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Lot 401 – 450 | Hesse-Auktionen
Lot 401 – 450

401  Insel-Bücherei – Ferdinand Gregorovius. Neapel und Capri.

Schätzpreis/Estimate: € 1800

Zuschlag/Hammerprice: € 2300

Leipzig, Insel 1943. Originalpappband mit Deckelschild.

IB 340. – Erste Ausgabe in der Insel-Bücherei, Exemplar des 1.–10. Tausends. – »Auflage kriegszerstört, nur wenige Exemplare bekannt.« (Jenne). – Wie sieben weitere Erstauflagen der Insel-Bücherei fiel auch diese den Bomben in der Nacht vom 3. zum 4. Dezember 1943 zum Opfer. Insgesamt verbrannten 1,1 Millionen Bände, viele noch im Rohzustand als Druckbogen, aber auch 200 000 fertig gebundene, zur Auslieferung bereitliegende, Erstausgaben. »Anton Kippenberg pflegte zu Weihnachten an Verwandte, Mitarbeiter, Freunde und an seine Autoren Büchergeschenke zu verteilen. So sind die meisten der uns verbliebenen Bände [neben einigen vorab versandten Rezensionsexemplaren] wohl diesem Brauch zu verdanken.« (Jenne S. 222). – Sehr schönes Exemplar.

18 : 12 cm. 95, [1] Seiten. – Rückenkanten minimal berieben.

Kästner 340.2. – Jenne 340.2

402  Insel-Bücherei – Friedrich Nietzsche. Gedichte.

Schätzpreis/Estimate: € 250

Zuschlag/Hammerprice: € 270

Leipzig, Insel [1924]. Flexibler schwarzer Originalziegenlederband. Rückentitel, Deckelvignette und Kopfschnitt vergoldet.

Insel-Bücherei 361. – 7.–16. Tausend. – Schönes Exemplar der gesuchten Lederausgabe.

18 : 12 cm. 76, [4] Seiten. – Vortitelblatt mit Besitzvermerk.

Kästner 361 [1A]

403  Insel-Bücherei – Handzeichnungen von Goethe.

Schätzpreis/Estimate: € 500

Zuschlag/Hammerprice: € 330

24 farbige Tafeln mit einem Geleitwort von Hans Wahl. Leipzig, Insel 1940. Pergamentband (signiert: O. Dorfner, Weimar); Titel und Fileten auf Deckel und Rücken sowie Stehkantenbordüre und Kopfschnitt vergoldet.

Unikat gebundenes Exemplar von Insel-Bändchen 555. – Erste Auflage. – Tadellos erhalten, mit Schutzpapierumschlag und Schuber, dieser von Otto Dorfner beschriftet.

11 : 18 cm. [16] Seiten, 24 Tafeln.

Kästner 555 [1A]

404  Insel-Bücherei – Marie von Ebner-Eschenbach. Aphorismen.

Schätzpreis/Estimate: € 180

Zuschlag/Hammerprice: € 480

Mit einem Nachwort von Karl Krolow. Leipzig 2016. Farbig illustrierter Originalpappband.

Insel-Bücherei 1414. – IB-Sonderausgabe von Karl-Georg Hirsch, von ihm durch graphische Beigaben »getrüffelt« und nicht im Handel. – Eins von 25 Exemplaren der Vorzugsausgabe A mit einer beigegebenen signierten Zeichnung »›Diese‹, für Marie v. Ebner-Eschenbach, am 4. Mai 2017« und einem beigelegten Holzstich »Schüchterne Dummheit, Herr, verschämte Armut …«, zudem eine Zeichnung verso auf dem Vortitelblatt.

18 : 12 cm. 86, [2] Seiten.

405  Insel Verlag – Sechs Lederausgaben.

Schätzpreis/Estimate: € 300

Zuschlag/Hammerprice: € 200

Leipzig u. a. 1961–1994. Flexible Originallederbände mit goldgeprägtem Rückentitel und Deckelsignet.

I. Goethe. Lyrische und epische Dichtungen. Band I [und] II. 1961. Dünndruckausgabe. 41.–44. Tausend. – II. Theodor Fontane. Effi Briest. 1980. – III. Gottfried Keller. Der Grüne Heinrich. 1980. – IV. Johann Wolfgang von Goethe. Die Wahlverwandtschaften. 1981. – V. Charles Dickens. Weihnachtserzählungen. 1983. Dünndruckausgabe. – VI. Charles Baudelaire. Die Blumen des Bösen. 1986. – II bis VI aus der Insel-Bibliothek der Romane. II, III und V illustriert.

406  [Jakob und Wilhelm] Grimm. Kinder- und Hausmärchen.

Schätzpreis/Estimate: € 250

Zuschlag/Hammerprice: € 240

Herausgegeben von Heinz Rölleke. Frankfurt am Main, Deutscher Klassiker Verlag 1985. Bordeauxroter Originallederband mit vergoldetem Rückentitel, Kopfgoldschnitt und -schutzumschlag mit Lederrrücken.

Dünndruckausgabe aus der im Insel-Verlag beheimateten Reihe »Bibliothek Deutscher Klassiker«, Band 5. – Tadellos schön erhalten. – Dazu zwei Beigaben: I. Deutsche Erzähler. Ausgewählt von Hugo von Hofmannsthal. Erster [bis] Vierter Band. Leipzig, Insel 1912. Originalhalblederbände. – II. Geschichten aus dem alten Pitaval. Herausgegeben nach der von Schiller getroffenen Auswahl und um weitere Stücke vermehrt von Paul Ernst. Erster [bis] Dritter Band. Leipzig, Insel 1910. Grüne Originalkalblederbände mit Rückenschildern und vergoldetem -titel.

18 : 11 cm. [2], 1302, [8] Seiten. – Beigaben: Rücken von II stark verfärbt. Ränder und Deckel berieben. – Vorsätze von I mit Exlibris und Besitzvermerken.

407  Winkler Verlag – Sieben Dünndruckausgaben in Ledereinbänden.

Schätzpreis/Estimate: € 250

Zuschlag/Hammerprice: € 240

München 1955–1997. Flexible Originallederbände mit vergoldetem Rückentitel, goldgeprägtem Deckelsignet und Kopfgoldschnitt.

Russische Autoren aus der Reihe »Winkler Weltliteratur«. – I. Leo N. Tolstoi. Anna Karenina. 1955. – II. Leo N. Tolstoi. Frühe Erzählungen. 1960. – III. Leo N. Tolstoi. Volkserzählungen. Jugenderinnerungen. 1961. – IV. Leo N. Tolstoi. Später Erzählungen. 1962. – V. A. N. Afanasjew. Russische Volksmärchen. 1985. – VI. Alexander S. Puschkin. Erzählungen. 1986. – VII. Boris Pasternak. Doktor Schiwago. 1997.

19 : 12 cm.

408  Winkler Verlag – Vier Dünndruckausgaben in Ledereinbänden.

Schätzpreis/Estimate: € 150

Zuschlag/Hammerprice: € 100

München 1956–1985. Flexible Originallederbände mit vergoldetem Rückentitel, goldgeprägtem Deckelsignet und Kopfgoldschnitt.

