ChristianHesse

Lot 801 – 850 | Hesse-Auktionen
Lot 801 – 850

801  Otto Rohse. Schönbusch. Park und Schloß [Nr. 6].

€ 600

Vier Radierungen und zwei farbige Kupferstiche. 1996. Signiert.

Eins von nur drei Exemplaren. – »Abzüge von der ungeschabten Platte und Schwarzabzüge«. – Vorzugsausgabe zu Mappe 6 der Folge »Park und Schloß«. – Auf unterschiedlich gefärbten Bütten- und Japanpapieren, alle signiert und nummeriert. – Zwei Graphiken in Passepartouts. – In der Originalhalbleinenmappe, Deckelschild eigenhändig betitelt und nummeriert.

46,0 : 39,5 cm (Mappe).

802  Otto Rohse. Tiefurt. Park und Schloß Nr. 8.

€ 600

Drei Radierungen und drei farbige Kupferstiche. 1996. Signiert.

Eins von nur drei Exemplaren. – »Abzüge von der ungeschabten Platte und Schwarzabzüge«. – Vorzugsausgabe zu Mappe 8 der Folge »Park und Schloß«. – Auf unterschiedlich gefärbten Bütten- und Japanpapieren, alle signiert und nummeriert. – Drei Graphiken in Passepartouts. – In der Originalhalbleinenmappe, Deckelschild eigenhändig betitelt und nummeriert.

46,0 : 39,5 cm (Mappe).

803  Karl-Georg Hirsch – Totentänze.

€ 1000

Folge 1 [bis] 6. Holzstiche von Karl-Georg Hirsch. Leipzig 1998–2002. Mit jeweils sieben ganzseitigen Holzstichen. Sechs schwarze Originalpappbände mit farbiger Typographik und Blindprägung. Zusammen in Originalkassette.

Komplette Folge aller sechs Bände. – Eins von 100 Exemplaren. – Herausgegeben von Herbert Kästner. – Der jeweils erste Holzstich von Karl-Georg Hirsch, die Druckvermerke von den Autoren sowie von Künstler und Buchgestalter (Gert Wunderlich) signiert. – Die Einzelbände enthalten Gedichte von Kerstin Hensel, Hubert Schirneck, Peter Gosse, Volker Braun, Kathrin Schmidt und Richard Pietraß. – Die vom Leipziger Bibliophilen-Abend beauftragten Autoren widmeten sich dem Thema »Totentanz« und schrieben die Gedichte eigens für diese Reihe.

28,4 : 17,4 cm. – Tadellos erhalten.

Kästner/Lübbert A 122, 127, 129, 130, 137 und 140

804  Karl-Georg Hirsch – Honoré de Balzac. Die lässliche Sünde.

€ 300

Holzstiche von Karl-Georg Hirsch. Memmingen, Edition Curt Visel 1998. Mit 25 Holzstichen im Text, davon drei blattgroß. Originalhalbpergamentband mit Blindprägung (Albrecht Adler, Leipzig). Im Originalschuber.

Eins von 20 Exemplaren der Vorzugsausgabe A mit dem kolorierten lose beigelegten 26. Holzschnitt und in Halbpergament gebunden (Gesamtauflage 190). – Die graphische Gestaltung übernahm Gert Wunderlich, Leipzig. – Im Druckvermerk von Künstler und Buchgestalter signiert. – Gesetzt aus der Bembo, gedruckt in der Offizin Haag-Drugulin, Leipzig, auf »Leipzig«-Bütten. – Deckel- und Schuberbezüge sowie Vorsätze aus Roma-Bütten. – Mit dem Sammler-Exlibris.

25,7 : 16,7 cm. 61, [3] Seiten, 1 loser Holzstich.

Kästner/Lübbert A 120 a

805  Otto Rohse – Der Physiologus.

€ 300

Reda umbe diu tier. […] Holzstiche Otto Rohse. Hamburg 1999. Mit je zwölf Holzstichen und -initialen. Originalmaroquinband mit Deckelprägung (Christian Zwang, Hamburg). Im Schuber.

49. Druck der Otto Rohse Presse. – Eins von 125 Exemplaren, eins der seltenen im Ganzledereinband von Christian Zwang. – Die Einbandillustration nach einem Holzstich von Otto Rohse. – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Mit einem Nachwort von Annette Hack.

25,7 : 15,8 cm. [36] Seiten.

Isphording II, 805 a

806  Karl-Georg Hirsch. Hofstaat. – Kleinstaat.

€ 180

– [Beide:] Eine Exlibris-Folge. Magdeburg, Verein der Bibliophilen 1999 und 2003. Mit 51 ganzseitigen Abbildungen nach Holzstichen bzw. 79 nach Acrylstichen. Originalpappbände.

Je eins von 200 Vorzugsexemplaren mit einem beigelegten signierten Holzstich. – Mit Texten von Kerstin Hensel, Peter Gosse und Peter Labuhn sowie jeweils dem Werkverzeichnis der Exlibris von Hiltrud Lübbert. – Dazu: Matthias Biskupek. Schwarz angesagt und andere bestechende Gefühle. Monströse Märchen. Gera 1989. Mit 15 Holzstichen, davon einer auf dem Umschlag. Eins von 250 Exemplaren. – Von Künstler, Verfasser und dem Buchgestalter Gert Wunderlich im Druckvermerk signiert. – Ausgezeichnet als eins der »Schönsten Bücher 1989«. – Eine Beigabe.

Kästner/Lübbert C 64 a und C 76 a sowie A 67

807  Karl-Georg Hirsch – Ingo Cesaro. Zwei 1.

€ 180

Nürnberg, schPeZi-Presse 2001. Mit drei Acrylstichen von Karl-Georg Hirsch. Leporellobuch in Dreiecksform mit Leinendeckeln und in Originalleinenkassette.

Eins von 16 Exemplaren der Vorzugsausgabe A mit einer signierten Suite der drei Acrylstiche (Gesamtauflage 100). – Im Druckvermerk von Autor, Künstler und dem Pressendrucker Peter Zitzmann signiert. – Ein anregend außergewöhnlich gestaltetes Buch. – Mit dem Sammler-Exlibris.

Ca.11 : 11: 16 cm (Buch), 22,0 : 21,0 cm (Kassette).

Kästner/Lübbert A 135

808  Karl-Georg Hirsch. Albert Ehrenstein. Tubutsch.

€ 700

9 Acrylstiche. 17,3 : 9,5 cm (34,0 : 24,0 cm) und 1 Zeichnung. 24 : 12 cm Leipzig, Edition Zwi 2001.

Eins von zehn Exemplaren. – Die losen Acrylstiche jeweils signiert, datiert und nummeriert, die Tuschfederzeichnung, in Passepartout, signiert, datiert »31.XI.01« und mit »Tubutsch« betitelt. – Das vom Künstler kalligraphierte Titelblatt mit seiner Anmerkung: »Die Acrylstiche entstanden für die Ausgabe der ›The Bear Press Bayreuth‹. In der Kassette liegen Andrucke, die vor der Buchauflage abgezogen wurden«. – In der Originalleinenkassette mit bezeichneter Tuschfederzeichnung als Deckelschild. – 2003 erschien die Buchausgabe als 27. Druck der Bear Press. – Tadellos erhalten.

