ChristianHesse

Lot 151 – 200 | Hesse-Auktionen
Lot 151 – 200

151  Hundertdrucke – Hans Carossa. Eine Kindheit.

€ 600

München, Hans von Weber 1923. Blauer Ecrasélederband mit reicher Vergoldung (signiert: H. Fikentscher, Leipzig 1923).

39. Druck für die Hundert. – Eins von 100 Exemplaren. – Der letzte von Hans von Weber herausgegebene Hundertdruck. Der berühmte Verleger und Mäzen starb im April 1924; sein Sohn Wolfgang setzte die Reihe noch mit fünf Drucken bis 1929 fort. – Aus der Sammlung Dr. Gerhart Güttler mit dessen kleinem Stierkopf-Stempel (Lugt 2807).

28,2 : 17,5 cm. 113, [7] Seiten. – Rücken stark verblasst.

Rodenberg 414. – Schauer II, 61

152  Hundertdrucke – Adalbert Stifter. Der Hagestolz.

€ 600

Erzählung. Mit Urzinkzeichnungen von Wilhelm Henneberger. München, Hans von Weber 1925. Mit 26 Textillustrationen. Senffarbener Maroquinband mit ornamentaler Blindprägung auf Deckeln und Rücken sowie blindgeprägten Fileten und Bordüren auf Innen- und Stehkanten. Mit Kopfschnittvergoldung und Buntpapiervorsätzen. Im Schuber mit Lederkanten.

40. Druck für die Hundert. – Unnummeriertes Exemplar. – »Gesetzt aus einer neugegossenen alten Luther’schen Schrift«. – Gedruckt auf JWZanders-Bütten bei J. G. Weiß, München. – Der bemerkenswerte Handeinband wurde nicht signiert.

25,3 : 17,5 cm. 154, [6] Seiten. – Rücken kaum merklich verfärbt.

Nicht mehr bei Rodenberg. – Nicht bei Schauer

153  Hundertdrucke – Carl Weisflog. Das große Los.

€ 750

In etzlichen anmutigen Historien. Herausgegeben und mit einem Nachwort von Gustav Meyrink. München, Hans von Weber 1925. Roter Maroquinband mit goldgeprägtem Rückentitel, vergoldeten doppelten Stehkantenfileten, breiter Innenkanten- sowie Schnittvergoldung (signiert: Johannes Gerbers, Hamburg). Im Schuber mit Lederkanten.

41. Druck für die Hundert. – Eins von 100 römisch nummerierten Exemplaren. – Auf blütenweißem Velin von J W Zanders, München. – In seinem eigenhändig signierten Nachwort beschreibt Gustav Meyrink die Parallelen in Werk und Leben von Carl Weisflog und E. T. A. Hoffmann. – Druckfrisches Exemplar.

25,1 : 17,1 cm. 167, [5] Seiten.

Nicht mehr bei Rodenberg. – Nicht bei Schauer

154  Hundertdrucke – Christoph Martin Wieland. Comische Erzählungen. Die Wasserkufe. Combabus.

€ 450

München, Hans von Weber 1926. Blauer Maroquinband mit Vergoldung. Im Schuber.

42. Druck für die Hundert. – Eins von 100 römisch nummerierten Exemplaren. – Gesetzt aus dem Cicerograd einer neu aufgefundenen Fraktur aus der Werkstatt Peter Bätzmann, geschnitten wohl Anfang des 18. Jahrhunderts. – Gedruckt auf Van Gelder Zonen-Bütten. – Der Text folgt den ersten ungekürzten Ausgaben von 1768–1770.

25,0 : 16,3 cm. 186, [6] Seiten. – Gelenke schwach berieben.

Nicht mehr bei Rodenberg und nicht bei Schauer

155  Hundertfünfzigdrucke – Hugo von Hofmannsthal. Der Abenteurer und die Sängerin

€ 500

oder Die Geschenke des Lebens. Ein Gedicht in zwei Aufzügen. Berlin, S. Fischer, und München, Hans von Weber 1913. Pergamentband mit vergoldeten Fileten und Fleurons sowie grün-goldenen Deckel- und Rückenschildern.

Erster Druck für die Hundertfünfzig. – Eins von 150 römisch nummerierten Exemplaren. – Gedruckt auf Hundertfünfzig-Bütten bei Joh. Enschedé en Zonen, Haarlem. – Die kurzlebige Reihe der Hundertfünfzigdrucke entstand aus der Zusammenarbeit mit dem Berliner Verleger Samuel Fischer. Es erschienen lediglich vier Drucke.

28,0 : 19,2 cm. 121, [3] Seiten. – Deckel leicht aufgebogen.

Rodenberg 414. – Schauer II, 61. – Weber, Hofmannsthal 9.1

156  Hundertfünfzigdrucke – Gerhart Hauptmann. Hanneles Himmelfahrt.

€ 300

Traumdichtung in zwei Teilen. Berlin, S. Fischer, und München, Hans von Weber 1913. Pergamentband mit Vergoldung und grün-goldenem Rückenschild (signiert: Johs. Larink).

Zweiter Druck für die Hundertfünfzig. – Eins von 150 Exemplaren. – Gesetzt aus einer alten Schwabacher. – Gedruckt auf Hundertfünfzig-Velin bei Joh. Enschedé en Zonen, Haarlem.

28,7 : 19,6 cm. 71, [5] Seiten. – Rückenschild etwas verblasst.

Rodenberg 414. – Schauer II, 61

157  Hundertfünfzigdrucke – Henrik Ibsen. Peer Gynt.

€ 400

Ein dramatisches Gedicht. Berlin, S. Fischer, und München, Hans von Weber 1913. Originalpergamentband mit grün-goldenem Rückenschild, vergoldeter CL-Vignette auf dem Vorderdeckel und Kopfschnittvergoldung (signiert: H. Fikentscher, Leipzig).

Dritter Druck für die Hundertfünfzig. – Eins von 150 Exemplaren. – Gesetzt aus einer deutschen Didot-Type. – Gedruckt auf Hundertfünfzig-Velin bei Poeschel & Trepte, Leipzig. – Der Titel wurde in Hellblau gedruckt.

28,2 : 19,5 cm. [8], 191, [5] Seiten.

Rodenberg 414. – Schauer II, 61

158  Hundertfünfzigdrucke – Peter Altenberg. Wie ich es sehe.

€ 750

Berlin, S. Fischer, und München, Hans von Weber 1913. Weinroter Originalmaroquinband mit Vergoldung (signiert: E. Ludwig, Frankfurt a/M).

Vierter Druck für die Hundertfünfzig. – Eins von 150 Exemplaren. – Gesetzt aus der Tiemann-Kursiv. – Gedruckt auf Hundertfünfzig-Velin bei Otto von Holten, Berlin. – Exlibris Lucy Spiegl. – Tadellos.

28,3 : 20,0 cm. [12], 278, [2] Seiten.

Rodenberg 414, CL 4. – Schauer II, 61

159  Hyperiondrucke – Johann Wolfgang von Goethe. Faust.

€ 1500

Eine Tragödie. – Der Tragödie zweiter Teil. München, Hyperionverlag Hans von Weber 1912. Grüne Maroquinbände mit reicher Vergoldung, Lederintarsien und senffarbenen Seidenspiegeln und -vorsätzen.