I. Grimmelshausen. Der abenteuerliche Simplicissimus. 1956. – II. Grimmelshausen. Simplicianische Schriften. 1958. – III. Ludwig Tieck. Die Märchen aus dem Phantasus. Dramen. 1965. – IV. Ludwig Tieck. Novellen. 1985.

19 : 12 cm.

409  Winkler Verlag – Fünf Dünndruckausgaben in Ledereinbänden.

Schätzpreis/Estimate: € 200

Zuschlag/Hammerprice: € 130

München 1960–1989. Flexible Originallederbände mit vergoldetem Rückentitel, goldgeprägtem Deckelsignet und Kopfgoldschnitt.

Aus der Reihe »Winkler Weltliteratur«. – I. Alessandro Manzoni. Die Verlobten. 1960. – II. Edgar Allan Poe. Erzählungen. 1971. – III. Oscar Wilde. Märchen und Erzählungen. 1976. – IV. Gérard de Nerval. Reise in den Orient. Werke. 1986. – V. Ernest Hemingway. Wem die Stunde schlägt. 1997.

19 : 12 cm.

410  Kleukens Presse – Wilhelm Klemm. Entfaltung.

Schätzpreis/Estimate: € 300

Ausruflimit/Reserve price: € 200

Gedichtfolge. Darmstadt [1919]. Originalpergamentband; Rückentitel, Fileten und Kopfschnitt vergoldet.

Zweiter Druck der Kleukens Presse. – Eins von 250 Exemplaren. – Gedruckt auf Bütten. – Gesetzt aus der Cicero-Kleukens-Antiqua. – Titel und Initialen von Friedrich Wilhelm Kleukens. – Der Einband stammt aus Ernst Rehbeins Kleukens-Binderei. – Schönes Exemplar.

25,5 : 17,5 cm. [4], 80, [6] Seiten.

Rodenberg 103, 2

411  Ratio-Presse – J[ohann] W[olfgang] von Goethe. Erotica Romana.

Schätzpreis/Estimate: € 200

Zuschlag/Hammerprice: € 130

Darmstadt 1923. Mit drei radierten Vignetten von F. W. Kleukens. Originalhalbpergamentband mit goldgeprägter Deckelvignette und Schnittvergoldung.

Siebter Druck der Ratio-Presse. – Eins von 150 Exemplaren in Halbpergament (Gesamtauflage 200). – Satzanordnung, Schrift und Radierungen von Friedrich Wilhelm Kleukens.

18 : 13 cm. 45, [3] Seiten. – Einband mit schwachem Lichtrand.

Rodenberg 122. – Schauer II, 66

412  Mainzer Presse – Das Blumenbuch.

Schätzpreis/Estimate: € 500

Zuschlag/Hammerprice: € 620

Zeichnungen von Rudolf Koch, in Holz geschnitten von Fritz Kredel. I [–] III. Leipzig, Insel 1929–1930. 250 kolorierte Holzschnitte. Original-Interimspappbände mit Deckel- und Rückenschild. In -schubern.

Erste Ausgabe. – Eins von 1000 Exemplaren. – Druck der Mainzer Presse von Sommer 1929 bis August 1930, zeitgleich erschien ein geringfügig abweichender Druck der Ernst Ludwig-Presse für die Mitglieder deren Freundeskreises. – Die Bildunterschriften und Texte wurden aus der von Kleukens entworfenen Shakespeare-Type gesetzt. – Das wohl schönste Blumen- und Kräuterbuch des 20. Jahrhunderts. Die Handkolorierung besorgte Emil Wöllner, die Namen der Blumen bestimmte Hans Heil. Die Pflanzen sind nach Jahreszeiten und Standorten sortiert.

31 : 23 cm.

Salter, Kredel 1.11.2 (mit Abb.). – Sarkowski 950. – Schauer II, 36 (mit Abb.). – Nicht bei Rodenberg

413  Mainzer Presse – [Christian Heinrich Kleukens]. Die Grosstat der Letter.

Schätzpreis/Estimate: € 200

Zuschlag/Hammerprice: € 200

Dem Präsidenten des Deutschen Reiches. Mainz 1930. Drei lose Doppelblätter.

Exemplar der Vorzugsausgabe auf Japan. – Gesetzt aus Kleukens’ Shakespeare-Antiqua, Handpressendruck in Rot und Schwarz. – Engagierter, aber folgenloser Aufruf zum Bau eines großen Museum-Denkmals für Johannes Gutenberg, das weder, wie angestrebt im Gutenberg-Jahr 1940, noch danach je so realisiert wurde. – Es wurden kleine Auflagen durch die Mainzer und die Ernst Ludwig Presse gedruckt (vgl. Stürz 107 a und b). – Dazu: [Christian Heinrich Kleukens]. 1440 Fünfhundert Jahre 1940. Mainz, Sommer 1936. Hergestellt […] für den Führer uns seine engsten Mitarbeiter. Graue Originalbüttenbroschur. Kleukens Text, in dem er sechs Jahre nach dem obigen Aufruf nochmals auf seinen Plan zurückkommt und anregt, dafür einen Gutenberg-Pfennnig einzuführen, ist nun Reichskanzler Adolf Hitler gewidmet. Im Laufe des Jahres druckte die Mainzer Presse mehrere variierende Auflagen für verschiedene Anlässe. Hier gesetzt aus der Karillon Fraktur, gedruckt auf Hadernpapier. – Hermann Burte. Deutsche Sendung des Wortes und der Letter. Mainz 1942. Originalhalbleinenband. Druck der Mainzer Presse, nun Presse des Gutenberg-Museums, für den NS-Lehrerbund Mainz. Gesetzt aus der Burte-Fraktur und vom Verfasser und Typographen auf dem Vortitel signiert. Eins von 200 Exemplaren. Auch dieser Text nach einem Vortrag Burtes wurde im Laufe des Jahres 1942 mehrfach gedruckt. – Christian Heinrich Kleukens. Die Kunst Gutenbergs. Mainz 1951. Originalpappband. Mainzer Druck 1. Eins von 5000 Exemplaren.

27 : 18 cm. [12] Seiten.

Kleukens-Archiv Mainzer Presse II, 128f.; IV, 229f.; V, 188f. und VI, 187f

414  Aloys Ruppel. Johannes Gutenberg.

Schätzpreis/Estimate: € 120

Ausruflimit/Reserve price: € 80

Sein Leben und sein Werk. Berlin, Maximilian-Gesellschaft 1939. Mit zahlreichen Tafeln teils ganzseitigen Abbildungen und drei gefalteten Faksimilebeilagen. Originalhalblederband. Rückentitel und Deckelvignette silbergeprägt. Mit Schutzumschlag und Schuber.

Eins von 125 Exemplaren der Sonderausgabe auf Bütten, die für die Mitglieder der Maximilian-Gesellschaft gedruckt wurden. Die farbigen Faksimiles von je einer Seite aus der 36- und der 42-zeiligen Gutenberg-Bibel sowie dem Mainzer Psalter von 1457. – Der Verfasser war mehr als 40 Jahre Direktor des Mainzer Gutenberg-Museums. Seit 1930 gab er, neben zahllosen Publikationen zum Thema Buchdruck, das Gutenberg-Jahrbuch heraus. – Sehr schönes Exemplar aus dem Nachlass des Verlegers Lothar Rossipaul mit dessen signiertem Holzschnittexlibris von Archibald Bajorat. – Dazu: Hermann List. Thomas und Meister Gutenberg. Stuttgart 1942. – Gutenberg-Museum der Stadt Mainz. Weltmuseum der Druckkunst. Festkatalog zum Gutenberg-Jahr 1968. Mit Widmung des Verfassers Helmut Presser.