36,5 : 26,0 cm (Kassette).

809  Karl Georg Hirsch. Kleinstaat.

€ 400

78 Acrylstiche und eine Handzeichnung. Exlibris. Leipzig 2002. Mit einer Tuschfederzeichnung, 78 Acrylstichen auf sechs Blättern, alle blattweise signiert, sowie einem kalligraphierten Titelblatt. Lose in Originalleinenkassette mit farbigem Deckelschild.

Edition Zwi 2. – Eins von 15 römisch nummerierten Exemplaren. – Enthält 13 Blätter (»Kleinstaat-Bogen«) mit je sechs Exlibris in Acrylstich, jedes betitelt, jeder Bogen signiert und nummeriert. – Die Tuschfederzeichnung in Passepartout montiert. – Tadellos erhalten.

26,5 : 31,0 cm (Kassette).

810  Karl-Georg Hirsch. 10 Paare.

€ 600

4 kolorierte Holzstiche von 1975, 5 Acrylstiche von 2002 und 1 Federzeichnung. Leipzig, Edition Zwi 2003.

Edition Zwi 3. – Eins von 20 Exemplaren – Die losen Graphiken signiert, datiert, nummeriert und betitelt, die Tuschfederzeichnung, in Passepartout, signiert, datiert »28.XI.02« und mit »fliehen« betitelt. – Mit einem vom Künstler kalligraphierten Titelblatt. – In der Originalleinenkassette mit farbigem Deckelschild. – Tadellos.

36, 3 : 25,8 cm (Kassette).

811  Karl-Georg Hirsch – Albert Ehrenstein. Tubutsch.

€ 1600

Zweifarbige Acrylstiche von Karl-Georg Hirsch. Bayreuth 2003. Mit neun blattgroßen Acrylstichen. Schwarzer Originaloasenziegenlederband mit gelb-schwarzem Rücken- und Deckelschild. Im schwarz-gelben Buntpapierschuber.

27. Druck der Bear Press Wolfram Benda. – Eins von zwölf Exemplaren der römisch nummerierten Luxus-Ausgabe mit einer Originaltuschzeichnung, einem zweiten kolorierten Abzug des achten Stichs und im schwarzen Ledereinband (Gesamtauflage 150). – »Tubutsch«, das Erstlingswerk des expressionistischen Dichters, erschien 1911 mit Illustrationen Oskar Kokoschkas. Von Albert Ehrenstein erschienen in Wolfram Bendas Presse ebenfalls noch der Erstdruck »Kanarien« und seine Li Tai Po-Übersetzung. – Tadellos erhalten, sehr selten und natürlich beim Verleger längst vergriffen.

26,0 : 16,5 cm. [8], 55, [9] Seiten.

Kästner/Lübbert A 141 a

812  Karl-Georg Hirsch – Wolfgang Hegewald. Was uns ähnlich sieht.

€ 300

Karl-Georg Hirsch. Holzschnitte. Witzwort, Quetsche 2004. Mit neun signierten Holzschnitten im Text und drei auf den Vorsätzen. Originalhalblederband mit farbiger Prägung und montierter Holzschnittvignette.

4. Druck der Graphischen Reihe der Quetsche. – Eins von zehn Exemplaren der absoluten Vorzugsausgabe A mit folgenden Beilagen: signierte Tuschfederzeichnung, acht signierte Holzschnitte und ein Autograph des Dichters. – Die Suite in der gelben Büttenkartonmappe, zusammen mit dem Buch im Originalschuber. – Herausgegeben von Kerstin Hensel, gestaltet von Matthias Gubig. – Schuber, Buchrücken und Mappe wohl nicht von ungefähr in den Farben Schwarz-Rot-Gold. – Mit dem Sammler-Exlibris.

25,9 : 15,2 cm. 61, [3] Seiten.

Kästner/Lübbert A 144 (nennt für die Suite neun Holzschnitte, das Verzeichnis der Quetsche-Drucke gar »alle«)

813  Karl-Georg Hirsch. Mummenschanz.

€ 450

9 Acrylstiche und eine Zeichnung. [Leipzig,] Edition Zwi [2005].

Edition Zwi 5. – Eins von 15 Exemplaren – Die losen Acrylstiche, einer koloriert, alle signiert, datiert, nummeriert und betitelt, die zweifarbige Tuschfederzeichnung signiert, datiert »05« und mit »durch!« betitelt. – Auf dem vom Künstler kalligraphierten Titelblatt auch ein Gedicht von Brigitte Struzyk. – In der Originalleinenkassette mit farbigem Deckelschild. – Tadellos.

35,8 : 25,5 cm. – Winzige Druckstelle an der Oberkante des Hinterdeckels.

814  Karl-Georg Hirsch. Grandville.

€ 500

54 Acrylstiche und eine Farbzeichnung. Leipzig und Dölitzsch, Edition Zwi 2005. Eine aquarellierte Tuschfederzeichnung und 54 Acrylstiche auf neun Blättern, alle signiert. Lose in Originalleinenkassette mit farbigem Deckelschild.

Edition Zwi 6. – Eins von 20 römisch nummerierten Exemplaren. – Die Zeichnung betitelt »Auf Augenhöhe«, signiert und datiert. – Enthält neun Blätter mit je sechs Exlibris in Acrylstich, jedes betitelt, jeder Bogen signiert und nummeriert. – Die Tuschfederzeichnung in Passepartout montiert. – Titelblatt kalligraphiert.

34,0 : 28,7 cm (Kassette).

815  Karl-Georg Hirsch – Guy de Maupassant. Die Maske.

€ 200

Mit einem Holzstich und Zeichnungen von Karl-Georg Hirsch. Ein Pariser Abenteuer. Mit Aquarellen und einer Zeichnung von Kurt Löb. Göttingen 2005. Mit einem signierten Holzstich und sieben Illustrationen nach Zeichnungen von Karl-Georg Hirsch sowie farbigen Illustrationen nach Kurt Löb, davon eine Tafel signiert. Originalpappband im -schuber.

Eins von 60 Künstlerexemplaren, bei denen je eine Arbeit von Hirsch und Löb signiert wurde. – Privatdruck der Göttinger Druckerei Hubert & Co. – Im Druckvermerk von beiden Künstlern und dem Buchgestalter Gert Wunderlich signiert. – Gesamtauflage 1260 Exemplare, davon 220 für den Leipziger Bibliophilen-Abend. – Vorliegendes Exemplar mit zwei Originalzeichnungen Hirschs im Buchformat: Kalbsknöchel. Tuschfeder. Signiert, datiert und betitelt, lose beigelegt. – Tanzende Figur. Bleistift. Signiert, datiert, auf dem Vortitelblatt.

