ChristianHesse

Lot 551 – 600 | Hesse-Auktionen
Lot 551 – 600

551  Bibliothek SG.

€ 450

Bände 1 bis 34. München 1974–2010. Originalpappbändchen mit Deckel- und Rückenschildern.

Vollständige Folge aller bisher erschienenen Bände. 1. Johann Wolfgang Goethe. Balladen. 1974. Baskerville. – 2. Jean Paul. Des Luftschiffers Giannozzo Seebuch. 1975. Bodoni. – 3. Johann Peter Hebel. Briefe an Gustave Fecht. 1976. Modern Extended. – 4. Adalbert Stifter: Abdias. 1977. Garamond-Antiqua. – 5. Clemens Brentano. Geschichte vom braven Kasperl. 1978. Unger-Fraktur, Walbaum-Antiqua. – 6. Gottfried Keller. Romeo und Julia auf dem Dorfe. 1979. Centaur und Arrighi. – 7. Franz Grillparzer. Der arme Spielmann. 1980. Lutetia. – 8. Wilhelm Raabe. Zum wilden Mann. 1981. Van Dijck. – 9. Theodor Fontane. Gedichte. 1982. Bell-Antiqua. – 10. Wilhelm Hauff. Die Karawane. 1983. Alte Fraktur und Poliphilus. – 11. Regina Ullmann. Goldner Griffel und andere Erzählungen. 1984. Fournier. – 12. Christian Morgenstern. Galgen- und andere Lieder. Perpetua. – 13. Friedrich Schiller. Der Verbrecher aus verlorener Ehre. 1986. Didot. – 14. Annette von Droste-Hülshoff. Die Judenbuche. 1987. Sabon. – 15. Johann Wolfgang Goethe. Sankt-Rochus-Fest zu Bingen. 1988. Luthersche Fraktur. – 16. Konrad Weiß. Süddeutsche Reisebilder. 1989/1990. Bembo. – 17. Kleist in Thun – Ein Tryptychon. Heinrich von Kleist/Robert Walser. 1991. Walbaum-Antiqua. – 18. Carl Schurz. Die Befreiung Gottfried Kinkels aus dem Zuchthaus in Spandau. 1992. Mediäval und Mediäval-Kursiv. – 19. Ferdinand Gregorovius. Ein Dreigestirn. 1993. Italian Old Style. – 20. Marie von Ebner-Eschenbach. Krambambuli. 1994. French Old Style. – 21. Hugo von Hofmannsthal. Andreas. 1995. Dante. – 22. Franz Kafka. Kurze Prosa aus dem Nachlaß. 1996. Akzidenz Grotesk, Serie 215. – 23. Carl Jacob Burckhardt. Freundschaften und Begegnungen. 1997/1998. Imprint. – 24. Klaus Mann. Kinderjahre in München. 1999. Perpetua-Antiqua. – 25. Stefan Zweig. Die unsichtbare Sammlung. 2000. Barbou mit Kursiv. – 26. Eva Strittmatter. Morgens, abends – Gedichte. 2001. Bulmer-Antiqua. – 27. Hermann Hesse. Eine Stunde hinter Mitternacht. 2002. Times Serie 327 und 727. – 28. Friedrich Dürrenmatt. Die Panne. 2003. Romulus. – 29. Heinrich Böll. Dr. Murkes gesammeltes Schweigen. 2004. Ehrhardt. – 30. Peter Härtling. Die Lebenslinie. 2005. Fontana. – 31. Alle Jahre wieder. Die schönsten Weihnachtserzählungen. 2006. Poliphilus und Blado. – 32. Gotthold Ephraim Lessing. Fabeln – Drey Bücher. 2007. Bembo und Breitkopf-Fraktur. – 33. Arthur Schnitzler. Leutnant Gustl und andere Erzählungen. 2008. Goudy Old Style. – 34. Joseph Roth. Der Diener Jaques. 2010. Pierre Didot.

