ChristianHesse

Lot 351 – 400 | Hesse-Auktionen
Lot 351 – 400

351  The Bear Press – Die dritte Reise Sindbads des Seefahrers.

€ 900

Farbholzschnitte von Esteban Fekete. Bayreuth 2006. Mit elf blattgroßen Farbholzschnitten. Gelber Original-Oasenziegenlederband mit goldgeprägtem Rückentitel, montiertem Farbholzschnitt auf dem Vorderdeckel und Seidenvorsätzen. Im gefütterten Originalschuber.

37. Druck der Bear Press Wolfram Benda. – Eins von 20 Exemplaren der Vorzugsausgabe mit dem elften Farbholzschnitt (Gesamtauflage 65). – Vom Künstler im Druckvermerk signiert. – Gesetzt aus der Mediaeval-Antiqua, als Blockbuch auf Bunkoshi-Japan gedruckt von der Offizin Haag-Drugulin, Leipzig. – Mit einem Nachwort von Esteban Fekete. – Die Holzschnitte sind Handdrucke des Künstlers, der Ölfarben als Druckfarbe benutzte.

22,3 : 14,0 cm. [8], 31, [7] Seiten. – Rücken kaum merklich verfärbt.

352  The Bear Press – Goethes Faust in ursprünglicher Gestalt.

€ 900

Radierungen von Eberhard Schlotter. Bayreuth 2007. Mit 20 teils farbigen Radierungen. Weinroter Originaloasenziegenlederband mit Seidenvorsätzen, sowie Deckel-, Rücken- und Kopfschnittvergoldung. Im gefütterten Originalschuber.

38. Druck der Bear Press Wolfram Benda. – Eins von 25 Exemplaren der Vorzugsausgabe mit der 20. Radierung (Gesamtauflage 150). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Gesetzt aus der halbfetten Romulus-Antiqua, gedruckt auf VL-Bütten von der Offizin Haag-Drugulin, Leipzig. – Mit einem Nachwort von Ulrich Schödlbauer.

29,8 : 20,0 cm. [8], 103, [9] Seiten.

353  The Bear Press – Jean Paul. Die wunderbare Geselschaft in der Neujahrsnacht.

€ 900

Schablithographien von Rolf Münzner. Bayreuth 2008. Mit sieben blattgroßen Schablithographien. Dunkelgrüner Originaloasenziegenlederband mit illustrierten Lederdeckelschildern und -rückenschild.

39. Druck der Bear Press Wolfram Benda. – Eins von 25 Exemplaren der Vorzugsausgabe mit der zusätzlichen siebten Lithographie (Gesamtauflage 150). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Gesetzt aus der Breitkopf-Fraktur, gedruckt auf Torinoko Kozu-Japan von der Offizin Haag-Drugulin, Leipzig. – Mit einem Nachwort von Norbert Miller.

25,1 : 15,4 cm. [6], 44, [6] Seiten.

354  The Bear Press – Theodor Storm. Bulemann’s Haus.

€ 900

Bayreuth 2009. Mit 20 Radierungen von Paul Mersmann, davon eine als Titelvignette, eine als Initial. Schwarzer Originalmaroquinband mit farbig intarsierter Vignette auf Vorder- und Rückendeckel, Seidenvorsätzen und Lederrückenschild. Im gefütterten Originalschuber.

40. Druck der Bear Press Wolfram Benda. – Eins von 25 Exemplaren der Vorzugsausgabe mit der zusätzlichen 20. Radierung (Gesamtauflage 120). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Gesetzt aus der Codex, gedruckt auf VL-Bütten von der Fischbachpresse, Texing. – Mit einem Nachwort des Künstlers. – Tadelloses Exemplar.

27,0 : 17,0 cm.[8], 44, [12] Seiten.

355  The Bear Press – Wolf von Niebelschütz. Ein Geisterfrühstück in Paris.

€ 900

Impressionen aus Frankreich. Lithographien von Rolf Escher. Bayreuth 2009. Mit 19 Lithographien, acht davon blatt-, vier doppelblattgroß, eine als Titelvignette. Neapelgelber Originalpergamentband mit schwarz geprägten Titeln und Seidenvorsätzen. Im gefütterten Originalschuber.

41. Druck der Bear Press Wolfram Benda, im Druckvermerk als 40. Druck bezeichnet, aber verzögert fertiggestellt. – Erste Ausgabe aus dem Nachlass. – Eins von 25 Exemplaren der Vorzugsausgabe mit der zusätzlichen 19. Lithographie (Gesamtauflage 150). – Druckvermerk vom Künstler signiert. – Gesetzt aus der Kleukens-Antiqua, gedruckt von der Fischbachpresse, Texing, auf VL-Bütten. – Mit einem Nachwort von Detlef Haberland. – »Frankreich hat für den Dichter Wolf von Niebelschütz zeit seines Lebens eine große, ja gewiß eine bestimmende Rolle gespielt. […] Selbst aus den kürzesten Essays ist sein verzweifelter Versuch auf Rettung des wenigen herauszulesen, was der Gegenwart in der Mitte seines schrecklichen 20. Jahrhunderts von dem Bewußtsein geistiger Zusammenhänge der Kultur Europas als Grundlage für deren Zukunft geblieben ist« (Nachwort). – Schönes Exemplar.

28,5 : 19,4 cm. [6], 57, [5] Seiten. – Winzige (Farb?)spritzer auf dem Vorderdeckel.

356  The Bear Press – Hugo von Hofmannsthal. Der Tod des Tizian.

€ 900

Bruchstück 1892. Radierungen von Eberhard Schlotter. Bayreuth 2011. Mit 13 Radierungen, acht davon blattgroß. Karmesinroter Originaloasenziegenlederband mit Negativ-Blindprägung, Seidenvorsätzen und vergoldeten Titeln. Im gefütterten Originalschuber.

42. Druck der Bear Press Wolfram Benda. – Eins von 25 Exemplaren der Vorzugsausgabe mit der zusätzlich beigelegten 14. Radierung (Gesamtauflage 150). – Druckvermerk vom Künstler signiert. – Gesetzt aus der Antiqua von Rudolf Koch, als Blockbuch gedruckt von der Fischbachpresse, Texing, auf Hosho-Japanpapier. – Mit einem Nachwort von Joachim Seng. – Tadellos schönes Exemplar.

28,2 : 19,4 cm. [6], 48, [8] Seiten, 1 Radierung.

357  The Bear Press – Friedrich Georg Jünger. Blaue Fahrt.

€ 900

Drei Erzählungen. Radierungen von Hubert Sommerauer. Bayreuth 2012. Mit 20 Radierungen, davon sechs ganzseitig und drei als farbige Initialen. Originaloasenziegenlederband mit intarsierter Vignette auf Vorder- und Rückendeckel, Deckel- und Rückenvergoldung, Seidenvorsätzen und Lederrückenschild. Im gefütterten Originalschuber.