Erster Hyperiondruck. – Je eins von 100 römisch nummerierten Exemplaren auf Hundertbütten. Daneben wurden 550 Exemplare auf Van Gelder-Bütten und sieben auf Pergament gedruckt. – Druck bei Johann Enschedé en Zonen, Haarlem. – Mit diesem Druck begründete Hans von Weber seine dritte Pressendruck-Reihe. Die Hyperiondrucke wurden auch an die Mitglieder der Vereinigung »Die Hundert« ausgegeben und wie bei dieser Reihe erfolgte die Auswahl der verwendeten Drucktypen durch Beschluss der Subskripenten. – Prachtvolle, wenn auch unsignierte Handeinbände: Rückenvergoldung in sechs Feldern mit Fileten und gepunzten Rechtecken. – Deckel mit vierzehnfacher(!) vergoldeter Filete, die zusammen mit den senffarbenen Intarsienstreifen eine breite Bordüre bilden. – Stehkanten mit goldgepunzter Verzierung. – Die breiten Innenkanten mit reicher floraler und ornamentaler Vergoldung. – Kopfschnittvergoldung. – Die Einbände könnten von Paul Kersten oder Peter Demeter entworfen und gebunden sein. – Exlibris Lucy Spiegl.

28,2 : 19,5 cm. 198, [2] und 275, [5] Seiten. – Rücken minimal verfärbt.

Rodenberg 414, 1. – Schauer II, 60 (Abbildung)

160  Hyperiondrucke – Dante Alighieri. Göttliche Comödie.

€ 500

Übertragen von Philalethes. I: Die Hölle. – II: Das Fegefeuer. – III: Das Paradies. München, Hans von Weber 1914–1916. Pergamentbände mit gold-braunem Lederrückenschild (Johannes Gerbers, Hamburg).

Fünfter Hyperiondruck. – Eins von 100 römisch nummerierten Exemplaren für die Mitglieder der Vereinigung »Die Hundert« (Gesamtauflage 500). – Gedruckt auf Van Gelder-Bütten bei Johannes Enschedé en Zonen, Haarlem. – Die Übersetzung stammt von Prinz Johann von Sachsen (1801–1873), der seinem Bruder Friedrich August II. 1854 auf den sächsischen Thron folgte. Unter seinem Pseudonym (Freund der Wahrheit) übersetzte er unter anderem Dantes Komödie. – Die Handeinbände von Johannes Gerbers wurden nach dem Vorbild der Carl Sonntag-Bände gebunden.

27,8 : 19,0 cm. – Einband von I tadellos, die Rücken von II und III etwas angestaubt.

Rodenberg 414, 5. – Schauer II, 62

161  Hyperiondrucke – Joseph von Eichendorff. Aus dem Leben eines Taugenichts.

€ 1200

Mit Originallithographien von Emil Preetorius. München, Hans von Weber 1914. Mit 29 kolorierten Lithographien, fünf davon blattgroß. Gelber Maroquinband mit Vergoldung und Lederintarsien (signiert: Heumer & Fuhrmann, Chemnitz).

Sechster Hyperiondruck. – Eins von 500 Exemplaren (Gesamtauflage 600). – Im Druckvermerk vom Künstler nummeriert, signiert und bezeichnet »und von mir freundlich ausgemalet worden«. – Druck der Lithographien von Karl Wolf & Sohn, München, der des Textes von Poeschel & Trepte, Leipzig. – Unikates Exemplar in einem schönen Handeinband der Chemnitzer Firma, mit allen Lithographien im Handkolorit des Künstlers.

28,1 : 18,8 cm. [4], 121, [3] Seiten. – Rücken leicht verfärbt.

Rodenberg 415, 6. – Schauer II, 63. – Ohr 17

162  Dreiangeldrucke – Jakob Wassermann. Donna Johanna von Castilien.

€ 400

Mit Ur-Steindrucken von Hans Meid. München, Hans von Weber [1914]. Mit 16 Lithographien im Text, davon fünf ganzseitig. Dunkelblauer Maroquinband mit Vergoldung (signiert: K. Ebert, München). Im Schuber mit Lederkanten.

Erster Dreiangeldruck. – Eins von 500 Exemplaren auf Van Gelder-Velin. Es erschienen weitere 25 römisch nummerierte Vorzugsexemplare auf Japan. – Der Text wurde bei Otto von Holten, die Lithographien auf der Handpresse der Pan-Presse, beide Berlin, gedruckt. – Mit einer signierten Extrasuite der Lithographien auf Japan in der Originalhalbleinenmappe. – Mit diesem Druck eröffnete Hans von Weber die Fortsetzung der Hyperion-Drucke. »Diese bis 1923 erscheinenden Bände waren fast alle illustriert, und zwar mit Steinzeichnungen von Hans Meid, Walo von May, Emil Preetorius und mehreren anderen Künstlern, die in der bildfreudigen Zeit nach dem ersten Weltkrieg in nicht geringer Zahl zur Verfügung standen.« (Georg Kurt Schauer, I, 104).

29,0 : 19,5 cm. [4], 76, [4] Seiten. – Rücken leicht verfärbt. Bünde schwach berieben. – Einige Blätter der Suite an den Rändern schwach stockfleckig.

Rodenberg 416, 1. – Schauer II, 62. – Jentsch 132–147 c (von c); Bücher XII. – Badorrek-Hoguth 1.63

163  Dreiangeldrucke – Jean Paul. Leben des vergnügten Schulmeisterlein Maria Wuz in Auenthal.

€ 300

Eine Art Idylle. Mit Ur-Steinzeichnungen von Walo von May. München, Hans von Weber 1915. Mit zahlreichen Lithographien im Text, davon vier ganzseitig. Grüner Saffianband mit vergoldetem Rückentitel, blindgeprägten Innenkantenfileten und Kopfgoldschnitt (signiert: Ulber-Söchting, Berlin).

Zweiter Dreiangeldruck. – Eins von 600 Exemplaren auf Van Gelder-Velin. Es erschienen 25 signierte Vorzugsexemplare auf Japan sowie einige Mappenausgaben. – Gesetzt aus der Jean Paul-Schrift.

28,6 : 18,5 cm. 109, [3] Seiten. – Rücken und obere Ränder verfärbt. Ecken und Gelenke minimal berieben.

Rodenberg, 416, 2. – Schauer II, 62. – Sennewald 15

164  Dreiangeldrucke – Heinrich von Kleist. Michael Kohlhaas.

€ 300

(Aus einer alten Chronik). Erzählung. Mit Ursteinzeichnungen von Bruno Goldschmitt. München, Hans von Weber 1916. Mit 30 Lithographien im Text, davon sechs blattgroß. Originalpergamentband mit Rückenschild, Deckelvignette und -fileten in Rot sowie Kopfgoldschnitt (signiert: H. Fikentscher, Leipzig).

Vierter Dreiangeldruck. – Eins von 40 römisch nummerierten Exemplaren der Vorzugsausgabe auf Van Gelder-Japan (Gesamtauflage 640). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Exlibris Lucy Spiegl.

