard Blume. 6 eingefleischte Tatsachen.

Schätzpreis/Estimate: € 300

Ausrufpreis/Starting bid: € 200

Sechs Farboffsetdrucke nach Polaroidfotos. 1996/97. 15,8 : 12,4 cm (50,0 : 35,5 cm). Signiert.

Vollständige Folge mit Titel- und Textblatt im Originalumschlag. – Ediert von der Griffelkunst-Vereinigung Hamburg.

Griffelkunst 286 A1–6

259  Sophie Calle. L’Hôtel.

Schätzpreis/Estimate: € 450

Zuschlag/Hammerprice: € 650

Paris, Editions de l’Etoile 1984. Mit zahlreichen Abbildungen nach Fotografien. Originalbroschur mit zwei illustrierten Originalschutzumschlägen. – Widmungsexemplar.

Erste Ausgabe des frühen Fotobuchs. – Titelblatt mit eigenhändiger Widmung »tendrement, pour Paul sa ›première filleule‹ Sophie«. – Erschienen in der Reihe »Ecrit sur l’image«. – Die 1953 geborene Künstlerin kehrte nach ausgedehnten Reisen 1979 wieder in ihre Heimatstadt Paris zurück. Für ihre erste Arbeit, ihr erstes Fotobuch (Les dormeuers, 1979), lud sie 45 Personen ein, in ihrem Bett zu schlafen und sich dabei fotografieren zu lassen. Es folgten die Aufnahmen eines Detektivs, der sie verfolgte und 1984 das vorliegende Werk. »Calle is known for her almost voyeuristic investigation into the lives of strangers, once working as a maid in a Paris hotel so that she could sift through the private effects of guests.« (Martin Parr). – Sehr gutes Exemplar mit zwei Schutzumschlagvarianten.

21,0 : 18,0 cm. 107, [1] Seiten.

Vgl. Parr/Badger II, 166

260  Images a la Sauvette.

Schätzpreis/Estimate: € 300

Ausrufpreis/Starting bid: € 200

Photographies par Henri Cartier-Bresson. Paris, Edition Verve 1952. Mit 126 Abbildungen nach Fotografien. Originalpappband mit farbiger Deckelillustration.

Der schöne Einbandentwurf stammt von Henri Matisse. – Henri Cartier-Bresson (1908–2004) gilt als der Wegbereiter des modernen Fotojournalismus. Gemeinsam mit Robert Capa und David »Chim« Seymour gründete er 1947 die Fotografenkooperative und -Agentur »Magnum«. Sein Blick für das Skurrile im Alltag war legendär. Er fotografierte unter anderem in Spanien, Kamerun, Italien, Indien, Pakistan, China, Mexiko und den USA. – »Strictly speaking […] a monograph of Cartier-Bresson’s best work, but it has overriding unifying factors that elevate it into […] one of the greatest of all photobooks […]« (Parr/Badger).

37,0 : 27,5 cm. [154] Seiten. – Rücken unter Verwendung des originalen Bezugspapiers restauriert. Einband leicht fleckig, an den Rändern gebräunt. Kanten berieben.

Parr/Badger I, 207f. (zur parallel erschienenen amerikanischen Ausgabe »The Decisive Moment«, »because their publication in the United States made Cartier-Bresson an international superstar«). – Koetzle 66

261  Chargesheimer. Portfolio Museum Ludwig Köln 1989.

Schätzpreis/Estimate: € 1500

Zuschlag/Hammerprice: € 1500

Zehn Fotografien. 1950–1970/1989. 40 : 30 cm (50,0 : 39,5 cm).

Exemplar 14/85, weitere 15 nicht für den Handel. – Anlässlich der Ausstellung »Chargesheimer – persönlich« vom Kölner Museum Ludwig edierte Ausgabe mit einer Auswahl aus dem umfangreichen Nachlass des Künstlers, den das Museum 1978 erworben hatte. Abzüge von den Originalnegativen auf Barytpapier (40 x 30 cm), aufgezogen auf weißen Karton, rückseitig mit Nachlass-Stempel und handschriftlich nummeriert. – Inhalt: Gelatinemalerei, Romy Schneider-Porträt, Kardinal Frings-Porträt, Kölner Stadtansichten, u. a. aus »Unter Krahnenbäumen«. – Chargesheimer [Karl Heinz Hargesheimer] (1924–1971) wurde durch sein Adenauer-Porträt für Augsteins »Spiegel« und in der Folge mit konzeptionell-dokumentarischen Bildbänden wie »Unter Krahnenbäumen« und »Köln 5 Uhr 30« bekannt. »Chargesheimer schrieb als Fotograf eines der wichtigsten Kapitel der Fotografie in Deutschland nach 1945« (Evelyn Weiss, in Koetzle S. 72). – Mit zwei Textblättern lose in der Originalleinenkassette. – Tadellos.

262  Hermann Claasen. Trümmerbilder.

Schätzpreis/Estimate: € 1000

Ausrufpreis/Starting bid: € 700

Fünf Fotografien. 1947–1949/1990. 18,0 : 25,5 cm.

Exemplar 17/25. – Vollständige Folge der aus dem Nachlass ausgewählten Fotografien. Bildtitel: »Heimkehrer«, »Hamsterer«, »Ritterstraße«, »Alter Markt, erster Karneval« und »Hohenzollernbrücke«. – Abgezogen von Axel Thünker auf Agfa Record Rapid, montiert in Passepartouts. Diese rückseitig mit dem Nachlass-Stempel und vom Nachlassverwalter Walter Müller signiert. – Ediert von der Witwe des Künstlers. Das Textblatt von ihr signiert, nummeriert und – wie auch die Passepartoutrückseiten – mit ihrem Editionsstempel. – Hermann Claasens (1899–1987) hatte die nach Kriegsende in seiner Heimatstadt entstandenen Aufnahmen für eine erste Nachkriegsschau »Trümmerbilder« genannt und mit dem warnenden Motto »Nach dem nächsten Krieg gibt’s nichts mehr zu fotografieren« überschrieben. 1947 und 1949 erschienen erste Fotobände mit Aufnahmen von Hermann Claasen. – Textblatt und fünf Fotografien lose in der Originalleinenkassette. – Tadellos erhalten. – Beilage: Hermann Claasen. Brunnenfigur. Fotografie (Vintage, Bromsilber auf Agfapapier). 14,3 : 10,0 cm. Rückseitig mit Copyright-Stempel, Archivnummer und »25 Expl« beschriftet.