Die Bände wurden bis 1993 in der Druckerei Schumacher-Gebler gedruckt, seitdem in der Traditionsfirma Offizin Haag-Drugulin. In Handsatz und klassischem Buchdruck hergestellt, waren sie zunächst als Jahresgaben für Freunde und Kunden gedacht. Für jedes Buch wurde eine andere Schrift gewählt, wobei die fast vollständig vorhandene Monotype-Kollektion es erlaubte, auch von hierzulande beinahe unbekannten Schnitten zu drucken, wie zum Beispiel der Bell, der Barbou, der Bulmer, der Spectrum oder der Pierre Didot, die es sonst nirgends mehr gibt. Ab Band 4 beschreibt jeweils ein Essay die Geschichte, den Entwerfer und die Besonderheiten der verwendeten Type. »Die von Gutenberg erfundene Technik des Setzens und Druckens mit Bleibuchstaben ist längst passé. Computer und moderner Offsetdruck sind schon lange an die Stelle des alten Handwerks getreten. […] Bleisatz und Buchdruck sind heute selten geworden, schon deswegen sind sie eine Kostbarkeit. Zudem beherrschen diese Technik nur noch ganz wenige Druckereien.« (Eberhard SchumacherGebler). Die Reihe ist ein Beispiel, dass es auch im 21. Jahrhunderts noch »Büchermacher« gibt, die mit Erfahrung und Begeisterung und zusammen mit ebenso »besessenen« Fachleuten die traditionellen Satz- und Druckmethoden weiterführen. In diesem Sinne bleiben Schriftgestalter, Typographen, Setzer, Drucker und Buchbinder aber auch Autoren, Illustratoren und Verleger sowie Leser und Sammler gemeinsam auf der Suche und auf dem Weg zum »Idealen Buch«.

21,4 : 12,8 cm.

552  Quetsche – E. T. A. Hoffmann. Eine gräßlich gespenstische Geschichte.

€ 400

Mit illuminierten Radierungen von Ulikasten. Berlin 1986. Mit vier signierten blattgroßen Radierungen, davon drei farbig, und einem radierten Porträt. Originalhalblederband mit Rückenschild und blindgeprägtem Deckeltitel (Julia Büttelmann). Im Schuber.

Erster Druck der Quetsche. – Eins von 95 Exemplaren (Gesamtauflage 100). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Gedruckt auf Zerkall-Bütten. – Textseiten mit farbiger ornamentaler Kopfleiste. – Uli Kasten (1933–2004), Maler, Graphiker und Bühnenbildner, war » […] ein begnadeter Lehrer, ein genialer Buchillustrator, eine männliche Muse, so der wohlwollende Spott der Schriftstellerfreunde. Leben musste er vom Sozialamt, und von spärlichen Stipendien« (Der Tagesspiegel, 26.11.2004). – Reinhard Scheuble (1946–2020), Buchdrucker, Buchkünstler, Buchverleger, war von 1980 bis 1989 Werkstattleiter in der Druckwerkstatt des Berufsverbandes Bildender Künstler Berlins, anschließend ging er als Meisterdrucker an die Städelschule in Frankfurt am Main. 1985 gründete er seinen Verlag »Quetsche«. Inzwischen erschienen 85 Bücher mit Originalgraphik, die Auflagenzahlen variieren zwischen 10 und 100 Exemplaren.

30,0 : 20,8 cm. 35, [5] Seiten.

Spindler 101.1

553  Quetsche – Nikolai W. Gogol. Schreckliche Rache.

€ 300

Gisela Mott-Dreizler. Linolschnitte. Berlin 1987. Mit 20 blatt- und drei doppelblattgroßen Farblinolschnitten. Grün-schwarzer Originalhalblederband, Rückentitel in Negativblindprägung. Im Schuber.

Zweiter Druck der Quetsche. – Eins von 95 Exemplaren (Gesamtauflage 100). – Von der Künstlerin im Druckvermerk signiert. – Gedruckt auf Hahnemühle Kupferdruckbütten.

37,2 : 26,4 cm. 87, [3] Seiten.

Spindler 101.2

  554    Quetsche – Iwan Turgenjew. Phantome.

€ 250

Lithografien von Gisela Mott-Dreizler. Berlin, Quetsche 1988. Mit lithographiertem Titelblatt und elf blattgroßen Lithographien, zwei davon koloriert, alle signiert, datiert und nummeriert. Handbemalter Originalleinenband mit silbergeprägtem Titel. Im Schuber.

Vierter Druck der Quetsche. – Eins von 50 Exemplaren (Gesamtauflage 65). – Auch im Druckvermerk von der Künstlerin signiert. – Auf Rives-Bütten. – Die Vorsatzpapiere und der Einband wurden von Gisela Mott-Dreizler bemalt, so dass jedes Exemplar der Auflage ein Unikat darstellt.

37,9 : 54,3 cm. 50, [2] Seiten.

555  Quetsche – Adelbert von Chamisso. Peter Schlemihls wundersame Geschichte.

€ 900

Zu dieser Erzählung hat Hanefi Yeter 12 Textzeichnungen und 5 colorierte Radierungen angefertigt. Berlin 1989. Mit fünf kolorierten Radierungen über jeweils vier Seiten und zwölf Textillustrationen. Originalpappband, Vorder- und Rückendeckel mit kolorierter Radierung und Silberprägung. Im Schuber.