43. Druck der Bear Press Wolfram Benda. – Erste Ausgabe aus dem Nachlass. – Eins von 25 Exemplaren der Vorzugsausgabe mit der zusätzlichen 20. Radierung (Gesamtauflage 120). – Druckvermerk vom Künstler signiert. – Gesetzt aus der Claudius von Rudolf Koch, gedruckt auf VL-Bütten auf der Fischbachpresse, Texing. – Druck der Radierungen von Gunter Staschik, Darmstadt. – Mit einem Nachwort von Andreas Geyer. – Tadellos erhalten.

28,9 : 19,3 cm. [8], 75, [8] Seiten. – Rücken unmerklich verfärbt.

358  The Bear Press – H. C. Artmann. Allerleirausch.

€ 1800

Neue schöne Kinderreime. Radierungen & Einband von Uwe Bremer. Bayreuth 2013. Mit 21 Radierungen, 19 davon koloriert, zwei als Initialen. Bordeauxroter Originalmaroquinband mit Seidenvorsätzen und vergoldetem Rückentitel; Vorderdeckel mit eingelassener Kupferplatte mit Zeichnung Bremers. Im gefütterten Originalschuber.

44. Druck der Bear Press Wolfram Benda. – Eins von zwölf römisch nummerierten Exemplaren der Luxusausgabe mit der zusätzlichen 21. Radierung und einer signierten und datierten Zeichnung, montiert auf dem Vorblatt (Gesamtauflage 150). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Gesetzt aus der Lectura-Antiqua, gedruckt auf VL-Bütten von der Fischbachpresse, Texing. – Mit einem Nachwort von Uwe Bremer.

28,9 : 19,6 cm. [8], 65, [9] Seiten.

359  The Bear Press – Paul Mersmann. Nachtfenster.

€ 900

Träume aus 50 Jahren. Radierungen von Paul Mersmann. Bayreuth 2013. Mit 20 Radierungen, davon eine blattgroß als Frontispiz, eine als Initiale. Grauer Originaloasenziegenlederband mit farbig intarsierter Vignette auf Vorder- und Rückendeckel, Seidenvorsätzen und vergoldetem Rückentitel. Im gefütterten Originalschuber.

45. Druck der Bear Press Wolfram Benda. – Erste Ausgabe. – Eins von 25 Exemplaren der Vorzugsausgabe mit der zusätzlichen 20. Radierung (Gesamtauflage 120). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Gesetzt aus der Diotima, gedruckt auf VL-Bütten von Gunter Staschik, Darmstadt. – Mit einem Nachwort von Ulrich Schödlbauer.

27,5 : 16,5 cm. [8], 68, [10] Seiten. – Rücken minimal verblasst.

360  The Bear Press – Paul Mersmann. Nachtfenster.

€ 2500

Träume aus 50 Jahren. Radierungen von Paul Mersmann. Bayreuth 2013. Mit 16 aquarellierten Radierungen, davon eine blattgroß als Frontispiz, und vier Aquarellen, eins davon als Initiale. Schwarzer Originalmaroquinband mit vergoldetem Rückentitel und Seidenvorsätzen. Auf dem Vorderdeckel eingelassene Kupferplatte mit farbigem Ölgemälde. Im gefütterten Originalschuber.

45. Druck der Bear Press Wolfram Benda. – Erste Ausgabe. – Unikales Luxusexemplar, bei dem drei Illustrationen und die Eingangsinitiale als originale Aquarelle ausgeführt wurden, 16 als aquarellierte Radierungen (Gesamtauflage 120). Eigentlich erschienen laut Druckvermerk sechs der zwölf Luxusexemplare mit Aquarellen, sechs nur mit Radierungen. – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Gesetzt aus der Diotima, gedruckt auf VL-Bütten von Gunter Staschik, Darmstadt. – Mit einem Nachwort von Ulrich Schödlbauer. – »Mersmanns Bilderwelt erzählt keine Geschichten, sie macht Geschichten […] Als Maler, Zeichner, Illustrator, Bildhauer und Literat hat Paul Mersmann, Jahrgang 1929, ein beachtliches Œuvre geschaffen, das in vieler Hinsicht noch der Erschließung harrt.« (Nachwort). – Sehr schönes Exemplar.

27,5 : 16,5 cm. [8], 68, [10] Seiten.

361  The Bear Press – Franz Kafka. Betrachtung.

€ 900

Radierungen von Jan Peter Tripp. Bayreuth 2014. Mit 19 blattgroßen Radierungen. Anthrazitfarbener Originalkalblederband mit farbigen Lederintarsien auf dem Vorderdeckel, Blindprägung und Seidenvorsätzen. Im gefütterten Originalschuber.

46. Druck der Bear Press Wolfram Benda. – Eins von 25 Exemplaren der Vorzugsausgabe mit der zusätzlichen 19. Radierung (Gesamtauflage 120). – Im Druckvermerk vom Künstler und Günter Kunert, dem Verfasser des Nachworts, signiert. – Gesetzt aus der Marathon von Rudolf Koch, gedruckt auf VL-Bütten von der Fischbachpresse, Texing. – Die Radierungen druckte Reinhard Rössler, Hohenossig.

28,7 : 19,5 cm. [6], 57, [9] Seiten.

362  The Bear Press – Franz Kafka. Betrachtung.

€ 2500

Radierungen von Jan Peter Tripp. Bayreuth 2014. Mit 19 blattgroßen Radierungen. Grauer Originalpergamentband mit Seidenvorsätzen. Im gefütterten Originalschuber.

46. Druck der Bear Press Wolfram Benda. – Eins von zwölf römisch nummerierten Exemplaren der Luxusausgabe, mit einer farbigen und signierten Temperazeichnung, montiert auf das Vorblatt, und der zusätzlichen 19. Radierung (Gesamtauflage 120). – Im Druckvermerk vom Künstler und Günter Kunert, dem Verfasser des Nachworts, signiert. – Gesetzt aus der Marathon von Rudolf Koch, gedruckt auf VL-Bütten von der Fischbachpresse, Texing. – Die Radierungen druckte Reinhard Rössler, Hohenossig. – Tadellos und einer der gesuchtesten Luxusdrucke der Presse.

28,7 : 19,5 cm. [6], 57, [9] Seiten.

363  The Bear Press – Ernst Jünger. Annäherungen.

€ 900

Radierungen von Hubert Sommerauer. Bayreuth 2016. Mit 21 Radierungen, davon acht blattgroß, eine als Frontispiz. Kobaltblauer Originaloasenziegenlederband mit Vergoldung, montierter Vorderdeckelvignette und Seidenvorsätzen. Im gefütterten Originalschuber.