27 : 19 cm. 224, [2] Seiten, 4 Tafeln, 3 Beilagen.

415  Leipziger Bibliophilenabend – [Johann Wolfgang von] Goethe. Zwölf Gedichte.

Schätzpreis/Estimate: € 200 ( R7 )

Zuschlag/Hammerprice: € 360

Leipzig 1932. Orangefarbener Originalsaffianlederband, Rücken, Deckelvignette und Kopfschnitt vergoldet. Im Schuber.

Eins von 99 Exemplaren für die Leipziger Bibliophilenvereinigung, dieses für Walter Tiemann – je ein weiteres wurde für die Deutsche Bücherei und den Verleger Hans von Weber gedruckt. – Auf Japanbütten. – Druck des Haupttitels und der Gedichttitel in Blau. – Sehr schönes Exemplar des Drucks im Goethe-Jahr 1932.

29 : 21 cm. [36] Seiten.

416  Trauerreden, gehalten in der Loge Amalia zu Weimar.

Schätzpreis/Estimate: € 150

Ausruflimit/Reserve price: € 100

Berlin, Altmann 1923. Mit einer signierten Radierung von Alois Kolb. Schwarzer Originalseideneinband mit Pergamentdurchstichbindung und goldgeprägter Deckelvignette. In Buntpapierkassette.

Eins von 250 Exemplaren. – Unter künstlerischer Leitung von Hugo Steiner-Prag gedruckt bei F. A. Brockhaus. – Die Radierung entstand nach Prellers Goethe-Bildnis auf dem Totenbett. – Enthält drei Trauerreden von Mitgliedern der Weimarer Freimaurerloge: Goethe auf Wieland, Friedrich von Müller auf Großherzog Carl August und auf Johann Wolfgang von Goethe. – Mit zwei Goethegedichten und einigen Holzschnittvignetten. – Seltene Einbandvariante.

34 : 25 cm. 44, [4] Seiten. – Kassette an den Kanten berieben, das Buch tadellos.

Sennewald 23, 2

417  Georg Müller Verlag – Die Bücherei der neuen Serapionsbrüder.

Schätzpreis/Estimate: € 300

Zuschlag/Hammerprice: € 600

Herausgegeben von Carl Georg Maassen. [Zehn Bände]. München, Georg Müller 1922–1923. Originalhalblederbände mit Rückenschildern und -vergoldung.

I–III. Carl Wilhelm Salice Contessa. Serapionistische Erzählungen. – Kleine Geschichten und Hoffmaniana. – Märchen und Nachtstücke. – IV–VI. Friedrich Baron de la Motte Fouqué. Romantische Erzählungen. – Gespenstersagen und Rittergeschichten. – Undine und andere Erzählungen. – VII. Karl Immermann. Der neue Pygmalion. der Carnaval und die Somnambüle. – VIII–IX. Ludwig Tieck. Straußfedern. Erster [und] Zweiter Band. – X. Carl Weißflog. Bürgerliche Historien. – »Eine glückliche Idee hat Carl Georg v. Maassen in seiner ›Bücherei der neuen Serapionsbrüder‹ bei Georg Müller, München, verwirklichen können: … Hoffmannsche Atmosphäre breitet sich über alle sechs Bände aus« (Tägliche Rundschau, Berlin, zitiert nach Verlagsprospekt).

21 : 13 cm. – Zwei Rücken schwach berieben. Einige Einbände mit leichtem Lichtrand.

25 Jahre Georg Müller, Seite 136

418  Oltner Bücherfreunde – Werner Bergengruen. Jungfräulichkeit.

Schätzpreis/Estimate: € 300

Zuschlag/Hammerprice: € 420

Novelle. Olten, 1947. Roter Original-Oasenziegenlederband mit Vergoldung. Im Originalschuber mit Lederkanten.

Erste Ausgabe. – 33. Veröffentlichung der Oltner Bücherfreunde. – Eins von 36 römisch nummerierten Exemplaren der Luxusausgabe mit eigenhändigem, signierten Gedicht auf dem Vorblatt und in Ganzleder (Gesamtauflage 1161). – Handsatz aus der Caslon-Antiqua. – Druck auf Guarro Molivell-Bütten.

19 : 14 cm. [2], 59, [3] Seiten. – Rücken leicht aufgehellt.

Wilpert/Gühring 67

419  Oltner Bücherfreunde – Werner Bergengruen. Drei Erstausgaben.

Schätzpreis/Estimate: € 200

Zuschlag/Hammerprice: € 180

Olten 1947–1961. Originalhalblederbände mit Rückenvergoldung und Buntpapierdeckelbezügen (Hugo Peller, Solothurn). Im Schuber.

33., 74. und 93. Veröffentlichung. – Jeweils eins der Vorzugsexemplare, auf dem Vortitel vom Verfasser signiert und in Halbleder gebunden. – I. Jungfräulichkeit. Novelle. 1947. Eins von 125 Exemplaren. – II. Hubertusnacht. 1957. Eins von 119 Exemplaren. – III. Vater Jewgenij. 1961. Eins von 118 Exemplaren.

20 : 13 cm.

Wilpert/Gühring 67, 113 und 129

420  Oltner Bücherfreunde – Hans Carossa. Der Gang zum Grünen Schuh.

Schätzpreis/Estimate: € 500

Zuschlag/Hammerprice: € 700

Aus einer Jugendgeschichte. Olten, 1952. Roter Originalnigerlederband mit Rücken-, Deckel- und Kopfschnittvergoldung (signiert: Hugo Peller, Solothurn). Im Originalschuber mit Lederkanten.

Erste Ausgabe. – 54. Veröffentlichung der Oltner Bücherfreunde. – Eins von 35 römisch nummerierten Exemplaren der Luxusausgabe mit eigenhändigem, signierten Gedicht auf dem Vorblatt und in Ganzleder (Gesamtauflage 755). – Handsatz aus der Diethelm-Antiqua. – Druck auf Zerkall-Bütten. – Tadelloses Exemplar.

20 : 13 cm. 78, [6] Seiten.

Wilpert/Gühring 33

421  Oltner Bücherfreunde – Hans Carossa. Stern über der Lichtung.

Schätzpreis/Estimate: € 300

Zuschlag/Hammerprice: € 650

Olten 1958. Roter Originalmaroquinband mit Rücken-, Deckel- und Kopfschnittvergoldung. Im Originalschuber mit Lederkanten.

39. Veröffentlichung der Oltner Bücherfreunde. – Eins von 20 römisch nummerierten Exemplaren der Luxusausgabe mit eigenhändigem, signierten Gedicht auf dem Vorblatt und in Ganzleder (Gesamtauflage 925). – Handsatz aus der Bodoni-Kursiv. – Druck auf Maillol-Bütten.