Fünfter Druck der Quetsche. – Eins von zwei Künstlerexemplaren, wie die fünf Luxusexemplare mit zwei zusätzlichen farbigen Zeichnungen (Gesamtauflage 137). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Gedruckt auf Zerkall-Bütten, Druck der Radierungen auf Hahnemühle-Bütten. Die beiden Zeichnungen (Tempera und Tuschfeder auf Papier bzw. Gouache und Tuschpinsel auf Leinen) liegen in einem Extraschuber bei. – Hanefi Yeter (geboren 1947) studierte in Instanbul, seit 1973 lebt und arbeitet er in Berlin.

33,2 : 24,4 cm. 97, [4] Seiten.

  556    Quetsche – [Jakob und Wilhelm] Grimm. [Drei Märchen].

€ 200

Berlin und Witzwort 1990/1991. Illustrationen von Hanna Mott. Illustrierte Originalleinenbände, zusammen im illustrierten Schuber.

8., 12. und 14. Druck der Quetsche. – Jeweils eins von 100 Exemplaren (Gesamtauflage 120). – Das singende springende Loeweneckerchen. Mit sechs kolorierten Lithographien. – Der Räuberbräutigam und Die Alte im Walde. Mit sechs kolorierten Farblinolschnitten. – Die Gänsemagd. Mit fünf kolorierten Radierungen. – Die damals etwa zehnjährige Hanna Mott ist die Tochter von Gisela Mott-Dreizler, der Lebens- und Schaffenspartnerin von Reinhard Scheuble, die viele Bücher der Quetsche illustrierte. – Dazu: Brüder Grimm. Des Herrn und des Teufels Getier. 1999. Mit 26 meist doppelblattgroßen Linolätzungen von Gisela Mott-Dreizler, davon zwei farbig. Originalpappband mit Linolätzung. 33. Druck der Quetsche. – Alexander Puschkin. Die Märe vom Pfaffen und Töffel, seinem Arbeitsmanne. Übertragen von Viktor Adolf Lierse. 2007 Mit sechs farbigen Holzschnitten im Text und einem eingebundenen Holzschnitt-Leporello von Gisela Mott-Dreizler. Originalhalbleinenband mit farbigem Titelholzschnitt. – Je eins von 40 Exemplaren, im Druckvermerk von der Künstlerin signiert und nummeriert.

28 : 20 cm. 32, 32, 28 Seiten.

557  Quetsche – Christoph Martin Wieland. Prinz Biribinker.

€ 1500

Versehen mit neun farbigen Kaltnadelradierungen von Gisela Mott-Dreizler. Berlin 1990. Mit neun ganzseitigen signierten Farbradierungen. Originalpergamentband mit farbigem Rückenschild (Julia Büttelmann). Im Originalschuber.

Neunter Druck der Quetsche. – Das erste von 45 Exemplaren der Ausgabe A (Gesamtauflage 67), hier jedoch ähnlich den fünf Vorzugsexemplaren B mit einer Suite von sieben nicht im Buch verwendeten Farbradierungen, alle signiert und nummeriert 1/5, lose in Umschlag und Schuber. – Gesetzt aus der Cicero Walbaum, gedruckt auf Arches-Bütten. – Die klassisch-strenge Typographie des Buches steht in reizvollem Gegensatz zu den farbenfreudigen Radierungen der Künstlerin.

36,5 : 24,5 cm. 91, [5] Seiten, 7 Radierungen.

558  Quetsche – E. T. A. Hoffmann. Das öde Haus.

€ 400

Mit zwölf Holzstichen von Karl-Georg Hirsch. Berlin 1991. Mit zwölf Holzstichen im Text. Originalhalblederband. Rückentitel silber-, Deckeltitel blindgeprägt (Ricarda Rau, Darmstadt). Im Schuber.

Zehnter Druck der Quetsche. – Eins von 110 Exemplaren der Ausgabe A, hier jedoch mit zwei zusätzlichen signierten Holzstichen der Folge, bezeichnet »e. a.« (Gesamtauflage 150). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Auf Velinbütten von Arches. – Welcher Pressenverleger in Deutschland konnte seit den 1960er Jahren der Faszination der Holzstiche des Leipziger Meisters widerstehen?.

38,9 : 29,2 cm. [36] Seiten, 2 Holzstiche.

