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Quetsche | Hesse-Auktionen
Quetsche

495  Quetsche – E. T. A. Hoffmann. Eine gräßlich gespenstische Geschichte.

€ 1000 ( R7 )

Mit illuminierten Radierungen von Ulikasten. Berlin 1986. Mit vier signierten blattgroßen Radierungen, davon drei farbig, und einem radierten Porträt. Originalmaroquinband mit vergoldeten Fileten, Rückenschild und blindgeprägtem Deckeltitel (Julia Büttelmann). Im gefütterten Schuber mit Lederkanten.

Erster Druck der Quetsche. – Eins von nur fünf Exemplaren der Luxusausgabe B, in Ganzleder gebunden und mit zwei zusätzlich beigelegten farbigen Radierungen, signiert und datiert (Gesamtauflage 100). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Gedruckt auf Zerkall-Bütten, die Textseiten mit farbiger ornamentaler Kopfleiste. – Uli Kasten (1933–2004), Maler, Graphiker und Bühnenbildner, war in den 60iger und 70iger Jahren in München Schwabing tätig, später ging er nach Berlin und arbeitete als freier Künstler. »Er war ein begnadeter Lehrer, ein genialer Buchillustrator, eine männliche Muse, so der wohlwollende Spott der Schriftstellerfreunde. Leben musste er vom Sozialamt, und von spärlichen Stipendien« (Der Tagesspiegel, 26.11.2004). – Reinhard Scheuble, Buchdrucker, Buchkünstler, Buchverleger, war von 1980 bis 89 Werkstattleiter in der Druckwerkstatt des Berufsverbandes Bildender Künstler Berlins, anschließend ging er als Meisterdrucker an die Städelschule in Frankfurt am Main. 1985 gründete er seinen Verlag und arbeitet seit dem freischaffend. Inzwischen erschienen 85 Bücher mit Originalgraphik, die Auflagenzahlen variieren zwischen 10 und 100 Exemplaren.

30,0 : 20,8 cm. 35, [5] Seiten, 2 Radierungen.

Spindler 101.1

496  Quetsche – Nikolai W. Gogol. Schreckliche Rache.

€ 500 ( R7 )

Gisela Mott-Dreizler Linolschnitte. Berlin 1987. Mit 20 blattgroßen und drei doppelblattgroßen Farblinolschnitten. Grün-brauner Maroquinband mit Blindprägung, geometrischen Intarsien und vergoldetem Rückentitel.

Zweiter Druck der Quetsche. – Eins von fünf Exemplaren der Luxusausgabe B mit einer zusätzlich beigelegten Zeichnung (Gesamtauflage 100). – Von der Künstlerin im Druckvermerk signiert. – Gedruckt auf Hahnemühle Kupferdruckbütten.

37,2 : 26,4 cm. 86, [4] Seiten.

Spindler 101.2

497  Quetsche – August Stramm. »Du.«

€ 1000 ( R7 )

Liebesgedichte. Zeichnungen von Helge Leiberg. Berlin, Quetsche 1987. Mit fünf doppelblattgroßen Aquarellen. Bemalter Originalleinenband mit vergoldetem Titel. Im Schuber.

Dritter Druck der Quetsche. – Eins von zwölf Exemplaren, davon zehn für den Verkauf. Da durchgehend mit Originalaquarellen illustriert, ist jedes Exemplar ein Unikat. – Auf handgeschöpftem Bütten. – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Der 1954 in Dresden geborene Helge Leiberg gründete dort 1979 mit A. R. Penck eine Malerband. 1984 reiste er in die Bundesrepublik aus. – Tadellos erhalten.

37,5 : 26,5 cm. 49, [3] Seiten.

Spindler 101.3

498  Quetsche – Bertolt Brecht. Vergnügungen.

€ 1000 ( R7 )

Berlin, Quetsche 1989. Mit fünf doppelblattgroßen Aquarellen von Monika Sieveking. Bemalter Originalleinenband mit Folienumschlag. Im Schuber.