47. Druck der Bear Press Wolfram Benda. – Eins von 25 Exemplaren der Vorzugsausgabe mit der zusätzlichen 21. Radierung (Gesamtauflage 120). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Gesetzt aus der Goudy Old Style, gedruckt auf Torinoku Kozu-Japan von Thomas Siemon, Leipzig. – Mit einem Nachwort von Albert Hofmann.

29,2 : 19,4 cm. [6], 74, [12] Seiten. – Rücken kaum merklich verfärbt.

364  The Bear Press – Ernst Jünger. Annäherungen.

€ 1800

Radierungen von Hubert Sommerauer. Bayreuth 2016. Mit 21 Radierungen, davon acht blattgroß, eine als Frontispiz. Originalpergamentband mit montierter Zeichnung auf dem Vorderdeckel, vergoldetem Rückentitel und Seidenvorsätzen. Im gefütterten Originalschuber.

47. Druck der Bear Press Wolfram Benda. – Eins von zwölf römisch nummerierten Exemplaren der Luxusausgabe mit einer signierten, auf dem Vorblatt montierten Zeichnung und der zusätzlichen 21. Radierung (Gesamtauflage 120). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Gesetzt aus der Goudy Old Style, gedruckt auf Torinoku Kozu-Japan von Thomas Siemon, Leipzig. – Die Radierungen druckte Götz Spieß, Hamburg. – Mit einem Nachwort von Albert Hofmann.

29,2 : 19,4 cm. [6], 74, [12] Seiten. – Hinterdeckel mit kaum merklicher Schabspur (vom Schuber).

365  The Bear Press – Gérard de Nerval. Constantinopel bei Nacht.

€ 900

Lithographien von Rolf Escher. Bayreuth 2016. Mit 30 Lithographien, davon 23 blattgroß, eine als Frontispiz. Terracottafarbener Originaloasenziegenlederband mit schwarzem Rückenschild, Seidenvorsätzen und goldgeprägten Titeln. Im gefütterten Originalschuber. – Widmungsexemplar.

48. Druck der Bear Press Wolfram Benda. – Eins von 25 Exemplaren der Vorzugsausgabe mit der zusätzlichen 30. Lithographie (Gesamtauflage 120). – Druckvermerk mit Signatur, Vortitelblatt mit Widmung des Künstlers. – Gesetzt aus der Scotch-Roman-Kursiv, gedruckt auf VL-Bütten von der Offizin Haag-Drugulin, Dresden. – Übersetzung von Wolfram Benda. – Mit einem Nachwort von Norbert Miller.

28,8 : 19,9 cm. [8], 87, [9] Seiten.

366  The Bear Press – Joseph Conrad. Jugend.

€ 900

Radierungen von Jan Peter Tripp. Bayreuth 2018. Mit elf Radierungen, neun davon doppelblattgroß, eine als Frontispiz. Blauer Originaloasenziegenlederband mit eingelassener Kupferplatte auf dem Vorderdeckel, vergoldetem Rückentitel und Seidenvorsätzen. Im gefütterten Originalschuber.

49. Druck der Bear Press Wolfram Benda. – Eins von 25 Exemplaren der Vorzugsausgabe mit der zusätzlichen elften Radierung (Gesamtauflage 120). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Gesetzt aus der Fontana-Antiqua, gedruckt auf Zerkall-Bütten von der Offizin Haag-Drugulin, Dresden. – Die Radierungen druckte Michael Rausch, Windesheim. – Übersetzung und Nachwort von Wolfram Benda.

26,9 : 16,6 cm. [8], 95, [9] Seiten.

367  The Bear Press – Hanns Heinz Ewers. Die Herzen der Könige.

€ 900

Radierungen von Paul Mersmann. Bayreuth 2017. Mit zwölf einfarbig aquarellierten Radierungen, eine davon als Initial. Schwarzer Originaloasenziegenlederband mit farbig intarsierten Deckelvignetten, vergoldetem Rückentitel und Seidenvorsätzen. Im gefütterten Originalschuber.

50. Druck der Bear Press. – Eins von 25 Exemplaren der Vorzugsausgabe mit der zusätzlichen zwölften Radierung (Gesamtauflage 120). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Gesetzt aus der Bodoni-Kursiv, gedruckt auf Zerkall-Bütten von Klaus Raasch, Hamburg. – Mit einem Nachwort des Verlegers.

26,8 : 17,0 cm. [8], 39, [9] Seiten.

368  The Bear Press – Jean Paul. Des todten Shakespear’s Klage. Rede des todten Christus.

€ 450

[Bayreuth] 1986. Hellbrauner Originalkalblederband mit Blindprägung und vergoldeten Titeln. Im gefütterten Originalschuber.

Zweiter Sonderdruck der Bear Press Wolfram Benda. – Eins von 25 Exemplaren der Vorzugsausgabe im Ledereinband und auf Japanpapier (Gesamtauflage 500). – Gesetzt aus der Walbaum-Antiqua von der Offizin Poeschel, Eschwege.

26,3 : 17,9 cm. [6], 27, [11] Seiten. – Rücken kaum merklich verblasst.

369  The Bear Press – Caspar Walter Rauh. Schwierige Verzauberung.

€ 450

Phantasiestücke. Bayreuth 1987. Flexibler Originalpergamentband, Deckelvignette und Rückentitel vergoldet. Im gefütterten Originalschuber.

Dritter Sonderdruck der Bear Press Wolfram Benda. – Eins von 50 Exemplaren der Vorzugsausgabe im Pergamenteinband (Gesamtauflage 350). – Gesetzt aus der Romanisch-Antiqua, gedruckt auf Van Gelder-Bütten von der Offizin Poeschel, Eschwege. – Die Phantasiestücke des fränkischen Künstlers Rauh (1912–1983) entstanden in den Nachkriegsjahren für die eigenen Kinder. Sie wurden in den 1950er Jahren teilweise in verschiedenen Zeitungen veröffentlicht. Die Sammlung von Wolfram Benda, erschienen anlässlich des 75. Geburtstags des Schriftstellers, bildet die erste Gesamtausgabe.

22,5 : 14,7 cm. [14], 89, [15] Seiten.

Spindler 73.12

370  The Bear Press – Robert Louis Stevenson. Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde.

€ 450

Mit 43 Zeichnungen von Wilhelm M. Busch. Bayreuth 1988. Mit 43 Illustrationen, davon neun blattgroß. Tiefblauer Originalkalblederband mit blindgeprägtem Linienmuster. Rückentitel und Deckelvignette vergoldet. Im Originalschuber.

Vierter Sonderdruck der Bear Press Wolfram Benda. – Eins von 30 Vorzugsexemplaren (Gesamtauflage 350). – Gesetzt aus der Sabon-Antiqua, gedruckt auf Zerkall-Bütten von der Offizin Poeschel, Eschwege. – Übertragen und mit einem Nachwort von Wolfram Benda.

