ChristianHesse

Lot 51 – 100 | Hesse-Auktionen
Lot 51 – 100

51  Werner Gilles. Die Verliebten.

€ 2500

Öl auf Leinwand. [1951]. 23,0 : 32,5 cm (28,5 : 32,5 cm). Signiert.

Am Unterrand handschriftlich betitelt. – Vom Vorbesitzer 1966 durch Vermittlung von Walter Hummelsheim aus dem Nachlass des Künstlers erworben.

Alle 4 Ecken mit kleinen Nadellöchern. Rückseitig am Oberrand Montierungsreste.

52  Werner Gilles. Rote Schlucht mit Brücke.

€ 1500

Aquarell. 1959. 31,0 : 43,0 cm. Signiert und datiert.

»Auch im Sommer 1959 liegt eine ernste Stimmung über den Aquarellen. […] Neues ist auch in den immer freier werdenden Umsetzungen von Landschaftselementen in ganz lockere, rhythmische Ordnungen. […] Gilles konnte aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr die weiten Spaziergänge machen und suchte nur noch nahe gelegene Motive auf. […] Er arbeitet nun nicht mehr nach dem Motiv, sondern aus der Vorstellung, und diese Landschaftsaquarelle […] sind ganz freie Kompositionen mit Verwendung einzelner landschaftlicher Motive, so gegenstandsfern wie die frühen Arbeiten der Bauhaus-Zeit von 1920, aber unter Einbeziehung der ganzen Bildgedanken, die in vier Jahrzehnten bewältigt worden sind. (Alfred Hentzen, Werner Gilles, 1960, S. 19). – Rückseitig und auf dem Unterlagekarton betitelt und mit dem von Eberhard Seel signierten Stempel »Nachlaß Werner Gilles«. – Vom Vorbesitzer 1968 durch Vermittlung von Walter Hummelsheim aus dem Nachlass des Künstlers erworben. – Ausstellung: Werner Gilles. Kölnischer Kunstverein 1964, KatNr 95 (Aufkleber auf Rahmenrückwand).

Rückseitig am Oberrand Montierungsreste.

53  Werner Gilles. Sitzende Fischer.

€ 500

Rötelzeichnung. Ohne Jahr. 43,5 : 31,5 cm.

Rückseitig mit Nachlassstempel Werner Gilles, signiert von Walter Seel, ebenso auf dem Unterlagekarton und dort auch noch betitelt.

Rückseitig Montierungsreste. Linke obere Ecke mit leichtem Knick. Ränder schwach gebräunt.

54  Werner Gilles. Abschied des jungen Tobias.

€ 300

Farbige Lithographie. 1947. 36,5 : 50,5 cm (48 : 67 cm). Signiert und datiert.

Am unteren Blattrand handschriftlich betitelt und bezeichnet »Orig. Litho 3«. – Vom Vorbesitzer 1968 durch Vermittlung und mit Echtheitsbestätigung von Walter Hummelsheim aus dem Nachlass des Künstlers erworben.

Rückseitig am Oberrand kleine Montierungsreste. Im Passepartoutausschnitt gebräunt.

55  Domenico Gnoli. Peeling potatoes.

€ 450 ( R19 )

Radierung. 1961. 23,5 : 16,5 cm (50,5 : 35,0 cm). Signiert, datiert, nummeriert und betitelt.

Exemplar 7/20. – Auf Fabriano-Bütten. – Domenico Gnoli (1933–1970) lebte und arbeitete von 1955 bis 1962 in New York. 1968 war er mit einigen Ölgemälden auf der 4. Documenta vertreten, im gleichen Jahr folgte eine Ausstellung in der Kestner-Gesellschaft Hannover.

Nicht ganz makellos.

56  Marino Marini. Senza titulo (Seduto nudo femminile. – Nudo femminile da dietro).

€ 500

Zwei Lithographien. 1941. 33,0 : 25,0 cm. Eine signiert. – In: Filippo de Pisis. Marino Marini. Mailand, Edizioni della Conchiglia 1941. Mit 60 Tafeln und einigen Textabbildungen. Originalpappband.

Eins von 750 Exemplaren (Gesamtauflage 800). – Die beiden Lithographien sind die ersten von Marini in dieser Technik realisierten Graphiken. Die erste mit Gefälligkeitssignatur des Künstlers. – »Ebenso traditionell im Sinne der Erwartungen, die wir an eine Bildhauerzeichnung richten, sind die frühesten, zwischen 1942 [sic!] und 1944 im Tessiner Refugium entstandenen Lithographien, die vornehmlich mit weicher Kreide auf die Steinplatte gezeichnete weibliche Akte […] zeigen. Die sinnliche Ausstrahlungskraft der Mädchen und Frauen verrät die künstlerische Auseinandersetzung mit Renoirs Werken« (Erich Steingräber in »Marino Marini. Werkverzeichnis der Graphik«, S. IX). – Die frühe Monographie erschien als zweiter Band der Reihe »Pittori e scultori italiani contemporanei«, herausgegeben von Giampiero Giani. – Mit Echtheitsbestätigung der Signatur durch die Fondazione Marino Marini, Pistoia.