Sechster Druck der Quetsche. – Unikatbuch. – Eins von zehn Exemplaren, auf handgeschöpftem Bütten. – Im Druckvermerk von der Künstlerin signiert. – Gedruckt wurde auf einer Andruckpresse in der Druckwerkstatt des Berufsverbandes Bildender Künstler Berlins. – Monika Sieveking (geboren 1944) war während ihres Studiums an der Berliner Universität der Künste (1964–1970) Meisterschülerin von Heinz Trökes. Sie lebt und arbeitet als freischaffende Künstlerin in Berlin.

37,5 : 26,5 cm. 49, [3] Seiten.

499  Quetsche – Adelbert von Chamisso. Peter Schlemihls wundersame Geschichte.

€ 500 ( R7 )

Zu dieser Erzählung hat Hanefi Yeter 12 Textzeichnungen und 5 colorierte Radierungen angefertigt. Berlin, Quetsche 1989. Mit fünf handkolorierten Radierungen über jeweils vier Seiten und zwölf Textillustrationen. Bemalter Originalleinenband. Im Schuber.

Siebter Druck der Quetsche. – Eins von fünf Exemplaren der Luxusausgabe B mit einer zusätzlich beigelegten Zeichnung, signiert und datiert (Gesamtauflage 135). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Gedruckt auf Zerkall-Bütten, Druck der Radierungen auf Hahnemühle-Bütten. – Hanefi Yeter (geboren 1947) studierte zunächst in Istanbul, seit 1973 lebt und arbeitet er in Berlin.

33,2 : 24,4 cm. 97, [3] Seiten.

500  Quetsche – Christoph Martin Wieland. Prinz Biribinker.

€ 1200 ( R7 )

Versehen mit neun farbigen Kaltnadelradierungen von Gisela Mott-Dreizler. Berlin 1990. Mit neun ganzseitigen signierten Farbradierungen. Originalpergamentband mit farbigem Rückenschild (Julia Büttelmann). Zusammen mit Halbpergamentmappe im Originalschuber.

Neunter Druck der Quetsche. – Eins von nur fünf Exemplaren der Luxusausgabe B mit acht (und einer weiteren) beigelegten aquarellierten Radierungen, die sämtlich nicht im Buch verwendet wurden, alle signiert und nummeriert (Gesamtauflage 65). – Gesetzt aus der Cicero Walbaum, gedruckt auf Arches-Bütten. – Die klassisch-strenge Typographie des Buches steht in reizvollem Gegensatz zu den farbenfreudigen Radierungen der Künstlerin.

36,5 : 24,5 cm. 91, [5] Seiten.

501  Quetsche – Arno Holz. Dafnis.

€ 1000 ( R7 )

Lyrisches Porträt aus dem 17. Jahrhundert mit 7 originalgemalten Bildern von Gisela Mott-Dreizler. Berlin, Quetsche 1992. Mit sieben Aquarellen, fünf davon doppelblattgroß. Bemalter Originalpappband im Schuber.

15. Druck der Quetsche. – Unikatbuch. – Eins von zehn Exemplaren, auf handgeschöpftem Bütten, insgesamt erschienen zwölf unikale Exemplare. – Im Druckvermerk von der Künstlerin signiert. – Gedruckt wurde auf einer Andruckpresse in der Druckwerkstatt des Berufsverbandes Bildender Künstler Berlins.

45,0 : 33,5 cm. [80] Seiten.

502  Quetsche – Klaus Bzdziach. Tieralphabet.

€ 800

Mit Originaloffsetgraphiken von Gisela Mott-Dreizler. Witzwort 2001. Mit 13 doppelblattgroßen Illustrationen und einer Titelvignette, alle nach farbigen Kreidezeichnungen. Farbig illustrierter Originalpappband.