25,2 : 17,8 cm. [8], 151, [9] Seiten. – Hinterdeckel mit kaum sichtbarer Schabspur (vom Schuber). Rücken minimal verfärbt.

371  The Bear Press – Jakob Haringer. Über die Liebe zu Büchern.

€ 450

[Bayreuth] 1990. Brauner Originalkalblederband mit Blindprägung und vergoldeten Titeln. Im gefütterten Originalschuber.

Achter Sonderdruck der Bear Press Wolfram Benda. – Eins von 25 Exemplaren der Vorzugsausgabe im Ledereinband (Gesamtauflage 350). – Gesetzt aus der Akzidenz-Grotesk, gedruckt auf Zerkall-Bütten von der Offizin Haag-Drugulin, Leipzig.

27,0 : 17,7 cm. [4], 13, [6] Seiten. – Rücken kaum merklich verblasst.

372  The Bear Press – [François de] La Rochefoucauld. Maximen und Reflexionen.

€ 450

Bayreuth 1991. Kupferfarbener Originalpergamentband mit Deckel- und Rückenschild, goldgeprägten Titeln und Kopfgoldschnitt. Im gefütterten Originalschuber mit Lederkanten.

Neunter Sonderdruck der Bear Press Wolfram Benda. – Eins von 25 Exemplaren der Vorzugsausgabe in Pergament (Gesamtauflage 350). – Gesetzt aus der Didot-Kursiv, gedruckt auf Van Gelder-Bütten von der Offizin Andersen Nexö, Leipzig. – Übersetzung von Wolfram Benda. – Sehr selten.

22,3 : 14,6 cm. [2], 105, [5] Seiten. – Kanten kaum merklich berieben.

373  The Bear Press – Quirinus Kuhlmann. D. Funffzehn Gesänge.

€ 450

[Bayreuth] 1992. Hellbrauner Originalsaffianlederband mit roten Lederapplikationen. Titel- und Kopfschnitt vergoldet. Im gefütterten Originalschuber.

Zehnter Sonderdruck der Bear-Press. – Eins von 25 Exemplaren der Vorzugsausgabe im Ledereinband (Gesamtauflage 350). – Gesetzt aus der Luther-Fraktur, gedruckt auf Lana-Velin-Bütten von der Offizin Andersen-Nexö, Leipzig. – Quirinus Kuhlmann (1651–1689) wandelte sich vom erfolgreichen Barockdichter zum eifrig missionierenden Mystiker. In Moskau 1689 denunziert, wurde er dort gefoltert und als Ketzer verbrannt.

25,5 : 16,9 cm. 51, [3] Seiten.

374  The Bear Press – Edgar Allan Poe. Das Maskenspiel vom roten Tod.

€ 450

Aquarelle von Hubert Sommerauer. Bayreuth 2000. Mit sieben montierten Farbabbildungen nach Aquarellen. Leuchtend roter Originaloasenziegenlederband mit Deckelvignette und Rückenschild, beide vergoldet und montiert. Im Originalschuber.

13. Sonderdruck der Bear Press Wolfram Benda. – Eins von 30 Exemplaren der Vorzugsausgabe in Leder (Gesamtauflage 350). – Gesetzt aus Walter Tiemanns Orpheus, gedruckt auf Zerkall-Bütten von der Offizin Haag-Drugulin, Leipzig. – Erste Ausgabe dieser Übertragung von Wolfram Benda.

28,5 : 19,3 cm. [2], 20, [6] Seiten. – Rücken minimal verblasst.

375  The Bear Press – Hugo von Hofmannsthal. Weltgeheimnis.

€ 450

Gedichte. [Bayreuth] 1999. Orangefarbener Originaloasenziegenlederband mit goldgeprägtem Rücken- und Deckeltitel und Kopfgoldschnitt. Im gefütterten Originalschuber.

14. Sonderdruck der Bear Press Wolfram Benda. – Eins von 30 Exemplaren der Vorzugsausgabe in Leder (Gesamtauflage 350). – Gesetzt aus der Centaur-Antiqua, gedruckt auf Hahnemühle-Bütten von der Fischbachpresse, Texing.

28,5 : 19,4 cm. [8], 30, [10] Seiten.

376  The Bear Press – Wolf von Niebelschütz. Die weiße Kunst.

€ 450

Bayreuth 2003. Weißer Originalkalblederband mit blindgeprägten Filetenmustern und Titeln. Im gefütterten Originalschuber.

15. Sonderdruck der Bear Press Wolfram Benda. – Eins von 30 Exemplaren der Vorzugsausgabe im Ledereinband (Gesamtauflage 350). – Gesetzt aus der Van-Dijk-Antiqua, gedruckt auf Hahnemühle-Bütten von der Offizin Haag-Drugulin, Leipzig.

29,7 : 23,3 cm. [4], 13, [3] Seiten. – Rücken leicht verfärbt.

377  The Bear Press – Friedrich Georg Jünger. Nichts und Etwas.

€ 450

Essays. Bayreuth 2008. Mit einem montierten Frontispiz nach einer Zeichnung von Stephan Klenner-Otto. Flexibler Originalpergamentband im gefütterten Originalschuber.

16. Sonderdruck der Bear Press Wolfram Benda. – Eins von 30 Exemplaren der Vorzugsausgabe in Pergament (Gesamtauflage 350). – Gesetzt aus der Bembo-Antiqua, gedruckt auf Zerkall-Bütten von der Offizin Haag-Drugulin, Leipzig. – Erstdrucke aus dem Nachlass.

26,5 : 17,8 cm. [8], 38, [10] Seiten.

378  The Bear Press – Paul Mersmann. Harsdörffer-Etüden

€ 450

oder Unsachgemäße Gedanken-Stükke & Kunst-Ergäntzungen zum Kunstverständigen Discurs von der edlen Mahlerey von Georg Philipp Harsdörffer. Aquarelle von Paul Mersmann. Bayreuth 2013. Mit farbigen Textabbildungen nach Aquarellen. Originalpergamentband mit vergoldetem Rückentitel und Aquarell auf dem Vorderdeckel. Im gefütterten Originalschuber.

18. Sonderdruck der Bear Press Wolfram Benda. – Eins von 30 Exemplaren der Vorzugsausgabe im bemalten Pergamenteinband und mit dem Aquarell auf dem Vortitelblatt (Gesamtauflage 100). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Gesetzt aus Rialto-Schriften, gedruckt auf Zerkall-Bütten von der Fischbachpresse, Texing. – Sehr selten.

26,5 : 17,3 cm. [8], 79, [9] Seiten.