19 : 14 cm. [2], 43, [7] Seiten.

422  Oltner Bücherfreunde – Rudolf Hagelstange. Das Lied der Muschel. – Reise nach Katmandu.

Schätzpreis/Estimate: € 200

Zuschlag/Hammerprice: € 150

Mit Zeichnungen von Helmut Bibow. Olten 1958 und 1962. Blauer bzw. roter Originalhalblederband mit Rückenvergoldung und Buntpapierdeckelbezügen (Hugo Peller, Solothurn). Im Schuber.

Erste Ausgaben. – 78. und 97. Publikation der Oltner Bücherfreunde. – Eins von 125 bzw. 115 Exemplaren der Vorzugsausgabe, auf dem Vortitel vom Verfasser signiert und in Halbleder gebunden.

20 : 13 cm. 71, [5] Seiten; [2], 79, [3] Seiten. – Beide Rücken leicht verblasst.

Wilpert/Gühring 51

423  Oltner Bücherfreunde – Hermann Hesse. Zwei jugendliche Erzählungen.

Schätzpreis/Estimate: € 300

Zuschlag/Hammerprice: € 320

Olten 1956. Gelber Originalhalblederband mit Rückenvergoldung und Buntpapierdeckelbezügen (Hugo Peller, Solothurn). Im Schuber.

Erste Ausgabe. – 70. Publikation der Oltner Bücherfreunde. – Eins von 135 Exemplaren der Vorzugsausgabe, auf dem Vortitel vom Verfasser signiert und in Halbleder gebunden (Gesamtauflage 750). – Enthält die Erzählungen »Hans Amstein« und »Sor Acqua«. – »Die beiden Erzählungen dieser Jubiläums-Publikation stammen aus der Zeit meiner literarischen Anfänge. Sie sind in Buchform nie erschienen.« (Nachwort).

20 : 13 cm. [2], 56, [6] Seiten. – Rücken leicht verblasst.

Mileck II, 121

424  Oltner Bücherfreunde – Hermann Hesse. Freunde.

Schätzpreis/Estimate: € 1000

Zuschlag/Hammerprice: € 750

Erzählung. Olten 1957. Mit einem Frontispiz von Gunter Böhmer. Handgebundener Originalmaroquinband mit Fileten- und Kopfschnittvergoldung (signiert: Hugo Peller, Solothurn). Im Originalschuber mit Lederkanten.

Erste Ausgabe. – 75. Publikation der Oltner Bücherfreunde. – Eins von 35 römisch nummerierten Exemplaren der Luxusausgabe mit eigenhändigem, signierten Gedicht auf dem Vorblatt und in Ganzleder (Gesamtauflage 850). – Handsatz aus der Diethelm-Antiqua. – Druck auf Zerkall-Bütten.

20 : 13 cm. [10], 106, [10] Seiten.

Mileck II, 123

425  Oltner Bücherfreunde – Ernst Jünger. Sonnentau.

Schätzpreis/Estimate: € 200

Zuschlag/Hammerprice: € 260

Olten 1955. Rotbrauner Originalhalblederband mit Rückenvergoldung und Buntpapierdeckelbezügen (Hugo Peller, Solothurn). Im Schuber.

Erste Ausgabe. – 65. Veröffentlichung der Oltner Bücherfreunde. – Eins von 114 Exemplaren der Vorzugsausgabe, auf dem Vortitel vom Verfasser signiert und in Halbleder gebunden (Gesamtauflage 590). – Erschienen zum 70. Geburtstag des Verfassers. Die ein Jahr später unter gleichem Titel bei Klett erschienene Ausgabe, weicht, abgesehen vom Titelessay, inhaltlich vollständig ab.

20 : 13 cm. [2], 68, [8] Seiten.

Des Coudres/Mühleisen B 30

426  Oltner Bücherfreunde – Ernst Jünger. San Pietro.

Schätzpreis/Estimate: € 200

Zuschlag/Hammerprice: € 180

Olten 1957. Blauer Originalhalblederband mit goldgeprägtem Rückentitel, Kopfgoldschnitt und Modeldruckbezügen (Hugo Peller, Solothurn).

Erste Ausgabe. – 73. Publikation der Oltner Bücherfreunde. – Eins von 120 Exemplaren der Vorzugsausgabe, auf dem Vortitel vom Verfasser signiert und in Halbleder gebunden (Gesamtauflage 661). – Die Überzugpapiere der Deckel sind Batik-Modeldrucke von Verena Scherrer und Suzy Tenet, Basel.

20 : 13 cm. 55, [5] Seiten. – Rücken etwas verblasst.

Des Coudres/Mühleisen B 35

427  Oltner Bücherfreunde – Ernst Jünger. Ein Vormittag in Antibes.

Schätzpreis/Estimate: € 200

Zuschlag/Hammerprice: € 180

Olten 1960. Rostbrauner Originalhalblederband mit goldgeprägtem Rückentitel, Kopfgoldschnitt und Modeldruckbezügen (Hugo Peller, Solothurn). im Schuber.

Erste Ausgabe. – 86. Publikation der Oltner Bücherfreunde. – Eins von 120 Exemplaren der Vorzugsausgabe, auf dem Vortitel vom Verfasser signiert und in Halbleder gebunden (Gesamtauflage 653).

20,0 : 12,5 cm. 52, [4] Seiten.

Des Coudres/Mühleisen B 40

428  Oltner Bücherfreunde – Ch[ristian] H[einrich] Kleukens. Vom Baum der Erkenntnis.

Schätzpreis/Estimate: € 300

Zuschlag/Hammerprice: € 200

Olten 1950. Originalmaroquinband mit Vergoldung (Emil Kretz, Basel). Im Originalschuber mit Lederkanten.

45. Veröffentlichung der Oltner Bücherfreunde. – Eins von 30 römisch nummerierten Exemplaren der Luxusausgabe mit eigenhändigem, signierten Gedicht auf dem Vorblatt und in Ganzleder (Gesamtauflage 530). – Handsatz aus der Bodoni-Antiqua. – Druck auf Guarro-Bütten.

19 : 14 cm. [2], 86, [4] Seiten. – Rücken leicht verblasst.

429  Oltner Bücherfreunde – Rudolf Alexander Schröder. Neue Gedichte. – Heimat.

Schätzpreis/Estimate: € 500

Zuschlag/Hammerprice: € 480

Olten 1946 und 1958. Grüner Originalmaroquinband mit reicher Gold- und Blindprägung und Originalhalblederband mit Buntpapierbezügen (Hugo Peller, Solothurn). Beide im Originalschuber, einer mit Lederkanten und Furnierpapierbezug.

Erste Ausgaben. – 50. und 77. Publikation der Oltner Bücherfreunde. – Eins von 40 römisch nummerierten Exemplaren der Luxusausgabe mit eigenhändigem, signierten Gedicht auf dem Vorblatt und in Ganzleder bzw. eins von 120 Exemplaren der Vorzugsausgabe, auf dem Vortitel vom Verfasser signiert und in Halbleder gebunden (Gesamtauflage 575).

20 : 13 cm. 63, [5] Seiten; [2], 40, [6] Seiten. – Beide Rücken leicht verblasst.