32 : 42 cm (Kassette).

Vgl. Thomas Wigand, Deutschland im Fotobuch, S. 243 und 381

263  Marie Cosindas – Friedrich Dürrenmatt. Oedipus.

Schätzpreis/Estimate: € 180

Ausrufpreis/Starting bid: € 120

Photogravures by Marie Cosindas. Translated by Leila Vennewitz. Foreword by the Author. New York, The Limited Editions Club 1989. Mit zwei Heliogravüren. Originalhalblederband in -leinenschuber.

Erste englische Ausgabe von Dürrenmatts Oedipus-Version. – Eins von 650 Exemplaren. – Im Druckvermerk vom Verfasser und der Fotografin signiert. – Gedruckt auf Magnani-Bütten, die beiden Heliogravüren auf Velin d’Arches. – Die Fotografin Marie Cosindas (1925–2017) zählte zu den wichtigsten Fotokünstlern der USA. Als eine der ersten Fotografinnen widmete das MoMA ihr eine Einzelausstellung. – Mit dem Beileger zum Buch.

37,2 : 27,2 cm. XV, [1], 41, [7] Seiten, 2 Heliogravüren. – Rücken leicht verblasst, sonst tadellos.

264  Michael Deistler. Skulls.

Schätzpreis/Estimate: € 400

Zuschlag/Hammerprice: € 270

Überarbeitete Fotomontage. 1996. 70,0 : 50,0 cm. Rückseitig signiert und datiert.

Michael Deistler (geb. 1949) beschäftigte sich erstmals in den 1970/80er Jahren mit Fotografie und deren künstlerischer Verwandlung. Die Fotografien sind »gekennzeichnet von Experimenten oder produktiven Unfällen mit Fotochemikalien und Fremdkörpern, die auf Filmmaterial und Fotopapier normalerweise nichts zu suchen haben« (Verlagswerbung für »Michael Deistler: Fotografien 1975 – 1982«). – In Gelb und Schwarz belichtet und mit verdünnter roter Tusche(?) übergossen. – Rückseitig Atelierspuren und nochmals bezeichnet »Michael Deistler 1996«.

265  Jim Dine. Entrada Drive.

Schätzpreis/Estimate: € 300

Zuschlag/Hammerprice: € 260

Göttingen, Steidl 2005. Mit 44 Heliogravüren nach Fotografien. Originalleinenband mit illustriertem Schutzumschlag. Im Originalschuber mit Deckelschild.

Eins von 140 Exemplaren der Vorzugsausgabe mit einer beigelegten signierten und nummerierten Lithographie von Jim Dine. – Auf dem Titelblatt vom Künstler signiert. – »The Winter in L. A. that Year. […] These Photographs are a memoir of what our eyes saw in our garden and when we walked to the Pacific Ocean. […] It was a kind of ›grey July‹ in winter that year« (Vorwort).

32,0 : 30,0 cm. [4], 88, [2] Seiten.

266  Alfred Ehrhardt. Muscheln und Schnecken.

Schätzpreis/Estimate: € 4000

Zuschlag/Hammerprice: € 4000

Zwölf Fotografien. 1938/1981. 30 : 24 cm. Rückseitig signiert.

Exemplar 2/25, weitere fünf Belegexemplare. – Auswahl aus den Aufnahmen von 1938, abgezogen von den Originalnegativen auf Ilford-Galerie-Fotopapier. Jedes Foto rückseitig von Erhardt signiert sowie betitelt und mit dem datierten Stempel der Galerie Jürgen Wilde, Köln, die die Mappe herausgab. In Passepartouts, diese zusammen mit dem Textblatt in der Originalleinenkassette. – Alfred Ehrhardt (1901–1984) studierte 1928/29 am Bauhaus bei Oskar Schlemmer, Josef Albers und Wassily Kandinsky, mit dem ihn danach eine langjährige Freundschaft verband. 1930–1933 lehrte er, berufen von Max Sauerlandt, an der Hamburger Landeskunstschule, 1931 folgte eine erste Einzelausstellung mit Gemälden und Zeichnungen im Hamburger Kunstverein. Ehrhardt wurde 1933 wegen »moderner Kunstauffassungen« entlassen und folgte einer Berufung an die dänische Hochschule in Asco. Als er nach Deutschland zurückkehrte, wandte er sich der Fotografie zu. Es entstanden fotografische Studien von Natur- und Landschaftsformen, gefolgt von den Publikationen »Das Watt«, »Kurische Nehrung« und »Island«. Angeregt von Karl Blossfeldts makro- und mikroskopischen Arbeiten erschienen ab 1938 »Melodie des Lebens«, »Kristalle« und »Muscheln und Schnecken« (1941). – Tadellos erhalten.

44,5 : 33,5 cm (Kassette).

Vgl. Roland Jaeger in »Autopsie II«, S. 562

267  Alfred Eisenstaedt – Ernest Hemingway. The Old Man and the Sea.

Schätzpreis/Estimate: € 400

Ausrufpreis/Starting bid: € 270

Photogravures by Alfred Eisenstaedt. Introduced by Charles Scribner. New York, The Limited Editions Club 1990. Mit fünf Fotogravuren. Originalhalblederband mit vergoldetem Rückentitel. In gefütterter Originalleinenkassette.

Eins von 600 Exemplaren. – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Die Platten für die Fotogravuren fertigte Jon Goodman, gedruckt wurden sie von Sara Krohn auf Arches-Bütten. – Der Text wurde im Typostudio Schumacher-Gebler, München, auf Papier von Magnani gedruckt. – Buchgestaltung von Ben Shiff. – Die Fotos entstanden für die 1952 erstmals im »Life«-Magazin veröffentlichte Novelle. – Seit früher Jugend war Alfred Eisenstaedt (1989–1995) leidenschaftlicher Fotograf. Zunächst freier Mitarbeiter des »Berliner Tageblatts«, avancierte er Ende der 1920er Jahre zum Fotojournalisten. 1935 emigrierte er in die USA und wurde schnell einer der Starreporter von »Associated Press«. Er fotografierte für »Harper’s Bazaar«, »Vogue« und »Life«. Allein für »Life« lieferte er 92 Titelfotos und zahlreiche Bildreportagen sowie oftmals prämierte Kriegsberichte. 1950 wurde er »Photographer of the Year«.