24,3 : 14,3 cm. 48, [8] Seiten.

Kästner/Lübbert C 80 b

816  Karl-Georg Hirsch – Gregor Nitzsche. Mondenworten.

€ 300

Gedichte. Chemnitz, Sonnenberg-Presse 2005. Mit zehn signierten Originalgraphiken. Lose in grüner Originalleinenkassette.

Eins von 30 Exemplaren. – Druckvermerk vom Dichter signiert und nummeriert. – Enthält u. a. einen Holzschnitt von Karl-Georg Hirsch zu dem Gedicht »Abhand & Fußung«. – Die Edition enthält weitere Radierungen von Christian Brandl, Johannes Eckardt, Sven Grosskreutz, Ulrich Hachulla, Matthias Ludwig und Robert Schmiedel, Lithographien von Rolf Münzner und Steve Viezens sowie einen weiteren Holzschnitt von Stefan Knechtel. – Die Graphiken jeweils signiert, datiert, betitelt und nummeriert. Jede in einem gefalzten Umschlagblatt mit dem jeweiligen Gedicht. – Mit dem Titelblatt lose in der Originalkassette. – Bettina Haller, die Gründerein der Presse, studierte an der Leipziger Hochschule und war Meisterschülerin von Karl-Georg Hirsch. – Tadellos.

32,5 : 41,5 cm (Kassette).

817  Karl-Georg Hirsch – Erotische Märchen.

€ 200

Band I [bis] III. Karow, MEG-Art Presse [1997]–2002. Mit Graphiken von Karl-Georg Hirsch bzw. Hermann Naumann. Eine Originalbroschur, zwei Originalpappbände.

I. Der Hase und die Füchsin. Der Bär und die Frau. 1997. Mit zwei Holzschnitten im Text. Eins von 20 Exemplaren mit einem zusätzlichen signierten Holzstich auf Japan (Gesamtauflage 140). – II. Lachen und Leid. 2000. Mit zwei signierten Punzenstichen von Hermann Naumann. Originalpappband. Eins von 50 Exemplaren der Vorzugsausgabe mit einem zusätzlichen dritten Punzenstich (Gesamtauflage 80).– III. Günter Coufal. Hexenliebe Menschenliebe. 2002. Holzschnitte von Karl-Georg Hirsch. Eins von 20 Exemplaren der Vorzugsausgabe mit drei signierten Holzstichen, davon einer beigelegt (Gesamtauflage 80).

Ca. 27 : 18 cm.

Kästner/Lübbert A 116 und A 139

818  Karl-Georg Hirsch – 10 Jahre MEG-art Presse 1995–2005.

€ 300

Karow 2005. 20 signierte Originalgraphiken und eine Zeichnung. Mit Titelblatt lose in Originalleinenkassette mit Deckelschild.

Eins von zehn Vorzugsexemplaren (Gesamtauflage 60) mit einer kolorierten Bleistiftzeichnung von Klaus Waschk, monogrammiert, datiert und betitelt, sowie drei zusätzlichen Graphiken. – Mit Radierungen, Holzschnitten, Acryl-, Kupfer- und Punzenstichen und Lithographien von Bettina Haller, Christine Perthen (Nachlass), Nuria Quevedo, Jürgen Czaschka, Frank Eißner, Egbert Herfurth, Karl-Georg Hirsch, Harry Jürgens, Stefan Knechtel, Volker Melchior, Hermann Naumann, Josef Prause, Werner Schinko (2), Hans Vent, Steffen Volmer, Klaus Waschk (2), Claus Weidensdorfer, Jürgen Wenzel und Arno Mohr. – Jede Graphik signiert, datiert, nummeriert; meist betitelt. – Dazu: Künstler-Briefe 1995–2005. Karow, Meg-art Presse 2005. Originalbroschur. – Die MEG-art Presse wurde 1990 von Erhard und Gudrun Holley gegründet.

42,0 : 28,5 cm (Kassette).

819  Illustration 63.

€ 600 ( R7 )

Zeitschrift für Buchillustration. Herausgegeben von Curt Visel. Jahrgänge 1–40 sowie drei Festschriften. Memmingen 1964–2003. Mit mehr als 600 lose beiliegenden, meist signierten Originalgraphiken und zahlreichen Abbildungen. 122 illustrierte Originalbroschuren.

Vollständige Ausgabe der bekannten Zeitschrift, Jahrgang I im Reprint von 1978 (Hefte 1–4 in einem Band), ab Heft 1/4 (doppelt vorhanden) dann lückenlose Folge bis Heft 40/3. – Alle Hefte nummeriert, die Auflage stieg von anfänglich nur 100–250 auf schlussendlich 700 Exemplare. – Dazu: Die drei Festschriften zu den Dezennien 1–3 sowie das erste Gesamtregister 1964–1973 (die weiteren als Fotokopien beiliegend). Der Nachdruck mit neuen Originalgraphiken der ursprünglich im ersten Jahrgang vertretenen Künstler, die drei Festschriften ebenfalls mit Beilagen. – Jedes Heft mit drei bis acht Originalgraphiken, meist signierten Holz- bzw. Linolschnitten, aber auch Offset-Lithographien, Holz- und Acrylstichen, Zinkätzungen, Filmschabblättern u. a. m. von Helmut Ackermann, Archibald Bajorat, Anthony Colbert, Klaus Eberlein, Felix Hoffmann, Dieter Huthmacher, Birgit Kannegiesser, Peter Kleinschmidt, Rudolf Koch, Hans Leip, Fritz Möser, Hans Orlowski, Alfred Pohl, Roswitha Quadflieg, Paul Reding, Hans Ticha, Hellmuth Weissenborn, Jens Witt, Heinrich Eugen von Zitzewitz u. v. a. – Jedes Heft mit mehreren Werbebeilagen verschiedener Verlage und Editionen. – 1963 gegründet, sorgte »Illustration 63« dafür, »daß […] die jüngste deutsche Buchkunst in den führenden Bibliotheken und Instituten der ganzen Welt (von San Francisco bis Moskau und von Island bis Pretoria und Canberra) präsent geworden und an die große Tradition der deutschen Buchkunst erinnert worden ist. […] Für die Bücherfreunde des Inlandes hat unsere Zeitschrift ein Fenster auf die Buchkunst anderer Nationen geöffnet […]« (Curt Visel im Vorwort zur Reprintausgabe des ersten Jahrgangs). – Das angekündigte Heft 4 des letzten Jahrgangs (Festschrift zum 40. Jubiläum) konnten wir nicht nachweisen. – Nicht im Einzelnen kollationiert, augenscheinlich aber vollständig und tadellos erhalten.

29,7 : 21,0 cm.

