ChristianHesse

Lot 401 – 450 | Hesse-Auktionen
Lot 401 – 450

401  Burgart-Presse – Christa Wolf. Im Stein.

€ 600

Radierungen und Steindrucke Helge Leiberg. Rudolstadt und Gotha 1998. Mit zahlreichen teils doppelblattgroßen Farblithographien und Farbradierungen. Originalhalblederband mit farbig geprägtem Deckeltitel, im Originalschuber.

19. Druck der Burgart-Presse bzw. Elfter Druck der Edition Balance, Henry Günther. – Erste Ausgabe des 1994/95 entstandenen Textes. – Eins von 70 Exemplaren der Ausgabe C (Gesamtauflage 100). – Im Druckvermerk von Autorin und Künstler signiert. – Auf Velin »BFK Rives«. – Gerade die Kombination von flächigem Lithodruck und den feinlinigen, scharfgratigen Radierungen bilden im Zusammenspiel mit den kräftigen Farben ein reizvolles Künstlerbuch der beiden wichtigen Vertreter der DDR-Kunst und -Literatur. Helge Leiberg, geboren 1954, studierte in Dresden und gründete zusammen mit A. R. Penck eine Künstlerband. – Tadelloses Exemplar.

43,3 : 29,8 cm. [40] Seiten.

Isphording II, 114

402  Burgart-Presse – Rotkäppchen

€ 600

durch den Wolf gedreht von Ann Mousy bis Ottfried Zielke. Rudolstadt 1999. Mit neun Graphiken, zwei doppelblattgroß, acht signiert. Illustrierter Originalhalblederband in Originalholzkassette mit Deckelillustration.

20. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 20 Exemplaren der Vorzugsausgabe A mit drei handgeschnitzten und bemalten Holzfiguren von Ulrich Tarlatt (Gesamtauflage 140). – Mit graphischen Arbeiten von Wolfgang Henne (Einband), Helge Leiberg, Steffen Volmer, Andreas Berner, Moritz Götze, Ulrich Tarlatt und Ottfried Zielke. – Herausgegeben von Matthias Biskupek und Jens Henkel, von diesem gestaltet in Zusammenarbeit mit Wolfgang Henne. – »Mehrere dem Verlag verbundene Schriftsteller und Künstler haben das gute alte Märchen vom »Rotkäppchen« variiert, kolportiert, zelebriert, historisiert, zensuriert und parodiert« (Burgart-Presse).

40,5 : 32,5 cm. [36] Seiten.

403  Burgart-Presse – Adolf Endler. Trotzeshalber.

€ 500

Neue poetische Texte mit Linolschnitten von Wolfgang Henne. Rudolstadt 1999. Mit 20 teils farbigen Linolschnitten, davon zwölf blattgroß, vier signiert und einer auf dem Vorderdeckel. Originalhalblederband mit montiertem Linolschnitt (Ludwig Vater, Jena). Im Originalschuber.

21. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 20 Exemplaren der Vorzugsausgabe A mit einer signierten Zeichnung (Gesamtauflage 100). – Von Künstler und Autor im Druckvermerk signiert. – Die Linolschnitte sind Handdrucke des Künstlers, er auch die erstmals in Buchform veröffentlichten Texte unter Berücksichtigung der Vorgaben des Autors setzte. – »›Dieses absurd-zerbeulte Ding‹ (A. Endler) unterscheidet sich schon erheblich von dem, was man gemeinhin als ›Lyrik‹ bezeichnet.« (burgart-presse).

42,5 : 35,4 cm. [36] Seiten.

404  Burgart-Presse – Bernhard Theilmann. Piratensegel.

€ 1200

Rudolstadt 2000. Mit elf farbigen signierten Aquatintaradierungen von Eberhard Göschel. Lose Doppelbogen zusammen mit Titelblatt und Impressum in Originalpappkassette mit Blindprägung (Ludwig Vater, Jena).

22. Druck der Burgart-Presse. – Eins von zehn Exemplaren der Vorzugsausgabe B mit dem zusätzlichen elften Monoprint als Handabzug des Künstlers (Gesamtauflage 55). – Im Druckvermerk vom Dichter signiert. – Gedruckt auf Japan Bunkoshi. – Die vorliegende Arbeit zum neunteiligen Gedichtzyklus von Bernhard Theilmann bildet den Abschluss der Mappenedition mit der Galerie Oben, Chemnitz, und der Galerie Gunar Barthel, Berlin, in der 1994 Arbeiten von Michael Morgner und 1997 von Max Uhlig erschienen (die beiden in diesem Katalog leider fehlenden Drucke der Presse).

81,0 : 58,0 cm. 11 Radierungen, 2 Blätter.

405  Burgart-Presse – Ingo Cesaro. Den Himmel teilen.

€ 600

Rudolstadt 2000. Mit insgesamt 18 Farbholzschnitten von Konrad Schmid, davon drei Vignetten. Originalpappband mit Deckelillustration (Ludwig Vater, Jena). In Originalkassette.

23. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 20 Exemplaren der Vorzugsausgabe A, hier aber ohne den Extraholzschnitt(Gesamtauflage 70). – Von Dichter und Künstler im Druckvermerk signiert. – Ingo Cesaro »hat eigens für diesen Band 18 Senryu geschrieben (Dreizeiler in Anlehnung an die traditionellen japanischen Kurzgedichte), die in ihrer poetischen Verknappung und Konzentration adäquat mit den Grafiken von Konrad Schmid korrespondieren« (burgart-presse.de).

42,0 : 44,0 cm. [34] Seiten.

406  Burgart-Presse – Zehn Jahre Burgart.

€ 250

Ein Almanach. Rudolstadt 2000. Mit zwölf losen Originalgraphiken, alle signiert und nummeriert. Zusammen mit der Originalbroschur in Originalpappkassette (Ludwig Vater, Jena).

Erschien in der Edition Burgart. – Eins von 25 Exemplaren der sehr seltenen Vorzugsausgabe mit je einer Graphik von Felix Martin Furtwängler (Collage), Karl-Georg Hirsch (Holzstich), Klaus Süß, Andreas Berner, Ulrich Tarlatt (Farbholzschnitte), Steffen Volmer, Wolfgang Henne und Max Uhlig (Lithographien), Konrad Schmid, Moritz Götze (Serigraphie), Helge Leiberg und A. T. Mörstedt (Farbradierung). – Bibliophil gestaltete und ausführliche Verlagsbibliographie. – Dazu: Zwanzig Jahre Burgart. Ein Almanach. Rudolstadt 2009. Originalbroschur. Mit einem Beitrag von Wolf D. von Lucius und einer fortgesetzten Bibliographie der Presse.

30,0 : 19,5 cm (Kassette). 116, [4] Seiten, 12 Graphiken.

407  Burgart-Presse – Steffen Volmer. Unruhe.

€ 300

Rudolstadt 2000. Mit einer doppelblattgroßen Farblithographie. Illustrierter Originalpappband. – Widmungsexemplar

Erschienen innerhalb der Edition Burgart. – Eins von 25 Exemplaren der Vorzugsausgabe A mit einer zusätzlich beigegebenen signierten Zeichnung (Gesamtauflage 200). – Reprint des Unikat-Künstlerbuchs mit Zeichnungen, Collagen und handschriftlichen Texten von Steffen Volmer. – Mit einer Widmungszeichnung auf dem Vortitelblatt: »für Wolfgang Müller mit herzlichen Grüßen von Steffen Volmer 25. 11. 00«.

