ChristianHesse

Lot 51 – 100 | Hesse-Auktionen
Lot 51 – 100

51  Otto Dix. Blühende Bäume am Bodensee.

Schätzpreis/Estimate: € 5000

Zuschlag/Hammerprice: € 3700

Aquarell über Bleistift. 1955. 15,5 : 22,0 cm. Signiert und datiert.

Auf Aquarellkarton. – Im Werkverzeichnis unter diesem Titel und der Nummer »A 1955/055« registriert.

52  Otto Dix. Lachendes Mädchen.

Schätzpreis/Estimate: € 1500

Ausrufpreis/Starting bid: € 1000

Farblithographie. 1964. 58,7 : 33,5 cm (76,0 : 51,8 cm).

Unsignierter Probedruck, ehemals im Besitz von Dix’ Drucker Roland Erhardt. – Auf Van Gelder Zonen-Bütten. – Der in Hellblau gedruckte Zeichnungsstein noch im zweiten Zustand (mit dem Fleck an der rechten Achsel), die übrigen Farbsteine (Hellbraun, Ocker und Rosa) im endgültigem Zustand (III). – Mit einer Expertise von Florian Karsch. – Rückseitig von Roland Erhardt betitelt und mit Widmung »Für Werner herzlichst von Roland«.

Minimale Griffspuren.

Karsch 295 II-III A

53  Peter Doig. Pelican.

Schätzpreis/Estimate: € 900

Zuschlag/Hammerprice: € 1000

Farbradierung. 2004. 19,5 : 14,5 cm (53,0 : 38,0 cm). Signiert und datiert.

Aus der Radierfolge »Black Palms«. – Auf Velin, sehr gut erhalten. – Ediert von der Griffelkunst-Vereinigung, Hamburg.

Griffelkunst 313 A1

54  Peter Doig. Haus der Bilder.

Schätzpreis/Estimate: € 900

Zuschlag/Hammerprice: € 1000

Farbradierung. 2004. 19,5 : 14,5 cm (53,0 : 38,0 cm). Signiert und datiert.

Aus der Radierfolge »Black Palms«. – Auf Velin, sehr gut erhalten. – Ediert von der Griffelkunst-Vereinigung, Hamburg. – Peter Doig, Jahrgang 1959, lebte, studierte und arbeitete im Laufe der Jahre in Trinidad, Kanada und England. Bevor er sich im Jahr 2000 auf Trinidad niederließ, war er in der Tate Gallery tätig. 2005–2012 hatte er eine Professur für Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf inne.

Griffelkunst 313 A2

55  Friedrich Einhoff. Ohne Titel.

Schätzpreis/Estimate: € 500 ( R19 )

Ausrufpreis/Starting bid: € 340 ( R19 )

Acryl und Fettkreide auf Sand. 1988. 31 : 36 cm. Signiert und datiert.

Durch die strukturelle Vielschichtigkeit und die Verwendung von teils eingefärbtem Sand erreichte Einhoff eine sehr differenzierte Bildwirkung. – Friedrich Einhoff (1936–2018) studierte in Hamburg unter anderem bei Alfred Mahlau und Willem Grimm. Von 1978 bis 1991 unterrichtete er an der dortigen Fachhochschule für Gestaltung, 1985 wurde er Mitglied der Freien Akademie der Künste.

56  Friedrich Einhoff. Ohne Titel.

Schätzpreis/Estimate: € 400 ( R19 )

Ausrufpreis/Starting bid: € 270 ( R19 )

Acryl und Sand auf Papier. 1990. 38 : 29,5 cm. Signiert und datiert.

Die skizzenhafte Arbeit hinterlässt den Betrachter etwas ratlos: Ostern? Alice im Wunderland?.

57  Max Ernst. Vue de ma fenêtre.

Schätzpreis/Estimate: € 1200

Zuschlag/Hammerprice: € 1000

Kupferstich mit Farbaquatinta, nach einem Gemälde. 1960. 22 : 16 cm (45 : 36 cm). Signiert und nummeriert.

Exemplar 15/75. – Auf Zerkall-Bütten. – Aus der Suitenauflage mit breitem Rand, die 95 Exemplare für die Vorzugsausgabe von »Les malheurs des immortels« waren auf das Buchformat (33 : 22 cm) beschnitten. – Gedruckt bei Felsing, Berlin, ediert von Galerie der Spiegel, Köln.

Gerahmt, hinter dem Passepartout minimal verfärbt.

Spies/Leppien A 5 C (von C)

58  Max Ernst. Fleurs coquillages.

Schätzpreis/Estimate: € 750

Ausrufpreis/Starting bid: € 500

Farblithographie. 1960. 39,7 : 49,4 cm (57,6 : 54,2 cm). Signiert und nummeriert.