820  Zeitschriften und Jahrbücher zum Buchwesen – Matrix.

€ 300

A Review for Printers & Bibliophiles. Volumes 1[–]13. Andoversford, Whittington Press 1982–1993. Mit zahlreichen Originalgraphiken, Illustrationen, typographischen Beispielen, Papierproben u. a. Originalpappbände mit farbigen und teils illustrierten Originalbüttenumschlägen.

Vollständige Folge der ersten dreizehn Jahrgänge. – Alle in kleiner Auflage, zwischen 400 und 1000 Exemplaren erschienen, Band 1 in zweiter Auflage. – Verschwenderisch ausgestattete Bibliophilen-Zeitschrift über die Privatpressen seit William Morris, Papierherstellung, Drucktechniken und -maschinen, einigen Bibliographien zu Pressen und Künstlern etc. – Der Haupttextteil auf Bütten gedruckt, zwischengebunden sind typographische Beispiele auf anderen Papieren, die sich bis zu Plakatgröße ausklappen lassen, fotografische Abbildungen auf Kunstdruckpapieren etc. – Mit Originalgraphiken und Illustrationen von Edward Walters, Miriam MacGregor, Edward Gordon Craig, Alexander Kraftschenko, Blair Hughes-Stanton, Hellmuth Weissenborn, David Jones, Edward Wolfe, Simon Brett, John Lawrence, Eric Gill, John R. Biggs, Ilse Buchert Nesbitt, Mark Arman, John O’Connor und vielen anderen. – Man wünschte dem deutschen Sprachraum (wieder) eine ähnlich opulente Bibliophilenpublikation. – Selten und tadellos erhalten.

28,5 : 20,0 cm. Zusammen etwa 2300 Seiten. – Ein kleiner Einriss am Umschlag von Band 7.

821  Die graphischen Bücher.

€ 600

Erstlingswerke deutscher Autoren des 20. Jahrhunderts. Zehn Bände der Reihe in der Vorzugsausgabe. Berlin und Leipzig, Faber und Faber 1993–2005. Mit zahlreichen Originalgraphiken und Illustrationen. Zehn farbig illustrierte Originalleinenbände.

Je eins von 100 Exemplaren der Vorzugsausgabe, im Druckvermerk vom jeweiligen Künstler signiert und mit einer zusätzlichen, lose beiliegenden, signierten Graphik. – Vorhanden sind folgende Bände: 3. Hermann Naumann/Christoph Hein. Einladung zum Lever Bourgois. Mit vier Lithographien und Illustrationen. – 6. Hans Ticha/Johannes Wüsten. Semper die Mumie. Mit zehn Farbholzschnitten und sechs Holzschnitt-Vignetten. Mit einem zusätzlichen Kupferstich. – 15. Erhard Göttlicher/Christa Wolf. Moskauer Novelle. Mit sieben Lithographien. – 18. Baldwin Zettl/Lion Feuchtwanger. Die Einsamen. Zwei Skizzen. Mit zwei Kupferstichen und Illustrationen. – 19. Sascha Juritz/Hermann Ungar. Knaben und Mörder. Mit zwei Aquatintaradierungen und Illustrationen. – 20. Willi Sitte/Anna Seghers. Aufstand der Fischer von St. Barbara. Mit zwei Lithographien und Illustrationen. – 22. Inge Jastram/Wolfgang Borchert. Laterne, Nacht und Sterne. Gedichte um Hamburg. Mit zwei Kaltnadelradierungen und Illustrationen. – 23. Wolfgang Henne/Klaus Mann. Anja und Esther. Mit acht Linolschnitten und Illustrationen. – 25. Volker Pfüller/Franz Jung. Das Trottelbuch. Mit acht farbigen Transparentlithographien. – 27. Rolf Kuhrt/Volker Braun. Provokation für mich. Gedichte. Mit sieben Holzschnitten und Illustrationen. – Dazu in der Normalausgabe: 14. Bernhard Heisig/Heinrich Böll. Der Zug war pünktlich. Mit sieben Lithographien. – Alle tadellos erhalten. – Die Reihe erschien bis 2008, enthielt insgesamt 38 Ausgaben und wurde bereits im Jahr 2000 mit dem Antiquaria-Preis der Stadt Ludwigsburg und Buchkultur e.V. ausgezeichnet: »Durch die reizvolle und oft überraschende Kombination von Wort und Bild sind bibliophile Kunstwerke entstanden, deren außerordentliche, Geist und Auge gleichermaßen faszinierende ästhetische Qualität durch Ausstattung und Gestalt der einzelnen Bände aufs Schönste bestätigt wird« (Laudatio).

26,3 : 17,5 cm.

822  The Bear Press – Bassompierre · Goethe · Hofmannsthal. Erlebnis des Marschalls v. Bassompierre.

€ 400

Eine Erinnerung aus dem Jahre 1606. Holzschnitt von Jürgen Wölbing. Bayreuth 1986. Mit einem signierten blattgroßen Holzschnitt. Roter Originaloasenziegenlederband mit blindgeprägtem Rückentitel, vergoldeten Stehkanten und Kopfgoldschnitt (Helmuth Halbach, Königstein).

Achter Druck der Bear Press Wolfram Benda. – Eins von 25 Vorzugsexemplaren auf Richard-de-Bas-Handbütten (Gesamtauflage 200). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Sehr schönes Exemplar.

26,0 : 17,5 cm. [4], 39, [5] Seiten. – Schuberkanten angeplatzt.

Spindler 73.8

823  The Bear Press – Edgar Allan Poe. Schatten.

€ 2000

Mit drei Holzstichen von Fritz Eichenberg. Übertragen von Wolfram Benda. Bayreuth 1987. Mit drei blattgroßen Holzstichen. Dunkelgrüner handgebundener Originaloasenziegenlederband mit Blindprägung (Werner G. Kießig, Berlin). Im Originalschuber.

Neunter Druck der Bear Press Wolfram Benda. – Eins von zehn Exemplaren der römisch nummerierten Luxus-Ausgabe mit einer Suite von fünf Holzschnitten (Gesamtauflage 150). – Die Suite, im separaten Umschlag, mit den drei Holzstichen, die im Buch enthalten sind, nummeriert und auf dünnem Bütten, und zwei weiteren Stichen auf Japan, diese signiert und nummeriert. – Die Holzstiche entstanden bereits 1944, wurden hier aber erstmals gedruckt. – Auf Gekko Hodumura-Japanpapier. – Gesetzt aus der Weiß-Kursiv, gedruckt in der Offizin Poeschel, Eschwege.

23,0 : 14,7 cm. [8], 64, [12] Seiten, fünf Holzstiche. – Rücken wie immer leicht verblasst.

Spindler 73.9

824  The Bear Press – Heinrich von Kleist. Ueber das Marionettentheater.

€ 450

Farbholzschnitte von Hanns Studer. Bayreuth 1990. Originalhalbmaroquinband mit vergoldetem Rückentitel und Batikpapierbezügen (Werner G. Kießig, Berlin). Im Originalschuber.