35,2 : 24,5 cm. [40] Seiten. 1 Lithographie, 1 Zeichnung.

408  Burgart-Presse – Hans Magnus Enzensberger und Tanaquil. Von Riesen und Göttern.

€ 500

Mit Steindrucken von Steffen Volmer. Rudolstadt 2001. Mit 29 teils mehrfarbigen Lithographien. Originalhalblederband mit Deckelprägung (Ludwig Vater, Jena).

24. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 20 Exemplaren der Vorzugsausgabe A mit einer zusätzlich beigelegten signierten Zeichnung (Gesamtauflage 130), dieses Exemplar mit einer weiteren Zeichnung neben dem Titelblatt (signiert und datiert). – Von Autor und Künstler im Druckvermerk signiert. – Druck der Lithographien von Klaus Göbel, Chemnitz. – »Tanaquil und Hans Magnus Enzensberger entführen den Leser in die nordische Sagenwelt, in der Götter, Riesen oder Trolle aber auch Huldren und Zwerge ihr Unwesen treiben. Die Erzählung wurde norwegischen Quellen nacherzählt bzw. übersetzt und erscheint hier erstmals in Buchform.« (Burgart-Presse).

30,8 : 21,9 cm. [44] Seiten.

409  Burgart-Presse – Felix Martin Furtwängler. Schnitt in Zeit. Lautungen.

€ 900

Rudolstadt 2001. 16 mehrfarbige Papiercollagen in Passepartouts und Originalpappband. Zusammen in Originalpappkassette (Ludwig Vater, Jena). – Widmungsexemplar.

25. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 20 Exemplaren der Vorzugsausgabe A mit der Papierschnittfolge »Lautungen« (Gesamtauflage 94). – Die großformatigen Papierschnittcollagen wurden paarweise in Klapppassepartouts montiert: Links jeweils ein Schriftbild, rechts die figürlichen Darstellungen, die vom Künstler signiert wurden. – Auch das Kolophon des Begleitbuchs vom Künstler signiert und nummeriert. – Einmal mehr beweist Furtwängler mit dieser Edition, die durch die Originalarbeiten weit über den Begriff »Pressendruck« hinausreicht, den souveränen Blick auf Schrift und Typographie als Bildelemente. – Tadellos erhalten und sehr selten.

52 : 37 cm (Kassette), 30 : 21 cm (Collagen).

410  Burgart-Presse – Matthias Biskupek. Goldener Schnitt

€ 600

und andere ästhetische Katastrofen. Mit Holzstichen von Karl-Georg Hirsch. Rudolstadt 2002. Mit 13 Holzstichen. Schwarzer Originalmaroquinband mit blindgeprägten Titeln, goldgeprägten Fileten und Kopfgoldschnitt (Ludwig Vater, Jena). Im Originalschuber. – Widmungsexemplar

26. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 20 Exemplaren der Vorzugsausgabe A mit einer zusätzlichen, signierten Zeichnung, einem eigenhändigem Text von Matthias Biskupek und in Ganzleder gebunden (Gesamtauflage 100). Dieses Exemplar mit einer weiteren Zeichnung von Karl-Georg Hirsch auf dem Vortitelblatt (signiert und datiert) und dort Widmung von Autor und Buchgestalter (Gert Wunderlich). – Der Druckvermerk von allen dreien signiert.

29,8 : 17,3 cm. [2], 42, [2] Seiten, 1 Zeichnung.

Kästner/Lübbert A 138

411  Burgart-Presse – Matthias Biskupek. Goldener Schnitt

€ 200

und andere ästhetische Katastrofen. Mit Holzstichen von Karl-Georg Hirsch. Rudolstadt 2002. Mit 13 Holzstichen im Text. Gelbe Originalbroschur mit Holzstich.

26. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 20 Exemplaren der Vorzugsausgabe B mit dem beiliegenden signierten 15. Holzschnitt (Trommler, Silber auf schwarzem Karton) (Gesamtauflage 100) . – Im Druckvermerk von Autor, Künstler und Buchgestalter (Gert Wunderlich) signiert. – Tadellos.

29,4 : 17,1 cm. 42, [2] Seiten, 1 Holzschnitt.

Kästner/Lübbert A 138

412  burgart-presse – Holger Benkel. Erde und Feuer. Frank Eißner. Holzschnitte.

€ 500

Rudolstadt 2003. 24 ganzseitige Farbholzschnitte. Illustrierter Originalhalbpergamentband mit geprägtem Rückentitel (Ludwig Vater, Jena). Im Originalschuber. – Widmungsexemplar

27. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 20 Exemplaren der Ausgabe A mit einer zusätzlichen signierten Zeichnung (Gesamtauflage 100). – Im Druckvermerk von Autor und Künstler signiert und mit eigenhändiger Widmung. – Text und Bild wurden in Holz geschnitten, gedruckt auf Japan Buko Shi. – Die Gedichte entstanden eigens für dieses Buch. – Frank Eißner (geboren 1959) studierte an der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst.

46,0 : 34,0 cm. [24] Seiten, 1 Zeichnung.

413  Burgart-Presse – Holger Benkel. Erde und Feuer. Frank Eißner. Holzschnitte.

€ 300

Rudolstadt 2003. 24 ganzseitige Farbholzschnitte. Illustrierter Originalhalbpergamentband mit geprägtem Rückentitel (Ludwig Vater, Jena). – Widmungsexemplar

27. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 60 Exemplaren der Ausgabe B (Gesamtauflage 100). – Im Druckvermerk von Autor und Künstler signiert. – Text und Bild wurden in Holz geschnitten. – Gedruckt auf Japan Buko Shi. – Die Gedichte entstanden eigens für dieses Buch. – Dazu: Demut. Text von Rita Linke. Grafik: Frank Eißner. Edition der MEG-art Presse, Einblattdruck IV. Eins von 40 römisch nummerierten Exemplaren. Auf Oguchi-Rice-Japanpapier. – Vier Beigaben, drei davon originalgraphisch.

45,5 : 34,5 cm. [24] Seiten.

414  Burgart-Presse – Michael Wüstfeld. Landstrich.

€ 500

Rudolstadt 2003. Mit 15 Federzeichnungen von Andreas Berner. Schwarzer Originalmaroquinband mit Blindprägung (Ludwig Vater, Jena). Im Originalschuber. – Widmungsexemplar.

28. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 30 Exemplaren (Gesamtauflage 37). – Im Druckvermerk von Autor und Künstler signiert. – Mit einer eigenhändigen Widmung des Künstlers auf dem letzten Blatt. – Handsatz von Hahndruck Kranichfeld, Blockbuchbindung. – »Einmal mehr nimmt der in Dresden lebende Lyriker Michael Wüstefeld die Sprache beim Wort. In einem Zyklus von sieben Landschaftsgedichten bringt er das  Verhältnis von Mensch und Natur auf den Punkt. Dabei buchstabiert er sich durch die oft zitierten ›blühenden Landschaften‹, rechnet mit einem ›landschaftlichen Einmaleins‹ oder zeigt an der Grenze zur visuellen Poesie die ›zersiedelte Landschaft‹ im Schema eines Kreuzworträtsels« (burgart-presse.de).

28,2 : 42,5 cm. [18] Seiten.

415  Burgart-Presse – Frank Müller. Zeitzone.

€ 600

Rudolstadt 2003. Mit 28 meist farbigen Serigraphien, davon eine als Leporello. Originalpappband im -schuber (Ludwig Vater, Jena).

29. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 20 Exemplaren der Ausgabe A mit vier (statt drei) zusätzlichen beigelegten Fotografien, alle signiert, datiert und nummeriert (Gesamtauflage 100). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – »Frank Müller, geboren 1970, unternimmt eine fotografische Zeitreise in die Kinder- und Jugendzeit seiner Generation. Aus ›»Zonen-Zeiten‹ stammt der spröde Charme von Klassenräumen, Sporthallen und Speiseräumen, kombiniert mit Fotografien scheinbar banaler Dinge des Alltags wie ›Brotbüchse‹, ›Plastebecher‹ und ›Eßbesteck‹. Daraus entstanden ist ein unterhaltsamer Spaziergang durch die ›Sprelacart-Kultur‹ der DDR, der durch die gerasterte Serigraphie eine eigenartige Verfremdung erfährt« (burgart-presse.de).

40,5 : 30,5 cm. [44] Seiten.

416  Burgart-Presse – Walter Jens. Ich, ein Jud.

€ 600

Verteidigungsrede des Judas Ischarioth. Holzstiche von Karl-Georg Hirsch. Rudolstadt 2004. Mit fünf Holzstichen, davon vier ganzseitig. Originalhalbpergamentband mit schwarzem, farbig bedruckten Bezugspapier, in der Originalkassette.

30. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 20 Exemplaren der Vorzugsausgabe A mit einer farbigen Tuschzeichnung und einer Suite der fünf Holzstiche, alle sechs Blätter signiert (Gesamtauflage 150). – Im Druckvermerk von Dichter, Künstler und dem Buchgestalter Gert Wunderlich signiert. – Gesetzt aus der Bodoni und der Gill Kursiv, gedruckt bei Offizin Haag-Drugulin und als Blockbuch gebunden. Die Holzstiche im Buch wurden auf graues Papier gedruckt, die Suiten der Vorzugsexemplare sind Handabzüge auf Velin. – Walter Jens lässt Judas hier vortragen, dass er vielleicht Teil eines höheren Plans war: Ohne ihn hätte es keine Kreuzigung und mithin keine Erlösung der sündigen Menschheit gegeben. – Sicher eins der schönsten Bücher Jens Henkels. – Das Buch makellos.

30,5 : 19,5 cm. [2], 29, [5] Seiten. – Kassette kaum merklich berieben.

417  Burgart-Presse – Die Verbeugung nach dem Salto mortale.

€ 750

Texte und Graphik zum 80. Geburtstag von Alfred Traugott Mörstedt. Rudolstadt 2005. Mit einem Farbholzschnitt und sechs kolorierten signierten Radierungen von Alfred Traugott Mörstedt. Originalhalblederband (Ludwig Vater, Jena). Im Originalschuber.

31. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 20 Exemplaren der Vorzugsausgabe A mit einer montierten Originalzeichnung (Deckweiß und Farbstift über Collage, signiert und datiert sowie bezeichnet) (Gesamtauflage 30). – Alfred Traugott Mörstedt kolorierte sämtliche Blätter selbst, jedoch starb er noch vor Vollendung der Arbeit an der bibliophilen Festschrift. Von den geplanten 130 Exemplaren waren zum Zeitpunkt seines Todes erst 30 fertiggestellt – entgegen den Angaben im Impressum wurden die bereits gedruckten aber noch nicht kolorierten Exemplare nicht mehr ausgeliefert (Anmerkung des Verlegers). – Mit Texten von Harald Gerlach, Annerose Kirchner, Michael Wüstefeld, Dieter Koethe und Matthias Biskupek. – Als Blockbuch gedruckt und gebunden. – Der thüringische Graphiker Mörstedt (1925–2005) gründete 1963 die »Erfurter Ateliergemeinschaft«, die unangepassten DDR-Künstlern Arbeits- und Ausstellungsmöglichkeiten bot.

32,5 : 23,5 cm. [24] Seiten, 1 Zeichnung.

418  Burgart-Presse – Steffen Volmer. Passage.

€ 650

Rudolstadt 2005. Mit sechs Lithographien, davon eine doppelblattgroß, zwei signiert, durchgehend illustriert. Illustrierter Originalpappband.

32. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 20 der Exemplaren Vorzugsausgabe A mit einer Originalzeichnung und in dem vom Künstler bemalten Acrylglasschuber (Gesamtauflage 100). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Nach dem 2005 entstandenen Unikatbuch. – Die großformatige Zeichnung »Zuviel der Mühen!?« (Tempera, Aquarell, Tusche, 70,0 : 33,5 cm, signiert, datiert und betitelt) liegt auf Buchformat gefaltet bei. – Buch und Zeichnung in dem Acrylglas-Schuber, der von Steffen Volmer vorder- und rückseitig mit schwarzer und roter Tusche bemalt wurde. Auf der Vorderseite betitelt (»Zustand«), signiert und datiert.

35,5 : 25,5 cm; 38,5 : 28,5 : 7,0 cm (Schuber).

419  Burgart-Presse – Sabine Cornelia Sauermilch. Augenlidersingen.

€ 500

Rudolstadt 2005. Mit sieben Prägungen, vier Laserstanzungen und 13 doppelseitigen Serigraphien. Originalhalblederband mit Laserstanzungen im Vorderdeckel (Ireen Kranz, Halle). Im Schuber.

33. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 20 Vorzugsexemplaren, in Halbleder gebunden und mit einem Papierschnitt-Objekt (Gesamtauflage 70). – Das Papierobjekt besteht aus mehreren Kartontafeln, die mit unterschiedlich großen Ausschnitten versehen und übereinandergelegt wurden. So entsteht ein Durchblick auf eine Bleistiftzeichnung auf dem untersten Blatt. Das oberste Blatt mit Bleistift kalligraphiert und signiert. Zusammen in einem Objektrahmen. – Das Buch wurde im Druckvermerk von der Künstlerin signiert. – Blockbuchbindung. – »Die Erfurter Künstlerin nähert sich in ihrem Künstlerbuch der phantastischen Welt zwischen zwei Augenblicken, zwischen real Gesehenem und dessen innerem Abbild. Begriffe wie Sehen und Fühlen werden aus unterschiedlichen Perspektiven hinterfragt: Buchstaben mutieren zur haptisch erlebbaren Blindenschrift oder verlieren sich als Ausstanzung völlig aus der Oberfläche des Papiers« (burgart-presse.de).

32,0 : 37,5 cm. [38] Seiten, 1 Objekt.

420  Burgart-Presse – Die Zehn Gebote.

€ 1800

Rudolstadt 2005–2009. Zehn signierte Graphik-Leporellos. Originaleinbände mit ROMA-Büttenpapierbezug und Blindprägung, jeder Band mit andersfarbigem Kordelschließband, zusammen mit Begleitheft im Original-Acrylglasschuber.