Exemplar 86/100. – Auf Vélin d’Arches. – Die Fotolithographie nach einem Gemälde wurde ergänzt mit dem Text am Unterrand als Plakat für die Ausstellung der »Galerie Der Spiegel« (Köln 1960) verwendet. – Spies/Leppien zählen als signierte Exemplare »avant la lettre« 100 nummerierte, »einige e.a.« und »10 h.c.« – Gedruckt bei Mourlot, Paris.

Gerahmt. – Äußere Ränder mit zwei Braunflecken und leichten Griffspuren.

Spies/Leppien A 6 A (von D)

59  Max Ernst. Rote Blume I.

Schätzpreis/Estimate: € 750

Ausrufpreis/Starting bid: € 500

Farblithographie. 1960. 24 : 19 cm (36 : 27 cm). Signiert und nummeriert.

Exemplar »HC 10/20«. – Auf Vélin d’Arches. – Die Fotolithographie nach einem Gemälde erschien als Beilage zur Mappe »Geh durch den Spiegel 24/1960«, dort 300 unsignierte Exemplare. Spies/Leppien zählen als signierte Exemplare 20 nummerierte, 3 »e.a.« und »einige h.c.« – Gedruckt bei Mourlot, Paris.

Im Passepartoutausschnitt minimal gebräunt.

Spies/Leppien A 7 C (von D)

60  Rupprecht Geiger. Orange auf Gelb.

Schätzpreis/Estimate: € 300

Zuschlag/Hammerprice: € 260

Farbserigraphie. 1968. 49,0 : 34,5 cm. Signiert.

Eins von 450 Exemplaren dieser Farbvariation. Die Griffelkunst-Vereinigung Hamburg edierte 1968 fünf Varianten. – Auf festem Karton.

Winzige Nadellöcher in den Ecken, dort minimale Knicke.

Geiger 118 b. – Griffelkunst 171 A 5

61  Franz Frank. Sommergarten.

Schätzpreis/Estimate: € 2500

Zuschlag/Hammerprice: € 2600

Öl auf Leinwand. 1938. 59,5 : 75,0 cm. Monogrammiert und datiert.

Stimmungsvoller Blick in bzw. über einen üppig blühenden Garten. – Franz Frank (1897–1986) studierte an der Stuttgarter Akademie und ließ sich 1926 als freier Maler in Dresden nieder. Auf Empfehlung von Otto Dix wurde Hermann Sandkuhl, der Organisator der Berliner »Juryfreien« auf Frank aufmerksam. Bald waren seine Arbeiten in Ausstellungen in Berlin, aber auch der Stuttgarter Neuen Sezession und dem Deutschen Künstlerbund zu sehen. 1932 erfolgte die Berufung an die Kasseler Pädagogische Akademie, die jedoch wenige Monate später aufgelöst wurde. Schon kurze Zeit nach Machtergreifung der Nationalsozialisten galten Franz Franks Bilder als »entartet«, er selbst wurde mit Inhaftierung bedroht. Schnell wieder aufgelöste Ausstellungen veranstalteten damals noch das Kunsthaus Fischinger in Stuttgart und Hildebrand Gurlitt in Berlin. – »Wie ungenau das Attribut ›naturalistisch‹ sowohl für Rembrandt als auch für Corinth sein kann, ist Frank nicht verborgen, denn er zitiert gern die Corinthsche Definition für Malen – ›Unwirklichkeit üben‹. Und daß sich im Werke Corinths auch Erfahrungen des Impressionismus überliefern, ist für Frank nur ein Beweis dafür, daß sich die schöpferischen Leistungen nicht außerhalb der Tradition vollziehen können. ›Die Anschauungsweise des Impressionismus ist Vergangenheit,‹ schreibt Frank in den Vorbemerkungen zum Katalog seiner Austellung bei GURLITT 1936 in Berlin, ›dennoch verbinden den Maler mit dieser letzten Großzeit der Malerei noch viele Fäden, die nicht abgerissen, sondern weitergeführt sein wollen.‹ « (Zimmermann, S. 34). – Provenienz: Von der Familie des Vorbesitzers beim Künstler erworben, seitdem in niedersächsischem Privatbesitz.

Vgl. Rainer Zimmermann, Franz Frank – Leben und Werk, Berlin 1964

62  Jeane Flieser. Weiße Sonne.

Schätzpreis/Estimate: € 450 ( R19 )

Ausrufpreis/Starting bid: € 300 ( R19 )

Aquarell auf Malpappe. Um 1955. 73 : 50,5 cm. Signiert.

Jean Flieser (1912–2007) begann 1936 ihr Studium an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin. Wegen ihrer jüdischen Abstammung erhielt sie Mal- und Arbeitsverbot und konnte erst nach Kriegsende ihre Ausbildung fortsetzen, nun als Meisterschülerin von Karl Schmidt-Rottluff, dem sie zeitlebens verbunden blieb. – Das wahrscheinlich in ihrem Sommerdomizil Kitzeberg an der Kieler Förde entstandene Aquarell ist, wie zahlreiche Aquarelle Schmidt-Rottluffs, durch kräftige schwarze Einfassungslinien akzentuiert.