13. Druck der Bear Press von Wolfram Benda. – Eins von 115 Exemplaren (Gesamtauflage 150). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Gesetzt aus der Van-Dijck-Antiqua, auf Xuan-Chinapapier gedruckt und als Blockbuch gebunden. – Kleists Text folgt dem Erstdruck von 1810 in den »Berliner Abendblättern«. – Tadellos erhalten.

25,8 : 15,2 cm. [2], 37, [3] Seiten.

825  The Bear Press – [Johann Wolfgang von] Goethe. Römische Elegien.

€ 300

Holzstiche von Andreas Brylka. Bayreuth 1991. Mit 17 Textholzstichen. Heller Originalhalblederband mit blindgeprägtem Rückentitel und marmorierten Deckelbezügen (Werner G. Kießig, Berlin). Mit Originalschutzumschlag und -schuber.

14. Druck der Bear Press von Wolfram Benda. – Eins von 113 Exemplaren der »Edition de tête« (Gesamtauflage 150). – Vom Künstler im Druckvermerk signiert. – Gesetzt aus der Centaur-Kursiv, gedruckt auf Hoshu-Glue-Japan und als Blockbuch gebunden. – Die Holzstiche wurden in Blau gedruckt. – Nachwort von Kurt Wölfel. – Tadellos erhalten.

28,8 : 17,0 cm. [8], 47, [9] Seiten.

Slg. Achilles 649

826  The Bear Press – H. C. Artmann. Gesänge der Hämmer.

€ 2000

Bayreuth 1992. Mit einer doppelblattgroßen Farbradierung und je 14 blattgroßen Holzschnitten, Holzschnittinitialen und Absatzzeichen von Uwe Bremer. Zimtfarbener Originaloasenziegenlederband mit Blindprägung und Kopfschnittvergoldung (Werner G. Kießig, Berlin). Im Originalschuber.

15. Druck der Bear Press Wolfram Benda. – Eins von zwölf römisch nummerierten Exemplaren der Luxus-Ausgabe mit einer zusätzlich beigelegten, signierten Farbradierung, einer Zeichnung und einem von Artmann handgeschriebenen Gedicht (Gesamtauflage 150). – Die Vorzugs- und Luxusexemplare wurden auf RWS-Bütten gedruckt. – Im Druckvermerk von Verfasser und Künstler signiert. – Die Innendeckel mit naturfarbenem Wildlederspiegeln, dort jeweils der Runentitel in Blindprägung. Diese Zeichenfolge wurde auch als »Absatzzeichen« verwendet und in der Luxusausgabe in Gold gedruckt. – Erstdruck des Textes. – Mit einem Nachwort von Urs Widmer. – Tadellos schön und sehr selten.

28,1 : 19,1 cm. 52, [8] Seiten, 1 Zeichnung, 1 Radierung , 1 Autograph.

Isphording II, 67

827  The Bear Press – Lukian [von Samosata]. Hetärengespräche.

€ 400

Zweifarb-Radierungen von Eberhard Schlotter. Bayreuth 1999. Mit 16 zweifarbigen Radierungen, davon 14 blattgroß. Originalhalbpergamentband; Rückentitel und Deckelvignette, Deckel- und Innenkantenfileten sowie Kopfschnitt vergoldet. Im marmorierten Originalschuber.

25. Druck der Bear Press. – Eins von 113 Exemplaren (Gesamtauflage 150). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Der Text in der Übersetzung von Wieland, Nachwort vom Verleger. Schönes Exemplar.

28,0 : 19,5 cm. [8], 93, [5] Seiten.

828  Erich Scharff. Johannes-Variationen

€ 250 ( R7 )

über ein Thema aus dem Freudenthal. [Hamburg] 1951. Rosafarbener Halblederband mit vergoldetem Rückentitel und Buntpapierbezügen; Originalbroschur mit Deckelholzschnitt eingebunden.

Eins von 50 Exemplaren dieses »Johannesdrucks«. – Auf Bütten. – Die sieben Gedichte dieses kleinen Privatdrucks widmen sich »Herrn Johannes [… , der] Zierde eines Mannes«. – Druckgestaltung und Ausführung auf einer selbstgebauten Miniatur-Handpresse durch Johannes Schulz. – Den Holzschnitt des Vorderdeckels schuf Paul Helms. – Gesetzt aus der Semper-Antiqua der Gießerei Genzsch & Heyse, Hamburg, und roten Zierinitialen. – Erich Scharff (1899–1994) war im Hauptberuf Lehrer, hinterließ aber auch »Hamburger Limericks«. Paul Helms (1884–1971) unterrichtete von 1908 bis 1945 an der Hochschule am Lerchenfeld. Auch Johannes Schulz, einer der führenden Buchgestalter der 1920er Jahre, unterrichtete am Lerchenfeld.

15,5 :12,0 cm. [24] Seiten. – Der eingebundene Vorderumschlag mit Knickfalte, sonst tadellos.

829  Trajanus-Presse – Das Evangelium des Johannes.

€ 250

Griechisch und Deutsch. Frankfurt am Main 1960. Anthrazitfarbener Originalkalblederband mit ornamentaler Blindprägung und grün-goldenem Rückenschild (Willy Pingel, Heidelberg). Im Originalpappschuber.

Elfter Druck der Trajanus-Presse. – Eins von 150 Exemplaren. – Auf Trajanus-Bütten von Hahnemühle. – Zweispaltiger Druck: Die deutsche Übertragung nach dem Luthertext von 1566 wurde aus der Aldus-Antiqua gesetzt, der griechische Originaltext aus der Heraklit. – Beide Schriften entwarf Hermann Zapf.

31,5 : 20,5 cm. 50, [6] Seiten. – Deckel minimal berieben, Rückenschild oben etwas gelöst.

Spindler 40.11

830  Trajanus-Presse – Der Roman von Tristan und Isolde.

€ 200

Erneut von Joseph Bedier. In der Übertragung Rudolf G. Bindings. Mit vierzehn Holzschnitten von Fritz Kredel. Frankfurt am Main 1966. Mit 14 kolorierten Textholzschnitten. Blauer, schwarz gemusterter Originalpappband mit rot-goldenem Lederrückenschild (Helmuth Halbach, Niederhöchstadt). Im Originalschuber.

15. Druck der Trajanus-Presse. – Eins von 300 Exemplaren (Gesamtauflage 500). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Auf Hahnemühle-Bütten. – Schöner Druck in Rot und Schwarz.

28,0 : 17,5 cm. 112, [8] Seiten. – Rücken leicht verblasst.

Spindler 40.15. – Tiessen III, 155. – Isphording II, 908. – Salter 1.335

831  Edition de Beauclair – Guillaume Apollinaire. Les Collines / Die Hügel.

€ 300

Ein Gedicht. Mit einer Lithographie von Ossip Zadkine. Frankfurt am Main 1966. Mit einer signierten Lithographie. Lose Doppelblätter in Originalleinenmappe.