Kästner/Lübbert A 73.1

559  Quetsche – Springen wir den Reigen. Carmina Burana.

€ 1500

Mit zehn übermalten Radierungen von Gisela Mott-Dreizler. Berlin 1991. Mit sieben übermalten Radierungen und sechs Originalaquarellen und -temperamalereien. Originalhalblederband mit goldgeprägtem Rückentitel (Ricarda Rau, Berlin). Im Schuber.

Elfter Druck der Quetsche. – Das erste von zehn unikalen Exemplaren, zusätzlich entstanden zwei Künstlerexemplare. – Entgegen der Angabe auf dem Titel (und in Reinhard Scheubles Pressenkatalog) enthält dieses Exemplar insgesamt 13 blatt- bzw. doppelblattgroße Tempera- und Aquarellarbeiten, davon die beiden ersten signiert und nur sechs mit deutlichem Abdruck einer Radierplatte. Der Werkkatalog erwähnt dafür eine Einbandbemalung. – Gedruckt auf handgeschöpftem Bütten von John Gerard, Berlin.

36,5 : 26,0 cm. [10], 45, [9] Seiten.

560  Quetsche – Isaac Bashevis Singer. Die Hexe.

€ 1000

Mit zehn Holzstichen von Karl-Georg Hirsch. Berlin 1992. Mit zehn Holzstichen im Text. Dunkelgrüner Originalmaroquinband mit Blind- und Grauprägungen (Ricarda Rau, Darmstadt). In Originalhalbleder-Kassette.

13. Druck der Quetsche, auch Reinhard Scheuble unterdrückte diese Nummer in der Zählung. – Künstlerexemplar »e. a.«, wie die fünf Exemplare der Ausgabe C mit einer beigelegten signierten Tuschzeichnung und einer Suite von acht signierten Holzstichen, alle in Extra-Leinenmappe (Gesamtauflage 150). – Auf Zerkall-Bütten. – Gedruckt wurde auf der Andruckpresse der Städelschule in Frankfurt.

33,0 : 24,3 cm. 45, [3] Seiten.

Kästner/Lübbert A 83.1

561  Quetsche – Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen. Lebensbeschreibung der Erzbetrügerin und Landstörzerin Courasche.

€ 600

Versehen mit neunzehn farbigen Holzschnitten von Gisela Mott-Dreizler. Berlin 1993. Mit 19 signierten doppelblattgroßen Farbholzschnitten. Originalpappband, bezogen mit übermaltem Holzschnitt (Ricarda Rau, Darmstadt). Im Schuber.

16. Druck der Quetsche. – Künstlerexemplar »E. A.« der absoluten Vorzugsausgabe C (7 Exemplare) mit sechs zusätzlichen Farbholzschnitten, drei übermalt, alle signiert (Gesamtauflage 107). – Im Druckvermerk von der Künstlerin signiert und bezeichnet. – Gedruckt auf Aqualana-Bütten. – Text und Holzschnitte druckte Reinhard Scheuble auf der Andruckpresse der Frankfurter Städelschule.

34,5 : 25,0 cm. 165, [3] Seiten.

562  Quetsche – Augusto Monterroso. Das gesamte Werk und andere Fabeln.

€ 750

Harald Metzkes. Mit fünf vollen Bildern. [Berlin] 1993. Mit fünf signierten doppelblattgroßen Aquarellen. Bemalter Originalleinenband (Ricarda Rau). Im Schuber.

17. Druck der Quetsche. – Das erste von nur zehn Exemplaren und zwei für die Künstlerin, jedes ein Unikat. – Ein zusätzliches signiertes Aquarell, mit dem Motiv der Einbandbemalung, wurde beigelegt. – Gedruckt auf handgeschöpftem Bütten von John Gerard. – Handpressendruck von Reinhard Scheuble in der Städelschule, Frankfurt. – Die Sammlung »Das schwarze Schaf und andere Fabeln« des guatemaltekischen Schriftstellers Augusto Monterroso (1921–2003) erschien in deutscher Fassung erstmals 1969.

37,4 : 27,3 cm. [56] Seiten.

563  Quetsche – Theodor Storm. Bulemanns Haus.

€ 450

Grafiken von Gisela Mott-Dreizler. [Berlin] 1994. Mit zahlreichen Graphiken im Text, vier davon farbig und doppelblattgroß. Originalhalblederband mit blindgeprägtem Rückentitel (Ricarda Rau, Darmstadt). Im Schuber.

19. Druck der Quetsche. – Eins von 40 Vorzugsexemplaren im Halbledereinband und mit zwei beigelegten signierten kolorierten Graphiken (Gesamtauflage 270). – Die Graphiken im Buch sind Kombinationsdrucke von Klischeeätzungen und Holzschnitten. Im Druckvermerk von der Künstlerin signiert. – Gedruckt auf Zerkall-Bütten. – Der erste Quetsche-Druck mit einem Text von Theodor Storm. Es folgten sieben weitere, fünf davon unter KatNrn. 566, 569, 573 und 577.