Die kleinen Stockflecken beeinträchtigen den Gesamteindruck kaum.

63  Johnny Friedlaender. Les deux soleils.

Schätzpreis/Estimate: € 120

Ausrufpreis/Starting bid: € 80

Farbradierung. 1970. 76,8 : 56,7 cm. Signiert und nummeriert.

Exemplar 1/99. – Auf Velin. – Ediert von »L’Œuvre gravée«, Locarno. – Gedruckt mit zehn Farben, die durch Lichteinfluss verblasst und um das Braun des lichtgetönten Papiers ergänzt sind. – Trotz allem noch immer recht eindrucksvoll, besonders durch den kräftigen Prägedruck.

Schmücking 360

64  Johnny Friedlaender. Sept Paysages. Sieben Landschaften.

Schätzpreis/Estimate: € 1000

Zuschlag/Hammerprice: € 670

Sieben Farbradierungen, Suite mit sieben einfarbigen Abzügen und acht faksimilierte Skizzen. 1973. 28,0 : 29,0 cm (43,0 : 38,0 cm). Signiert und nummeriert.

Künstlerexemplar »E.A.«, wie die 36 Vorzugsexemplare mit einer einfarbigen Suite der sieben Radierungen auf Papier »Auvergne«. – Die Farbradierungen auf Velin d’Arches. – Ediert von der manus presse, Stuttgart. – Alle 14 Radierungen, gedruckt bei Leblanc, Paris, signiert und in Passepartouts und diese, zusammen mit dem Text- und Skizzenheft, in der illustrierten Originalleinenkassette. – Tadellos erhalten.

Schmücking 480–486. – Nicht bei Spindler

65  Werner Gilles. Reiter am Hafen. (Der heilige Martin mit dem Bettler).

Schätzpreis/Estimate: € 600

Zuschlag/Hammerprice: € 400

Aquarell. 27,5 : 39,8 cm.

Rückseitig Tuschpinselzeichnung (Stadtansicht Salzburg?) und der Nachlass-Stempel.

Rückseitig am Oberrand Montierungsreste.

66  Werner Gilles. Vöcklabruck.

Schätzpreis/Estimate: € 900

Ausrufpreis/Starting bid: € 600

Aquarell. Um 1946. Ca. 45 : 63 cm.

Farbenfrohe Studie des zeitweiligen Heimatortes des Künstlers. 1943 hatte Gilles Berlin endgültig verlassen und war nach mehreren kurzen Zwischenstationen in die kleine Stadt an der Oberdonau gelangt. Als »Reichsdeutscher« hätte er nach Kriegsende Österreich verlassen müssen, wegen seiner Einstufung als »entarteter Künstler« wurde er aber als »politisch verfolgt« anerkannt »und erhielt sogar ein Angebot aus Linz für eine Professur an der dortigen Akademie, das er jedoch ablehnte wie alle späteren ähnlichen Möglichkeiten«. Gilles fand damals endlich Anerkennung und Resonanz, es folgten kleinere und größere Ausstellungen und »die Bilder der Jahre nach dem zweiten Weltkrieg [wurden] zu einem Höhepunkt in seinem Werk« (Alfred Henze, Werner Gilles, Köln 1960, S. 113f.) – Rückseitig: Männlicher Akt. 1938. Rohrfederzeichnung.

Am linken Rand und im unteren Teil der Darstellung jeweils kleiner restaurierter Einriss.

67  Werner Gilles. Schwarzenbach.

Schätzpreis/Estimate: € 750

Ausrufpreis/Starting bid: € 500

Aquarell. 1946. 31,5 : 41,5 cm. Signiert.

Im Mai 1946 hatte Werner Gilles Vöcklabruck verlassen und war durch Deutschland gereist, »um Freunde wiederzusehen und um eine Vorstellung zu gewinnen, was auf dem Felde der deutschen Kunst damals geschah«. Schließlich ließ er sich für etwa zwei Jahre in Schwarzenbach an der Saale, unweit Hof »und nicht allzu fern von München«, nieder. Hier entstanden nach Alfred Henzes Einschätzung »die entscheidenden Werke der ersten Nachkriegsjahre, die Landschaften, die Stilleben, die mythologischen und christlichen Kompositionen und vor allem der Orpheus-Zyklus« (Henze, S. 114. – Vom Vorbesitzer 1965 durch Vermittlung und mit Echtheitsbestätigung von Walter Hummelsheim aus dem Nachlass des Künstlers erworben.

Umlaufend fest in Passepartout montiert.

68  Werner Gilles. Fischer mit Netzen.

Schätzpreis/Estimate: € 600

Zuschlag/Hammerprice: € 400

Aquarell. [um 1956]. 41,5 : 55,5 cm.