379  The Bear Press – Jean Paul. Leben des vergnügten Schulmeisterleins Maria Wuz in Auenthal.

€ 450

Eine Art Idylle. Buntstiftzeichnungen von Stephan Klenner-Otto. Bayreuth 2014. Mit acht farbigen Abbildungen nach Zeichnungen, eine davon als Initial, sieben blattgroß. Ockerfarbener Originalmaroquinband mit goldgeprägten Titeln und Seidenvorsätzen, auf dem Vorderdeckel eingelassene Kupferplatte mit farbigem Ölgemälde. Im gefütterten Originalschuber.

19. Sonderdruck der Bear Press Wolfram Benda. – Eins von 30 Exemplaren der Vorzugsausgabe im Ledereinband (Gesamtauflage 200). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Gesetzt aus der Rialto-Kursiv, gedruckt auf Zerkall-Bütten von der Fischbachpresse, Texing. – Mit einem Nachwort von Kurt Wölfel.

26,9 : 16,8 cm. [8], 79, [9] Seiten.

380  The Bear Press – Neun Sonderdrucke.

€ 450

[Bayreuth] 1985–2014. Sieben Originalpapp-, zwei Originalleinenbände, alle mit goldgeprägten Titeln.

I. Erster Sonderdruck. Shaftesbury. Naturhymnus. Übertragen von Herder. 1985. 500 Exemplare. – II. Zweiter Sonderdruck. Jean Paul. Des todten Shakespear’s Klage. Rede des todten Christus. 1986. 500 Exemplare. – III. Fünfter Sonderdruck. Abbé Galiani. Gespräch über die Frauen. 1988. 350 Exemplare. – IV. Sechster Sonderdruck. T. J. Cobden-Sanderson. Das Ideale Buch oder das Schöne Buch. 1989. 300 Exemplare. – V. Siebter Sonderdruck. E. T. A. Hoffmann. Don Juan. Eine fabelhafte Begebenheit, die sich mit einem reisenden Enthusiasten zugetragen. 1990. 350 Exemplare. – VI. Achter Sonderdruck. Jakob Haringer. Über die Liebe zu Büchern. 1990. 350 Exemplare. – VII. 14. Sonderdruck. Hugo von Hofmannsthal. Weltgeheimnis. Gedichte. 1999. 350 Exemplare. – VIII. 18. Sonderdruck. Paul Mersmann. Harsdörffer-Etüden. 2013. 100 Exemplare. Mit Tuschzeichnung. – IX. 19. Sonderdruck. Jean Paul. Leben des vergnügten Schulmeisterleins Maria Wuz in Auenthal. Eine Art Idylle. 2014. 200 Exemplare. – Alle tadellos erhalten.

381  Burgart-Presse – Reflexionen.

€ 1500

I [bis] X. Karl-Marx-Stadt, später (wieder) Chemnitz, Edition Galerie Oben 1985–1997. Mit zahlreichen signierten Graphiken. Originalpappbände (ein -halblederband) zusammen in -kassette (Ludwig Vater, Jena).

Jeweils eins von 100 Exemplaren (IV eins der Künstlerexemplare). – Herausgegeben von Jens Henkel und Gunar Bartel (I–III), Jens Henkel und Bernd Weise (IV und V) und der Burgart-Presse Rudolstadt (ab VI). – I: Alfred Traugott Mörstedt. Mit radierter Titelvignette und vier kolorierten Radierungen, alle nummeriert, signiert und datiert. 1985. – II: Thomas Ranft. Mit radierter Titelvignette und elf Radierungen, zehn bezeichnet, alle signiert. 1986. – III: Wolfgang Henne. Mit einem Prägedruck auf Stanniol, zehn teils farbigen Linolschnitten, vier Siebdrucken und fünf Lithographien. 1987. – IV: Horst Sagert. Mit acht Radierungen, alle signiert. 1988. – V: Ulrich Tarlatt. Mit 19 Holzschnitten, davon eine Titelvignette, fünf farbig und einem zusätzlichen beigelegten Holzschnitt. 1989. – VI: Horst Hussel. Mit sieben Radierungen, davon eine Titelvignette, fünf signiert. 1990. – VII: Steffen Volmer. Kopfüberlos. Mit neun Lithographien und sieben Linolschnitten, sieben davon signiert. 1991. – VIII: Claus Weidensdorfer. Mit neun Radierungen, eine davon als Titelvignette. Druckvermerk signiert. 1992. – IX: Olaf Wegewitz. Mit elf Farblithographien, neun Holzschnitten, drei Radierungen, einem Faltobjekt und einem montierten Pflanzenblatt. 1993. – X: Carsten und Olaf Nicolai. Mit einer Fotografie, 21 Lithographien und drei Kombinationsdrucken (Serigraphie/Lithographie). 1997. Im Druckvermerk signiert. – Die Buchreihe erschien seit 1985 in der legendären »Galerie Oben« in Karl-Marx-Stadt/Chemnitz. Die Künstler erhielten in der Buchreihe die Gelegenheit, sich in Bild, eigenem Text und Selbstporträt darzustellen. – Vollständige Reihen sind sehr selten zu finden.

21,4 : 22,5 cm.

Henkel/Russ B 103, 124, 48.23, 130 und 159.3 1

382  Burgart-Presse – Walter Jens. Das A und das O. Die Offenbarung des Johannes.

€ 300

Mit Originalholzschnitten von Karl-Georg Hirsch. Rudolstadt 1991. Mit 20 Holzschnitten im Text, davon sieben blattgroß. Originalhalbpergamentband (Ludwig Vater, Jena).

Erster Druck der Burgart-Presse. – Eins von 30 Exemplaren der Ausgabe B mit einem zusätzlich beigelegten signierten Holzschnitt (Gesamtauflage 230). – Im Druckvermerk von Verfasser und Künstler signiert. – Auf Bütten. – Gesetzt aus der Leipziger Antiqua. – Als Blockbuch gedruckt und gebunden. – Die Neuübersetzung der Apokalypse erschien zuerst 1987 im Stuttgarter Radius-Verlag.

39 : 28 cm. 55, [1] Seiten. – Exlibris. Vorderes Vorsatzblatt vertikal geknickt.

Kästner/Lübbert A 75.1 c

383  Burgart-Presse – Annerose Kirchner. Zwischen den Ufern.

€ 900

Holzrisse von Werner Wittig. Rudolstadt 1991. Mit sieben Holzrissen, alle blattgroß, einer farbig und signiert. Originalhalbpergamentband (Ludwig Vater, Jena).

Zweiter Druck der Burgart-Presse. – Eins von 50 Exemplaren der Vorzugsausgabe mit dem siebten, farbigen Holzriss, einem Handabzug des Künstlers (Gesamtauflage 230). – Im Druckvermerk von Dichterin und Künstler signiert. – Als Blockbuch gedruckt und gebunden. – Werner Wittig (geboren 1930 in Chemnitz) studierte, gefördert durch den Direktor der Chemnitzer Kunstsammlungen Friedrich Schreiber-Weigand, an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden, unter anderem bei Hans Theo Richter und Max Schwimmer. In den 1970er Jahren entwickelte er die Technik des Holzrisses. – Annerose Kirchner (geboren 1951) veröffentlicht seit 1974 Lyrik und Prosa. – Tadellos.