28,5 : 18,5 cm. 106, [6] Seiten.

Rodenberg 416, 4. – Schauer II, 62. – Sennewald 60, 16

165  Dreiangeldrucke – Friedrich Gerstäcker. Herrn Mahlhubers Reiseabenteuer.

€ 300

Eine Erzählung. Mit Urzinkzeichnungen von Emil Preetorius. München, Hans von Weber 1917. Mit zahlreichen kolorierten Textillustrationen. Originalpergamentband. Kopfgoldschnitt und Rückenschild vergoldet (signiert: H. Fikentscher, Leipzig). Im Originalschuber.

Fünfter Dreiangeldruck. – Eins von 40 römisch nummerierten Exemplaren der Vorzugsausgabe auf Van Gelder-Japan. Darüber hinaus erschienen 650 Exemplare auf Velin und 20 Mappenausgaben. – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Kleines Sammlersignet auf dem Innendeckel.

19,2 : 14,8 cm. 173, [3] Seiten.

Rodenberg 417, 5. – Schauer II, 62. – Ohr 21

166  Dreiangeldrucke – E. T. A. Hoffmann. Der Sandmann.

€ 300

Aus den Nachtstücken. Mit Ursteinzeichnungen von G. Königer. München, Hans von Weber 1916. Mit 35 Lithographien im Text, davon acht blattgroß. Originalpergamentband mit Rückenschild, Deckelvignette und -fileten in Rot sowie Kopfgoldschnitt (signiert: H. Fikentscher, Leipzig).

Sechster Dreiangeldruck. – Eins von 40 römisch nummerierten Exemplaren der Vorzugsausgabe auf Van Gelder-Japan (Gesamtauflage 590 und 25 Mappenausgaben). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – August (Gustel) Königer war ein Schüler von Emil Preetorius und Paul Renner.

28,5 : 19,8 cm. [8], 66, [6] Seiten.

Rodenberg 417, 6. – Schauer II, 62. – Sennewald 16

167  Dreiangeldrucke – Friedrich Schiller. Der Geisterseher.

€ 600

Aus den Papieren des Grafen von O**. München, Hans von Weber 1918. Mit zahlreichen Urzinkzeichnungen von Auguste (Gustel) Königer im Text. Brauner Maroquinband mit ornamentaler Blindprägung. Rückentitel, Innenkantenfileten und Kopfschnitt vergoldet (signiert: Ernst Rehbein, Darmstadt).

Achter Dreiangeldruck. – Auf »Papier von Japanart«. – Unbeschnitten, sehr schön gebunden.

19,5 : 14,5 cm. 184 Seiten. – Gelenke berieben.

Rodenberg 417, 8. – Sennewald 18,2

168  Dreiangeldrucke – Gottfried August Bürger. Balladen.

€ 400

Mit Ursteindrucken von Franz Kolbrand. München, Hans von Weber 1919/20. Mit zahlreichen Lithographien im Text, davon sieben ganzseitig. Pergamentband mit Titeln in schwarzer Tusche, vergoldeten Rücken- und Deckelkantenfileten, Steh- und Kopfgoldschnittvergoldung (signiert: Handeinband Fritzsche AG).

Neunter Dreiangeldruck. – Einfache Ausgabe, es erschienen etwa 80 Exemplare auf Van Gelder-Velin. – Mit dem 1920 separat erschienenen Beiheft: Gottfried August Bürger. Nachwort zu seinen Balladen von Erich Ebstein.

24,0 : 18,0 cm. [4], 131, [1] Seiten. – Deckel leicht aufgebogen. – Exlibris.

Rodenberg 417, 9

169  Dreiangeldrucke – Das Buch Esther und das Buch Hiob.

€ 600

Die erzählenden Bücher des Alten Testaments. Erster Band. Mit Urholzschnitten von Bruno Goldschmitt. München, Hans von Weber 1918. Mit acht blattgroßen Holzschnitten. Schwarzer Kalblederband mit vergoldetem Rückentitel und zahlreichen vergoldeten Fileten auf beiden Deckeln und Stehkanten. Kopfschnitt vergoldet. Im Schuber.

Zehnter Dreiangeldruck. – Exemplar einer ungenannten Auflagenhöhe (800?). Es erschienen 75 römisch nummerierte Vorzugsexemplare auf Van Gelder-Velin. – Der bemerkenswerte Einband erinnert in seiner Gestaltung durchaus an die linear-geometrischen Vergoldungen Otto Dorfners, ist aber unsigniert. – Es erschienen keine weiteren Bände der konzipierten Bibeltext-Reihe.

27,8 : 19,0 cm. 101, [1] Seiten. – Minimale Bereibungen an den Gelenken.

Rodenberg 417, 10. – Sennewald 61, 18.1

170  Dreiangeldrucke – Wilhelm Matthießen. Hans der Räuber und Margret die Zauberin.

€ 600

Ein Märchen. Mit Urzinkzeichnungen von Robert Engels. München, Hans von Weber 1919. Mit zahlreichen Textillustrationen, davon vier ganzseitig. Brauner Maroquinband mit reicher Vergoldung sowie Kopfgoldschnitt (signiert: H. Fikentscher, Leipzig 1920).

13. Dreiangeldruck. – Eins von 120 römisch nummerierten Exemplaren der Vorzugsausgabe auf Van Gelder-Velin. – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Gesetzt aus der Leibniz-Fraktur. – Sehr schönes Exemplar.

25,5 : 18,3 cm. 70, [2] Seiten.

Rodenberg 417, 13

171  Dreiangeldrucke – Julius R. Haarhaus. Maculaturalia.

€ 600

Ein Märchen für Bücherfreunde. München, Hans von Weber 1919. Mit Federzeichnungen im Text von Wilhelm Heise. Dunkelroter Lederband mit Narbenprägung und üppiger Vergoldung (signiert: Spamersche Buchbinderei, Leipzig). Im Schuber mit Lederkanten.

14. Dreiangeldruck. – Eins von 600 Exemplaren (Gesamtauflage 725). – Zunächst hatte Hans von Weber nur die 25 Vorzugs- und weitere 100 Exemplare gedruckt, erhielt aber von Haarhaus’ Verleger Haessel die Erlaubnis weitere 600 Exemplare als Dreiangeldruck abzuziehen. – Das sicher schönste »Büchermärchen«, dem Buchbinder Kurt Ebert gewidmet, ist ein Lesevergnügen für jeden Bibliophilen. Erzählt wird die Geschichte eines Buchhandelsgehilfen, der am Weihnachtstag seine neue Stelle in Leipzig antreten muss. Dort wird er am Abend vergessen und eingeschlossen und dadurch unfreiwilliger Zeuge der Jahresversammlung der Bücher unter dem Präsidium des ehrwürdigen Don Quixote. Julius R. Haarhaus (1867–1947) war selber Buchhändler in Bonn und Leipzig, später wurde er Lektor für Reclams Universal-Bibliothek.

18,7 : 13,6 cm. [8], 72 Seiten. – Rücken minimal verblasst. Gelenke schwach berieben.