Rückseitig betitelt und mit dem Nachlass-Stempel, dieser signiert von Eberhard Seel. – Verso auf dem Passepartout bezeichnet »N4 32, 3 Fischer am Strand«. – Erworben 1968 von Walter Hummelsheim, München.

Im Passepartoutausschnitt gebräunt. – Unten links Papierverlust.

69  Werner Gilles. Ophelia.

Schätzpreis/Estimate: € 200

Zuschlag/Hammerprice: € 130

Farbige Lithographie. 1947. 39,0 : 52,0 cm (48,0 : 61,0 cm). Signiert, datiert, betitelt und mit »Orig.Litho« bezeichnet.

Vom Vorbesitzer aus dem Nachlass des Künstlers erworben.

Im Passepartoutausschnitt schwach gebräunt, in den Rändern wenige, kaum sichtbare Stockflecken. Verso Montierungsreste am Oberrand, davon herrührend schwache Knicke.

70  Werner Gilles. Todesvögel.

Schätzpreis/Estimate: € 300

Zuschlag/Hammerprice: € 220

Farblithographie. 1957. 34,0 : 49,2 cm (37,8 : 53,0 cm). Signiert, datiert, nummeriert und betitelt.

Exemplar 2/25, als »Handdruck« bezeichnet. – Auf Velin. – Aus der späten Schaffensphase des Künstlers.

Schmaler Einriss am linken Unterrand, mit Klebestreifen hinterlegt. Rückseitig umlaufend Montierungsreste.

71  Raimund Girke. Soft movement.

Schätzpreis/Estimate: € 1800

Zuschlag/Hammerprice: € 1200

Bleistiftzeichnung. 1967. 19,8 : 19,8 cm (44 : 59,8 cm). Signiert, datiert und betitelt.

Sehr schöne und großzügige Arbeit, die sich durch die diagonalen Verdichtungen kinetisch visualisiert. – Auf glattem Karton. – Unten rechts mit angeschnittenem Prägestempel.

72  Gotthard Graupner. Ohne Titel (Violettgraues Kissen).

Schätzpreis/Estimate: € 450

Zuschlag/Hammerprice: € 300

Radierung. 1974. 30,0 : 22,5 cm (48,0 : 32,0 cm). Signiert und datiert.

In Grau auf dünnes Chinapapier gedruckt. – Ediert von der Griffelkunst-Vereinigung Hamburg. – Tadellos erhalten.

Griffelkunst E 41.

73  HAP Grieshaber. Flötenspieler.

Schätzpreis/Estimate: € 450 ( R19 )

Zuschlag/Hammerprice: € 420

Aquarell. 1964. 20,5 : 12,5 cm. Mit Widmung, signiert und datiert.

»Frau Wagenfeld mit einem schönen Gruß | Grieshaber | 25 VII 64«. – Auf dem Vortitel von HAP Grieshaber. Rotkäppchen und der Maler. Pfullingen, Neske 1964. Originalbroschur. – Der Band enthält verschiedene Essays und Briefe von Grieshaber zur Kunst und an Kollegen, u. a. an einen »Kollegen Maschinenschlosser in Dessau«.

74  Ursula Hanke-Förster. Tanzende.

Schätzpreis/Estimate: € 400 ( R19 )

Ausrufpreis/Starting bid: € 270 ( R19 )

Bronze. 1965. 25 : 9 : 9 cm. Signiert und datiert.

Schöner Guss der spannungsreichen Figur. – Auf der Plinthe die Signatur und Datierung. – Ursula Hanke-Förster (1924–2013) studierte in Berlin bei Max Kaus und Gustav Seitz. Sie war Meisterschülerin von Renée Sintenis.

75  Thomas Hartmann. Nord – Sued.

Schätzpreis/Estimate: € 300

Ausrufpreis/Starting bid: € 200

Gouache. 1988. 24 : 16 cm. Rückseitig signiert und betitelt. Freiburg u. a. 1988.

Als Beilage zu 20 Vorzugsexemplaren des gleichnamigen Kataloges zur Ausstellung im Kunstverein Freiburg und der Kunsthalle Wilhelmshaven schuf der Künstler 20 Originalarbeiten. – Auf dem Unterlagekarton nochmals betitelt und nummeriert und im bemalten Originalrahmen. Der reich illustrierte Katalog auf dem Vortitel signiert, datiert und nummeriert »1/20«. – Katalog und Bilderrahmen in bemalten Originalschuber. – Thomas Hartmann, geboren 1950, gelang mit »Nord – Süd« der auch internationale Durchbruch.

Katalog: 32,0 : 24,0 cm. 55, [3] Seiten.

76  Rudolf Hausner. Adam proportional.

Schätzpreis/Estimate: € 300

Ausrufpreis/Starting bid: € 200

Farbserigraphie. 1972. 45,3 : 64,2 cm (70 : 100 cm). Signiert, datiert, betitelt und mit »E.A.« bezeichnet.