34,0 : 25,7 cm. [16] Seiten, 61 Tafeln. – Rücken und Innengelenke überklebt, Buchblock wohl neu eingehängt. Die Lithographien leicht, besonders an den Rändern gebräunt.

Guastalla 10 und 11 (LA und LB)

57  Marino Marini. Komposition

€ 300

(für XXe siècle 21). Farblithographie. 1963. 31,0 : 23,5 cm (43,5 : 32,7 cm). Signiert und nummeriert.

Exemplar 9/50. – Auf Velin »BFK Rives«. – Neben der Auflage für die Zeitschrift (3000 Exemplare) erschien die kleine signierte Auflage auf breitrandigem Velin.

Gerahmt. – Im Passepartoutausschnitt leicht verfärbt. – Linker Blattrand minimal angeschnitten.

Guastalla 178 (mit ganzseitiger farbiger Abbildung)

58  Pablo Picasso. Peintre entre deux modèles.

€ 600

Radierung. 1927. 19,3 : 27,9 cm (24,8 : 32,5 cm).

Eins von 240 Exemplaren. – Auf Velin »BFK« von Rives. – Blatt 2 der Radierungen zu »Honoré de Balzac. Le chef-d’Œuvre inconnu«, dem zweiten umfangreich originalgraphisch von Picasso illustrierten Buch. Dieses erschien 1931 bei Ambroise Vollard und enthielt insgesamt 13 Radierungen.

Bloch 83. – Aus Goepper/Cramer 20

59  Pablo Picasso. Jeu de ballon sur une plage.

€ 450 ( R19 )

Farbiger Linolschnitt. 1957. 8,0 : 13,0 cm (23,8 : 15,8 cm, gefaltet).

Eins von 200 Exemplaren auf »papier vergé«. – Auf gefaltetem Doppelblatt, Vorderdeckel von »Dans l’argile de Picasso«, Poèmes de Henri-Dante Alberti. Vallauris 1957.

Mittig im Falz Spuren von ehemaliger Heftklammerung, dort auch kleinste Rostspuren.

Aus Cramer 89. – Bloch 1273

60  Pablo Picasso. Eigenhändige Unterschrift

€ 300

auf einer Kunstpostkarte. Mougins, März 1965.

Ehemals im Besitz eines der größten Autographensammler der ehemaligen DDR. Dieser hatte die Kunstpostkarte mit dem Picasso-Gemälde »Das Mädchen auf der Kugel« mit der Bitte um einen Autograph an den Künstler geschickt. Die Antwort ließ, einem Bericht über den Sammler von 1979 zufolge, nicht lange auf sich warten.

10,5 : 14,8 cm. – Leichter Eckknick. – Frankiert und gestempelt, also als Postkarte aus Frankreich (unter den Augen der Staatssicherheit) direkt an den Sammler geschickt. – Mit einem Begleitbrief des Sammlers an den jetzigen Besitzer.

61  Imre Reiner. Der Sturzvogel.

€ 750

Tusche über Aquarell. 1962. 50,0 : 56,5 cm. Signiert und datiert.

Großformatige Zeichnung in reduzierter und durch die Tusche stark akzentuierter Farbigkeit. – Wenige Jahre später erschien Aristophanes’ »Die Vögel« mit Holzstichen von Imre Reiner. Im Vorfeld entstanden eine Vielzahl von Aquarellen und Zeichnungen zum Thema. – Rückseitig betitelt, nochmals signiert und datiert sowie mit der Werknummer »2237« bezeichnet. – Auf dem Unterlagekarton nochmals betitelt.

62  Imre Reiner. Der Sommerkentaur.

€ 450

Aquarell und Tusche. 1963. 39,5 : 28,5 cm. Signiert.

Rückseitig betitelt, datiert und nochmals signiert sowie mit der Werknummer »861« bezeichnet. – Auf Unterlagekarton montiert, dort nochmals betitelt.

63  Imre Reiner. Daidalos Wandbild.

€ 450

Aquarell, Tusche und Bleistift. 1964. 49,8 : 32,3 cm. Signiert und datiert.

Rückseitig betitelt und nochmals signiert, mit »63–64–67« datiert und mit der Werknummer »257« bezeichnet. – Auf Unterlagkarton montiert, dort nochmals betitelt.

64  Imre Reiner. An die Stille.

€ 450

Aquarell und Tusche. 1967. 40,2 : 29,2 cm. Signiert und datiert.

Rückseitig betitelt »An die Stille (Stille – Lehrst uns glauben, hoffen, lieben«, mit »Sassa, 17.-18. IV. 67« datiert, nochmals signiert und mit der Werknummer »1521« bezeichnet. – Auf dem Unterlagekarton nochmals betitelt.

65  Imre Reiner. Die Wache am Stadttor.

€ 450

Aquarell und Tusche. 1967. 39,0 : 26,2 cm. Signiert und datiert.

Rückseitig betitelt und nochmals signiert und datiert sowie mit der Werknummer »1501« bezeichnet. – Auf dem Unterlagekarton nochmals betitelt.