Erschienen innerhalb der Edition Burgart. – Jeweils eins von 50 Exemplaren, alle signiert, es wurden zudem zehn Künstlerexemplare gedruckt. – Begleitheft mit Text von Eugen Drewermann. – »Die Übergabe der Zehn Gebote an Moses auf dem Berge Sinai ist eine Szene, die im mythischen Gedächtnis der Menschheit bewahrt scheint. Diese Gebote sind bis heute Quelle unseres Selbstverständnisses von moralischem Handeln und Gerechtigkeit. Zehn Künstler sind eingeladen, sich mit diesen Normen menschlichen Verhaltens auseinanderzusetzen und diese nach ihrer Gültigkeit im Zeitalter von Globalisierung, territorialen Auseinandersetzungen und Glaubenskriegen zu hinterfragen« (burgart-presse.de). – Seit 2005 erschien halbjährlich eine Ausgabe. – Jeweils ein Künstler »illustrierte« eines der zehn Gebote: I. Felix Martin Furtwängler. Fünffarbiger Holzschnitt. – II. Steffen Volmer. Farblithographie. – III. Frank Eißner. Farbholzschnitt. – IV. Walter Sachs. Farbholzschnitt. – V. Helge Leiberg. Farbradierung. – VI. Uta Zaumseil. Farbholzschnitt. – VII. Wolfgang Henne. Farblinolschnitt. – VIII. Konrad Schmid. Linolschnitt. – IX. Moritz Götze. Serigraphie. – X. Klaus Süß. Holzschnitt. – Die vollständige Folge hier in dem seltenen Original-Acrylglasschuber, der in zu kleiner Auflage hergestellt wurde.

32,0 : 36,0 cm (Schuber).

421  Burgart-Presse – Die Zehn Gebote.

€ 1500

Rudolstadt 2005–2009. Zehn signierte Graphik-Leporellos. Originaleinbände mit ROMA-Büttenpapierbezug und Blindprägung, jeder Band mit andersfarbigem Kordelschließband.

Erschienen innerhalb der Edition Burgart. – Jeweils eins von 50 Exemplaren, alle signiert, es wurden zudem zehn Künstlerexemplare gedruckt. – Jeweils ein Künstler »illustrierte« eines der zehn Gebote: Die ersten drei Bände mit Widmungen und/oder Zeichnungen der Künstler für den Vorbesitzer. – Jeweils ein Künstler »illustrierte« eines der zehn Gebote: I. Felix Martin Furtwängler. Fünffarbiger Holzschnitt. – II. Steffen Volmer. Farblithographie. – III. Frank Eißner. Farbholzschnitt. – IV. Walter Sachs. Farbholzschnitt. – V. Helge Leiberg. Farbradierung. – VI. Uta Zaumseil. Farbholzschnitt. – VII. Wolfgang Henne. Farblinolschnitt. – VIII. Konrad Schmid. Linolschnitt. – IX. Moritz Götze. Serigraphie. – X. Klaus Süß. Holzschnitt.

29,7 : 21,3 cm.

422  Burgart-Presse – Jan Volker Röhnert. Sonnenquartette.

€ 400

Radierungen von Max Uhlig. Rudolstadt 2006. Mit sieben blattgroßen Radierungen, sechs davon signiert. Originalpappband im Schuber (Ludwig Vater, Jena).

34. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 15 Exemplaren der Vorzugsausgabe B mit einer zusätzlich beigelegten überzeichneten Radierung, signiert und nummeriert (Gesamtauflage 80). – Impressum von Autor und Künstler signiert. – Handsatz und Druck auf Velin d’Arches bei Hahndruck, Kranichfeld, die Radierungen druckte Winfried Henkel, Viernau. – Das erste Buch mit originalgraphischen Arbeiten von Max Uhlig, erschienen anlässlich seines 70. Geburtstags. – »Bei seinen jährlichen Aufenthalten in der Provence sind Weinstöcke ein immer wiederkehrender Gegenstand seiner künstlerischen Arbeit. Für diese Buchedition […] stellte Max Uhlig eine Auswahl seiner Motive zur erstmaligen Veröffentlichung zur Verfügung« (burgart-presse.de). Die Texte sind eigens für dieses Buch entstanden, ausgehend von einer Zeile, die Baudelaires Sonett »Le vin des amants« beschließt.

40,0 : 29,0 cm. [29] Seiten.

423  Burgart-Presse – Der Palastgarten.

€ 200

Fließende Schriftzeichen von Huang Tingjian. Nachdichtung und Kommentar von Marie-Elisabeth Lüdde. Mit Bildern von Walter Sachs. Rudolstadt 2007. Mit 17 Serigraphien nach Zeichnungen und einer doppelblattgroßen signierten Tuschzeichnung. Originalpappband (Ludwig Vater, Jena). Im Originalschuber mit kalligraphischer Ausstanzung.

35. Druck der Burgart-Presse Jens Henkel. – Eins von 35 Exemplaren der Ausgabe B (Gesamtauflage 70). – Im Druckvermerk von Künstler und Übersetzerin signiert. – Druck in Rot und Schwarz. – Einer der berühmtesten Kalligraphie-Künstler im alten China war der Dichter Huang Tingjian (1045–1105), dessen Schriftzeichen in Stein graviert auf einer Stele erhalten blieben. »Ein Jahrtausend später entsteht nun erstmalig eine deutsche Nachdichtung dieses Textes« (Burgart-Presse).

35,7 : 26,2 cm. [20], [2], [20] Seiten.

424  Burgart-Presse – Matthias Biskupek. Farbenblond.

€ 250

Mit drei Zeichnungen von Kay Voigtmann. Rudolstadt 2007. Mit drei Zeichnungen. Originalpappband mit montierter Deckelvignette (Ludwig Vater, Jena).

36. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 70 Exemplaren (Gesamtauflage 85). – Druckvermerk vom Autor signiert. – Der handschriftliche Text wurde durchgehend faksimiliert. – »›Geschichte mit anmutiger Schleife‹ nennt Matthias Biskupek seinen skurril mäandernden Text über einen gelernten Werkzeugfeinstmechanikus, der den süßen Dornenpfad des mutigen Entdeckers beschreiten will« (burgart-presse.de).

26,4 : 20,4 cm. [44] Seiten.

425  Burgart-Presse – Klaus Süß. Ukiyo-e.

€ 300

Rudolstadt 2007. 27 blattgroße Holzschnitte. Illustrierter Originalpappband.

37. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 30 Exemplaren der Ausgabe C (Gesamtauflage 70). – Druckvermerk vom Künstler signiert. – Als Blockbuch gedruckt von Winfried Henkel, Viernau, auf Bunkoshi Japan-Papier. – Klaus Süß hat das opulente Künstlerbuch durchgehend – Text und Bild, einschließlich des Impressums – in Holz geschnitten. Onna Shimegawa Kaeshi Bumi Zen verfasste 1745 die Texte zur Liebeskunst. Klaus Süß versuchte »sich dieser ganz gegenwärtig anmutenden Erotik mit seinen expressiven Bildwelten zu nähern« (burgart-presse.de). Entstanden ist ein opulentes Künstlerbuch, das in Text und Bild vollständig von Klaus Süß im Holzschnitt geschaffen wurde und in seiner ausgelassenen Hingabe in keiner Weise hinter der literarischen Vorlage zurücksteht.

39,0 : 39,0 cm. [30] Seiten.

426  Burgart-Presse – Ingo Cesaro. Fuss Spuren des Glücks.

€ 450

Rudolstadt 2008. Mit 16 Farbholzschnitten und Blindprägungen von Konrad Schmid. Originalpappband (Ludwig Vater, Jena) mit farbigem Deckelholzschnitt.

38. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 20 Exemplaren der Vorzusgausgabe A mit einem eingefärbten unikaten Holzstock (Gesamtauflage 60), das Motiv des Holzstocks ist nicht im Buch enthalten. – Im Druckvermerk von Künstler und Dichter signiert. – Die Holzschnitte und Prägungen druckte Winfried Henkel auf Hahnemühle Alt Worms. – Der mehrfarbige Einbandholzschnitt entstand als Handabzug des Künstlers. – Handsatz und Druck erfolgten bei Hahndruck Kranichfeld. – Ingo Cesaros dreizeilige Kurzgedichte sind sein Versuch, das Glück in Worte zu fassen. Konrad Schmid illustriert diese mit Holzschnitten und Blindprägungen, die fühlbar Spuren im Papier hinterlassen und auf eigene Art mit den Gedichten korrespondieren.

41,0 : 43,0 cm. [36] Seiten, 1 Holzstock.

427  Burgart-Presse – Karl-Georg Hirsch. Das buchgraphische Werk 1996–2007.

€ 400

Eine Bibliographie von Herbert Kästner unter Mitarbeit von Hiltrud Lübbert. Rudolstadt 2008. 25 lose Graphiken in Umschlägen, zusammen mit dem Originalhalbpergamentband und einem Textblatt in farbig illustrierter Originalkassette.

Siebter bibliographischer Druck der Burgart-Presse. – Eins von 30 Exemplaren der Vorzugsausgabe A mit insgesamt 25 Holzstichen von Karl-Georg Hirsch (Gesamtauflage 330). Alle Graphiken signiert, jeweils in Umschlag. – Vom Künstler auf dem Frontispiz signiert. – Vorliegendes Werk schließt an den 1996 erschienenen ersten Band des Werkverzeichnisses an, erschienen anlässlich seines 70. Geburtstags. Mit einem Text von Manfred Jendryschik sowie Titel- und Autorenregister.

30,5 : 21,5 cm (Kassette). 114, [2] Seiten. (Buch), 25 Graphiken, 1 Blatt.

428  Burgart-Presse – Herfurths schönste Seiten.

€ 400

Das buchgraphische Werk 1972–2008. Eine Bibliographie von Herbert Kästner mit einem Essay von Lothar Lang. Rudolstadt 2009. 27 lose Graphiken in Umschlägen, zusammen mit dem Originalpappband und einem Textblatt in farbig illustrierter Originalkassette.

Achter bibliographischer Druck der Burgart-Presse. – Eins von 50 Exemplaren der Vorzugsausgabe mit insgesamt 27 originalgraphischen Illustrationsblättern von Egbert Herfurth (Gesamtauflage 400). Alle Graphiken signiert und betitelt, jeweils in Umschlag. – Das Gesamtverzeichnis der von Herfurth illustrierten Bücher erschien anlässlich seines 65. Geburtstags. Mit dem Essay von Lothar Lang, einer Kurzbiographie und einem Text von Egbert Herfurth, Auswahlbibliographie sowie Titel- und Autorenregister. – »Der in Leipzig lebende Graphiker hat seit nahezu vier Jahrzehnten mit seinen unverwechselbaren Bildfindungen Scharen von Kindern und Erwachsenen zu Buchliebhabern werden lassen.« (burgart-presse.de).

32,3 : 22,8 cm (Kassette). 143,[1] Seiten. (Buch), 27 Graphiken, 1 Blatt.

429  Burgart-Presse – 20 Jahre Burgart.

€ 500

Rudolstadt 2009. Mit 40 montierten originalgraphischen Arbeiten. Originalsamteinband mit blindgeprägter goldfarbener Deckelvignette.

Erschienen innerhalb der Edition Burgart. – Eins von 30 Exemplaren der Vorzugsausgabe C (Gesamtauflage 75). – Album mit 40 originalgraphischen signierten Postkartengrüßen von Autoren, Künstlern und Verlegern zum 20-jährigen Jubiläum der Presse. – Mit Arbeiten von Felix Martin Furtwängler, Steffen Volmer, Wolfgang Henne, Klaus Süß, Michael Morgner, Thomas Ranft, Karl-Georg Hirsch, Ulrich Tarlatt, Frank Eißner, Uwe Warnke, Matthias Biskupek, Helge Leiberg, Gert Wunderlich, Svato Zapletal u.v.a. – Das Textblatt mit Inhaltsverzeichnis und Druckvermerk ist beigelegt. – »Im Dezember 1989 ging der Antrag auf Gründung des Verlages beim zuständigen Organ (Rat des Kreises Rudolstadt) ein, der am 28. Februar 1990 genehmigt wurde. Dies also die Geburtsstunde der burgart-presse in der noch existierenden DDR und zwanzig Jahre später Anlass für die Herausgabe eines Almanaches in der BRD« (burgart-presse.de).

27,8 : 22,4 cm. – Rücken minimal verfärbt.

430  Burgart-Presse – Rolf Münzner. Narrenkarussell.

€ 750

Mit einem Essay von Peter Gosse. Rudolstadt 2010. Mit fünf Schablithographien von Rolf Münzner. Originalhalblederband mit blindgeprägten Titeln (Ludwig Vater, Jena). Im Originalschuber.

39. Druck der Burgart-Presse. – Eins von zehn Exemplaren der Vorzugsausgabe mit einer zusätzlich beigelegten signierten Zeichnung (Gesamtauflage 85, davon 15 Verlegerexemplare). – Im Druckvermerk von Künstler und Autor signiert. – Gesetzt aus der Futura, als Blockbuch gedruckt von Hahndruck Kranichfeld. – Die Lithographien wurden von Klaus Göbel, Chemnitz, auf Hahnemühle Alt Worms gedruckt. – Tadellos erhalten.

34,3 : 26,5 cm. [24] Seiten, 5 Lithographien, 1 Zeichnung.

431  Burgart-Presse – Matthias Biskupek. Die Blütenlese.

€ 100

Ein Jubelbuch zum Sechzigsten. Rudolstadt 2010. Mit drei Holzstichen von Karl-Georg Hirsch. Zwei Originalbroschuren in illustrierter Originalchemise.

40. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 80 für den Verkauf bestimmten Exemplaren (Gesamtauflage 100). – Heft 1 enthält »Ausgewählte Texte«, Heft 2 »Lebensbilder, Bio- und Bibliographie sowie eine Lobpreisung« von Kerstin Hensel.

15,5 : 15,5 cm. Zusammen 100 Seiten.

432  Burgart-Presse – Wilhelm Hauff. Das kalte Herz.

€ 600

In der Textfassung der Erstausgabe von 1828. Holzschnitte von Felix Martin Furtwängler. Mit einem Essay von Jürgen Lodemann. Rudolstadt 2011. Mit zahlreichen Farbholzschnitten, teils blattgroß. Originalhalbleinenband mit Holzschnittbuntpapier als Deckelbezug, im Originalschuber.

41. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 27 Exemplaren der Ausgabe B (Gesamtauflage 48). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – »Wer kennt sie nicht die Geschichte vom Köhler Peter Munk, der trotz Warnungen des ›Glasmännleins‹ den Versprechungen des tief im Schwarzwald lebenden, riesenhaften ›Holländermichels‹ verfällt. […] Begleitend zur Textfassung der Erstausgabe hat Felix Martin Furtwängler – selbst einer alteingesessenen Uhrmacherfamilie aus dem Schwarzwald entstammend – […] Holzschnitte geschaffen und die Buchgestaltung übernommen. Die Ausgabe beschließt ein Essay des in Freiburg lebenden Schriftstellers Jürgen Lodemann, der eine Neubewertung des Textes vornimmt und ihn als ein zeitlos poetisches Dokument vorstellt« (burgart-presse.de).