26,2 : 38,8 cm. VIII, [2], 81, [5] Seiten, 5 Fotogravuren.

268  Gina Lee Felber. Idole.

Schätzpreis/Estimate: € 120

Zuschlag/Hammerprice: € 80

Bonn, Galerie Klein 1993. 28 meist mehrfarbige Tafeln. Originalhalbleinenband.

Eins von 30 Exemplaren der Vorzugsausgabe mit einer beigelegten, signierten Fotografie (Gesamtauflage 350). – Erschienen anlässlich der gleichnamigen Ausstellung der Kölner Künstlerin (geboren 1957). – »Die Reproduktionen wurden […] unmittelbar von den Originalen gefertigt« (Druckvermerk), dort – wie verso die Fotografie – von der Künstlerin signiert und nummeriert.

26,0 : 37,0 cm. [28] Blätter, 1 loses Doppelblatt, 1 Fotografie.

269  Nan Goldin. Kee in bed, E. Hampton, N. Y.

Schätzpreis/Estimate: € 400

Zuschlag/Hammerprice: € 300

Cibachrome. 1988/1996. 30,5 : 40,5 cm. Rückseitig signiert.

Ediert von der Griffelkunst-Vereinigung Hamburg mit der Editionsnummer 282 A5. – Tadellos.

270  Ludwig Gosewitz. Prinzendorf/Zaya.

Schätzpreis/Estimate: € 600 ( R19 )

Ausrufpreis/Starting bid: € 400 ( R19 )

12 Fotografien (Vintage, Colorprint). 1974. 7,6 : 11,0 cm. Monogrammiert, datiert und bezeichnet.

Mappe mit 13 mit Fotoecken auf Kartonblätter (21 x 14,7 cm) montierten Farbfotografien. – Die Aufnahmen entstanden anlässlich Hermann Nitschs 50. Aktion am 2. Juni 1974 im niederösterreichischen Prinzendorf. Das 13. Foto zeigt den Fotografen und ist signiert »Gioia / München«. – Lose in einem selbst hergestellten Karton-Mäppchen. Unikat, hergestellt als Geburtstagsgeschenk für Margaret [Raspé], die Mappenlasche mit eigenhändiger Widmung von Gosewitz: »Der lieben Margaret zum 41. Geburtstag … und weil sie heuer nicht in Prinzendorf war. VON LUDWIG. Berlin, am 14. 6. 74«. – Alle Fotos auf den Kartons monogrammiert, datiert und bezeichnet, teils mit Zusätzen wie »Atelier Rainer«, »Valie [Export] & P. H.« oder »mit Beate, K. B. Schäuffelen und H. Nitsch«. – Die Fotos zeigen überwiegend die Teilnehmer bzw. Besucher der Aktion, aber auch das Schloss und den Ort – nicht jedoch die Aktion selbst. – Ludwig Gosewitz (1936–2007), (Glas-)Künstler und Dichter, gehörte zu den Pionieren des Fluxus und der Visuellen Poesie in Deutschland. – Beigabe: Ludwig Gosewitz. Eigenhändiger Brief an Margaret Raspé. 22. 12. 1982. Weihnachts- und Neujahrs-Grüße.

Ein Kartonblatt gefaltet.

271  Kurt Kren. Szonditest.

Schätzpreis/Estimate: € 1800 ( R19 )

Ausrufpreis/Starting bid: € 1200 ( R19 )

Box 3. Zehn Fotografien, ein Manuskriptblatt, eine 8mm-Filmrolle. 1972. Signiert und nummeriert.

Exemplar 7/50 der ersten Auflage. – Von W. Ernst im Eigenverlag ediertes Multiple. – Die Fotoabzüge (29,7 : 20,8 cm) wurden als Vergrößerung von einer Filmrolle belichtet und zeigen Ausschnitte von Porträtaufnahmen, eines eine alte Fotobox. Das gefaltete Textblatt »Etudes« mit Notizen in roter und blauer Tinte bezieht sich auf die Auswahl der Filmsequenzen. Die Filmrolle in einer Plastikbox auf Kartonblatt montiert, dieses signiert, bezeichnet und mit dem Atelierstempel des Künstlers. – Das Prinzip des Films und der reproduzierten Sequenzen entstand in Anlehnung an Andy Warhols »Screen Tests«. Die »Boxen« des österreichischen avantgardistischen Filmemachers Kurt Kren (1929–1998) wurden immer nur in kleinen Auflagen hergestellt und sind entsprechend selten.

272  György Lörinczy. New York, New York.

Schätzpreis/Estimate: € 600 ( R7 )

Zuschlag/Hammerprice: € 450

[Budapest], Magyar Helikon 1972. Mit 108 meist ganz- bzw. doppelseitigen Abbildungen nach Fotografien, davon zwei in Blau auf Transparentfolie gedruckt. Originalpappband mit vergoldetem Rückentitel und -vignette und fotografisch illustriertem Originalumschlag.

Originalausgabe des berühmten Fotobuches des ungarischen Fotografen, der 1968 die Gelegenheit zu einem längeren Aufenthalt in New York erhielt. – »Lörinczy’s style is rough, raw and uninhibited, in the best stream-of-consciousness manner. But he has nevertheless thought about New York, New York as a book, not only laying it out in a dynamic cinematic style, but employing such devices as printing one or two pages on tracing paper, or utilizing extreme grain, blur and even solarization. […] This excited, carefree, though not naive view of New York makes a refreshing change from the inbred cynicism of the streetwise native.« (Parr/Badger).

25,2 : 21,0 cm. [134] Seiten, 1 Faltblatt. – Schutzumschlag hinten mit kleinen Schabstellen. – Vorsätze papierbedingt leicht gebräunt.

Parr/Badger I, 262f

273  Andreas Magdanz. Dienststelle Marienthal.

Schätzpreis/Estimate: € 250

Ausrufpreis/Starting bid: € 180

Eine Gebäudemonographie. Aachen, Magdanz 2000. Mit zahlreichen Abbildungen nach Fotografien und einer gefalteten Beilage. Originalleinenband mit -schutzumschlag. In Originalpappkassette.