66  Imre Reiner. 23 Originalzeichnungen.

€ 1800

Mischtechniken (Tempera, Aquarell, Tusche, Bleistift). 1977–1980. Signiert, datiert, meist betitelt.

Private Sammlung aus dem Nachlass von Roland Reiner, dem Sohn des Künstlers. – Im Spätwerk des Künstlers nahmen farbige Mixmedia-Arbeiten einen breiten Raum ein. Reiner hatte sich zunehmend von illustrativen Arbeiten gelöst und schuf nun bis zum Ende seiner künstlerischen Tätigkeit zahlreiche freie Zeichnungen und Gemälde. – Jede der Zeichnungen, alle im Format 29 : 21 cm, wurde in ein Passepartoutblatt montiert, alle zusammen in einen hellbraunen Kalblederband gebunden. – Im passenden Schuber mit Lederkanten und Holzfurnierbezug.

42,2 : 35,0 cm (Einband). – Lederrücken etwas nachgedunkelt, die hellen Deckel mit leichten Griffspuren.

67  Imre Reiner. Stilleben.

€ 600

Zehn Radierungen. 1921–23. 37,0 : 27,0 cm. Signiert und nummeriert, in der Platte zusätzlich signiert, datiert und teils betitelt.

Exemplar 14/15, davon nur die ersten zwölf für den Handel. – Das erste Mappenwerk des Künstlers. – Gedruckt von J. Wenzky in den Graphischen Werkstätten der Württembergischen Staatlichen Kunstgewerbeschule Stuttgart. Dort studierte der junge Künstler ab 1921 bei F. H. Ernst Schneidler. – Zehnter Druck der Juniperuspresse, erschienen im Verlag Julius Hoffmann, Stuttgart. – Die Radierungen auf Velin, lose in Umschlag mit einer radierten und in Sepia gedruckten Deckelvignette. In der Originalhalbledermappe mit Holzschnittvignette.

38,0 : 28,0 cm. – Mappe minimal berieben, ein Schließband lose. – Umschlag gebräunt.

Reiner-Bibliographie IV, 1. – Nicht bei Tiessen

68  Imre Reiner. Die Blauen Bilder.

€ 600

Zehn Radierungen. 1922/1923 (1964). 51,5 : 35,5 cm. Alle signiert, datiert, nummeriert und betitelt.

Eins von zehn Exemplaren. – Die frühen Radierungen, in rätselhaftem Blau gedruckt, entstanden während der Studienzeit Reiners in Stuttgart an der Akademie der bildenden Künste. – Die kleine Auflage von lediglich zehn Exemplaren wurde 1964 vom Künstler gedruckt und ediert. – Auf Velin. – Lose in Umschlag mit typographischem Titel und in Mappe. – Einzeltitel: Sitzende. – Weingartenbild. – Frauenkopfgegend. – Die Katze. – Der kranke Junge. – Das Mädchen mit dem Barett. – Zwei Mädchen (dazu zwei Probedrucke, einer in Blau, einer in Braun, beide signiert, datiert und bezeichnet, einer, wohl zeitgenössisch, betitelt »Dora Hock und Hedwig Bauer, Stuttgart«). – Die Blumenverkäuferin. – Grasiges. – Der Friedhof. – Sehr selten.

Probedrucke: 18,2 : 22,3 cm (34,5 : 46,5 cm bzw. 24,5 : 33,2 cm). Der erste Probedruck mit umgefalzten Rändern.

Reiner-Bibliographie IV, 3

69  Imre Reiner. Serenade.

€ 400

Zehn Radierungen. 1957–1959/1965. 56 : 38 cm (Blattgröße). Signiert und nummeriert.

Exemplar 9/10. – »Eine Auslese der Radierungen aus den Jahren 1957–59«, ediert vom Künstler selbst. – Auf Velin von Rives. – Lose im typographischen Umschlag und in Mappe. – Sehr selten und tadellos.

Reiner-Bibliographie IV, 8

70  Victor Vasarely. Sans titre.

€ 600

Farbserigraphie. 1965/66. 50,0 : 50,0 cm (ca. 73 : 61 cm). Signiert und nummeriert.

Exemplar 31/275. – Quadratische Reihung von 25 Farbflächen in verschiedenen Blau- und Grüntönen. – Auf Velin. – Mit dem Trockenstempel »Editeur Denise René«. – Anlässlich der dortigen Vasarely-Ausstellung im Juni/Juli 1966 gedruckt. Die Serigraphie wurde auch als Vorlage für das Ausstellungsplakat benutzt. – Dazu: Katalog zur Ausstellung.

Nicht außerhalb des Rahmens begutachtet, augenscheinlich aber gut erhalten und farbfrisch.

71  Victor Vasarely. Naissances.

€ 300

Zweite Auflage. Köln, Galerie Der Spiegel 1963. Mit 37 Strichätzungen. Schwarze Originalbroschur mit weißem Deckeltitel.

Erste Auflage. – Eins von 450 Exemplaren. – Mit zwei signierten Serigraphien, beide unter Passepartout und lose beiliegend. – Das Vorwort von Vasarely in Deutsch und Französisch.