34,9 : 25,4 cm. 99, [6] Seiten. – Schuber mit Farbspuren.

433  Burgart-Presse – Die sieben Todsünden.

€ 1600

Rudolstadt 2011–2014. Sieben Pop-up-Graphiken in Originaleinbänden mit farbig hinterlegtem Lasercut-Ausschnitt im Deckel (Ludwig Vater, Jena). Zusammen im Originalschuber mit farbigem Holzschnitt von Klaus Süß.

Erschienen innerhalb der Edition Burgart. – Jeweils eins von 50 Exemplaren, alle signiert, es wurden zudem zehn Künstlerexemplare gedruckt. – Sieben Künstlerinnen und Künstler wurden eingeladen, sich aus heutiger Perspektive mit den sieben Hauptlastern des Menschen zu befassen. Beginnend im Frühjahr 2011 erschien halbjährlich ein Buch, 2014 war die Edition abgeschlossen. – I. Völlerei. – Franziska Neubert (Linolschnitt). – II. Wolllust – Klaus Süß (Holzschnitt). – III. Habsucht – Steffen Volmer (Linolschnitt). – IV. Zorn – Karl-Georg Hirsch (Holzschnitt). – V. Trägheit – Frank Eißner (Holzschnitt). – VI. Neid – Katharina Immekus (Linolschnitt). – VII. Hochmut – Felix Martin Furtwängler (Papierschnitt).

31,7 : 22,5 cm (Schuber).

434  Burgart-Presse – Michael Morgner. Amöben.

€ 400

I. Zwanzig Radierungen und sieben Texte. – II. Ein Skizzenbuch. Mit einem Essay von Friedrich Dieckmann. Rudolstadt 2012. Mit einem radierten Selbstporträt und 20 teils farbigen Radierungen. Originalhalblederbände mit Blindprägung (Ludwig Vater, Jena). zusammen im Originalschuber.

42. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 35 Exemplaren der Ausgabe B (Gesamtauflage 65). – Druckvermerk vom Künstler signiert. – Die Radierungen druckte Mathias Mann, Chemnitz, Buchdruck von Hahndruck Kranichfeld. – Die zweibändige Edition erschien anlässlich des 70. Geburtstages von Michael Morgner. Band I enthält die Radierungen und faksimilierte handschriftliche Texte des Künstlers mit autobiographischen Bezügen. In Band II das faksimilierte Skizzenbuch, aus dem seit den frühen 1960er Jahren entstandenen »Brigadebuch« des Künstlers ausgewählt. Friedrich Dieckmann verfasste dazu den gleichnamigen Essay.

31,4 : 25,5 cm. I. [60] Seiten, 21 Radierungen. – II. [110] Seiten.

435  Burgart-Presse – Hartmut Robert Andryczuk. Kniphofia Obscura.

€ 100

Rudolstadt 2012. Mit zwölf Tafeln und Textillustrationen. Originalpappband mit Deckelschild.

43. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 30 Exemplaren (Gesamtauflage 50). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Die Faksimiles sind in Originalgröße wiedergegeben. – »Der in Berlin lebende Künstler, Verleger und Gartengestalter widmete dieses Künstlerbuch dem Erfurter Arzt und Botaniker Johann Hieronymus Kniphof. Dessen 1733 erschienenes ›Lebendig=OFFICINAL-Kräuter-Buch‹ erstaunt bis heute durch seine Technik des Naturselbstdruckes. Andryczuk kommentiert und überzeichnet 12 ausgewählte Pflanzendrucke Kniphofs.« (Burgart-Presse).

37,8 : 25,3 cm. [34] Seiten.

436  Burgart-Presse – Brüder Grimm. Der Teufel mit den drei goldenen Haaren.

€ 900

Holzschnitte von Klaus Süß. Rudolstadt 2013. Mit zahlreichen Holzschnitten, davon elf mehrfarbig und doppel- bzw. blattgroß. Schwarzer Originalpappband mit rot-goldener Prägung auf dem Vorderdeckel, zusammen mit Holzfigur in Originalkassette.

44. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 15 Exemplaren der Vorzugsausgabe A mit einer bemalten signierten Holzfigur (Gesamtauflage 60). – Druckvermerk vom Künstler signiert. – Die leuchtend farbigen Holzschnitte wurden in der Technik der »verlorenen Form« gedruckt: Alle Farben jedes einzelnen Holzschnitts wurden von einem, jeweils umgeschnittenen Stock gedruckt, der nach Ausdruck der Auflage vernichtet wurde.

25,5 : 35,0 cm. [28] Seiten. – Kassette mit schwachem Lichtrand.

437  Burgart-Presse – Karl-Georg Hirsch. Friss die Reste des Vergessens.

€ 750

Rudolstadt 2014. Mit zwölf blattgroßen Holzstichen. Schwarzer Originalmaroquinband mit gelbgeprägten Titeln (Ludwig Vater, Jena). Im Originalschuber.

45. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 20 Exemplaren der Vorzugsausgabe mit einer zusätzlich beigelegten signierten Zeichnung und einer Suite der signierten und nummerierten Holzstiche (Gesamtauflage 75, davon 15 Verlegerexemplare). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Die Holzstiche wurden von Bettina Haller, Chemnitz, auf Hahnemühle Alt Worms gedruckt.

23,9 : 28,4 cm. [38] Seiten.

438  Burgart-Presse – Steffen Volmer. Zentrale.

€ 300

Rudolstadt 2015. Mit zwölf blattgroßen farbigen Lithographien, drei Prägedrucken und vier Linolschnitten sowie zahlreichen, ebenfalls farbigen Text- und Bildkombinationen. Originalpappband.

46. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 20 Exemplaren der Vorzugsausgabe B, jedoch mit nur einer (statt angegebenen drei) zusätzlichen, signierten Lithographien (Gesamtauflage 100). – »Nach längerer ›Buch-Pause‹ meldet sich der Chemnitzer Künstler mit einer opulenten Edition anlässlich seines 60. Geburtstages zurück.« (Webseite). – Druckvermerk vom Künstler signiert.

43 : 30 cm. Ca. [80] Seiten und Graphiken.

439  Burgart-Presse – Felsenfest.

€ 450

Exkursionen in die Sächsische Schweiz von Wulf Kirsten und Ullrich Panndorf. Rudolstadt 2016. Mit zwölf blattgroßen Radierungen von Wulf Kirsten. Originalhalblederband mit Deckelprägung im Schuber (Ludwig Vater, Jena).

47. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 20 Exemplaren der Vorzugsausgabe A mit einem zusätzlich beigelegten Blatt mit handschriftlichem Text von Wulf Kirsten und einer Zeichnung von Ullrich Panndorf (Gesamtauflage 70). – Im Druckvermerk von Künstler und Autor signiert. – Das Elbsandsteingebirge ist spätestens seit dem Zeitalter der Romantik als eine verwunschene Landschaft bekannt, die zur Reflexion einlädt. Der Weimarer Lyriker Wulf Kirsten und der ebenfalls hier beheimatete Maler und Graphiker Ullrich Panndorf haben sich auf Spurensuche an Orte begeben, die eng mit ihrer Biographie verwoben sind.

25,3 : 35,6 cm. [58] Seiten.