Eins von 150 Exemplaren, auf dem Vorblatt vom Künstler signiert (Gesamtauflage 1500). – Andreas Magdanz (geboren 1963) fotografierte im ehemaligen geheimen Regierungsbunker der Bundesrepublik Deutschland, der so genannten Dienststelle Marienthal. »Wie schon in früheren Arbeiten widmete sich Magdanz den Details. [… und fand] in den kilometerlangen Gängen vor tonnenschweren Stahltoren, den wahren Charakter des Bunkers« (Klappentext). – Tadellos erhalten, hier in dem gestempelten (»Geheim amtlich geheimgehalten«) Originalkarton.

33 : 39 cm. [160] Seiten.

274  René Magritte. Fünf Fotografien.

Schätzpreis/Estimate: € 750

Ausrufpreis/Starting bid: € 500

Silbergelatine. 1928–1947/1984. 40,5 : 30,5 cm.

Die heilige Familie, Le Perreux-sur-Marne. – Königin Semiramis, Brüssel 1947. – Die graue Eminenz; René Magritte, Belgische Küste, 1938. – Liebe, Georgette und René Magritte, Le Perreux-sur-Marne, 1928. – Das Sterben der Phänomene; Jacqueline Delcourt, René Magritte, Le Perreux-sur-Marne, 1928. – Einmalige Auflage aus dem Nachlass ediert von der Griffelkunst-Vereinigung Hamburg und mit dem Stempel »Nachlaß | Georgette Magritte« (Witwe des Künstlers, 1901–1986). – Dazu: Germaine Krull. Black Bird Dancer. – Jo Mihaly. Fotografie und Inkjetprint. 1929/2016 und 1925/2016. Vom Negativ aus dem Nachlass bzw. nach einem Originalabzug, ediert von der Griffelkunst 2016 (362 C3 und C1). Auf Karton aufgezogen.

Griffelkunst 236 A1, A3, 237 B1, B2 und B3

275  Charlotte March. Weiblicher Akt.

Schätzpreis/Estimate: € 600

Ausrufpreis/Starting bid: € 400

Zwei Fotografien. Silbergelatineabzüge. 39,5 : 29,6 cm und 40,0 : 28,0 cm. Rückseitig mit Atelierstempel.

Zwei leicht variierende Aufnahmen. – I. Auf Agfa Papier, Stempel mit Anschrift Goernestraße. – II. Auf starkem Fotopapier, Atelieraufkleber der 1990er Jahre mit Anschrift Jarrestraße.

I: Kleine Kratzer und Knickspuren, Unterrand etwas bestoßen. – II: Unterrand schmal verfärbt.

276  Charlotte March. Sevilla.

Schätzpreis/Estimate: € 750

Ausrufpreis/Starting bid: € 500

Fotografie (Bromsilbergelatine). 1984. 39,0 : 26,4 cm. Rückseitig signiert, datiert und betitelt.

Wohl späterer Abzug der stimmungsvollen Gegenlichtaufnahme. – Tadellos erhalten. – Die international anerkannte Hamburger Fotografin Charlotte March (1930–2005) wurde u. a. für ihre Fotoserien in der Zeitschrift »Twen« ausgezeichnet.

277  Stefan Moses. Gabriele Henkel.

Schätzpreis/Estimate: € 450 ( R19 )

Ausrufpreis/Starting bid: € 300 ( R19 )

Zwei Farbfotografien (drei Abzüge). Um 1975. 21,0 : 29,5 cm. Rückseitig mit dem Copyright-Aufkleber signiert.

Gabriele Henkel (1931–2017), Düsseldorfer Kunstmäzenin und Sammlerin, »Grand Dame« der rheinländischen Kunstszene wurde vielfach porträtiert. In ihrer Autobiografie erinnert sie sich: »Auch mit Robert Lebeck, dem großen Stern-Fotografen, verbinden mich viele Erinnerungen. Er hat mich mehrfach ins Visier genommen, mit leichter Hand, unkompliziert, nie so salbungsvoll, wie es Cecil Beatons Art war.« – Der Münchner Fotograf Stefan Moses, bekannt durch seine Porträtserien, starb im Februar diesen Jahres.

278  Dietrich Oltmanns. Verwerfung

Schätzpreis/Estimate: € 400

Zuschlag/Hammerprice: € 400

Zwölf Lichtdrucke nach Fotografien. Berlin, Warnke & Maas 1991.

Eins von zehn römisch nummerierten Vorzugsexemplaren (Gesamtauflage 50) mit einer signierten Originalarbeit (Fotogravüre in Blau auf Velin gedruckt, signiert, datiert und nummeriert ). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Die Lichtdrucke, teils mit Fotomontagen und Bildserien, wurden in der Offizin Andersen Nexö, Leipzig, gedruckt. Mit zwei Textblättern lose in der Originalhalblederkassette. – Dazu: Dietrich Oltmanns. Einkreisung. Zehn Lichtdrucke nach Fotografien. Berlin, Eigenverlag 2000. Mit Textblatt lose im Originalpassepartoutumschlag. Eins von 25 Exemplaren. Druckvermerk vom Künstler signiert und datiert. Die Fotografien entstanden 1991 mit einer Lochkamera und wurden vom Negativ direkt in Lichtdrucke umgesetzt. – Der Leipziger Dietrich Oltmanns, Jahrgang 1956, arbeitet seit 1983 als freiberuflicher Fotograf in Leipzig. Erste Ausstellungen fanden noch zu DDR-Zeiten in der dortigen Galerie Eigen+Art statt.

40,0 : 33,5 cm bzw. 31,5 : 40,0 cm.

279  Das violette Licht des Privatfleischers.

Schätzpreis/Estimate: € 450

Zuschlag/Hammerprice: € 480

Vorrevolutionäre Bilder und Texte aus Leipzig-Plagwitz von Heinrich Pawlick und Ralph Grüneberger. Leipzig 1990. 15 Fotografien und neun Gedichte. Lose Fotos und Textblätter in Originalleinenkassette mit Deckelbild.

Exemplar 6/30. – Im Eigenverlag erschienen. – Auf dem Titelblatt von Künstler und Autor signiert, nummeriert und datiert. – Heinrich Pawlick, geboren 1954, studierte an der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst Fotografie. Er publizierte noch zu DDR-Zeiten mehrere sozialdokumentarische Bildwerke zu den Themenkreisen Wohnen, Industrie und Arbeit. Ralph Grüneberger (Jahrgang 1951) studierte Literatur in Leipzig und veröffentlichte seit 1984 mehrere Lyrikbände. – 15 Silbergelatinehandabzüge, die Texte auf verschiedenfarbige Büttenpapiere gedruckt. – Sehr selten, kein Exemplar im Handel nachzuweisen.