30,5 : 21,5 cm. [18] Seiten, 37 Strichätzungen, [6] Seiten, 2 Serigraphien. – Druckvermerk und Serigraphien rückseitig mit kleinem Sammlerstempel.

72  Thomas Bayrle [und] Bernhard Jäger. Gesichter.

€ 300 ( R7 )

10 Original-Lithographien. Stierstadt, Eremiten-Presse 1962. Mit je fünf, teils mehrfarbigen Lithographiender beiden Künstler. Originalbroschur mit -umschlag.

Eins von 100 Exemplaren, im Druckvermerk von den Künstlern signiert und nummeriert. – Die Steine wurden nach Ausdruck der Auflage zerstört, zumindest aber der Vorderdeckel mit einem zweifarbigen Abdruck der zehnten Lithographie vom zerbrochenen Stein. – Mit einem Geleitwort von Werner Schreib. Die erste Publikation Thomas Bayrles. Er hatte bis 1961 an der Werkkunstschule Offenbach studiert und dann zusammen mit Bernhard Jäger die Gulliver-Presse gegründet. Dort erschien, ebenfalls 1962, eine andere Version unter dem Titel »10 Köpfe«. – Die Lithographien Bayrles dokumentieren seine Wurzeln im Informel aber auch seine Hinwendung zur Seriellen Kunst.

28,0 : 17,0 cm. [28] Seiten in Blockbuchbindung. – Umschlag minimal angestaubt, mit winzigen Randeinrissen und kleiner Fehlstelle am Rücken.

Spindler 1.174. – Reske 170

73  Paul Eliasberg. Suite 68.

€ 250

Daraus sieben Radierungen vernis mou, teils Kaltnadel. 1968. Ca. 40 : 30 cm (57 : 38 cm). Signiert und nummeriert.

Exemplar 26/75. – Nahezu vollständige Folge der schönen Radierungen. – Vorhanden sind Blätter 1–3 und 5–8 (Etrétat, Skyros, Chartres II, Samothrake, Segesta, Schlucht am Olymp und Die Platanen des Pelion. – Auf Velin d’Arches mit dem Trockenstempel der Edition de Beauclair. – Die vollständige Mappe enthielt einen Einführungstext von Jens Christian Jensen und erschien im Verlag Ars librorum.

Jensen 62–64 und 66–69. – Nicht bei Spindler

74  Johnny Friedlaender. Montagne verte.

€ 400

Farbradierung. 1968. 57,2 : 77,4 cm. Signiert und mit »Epreuve d’artiste« bezeichnet.

Außerordentlich schöner Handabzug, der durch partiellen Prägedruck und die mitgedruckten Plattenränder besonderen Reiz gewinnt. – Gedruckt in neun Farben. – Ediert von »L’Œuvre gravée, Locarno« mit dem Trockenstempel der Edition und dem rückseitigen Aufkleber. – Tadellos und farbfrisch. – Dazu: En mesure. Farbradierung. 1966. 78,5 : 58,5 cm (90,0 : 63,3 cm). Signiert und nummeriert. – Exemplar 9/95. – Auf Velin. – Gedruckt in neun Farben. – Ediert von der Galerie Schmücking, Braunschweig, mit deren Trockenstempel. – Fest hinter Glas montiert. – Rahmenausschnitt leicht gebräunt.

Schmücking 325 und 303

75  Johnny Friedlaender. Sept Paysages. Sieben Landschaften.

€ 900

Sieben Farbradierungen und acht faksimilierte Skizzen. 1973. 28,0 : 29,0 cm (43,0 : 38,0 cm). Signiert und nummeriert.

Exemplar 135/135. – Auf Velin d’Arches. – Innerhalb der Auflage erschienen zwei Vorzugsausgaben mit einfarbigen Suiten und den eingefärbten Kupferplatten. – Ediert von der manus presse, Stuttgart. – Die bei Georges Leblanc, Paris, gedruckten Radierungen jeweils in Passepartout und diese, zusammen mit dem Text- und Skizzenheft, in der illustrierten Originalleinenkassette, die H. Wennberg, Leonberg, anfertigte. – Tadellos erhalten.

Schmücking 480–486. – Nicht bei Spindler

76  Johnny Friedlaender. Trilogie.

€ 750

Drei Farbradierungen. 1974. 38,5 : 29,0 cm (56,0 : 44,0 cm). Signiert und nummeriert.

Exemplar XV/L. – Suitenausgabe neben der Buchausgabe »Yvan Goll. Der Triumphwagen des Antimons«, die die drei Radierungen in beschnittener und unsignierter Fassung enthielt (Auflage 150). – Ediert vom Propyläen Verlag, Berlin. – Die bei Georges Leblanc, Paris, gedruckten Radierungen jeweils in Passepartout und diese in der Originalhalbleinenkassette, die Helmuth Halbach, Königstein, anfertigte. – Innen perfekt, insgesamt fast tadellos.

Ein Kassettengelenk minimal angerissen.

Schmücking 492–494

77  Max Peiffer Watenphul. Porträt Hatems. – Obstschale.

€ 900

Zwei Zeichnungen. Aquarell über Bleistift. Um 1965. 19,0 : 14,3 cm bzw. 19,0 : 12,3 cm. Beide monogrammiert.