37,0 : 30,0 cm. [26] Seiten.

384  Burgart-Presse – Wolfgang Henne. Der Anstaltsstempel.

€ 600

Rudolstadt 1991. Mit einer Lithographie, zwei Linolschnitten und drei Farbserigraphien (alle signiert und blattgroß) sowie 14 Klischeedrucken von Wolfgang Henne. Illustrierter Originalhalbleinenband (Ludwig Vater, Jena).

Dritter Druck der Burgart-Presse. – Eins von 20 Exemplaren der Vorzugsausgabe A mit einer zusätzlich beigegebenen signierten Handzeichnung (Gesamtauflage 150). – Texte und Graphik von Wolfgang Henne. – Der Text- und Klischeedruck erfolgte bei Hahndruck Kranichfeld, deren reicher Klischeebestand Ausgangspunkt für dieses Künstlerbuch war. – Die Zeichnung wurde den Vorzugsexemplaren in einer roten Kunstledermappe mit Goldprägung, einer originalen Auszeichnungsmappe des Ministeriums für Staatssicherheit, beigegeben.

44,5 : 32,0 cm. [58] Seiten.

385  Burgart-Presse – Harald Gerlach. Einschlüsse. Aufbrüche.

€ 300

Blätter zu sechs Monaten deutscher Geschichte. Rudolstadt 1991. Mit sieben kolorierten signierten Radierungen von Alfred Traugott Mörstedt. Originalhalblederband mit Buntpapierbezug (Ludwig Vater, Jena).

Vierter Druck der Burgart-Presse. – Eins von 50 Exemplaren der Vorzugsausgabe B mit einer achten, zusätzlich beigelegten Radierung, signiert, nummeriert und betitelt (Gesamtauflage 230). – Druckvermerk von Verfasser und Künstler signiert. – Die Radierungen auf Hahnemühle-Bütten. – Das Bezugspapier des Einbands entwarf der Künstler. – Harald Gerlach (1940–2001) »kommentiert« mit seinen Texten vom 8. Oktober 1989 bis zum 18. März 1990 den Umbruch in der DDR vom Mauerfall bis zur ersten freien Volkskammerwahl. »Das große chinesische Reich wurde ein Opfer der Mauer, die es bewahren sollte. Scheitern heißt, Gewohnheiten annehmen«.

27,3 : 31,3 cm. [36] Seiten, 8 Radierungen.

386  Burgart-Presse – ABC – Drucksachen.

€ 400

Wolfgang Henne [und] Steffen Volmer. Rudolstadt 1993. Mit 38 meist mehrfarbigen Serigraphien. Originalhalblederband mit geprägtem Rückentitel (Ludwig Vater, Jena). Im Originalschuber.

Fünfter Druck der Burgart-Presse. – Eins von 30 Exemplaren der Vorzugsausgabe A mit einer zusätzlich eingebundenen Zeichnung von Wolfgang Henne (Gesamtauflage 180), hier getrüffelt mit der signierten Gemeinschaftsarbeit der beiden Künstler als lose Beilage (war den Exemplaren der Vorzugsausgabe B vorbehalten). – Das Künstlerbuch ist ein Gemeinschaftswerk von Wolfgang Henne und Steffen Volmer und Ergebnis einer langjährigen Künstlerfreundschaft. Seine alphabetische Anordnung und Gestaltung erinnert an historische ABC-Bücher.

30,5 : 47,5 cm. [138] Seiten.

Isphording II, 109

387  Burgart-Presse – ABC – Drucksachen.

€ 250

Wolfgang Henne [und] Steffen Volmer. Rudolstadt 1993. Mit 38 meist mehrfarbigen Serigraphien. Originalhalblederband mit geprägtem Rückentitel (Ludwig Vater, Jena).

Fünfter Druck der Burgart-Presse. – Eins von 80 Exemplaren der Ausgabe C (Gesamtauflage 180), getrüffelt mit der signierten Gemeinschaftsarbeit der beiden Künstler als lose Beilage (war den Exemplaren der Vorzugsausgabe B vorbehalten). – Das Künstlerbuch ist ein Gemeinschaftswerk von Wolfgang Henne und Steffen Volmer und Ergebnis einer langjährigen Künstlerfreundschaft. Seine alphabetische Anordnung und Gestaltung erinnert an historische ABC-Bücher.

30,5 : 47,5 cm. [138] Seiten.

Isphording II, 109

388  Burgart-Presse – Kerstin Hensel. Kahlkuss.

€ 600

Holzstiche Karl-Georg Hirsch. Rudolstadt 1993. Mit 17 Holzstichen. Originalkalblederband mit orange- und blindgeprägten Titeln (Ludwig Vater, Jena).

Sechster Druck der Burgart-Presse. – Eins von 20 Exemplaren der absoluten Vorzugsausgabe A mit einer zusätzlich beigelegten signierten Zeichnung, einem eigenhändigen Gedicht von Kerstin Hensel und in Ganzleder gebunden (Gesamtauflage 260). – Impressum von Autorin, Künstler und Buchgestalter (Gert Wunderlich) signiert. – Druck der Holzstiche auf orangefarbenem Japan. – Als Blockbuch gedruckt und gebunden. – Die Gedichte »Gänze des Lebens« und »Auf dem Alex der Zirkus Konkurs« sind Erstveröffentlichungen.

30,0 : 17,5 cm. [2], 47, [5] Seiten.

389  Burgart-Presse – Arkanum.

€ 300

Aus den nachgelassenen Papieren des Herrn R* herausgegeben von Jörg Kowalski. Linolschnitte von Klaus Süß. Rudolstadt 1992. Mit neun farbigen Linolschnitten. Farbig illustrierter Originalpappband mit farbig illustrierten Deckeln. Im Schuber.

Siebter Druck der Burgart-Presse. – Eins von 30 Exemplaren der Vorzugsausgabe B mit einem zusätzlich beigelegten Linolschnitt und einer handschriftlichen Arbeitsnotiz von Jörg Kowalski (Gesamtauflage 180). – Impressum von Autor und Künstler signiert. – Die Linolschnitte wurden von Klaus Göbel, Chemnitz, auf der Handpresse gedruckt. – »Im alchimistischen Sinne ist Arkanum das Geheimnis eines Wissens von unendlicher Tragweite, im weiten Sinne ein Mittel, das alle Krankheiten und Leiden zu heilen vermag. Die vom Autor ›erfundenen‹ Papiere eines seltsamen alten Mannes fügen sich zu einem Text, der geprägt ist von Fiktion und Spiel. […] Der Chemnitzer Künstler Klaus Süß hat diese Bildwelt in faszinierende Farblinolschnitte umgesetzt, die in der seltenen Technik des ›verlorenen Schnittes‹ gedruckt sind.« (burgart-presse.de).