39. Druck der Quetsche. – Eins von zehn Exemplaren der Vorzugsausgabe mit einer beigelegten signierten Zeichnung (Affe. Aquarell und farbige Kreiden) (Gesamtauflage 80). – Im Druckvermerk von Verfasser und Künstlerin signiert. – Das Leporello mit je zwei Buchstaben pro Doppelseite, von »Die Arbeiterklasse fragt sich: ›Was nu?‹ Der Affe laust sich vergnügt und schaut zu.« bis »Das Zebra hat manchmal die Streifen satt und wär lieber geblümt, kariert oder glatt.« – Tadellos erhalten.

34,0 : 16,8 cm. [30] Seiten.

503  Quetsche – Theodor Storm. Der kleine Häwelmann.

€ 1200

Holzschnitte von Gisela Mott-Dreizler. Witzwort 2013. Mit 21 doppelblattgroßen Farbholzschnitten. Bemalter Originallederband (Michael Knop, Berlin).

67. Buch der Quetsche. – Eins von acht Exemplaren der Vorzugsausgabe A im Unikateinband und mit einer beigelegten farbigen Mixed media-Graphik (Häwelmanns Fall. Tempera und Holzschnitt. 34 : 23 cm. Signiert und datiert), insgesamt erschienen 40 Exemplare. – Die farbenprächtigen Holzschnitte von Gisela Mott-Dreizler füllen die gesamten Seiten aus und bilden sowohl ganzseitige Illustration als auch Untergründe für den von Klischees gedruckten Text. – Auf starkem Hahnemühle-Bütten. – Im Laufe von 25 Jahren erschienen in Reinhard Scheubles »Quetsche« von Theodor Storm: Bulemanns Haus (19), Die Regentrude (27), Der Schimmelreiter (28), Pole Poppenspäler (41), Hinzelmeier (51), Landschaften (53) und als bisher letzter der vorliegende Band. – Verlagsfrisches Exemplar in der Originalleinenkassette.

38 : 25 cm. [44] Seiten.

504  Quetsche – Grafische Reihe der Quetsche.

€ 1200 ( R7 )

Erstveröffentlichungen und Originalgraphiken. Erster [bis] Zehnter Druck. Herausgegeben von Kerstin Hensel. Buchgestaltung von Matthias Gubig. Witzwort 2002–2006. Mit zahlreichen, meist farbigen und signierten Originalgraphiken. Originalhalblederbände, zusammen in Kassette.

Je eins von 80 Exemplaren der Ausgabe B (Gesamtauflage 120). – Druckvermerke von den Künstlern und Autoren signiert. – Alle Bände mit originalgraphischen Vorsätzen, unten nicht mitgezählt. – Alle tadellos erhalten.
I. Rainer Kirsch/Hans Ticha. Petrarca hat Malven im Garten und beschweigt die Welträtsel. Acht signierte Farbholzschnitte. 2002. – II. Ursula Krechel/Johannes Grützke. Mein Hallo, dein Ohr. Sechs signierte Lithographien. 2002. – III. Steffen Mensching/Anja Tchepets. Taxi Driving. Farblithographien, drei signiert. 2003. – IV. Wolfgang Hegewald/Karl-Georg Hirsch. Was uns ähnlich sieht. Neun signierte Holzschnitte. 2004. – V. Klaus Rifbjerg/Gisela Mott-Dreizler. Das Bild. Lithographien, zwei signiert. 2004. – VI. Ditha Brickwell/Monika Sieveking. Jede Stunde. Stille Nacht. 13 Linolschnitte, zwei kolorierte signiert. 2005. – VII. Günter Kunert/Friedel Anderson. Wohnen. Die Stadt als Museum. Das Stadion. Vier signierte Radierungen. 2005. – VIII. Ulrike Draesner/Lothar Seruset. Mittenwinter. Zehn Farbholzschnitte, neun signiert. 2006. – IX. Hans Christoph Buch/Uwe Bremer. Nachmittag eines Fauns und anderes Jägerlatein. Sechs signierte Holzschnitte. 2006. – X. Strictly Confidential. Cry for Help. 36 Scam Emails from Africa illustrated by Henning Wagenbreth. Farbige Linolschnitte, ein beigelegter signiert. 2006.

26,3 : 15,5 : 11,5 cm (Kassette).