33,0 : 24,3 cm. [2], 38, [4] Seiten.

564  Quetsche – William Shakespeare. Der Sturm.

€ 500

Mit 13 Kaltnadelradierungen von Harald Metzkes. Witzwort 1994. Mit elf blattgroßen Radierungen und zwei doppelblattgroßen als Vorsätze. Blauer Originalecrasélederband. Im Originalschuber mit Lederkanten.

20. Druck der Quetsche. – Eins von zehn Vorzugsexemplaren mit zwei zusätzlichen signierten Radierungen (Gesamtauflage 121), hier wurde noch eine dritte Radierung beigelegt, bezeichnet als »E.A.«, alle datiert »1995«. – Im Auflagenvermerk nummeriert und vom Künstler signiert. – Die deutsche Fassung stammt von Erich Fried. – Titel und Kolumnentitel wurden aus der Optima von Hermann Zapf gesetzt, der Text aus der Palatino. – Auf Hahnemühle-Bütten.

36,7 : 27,0 cm. 87, [5] Seiten. – Rücken leicht verfärbt.

565  Quetsche – Hugo Ball. Die Sonne.

€ 900

Originalmalerei von Gisela Mott-Dreizler. [Berlin] 1995. Mit fünf doppelblattgroßen signierten und weiteren 18 im, auf und neben dem Text, teils mit Collagen und Stempelungen. Farbig bemalter und bedruckter Originalpappband (Ricarda Rau, Darmstadt). Im bedruckten Originalhalbleinenschuber.

24. Druck der Quetsche. – Eins von zwei Künstlerexemplaren, darüber hinaus erschienen neun Exemplare, alle elf als Unikat. – Im Druckvermerk von der Künstlerin signiert. – »Der wurde aus der Beowolf-Type gesetzt, auf Transparentpapier ausgedruckt und von diesen Vorlagen im Siebdruck »in Szene gesetzt« (Druckvermerk). – Auch die Illustrationen wurden teils als Serigraphie gedruckt und von Hand eingemalt. – Auf handgeschöpftem Papier von John Gerard.

36,8 : 27,0 cm. [56] Seiten.

566  Quetsche – Theodor Storm. Der Schimmelreiter.

€ 750

Otto Beckmann. Radierungen. Witzwort 1997. Mit 15 doppelseitigen Aquatintaradierungen und durchgehend untergedruckten Radierungen auf allen Textseiten. Originalpappband mit einer Radierung als Bezugspapier (Markus Rottmann, Berlin). Im Originalschuber.

28. Druck der Quetsche. – Unnummeriertes Exemplar neben der Gesamtauflage von 62 Exemplaren. – Vom Künstler im Druckvermerk signiert. – Die Radierungen und die unter dem Text sichtbaren Unterdrucke wurden auf der Radierpresse gedruckt. – Gerade durch die Kombination der strengen und doch leichten Futura-Schrift, grob-flächigen Radierungen und fiktiven Landschaftsbildern der grün-grauen Unterdrucke eines der reizvollsten Werke der »Quetsche«.

38,0 : 29,4 cm. 133, [3] Seiten. – Der Schuber minimal berieben.

  567    Quetsche – Theodor Fontane. Landpartien.

€ 250

Harald Metzkes. Lithografien. Witzwort 1999. Mit zwei doppelblattgroßen Farblithographien und elf blattgroßen einfarbigen. Originalhalblederband mit vergoldetem Rückentitel (Markus Rottmann, Berlin). Im Originalschuber.

32. Druck der Quetsche. – Eins von 22 Exemplaren der Ausgabe C (Gesamtauflage 50). – Hier als Beilage eine signierte Farblithographie (Exemplar 14/18 und somit aus der Ausgabe B). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert und nummeriert. – Die Zwischentitel und eine durchgehende Zierlinie wurden farbig gedruckt.

27,5 : 16,7 cm. 173, [11] Seiten.

568  Quetsche – Sintflut.

€ 750

Das erste Buch Moses. Kapitel 6 bis 9. Witzwort, Quetsche 2000. Mit Farbradierungen von Hans-Ruprecht Leiß (Band I), Farbholzschnitten von Otto Beckmann (Band II) und Farblithographien von Falko Behrendt. Drei Originalpappbände (Christian Zwang, Hamburg) in -schuber.