Im Zusammenhang mit den Arbeiten für die Ars librorum-Publikation »Goethes Buch Suleika« entstanden. – Das »Buch Suleika« in Goethes »West-östlichem Divan« präsentiert die Liebe zwischen Hatem und Suleika. Hatem spiegelt den Dichter selbst und Suleika die von ihm geliebte Marianne von Willemer. – Geschenk des Künstlers an den Vorbesitzer, einen engen Mitarbeiter von Gotthard de Beauclair. – Montiert und gerahmt.

78  Max Peiffer Watenphul. Landschaft auf Capri.

€ 400

Farblithographie. 1959. 25,0 : 58,0 cm (ca. 32 : 65 cm). Signiert und als »Probedruck« bezeichnet.

Vor der Auflage von 100 Exemplaren. – Gedruckt in Blau, Gelb und Grau. – Gedruckt auf der Salzburger Handpresse. – Ediert vom Kunstkreis der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft Darmstadt. Dort irrtümlich mit »Sizilien« betitelt.

Nicht außerhalb des Rahmens begutachtet.

Pasqualucci D 53

79  Max Peiffer Watenphul. Athen, Akropolis.

€ 400

Lithographie, teils aquarelliert. 1963. 17,3 : 46,2 cm (ca. 28 : 56 cm). Signiert.

Abdruck des grauen Farbsteins, einige Partien in Grün und Gelb aquarelliert. – Gedruckt auf der Salzburger Handpresse. – Vor der in vier Farben gedruckten Auflage von 100 Exemplaren, die als Jahresgabe der Vereinigung Pfälzer Kunstfreunde erschien. – Dazu: Die Bucht. Farblithographie. 1967. 19,5 : 47,5 cm (39,2 : 50,5 cm). Signiert und nummeriert. Exemplar 46/100. Blatt 5 der »Griechenland-Mappe«, die 1967 von Gotthard de Beauclair ediert wurde. Auf Velin, mit dem Trockenstempel der Edition.

Nicht außerhalb des Rahmens begutachtet.

Pasqualucci D 70 und D 99

80  Armin Sandig. Roman.

€ 800

Ein Bilderbuch in 21 Lithographien. Text von Helmut Heissenbüttel. Vorwort von Will Grohmann. Hannover, Dieter Brusberg 1962. 21 signierte Farblithographien, zusammen mit vier Textblättern lose in lithographiertem Originalumschlag und -halbleinenkassette.

Eins von 30 Exemplaren, weitere fünf kamen nicht in den Handel. – Die Lithographien rückseitig signiert, datiert und nummeriert. – Gedruckt bei Desjobert, Paris, auf Velin »BFK Rives«. – Nur ein Jahr nach der Radierfolge »Deklination der Aquatinten« erschien als zweite Edition des Hannoveraner Galeristen Brusberg diese frühe graphische Folge des Wahl-Hamburgers Armin Sandig (1929–2015). – »Ein ›Roman‹, aber natürlich kein ›Roman‹, ein Bilderbuch zu einem Text oder ein Text zu einem Bilderbuch, eine aktuelle Miniaturhandschrift, bei der sich Dichter und Maler schon sehr nahe kommen.« (Vorwort). – Sehr selten.

34,0 : 26,0 cm. 25 Blätter. – Einige Blätter leicht gebräunt, wohl nach ehemaliger Rahmung.

Spindler 162.2

81  Eberhard Schlotter – Celander. So gönne mir die Lust bei schattenreicher Nacht.

€ 600

Eine erotische Mappe. Darmstadt, Joseph Gotthard Bläschke Presse [1963]. Zwölf signierte Aquatintaradierungen, davon zwei zweifarbig. Zusammen mit Textblättern lose in Originalhalblederchemise und -schuber.

Zweiter Druck der Joseph Gotthard Bläschke Presse Darmstadt. – Anders als im Druckvermerk angegeben (200), eins von 250 Exemplaren. – Die Textblätter mit Barockgedichten von Celander. – Radierungen und Text auf kräftigem Velin (zwei Blätter und Druckvermerk auf anderem Papier). – Unter dem Pseudonym Celander veröffentlichte Christoph Woltereck (1686–1735) seinen Band »Der verliebte Studente«, gespickt mit studentischen Amouren. Sexuelle Begegnungen sind weit deutlicher ausgestaltet als in umliegenden Werke dieses Genres und gehören damit zu den freizügigsten Romanen studentischer Verfasserschaft. Schlotter illustriert diese Erotik in gewohnt frivoler Weise.

54,5 : 40,0 cm. 12 Radierungen, 15 Blätter.

Schlotter Werkverzeichnis 437–448. – Spindler 68, 2 (mit abweichender Auflagenangabe)

82  Eberhard Schlotter. 16 Radierungen zu »Philosophie im Boudoir« von Marquis de Sade.

€ 900

München, Edition Kress 1968. 16 signierte Radierungen, drei Blätter Text. Lose in Maroquinkassette. Im Schuber.