24,0 : 35,5 cm (Fotografien und Textblätter).

280  Lukas Pusch. Vienna Voodoo.

Schätzpreis/Estimate: € 2000

Zuschlag/Hammerprice: € 1000

18 Farbfotografien (Fujicolor Paper). 2006. 45 : 30 cm. Signiert, datiert und nummeriert.

Exemplar 5/15, ferner entstanden zwei Künstlerexemplare. – 18 Fotografien in Passepartouts, ein Deckblatt, eine DVD, zusammen in der lackierten und bedruckten Originalblechkiste. – Die Aktion des österreichischen Künstlers Lukas Pusch (geboren 1970), die im April 2006 im Rahmen der Gruppenausstellung »Economy Class« der Alliance Française in Nairobi stattfand, war eine »Kunst-Performance mit weißem Smoking in Mathare, dem größten Slum von Nairobi mit rund 700.000 Einwohnern ohne Strom, fließend Wasser und Kanalisation.« – Die Fotos, teils digital, teils analog, stammen von Sam Hopkins (geboren 1979, lebt in Nairobi) und Alexander Nikolic (geboren 1973, Wien). »In Folge der Videodokumentation (auf der DVD) entstand das Slum-TV-Projekt«. – Ediert von der Galerie Phillip Konzett, Wien. – Selten und tadellos erhalten.

281  Dirk Reinartz. Künstler.

Schätzpreis/Estimate: € 400 ( R7 )

Zuschlag/Hammerprice: € 350

114 Porträts. Göttingen, Steidl 1992. Mit 114 ganzseitigen Farbabbildungen nach Fotografien. Originalleinenband mit Schutzumschlag. Im Originalschuber.

Erste Ausgabe. – Eins von 100 Exemplaren der Vorzugsausgabe mit fünf signierten Originalgraphiken von A. R. Penck, Hartwig Ebersbach, Felix Droese, Klaus Staeck und Dirk Reinartz (Fotografie. Barytabzug) zusammen in einer Extramappe. – Der Band vereint die fotografischen Porträts von 114 Künstlern, darunter Joseph Beuys, Tony Cragg, Rainer Fetting, Günter Förg, Rupprecht Geiger, K. O. Götz, Bernhard Heisig, Jörg Immendorf, A. R. Penck, Gerhard Richter, Klaus Staeck, Walter Stöhrer, Werner Tübke, Wolf Vostell u.v.a. – Dirk Reinartz (1947–2004) wurde 1970 als jüngster Reportagefotograf in der Redaktion des Stern eingestellt. Später arbeitete er für »Spiegel«, »Zeit«, »GEO« und »Life«.

26,0 : 29,5 cm. [144] Seiten, 5 Graphiken.

282  Andreas Rost – Rita Bischof. Lazare meets Orpheus

Schätzpreis/Estimate: € 200

Zuschlag/Hammerprice: € 200

oder: Die Wunder der Realität. Andreas Rost. Photographien. Berlin 1999. Mit neun verso signierten Fotografien. Illustrierter Originalhalbleinenband.

Eins von 50 nummerierten Exemplaren, weitere 20 erschienen als Künstlerexemplare. – Im Druckvermerk von der Autorin und dem Fotografen signiert. – Silbergelatineabzüge, fünf Fotografien mit Szenen aus dem Berlin der 1990er Jahre, vier mit vergrößerten Kontaktabzügen. – Andreas Rost, geboren 1966 in Weimar, arbeitet seit 1993 als freischaffender Fotograf und seit Jahren als Kurator, Dozent und Autor. – Dazu: Annegret Gollin. Doppelbelichtung. Berlin, Edition Maldoror 1996. Mit acht Farbserigraphien von Thomas H. Weber. Illustrierter Originalpappband. Eins von 20 Künstlerexemplaren (Gesamtauflage 70). Im Druckvermerk von Dichterin und Künstler signiert.

20,5 : 26,2 cm. 76, [2] Seiten, 9 Fotografien.

283  August Sander. Der Maler Gottfried Brockmann.

Schätzpreis/Estimate: € 300

Ausrufpreis/Starting bid: € 200

Fotografie. Bromsilbergelatine. 1924/1986. 25,1 : 18,3 cm.

Auf Agfa-Papier. – Links unten mit dem Prägestempel »Aug. Sander Köln Lindenthal«. – Erschien innerhalb des berühmten Porträtwerks »Menschen des zwanzigsten Jahrhunderts«. – Gottfried Brockmann (1903–1983) hielt in den frühen 1920er Jahren engen Kontakt zur Gruppe »Kölner Progressive«, zu der u. a. Gerd Arntz, Franz Seiwert, Otto Freundlich und eben auch der Fotograf August Sander (1876–1964) gehörten. – Ediert von der Griffelkunst-Vereinigung Hamburg, abgezogen 1986 vom Enkel des Künstlers. – Ehemals Selbstporträt-Sammlung Leonie von Rüxleben, Hamburg.

Auf Kartonblatt montiert.

Griffelkunst 247 C 7

284  John D. Schiff. Albert Einstein.

Schätzpreis/Estimate: € 750

Zuschlag/Hammerprice: € 620

Fotografie. Vintage (Silbergelatine). Um 1950. 25 : 20 cm.

Porträt. – Rückseitig mit dem Atelieretikett des Fotografen. – John D. (Hans) Schiff (1907–1976) arbeitete zunächst in der Kölner Werbeagentur seines Vaters. Er war mit Erich Sander, dem Sohn des bekannten Fotografen, befreundet und kam schon in den 1920er Jahren mit der Fotografie in Kontakt. 1938 musste er Deutschland verlassen und etablierte sich ab 1940 in New York als Porträt- und Theaterfotograf. – Der Nobelpreisträger Albert Einstein lebte seit 1935 in Princeton, nachdem auch er Deutschland verlassen hatte. Schiffs Aufnahmen vor Einsteins Haus entstanden wohl Ende der 1940er Jahre. – Beigabe: Originalversandtasche des Ateliers John D. Schiff. – Aus dem Nachlass des Fotografen erworben.

285  John D. Schiff. Andy Warhol.

Schätzpreis/Estimate: € 1000

Ausrufpreis/Starting bid: € 660

Zwei Porträtfotografien. Vintages, Silbergelatine. Um 1963. 25,0 : 20,5 cm.