36.–38. Druck der Quetsche. – I. Elberfelder Übersetzung von 1984. Mit sechs Radierungen, davon fünf mehrfarbig und vier doppelblattgroß, von Hans-Ruprecht Leiß. – II. Luther-Übersetzung von 1545. Mit fünf doppelblattgroßen Farbholzschnitten von Otto Beckmann. – III. Verdeutschung von Martin Buber und Franz Rosenzweig 1928. Mit fünf doppelblattgroßen Farblithographien von Falko Behrendt. – Je eins von je 27 Exemplaren der Ausgabe C (Gesamtauflage je 60). – Die Trilogie stellt drei berühmte deutsche Bibelübersetzungen nebeneinander, jede illustriert von einem Künstler. – Jeder Band mit zwei originalgraphischen Vorsatzpapieren des jeweiligen Künstlers. – Alle Bände von den Künstlern signiert und nummeriert. – Buchgestaltung von Matthias Gubig, Berlin. – Auf Somerset-Bütten.

37,6 : 24,2 cm. – Rücken minimal verblasst.

569  Quetsche – Theodor Storm. Pole Poppenspäler.

€ 350

Linolschnitte und Linolätzungen von Gisela Mott-Dreizler. Witzwort 2002. Mit sieben doppelblattgroßen signierten Farblinolätzungen und 27 einfarbigen Linolschnitten im Text. Originalhalblederband mit zweifarbig geprägter Deckelvignette. Im Originalschuber.

41. Druck der Quetsche. – Unnummeriertes Exemplar, wie die 34 der Ausgabe C (Gesamtauflage 55). – Von der Künstlerin im Auflagenvermerk signiert und datiert. – Die vierte Storm-Edition der Quetsche.

40,0 : 28,0 cm. 77, [3] Seiten.

570  Quetsche – Li Feng-Lan. Wie ich zu malen begann.

€ 600

Florian Haas. Linolschnitte. Witzwort 2003. Mit zwölf Farblinolschnitten, davon vier doppel- und acht blattgroß. Originalhalblederband mit farbigen Deckelbezügen und rote Suitenmappe in leuchtend rotem Schuber.

44. Druck der Quetsche. – Unnummeriertes Künstlerexemplar. Wie die zehn Vorzugsexemplare auf Hadernbütten und mit einer Suite signierter Linolschnitte (drei aus dem Buch hier nicht enthalten) und einer farbigen Originalvorlagenzeichnung (zum ersten Linolschnitt) (Gesamtauflage 40). Entgegen dem Werkkatalog der Presse in Halbleder gebunden. – Auflagenvermerk vom Künstler signiert und datiert. – Florian Haas widmet das Buch und seine, an Propagandaplakate erinnernden, Linolschnitte der chinesischen Landarbeiterin Li, die wie tausende sogenannte »Bauernmalerinnen« im Auftrag der KP Chinas das Landleben glorifizieren sollte. Florian Haas schildert im ausführlichen Nachwort, wie er als Jugendlicher die autobiographische Skizze in einer chinesischen Illustrierten entdeckte.

43,0 : 30,3 cm. [56] Seiten, 9 Linolschnitte, 1 Aquarell.

571  Quetsche – Kerstin Hensel. Spiele des neuen Jahrhundert.

€ 800

Gedichte. Klaus Süß Holzschnitte. Witzwort 2005. Mit elf blattgroßen Farbholzschnitten. Bemalter Originalpergamentband in -leinenkassette (signiert: Thomas Zwang).

47. Druck der Quetsche. – Eins von elf Exemplaren (laut Druckvermerk nur neun) der Luxusausgabe mit einem bemalten Druckstock, bemalten Deckeln, einem Handabzug vom Holzstock und einer signierten und nummerierten Extrasuite der Farbholzschnitte (Gesamtauflage 45). – Von Künstler und Autorin im Druckvermerk signiert. – Erstveröffentlichung des Gedichts von Kerstin Hensel. – Gedruckt auf Zerkall-Bütten.

43,7 : 33,0 cm. [32] Seiten, 12 Holzschnitte, 1 Holzstock.

572  Quetsche – Spiele des neuen Jahrhundert.

€ 450

Kerstin Hensel. Gedichte. Klaus Süß. Holzschnitte. Witzwort 2005. Mit elf ganzseitigen signierten Farbholzschnitten und zwei einfarbigen Titelholzschnitten. Originalpappband mit farbigem Deckelbild und Holzschnitt-Titel. Im Originalhalbleinenschuber mit zwei Holzschnitten.