Edition de Beauclair 1. – Eins von 50 römisch nummerierten Verlegerexemplaren (Gesamtauflage 235). – Der Text auf grauem Kupferdruckkarton, die Lithographie auf Velin »BFK Rives« mit den Trockenstempeln der Edition sowie der Erker Presse. – Erschienen in der Reihe »Portfolio-Ausgaben mit Originalgraphik zeitgenössischer Meister«. – Tadellos erhalten.

52,0 : 40,0 cm. 11, [1] Seiten, 1 Lithographie.

Spindler 40.39. – Czwiklitzer 169

832  Edition de Beauclair – Konstantin Kavafis. Ihaka.

€ 300

Gedichte. Mit einer Farblithographie von Max Peiffer Watenphul. Frankfurt am Main 1967. Mit einer signierten Farblithographie. Lose Doppelblätter in Originalleinenmappe.

Edition de Beauclair 2. – Eins von 50 römisch nummerierten Verlegerexemplaren (Gesamtauflage 300). – Der Text auf grauem Kupferdruckkarton, die Lithographie »Kap Sunion« auf Velin mit dem Trockenstempel der Edition. – Erschienen in der Reihe »Portfolio-Ausgaben mit Originalgraphik zeitgenössischer Meister«. – Tadellos erhalten.

52,0 : 40,0 cm. 11, [1] Seiten, 1 Lithographie.

Spindler 40.40. – Pasqualucci D 93

833  Edition de Beauclair – Salvatore Quasimodo. Insel des Odysseus. Isola di Ulisse.

€ 300

Gedichte. Mit einer Radierung von Eduard Bargheer. Frankfurt am Main 1967. Mit einer signierten Radierung. Lose Doppelblätter in Originalleinenmappe.

Edition de Beauclair 3. – Eins von 50 römisch nummerierten Verlegerexemplaren (Gesamtauflage 235). – Der Text auf grauem Kupferdruckkarton, die Lithographie auf Velin mit dem Trockenstempel der Edition. – Erschienen in der Reihe »Portfolio-Ausgaben mit Originalgraphik zeitgenössischer Meister«. – Tadellos.

52,0 : 40,0 cm. 11, [1] Seiten.

Spindler 40.41. – Rosenbach 254

834  Edition de Beauclair – Bertolt Brecht. Legende von der Entstehung des Buches Taoteking auf dem Weg des Laotse in die Emigration.

€ 300

Mit einer Lithographie ›Porträt B. Brecht‹ von Gustav Seitz. Frankfurt am Main 1967. Mit einer signierten Lithographie. Lose Doppelblätter in Originalleinenmappe.

Edition de Beauclair 4. – Eins von 50 römisch nummerierten Verlegerexemplaren (Gesamtauflage 235). – Der Text auf grauem Kupferdruckkarton, die Lithographie auf Velin. – Erschienen in der Reihe »Portfolio-Ausgaben mit Originalgraphik zeitgenössischer Meister«.

52,0 : 40,0 cm. [12] Seiten. – 1 Textblatt mit leichtem Knick.

Spindler 40.42

835  Officina Bodoni – Dante Alighieri. The Divine Comedy,

€ 250

translated into English verse by Melville Best Anderson, with notes and elucidations by the Translator and with an Introduction by Arthur Livingston. New York, Limited Editions Club 1932. Farbig bedruckter Originalleinenband mit goldgeprägtem Rückenschild.

Eins von 1500 Exemplaren, gedruckt von Hans Mardersteig in seiner Officina Bodoni, Verona, für die Mitglieder der berühmten New Yorker Bibliophilenvereinigung. – Auf Bütten mit dem Titel des Werkes als Wasserzeichen. – Mit dem Pressensignet unter dem Druckvermerk und der Stempel?-Signatur Mardersteigs.

33,3 : 21,3 cm. XXI, [1], 491, [5] Seiten. – Vorsätze und einige Seitenränder etwas stockfleckig.

Nicht bei Mardersteig/Schmoller

836  Fritz Kredel – The Life of Benvenuto Cellini.

€ 300

Written by himself. Translated and edited by John Addington Symonds with an Introduction of Thomas Craven and Illustrations by Fritz Kredel. [New York,] Limited Editions Club 1937. Mit 72 Textillustrationen nach blau lavierten Federzeichnungen. Farbig bedruckter Originalleinenband.

Eins von 1550 Exemplaren. – Im Druckvermerk von Fritz Kredel signiert. – Gedruckt von Hans Mardersteig, Verona, in seiner Officina Bodoni. – Auf Maslianic-Bütten. – Jahrhunderte in Vergessenheit geraten, wurde der berühmte italienische Renaissance-Künstler in der Goethezeit wiederentdeckt und die Autobiographie seines abenteuerlichen Lebens vielfach, auch illustriert, veröffentlicht.

33,5: 25,0 cm. VIII, [4], 301, [5] Seiten. – Unteres Kapital minimal gestaucht. – Die letzten Blätter am Unterrand mit leichter Feuchtigkeitsspur. – Innendeckel und Titel mit kleinem Sammlerstempel.

Salter 1.72. – Tiessen II, 26

837  Officina Bodoni – Rainer Maria Rilke. Lettres à une amie Vénetienne.

€ 450 ( R7 )

Mailand, Aeschlimann und Hoepli, bzw. Leipzig, Johannes Asmus 1941. Mit einer Titelradierung von Mario Vellani-Marchi. Originalpergamentband mit vergoldetem Rückentitel. Im Originalschuber.

Erste Ausgabe. – Eins von 350 Exemplaren für den Handel (Gesamtauflage 420). – Auf Magnani-Bütten. – Enthält 34 Briefe Rilkes an Mimi Romanelli und ihren Bruder Pietro, meist in französischer, zwei in deutscher Sprache. – Handpressendruck der Officina Bodoni Verona, gesetzt aus der Griffo-Kursiv. – 150 Exemplare erschienen in Italien, zweihundert in Leipzig.

25,4 : 17,3 cm. 83, [5] Seiten. – Pergamentbezug des Vorderdeckels materialbedingt etwas wellig, sonst tadellos. – Schuber etwas angestaubt.

Schmoller/Mardersteig 52. – Mises 200

838  Officina Bodoni – Rudolf Hagelstange. Venezianisches Credo.

€ 250

Verona 1945. Originalpappband mit blauem Roma-Bütten-Bezug. Mit vergoldetem Rückentitel und vergoldeter Deckelvignette. Im Schuber.

Erste Ausgabe. – Eins von 155 Exemplaren. – Druckvermerk vom Dichter signiert. – Die Sonette entstanden 1944 in Venedig und Breganze. Hans Mardersteig entschloss sich in den letzten Kriegstagen zur Veröffentlichung, »beeindruckt von dem hohen Niveau der Sonette, die aussprachen, was ein jeder fühlte, und wie die Befreiung von einem Alpdruck wirkten«. Er wünschte aber die Nennung des Verfassernamens, wozu sich Hagelstange entschloss. »… als der Druck gerade beendet und der Buchbinder mit dem Einband beschäftigt war, zogen die Alliierten in Verona ein.« (Hans Mardersteig). – Satz aus der neugeschnittenen Griffo-Antiqua, gedruckt auf der Handpresse von Hans Mardersteig auf Magnani-Bütten.