Zwei schöne Porträts Warhols, aufgenommen vor seiner bekannten Serigraphie »Flowers«. – Rückseitig mit dem Atelieretikett des Fotografen und (von der Witwe des Fotografen) mit »Warhol« bzw. »Andy Warhol« bezeichnet. – Beide in den Originalversandtaschen des Ateliers John D. Schiff. – Beigabe: Farbnegativ einer anderen Warhol-Aufnahme.

286  Michel Seuphor. 10 Fotografien (Künstlerporträts).

Schätzpreis/Estimate: € 750

Zuschlag/Hammerprice: € 900

1929–1930/1976. Meist ca. 26 : 20 cm. Signiert und nummeriert.

Exemplar 2/50. – Porträts der Künstler Friedrich Vordemberge-Gildewart, Enrico Prampolini, François Foltyn, Luigi Russolo und George Vantongerloo, Piet Mondrian, Joaquin Torres Garcia, Fernand Léger, Paul Dermée sowie ein Selbstporträt und eine Aufnahme aus dem Atelier Mondrians. Die meisten waren wie Seuphor selbst Mitglied der kosmopolitischen Künstlervereinigung »Cercle et Carré«. Michel Seuphor (1901–1999) hatte 1921 die Zeitschrift »Het Overzicht« gegründet und 1929 in Paris »Cercle et Carré«. 1930 organisierte er deren erste Ausstellung, 1931 schloss sich die Gruppe der Vereinigung »Abstraction–Création« an. – Abzüge auf Agfa-Gevaert, aufgezogen auf großformatigen Bristolkarton (43 : 32 cm). Auf den Kartons signiert und nummeriert, rückseitig mit Titel und dem Stempel der Galerie Wilde, Köln, die die Mappe herausgab. – Mit biographischen Anmerkungen und einem Interview zwischen Michel Seuphor und Jürgen Wilde. – Lose in der leuchtend gelben Originalleinenkassette. – Tadellos erhalten.

287  Walt Whitman. Song of Open Road.

Schätzpreis/Estimate: € 600

Ausrufpreis/Starting bid: € 400

With Photogravures by Aaron Siskind. New York, The Limited Editions Club 1990. Mit sechs Heliogravüren. Schwarzer Originalhalblederband mit dunkelgrünen Leinendeckelbezügen, im Leinenschuber.

Eins von 550 Exemplaren. – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Auf Velin von Magnani, die Fotogravüren druckte die Renaissance Press auf Velin »Richard des Bas«. – Aaron Siskind (1903–1991) zählt mit seiner abstrakt-expressionistischen Fotografie zu den wichtigsten US-amerikanischen Künstlern der Nachkriegszeit. »[…] in den 1940er-Jahren wendet sich Siskind endgültig ab von der erzählerischen Fotografie und interessiert sich fortan nurmehr für die formalen Bezüge zwischen Licht, Struktur und Materialität« (Bruce Silverstein, zitiert nach Koetzle, S. 370). – Nahezu tadelloses Exemplar dieses Spätwerks.

44,3 : 27,5 cm. [24] Seiten, 6 Heliogravüren.

288  [Edward] Steichen. Eduard et Voulangis.

Schätzpreis/Estimate: € 450

Ausrufpreis/Starting bid: € 300

The early modernist Period. 1915 – 1923. Essay by Michael Torosian. Introduction by Howard Greenberg. Toronto, Lumiere Press 2011. Mit 16 montierten Abbildungen nach Fotografien. Originalhalbseidenband mit Rückenschild Buntpapierbezügen. Im Originalseidenschuber.

Eins von 50 unverkäuflichen Exemplaren der Howard Greenberg Gallery (Gesamtauflage 250). – Edward Steichen (1879–1973), anfänglich Maler, wandte sich erst später der Fotografie zu. Er gilt als Erneuerer des Genres und war einer der bestbezahlten Fotografen seiner Zeit. – Die Fotos entstanden in den Jahren 1915 bis 1923. – Joanna Steichen, Edward Steichens Witwe, präsentierte 2008 Howard Greenberg, dem Nachlassverwalter, acht auffallend schöne frühe Drucke, experimentelle Tönungs- und Mehrfachdrucke. Greenberg und Michael Torosian von Lumiere Press planten schon länge ein Buch über Steichens fotografisches Frühwerk und dessen Übergang von der malerischen zur fotografischen Bildnerei. In der Einleitung beschreibt Greenberg Steichen als einen »Alchemisten«, der Drucke schaffte, die »ungewöhnlich und einzigartig in einer noch nie gesehenen Weise sind, die ich nicht für möglich gehalten habe«. Steichens Experimente mit verschiedensten Druckmaterialien werden ausführlich beschrieben. Das handgeschöpfte Bütten von Cuthbert Mill und Armand und die Typographie in Zapfs Palatino ergänzen die in weichen und feintonigen Farben faksimilierten Fotografien. – Tadellos erhalten.

26,2 : 21,2 cm. [4], 52, [8] Seiten.

289  Susa Templin. Das Leporello vom »Putzen«.

Schätzpreis/Estimate: € 300

Ausrufpreis/Starting bid: € 200

Neun Fotografien (Agfa-Baryt). 1993. 20,0 : 28,2 cm. Signiert und datiert.

Die erste Publikation der 1965 in Hamburg geborenen Künstlerin, die damals noch an der Städelschule in Frankfurt studierte. – In ungenannter Auflage im Januar 1994 anlässlich einer Ausstellung im Forum der Frankfurter Sparkasse erschienen. – Je drei Aufnahmen auf einen Bogen Agfa Baryt-Papier abgezogen, gefalzt und zu einem Leporello montiert, dieses rückseitig signiert, datiert und betitelt. – In der Originalbox mit gestempeltem Titel und dem Geleitwort von Konstantin Adamopolous im Innendeckel.

290  Ana Cecilia Treviño – André und Elisa Breton.

Schätzpreis/Estimate: € 180

Ausrufpreis/Starting bid: € 120

Vier Porträtfotografien. Um 1965.