Eins von 100 Exemplaren, daneben fünf römisch nummerierte Künstlerexemplare. – Unser Exemplar in einer eigens angefertigten Lederkassette. Der Innendeckel mit einer eingelassenen Kupferplatte (WVZ 852), diese vom Künstler mit seinem Monogramm gestrichen. – Alle Radierungen signiert, nummeriert und mit dem Trockenstempel des Verlages. – Eindrückliche, stark erotisch geprägte Graphikfolge. – Mit einem Vorwort von Peter Gorsen. – Tadellos erhalten.

35,8 : 32,2 cm (Kassette). 14,7 : 12,7 cm (Plattengröße der Radierungen). – Vorderdeckel der Kassette mit winziger Bereibung.

Schlotter Werkverzeichnis 848–863

83  Eberhard Schlotter. Syndrom.

€ 750

10 Radierungen zu Gedichten von Hans H. Entenmann. Paris und Zweibrücken-Pfalz, Edition Monika Beck [1968]. Zehn signierte, teils mehrfarbige, Radierungen. Zusammen mit Textblättern in Originalleinenchemise und -schuber.

Eins von 60 Exemplaren (Gesamtauflage 75). – Gedruckt auf Kupfertiefdruckbütten mit dem Trockenstempel der Edition.

40,0 : 36,3 cm. 10 Radierungen, 12 gefalzte Doppelbogen.

Schlotter Werkverzeichnis 931–940

84  Eberhard Schlotter. 25 Radierungen zu Apuleius · Der Goldene Esel.

€ 600

Darmstadt, Wissenschaftliche Buchgesellschaft 1970. 25 signierte Radierungen. Zusammen mit Titelblatt lose in Originalleinenmappe mit vergoldetem Titel.

Eins von 50 Exemplaren (Gesamtauflage 60). – Eine Radierung (12) auf gefaltetem Doppelbogen. – Druck der Radierungen von Willi Steinert auf Kupfertiefdruckbütten.

55,0 : 40,0 cm.

Werkverzeichnis 996–1019

85  Eberhard Schlotter – Landschaft & Zeichen.

€ 600

Arno Schmidt zum 65. Geburtstag. Texte von Bernd Rauschenbach und 5 Radierungen mit 1 Gruß von Eberhard Schlotter. Hofheim am Taunus, Edition Galerie Stübler 1979. Fünf signierte und nummerierte Radierungen, jeweils lose in Büttenumschlag mit Text. Zusammen in Umschlag und Originalkassette.

Eins von 15 Exemplaren der römisch nummerierten Vorzugsausgabe B, jedoch ohne die Zeichnung (Gesamtauflage 95). – Die Radierungen abgezogen von Eberhard Schlotter auf der Handpresse, gedruckt auf Guarro-Bütten.

42,0 : 38,0 cm (Kassette). 5 Radierungen, 5 gefaltete Textblätter. – Ein Kassettensteg geplatzt.

Schlotter Werkverzeichnis 1636–1640

86  Eberhard Schlotter. Die Innerste.

€ 1200

Zehn Radierungen zu der Erzählung von Wilhelm Raabe. Hannover, Edition Galerie Stübler 1989. Zehn signierte und nummerierte Radierungen, Titel und 18 Textblätter. Zusammen lose in Originalleinenkassette.

Eins von 80 Exemplaren, jedoch wie die zehn Luxusexemplare mit einem lose beigelegten Aquarell, zehn weitere Exemplare enthielten eine Radierplatte (Gesamtauflage 100). – Die Textblätter mit einem Brief Schlotters, dem vollständigen Text von Wilhelm Raabe und einem begleitenden Text von Horst Denkler. – Text und Radierungen auf Hahnemühle Bütten.

28,0 : 58,5 cm. 10 Radierungen, 1 Aquarell, 19 Blätter.

Schlotter Werkverzeichnis 2318–2327

87  Friedrich Schröder-Sonnenstern. Die komisch-diplomatische Brautwerbung.

€ 150

Farbserigraphie. 1969. 49,5 : 35,0 cm (52,8 : 38,8 cm). Signiert, datiert und zusätzlich mit Widmung.

Neben der Auflage von 222 nummerierten Exemplaren. – Wohl Künstlerexemplar, von diesem am Unterrand am 11.6.71 nochmals mit vollem Namen signiert und monogrammiert. – rückseitig mit dem Monogramm-Schnörkel des Künstlers.

Leichte Bereibung, im Unterrand kleine Quetschfalte mit Durchriss.

88  Bernard Schultze. Ohne Titel.

€ 350

Lithographie. 1954. 56,5 : 74,0 cm. Signiert, datiert und nummeriert.

Exemplar 5/10. – Sehr seltenes originalgraphisches Plakat für die Ausstellung in der Zimmergalerie Franck. Die ersten Ausstellungen des Künstlers waren bei Egon Günther in München zu sehen.

Mit einigen Alterungsspuren, am Unterrand etwas geknittert und mit unauffälligen kleinen Randeinrissen.

Nicht bei Heuer

89  Marc Tobey. Six Impromptus on Omar Khayyam.

€ 900

A Series of Original Aquatints with six Poems done into English by Edward Fitzgerald. Frankfurt am Main, Edition de Beauclair [1970]. Sechs signierte farbige Aquatintaradierungen. Mit den Textblättern lose in Originalleinenkassette.