440  Burgart-Presse – Franzobel. Die Trinkersonne.

€ 250

Vier Erzählungen nebst fünf Radierungen von Kay Voigtmann. Rudolstadt 2017. Mit fünf kolorierten signierten Radierungen. Illustrierter Originalhalblederband (Ludwig Vater, Jena).

48. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 20 Exemplaren der Vorzugsausgabe B im Halblederband und mit den kolorierten Graphiken (Gesamtauflage 180). – Druckvermerk vom Autor signiert. – Die vier bislang unveröffentlichten kleinen Prosastücke berühren den Kern der menschlichen Existenz, deren Fragilität und Absurdität. – Franzobel, geboren 1967 als Franz Stefan Griebl, erhielt u. a. den Ingeborg-Bachmann-Preis (1995), den Arthur-Schnitzler-Preis (2002) und den Nicolas-Born-Preis (2017).

26,4 : 20,4 cm. [44] Seiten.

441  Burgart-Presse – Franzobel. Die Trinkersonne.

€ 250

Vier Erzählungen nebst fünf Radierungen von Kay Voigtmann. Rudolstadt 2017. Mit fünf kolorierten signierten Radierungen. Illustrierter Originalhalblederband (Ludwig Vater, Jena).

48. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 25 Exemplaren der Ausgabe C, jedoch wie die Vorzugsexemplare mit den kolorierten Graphiken (Gesamtauflage 180). – Druckvermerk vom Autor signiert. – Die vier bislang unveröffentlichten kleinen Prosastücke berühren den Kern der menschlichen Existenz, deren Fragilität und Absurdität. – Franzobel, geboren 1967 als Franz Stefan Griebl, erhielt u. a. den Ingeborg-Bachmann-Preis (1995), den Arthur-Schnitzler-Preis (2002) und den Nicolas-Born-Preis (2017).

26,4 : 20,4 cm. [44] Seiten.

442  Kaldewey Press – Gunnar Kaldewey. New York 1977.

€ 1000

Hamburg 1977/78. Mit 18 montierten Colorxeroxkopien sowie Foliendrucken, zwei Collagen etc. Schwarzer Originalpappband mit Fluoreszenz-Folie auf dem Rücken und montiertem Subway Token auf dem Vorderdeckel. In silberfarbener Originalkassette mit Ausstanzung und Folienrücken (Christian Zwang, Hamburg).

Kaldewey Press 1. – Eins von 42 Exemplaren auf weißem Fabriano-Velin, teils auf farbigen Folien und Sandpapier, acht weitere Exemplare wurden auf gelbem Fabriano gedruckt. – Unnummeriertes Exemplar mit eigenhändiger Dedikation Gunnar Kaldeweys, datiert 10. IV. 1980. – Handsatz und Handdruck des Verfassers, zusammen mit Klaus Bühler, eine Seite mit eigenhändiger Korrektur. – Die Liebeserklärung des Antiquars Gunnar Kaldewey an NYC. 1976 hatte er seinen ersten, als Edition 0 nummerierten Pressendruck vorgelegt. Die äußerliche Monumentalität des Bandes wandelt sich – wie der Eindruck der Stadt für einen unvoreingenommenen Besucher – durch die Vielfalt und Farbigkeit der verwendeten Materialien und den großzügigen Satz zu einer erholsamen Leichtigkeit. – Selten.

51,0 : 37,0 cm. [64] Seiten. – Kassette mit kleinen Randläsuren. – Wie leider häufig, einige Xerokopien mit den gegenüberliegenden Seiten verklebt.

Von Lucius, S. 55. – Kat. WLB Stuttgart 12. – Dubansky/Strauss S. 110. – Spindler 168.2

443  Kaldewey Press – Gunnar A. Kaldewey. Clouds.

€ 800

Düsseldorf und Poestenkill, New York 1982. Mit Farbe besprühte Fotografien auf Aluminiumpapier. Polierte Aluminiumdeckel mit Edelstahlscharnier. In Originalleinenkassette (Christian Zwang, Hamburg). – Widmungsexemplar.

Kaldewey Press 2. – Eins von 30 Exemplaren mit dem Text in der englischen Übersetzung, die unter Mithilfe von Arthur Cohen entstand. Statt der angegebenen insgesamt 60 wurden »wegen meiner mangelnden Druckerfahrung […] nur etwa 40 Exemplare der Auflage realisiert«. – Mit einer eigenhändigen Widmung des Künstlers für Bernd Breslauer, Sohn des New Yorker Antiquars Martin Breslauer: »Eine Wolke zwischen den Kontinenten der Sprache. Herzlichst Gunnar A. Kaldewey 15.3.85.« – »Ich werde nie vergessen, wie ich zum ersten Mal staunend durch Wolkenformationen flog. Eine Faszination, die auch bei Hunderten von Flügen, die folgen sollten, nicht nachgelassen hat« (Gunnar A. Kaldewey). – Die Drucke der Kaldewey Press enthielten – im Gegensatz zur Edition Kaldewey – stets eigene Texte und Illustrationen. – Die Aluminiumpapiere mit aufgedruckten Fotografien wurden individuell mit Farbe in Weiß, Blauer und Pink besprüht, der Text in Blau gedruckt.

16,0 : 43,0 cm. [26] Seiten.

Von Lucius, S. 59. – Kat. WLB Stuttgart 13. – Dubansky/Strauss 110. – Spindler 168.3

444  Kaldewey Press – Gunnar A. Kaldewey. California Time.

€ 900

Poestenkill, New York 1987. Mit 16 Metallschnitten nach Collagen des Verfassers. Originalacrylglaseinband (Christian Zwang, Hamburg). In Originalleinenkassette mit versilberten Titeln (Nello Nanni, New York).

Kaldewey Press 5. – Eins von 45 Exemplaren (Gesamtauflage 67). – Druckvermerk von Gunnar Kaldewey, der dieses Buch schrieb, illustrierte, gestaltete und druckte, signiert. – Gedruckt auf englischem Handbütten. – »Dieses ist das Pendant zu meinem New York Buch. Es entstand bei meinem ersten längeren Aufenthalt in Kalifornien […] Pazifik-Zeit. Großartige Zeit« (Kat. WLB Stuttgart S. 16). – Die Abbildungen illustrieren die typischen Merkmale der Region: Sonnenlicht, Pazifik, Swimming Pools, Früchte, Filme.

51,0 : 38,0 cm. [32] Seiten.

Von Lucius, S. 67. – Kat. WLB Stuttgart 16. – Dubansky/Strauss S. 97 (Abb.) und S. 111

445  Kaldewey Press – Crossing Borders.

€ 800

The Proof Edition. Poestenkill, New York 1997. Lose Bogen in Originalumschlägen und Originalpappband. Zusammen in Originalkassette mit Rückenschild.

Kaldewey Press 13. – Eins von zwölf Exemplaren der »Edition deluxe« des ersten »Catalogue raisonné« für die Subskribenten der Presse. – Druckvermerk vom Buchkünstler signiert. – Insgesamt 13 Umschläge aus blauem Thai-Papier: Zwölf mit insgesamt 20 Graphiken aus Künstlerbüchern der Kaldewey-Presse von Bun-Ching Lam, H. Ottersbach, Mischa Kuball, Elaine L. Cohen, Kim Keever, Not Vital, Richard Tuttle u. a., der 13. mit dem Erstdruck des achtseitigen Essays »Crossing Borders: New Aesthetics in Artists Books« auf Transparentblättern. – Diesen Essay hielt Gunnar Kaldewey während eines Workshops in Poestenkill mit zwölf führenden Buchkünstlern. Während dieser Tage entstand die Gruppe »The Rocket Four«, die eine Wanderausstellung von Künstlerbüchern in Japan, Nord- und Südamerika und Europa organisierte.