40,5 : 32,0 cm.

390  Burgart-Presse – Friederike Mayröcker und Olaf Nicolai. Nimbus der Kappe.

€ 900

Rudolstadt 1993. Mit Lithographien, Ausstanzungen und Prägedrucken von Olaf Nicolai, teilweise ausklappbar. Originalhalbleinenband mit vergoldeten Titeln (Cornelia Ahnert, Chemnitz).

Achter Druck der Burgart-Presse. – Eins von 20 Exemplaren der Vorzugsausgabe A mit einem zusätzlichen handschriftlichen Text von Friederike Mayröcker und einer Handzeichnung von Olaf Nicolai (Gesamtauflage 140). – Impressum von Künstler und Autorin signiert. – Gesamtgestaltung in Zusammenarbeit von Olaf Nicolai und Cornelia Ahnert. – Handsatz, Druck auf Hahnemühle-Antik-Bütten. – Druck der Lithographien von Klaus Göbel, Chemnitz. – »Das gemeinsame Buchprojekt geht auf eine Begegnung der beiden Künstler im Frühjahr 1991 zurück. Angeregt von drei Materialbüchern des Leipziger Künstlers verfasste Friederike Mayröcker den elfteiligen Textzyklus. Dieser bildet nun die Grundlage für die Gestaltung des Buches, wird selbst Material für die Arbeiten von Olaf Nicolai. In dieser Form werden die ›klassischen‹ Rollen des Autors und des Illustrators neu verteilt. Zwei gegenständige Buchblöcke lassen durch Ausstanzungen und Mehrfachfaltungen der Seiten ungewöhnliche Möglichkeiten zum Lesen und Betrachten des Buches zu.« (Burgart-Presse).

33,5 : 29,8 cm.

391  Burgart-Presse – Friederike Mayröcker und Olaf Nicolai. Nimbus der Kappe.

€ 400

Rudolstadt 1993. Mit Lithographien, Ausstanzungen und Prägedrucken von Olaf Nicolai, teilweise ausklappbar. Originalhalbleinenband mit vergoldeten Titeln (Cornelia Ahnert, Chemnitz).

Achter Druck der Burgart-Presse. – Eins von 80 Exemplaren der Ausgabe B mit einer zusätzlichen beigegebenen Farblithographie (Gesamtauflage 140). – Impressum von Künstler und Autorin signiert. – Gesamtgestaltung in Zusammenarbeit von Olaf Nicolai und Cornelia Ahnert. – Handsatz, Druck auf Hahnemühle-Antik-Bütten. – Druck der Lithographien von Klaus Göbel, Chemnitz. – »Das gemeinsame Buchprojekt geht auf eine Begegnung der beiden Künstler im Frühjahr 1991 zurück. Angeregt von drei Materialbüchern des Leipziger Künstlers verfasste Friederike Mayröcker den elfteiligen Textzyklus. Dieser bildet nun die Grundlage für die Gestaltung des Buches, wird selbst Material für die Arbeiten von Olaf Nicolai. In dieser Form werden die ›klassischen‹ Rollen des Autors und des Illustrators neu verteilt. Zwei gegenständige Buchblöcke lassen durch Ausstanzungen und Mehrfachfaltungen der Seiten ungewöhnliche Möglichkeiten zum Lesen und Betrachten des Buches zu.« (Burgart-Presse).

33,5 : 29,8 cm.

392  Burgart-Presse – Heinz Czechowski. Unstrutwärts.

€ 300

Mit Holzschnitten von Claus Weidensdorfer. Rudolstadt 1994. Mit acht Holzschnitten, sieben davon blattgroß. Originalhalblederband mit farbigen Holzschnitt-Deckelbezügen (Ludwig Vater, Jena).

Neunter Druck der Burgart-Presse. – Eins von 20 Exemplaren der Vorzusgausgabe B mit einem zusätzlich beigelegten signierten Holzschnitt (Gesamtauflage 130). – Im Druckvermerk von Autor und Künstler signiert. – Handsatz von Hahndruck Kranichfeld, die Holzschnitte druckte Winfried Henkel. – Die Gedichte Czechowskis – teils Erstveröffentlichungen – sind ein Versuch, jüngste deutsche Geschichte festzuhalten. Er hält Brüche und Entwicklungen in poetischen Wanderungen durch Städte und Landschaften Mitteldeutschlands fest.

46,0 : 29,5 cm. [24] Seiten.

393a  Burgart-Presse – Arno Schmidt. Tina

€ 900 ( R7 )

oder Über die Unsterblichkeit. Lithographien von Helge Leiberg. Rudolstadt und Witzwort 1994. Mit zahlreichen, teils blatt- und doppelblattgroßen, teils farbigen Lithographien. Originalhalblederband mit farbiger Lithographie über beide Deckel. Im Originalschuber.

Zehnter Druck der Burgart-Presse bzw. 18. Druck der Quetsche. – Eins von 20 Exemplaren der Vorzugsausgabe A mit einer beigelegten zusätzlichen doppelblattgroßen Zeichnung und zwei Lithographien, alle Blätter wie auch der Druckvermerk vom Künstler signiert (Gesamtauflage 130). – Schöner Pressendruck von Jens Henkel und Reiner Scheuble. Helge Leibergs impulsive Lithographien umrahmen, verdecken und ergänzen den von Hand gesetzten Text. – Tadellos erhalten.

47,0 : 33,0 cm. [24] Blätter, 2 Lithographien, 1 Zeichnung.

393  Burgart-Presse – Arno Schmidt. Tina

€ 900

oder Über die Unsterblichkeit. Lithographien von Helge Leiberg. Rudolstadt und Witzwort 1994. Mit zahlreichen, teils blattgroßen und farbigen, Lithographien im Text. Illustrierter Originalhalblederband mit geprägtem Rückentitel (Ludwig Vater, Jena). Im Originalschuber.

Zehnter Druck der Burgart-Presse bzw. 18. Druck der Quetsche. – Eins von 20 Exemplaren der Vorzugsausgabe A (Gesamtauflage 130) mit einer doppelblattgroßen Zeichnung (Tempera und Tusche) und zwei zusätzlichen Lithographien, alle signiert und datiert. – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Druck in der Städelschule, Frankfurt am Main. – Der Text stammt aus Arno Schmidts »Dya Na Sore«.

47,5 : 34,0 cm. [48] Seiten.

394  Burgart-Presse – Fünf Jahre Burgart.

€ 500

Ein Almanach. Rudolstadt 1994. Zehn signierte und nummerierte Graphiken. Lose in Kartonumschlag, zusammen mit Originalbroschur im -schuber.