Rodenberg 417, 14

172  Dreiangeldrucke – Karl Gutzkow. Uriel Acosta.

€ 450

Der Sadduzäer von Amsterdam. Mit Urzinkzeichnungen von Franz Kolbrand. München, Hans von Weber 1922. Mit zahlreichen Illustrationen im Text, davon zwei ganzseitig. Pergamentband mit Rückenschildchen. Rückentitel, Deckelverzierung und -titel sowie Kopfschnitt vergoldet.

19. Dreiangeldruck. – Eins von 75 Exemplaren der Vorzugsausgabe auf deutschem handgeschöpften Bütten (Gesamtauflage 725). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Teilweise unaufgeschnitten. – Gutzkows Novelle um die historische Gestalt von Spinozas Lehrer erschien erstmals 1843, 1846/47 gefolgt von dem gleichnamigen Drama.

25,5 : 18,5 cm. [2], 76, [6] Seiten. – Einband leicht angestaubt.

Rodenberg 418, 19

173  Dreiangeldrucke – Friedrich Schiller. Macbeth.

€ 500

Ein Trauerspiel von Shakespeare. Zur Vorstellung auf dem Hoftheater eingerichtet. Mit Ursteindrucken von Max Ludwig. München, Hans von Weber 1922/23. Mit zahlreichen Lithographien im Text, davon fünf blattgroß. Grüner Saffianlederband. Rücken und Deckel mit Goldschmuck und Blindprägung. Rückentitel, Innenkantenfileten und Kopfschnitt vergoldet. Im Schuber mit Lederkanten.

20. und zugleich letzter Dreiangeldruck. – Mit »Beleg« bezeichnetes »Vorzugsexemplar (Gesamtauflage 730). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Gesetzt aus der Jean Paul-Schrift.

27,4 : 19,5 cm. [8], 124, [4] Seiten. – Rücken verblasst.

Rodenberg 418, 20

174  Drucke des Bücherwinkels – Erstes bis Drittes Werk.

€ 600

München, Der Bücherwinkel 1922 und 1923.

I. Daniel Defoe. Robinson Crusoe. 1922. Mit 20 Originalradierungen von Friedrich Heubner. Blauer Halblederband mit Vergoldung. Eins von 100 Exemplaren. Auf Bütten. – Friedrich Heubner (1886–1974) war unter anderem Mitarbeiter der Münchner Zeitschriften »Simplicissimus« und »Jugend«. – II. Honoré de Balzac. Die Chouans oder Die Bretagne im Jahre 1799. 1923. Mit 60 Lithographien von Friedrich Heubner. Türkisfarbener Lederband mit Vergoldung. Eins von 300 Exemplaren. Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – III. Die Nachtwachen des Bonaventura. 1923. Mit 17 signierten Radierungen von Bruno Goldschmitt. Brauner Kalblederband mit Vergoldung. Eins von 275 Exemplaren. Im Druckvermerk vom Künstler signiert. Auf Bütten.

Rücken verblasst (I) bzw. verfärbt (II), Einbände etwas unfrisch, Gelenke gebrochen (I).

Rodenberg 350, 1–3. – Sennewald 76, 22.1 und 23.1 sowie 62, 23.1

175  Obelisk-Drucke – Christoph Martin Wieland. Musarion

€ 500

oder Die Philosophie der Grazien. Ein Gedicht in drey Büchern. Radierungen von Hans Gött. München, Drei Masken 1924. Mit zwölf signierten kleinen Radierungen im Text, davon eine Titel- und eine Schlussvignette. Blauer Originalmaroquinband mit Rückenschild. Ornamentale Deckelbordüren und Innenkantenfileten, Rücken und Kopfschnitt vergoldet (signiert: Hübel & Denck, Leipzig). Im Schuber.

Neunter Obelisk-Druck. – Unnummeriertes Exemplar, somit eins von 20 Künstlerexemplaren (Gesamtauflage 340). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Die Radierungen entstanden 1923 und wurden unter Aufsicht des Künstlers auf Zanders-Bütten gedruckt.

29,5 : 20,0 cm. 72, [6] Seiten. – Kanten leicht berieben. Rücken und Ränder schwach verfärbt.

Rodenberg 448, 9

176  Phantasus-Drucke – Thomas Mann. Der kleine Herr Friedemann.

€ 2500

München, Phantasus 1920. Mit elf blattgroßen Holzschnitten und vier zweifarbigen Holzschnitt-Initialen von Otto Nückel-Aibling. Originalpergamentband. Rückentitel, Deckelvignette und Kopfschnitt vergoldet (Carl Herkomer).

Zweiter Phantasus-Druck. – Eins von 50 Exemplaren in »Antik-Kalbspergament«. Es erschienen 20 römisch nummerierte Exemplare in Leder mit einer zusätzlichen signierten Folge der Holzschnitte auf Japan und weitere 150 Exemplare in Halbpergament. – Im Druckvermerk von Künstler und Verfasser signiert. – Gedruckt bei C. Wolf & Sohn, München, auf handgeschöpftem Bütten. – Erste Einzelausgabe des Textes. 1898 erschien die Novelle erstmals in der gleichnamigen Sammlung und begründete den Ruhm des damals erst 23jährigen Schriftstellers. Seine Freundschaft zu dem Kunsthistoriker, Kunsthändler und Verleger Georg Martin Richter (1875–1942) reicht bis in diese frühen Jahre zurück, 1919 erwarben die beiden zusammen das Haus »Villino« am Starnberger See, in dem Thomas Mann bis 1923 arbeitete. Nach dem vorliegenden Privatdruck verlegte Richter 1921 auch Thomas Manns »Wälsungenblut«. – Otto Nückel, Mitglied der Münchner Sezession und Mitarbeiter des »Simplizissimus« war 1914 erstmals durch seine Holzschnitte zu Freys Roman »Solneman« aufgefallen.

25,0 : 18,0 cm. [8], 58, [6] Seiten. – Untere Ränder von Rücken und Deckeln etwas angestaubt. – Vereinzelt, besonders aber erste und letzte Seiten, leicht stockfleckig.

Potempa E 4.2. – Rodenberg 457, 2. – Sennewald 20,3. – Schauer II, 99

177  Phantasus-Drucke – Thomas Mann. Der kleine Herr Friedemann.

€ 1200

München, Phantasus 1920. Mit elf blattgroßen Holzschnitten und vier zweifarbigen Holzschnitt-Initialen von Otto Nückel-Aibling. Originalhalbpergamentband mit vergoldetem Rückentitel und Kopfschnitt.

Zweiter Phantasus-Druck. – Unnummeriertes »Besprechungsexemplar, überreicht vom Phantasus Verlag G. M. Richter und H. H. Schlieper« (Stempel unter dem Druckvermerk). – Im Druckvermerk von Autor und Künstler signiert. – Es erschienen 220 Exemplare. – Vgl. KatNr. 176.

25,1 : 18,0 cm. [6], 58, [2] Seiten. 11 Holzschnitte. – Vorsatzblatt mit zwei handschriftlichen Einträgen.