28,3 : 19,3 cm. [4], 42, [6] Seiten. – Rücken etwas verfärbt. – Vorsätze und Schnitt leicht stockfleckig.

Mardersteig/Schmoller 71

839  Officina Bodoni – Jorge Guillén. Suite italienne.

€ 900

Verona 1968. Blauer Originalmaroquinband im marmorierten Schuber. – Widmungsexemplar.

Eins von fünf Exemplaren »ad personam« auf Japan (Gesamtauflage 105). – Mit eigenhändiger Widmung des Autors für die Empfängerin: »Maria Fuensanta: Alles in diesem Buch, so sorgfältig ediert, mündet in der Lobpreisung der spanischen Sprache. Dein alter Freund Jorge. Florenz, 20. XII. 1968.« – Erschienen anlässlich des 75. Geburtstags von Jorge Guillén. – Der Text der Gedichte über Italien in spanische Sprache. – Jorge Guillén (1893–1984), spanischer Dichter, ging 1967, nach einer langjährigen Lehrtätigkeit am amerikanischen Wellesley College, nach Italien.

29,2 : 20,0 cm. [6] , 81, [3] Seiten. – Rücken schwach verfärbt.

Mardersteig/Schmoller 152

840  Officina Bodoni – Die kleine Passion von Albrecht Dürer.

€ 350

Mit den Gedichten der Erstausgabe von 1511 von Benedictus Chelidonius Musophilus in lateinisch und deutscher Übertragung. Verona 1971. Mit 37 Holzschnitten im Nachschnitt von Leonardo Farina, davon 36 blattgroß. Originalhalblederband, Rückentitel, Deckelvignette und -fileten sowie Kopfschnitt vergoldet. Im Originalschuber.

Eins von 115 Exemplaren der deutschen Ausgabe. – Auf der Handpresse auf Magnani-Bütten gedruckt. – Druck der Officina Bodoni, den Vertrieb der deutschen Ausgabe übernahm der Hamburger Verlag Dr. Ernst Hauswedell. – Lateinischer Originaltext in Versen. – Mit der Übersetzung der Gedichte und einem Nachwort von Giovanni Mardersteig »Dürers Kleine Passion und der Humanist Benedictus Chelidonius«. – Mit dem Werbeblatt des Verlages. – Es erschien auch eine lateinisch-englische Ausgabe (140 Exemplare). – Tadellos erhalten.

23,3 : 16,3 cm. 216, [6] Seiten. – Sammlerstempel auf Vorsatz und Titelblatt.

Mardersteig/Schmoller 172. – Spindler 42.8

841  Officina Bodoni – Terenz. Andria oder Das Mädchen von Andros.

€ 400

Eine Komödie. Übertragen von Felix Mendelssohn Bartholdy. Mit fünfundzwanzig Illustrationen von Albrecht Dürer. Verona 1971. Mit 25 Holzschnitten von Fritz Kredel. Originalhalbpergamentband; Rückentitel, Deckelfileten und -vignette vergoldet. Im Originalleinenschuber.

Eins von 160 Exemplaren (Gesamtauflage 170). – Gesetzt aus der 1954 von Giovanni Mardersteig entworfenen Dante-Schrift. – Druck auf Magnani-Bütten. – Die Illustrationen zur Andria wurden von Albrecht Dürer für eine in Basel geplante Terenzausgabe auf Holzstöcke gezeichnet, jedoch nie geschnitten. Nach den im Kunstmuseum Basel aufbewahrten Originalstöcken wurden die Zeichnungen von Fritz Kredel auf neue Stöcke übertragen und erstmals geschnitten. – Die Textrevision besorgte Rudolf Hagelstange. – Giovanni Mardersteig wurde mit seiner 1929 in Montagnola gegründeten Presse vor allem durch die Verwendung von Nachschnitten und -güssen der Original-Bodoni-Schriften bekannt. Später entwarf er auch eigene Schriften, wie Griffo, Zeno und Pacioli (vgl. Schauer I, 96). – Tadellos.

35,0 : 25,5 cm. 119, [5] Seiten.

Mardersteig/Schmoller 174. – Spindler 42.9. – Salter 1.360.3

842  Officina Bodoni – Aesop. The Fables.

€ 3000

Printed from the Veronese Edition of MCCCCLXXIX in Latin Verses and Italian Version by Accio Zucco, with the Woodcuts newly Engraved and Coloured after a Copy in the British Museum. – The first three Books of Caxton’s Aesop. Containing the Fables Illustrated in the Verona Aesopus of MCCCCLXXIX. Verona 1973. Mit 68 kolorierten Holzschnitten nach den Originalvorlagen. Grüne Originalhalbmaroquinbände mit Pergamentdeckeln; Rückentitel, ornamentale Deckelbordüren und Kopfschnitt vergoldet.

Eins von 130 Exemplaren der Ausgabe mit dem Caxton-Beiband (Gesamtauflage 160). – Handsatz aus der Centaur und gedruckt auf handgeschöpftem Magnani-Bütten. – Die Holzschnitte wurden nach denen der Giovanni Alvise-Ausgabe von 1479 neu geschnitten von Anna Bramanti und bei Daniel Jacomet in Paris nach dem Exemplar der British Library koloriert. – Der Beiband enthält die englischen Übersetzungen von William Caxton von 1484. – Hans Mardersteig über diese Ausgabe: »Giovanni Alvise […] hat mit seinem Aesop eines der schönsten illustrierten Bücher des Quattrocento gedruckt«. – Prachtvolle Edition; tadellos erhalten und schon heute selten angeboten.

25,3 : 16,5 cm. 277, [3]; 119, [5] Seiten.

Mardersteig/Schmoller 182

843  Donkey-Press Eduard Prüssen – Ovid. Verwandlungen.

€ 300 ( R7 )

Eine Auswahl mit Radierungen von Eduard Prüssen. Köln, Donkey-Press 1974. Mit elf signierten Radierungen. Originalleinenband mit Deckelschild.

Siebter Druck der Donkey-Press. – Eins von 40 Exemplaren. – Alle Radierungen und der Druckvermerk vom Künstler signiert. – Der Text auf Bütten, die Radierungen auf Kupferdruck-Bütten gedruckt. – Als Blockbuch gedruckt und gebunden. – Der Graphiker und Illustrator Eduard Prüssen (geboren 1930) gründete die Donkey-Press 1961.

25,5 : 21,5 cm. [40], 11 Radierungen.