Ana Cecilia Treviño (1932–2002). Elisa et André, rue Fontaine. 1963. 18,0 : 12,5 cm. Rückseitig bezeichnet und mit »Excelsior«-Copyright-Stempel. Die mexikanische Excelsior-Journalistin wurde durch ihre Bildreportagen über Schriftsteller und Künstler bekannt. – Drei weitere Aufnahmen der Eheleute Breton in deren Bibliothek. Ein Bromsilber-Abzug (16,7 : 22,5 cm), auf Karton aufgezogen, und zwei Silbergelatineabzüge (18,0 : 12,5 cm), diese rückseitig mit unleserlichem Namen des Fotografen.

291  Vogue

Schätzpreis/Estimate: € 300 ( R7 )

Zuschlag/Hammerprice: € 300

Jubiläums-Portfolio. München, Vogue und Schirmer/Mosel 1999.

Eins von 2.000 nummerierten Exemplaren. – Die Mappe enthält 45 großformatige Offsetlithographien »mit den schönsten Fotos aus den ersten zwanzig Jahren der deutschen Vogue. – Eine Hommage an alle, die das Magazin zum Manifest des Glamour machten« (Titelblatt). – Gedruckt auf schweres BVSmatt von Scheufelen. – Mit teils mehreren Aufnahmen von Helmut Newton, Sheila Metzner, Tyen, Peter Lindbergh, Hiro, Arthur Elgort, Albert Watson, Karl Lagerfeld u. v. a., hier auch mit dem Porträt »Muse Lisa Lyon« von Robert Mapplethorpe, das aus rechtlichten Gründen aus dem Großteil der Auflage wieder entfernt werden musste. – Mit Titelblatt und einer Bildübersicht, alle Tafeln rückseitig typographisch betitelt. – Lose in der schwarzen Originalleinenkassette mit goldgeprägtem Titel.

292  Andy Warhol – Gerard Malanga and Andy Warhol. Screen Tests.

Schätzpreis/Estimate: € 1500

Zuschlag/Hammerprice: € 1000

A Diary. New York, Kulchur [and] Citadell Press 1967. Mit 54 Bildtafeln. Farbig illustrierte Originalbroschur.

Originalausgabe des berühmten »Foto«-Buchs mit 54 Porträtfilmsequenzen von Andy Warhol und Prosa-Lyrik seines Assistenten Gerard Malanga. – Zu den Porträtierten zählten Paul America, Ted Berrigan, Salvador Dali, Donovan, Allen Ginsberg, Paul Katz, Sally Kirkland, Jonas Mekas, Nico, Lou Reed, Phoebe Russell u. a. – Bei den »Screen Tests« wurde der zu Porträtierende vor eine Leinwand gesetzt und dann mit einer Kamera drei Minuten lang in Nahaufnahme gefilmt. – Im Gegensatz zu Castingaufnahmen versuchte Warhol so die innere Persönlichkeit auszuleuchten, mit teils irritierenden Folgen. – Jede Bildtafel mit einem vergrößerten Kontaktabzug von zwei bis drei Einzelbildern, gedruckt auf Transparentpapier, und mit einem vorgebundenen Textblatt. – Das Buch gilt heute als eines der ersten Dokumente für Andy Warhols Fotokunst. Es erschien zeitgleich mit seinem »Index Book«.

25,5 : 19,0 cm. [8] Seiten, 54 Tafeln, 54 Blätter, 1 leeres Blatt. – Broschur etwas berieben, Rücken brüchig. – Klebebindung des Buchblocks gelöst.

293  Andy Warhol. Index (book)

Schätzpreis/Estimate: € 1000

Zuschlag/Hammerprice: € 670

With the assistance of Stephen Shore, Paul Morrissey, Ondine, Nico. Several photographs by Nat Finkelstein, Christopher Cerf, Alan Rinzler […] Factory Fotos by Billy Name. New York, Random House 1967. Mit zehn Pop-Art-Beilagen. Schwarz-weißer Originalleinenband mit montierter Hologrammfolie auf dem Vorderdeckel und silbergeprägtem Rückentitel.

Erste Ausgabe des legendären Pop Art-Buches. – Eins von wohl 365 Exemplaren der Vorzugsausgabe im objektartig gestalteten Hardcovereinband. – Mit allen zehn Faltfiguren und Beilagen: Ritterburg, Ziehharmonika, Flugzeug, Federscheibe »Andy Warhol’s ›The Chelsea Girls’‹«, faltbarer Dodekaeder, Schallplatte, Faltnase, Hunt’s Tomato Paste-Dose, Abreißzettel, Luftballon. – »one of the most important and exuberant Pop art objects ever published. From its […] cover to the various pop-ups and […] to the stream-of-consciousness photographs by such artists as Billy Name and Nat Finkelstein, it is also one of the ultimate photobooks-as-objects. It is, in addition, the primary Factory photo album, one of the most authoritative biographies of Warhol and a supreme example of the diaristic photographic mode before there was a considered diaristic mode« (Parr/Badger).

28,0 : 21,5 cm. [68] Seiten, teils gefaltet. – Kleine Schabstelle an der Seitenkante des Vorderdeckels. – Der Lufballon zwischen den angrenzenden Blättern verklebt, die Ziehharmonika verstummt.

Parr/Badger II, 144-145. – Papiergesänge S. 43 (Abbildung)

294  Andy Warhol.

Schätzpreis/Estimate: € 500

Zuschlag/Hammerprice: € 400

Catalog of the Exhibition / October 1 – November 6, 1966. Introduction by Alan Solomon. Boston, Institute of Contemporary Art 1966. Mit zahlreichen Abbildungen. Illustrierte Originalbroschur.

Ausstellungskatalog. – Alan Solomon (1929–1970), Schriftsteller, Kunstkritiker und Ausstellungsmacher, war von 1962 bis 1964 Leiter des Jüdischen Museums in New York. Er war der Kommissar der Vereinigten Staaten für die Biennale 1964 in Venedig, 1967 bei der Expo in Montreal und kuratierte zahlreiche Ausstellungen namhafter Künstler wie Robert Rauschenberg, Jasper Johns, Jim Dine, Claes Oldenburg und Andy Warhol. – Tadellos erhalten.

30,0 : 22,3 cm. [24] Seiten.

295  M. Vorobeichic [Moï Ver]. The Ghetto Lane in Vilna.

Schätzpreis/Estimate: € 450

Ausrufpreis/Starting bid: € 300

65 Pictures. Preface by S. Chneour. Zürich/Leipzig, Orell Füssli 1931. Mit 64 Bildtafeln nach Fotografien und Fotomontagen. Originalhalbleinenband mit Fotoillustration auf beiden Deckeln.