Potempa E 4.2. – Rodenberg 457, 2. – Sennewald 20,3. – Schauer II, 99

178  Phantasus-Drucke – Dietrich von Glaz. Der Gürtel.

€ 1200

Mit Steinzeichnungen von Rudolf Großmann. München 1921. Mit acht ganzseitigen Lithographien, zwei lithographierten Vignetten und zahlreichen lithographierten Randzeichnungen, alle koloriert, fast alle signiert bzw. monogrammiert. Grüner Originalmaroquinband. Rückentitel, Fileten und Buchschnitt vergoldet (signiert: Frieda Thiersch). Im gefütterten Originalschuber mit Lederkanten.

Dritter Phantasusdruck. – Eins von 20 römisch nummerierten Exemplaren der absoluten Vorzugsausgabe, in Leder gebunden und mit der signierten Extrasuite (Gesamtauflage 220). – Auch im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Der Text wurde von E. R. Vogenauer »im Charakter alter Handschriften geschrieben« und ebenfalls lithographisch gedruckt. – Großmann entwarf zwei leicht variierende Bordüren, eine wurde für das Titelblatt verwendet, die zweite für alle 32 Textseiten. – Die Suite enthält alle zwölf im Buch verwendeten Lithographien und darüber hinaus eine Tuschzeichnung auf Celluloid, drei Varianten und zwei Bleistiftzeichnungen (Vignettenentwürfe). –.

27,7 : 20,8 cm. [76] Seiten. – Vorsätze und Spiegel mit hellblauem Roma-Bütten neu bezogen. Die Suiten in moderner Leinenmappe.

Rodenberg 457, 3. – Sennewald 21,1

179  Phantasus-Drucke – Apulejus. Amor und Psyche.

€ 600

Mit Steinzeichnungen von Edwin Scharff. München, Phantasus 1922. Mit 20 Lithographien im Text, davon sechs blattgroß. Grüner Originalkalblederband. Rot-goldenes Rückenschildchen. Rücken-, Deckel-, Steh- und Innenkantenfileten mit Eckfleurons sowie Kopfschnitt vergoldet (signiert: P. A. Demeter, Hellerau).

Vierter Phantasusdruck. – Eins von 200 Exemplaren. Zusätzlich erschienen 20 römisch nummerierte Exemplare mit einer Suite der Lithographien und einer Originalskizze des Künstlers, gebunden von Frieda Thiersch. – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Auf Bütten. – Gesetzt aus der Mittel Kursiv Elzevir-Antiqua, die für diesen Druck von der Schriftgießerei Genzsch & Heyse, Hamburg, neu gegossen wurde.

25,9 : 17,5 cm. [4], 110, [8] Seiten. – Rücken verblasst. – Vorsätze mit Leimschatten.

Rodenberg 457, 4. – Sennewald 22,1

180  Phantasus-Druck – Honoré de Balzac. Paz

€ 500

oder Freundschaft um Liebe. Mit Illustrationen von Max Neumann. München, Phantasus 1923. Mit 22 ganzseitigen Zinkographien. Leuchtend roter Originalmaroquinband auf fünf Bünden mit Rückenschild, Rücken- und Schnittvergoldung (signiert: Frieda Thiersch). Im Schuber.

Neunter Phantasus-Druck. – Eins von 50 römisch nummerierten Exemplaren im prächtig vergoldeten Ganzledereinband von Frieda Thiersch (Gesamtauflage 450). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Auf Bütten. – Erste Ausgabe dieser Neuübersetzung von »La Fausse Maitresse« von Carl von Stetten und Max Michael Oswald. – Hervorragend erhalten, nahezu druckfrisches Exemplar.

18,7 : 12,5 cm. [2], 135, [3] Seiten. – Wenige winzige Narben im Leder.

Rodenberg 459, 9. – Fromm I, 1505

181  Rupprecht-Presse – Friedrich Huch. Karl Wilhelm Ferdinand.

€ 800

Ein Roman. Nachgelassenes Bruchstück. München 1921/1922. Roter Maroquinband mit reicher floraler Vergoldung, vergoldetem Rückentitel und Buchschnitt sowie Marmorpapiervorsätzen (signiert: Oskar Blenkner, Emmendingen, B.). Im Schuber mit Marmorpapierbezug und Lederkanten.

15. Buch der Rupprecht-Presse. – Eins von 205 Exemplaren. – Handpressendruck auf Zanders-Bütten. – Mit Holzschnittinitialen im Text. – Bemerkenswert schöner Einband des Breisgauer Buchbindermeisters Oskar Blenkner. – Hans von Weber, Verleger und bibliophiler Sammler, empfiehlt Blenkner seinen Lesern nachdrücklich, neben Karl Ebert (München) und Gustav Fröhlich (Stuttgart): »Endlich ist Meister Blenkner in Emmendingen in Baden zu rühmen. – Von einem Freiburger Kunden wurden mir einige von ihm gebundene Lederbände mit Intarsien gezeigt, die ebenfalls vorzügliche Arbeit aufweisen.« (Zwiebelfisch, Jg. V, Heft 2, zitiert nach »Das Buch als Gesamtkunstwerk II«, Heinrich Heine Antiquariat Düsseldorf 2009).

25,6 : 19,2 cm. [4], 115, [5] Seiten.

Rodenberg 131,15

182  Rupprecht-Presse – Lebens-Beschreibung des Herrn Gözens von Berlichingen.

€ 1000

München 1924. Cremefarbener Schweinslederband. Rückentitel, Deckel- und Innenkantenfileten blindgeprägt (signiert: O. Dorfner – Weimar).

29. Buch der Rupprecht-Presse. – Eins von 150 Exemplaren. – Gedruckt unter Leitung von F. H. Ehmcke im Auftrag von Heinrich Beck. – Mit roten Holzschnitt-Initialen, die wie auch die Titelzeilen von Anna Simons gezeichnet wurden. – Auf Rupprecht-Bütten.

29,2 : 19,0 cm. [6], 121, [1] Seiten.

Rodenberg 534, 29

183  Rupprecht-Presse – Karl Wolfskehl. Buecher · Buecher · Buecher · Buecher.

€ 750

Elemente der Bücherliebeskunst. Mit Beiträgen von Curt von Faber du Faur und Emil Preetorius. München 1931/1932. Blauer Saffianlederband. Rücken- und Deckeltitel, Innenkantenfileten sowie Kopfschnitt vergoldet. Im Schuber mit Lederkanten.

51. Druck der Rupprecht-Presse. – Eins von 225 Exemplaren. Zusätzlich wurden 75 Exemplare für die Mitglieder der Gesellschaft der Münchner Bücherfreunde herausgegeben. – Gedruckt auf Zanders-Bütten. – Der Schriftsteller, Übersetzer und Büchersammler Karl Wolfskehl (1869–1948) schreibt unter anderem über »Bibliogogik«, Finderglück, Erhaltungsfetischismus, Antiquare und die bedeutsame Frage »Gibt es überhaupt Erstausgaben?«. – Die Anmerkungen von Faber du Faur über Gesamtausgaben, Emil Preetorius über Einbandkunst (»Buchleib und Buchgesicht«). – Schöner Einband mit dem lilafarbenen Original-Tupfpapier als Vorsätze.