Adolph 46

430  Oltner Bücherfreunde – Vier Veröffentlichungen.

Schätzpreis/Estimate: € 400

Zuschlag/Hammerprice: € 300

Herausgegeben von William Matheson. Olten 1944–1960. Ein Originalkalblederband und drei Originalhalblederbände mit Batikpapierbezügen, vergoldeten Rückentiteln und Kopfgoldschnitt.

Eine Luxusausgabe, drei Vorzugsausgaben, nach Möglichkeit vom Verfasser signiert. – Alle auf Bütten gedruckt. – I. 13. Carl J. Burckhardt. Gespräch in Peking. 1942. 150 Exemplare. – II. 23: Martin Bodmer. Conrad Ferdinand Meyer. Herkommen und Umwelt. 1944. Eins von 35 Exemplaren der Luxusausgabe in Ganzleder (Gesamt 1135). – III. 53. Albert Schweitzer. Aus meiner Kindheit und Jugendzeit. 1952. 120 Exemplare. – IV. 89. Friedrich Georg Jünger. Kreuzwege. 1960. 120 Exemplare. – I, II und IV im Schutzschuber.

20 : 13 cm. – Rücken von II etwas verblasst. – Exlibris (I und III).

431  Friedrich Plenzat-Presse – Sieben Drucke der Presse.

Schätzpreis/Estimate: € 450

Zuschlag/Hammerprice: € 650

Berlin 1923–1925. Mit zahlreichen Originalgraphiken im Text. Originalpappbände, teils mit originalgraphischen Deckelvignetten.

I: Guy de Maupassant. Toine. 1923. Mit 14 Radierungen von Erik Richter. 140 Exemplare (Gesamtauflage 150). – II. Denis Diderot. Platonische Liebe. 1924. Mit zehn kolorierten Kupfern von Georg W. Rößner. 300 Exemplare. – III: Gottfried Keller. Die Berlocken. 1924. Mit neun kolorierten Radierungen von Georg W. Rößner. 300 Exemplare. – IV. Nocrion. Eine Geschichte aus Allobrogien. 1924. Mit zehn kolorierten Radierungen von Georg W. Rößner. 300 Exemplare. – V. Gottfried Keller. Der schlimm-heilige Vitalis. 1924. Mit 14 Holzschnitten von Rudolf Riege. 500 Exemplare. – VI. Charles de Coster. Die Brüder vom guten Vollmondgesicht. 1924. Mit 12 Radierungen von Erik Richter. 500 Exemplare. – VII. Heinrich Zschokke. Das blaue Wunder. 1925. Mit 13 Radierungen von Magnus Zeller. – Wohl alle sieben Pappbände sind Handeinbände von Maria Lühr, alle Druckvermerke von den Künstlern signiert und meist vom Verleger monogrammiert. – Dr. Friedrich Plenzat gründete seine Presse Weihnachten 1922.

18 : 12 cm bis 21 : 14 cm.

Sennewald H, 1–5, 8 und 9. – Rodenberg 154, 1–4 (Rest nicht mehr)

432  Rudolfinische Drucke – Fritz Reuter. Hanne Nüte

Schätzpreis/Estimate: € 250

Zuschlag/Hammerprice: € 170

und de lütte Pudel. ´ne Vagel- un Minschengeschicht. Offenbach am Main 1911. Originalhalbpergamentband mit kalligraphiertem Rückentitel (signiert: Carl Sonntag jun., Leipzig).

Erstes Buch der Rudolfinischen Drucke. – Eins von 300 Exemplaren. – Satz aus der von Rudolf Koch entworfenen Deutschen Schrift. – Druck von Rudolf Koch und Rudolf Gerstung bei Wilhelm Gerstung, Offenbach. – »Die Rudolfinischen Drucke […] gehören unstreitig mit zu den hervorragendsten Schöpfungen der neuen deutschen Buchkunst« (Rodenberg, S. 123). – Die Titelzeilen und Kapitelnummern wurden von Koch in Holz geschnitten und in Rot eingedruckt, das Kolophon in Blau, das Bezugspapier in Wasserfarbendruck, alle Rückentitel von Koch selbst kalligraphiert.

16 : 12 cm. [8], 296, [36] Seiten. – Vorsätze und schnitt minimal stockfleckig.

Rodenberg 124, 1

433  Officina Serpentis – Eine Seite aus Homers Ilias

Schätzpreis/Estimate: € 200

Ausruflimit/Reserve price: € 130

gesetzt in griechischer Uncialtype. Berlin 1919. Lose Doppelblätter in Originalhalbpergamentchemise mit Marmorpapierbezug.

Probedruck in Rot und Schwarz. – Eins von 25 Exemplaren. – Die griechische Unicialtype, mit der diese ersten Verse Homers gesetzt sind, wurde im Jahre 1860 von der Schriftgießerei J. G. Schelter und Giesecke in Leipzig nach Angaben von A. F. C. Tischendorf, des Entdeckers des Codex sinaiticus geschnitten. – Dazu: Hesiod. Theogonia. Die ersten vier Blätter aus dem 1921 erschienenen Druck der Officina Serpentis. Lose Doppelblätter in Originalhalbpergamentchemise.

38 : 28 cm. [8[ Seiten. – Ränder der unbeschnittenen Beigabe gebräunt und mit kleinen Einrissen.

Nicht bei Backe. – Backe 49 (Beigabe)

434  Der Venuswagen.

Schätzpreis/Estimate: € 900

Zuschlag/Hammerprice: € 1100

Eine Sammlung erotischer Privatdrucke mit Original-Graphik. Herausgegeben von Alfred Richard Meyer. Erste Folge, Band I [–] IX. Berlin, Fritz Gurlitt 1919–1920. Mit 73 Originalgraphiken. Originalhalbpergamentbände mit farbig lithographierten Deckelillustrationen und vergoldeten Rückentiteln.

Vollständige Folge aller neun Bände, die von Alfred Richard Meyer 1919 in schneller Folge herausgegeben wurde. – Eins von je 700 Exemplaren (Gesamtauflage 740). – Seltene Einbandvariante mit den (von Rössner?) illustrierten Deckeln. – Alle Exemplare mit derselben Exemplarnummer, Bände I–VII im Druckvermerk mit roter Signatur (Fritz Gurlitt?), Bände VIII und IX vom jeweiligen Künstler signiert. – Von Band zu Band auf recht unterschiedlichen Papieren gedruckt. – Sämtliche Originalgraphiken wurden auf der Gurlitt-Presse gedruckt, den Buchdruck übernahm (mit zwei Ausnahmen) Otto von Holten. – Alfred Richard Meyer gewann für die Illustrationen namhafte Künstler wie Corinth, Janthur, Willy Jaeckel, Willi Geiger u. a. Durch diese künstlerische Ausstattung sowie aufwändige Typographie und Buchdruck entstand eine der schönsten Buchreihen mit erotischer Literatur des frühen 20. Jahrhunderts.