Eins von 75 Exemplaren. – Die signierten Radierungen jeweils datiert (1970 bzw. 1971), jede in Passepartout und dieses in ein Textdoppelblatt mit dem jeweiligen Zitat aus der Dichtung eingelegt. – Der Text auf Bütten, die Radierungen auf Velin mit dem Trockenstempel der Edition. – Vortitel mit eigenhändiger Widmung des Verlegers und diese auch vom Künstler monogrammiert. – Innen sehr schön erhalten.

43,2 : 33,2 cm (Kassette). – Kassettenseiten minimal verblasst.

Spindler 40.48. – Heidenheim 8–13

90  Marc Tobey. Forms in Progress II.

€ 300

Farbige Aquatintaradierung. 1971. 49,0 : 62,0 cm (68,0 : 78,5 cm). Signiert, datiert und mit »h.c.« bezeichnet.

Eins von fünf Exemplaren »H.C.« neben der Auflage von 60 und fünf Künstlerexemplaren. – Auf Saunders-Velin mit dem Trockenstempel der Edition de Beauclair. – Dazu: They’ve come back I. Farbige Aquatintaradierung. 1971. 59,6 : 42,0 cm (78,7 : 61,3 cm). Signiert, datiert »1972« und mit »h.c.« bezeichnet. Eins von nur drei Exemplaren »H.C.« neben der Auflage von 30 und drei Künstlerexemplaren. Die angestrebte Auflage von 96 Exemplaren wurde in dieser Farbvariante nicht ausgedruckt. – Auf Saunders-Velin mit dem Trockenstempel der Edition de Beauclair. – Rückseitig mit Widmung von Gotthard de Beauclair.

I mit leichten Randknittern und kleinem Eckabriss.

Heidenheim 26 und 27

91  Marc Tobey. They’ve come back.

€ 300

Aquatintaradierung mit Monotypie. 1971. 59,5 : 42,0 cm (69,5 : 57,0 cm). Signiert und datiert.

Wohl der bei Heidenheim erwähnte Probedruck in Rot. Durch die kräftige Einfärbung der Platte entstand ein monotypieartiger Abdruck. Diese ergänzt die kräftig gedruckten, fast prägedruckartig wirkenden, amorphen Strukturen. – Auf chamoisfarbenem Auvergne-Bütten. – Unikum.

Im ehemaligen Passepartoutausschnitt leicht gebräunt. Ränder mit leichten Flecken.

Heidenheim 27 Anmerkung

92  Marc Tobey. Milady.

€ 300

Farbige Aquatintaradierung. 1973. 40,2 : 28,2 cm (61,5 : 45,5 cm). Signiert und nummeriert.

Exemplar 109/120, daneben 12 Exemplare »h.c.« – Auf Velin. – Ediert vom Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen. – Vielleicht das einzige Porträt innerhalb des graphischen Œuvres des Künstlers.

Heidenheim 37

93  Marc Tobey. Liberation.

€ 400

Farbradierung. 1973. 28,0 : 24,3 cm (45,7 : 33,7 cm). Signiert und mit »Artists Proof« bezeichnet.

Auf grauem Bütten. – Rückseitig mit Widmung des Verlegers Gotthard de Beauclair für den Vorbesitzer. – Heidenheim nennt acht Künstlerexemplare neben der Auflage von 95 und fünf Exemplaren »h.c.«, erwähnt aber auch zwei Probedrucke in Schwarz. Die eigentliche Auflage wurde in Blau gedruckt. – Dazu: Liberation. Signiert und datiert. Unnummeriertes Exemplar. Gedruckt in Blau auf Velin »Richard de Bas«.

Die Beigabe leicht gebräunt und nicht außerhalb des schönen Rahmens begutachtet.

Heidenheim 38 mit Anmerkung

94  Kunstmarkt Köln 1969.

€ 1200

27 Originalgraphiken. Herausgegeben vom Verein progressiver deutscher Kunsthändler e. V. Mit 20 signierten Graphiken. Zusammen mit Originalbroschur in -pappkassette.

Eins von 180 Exemplaren. – Vorzugsausgabe mit der Graphik-Suite, mit jeweils signierten und nummerierten, zumeist farbigen Graphiken von Hanne Darboven, Victor Vasarely, Bernard Schultze, Stefan Wewerka, Jörg Immendorff, Friedrich Meckseper, Donald Judd, Gotthard Graubner, Corneille, Erich Buchholz, Richard Artschwager, Angel Duarte, K. H. Hödike, Konrad Schulz, Uli Pohl, Erwin Bechtold, Ernst Fuchs, Gernot Bubenik, Karl Heinz Denning und Lourdes Castro. – Jede Graphik in einem Umschlagblatt mit typographischer Bezeichnung. – Mit dem reich bebilderten Katalogheft in der braunen Originalkassette mit weißem Titelaufdruck. – Vollständig und tadellos erhalten.

45 : 32 cm (Blattformat).

95  Hamburger Kunst-Kassette. Pavlos.

€ 200

Hamburg, Kunstverein 1972. Ein signiertes Multiple und drei Originalbroschuren, zusammen in Originalkassette.