23,5 : 15,5 cm. [6], 103, [7] Seiten. – Rücken verfärbt.

nicht mehr bei Rodenberg

184  Hamburger Presse – Minnelieder aus dem schwäbischen Zeitalter

€ 2000

neu bearbeitet und herausgegeben von Ludwig Tieck. Mit Bildern. Hamburg 1918. Mit Titelvignette und vier Textillustrationen, davon zwei blattgroß nach den Kupferstichen von Philipp Otto Runge. Gelber Maroquinband mit Rücken-, Deckel-, Kanten- und Schnittvergoldung (signiert: Franz Weisse). Im Schuber.

Zweiter Druck der Hamburger Presse. – Eins von 150 Exemplaren auf Bütten (Gesamtauflage 500). – Gedruckt in der Hamburger Druckerei-Gesellschaft Hartung & Co. – Nachdruck der Ausgabe von 1803, neu gesetzt aus der Frühlingsschrift von Rudolf Koch. – »Runge machte die zierende Arabeske zum Träger von Symbolen, und gemeinsam mit L. Tieck schuf er in den Minneliedern […] mit symbolischen Buchkupfern die eigentümlichste Illustration eines deutschen Buches« (Stubbe in: Hauswedell/Voigt, mit ausführlicher Würdigung). – Die Hamburger Presse wurde 1918 von dem hiesigen Buchhändler Walther Barth gegründet. Ihr künstlerischer Leiter war Anton Kling, wie auch der Buchbinder Franz Weisse, Lehrer an der Staatlichen Kunstgewerbeschule in Hamburg.

22,5 : 15,4 cm. [16], XXIV, [2], 234, [2] Seiten. – Rücken etwas verfärbt. Deckelvergoldung an einigen Stellen mit kleinen Verlusten. – Bezugspapier an den Innengelenken geplatzt.

Rodenberg 155, 2. – Zur EA: Goedeke VI 38, 61, Slg. Borst 959, Rümann 2178

  185    Hamburger Presse – Platon. Phaidon

€ 250

oder das Gepräch über die Seele. Hamburg 1920. Originalhalbpergamentband mit durchgezogenen Bünden und vergoldetem Rückentitel (signiert: Johannes Gerbers, Hamburg). Im Schuber.

Sechster Druck der Hamburger Presse. – Eins von 500 Exemplaren. – In der Regel wurden die Drucke der Hamburger Presse von Franz Weisse gebunden, vorliegendes Exemplar stellt mit seinem Handeinband von Johann Gerbers (1886–1966) eine seltene Ausnahme dar. – Gedruckt auf Bütten in der originellen und bemerkenswert modern anmutenden Czscheka-Antiqua von Genzsch & Heyse. – Schönes Exemplar.

25,5 : 17,5 cm. 115, [3] Seiten. – Kanten leicht berieben. Vergoldung am Rücken etwas oxydiert und mit winzigen Verlusten.

Rodenberg 156, 6

186  Bremer Presse – Hugo von Hofmannsthal. Die Wege und die Begegnungen.

€ 1000

Bremen 1913. Dunkelroter Originalmaroquinband mit blindgeprägter ornamentaler Rückenverzierung und Deckelfileten sowie vergoldeten Steh- und Innenkantenbordüren (signiert: Bremer Binderei).

Erstes Buch der Bremer Presse. – Erste Ausgabe, nach vorhergehenden zehn Exemplaren eines Versuchsdrucks in der Behrens-Antiqua. – Eins von 200 Exemplare, nun gesetzt aus der 16 Punkt Antiqua, der ersten eigenen Druckschrift der Presse. Diese wurde zuvor nur für einen Probedruck von Schröder »Achilleis« verwendet. – Der einzige kleinformatige Druck der Presse. – Das Pressensignet auf dem Titel, die neun Initialen, davon die erste groß figürlich verziert, und die große Schlussvignette zeichnete Rudolf Alexander Schröder. – Gedruckt in Rot und Schwarz auf der Handpresse auf Van Gelder Bütten. – Der Einband stammt von Frieda Thiersch, deren Handeinbände für lange Jahre ein Markenzeichen der Presse waren. – Nur dieser Text des Mitbegründers der Presse und der im Folgejahr gedruckte »Tacitus«, der allerdings erst nach dem Weltkrieg ausgeliefert werden konnte, entstanden in der Gründungsstadt der Presse. Noch während des Krieges zog die Werkstatt in das Landhaus Thomas Manns nach Bad Tölz. Dort wurde die Arbeit 1919 fortgesetzt; bereits 1921 erfolgte aus Platzgründen ein erneuter Umzug nach München.

19,4 : 12,3 cm. [8], 21, [7] Seiten. – Untere Kanten mit winziger Stauchung.

Lehnacker 1. – Rodenberg 57, 1. – Schauer II, 68

187  Bremer Presse – E. T. A. Hoffmann. Ritter Gluck.

€ 1000

München, R. Piper 1920. Mit 18 Textholzschnitten von Johann Tempel und Albert Fallscheer nach Zeichnungen von Rudolf Großmann. Originalhalbpergamentband mit Rückenvergoldung und marmorierten Deckelbezügen (signiert: Bremer Binderei, F. TH.). Originalhalbleinenmappe mit Deckelschild.

22. Druck der Marées-Gesellschaft, herausgegeben von Julius Meier-Graefe. – Handpressendruck der Bremer Presse für die Marées-Gesellschaft. – Eins von 65 römisch nummerierten Exemplaren der Vorzugsausgabe auf Japan im Handeinband von Frieda Thiersch und mit einer handkolorierten Extrasuite der Illustrationen. Es erschienen zusätzlich 135 Exemplare auf Zanders-Bütten. – Die Holzschnitte der Suite wurden koloriert und wie die zusätzliche Zeichnung (Tusche auf Celluloid) signiert. – Die Existenz dieser Mappe blieb Rodenberg und Lehnacker verborgen.

27,8 : 17,8 cm. [4], 39, [5] Seiten∞ 38,5 : 28,0 cm (Mappenformat). – Umschlaglasche der Mappe beschädigt, Deckel etwas fleckig.

Lehnacker 7a. – Rodenberg 57 und 368, 22. – Sennewald 20, 5

188  Bremer Presse – Dante. La Divina Commedia.

€ 2500

München 1921. Gelber Maroquinband mit reicher vergoldeter Filetenverzierung, Kopfschnittvergoldung und intarsierten Pergamentspiegeln (signiert: O. Dorfner · Weimar). Im Schuber mit Lederkanten.