Eins von 30 Exemplaren der seltenen Vorzugsausgabe mit zehn Graphiken (Gesamtauflage 50). – Mit je einer Graphik von Andreas Berner, Wolfgang Henne, Karl-Georg Hirsch, Helge Leiberg, Alfred Traugott Mörstedt, Olaf Nicolai, Klaus Süß, Ulrich Tarlatt, Steffen Volmer und Claus Weidensdorfer. – Die Künstler stifteten ihre Arbeiten für den Almanach, von dessen Erlös die Herausgabe der »Arche Noah« von Josef Hegenbarth unterstützt werden sollte.

27,8 : 22,4 cm. 86, [2] Seiten, 10 Graphiken.

395  Burgart-Presse – Nick Cave. Salomé.

€ 300

Mit sieben Holzdrucken von Carsten Nicolai. Rudolstadt 1995. Mit sieben ganzseitigen Holzschnitten. Flexibler hellroter Originalsaffianlederband mit blindgeprägter Deckelvignette (signiert: Cornelia Ahnert, Chemnitz).

Elfter Druck der Burgart-Presse. – Eins von 35 römisch nummerierten Künstlerexemplaren, wie die Ausgabe C im Ledereinband (Gesamtauflage 107). – Impressum von Künstler und Autor signiert. – Im Berliner Kunst- und Kulturhaus »Tacheles« fand 1993 die deutsche Erstaufführung der »Salomé« von Nick Cave statt. Carsten Nicolai (geboren 1965) wirkte am Bühnenbild mit. Aus dieser Zusammenarbeit entstand das vorliegende Buchprojekt, in dem er Zyklen und Bildfindung des Bühnenbildes aufgegriffen und verarbeitet hat. – Sehr selten und innerhalb der Drucke Jens Henkels besonders gesucht.

26,3 : 17,2 cm. [32] Seiten, einige transparente Zwischenblätter. – Rücken verblasst, sonst tadellos.

396  Burgart-Presse – Felix Martin Furtwängler. Stur.

€ 900

Rudolstadt 1995. 40 blattgroße Farbholzschnitte, davon zwei auf dem Originalhalbpergamentband. Im Originalschuber.

13. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 20 Exemplaren der Ausgabe A mit einem zusätzlichen übermalten Holzschnitt (Gesamtauflage 70). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Felix Martin Furtwängler kombinierte hier einmal mehr Bild- und Schriftelemente zu eindrucksvollen Kompositionen, die durch den Druck mit Ölfarben auf dem festen Velinpapier ihre kraftvolle Wirkung entfalten. Einige Holzschnitte sind als Doppelseiten konzipiert, einige werden wiederholt für die Vorsätze verwendet. – Als Blockbuch gebunden. – Für uns eins der prächtigsten Holzschnittbücher des 20. Jahrhunderts.

43,0 : 37,0 cm. [36] Seiten, 1 Holzschnitt.

397  Burgart-Presse – Moritz Götze. Gulliver.

€ 600

Rudolstadt 1996. Durchgehend farbige Serigraphien. Farbig illustrierter Originalpappband im -schuber (Ludwig Vater, Jena).

14. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 50 Exemplaren der Vorzugsausgabe A mit den fünf geschnitzten und bemalten Holzfiguren (Gesamtauflage 230). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Die Serigraphien druckte die Werkstatt Hartmut Tauer. – Der Kinderbuchklassiker von Jonathan Swift wurde von Moritz Götze in zeitgenössischer Form adaptiert und in Comic-Manier illustriert, die Texte verfasste Simone Trieder.

43,0 : 30,0 cm. [32] Seiten,.

398  Burgart-Presse – Matthias Biskupek. Rot angeschwärzt

€ 240

und andere verklärende Botschaften aus dem Reich des Bösen. Holzstiche von Karl-Georg Hirsch. Rudolstadt 1996. Mit 14 Holzstichen im Text. Originalbroschur mit -umschlag, dieser mit Holzstich. – Widmungsexemplar

15. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 100 Exemplaren der Ausgabe C (Gesamtauflage 150). – Mit gemeinsamer eigenhändiger Widmung von Autor, Künstler und Buchgestalter auf der ersten Seite und im Druckvermerk ebenfalls von den drei Beteiligten signiert. – Druck des Textes in Rot und Schwarz und der Holzstiche von den Originalstöcken in den Werkstätten der Hochschule für Grafik und Buchkunst, Leipzig. – Die Edition entstand in Zusammenarbeit mit dem Institut für Buchkunst, Leipzig. – Tadellos erhalten.

29,9 : 17,5 cm. [52] Seiten.

Kästner/Lübbert A 109

399  Burgart-Presse – Steffen Volmer. Tragen.

€ 500

Rudolstadt 1996. Mit 17 Lithographien, zwei davon doppelblattgroß. Originalpappband mit montiertem Deckelschild, im Originalschuber.

16. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 25 Exemplaren der Vorzugsausgabe A mit vier zusätzlichen farbigen Lithographien und einer Zeichnung (Gesamtauflage 200). – Impressum vom Künstler signiert. – Druck der Lithographien auf Zerkall-Bütten. – Die handschriftlichen Texte und farbigen Zeichnungen wurden im Offsetdruck reproduziert. – Das Buch entstand in Zusammenarbeit mit der Galerie Oben, Chemnitz, und der Galerie Gunar Barthel, Berlin. – Steffen Volmer (geboren 1955) zählt zu den Künstlern, die die Tradition des Malerbuches in der DDR der 1980er Jahre begründeten.

43,5 : 30,2 cm. [56] Seiten, 17 Lithographien, 1 Zeichnung. – Schuber lichtrandig. Rücken leicht verblasst.

400  Burgart-Presse – Kholomodumo.

€ 600

Ein afrikanisches Märchen. Mit Farbholzschnitten von Klaus Süß. Rudolstadt 1997. Mit 17 meist farbigen Holzschnitten, zwei davon doppelblattgroß, und zwölf Holzschnittinitialen. Originalhalbpergamentband mit farbig illustrierten Deckeln (Ludwig Vater, Jena). Im Originalschuber.

17. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 20 Exemplaren der Vorzugsausgabe A mit einer zusätzlich beigegebenen signierten Zeichnung und einem Amulett (Gesamtauflage 100). – Vom Künstler im Druckvermerk signiert. – Der Druck entstand in Zusammenarbeit mit der Chemnitzer Galerie Oben. – Der Chemnitzer Künstler Klaus Süß beschäftigt sich seit mehreren Jahren mit den Mythen afrikanischer Völker. Die Geschichte vom sagenhaften Ungeheuer Kholomodumo hat ihren Ursprung bei den Völkern Südostafrikas.

46,0 : 38,5 cm. [30] Seiten, 1 Zeichnung, 1 Amulett.