48. Buch der Quetsche. – Eins von 26 Exemplaren (Gesamtauflage 45). – Im Druckvermerk von Dichterin und Künstler signiert. – Auf schwerem Zerkall-Bütten. – Jede Doppelseite mit einem Gedicht und einem Holzschnitt in leuchtender Farbigkeit. Die Holzschnitte wurden, typisch für Klaus Süß, in der Technik der verlorenen Form gedruckt, bei der der Stock durch wiederholtes Umschneiden nach dem letzten Druckgang unbrauchbar (»verloren«) ist. – Vorsatzblatt mit großer Bleistiftzeichnung von Klaus Süß und eigenhändiger Widmung.

41,4 : 28,0 cm. [32] Seiten. – Schuber mit kleinem Fleck.

573  Quetsche – Theodor Storm. Hinzelmeier.

€ 1000

Gisela Mott-Dreizler. Linolätzungen. Witzwort 2006. Mit elf farbigen Linolätzungen, davon neun blatt- und zwei doppelblattgroß, und zehn farbigen Kapitelüberschriften. Originalpergamentband (Thomas Zwang, Hamburg), handbemalt, bedruckt und signiert von Gisela Mott-Dreizler. Mit Originalpappmappe im -halbleinenschuber.

51. Druck der Quetsche. – Künstlerexemplar, wie die acht Vorzugsexemplare mit einer signierten Suite der Graphiken auf Japan und hier zusätzlich ein signierter Abzug einer nicht im Buch enthaltenen Linolätzung (Gesamtauflage 82). – Im Druckvermerk von der Künstlerin signiert. – Auf sehr dünnem Japan Gampi G 2, als Blockbuch gedruckt und gebunden. – Im gegensätzlichen Zusammenspiel des feinen Japanpapiers und der groben Flächen der Linolätzungen besonders reizvoll.

35,5 : 22,7 cm. 60, [2] Seiten.

574  Quetsche – Hans Arp. Auf einem Bein.

€ 1000

Zwölf Farbradierungen und vier Buchdruckgrafiken von Bernhard Jäger. Witzwort 2008. Mit zwölf blattgroßen Farbradierungen, die beiden Titelradierungen und die Vorsätze überdruckt. Originalhalblederband, die Pergamentdeckel vom Künstler bemalt, bedruckt und signiert. Mit Suitenmappe im Originalhalbleinenschuber.

55. Druck der Quetsche. – Eins von acht Exemplaren der Vorzugsausgabe im bemalten Unikateinband und einer signierten Suite von zehn Radierungen (Gesamtauflage 58). – Als Blockbuch gedruckt und gebunden. – Die Buchgestaltung übernahm Matthias Gubig. Der langjährig erfahrene Buchgestalter und Typograph studierte an der Leipziger Hochschule und zeichnet auch für viele Publikationen des Leipziger Bibliophilenabends verantwortlich. – Berhard Jäger (geboren 1935) gründete vor unfassbaren 60 Jahren zusammen mit Thomas Bayrle die Gulliverpresse. Ernst Jandls »Hosi-Anna« erschien dort 1965, von beiden Künstlern gemeinsam illustriert. Bernhard Jägers Editionen, darunter mehrere als »Schönste Bücher des Jahres« ausgezeichnet, zählen zu den Höhepunkten der deutschen Nachkriegs-Künstlerbücher.

42,0 : 27,2 cm. 44 Seiten.

575  Quetsche – Johann P. Tammen. Sags dem Meer.

€ 1000

Widmungstexte. Holzschitte Lothar Seruset. Nachwort Hugo Dittberner. Witzwort 2009. Mit 15 Farbholzschnitten, sieben doppel- und acht blattgroß, und 13 einfarbigen im Text. Blauer Originallederband mit Tempera über beide Deckel bemalt und vom Künstler signiert. Mit der Suitenmappe in der Originalhalbleinenkassette (Michael Knop, Berlin).

56. Druck der Quetsche. – Eins von acht Vorzugsexemplaren A im bemalten Ledereinband und mit einer signierten Suite der Farbholzschnitte, alle übermalt (Gesamtauflage 70 Exemplare). – Zwei doppelblattgroße Graphiken aus dem Buch (»Willi-Brandt-Haus Berlin« und »Alpenüberquerung«) sind in dieser Suite nicht enthalten, letzterer diente als Vorlage für die Einbandbemalung. – Die Suitenmappe mit einem Holzschnitt auf dem Deckel. – Im Druckvermerk von Künstler und Verfasser signiert. – Von Reinhard Scheuble gestaltet und auf Somerset-Bütten in den Witzworter Werkstätten gedruckt.

42,8 : 27,5 cm. 105, [3] Seiten.