Neuntes Buch der Bremer Presse. – Eins von 300 Exemplaren. – Breitrandiger Handpressendruck auf Zanders-Bütten mit dem Wasserzeichen der Presse. – Titel und Initialen zeichnete Anna Simons. – Herausgegeben von Berthold Wiese. – Die erste Hälfte des Werkes wurde Anfang 1921 noch in Bad Tölz gedruckt. Die geplanten zweiseitigen Holzschnitte von Ferdinand Hodler wurden nicht ausgeführt. – Eindrucksvoller, streng geometrisch verzierter Einband von Otto Dorfner, der einige Jahre die Buchbinderei des Weimarer Bauhauses geleitet hatte. Besonders die asymmetrische Gestaltung der Innendeckel hebt sich von vielen seiner Entwürfe ab. – Aus der »Goethe-Sammlung Edwin Redslob« mit dem kleinen Sammlungsetikett auf dem Vorblatt. Redslob (1884–1973) war von 1920 bis zur Machtergreifung der Nationalsozialisten Reichskunstwart. 1933 wurde er aus kulturpolitischen Gründen in den Ruhestand versetzt. Seine bedeutende Goethe-Sammlung stiftete er 1968 dem Goethe-Museum Düsseldorf, wo sie mit der dortigen Sammlung Kippenberg vereint wurde. Als »Nicht-Goethe«-Titel ging der schöne Danteband in die Bibliothek seiner Tochter Ottilie über, die ihn in ihre Ehe mit dem Mediziner Helmut Selbach einbrachte (Exlibrisstempel auf Vorblatt).

33,8 : 20,7 cm. [6], 458, [4] Seiten. – Bezugspapier des Schubers leicht fleckig. – Einbandrücken leicht nachgedunkelt, die Vergoldung dort minimal oxidiert.

Lehnacker 9. – Rodenberg 58, 10. – Schauer II, 68. – Papiergesänge 37

189  Bremer Presse – [Johann Wolfgang von] Goethe. Iphigenie auf Tauris.

€ 1200

Ein Schauspiel. München 1922. Roter Originalmaroquinband mit goldgeprägten Rücken- und Deckelfileten, vergoldetem Rückentitel, blauen Seidenvorsätzen und Goldschnitt (signiert: Frieda Thiersch). Im Originalschuber mit Lederkanten.

Eins von 300 Exemplaren auf Bütten, von denen 20 nicht in den Handel gelangten. – Den Titel und die Initialen zeichnete Anna Simons. – Durchsicht des Textes von Max Hecker. – Der schöne Einband von Frieda Thiersch makellos erhalten.

26,8 : 17,3 cm. [6], 111, [7] Seiten.

Lehnacker 12. – Rodenberg 58, 12

190  Bremer Presse – Lieder der deutschen Mystik.

€ 800

Ausgewählt und herausgegeben von Josef Bernhart. München 1922. Stahlblauer Ecrasélederband mit Deckel- und Innenkantenfileten in Gold- und Schwarzprägung. Rücken, Stehkantenbordüren und Buchschnitt ebenfalls vergoldet (signiert: Walter Gerlach – Berlin). Im Schuber mit Lederkanten.

Eins von 270 Exemplaren. – Auf Zanders-Bütten. – Die Untertitel und die 66 Initialen zeichnete Anna Simons. – Mit einem ausführlichen Wörterverzeichnis am Ende. – Der schöne Einband von Walter Gerlach entstand in dessen frühen Berliner Jahren. – Von der Rückenverfärbung abgesehen sehr gut erhalten.

26,8 : 17,3 cm. 93, [27] Seiten. – Rücken etwas verfärbt und mit winziger Schabstelle, Bünde schwach berieben.

Lehnacker 13. – Rodenberg 58, 13. – Schauer II, 70 (mit Abbildung). – Das Buch als Gesamtkunstwerk I, 5

191  Bremer Presse – Rudolf Alexander Schröder. Widmungen und Opfer.

€ 900

Gedichte. München 1925. Ziegelroter Maroquinband mit Rücken- und Deckelvergoldung, vergoldeten Deckel- und Innenkantenfileten sowie Kopfschnittvergoldung (signiert »EA«). Im Schuber mit Lederkanten.

Handpressendruck der Bremer Presse. – Erste Ausgabe. – Eins von 150 Exemplaren, davon 30 Belegexemplare. – Den Titel und die Initiale zeichnete Anna Simons. – Gedruckt auf Zanders-Bütten. – Der schöne Handeinband stammt von Ernst Ammering, Ried. – Exlibris Feuerbacher Heide.

28,6 : 19,5 cm. [6], 126, [10] Seiten. – Rücken kaum merklich verblasst.

Lehnacker 18. – Rodenberg 485, 18. – Schauer II, 68

192  Bremer Presse – Immanuel Kant. Grundlegung zur Metaphysik der Sitten.

€ 750

München 1925. Blaugrüner Originalmaroquinband mit goldgeprägtem Rückentitel, vergoldeten Fileten und Goldschnitt (signiert: Frieda Thiersch). Im Originalschuber mit Lederkanten.

Handpressendruck der Bremer Presse. – Eins von 285 Exemplaren. – Gesetzt aus der neuen deutschen Antiqua (11p), die hier erstmals verwendet wurde. – Titel und Initialen entwarf Anna Simons. – Auf Zanders-Bütten. – Herausgegeben und mit Anmerkungen und Lesartenverzeichnissen von Erich Becher.

27,3 : 18.8 cm. [4], 122, [12] Seiten.

Lehnacker 19. – Rodenberg Nachtrag 485. – Schauer II, 68

193  Bremer Presse – Der Psalter.

€ 1000

Deudsch D. Martin Luther. München 1929. Schwarzer Maroquinband mit reicher Vergoldung (Deckel- und Innenkantenfileten, Rückentitel und -fileten, Kopfschnitt) (signiert: Henningsen). In zugehörigem gefütterten Schuber mit schwarzen Lederkanten.

Eins von 150 Exemplaren auf Zanders-Bütten (Gesamtauflage 168). – Den Titel und die Initiale zeichnete Anna Simons. – Gesetzt aus der für die fünfbändige Bibelausgabe der Bremer Presse geschaffenen »Bibel-Type« (14 Punkt Deutsche Schrift). »Die Schwabacher möchte zu profan, die Fraktur zu heiter, die Textura zu feierlich angemutet haben. Die Bremer Presse wollte das Urwüchsige und zugleich Gewichtige der neuen hochdeutschen Sprache Luthers unmittelbar zum Ausdruck bringen.« (Schauer I, 87). – Breitrandiger Druck. – Eins der »50 Schönsten Bücher des Jahres 1929«. – Tadellos schönes Exemplar in einem Handeinband von sakraler Eleganz.

36,0 : 25,0 cm. [136], [4] Seiten. – Schuberkanten schwach berieben.

Lehnacker 27. – Rodenberg 486, 23. – Schauer II, 69

194  Bremer Presse – Ralph Waldo Emerson. Nature.

€ 600

München 1929. Originalpergamentband mit vergoldetem Rückentitel und vergoldeten Deckelfileten (signiert: Bremer Binderei – F. TH.). Im Originalschuber.

Handpressendruck der Bremer Presse. – Eins von 130 Exemplaren, die Exemplare 131–280 wurden für den Buch-Bund Hamburg, weitere 250 römisch nummerierte für Random House, New York, gedruckt. – Den Titel und die acht rot ornamentierten Initialen zeichnete Anna Simons. – Gedruckt auf Zanders-Bütten. – Die Essay-Sammlung »Nature« erschien 1836 als Erstlingswerk des amerikanischen Philosophen (1803–1882). – Tadellos.

28,0 : 19,5 cm. [6], 86, [8] Seiten.