Künstlerexemplar. – Auf glattem Karton. – In der Darstellung vom Künstler mit »Proportionspyramide des Adambewußtseins« erläutert. – Tadellos.

77  Rudolf Hausner. Laokoon.

Schätzpreis/Estimate: € 450

Ausrufpreis/Starting bid: € 300

Farbserigraphie. 1973. 58,0 : 79,2 cm (102 : 73 cm). Signiert, datiert, nummeriert und betitelt.

Exemplar 100/300. – Auf Velin «BFK Rives«. – Blattkanten minimal gebräunt.

78  Erich Heckel. Berge.

Schätzpreis/Estimate: € 500

Zuschlag/Hammerprice: € 395

Holzschnitt. 1948. 24,2 : 29,9 cm (33,3 : 41,2 cm). Signiert und datiert.

Kräftiger Druck auf chamoisfarbenem Papier.

Auf Kartonblatt montiert. – Ränder und Ecken mit schwachen Knickspuren.

Dube 391 II (von II)

79  Erwin Heerich. Doppelungen.

Schätzpreis/Estimate: € 250

Zuschlag/Hammerprice: € 170

13 Offsetlithographien. 1974/75. 49,5 : 31,5 cm. Signiert und nummeriert.

Exemplar 10/100. – Auf festem weißen Karton. – Herausgegeben von der Edition Staeck, Heidelberg. – In der Originalhalbleinenmappe. – Die »Kartonplastiken« von Erwin Heerich (1922–2004) entwickelten sich in den 1960er Jahren zum künstlerischen Markenzeichen. Deren exakt geometrische Faltmuster inspirierten die vorliegenden Muster. – Die Graphiken sehr gut erhalten.

Mappe etwas gebräunt und fleckig.

80  Hannah Höch. Komposition.

Schätzpreis/Estimate: € 3000

Ausrufpreis/Starting bid: € 2000

Tuschfeder. Um 1918. 26 : 15 cm (29,5 : 21,0 cm). Monogrammiert.

Aus der Dada-Merz-Schaffensphase der Künstlerin. – Hannah Höch (1889–1978) lernte im Frühjahr 1915 Raoul Hausmann kennen, zu dem sie eine dramatische Liebesbeziehung entwickelte. Nach schweren emotionalen Krisen begaben sich im November 1921 die Paare Hausmann-Höch sowie Kurt und Helma Schwitters auf eine gemeinsame Prag-Reise, die am Beginn einer auch künstlerisch bedeutenden Freundschaft zum Merz-Begründer stand. 1923 folgen die Bekanntschaften mit den Bauhaus- und De Stijl-Protagonisten. – Rückseitig mit dem Nachlass-Stempel.

Im Passepartoutausschnitt leicht gebräunt.

81  Gerhard Hoehme. Die Zeitung.

Schätzpreis/Estimate: € 450

Zuschlag/Hammerprice: € 460

Zwei farbige Aquatintaradierungen über Collage. 1963. Je 48 : 39 cm (61 : 86 cm). Signiert, datiert, nummeriert und betitelt.

Exemplar 50/50. – Zwei aufgezogene Zeitungsblätter auf einem gefalzten Büttenblatt, jeweils in Braun und Schwarz überdruckt. – Am Unterrand rechts signiert, links datiert, nummeriert und betitelt. – Ediert vom Typos-Verlag als Blatt 9 der Mappe »Zeichen für Zeichen«.

Im Falz leicht bestoßen, etwas Patina.

Heuer 74

82  Rudolf Hoflehner. Sisyphos.

Schätzpreis/Estimate: € 400

Zuschlag/Hammerprice: € 270

Hommage à Albert Camus. Farblithographien von Rudolf Hoflehner. Stuttgart 1965. Originalpappband im Schuber und Originalleinenmappe mit kleinem Metallrelief auf dem Vorderdeckel.

Eins von 30 römisch nummerierten Exemplaren der Vorzugsausgabe mit der ungefalzten und signierten Extrasuite (Gesamtauflage 120). Das Buch wurde vom Künstler im Druckvermerk signiert. – Auf Velin von Rives, gedruckt bei Emil Matthieu, Zürich. – Das Buch ist durchgehend farbig lithographiert, die Suite enthält die fünf doppelblattgroßen Lithographien mit extrabreitem Rand und sieben »Essayblätter« mit den schwarzen Zeichnungspartien ausgewählter Lithographien aus dem Buch. Diese im Buchformat gedruckten Lithographien wurden auf schwarze Kartonblätter im Mappenformat montiert. – Rudolf Hoflehner (1916–1995) studierte zunächst Maschinenbau und Architektur. Nach Kriegsende wandte er sich der bildenden Kunst zu und arbeitete im Atelier von Fritz Wotruba, dessen Einflüsse deutlich sichtbar blieben. Er wandte sich der Plastik zu und schuf u. a. den Adler im Sitzungssaal der österreichischen Nationalversammlung. – Von 1962 bis 1981 war er Professor für Bildhauerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart.