Spindler 160.7

844  Donkey-Press Eduard Prüssen – Paul Scheerbart. Der galante Räuber oder die angenehme Manier.

€ 300 ( R7 )

Ein Garten-Scherzo. Mit Linolschnitten von Eduard Prüssen. Köln, Donkey-Press 2006. Mit zwölf ganzseitigen Linolschnitten, davon acht zweifarbig. Schwarzer Originalhalbleinenband mit Deckellinolschnitt in Weiß.

51. Druck der Donkey-Press. – Eins von nur 25 Exemplaren. – Die Linolschnitte im Buch monogrammiert, im Druckvermerk von Künstler signiert. – Auf weißem und schwarzem Bütten gedruckt und als Blockbuch gebunden. – Die acht farbigen Linolschnitte wurden in der Technik der verlorenen Form gedruckt, bei der die Druckplatten durch zunehmende Bearbeitung nach dem letzten Druckgang unbrauchbar sind. – Der Graphiker und Illustrator Eduard Prüssen (geboren 1930) gründete 1930 seine Donkey-Press .

34,5 : 25,0 cm. [24] Seiten, 4 schwarze Doppelblätter.

845  Eggebrecht-Presse – Christian Heinrich Kleukens. Das Wunder der heiligen Nacht.

€ 150

Mainz, Werkstatt für Buchdruck 1935. Originalhalbpergamentband mit vergoldetem Rückentitel.

Eins von 35 Exemplaren, die als »Jahresgabe« neben der Auflage von 100 Exemplaren verteilt wurden. – Handabzüge in Braun und Schwarz. – Sehr seltenes und frühes Dokument der Eggebrecht-Presse, noch vor deren eigentlicher Gründung 1936.

22,8 : 15,4 cm. [5], 8, [3] Seiten.

Vgl. Spindler 92

846  Eggebrecht-Presse – Jean de La Fontaine. Die Grille und die Ameise.

€ 300

La Cigale et la Forumi. Mainz 1966. Mit Prägedrucken von Hannes Gaab, davon zwei Doppelseiten farbig. Leporello in Originalleinenband und -schuber.

Eins von 50 für den Handel bestimmten Exemplaren (Gesamtauflage 70). – Auf Zerkall-Bütten. – Druckvermerk vom Künstler signiert und nummeriert. – Übertragung des Textes von Hannes Gaab, der Urtext von Äsop wurde vorangestellt. – Handsatz aus der Diotima von Gudrun Zapf-von Hesse. – Einband und Schuber fertigte Erhart Köhler, Mainz. – In schlichter Eleganz und typographisch überzeugend gestalteter Pressendruck.

46,5 : 34,2 cm. [10] Blätter. – Kleiner Sammlerstempel auf Innendeckel und Titelblatt. – Titel mit minimaler Verfärbung.

Spindler 37, 17

847  Eremiten-Kalender.

€ 250 ( R7 )

1964–1986. Stierstadt, später Düsseldorf, Eremiten-Presse [1963–1985]. Durchgehend und meist originalgraphisch illustriert. 23 Original»broschuren«.

Von den beiden ersten Jahrgängen abgesehen, vollständige Reihe dieses für V. O. Stomps und seine Gefolgsleute typischen Produkts. Ab 1973 erschienen die Kalender in Düsseldorf, bis sie 1986 eingestellt wurden. – Mit hunderten meist farbigen Holz- und Linolschnitten von Thomas Bayrle, Uwe Bremer, Klaus Endrikat, Günter Bruno Fuchs, Axel Hertenstein, Bernhard Jäger, Sascha Juritz, Christoph Meckel, Pit Morell, Ali Schindehütte, Werner Schreib, Bernard Schultze, Klaus Staeck, Günter Stiller, Johannes Vennekamp, Arno Waldschmidt, Peer Wolfram und vielen mehr. – Jeder Kalender mit einem Thementitel. – Der häufig verwendete graue Karton stammte aus Schnittresten der Druckerei der Büchergilde Gutenberg. – Unbenutzt, sehr gut erhalten und in dieser Vollständigkeit selten.

40 : 6 cm bis 47 : 10 cm.

Spindler 1.202–205, dann Reske S. 203

848  Officina Ludi – Wolfgang Hildesheimer. Das Ende einer Welt.

€ 200 ( R7 )

Illustriert von Anne von Karstedt. Großhansdorf 2009. Durchgehend mit Farblinolschnitten und Strichätzungen nach Federzeichnungen. Originalleinenband mit Farblinolschnitt, im Originalschuber.

Eins von 100 Exemplaren der Vorzugsausgabe B mit einer beigelegten signierten farbigen Originalgraphik (Gesamtauflage 975). – Druckvermerk von der Künstlerin signiert und nummeriert. – Der Druck erfolgte von jeweils drei Linolplatten und einer Schwarzform für Text und Strichätzung. – Anne von Karstedt (Jahrgang 1970) leitet die graphische Werkstatt im Hamburger Museum der Arbeit. – Die Erzählung ist Hildesheimers Erstlingswerk »Lieblose Legenden« entnommen.

32,5 : 29,5 cm. [36] Seiten. – Schuber am Oberrand gebräunt, sonst tadellos.

849  Raamin-Presse – Hölderlin. Patmos.

€ 600

In der Schreibweise der dem Landgrafen von Homburg im Jahre 1803 überreichten Handschrift. Mit fünf Bildinitialen von Roswitha Quadflieg. Hamburg 1978. Mit fünf ganzseitigen farbigen Linolschnitten, 15 farbigen Initialen und einigen Zierstücken. Dunkelblauer Originaloasenziegenlederband. Rückentitel und Deckelvignetten in Negativblindprägung (Christian Zwang, Hamburg). Im Originalschuber.

Neunter Druck der Raamin-Presse. – Eins von 50 Exemplaren der Vorzugsausgabe in Ganzleder (Gesamtauflage 105). – Im Druckvermerk von der Künstlerin signiert. – Gedruckt auf gelblichem, englischen Büttenkarton »Penshurst« von Barcham Green. – Die Ausgabe enthält die früheste Textfassung verschiedene Varianten.

31,5 : 19,0 cm. XXXII, [2] Seiten. – Rücken minimal verblasst.

Spindler 71.9. – Isphording II, 740

850  Raamin-Presse – Novalis. Fabeln.

€ 300

Mit acht Illustrationen von Roswitha Quadflieg. Hamburg 1979. Mit acht Holzstichen. Schwarzbrauner Originalmaroquinband mit Negativblindprägung (Werkstatt Christian Zwang, Hamburg). Im Originalschuber.

Zehnter Druck der Raamin-Presse Hamburg. – Eins von 30 Exemplaren der Vorzugsausgabe (Gesamtauflage 185), jedoch ohne die Suite der Holzstiche. – Von der Künstlerin im Druckvermerk signiert. – Gedruckt auf Penshurft-Büttenkarton von Barcham Green. – Für die Schrift in den zweifarbigen Holzstichen wurden Versalien der Nicholas Cochin verwandt.

21,8 : 14,5 cm. [3]–22, [4] Seiten. – Rücken verblasst.

Spindler 71.10