Lehnacker 29. – Rodenberg 486, 25. – Schauer 69

  195    Bremer Presse – Geerten Gossaert. Gedichte.

€ 450

Übersetzt von Rudolf Alexander Schröder. München 1929. Dunkelgrüner Ecrasélederband mit vergoldetem Rückentitel und vergoldeten Deckel-, Steh- und Innenkantenfileten sowie Schnittvergoldung. Im Schuber mit Lederkanten.

Handpressendruck der Bremer Presse. – Eins von 180 Exemplaren. – Den Titel zeichnete Anna Simons. – Gedruckt auf Zanders-Bütten. – Die Übersetzung erfolgte nach der holländischen Originalausgabe von 1916. – Hinter dem Pseudonym Geerten Gosaert verbarg sich der niederländische Essayist und Historiker Frederik Carel Gerretson (1884–1958), der mit seiner erstmals 1911 in nur 60 Exemplaren erschienenen Gedichtsammlung »Experimenten« erstes Aufsehen erregte.

27,0 : 18,8 cm. [4], 66, [12] Seiten.

Lehnacker 30. – Rodenberg 486, 24. – Schauer II, 69

196  Bremer Presse – Blaise Pascal. Pensées.

€ 600

München 1930. Originalpergamentband mit goldgeprägtem Rückentitel, vergoldeten Fileten und Kopfgoldschnitt (signiert: Bremer Binderei F. TH.) Im Schuber.

Eins von 270 Exemplaren für die Vereinigung von Freunden der Bremer Presse. – Gedruckt auf unbeschnittenem Zanders-Bütten. – Den Titel zeichnete Anna Simons. – 1930 bemühte sich Willy Wiegand, Begründer und Leiter der Presse, die schon seit 1921 bestehende Vereinigung von Freunden der Bremer Presse als Subskribenten zu aktivieren, um der präkeren wirtschaftlichen Situation der Presse entgegen zu wirken. Es erschienen allerdings trotzdem nur noch fünf Bände, einer davon waren die »Pensées« von Pascal. »Die Ungunst und der Ungeist der Jahre kurz vor 1933 und danach lähmten das Unternehmen und erstickten die bedeutungsvollen Anfänge seines Wirkens in die Breite« (Schauer I, Seite 89). – Tadellos schönes Exemplar.

29,4 : 20,5 cm. [6], 368, [6] Seiten.

Lehnacker 31. – Schauer II, 69

197  Bremer Presse – Sonnets.

€ 900

München 1931. Ziegelroter Maroquinband mit vergoldetem Rückentitel, sowie vergoldeten und blindgeprägten Fileten auf Deckeln, Rücken, Steh- und Innenkanten (signiert W. Gerlach, Berlin). Im Schuber mit Lederkanten.

Handpressendruck der Bremer Presse. – Eins von 275 Exemplaren. – Gesetzt aus der 16 Punkt Antiqua, der ersten, bereits 1913 entstandenen Druckschrift der Presse. – Den Titel und die 16 Initialen zeichnete Anna Simons. – Auf Zanders-Bütten. – Enthält Dichtungen von Sir Thomas Wyatt, William Shakespeare, John Keats, John Milton und anderen.

29,7 : 20,5 cm. [4], 238, [6] Seiten.

Lehnacker 34. – Schauer II, 69

198  Bremer Presse – Max Mell. Das Apostelspiel.

€ 500

München, Verlag der Bremer Presse 1923. Stahlblauer Ecrasélederband mit reicher Vergoldung und schwarzen Eckfeld- und Streifenintarsien. Rückentitel, Steh- und Innenkantenbordüren sowie Buchschnitt vergoldet (signiert: W. Gerlach – Berlin). Im Schuber mit Lederkanten.

Eins von 130 Exemplaren. – Im Druckvermerk vom Verfasser signiert. – Handpressendruck der Bremer Presse für den eigenen Verlag. – Das Werk des österreichischen Dichters Max Mell (1882–1971) war besonders in der Zeit zwischen den beiden Kriegen geprägt von Fest- und Volksschauspielen und deren Hang zum Mysterienhaften. In der Zeit des Nationalsozialismus war Mell engagierter Anhänger der deutschen Politik und Präsident des »Bundes deutscher Schriftsteller Österreichs«. – Walter Gerlachs Einbandgestaltung greift die christliche Symbolik der Dichtung auf.

27,0 : 18,3 cm. [2], 55, [5] Seiten. – Rücken verfärbt, Lederkanten des Schubers verblasst.

Lehnacker 45. – Rodenberg 60. – Das Buch als Gesamtkunstwerk I, 97

  199    Bremer Presse – Johann Wolfgang von Goethe. Faust.

€ 450

Eine Tragödie. München 1925. Rotbrauner Ecrasélederband mit vergoldetem Rückentitel und vergoldeten Deckelkantenfileten (signiert: R. Oldenbourg, München). Im Schuber.

Gedruckt auf Zanders Alfa-Papier. – Druck der Mandruck AG für den Verlag der Bremer Presse. – Vom gleichen Satz wurde eine Sonderauflage für die Büchergilde Gutenberg gedruckt. – Die Durchsicht des Textes übernahm der berühmte Goethe-Philologe Max Hecker. – Dazu: E. T. A. Hoffmann. Der Baron von Bagge. München 1922. Originalpappband mit marmoriertem Buntpapierbezug und Titelschild. Erstes Buch des Verlages der Bremer Presse. Eins von 400 Exemplaren. – Die Lebensschilderung des kurländischen Barons (1722–1791) wurde für die Bremer Presse herausgegeben von Carl Georg von Maassen und erschien anlässlich des 100. Todestages des Verfassers.

22,6 : 15,2 cm. 581, [3] Seiten; 26,0 : 18,0 cm. 15, [1] Seiten.

Lehnacker 70 und 40. – Rodenberg 489 und 58, II. 1. – Schauer II, 69

200  Werkgemeinschaft Worpswede – Marienleben.

€ 1000

Dichtung von C. E. Uphoff, geschrieben 1911 gestochen 1921. Worpswede 1921. 34 Kupferstiche, davon fünf signiert und koloriert und 29 mit gestochenem Text und kolorierten Ornamenten. Originalhalbpergamentband. Deckeltitel und -vignette goldgeprägt. Im Schuber mit Deckelvignette.

Eins von 160 Halbpergament-Exemplaren (Gesamtauflage 190). – Vom Künstler im Druckvermerk signiert und nummeriert. – Der Schriftentwurf stammt von Ludwig Tügel. – Der Text und die Illustrationen wurden in Kupfer gestochen und koloriert. – »Das Ziel der im Januar 1920 von den Brüdern Carl Emil und Fritz Uphoff und Ludwig Tügel gegründeten Werkgemeinschaft Worpswede war die Wiederentdeckung der Stecherkunst […] beim gestochenen Buch, dessen Gestaltung ganz in der Hand des Künstlers liegt, bietet sich weit mehr als beim typographischen Buche die Möglichkeit ganz neuer, schriftschöpferischer Mittel […] Es beginnt hier in Worpswede sich eine neue Buchkunst zu entfalten, die epochemachend auf das gesamte Buchgewerbe einwirken muß.« (Julius Rodenberg).

25,3 : 21,6 cm. [3], 26, [2] Blätter. 5 Kupferstiche.

Rodenberg 137