Buch: 38,3 : 28,8 cm. [32] Seiten, Mappe: 66 : 51 cm. – Die Mappe minimal berieben, sonst tadellos.

Spindler 161.5

83  Hans Hollein. Ohne Titel.

Schätzpreis/Estimate: € 500

Ausrufpreis/Starting bid: € 330

Collage. 1973. 27 : 39 cm (29,7 : 42 cm). Signiert, datiert und nummeriert.

Exemplar 29/90. – Collage aus zwei verschieden farbigen Millimeterpapieren. – Hans Hollein (1934–2014) war führendes Mitglied der Wiener Künstlergruppe »Coop Himmelb(l)au«, die 1968 von Wolf D. Prix und Helmut Swiczinsky gegründet wurde und versuchte, Architektur und bildende Kunst zu verbinden.

84  Horst Hussel. Erinnerungen an Holland.

Schätzpreis/Estimate: € 800

Ausrufpreis/Starting bid: € 530

13 Radierungen [und eine Titelradierung]. 1994. 28,0 : 35,5 cm. Signiert und nummeriert.

Exemplar 4/90, davon 75 für den Verkauf. – Auf Bütten Richard de Bas. – Die vollständige, in ihrer reduzierten Feinlinigkeit beeindruckende, graphische Folge. – Jeweils mit der Blattnummer bezeichnet und teils in der Platte betitelt. – Die in den Vorjahren entstandenen Radierungen wurden 1994 von der Büchergilde Frankfurt als »Gutenberg Pressendruck Nummer 3« ediert. – Die achte Radierung (Waterland) ist koloriert, die zehnte (In Marken) wurde auf altes Bütten gedruckt und in Passepartout montiert. – Gedruckt von Dieter Béla, Berlin. – Das Textheft mit einem Essay von Christian Scheffler, Direktor des Klingspor-Museums Offenbach. – In der Originalleinenmappe.

28,5 : 17,5 cm. [80] Seiten, 1 Radierung.

85  Robert Indiana. Four sixes.

Schätzpreis/Estimate: € 600

Zuschlag/Hammerprice: € 1000

Farbserigraphie. 1969. 29,7 : 29,7 cm (35,7 : 29,7 cm). Signiert, datiert und nummeriert.

Exemplar VII/XXV der Vorzugsausgabe im Kalenderformat. – Auf festem weißem Karton. – Erschienen in der Edition Domberger, Stuttgart, mit deren Trockenstempel.

Sheehan 45 (nennt diese Auflage nicht; wir danken Michael Domberger für freundliche Auskunft)

86  Robert Indiana. Eine kleine Nachtmusik · Mozart.

Schätzpreis/Estimate: € 750

Zuschlag/Hammerprice: € 900

Farbserigraphie. 1971. 60 : 50 cm (65 : 55 cm). Signiert, datiert und nummeriert.

Exemplar 35/250. – Auf sehr festem Velin. – Mit dem Copyright-Vermerk des Künstlers. – Tadellos.

Sheehan 62

87  Willy Jaeckel. Selbstbildnis mit Radiernadel.

Schätzpreis/Estimate: € 500

Zuschlag/Hammerprice: € 330

Kaltnadelradierung. Um 1916. 24,6 : 19,4 cm (34,5 : 25,5 cm). Signiert.

Wohl die erste Fassung des frühen Selbstporträts, »übrigens das einzige, das ein mit dem Dargestellten verbundes Attribut enthält« (Ingrid Silijanov-Nedo, S. 31). Vor der Reinigung der Platte mit insgesamt mehr Plattenton, Körnung und deutlich dunkleren Schraffuren. – Gedruckt in Dunkelbraun auf Velin. – Erste Arbeiten des Künstlers (1888–1944) haben sich aus den Vorkriegsjahren enthalten, ein zweites Porträt datiert 1922. – Ehemals Sammlung Siegbert Marzynski (Marcy) (1892 Berlin – 1969 Beverly Hills, CA), rückseitig mit dem Monogrammstempel (nicht bei Lugt), seitdem in Familienbesitz.

Stilijanov-Nedo 4

88  Willy Jaeckel. Selbstbildnis mit Radiernadel.

Schätzpreis/Estimate: € 400

Zuschlag/Hammerprice: € 270

Kaltnadelradierung. Um 1916. 24,6 : 19,4 cm (39,5 : 28,5 cm). Signiert.

Der endgültige, aufgehellte und deutlich kontrastreichere Zustand. – Auf Bütten »J W Zanders«. – Ehemals Sammlung Siegbert Marzynski (Marcy), rückseitig mit dem Monogrammstempel (nicht bei Lugt).