Eins von 500 Exemplaren. – Kassette mit dem gebundenen Multiple in Baumform und drei Broschuren: Textheft von José Pierre »Pavlos oder Die Beschreibung der Welt«, Bio- und Bibliographie und Oeuvrekatalog des Künstlers. – »Hat es für Kunst je eine andere Frage gegeben, als die nach der Realität – also nach Wirklichkeit und Wirksamkeit? […] Pavlos nun endlich macht, sagt, bildet, präsentiert, was einfach zu verstehen, sofort nachzuvollziehen und eindeutig zu begreifen ist« (Manfred de la Motte, Vorwort).

30,8 : 25,0 cm.

96  Klaus Magnus. Berlin-Mappe.

€ 450

Acht Radierungen, teils Kaltnadel, teils Aquatinta. 1973–1974. 37,5 : 47,5 cm. Alle signiert und nummeriert.

Exemplar 24/120 (Gesamtauflage 130). – Herausgegeben und mit einem Geleitwort von Lothar Lang, ediert vom Staatlichen Kunsthandel der DDR. – Die Radierungen auf Büttenkarton, zusammen mit den beiden Textblättern (Titel und Vorwort) lose in der Originalleinenmappe mit einer neunten Radierung als Deckelbild. – Klaus Magnus, geboren 1936, war Meisterschüler von Hans Theo Richter. Lothar Lang bezeichnet die »Altberliner Häuser« neben »Kaukasischen Landschaften« und »Märchenblättern« als dritte Werkgruppe im druckgraphischen Œuvre. – »Die durch das Wetter und vor allem die Zeitläufte [!] verschlissenen Fassaden sowohl der bewohnten als auch der ›auf Abriß‹ stehenden Häuser erhalten in seiner Kunst eine Schönheit, die sie uns wertvoll macht […]« (Vorwort). – Fotodokumentationen der DDR-Zeitläufe und ihrer Folgen für die Altbausubstanz waren bei den Kunst-Zensoren deutlich unerwünschter.

97  Die Kunst der Graphik.

€ 300

Sieben Original-Graphiken in unterschiedlichen Techniken zu einem Buch von Walter Koschatzky, ausgewählt und herausgegeben von Volker Huber. Offenbach, Edition Volker Huber 1975. Mit sieben signierten und nummerierten Graphiken, davon eine als Frontispiz der Vorzugsausgabe des Buches. Originalbroschur und Leinenmappe mit Deckelschild.

Eins von 10.000 Exemplaren. – Walter Koschatzkys Standardwerk zur Technik und Geschichte der Graphik, als Sonderausgabe für die Edition Volker Huber, mit der beigebundenen Graphik von Horst Antes. Figur 31.10.75. Farboffset. – Die begleitende Mappe mit sechs weiteren Graphiken: Esteban Fekete. La Poule. Farbholzschnitt. – Ernst Fuchs. Flora Okuli. Aquatintaradierung. – Rudolf Hausner. Adams Lebensbaum. Farboffset nach Serigraphie. – Horst Janssen. Selbst für C. C. Kaltnadel. – Karl Rössing. Toskanische Landschaft. Farblinolschnitt. – Paul Wunderlich. Kleiner Steindruck. Farblithographie (eins von 2500 Exemplaren in Blau).

41,8 : 29,9 cm. – 264 Seiten, 7 Graphiken.

Antes: Lutze 779. – Fekete: Paschke 349. – Janssen: Frielinghaus 282. – Wunderlich: Riediger 509

98  Orangerie 1976.

€ 150

Acht Farblithographien. 1976. 42,5 : 32,0 cm. Signiert und nummeriert.

Eins von 200 Exemplaren auf Bütten, 100 Exemplare wurden auf Japan gedruckt. – Mit je zwei Graphiken von Otmar Alt (»Nasenbär«, »Pelikan«), Françoise Deberdt (»Albatre«, »Hulotte«) und Graciela Rodo-Boulanger (»Cinq Flutistes«, »Les Cinq et le Six«) sowie je einer Graphik von Alfred Fensterer (»Traumtänzer«) und Patrick Jannin (»Printemps a la Foret«). – Ediert von Galerie Orangerie, Köln. – Zusammen mit dem Titelblatt in der Originalleinenmappe mit Deckelschild.

99  Paul Jenkins. Composition.

€ 180

(Phenomena black and white). Lithographie. 1969. 58,3 : 45,7 cm. Signiert, datiert und nummeriert.

Exemplar 52/100. – Ediert von der Chiron Press, New York, mit dem Trockenstempel. – Auf Velin.

Leichte Griffspuren.

100  Otto Piene. Regenbogenregenbogen.

€ 750

Farbserigraphie. 1972. 99,0 : 69,0 cm. Signiert, datiert und nummeriert.

Exemplar 138/150. – Gedruckt in drei Druckgängen (schwarz und zwei Iris) von Josef Kroll, München, auf schweres Schoeller Velin. – Ediert von Bernd Slutzky, Frankfurt am Main. – Tadellos erhalten, gerahmt.

Rottloff, Piene 141