I: Friedrich Schiller. Der Venuswagen. 1919. Mit acht Farblithographien von Lovis Corinth (Schwarz L 383)
II: E. Jouy. Sappho oder Die Lesbierinnen. 1920. Mit sechs Radierungen von Otto Schoff (Brattskoven 15)
III: Pantschatantra. Fabeln aus dem indischen Liebesleben. 1919. Mit zehn Farblithographien und Buchschmuck von Richard Janthur (Sennewald 19,3)
IV: Alfred Richard Meyer. Das Aldegrever-Mädchen. 1919. Mit acht kolorierten Lithographien von Georg Walter Rössner (Sennewald 19,6)
V: Henry de Kock. Der Mord im Kastanienwäldchen oder Die ereignislose Hochzeitsnacht. Mit sechs Farblithographien von Franz Christophe (Sennewald 19,1)
VI: Heinrich Lautensack. Erotische Votiftafeln. 1919. Mit sieben Lithographien von Willy Jaeckel (Stilijanov-Nedo 86)
VII: Die Königliche Orgie oder Die Österreicherin bei Laune. 1919. Mit sechs Lithographien und drei Vignetten von Paul Scheurich (Sennewald 19,5)
VIII: Wilhelm Heinse. Die Kirschen. 1920. Mit sieben Lithographien von Wilhelm Wagner (Sennewald 20,2).
IX: J.-K. Huysmans. Gilles de Rais. Übersetzt von August Döppner. 1919. 15 Lithographien von Willi Geiger (Lang, Expressionismus 70).

Die Reihe wurde zu großen Teilen sofort nach Erscheinen beschlagnahmt, was Kurt Tucholsky in der »Weltbühne« zu dem Artikel »Der Zensor geht um!« veranlasste, der in der Bemerkung gipfelt: »Nun will ich mir aber nicht von Herrn Staatsanwalt Orthmann vorschreiben lassen, was ich lesen darf, und wenn das so weiter geht, dann haben wir in vier Wochen eine obrigkeitliche Bevormundung, die sich in gar nichts von Metternichs Zensur unterscheiden wird. Dass Lovis Corinth Präsident der Sezession und Akademieprofessor ist, braucht der Staatsanwalt nicht zu wissen; dass Georg Walter Rößner Lehrer an der staatlichen Kunstschule in Berlin ist, auch nicht. Aber er mag zur Kenntnis nehmen, dass die deutschen Schriftsteller, die deutschen Maler und die deutschen Verleger nicht gesonnen sind, sich den Bütteleingriff eines Mannes gefallen zu lassen, der außerstande ist, einen Nackttanz in der Motz-Straße von einer Radierung Corinths zu unterscheiden«.

30,5 : 23-26 cm. – Deckelränder etwas gebräunt, die Deckel teils leicht bestoßen, angestaubt und vereinzelt etwas fleckig.

Hayn/Gotendorf IX, 600 und alle ausführlich unter den Einzeltiteln

435  Einbände – Weinrote Halblederbände um 1896 mit reicher Rückenvergoldung.

Schätzpreis/Estimate: € 200

Ausruflimit/Reserve price: € 130

– Inhalt: Christina G. Rossetti. Poems. New and enlarged edition. – New Poems, hithero unpublished or uncollected. Edited by William Michael Rossetti. London, Macmillan 1896. Mit Frontispiz und Porträt.

Reizende englische Jugendstileinbände mit reicher Rückenvergoldung auf weinrotem geglättetem Saffianleder. – Mit kleinem Prägestempel der ältesten Londoner Buchhandlung »Hatchard – 187 Piccadilly«, in deren Auftrag die Einbände möglicherweise angefertigt wurden.

18 : 12 cm. XIV, [2], 450; XXIV, 397, [1] Seiten, 2 Tafeln. – Gelenke leicht berieben.

436  Blaugraue Kalblederbände von Peter Demeter, Dresden-Hellerau, (signiert),

Schätzpreis/Estimate: € 300

Zuschlag/Hammerprice: € 320

mit reicher ornamentaler Verzierung in Gold und Rot. – Inhalt: [Charles Augustin] Sainte-Beuve. Frauenbildnisse aus vier Jahrhunderten. Erster [und] Zweiter Band. Herausgegeben von Stefanie Strizek mit einer Einleitung von Hanns Floerke. München und Leipzig, Georg Müller 1914. Mit zusammen 79 Tafeln.

Erste deutsche Ausgabe. – Enthält 22 Biographien von Maria Stuart, Elisabeth Charlotte von der Pfalz, Madame Pompadour, Marie Antoinette, Bettina von Arnim u. a. – Schöne Handeinbände von Peter Demeter mit typischer, reich vergoldeter Rückenverzierung. Die Deckelkanten mit roten Bordüren und, wie die Steh- und Innenkanten, mit doppelten vergoldeten Fileten. – Kopfschnittvergoldung.

17 : 10 cm. XVIII, 390, [2] Seiten, 48 Tafeln; [8], 416 Seiten. – Rücken etwas verblasst, Kanten leicht berieben.

Hayn/Gotendorf IX, 521 (Nachauflage 1923). – Fromm V, 22974

437  Pergamentband von Gertrud Mahler

Schätzpreis/Estimate: € 400

Zuschlag/Hammerprice: € 700

mit Vergoldung. – Inhalt: Wilhelm Hauff. Phantasien im Bremer Ratskeller. Ein Herbstgeschenk für Freunde des Weines. Mit 8 handkolorierten Bildern und 14 Zierstücken von Hugo Wilkens. München, Rösl 1920.

Unter dem Druckvermerk handschriftlich »Einband Gertrud Mahler Altona 1929«. – Einer der seltenen Einbände der Altonaer Buchbinderin Gertrud Mahler (1898–1982?). Sie war Schülerin von Franz Weiße (1878–1952), der 1907–1943 die Buchbindewerkstatt der Hamburger Kunstgewerbeschule leitete. Weißes ornamentale Gestaltungen griff seine Schülerin souverän auf, komponierte für Hauffs »Ratskellerphantasien« aber mit feinen Bogen- und Linienstreicheisen eine Weinranke. Alle Fileten, der Rückentitel und der gesamte Buchschnitt wurden vergoldet. Vorsätze aus blau-grün-gemustertem Buntpapier. – Eines der schönen Rösl-Bücher in einem unikaten Einband. – Tadellos, in Schmuckschuber.

14 : 11 cm. 111, [1] Seiten. – Schuber etwas berieben, sonst tadellos.

Vgl. Jahresbericht SUB Hamburg 2015, Seite 16

438  Pergamentband von Otto Dorfner, Weimar, (signiert),

Schätzpreis/Estimate: € 300

Zuschlag/Hammerprice: € 900

Rücken- und Deckeltitel, Fileten und Kopfschnitt vergoldet. – Inhalt: [Johann Wolfgang Goethe]. Die Mitschuldigen, ein Lustspiel in drey Aufzügen. 1769. Leipzig, J. J. Weber 1899.

Erste ordentliche Veröffentlichung der am 1. Januar 1899 gegründeten »Gesellschaft der Bibliophilen«, der ersten bibliophilen Vereinigung in Deutschland. – Faksimile nach Goethes Handschrift der zweiten Bearbeitung, damals in der Sammlung Hirzel der UB Leipzig. Mit einem Nachwort von Georg Wittkowski, einem der Gründungsmitglieder der Gesellschaft. – Pergamentdurchstichbindung, umlaufende vergoldete Fileten. – Auf dem Vorderdeckel das goldgeprägte Faksimile von Goethes Titelzeile. – Tadellos erhalten, mit Schutzpapierumschlag und Schuber, dieser von Otto Dorfner beschriftet.