89  Willy Jaeckel. Geborgenheit.

Schätzpreis/Estimate: € 800

Ausrufpreis/Starting bid: € 530

Kaltnadelradierung. 1914. 19,8 : 29,8 cm (30 : 40 cm). Signiert.

Auf festem Kupferdruckkarton. – Die schöne frühe Radierung entstand, bevor sich Jaeckel den ersten biblischen Themen widmete. – Mit schönem Plattenton, gratiger, tiefschwarzer Druck. – Ehemals Sammlung Siegbert Marzynski (Marcy), rückseitig mit dem Monogrammstempel (nicht bei Lugt), seitdem in Familienbesitz.

Stilijanov-Nedo 9

90  Willy Jaeckel. Judith.

Schätzpreis/Estimate: € 500

Ausrufpreis/Starting bid: € 330

Kaltnadelradierung. Um 1915. 12 : 17 cm (31,3 : 41 cm). Signiert.

Einzelabzug außerhalb der Auflage für die »Zeitschrift für Bildende Kunst«. Dort im Heft 11 unsigniert, auf kleinerem Papier und typographisch bezeichnet. – Ehemals Sammlung Siegbert Marzynski (Marcy), rückseitig mit dem Monogrammstempel (nicht bei Lugt), seitdem in Familienbesitz.

Stilijanov-Nedo 13

91  Paul Klee. Ausloeschendes Licht.

Schätzpreis/Estimate: € 2000

Zuschlag/Hammerprice: € 3000

Aquarellierte Lithographie. 1919. 15,8 : 12,7 cm (16,2 : 15,2 cm). Im Stein signiert, datiert und betitelt.

In unkolorierter Fassung verwendet im »Kestnerbuch« (Hannover 1919). – Ehemals Besitz Max Gundermann (1904–1974, Schauspieler, damals in Braunschweig), der eng mit verschiedenen Künstlern befreundet war und Anfang der 1920er Jahre plante, in Braunschweig eine Bildungseinrichtung zur modernen Kunst zu eröffnen. Er erhielt die aquarellierte Lithographie von Hanns Krenz, dem ersten Mitarbeiter des Hannoveraner Galeristen Herbert von Garvens und späterem Vorsitzenden der Kestner-Gesellschaft. Nach familiärer Überlieferung schenkte Paul Klee das Blatt Krenz für seine Unterstützung bei frühen Ausstellungen in Hannover. – Im Laufe der Jahre stark ausgeblichen und gebräunt, die Ränder sehr knapp beschnitten.

Kornfeld 75 b

92  Paul Klee. Gespenst eines Kriegers. – Palesio-Nua.

Schätzpreis/Estimate: € 300

Zuschlag/Hammerprice: € 200

Farblithographien nach dem Aquarell von 1930 bzw. der Gouache von 1933. Um 1960.

I. 45,4 : 34,8 cm (65,5 : 49,7 cm). Exemplar 182/250. Auf leicht getöntem Velin. Ohne Editionsvermerk. Vgl. Werknummer 5179. – II. 50,0 : 27,5 cm (60,3 : 40,2 cm). Exemplar 145/200. Auf leicht getöntem Velin. Gedruckt bei Mourlot, 1961 verlegt von der Edition Berggruen Paris. Vgl. Werknummer 6282.

Blatt I rückseitig umlaufend mit Montierungsresten, sonst beide sehr gut erhalten.

93  Oskar Kokoschka. Gitta.

Schätzpreis/Estimate: € 400

Zuschlag/Hammerprice: € 270

Lithographie. 1953. 42 : 57 cm (52 : 65 cm). Signiert.

Eins von 120 Exemplaren. – Ediert von der Galerie Welz, Salzburg. – Auf chamoisfarbenem Kupferdruckkarton.

Wingler/Welz 199

94  Johann Korec. Elefant vorm Zirkus.

Schätzpreis/Estimate: € 600 ( R19 )

Zuschlag/Hammerprice: € 400

Aquarell über Tuschfeder. 1972. 33,3 : 23,2 cm. Signiert und datiert.

Johann Korec (1937–2008) war Patient im Niederösterreichischen Landeskrankenhaus für Psychiatrie und Neurologie Klosterneuburg. Seine phantasievollen Zeichnungen und Bildergeschichten sind seit Jahren auf dem Kunstmarkt zu finden. Er ist mit einer Radierung in der Mappe »Pareidolien« vertreten (sieh KatNr. LAGER 857). – Wohl nach einem Besuch des Zirkus Krone oder inspiriert durch die damalige TV-Serie »Salto mortale«, die in diesem Zirkus entstand.

95  Johann Korec. Tarzan.

Schätzpreis/Estimate: € 600 ( R19 )

Zuschlag/Hammerprice: € 420

Aquarell über Tusche, Detail mit Silberbronze gehöht. 1972. 20,8 : 29,5 cm. Signiert und datiert.