Schaubücher 27. – Herausgegeben von Emil Schaeffer. – Englisch-hebräische Version, es erschienen noch deutsch-hebräisch und deutsch-jiddische Textvarianten. – 1927/28 hatte der weißrussische Fotograf Moï Ver (1904–1995) am Bauhaus studiert, bevor er nach Paris übersiedelte. Seine Fotocollagen aus dem Ghetto in Vilnius zeigte er 1929 auf einem zionistischen Kongress in Zürich, wo der Herausgeber der »Schaubuch«-Reihe darauf aufmerksam wurde. »Der experimentellste und zugleich für die Geschichte des Fotobuches bedeutendste Band der Reihe […] vereint in einmaliger Weise eine fast archaisch wirkende Motivwelt mit den avantgardistischen Darstellungsmitteln des Neuen Sehens. Sind die Aufnahmen mit ihren alle Perspektiven sprengenden Nah- und Schrägansichten schon bemerkenswert genug, besteht die Innovation vor allem in der Art der Bildpräsentation, die von ganzseitiger Wiedergabe über Ausschnitt und Freistellung bis hin zu Überschneidung, Montage und Sequenz reicht«. (Roland Jaeger). – Sehr schönes Exemplar.

19 : 13 cm. 8, 64, 8 Seiten. – Ecken minimal bestoßen.

Autopsie I, 326

296  M. Vorobeichic [Moï Ver]. Ein Ghetto im Osten · Wilna.

Schätzpreis/Estimate: € 300

Zuschlag/Hammerprice: € 200

65 Bilder. Eingeleitet von S. Chneour. Zürich/Leipzig, Orell Füssli 1931. Mit 64 Abbildungen auf Tafeln nach Fotografien und Fotomontagen. Originalhalbleinenband mit Fotoillustration auf beiden Deckeln.

Schaubücher 27. – Herausgegeben von Emil Schaeffer. – Deutsch-hebräische Version, es erschienen zwei weitere Textvarianten.

19 : 13 cm. 7, [1], 64, 6, [2] Seiten; 16 Seiten, 36 Tafeln. – Ränder leicht berieben.

Autopsie I, 326. – Heidtmann 15388

297  Der selige Kintopp.

Schätzpreis/Estimate: € 900

Zuschlag/Hammerprice: € 700

Asta Nielsen zu eigen. München, Heinrich F. S. Bachmair [1913]. Zweifach gefaltetes Blatt mit Titelholzschnitt.

Eins von 100 Exemplaren. – Auf Bütten. – »[…] ein kleines, dem damals noch jungen Kino gewidmetes, Druckwerk« (Jörg Schweinitz). – Die Anthologie vereint sechs Gedichte von Johannes R. Becher (2), Emmy Hennings, Karl Otten (2) und dem Verleger Bachmair (unter seinem Pseudonym Sebastian Scharnagl). – Der Titelholzschnitt stammt von Ernst Moritz Engert. – Sehr selten.

24,5 : 15,5 cm. 7, [1] Seiten. – Angestaubt.

Nicht bei Raabe und Raabe/Hannich-Bode, nicht bei Söhn, HDOG. – Vgl. Jörg Schweinitz, Eine Fundsache zum Verhältnis von literarischem Expressionismus und Kino, in: J. Paesch, Film, Fernsehen, Video und die Künste, 1994

298  Film – Jean Epstein. Bonjour Cinema.

Schätzpreis/Estimate: € 200

Zuschlag/Hammerprice: € 130

Paris, Éditions de la Sirène 1921. Mit zahlreichen blattgroßen Abbildungen und einigen Typographien als Zwischentitel. Illustrierte Originalbroschur.

Collection des tracts 6. – Erste Ausgabe. – Epsteins Ode an das Kino mit Beiträgen zu Charlie Chaplin, Anna Mazimova, Douglas Fairbanks und vielen anderem. – Am Anfang das originell gestaltete Inhaltsverzeichnis mit Anzeigen für cineastische Bücher. – Die künstlerische Ausstattung stammt von dem Futuristen Claude Dalbanne (1877–1964). – Epstein lernte an der von ihm geleiteten »Académie du cinéma« Buñuel kennen, der später in Epsteins »Mauprat« seinen ersten Filmauftritt haben sollte. – Sehr gutes, teils unaufgeschnittenes Exemplar.

18,0 : 11,5 cm. 118, [8] Seiten. – Das letzte Blatt und der Hinterumschlag etwas geknittert.

299  Film – Thea von Harbou. Metropolis.

Schätzpreis/Estimate: € 750 ( R7 )

Zuschlag/Hammerprice: € 500

Roman. 7. bis 11. Tausend Berlin, August Scherl [1928]. Grüner Originalleinenband mit Vergoldung und rot-goldenem Rückenschild. – Signiertes Exemplar.

Auf dem Vorsatzblatt 1928 von der Autorin signiert und datiert. – Bereits 1924 hatte Thea von Harbou das Manuskript an Fritz Lang gegeben, 1926 erschien die erste Buchausgabe, anlässlich der Filmuraufführung auch in einer signierten Vorzugsausgabe. – Die zweite Auflage in grünem Einband, wie der 1928 neu erschienene Harbou-Roman »Frau im Mond«.

19,0 : 13,0 cm. 273, [7] Seiten. – Rücken leicht verfärbt, minimal bestoßen.

Vgl. Rössler, Filmfieber S. 116

300  Film – Hans Richter. Dreams that Money can buy.

Schätzpreis/Estimate: € 400

Zuschlag/Hammerprice: € 270

This Film offers 7 Dreams shaped after the Vision 7 contemporary Artists. New York, Films International 1947. Mit Abbildungen nach Fotografien. Illustrierte Originalbroschur.

Filmbroschüre zu dem Experimentalfilm »Dreams that money can buy«, der von Hans Richter gedreht und von Peggy Guggenheim produziert wurde. Bei jeweils einer von sieben Traumsequenzen führten die Surrealisten Max Ernst, Fernand Leger, Man Ray, Marcel Duchamp, Alexander Calder und Hans Richter Regie. – Die Umschlagillustration nach einer Max Ernst-Collage aus »Une semaine de bonté«.

21,3 : 15,5 cm. [24] Seiten. – Ränder schwach gebräunt.