54,0 : 42,0 cm.

Von Lucius. S. 67. – Kat. WLB Stuttgart 23

446  Kaldewey Press – John Eric Broaddus. Sphinx and the bird of paradise.

€ 1500

Düsseldorf und Poestenkill, New York 1981–1991. 14 Blätter mit Ausschnitten, teils mit Farbkopien beklebt. Originallederband mit montiertem Deckelbild, in Originalchemise mit silbergeprägtem Rückentitel und Schuber.

Edition Kaldewey 3. – Erste Ausgabe. – Eins von fünf Exemplaren der »Edition deluxe« mit neun zusätzlich eingebundenen Probedruck-Seiten, einige davon vom Künstler handkoloriert, und im Ganzledereinband (Gesamtauflage 25). – »John Eric Broaddus war ein exzentrischer Performance Künstler, der durch seine Kostüme die New Yorker Disco Szene (Studio 54 etc.) in Erstaunen setzte. Außerdem machte er sehr sorgfältig ausgeführte und farbenprächtige Unikat-Bücher. Dieses ist das einzige Buch zu seinen Lebzeiten, welches in einer – wenn auch kleinen – Auflage erschien. Durch die komplizierten Ausschnitte in den Seiten, die John Eric nur selber ausführen konnte, zog sich die Herstellung über Jahre hin. Er starb 1990 an Aids, nur 5 Exemplare waren fertig, die ich als Vorzugsausgabe in Leder binden liess«. (Gunnar A. Kaldewey). Bei den übrigen Exemplaren blieben die letzten drei Seiten unbeschnitten.

30,9 : 28,9 cm. 14 Blätter, [9] Blätter.

Von Lucius, S. 141. – Kat. WLB Stuttgart 29. – Dubansky/Strauss 69 und 103

447  Kaldewey Press – Jun Suzuki. In the Beginning.

€ 450

Poestenkill, New York, und Düsseldorf 1984. Neun (statt zehn) bearbeitete verzinkte Metallblechtafeln, jede mit rotem Siebdruck und einem Wort im Ausstanzverfahren. Originalmetalleinband mit rot serigraphiertem Rückentitel im Originalpappschuber.

Edition Kaldewey 7. – Eins von 35 Exemplaren, wobei nach Auskunft von Gunnar Kaldewey diese Auflage nicht im Ansatz erreicht wurde. – Der Druckvermerk mit der eingeritzten Signatur des Künstlers. – Die Edition entstand in Zusammenarbeit mit dem japanischen Bildhauer Jun Suzuki. »The book’s text names the fundamental activities in learning to speak and communicate […].« – Jedes Zinkblechblatt wurde mit Essig behandelt, mit einem japanischen Schriftzeichen bedruckt (Heinz Kursawe) und die jeweilige englische Übersetzung ausgestanzt. – Auf die Innenseite des Hinterdeckels ist ein Blatt Japanpapier montiert, worauf Jun Suzuki den ersten Absatz des frühesten Werks der japanischen Literatur kalligraphierte. Die englische Übersetzung »tell me your name please« wurde darunter gedruckt. – Unserem Exemplar fehlt die letzte Tafel, auf die eigentlich das Papierblatt montiert wurde.

31,5 : 30,0 cm. 11 Blätter.

Von Lucius, S. 153. – Kat. WLB Stuttgart 32. – Dubansky/Strauss 104 und Abb. 24. – Spindler 168.13

448  Kaldewey Press – Pier Paolo Pasolini. Ciant da li Ciampanis.

€ 1000

Luisa Famos: Di d’invern. Andri Peer: Stradun. Poesias Rumantschas cun Disigns da Not Vital. Poestenkill, New York 1987. Mit fünf doppelblattgroßen Zeichnungen und einem Metallobjekt. Lose Doppelbogen in Büttenumschlag mit Titelschild.

Edition Kaldewey 12. – Eins von 25 Exemplaren auf dunkelbraunem Papier (Gesamtauflage 60). – Das Papier wurde aus Zedernbaumrinde von Shusaku Tomi hergestellt. – »Drei von Not Vital ausgewählte rätoromanische Gedichte mit italienischer, englischer und deutscher Übersetzung und von ihm mit Originalzeichnungen versehen. […] Es ist das am meisten ausgestellte und abgebildete Buch der Presse. Es gelang eine wahrhaft vollendete Verbindung von Text und Illustration« (Kat. WLB Stuttgart S. 37). – Der Künstler selbst ist (durch zu energisches Zeichnen) verantwortlich für zwei Verletzungen im Papier.

50,0 : 32,0 cm. [20] Seiten. – Es fehlt der Holzschuber.

Von Lucius, S. 173. – Kat. WLB Stuttgart 37. – Dubansky/Strauss S. 78 (Abb.) und S. 106

449  Kaldewey Press – Pablo Neruda. 20 Poemas de Amor y 1 Canción desperada.

€ 1500

Ilustrado por Kim Keever. Poestenkill, New York 1989. Mit 25 Farblinolschnitten, teils ganzseitig, davon ein dreiteiliger als Titelbild. Flexibler grüner blindgeprägter Originalkalblederband mit Deckelschild (Christian Zwang). In Originalchemise und -schuber.

Edition Kaldewey 15. – Eins von 20 Exemplaren der »Edition deluxe« auf Chinapapier und im Ganzledereinband (Gesamtauflage 70). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Die Gedichte und die illustrierenden Linolschnitte wurden so gedruckt, dass die Breite der Seiten von Gedicht zu Gedicht zunimmt und erst mit der letzten Dichtung das Buchformat erreicht. – Zusammen mit den Zwischentitelblättern ergibt sich ein Buchfächer, der mit einem auf drei Bogen Transparentpapier gedruckten Linolschnitt eröffnet wird. – »Eine der umfangreichsten Produktionen der Presse, welche über 10 000 Druckgänge benötigte. Mit den farbenprächtigen, kraftvollen Illustrationen von Kim Keever zugleich eines der erfolgreichsten Bücher der Presse« (Gunnar A. Kaldewey).

43 : 56 cm. [106] Seiten.

Von Lucius, S. 185. – Kat. WLB Stuttgart 40. – Dubansky/Strauss 83 (Abb.) und 107

450  Kaldewey Press – Walter Benjamin. Angelus novus. Über den Begriff der Geschichte.

€ 1500

An Artist Book by Heribert Ottersbach. Poestenkill, New York 1993. Mit 26 ganzseitigen farbigen Holz- und Metallschnitten. Originalpappband mit Deckelschild in Originalchemise mit versilbertem Rückentitel. Zusammen im Schuber (Cornelia Ahnert, Chemnitz).

Edition Kaldewey 20. – Eins von 50 Exemplaren (Gesamtauflage 60). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Gedruckt auf handgeschöpftem Bütten der Presse mit dem Wasserzeichen des Künstlers. – Die Holzschnitte wurden in der Technik des verlorenen Schnitts gedruckt, die Metallschnitte entstanden nach Collagen des Künstlers.

51,0 : 39,0 cm.

Von Lucius, S. 201. – Kat. WLB Stuttgart 45. – Dubansky/Strauss 20 (Abb.) und 108