Mit Fußtext: »aus Papas Jugendzeit Tarzan kommt jetzt wieder in Film: Der muskelpepackte Supermann aus dem Urwald der schon die Väter vor Begeisterung: Von den Kinositzen hochgerissen … In Holliwood-Dschungel; in Dem Safarie.«.

96  Joseph Kosuth. Kein Ding, Kein Ich, Keine Form, Kein Grundsatz (Sind Sicher). Das Arbeitszimmer von Robert Musil.

Schätzpreis/Estimate: € 600 ( R7 )

Ausrufpreis/Starting bid: € 400 ( R7 )

Serigraphie auf Glasplatte. 1992. 37,5 : 50,0 cm. Signiert, datiert und nummeriert. Mit zahlreichen teils farbigen Abbildungen. Originalpappband.

Exemplar 22/40. – Beilage zur Vorzugsausgabe von: Joseph Kosuth. Kein Ding, Kein Ich, Keine Form, Kein Grundsatz (Sind Sicher). Herausgegeben von Renate Damsch-Wiehager. Ostfildern, Cantz 1993. Mit zahlreichen teils farbigen Abbildungen. Deutsch-englischer Paralleltext. Originalpappband. – Kosuth kombinierte die historische Fotografie mit dem Faksimile eines Originalbriefes von Musil. Auf einem Etikett signiert, datiert und nummeriert. – Das Buch erschien nach der gleichnamigen Installation mit Musil-Zitaten in der Esslinger Villa Merke und enthält weitere Beiträge sowie ein Werkverzeichnis. – Beides zusammen sicher verpackt im Originalkarton.

97  Ferdinand Kriwet. Sehtext : Rundscheibe.

Schätzpreis/Estimate: € 300

Zuschlag/Hammerprice: € 350

Serigraphie. Ø 46 cm (49,5 : 49,5 cm). Signiert und nummeriert.

Exemplar 84/100. – Auf Velin. – 1960 erschienen erstmals die markanten kreisförmigen Typographiken im Œuvre des jungen Ferdinand Kriwet (1942–2018). »Die Zeit bringt auch die Worte« hatte Paul Celan ihm zwar zwei Jahre zuvor geschrieben, nach Kriwets eigenen Worten endete seine im engeren Sinne literarische Produktion bereits 1960/61 und er wandte sich der visuellen und konkreten Poesie zu.

Unten rechts kleine Druckstelle im Rand.

98  Wifredo Lam. Figures.

Schätzpreis/Estimate: € 750

Zuschlag/Hammerprice: € 500

Aquarell über Tuschfeder, auf grünem Karton. 1969. 15,0 : 18,5 cm. Signiert.

Auf dem Innendeckel des Ausstellungskataloges »Wifredo Lam. Oelbilder · Zeichnungen · Druckgraphik« im Frankfurter Kunstkabinett Hanna Bekker vom Rath (3. Juli – 16. August 1969). – Titelblatt mit Widmung des Künstlers und Sammlerstempel »AS« (Albert Cornelis Stöcker, 1909–1987, niederländischer Kunsthistoriker; Lugt 3873). – Wifredo Lam (1902–1982) übersiedelte 1923 aus seiner kubanischen Heimat nach Madrid und 1938 nach Paris, wo er von Picasso in den Surrealistenkreis um André Breton eingeführt wurde.

Titelblatt mit ausradierten Anmerkungen des Vorbesitzers.

99  Max H. Mahlmann. Serielle Einheit Zentral.

Schätzpreis/Estimate: € 300 ( R7 )

Ausrufpreis/Starting bid: € 200 ( R7 )

Drei Serigraphien. 1975. 21 : 21 cm. Signiert, datiert und nummeriert.

Exemplar 55/100. – Die vollständige Folge der in Weiß auf weißen Karton gedruckten Serigraphien, jede in Passepartout. Diese liegen zusammen mit drei Transparentblättern (»Informationsblätter zu dem reliefierten Triptychon, in welchem die Abwicklung als flächige Modulation dargestellt ist«) und einem Textblatt in der Originalchemise. – Erschienen in der Edition Hoffmann. – Max Hermann Mahlmann (1912–2000) wandte sich der gegenstandslosen Malerei und geometrisch-konstruktivistischen Kompositionen zu. – Tadellos erhalten.

100  Man Ray. Ohne Titel (Kathedrale, aus: Electro-magie).

Schätzpreis/Estimate: € 300

Zuschlag/Hammerprice: € 250

Farbradierung. 1968. 18,5 : 13,8 cm (37,5 : 28 cm). Signiert und nummeriert.

Exemplar 31/150. – Auf Japon nacré. – Die zweite von sechs Graphiken aus der Folge »Electro-Magie«.

Rückseitig kleine Montierungsreste.

Anselmino 40-B (der ein kleineres Format und eine Auflage von 120 Exemplaren nennt)