21 : 18 cm. [160], 19, [1] Seiten.

Deutsche Bibliophile 1898-1930 S. 2

439  Rostroter Saffianlederband von Otto Dorfner, Weimar, (signiert),

Schätzpreis/Estimate: € 450

Zuschlag/Hammerprice: € 1200

Rückentitel, Fileten auf Deckel-, Steh- und Innenkanten, große Deckelvignetten, die vordere mit Titel, und Kopfschnitt vergoldet. – Inhalt: Benvenuto Cellini deutsch von Goethe mit Steinzeichnungen von Max Slevogt. Berlin, Bruno Cassirer 1913. Mit 303 Tuschlithographien im Text.

Auf Hadernpapier. – Sehr schönes Exemplar der reizend illustrierten Autobiographie Cellinis, Goethes Text erschien erstmals 1803. – Von den Lithographien Slevogts wurde in Paris eine Vorzugsausgabe auf Chinapapier gedruckt. – Prächtiger Handeinband mit reicher ornamentaler Vergoldung. Am Unterrand des Hinterdeckels mit Dorfners vergoldetem Signaturstempel. – Tadellos erhalten, mit Schutzpapierumschlag und Schuber, dieser von Otto Dorfner beschriftet..

24 : 18 cm. [6], 423, [1] Seiten.

Sievers/Waldmann 496–798. – Rümann 12

440  Orangefarbener Maroquinband von Otto Dorfner, Weimar, (signiert),

Schätzpreis/Estimate: € 450

Zuschlag/Hammerprice: € 300

Titel, Rücken- und Eckfleurons, Deckel- und Innenkantenfileten, Stehkantenbordüre und Kopfschnitt vergoldet. – Inhalt: Jacomo Callot. Balli di Sfessinia. [Potsdam, Kiepenheuer 1921]. Mit 24 Heliogravüren nach den Kupferstichen.

Über die Auflage von 500 hinaus gedrucktes Exemplar, statt der Nummerierung hier unter dem Druckvermerk »Als Sondereinband hergestellt von Otto Dorfner«. – Die Auflage wurde in der Fachschule für Kunstgewerbliche Buchbinderei Weimar unter Leitung Dorfners gebunden, vorliegendes Exemplar aber ein eigenhändiger Einband des Meisters. – Tadellos erhalten, mit Schutzpapierumschlag und Schuber.

12 : 9 cm. 24 Tafeln mit je einem leeren Zwischenblatt, 1 Textblatt. – Das Textblatt leicht stockfleckig, sonst tadellos.

Vgl. Lieure 379-402

441  Pergamentband von Otto Dorfner;

Schätzpreis/Estimate: € 200

Zuschlag/Hammerprice: € 460

Rückentitel und -verzierung sowie Deckelvignette vergoldet. – Inhalt: Die Bibel […] nach der deutschen Übersetzung Martin Luthers. Berlin 1922.

Vorderdeckel mit strahlenbekränztem Kreuz, Rückentitel in Fraktur, über den fünf Pergamentdurchstichbünden je ein Doppelrhombus aus vergoldeten Fileten. – Buchschnitt gelb eingefärbt, Kapitalbändchen zweifarbig (gelb/schwarz) handumstochen. – Kleisterpapiervorsätze. – Tadellos erhalten, mit Schutzpapierumschlag und Schuber, dieser von Otto Dorfner beschriftet. – Durch den Dorfner-Einband gelangt hier eine Antiquaren häufig angebotene »gaaaanz alte Bibel« zum Ausruf.

24 : 16 cm. 1112; 316; 44 Seiten.

442  Pergamentband von Otto Dorfner, Weimar (signiert)

Schätzpreis/Estimate: € 400

Zuschlag/Hammerprice: € 600

mit vergoldeten Titeln, Fileten und Zierstücken sowie polierter Kopfschnittvergoldung. – Inhalt: Honoré de Balzac. Die dreißig tolldreisten Geschichten genannt Contes drolatiques. Übertragen von Benno Rüttenauer. Leipzig, Insel 1923.

24.–28. Tausend, die erste der einbändigen Dünndruckfassung. – Schlicht-eleganter Handeinband. Gold und Pergament stehen in reizvollem Zweiklang, die Pergamentdurchstichbünde werden durch kleine vergoldete Halbkreise akzentuiert. – Tadellos, mit Schutzpapierumschlag und Schuber, dort von Otto Dorfner beschriftet.

19 : 12 cm. 641, [1] Seiten.

Sarkowski 77 C

443  Ernst Theodor Amadeus Hoffmann. Dichtungen und Schriften sowie Briefe und Tagebücher.

Schätzpreis/Estimate: € 450

Zuschlag/Hammerprice: € 900

Gesamtausgabe in fünfzehn Bänden. Herausgegeben und mit Nachworten versehen von Walther Harich. I. [–] XV. Band. Weimar, Erich Lichtenstein 1924. Handgebundene ziegelrote Halbmaroquinbände auf drei echten Bünden mit kleiner Vergoldung. Rückentitel, Deckelfileten und Kopfschnitt vergoldet. Zweifarbig handumstochene Kapitale. Schwarz-gold marmorierte Deckelbezüge.

Eins von 1200 Exemplaren auf starkem holzfreiem Papier. – Vollständiges Exemplar der ansprechenden Werksammlung. – »Abgesehen von den Ausgaben von Hirschberg und Frank – die auch Unechtes enthalten – […] die bisher vollständigste« (Voerster). – Die Texte in Fraktur, Nachworte in Antiqua gesetzt. – Schönes Exemplar in schlicht-eleganten Handeinbänden. Unsigniert, aber mit zweifelsfreier Provenienz.

23 : 15 cm.

Voerster A 12

444  Gelber Halblederband von Otto Dorfner (unsigniert)

Schätzpreis/Estimate: € 400

Zuschlag/Hammerprice: € 650

mit blauen Glanzpapierdeckelbezügen und ornamental verziertem Rückentitel. – Inhalt: Mystische Dichtung aus sieben Jahrhunderten. Gesammelt, übertragen und herausgegeben von Friedrich Schulze-Maizier. Leipzig, Insel 1925.

Aus der Reihe »Der Dom. Bücher deutscher Mystik«. – Außergewöhnlicher Einband des Weimarer Meisters: Der Rückentitel in Schwarzprägung mit geometrischen Mustern verziert, die Deckel mit blau-metallischen Bezügen. Zweifarbig handumstochene Kapitale. – Mit Schutzpapierumschlag und in Pappschuber, dort von Otto Dorfner beschriftet.

22 : 13 cm. 397, [3] Seiten. – Seitenkante des Hinterdeckels mit winziger Druckstelle.

Sarkowski 1179

445  Rostroter geglätteter Saffianlederband von Otto Dorfner, Weimar (signiert)

Schätzpreis/Estimate: € 600

Zuschlag/Hammerprice: € 400

mit vergoldeten Titeln, grün-goldenem Rückenschild, reicher Blindprägung und Kopfschnittvergoldung. – Inhalt: Ein Stammbuch aus vier Jahrhunderten. Leipzig, J. J. Weber 1926. Mit 90 teils farbigen Faksimileblättern.

Eins von 425 Exemplaren. – Auf Zanders-Bütten. – Herausgegeben und mit einem Nachwort von Johannes Hofmann, Direktor der Stadtbibliothek Leipzig. – Kompilation aus einer Vielzahl von Stammbüchern des 16.–19. Jahrhunderts, die ausführlich beschrieben und kunsthistorisch untersucht werden. – Die Kalligraphie des Titelblatts stammt von Walter Tiemann. – Schöner unikater Einband. – Tadellos, mit Schutzpapierumschlag und Schuber, dort von Otto Dorfner beschriftet. – Otto Dorfner hatte sich bereits in seinem ersten Vertrag mit Henry van de Velde, der ihn 1910 an die Kunstgewerbeschule Weimar berief, ausbedungen, neben seiner Tätigkeit für die Hochschule auch stets eigene Arbeiten gestalten, binden und vertreiben zu dürfen.

15,5 : 21,5 cm. [4] Seiten, 90 Tafeln, 64, [4] Seiten. – Die ersten Blätter mit unbedeutender Feuchtigkeitsspur am Unterrand.

446  Schweinslederband von Otto Dorfner, Weimar (signiert),

Schätzpreis/Estimate: € 400

Zuschlag/Hammerprice: € 1200

Rückentitel, Innenkantenfileten und Kopfschnitt vergoldet, Deckel mit reicher Blindprägung. – Inhalt: Friedrich von Schiller. Wallenstein. Mit einer Einführung […] von O. D. Potthoff. Berlin, Askanischer Verlag 1940. Mit zahlreichen, teils montierten Tafeln und Abbildungen.

Erste Ausgabe mit dieser Einleitung »Wallensteins historische Gestalt und Schillers Trilogie«, die fast die Hälfte des Bandes ausmacht. – Opulent ausgestattet, gedruckt auf festem unbeschnittenem Bütten. – Schöner Ganzfranzband, die breiten Innenkanten mit einer umlaufenden vergoldeten Filete. – Mit Schutzpapierumschlag und in Halbleinenschuber, dieser von Otto Dorfner beschriftet »Schiller, Wallenstein, 1/1 Schweinsleder«.

27 : 19 cm. 207, [1], 364 Seiten.

447  Gelber Halbmaroquinhalblederband mit Pergamentdeckeln von Otto Dorfner,

Schätzpreis/Estimate: € 300

Zuschlag/Hammerprice: € 360

ornamentale Rückenverzierung in Braun, Rückentitel und Deckelvignette in Silbergrauprägung. – Otto Nagel. Heinrich Zille. Berlin, Henschel 1955. Mit zahlreichen, teils farbigen Abbildungen.

Erste Ausgabe. – Der unsignierte Handeinband von Otto Dorfner veredelt die Gestaltung des Originaleinbandes: Auch hier der Vorderdeckel mit der Signatur des Künstlers, hier in Silbergrau geprägt. – Die Innengelenke sind wie der Rücken aus gelbem Maroquin gearbeitet. – Mit Schutzpapierumschlag. – In samtgefüttertem Schuber mit gelben Lederkanten und grauem Romabütten-Bezug. – Tadellos.

25 : 17 cm. 180, [4] Seiten.

448  Reiher-Verlag – Stille Musik.

Schätzpreis/Estimate: € 1000

Zuschlag/Hammerprice: € 2400

26 Original-Holzschnitte von Alexander Olbricht mit Versen deutscher Dichter. Weimar, Reiher 1922. Mit 13 ganzseitigen und 13 Holzschnitten im Text, davon fünf koloriert. Dunkelblauer Originalsaffianlederband; Deckelbordüren und Zierstücke, Rückentitel, Innenkantenfileten und Kopfschnitt vergoldet (signiert: O. Dorfner, Weimar).

Eins von 150 Exemplaren. – Auf Bütten. – Einen Teil der Holzschnitte, die auf der Reiher-Presse gedruckt wurden, kolorierte der Künstler. – Die Einbände fertigte Otto Dorfner, wobei das einzige Vergleichsexemplar, das wir 1994 auf einer Berliner Auktion nachweisen konnten, in Seide gebunden war. – Die feinlinige florale Deckelvignette schwebt förmlich über dem edlen Blauton des geglätteten Leders. – Tadellos erhalten, mit Schutzpapierumschlag und Schuber, dort von Otto Dorfner beschriftet.

22 : 18 cm. [48] Seiten.

449  Alexander Olbricht. Zehn Holzschnitte.

Schätzpreis/Estimate: € 500

Zuschlag/Hammerprice: € 1500

Um 1923. Ca. 13 : 15 cm (20 : 27 cm). Signiert und mit »Orig.Handdr.« bezeichnet.

Landschaften, wahrscheinlich aus Olbrichts Heimat Thüringen. – Wohl Probeabzüge für eine geplante Publikation im Reiher-Verlag. – Alle auf Japan und in Passepartouts montiert. – Die Passepartouts lose in handgefertigter Halbledermappe: Schwarzer Kalblederrücken mit vergoldetem Titel, grüne Kleisterpapierbezüge und gelbe Schmuckkanten. – Die Mappe fertigte Otto Dorfner, der zusammen mit Alexander Olbricht (1876–1942) und Walter Klemm 1922 den Reiher-Verlag gründete.

35 : 30 cm (Mappe). – Ein Holzschnitt stockfleckig.

Nicht im Kat. Lindenau-Museum

450  Erich Glas. Das Tosa Nikki

Schätzpreis/Estimate: € 600

Zuschlag/Hammerprice: € 600

des Ki No Tsuraguki. 23 handkolorierte Steinzeichnungen (Probedrucke) zum Reisetagebuch eines japanischen Gouverneurs aus dem 9. Jahrhundert. 23 kolorierte Lithographien. Ca. 5 : 10 cm. Alle signiert.

Wohl zu einer möglicherweise im Reiher-Verlag geplanten, aber nie realisierten Publikation. – Das farbig kalligraphierte Titelblatt und die 23 kleinformatigen kolorierten und signierten Lithographien auf Japanpapier und in Passepartouts. Die 24 Passepartouts in Halbpergamentkassette (wohl von Otto Dorfner) mit kalligraphiertem Rückentitel und farbigen Japanbezügen. – Erich Glas (1897–1973) studierte 1918 in München bei F. H. Ehmcke und 1919–1921 am Staatlichen Bauhaus in Weimar. Nach dem Vorkurs bei Johannes Itten erhielt er einen Lehrvertrag als Kupferdrucker in der von Walter Klemm geleiteten Druckereiwerkstatt des Bauhauses. Nachdem er 1921 aus dem Bauhaus ausgetreten war, arbeitete er freischaffend und in engem Kontakt zu Walter Klemm, Otto Dorfner, Alexander Olbricht und deren Reiher-Verlag. – Unikates Dokument eines Bauhaus-Künstlers.

17 : 25 cm (Kassette). – Vorderdeckel des Kassette angestaubt, sonst tadellos.