576  Quetsche – Augenschmaus.

€ 600

Wortkunst · Bildkunst · Kochkunst · Buchkunst. Herausgegeben von Dirk Kruse. Mit Rezepten bereichert von Susanne Wilkat. Witzwort 2012. Mit 28 farbigen Originalgraphiken und zahlreichen Illustrationen. Originalecrasélederband mit farbig geprägten Titeln und Verzierungen sowie intarisertem Titelschild. Mit Suitenmappe in Originalkassette, beides bezogen mit rostfarbener Seide, die Kassette mit Lederrücken (Roland Meuter, Ascona).

65. Druck der Quetsche in Zusammenarbeit mit der Ascona Presse von Roland Meuter. – Eins von 22 Vorzugsexemplaren in Ganzleder (Gesamtauflage 80) mit fünf beigelegten aquarellierten Tuschzeichnungen von Hans-Ruprecht Leiß (vier in Passepartouts, alle signiert und datiert) und Extradrucken der Rezepte. – Das literarische Kunst-Kochbuch erschien als Jubiläumsdruck der Quetsche: 22 Dichter lieferten jeweils einen kleinen Text um Essen, Kochen, Trinken und Genuss und ein Rezept, jeder Beitrag wurde von einem Künstler illustriert. Zu den Vorzugsexemplaren steuerte jeweils einer dieser Künstler Originalarbeiten bei. Die Anthologie wird durch einen Text von Christa Wolf eingeleitet und ein Gedicht von Günter Grass abgeschlossen. Die Texte wurden von insgesamt 24 Künstlern illustriert, dabei je eine opulente doppelseitige Originalgraphik. – Am Ende jedes Gemeinschaftswerkes von den Beteiligten signiert. – Unter anderem waren folgende Schriftsteller und Künstler beteiligt: Matthias Gubig, Katrin Stangl, Klaus Süss, Hans-Rupprecht Leiß, Ingrid Noll, Gisela Mott-Dreizler, Robert Menasse, Klaus Waschk, Günter Kunert, Kerstin Hensel, Steffen Volmer, Herbert Rosendorfer und Hans Ticha. – Auf Hahnemühle-Bütten. – Beiliegend eine CD-ROM mit den Rezepten.

44 : 33,5 : 10,5 cm (Kassette).

577  Quetsche – Theodor Storm. Der kleine Häwelmann.

€ 1200

Holzschnitte von Gisela Mott-Dreizler. Witzwort 2013. Mit 21 doppelblattgroßen Farbholzschnitten. Bemalter Originallederband (Michael Knop, Berlin) in gelber Originalleinenkassette.

67. Buch der Quetsche. – Künstlerexemplar, wie die acht Vorzugsxemplare im bemalten Unikateinband und mit einer beigelegten farbigen Mixed media-Graphik (Häwelmanns Fall. Tempera über Holzschnitt. 33 : 21 cm. Signiert und datiert). Es erschienen insgesamt 40 nummerierte Exemplare. – Die farbenprächtigen Holzschnitte von Gisela Mott-Dreizler füllen die gesamten Seiten aus und bilden sowohl ganzseitige Illustration als auch Untergründe für den von Klischees gedruckten Text. – Auf starkem Hahnemühle-Bütten. – Wohl leider die letzte von sechs Theodor Storm-Ausgaben, die Reinhard Scheuble im Laufe von 25 Jahren edierte.

38 : 25 cm. [44] Seiten.

578  Quetsche – Schön- & Widerdrucke.

€ 450

Die Pressendrucke der Quetsche von 2009 bis 2015. Witzwort 2015. Mit zahlreichen Farbabbildungen. Originalbroschur und sechs Farbholzschnitte in Originalhalbleinenkassette.

Eins von 40 Exemplaren der Vorzugsausgabe, der laut Editionsvermerk signierte Farbholzschnitte von Otto Beckmann, Gisela Mott-Dreizler, Hans-Ruprecht Leiß, Lothar Seruset und Anja Tchepets beigelegt wurden. Hier als sechstes Blatt ein Farbholzschnitt von Manuel Knortz. – Alle sechs Graphiken zweifach gefaltet, also »dreiblattgroß«. – Der Katalog bildet die Fortsetzung zu »Pressendrucke aus 25 Jahren« und enthält eine ausführliche Beschreibung der Drucke 60 bis 74, der zehn Sonderdrucke und ein Gesamtverzeichnis. – Dazu: Dirk Kruse. Beichte eines Mörders. Witzwort 2010. Mit farbigen Abbildungen nach Graphiken von Anja Tchepets. Originalpappband. Eins von 450 Exemplaren auf Munken Pure (Gesamtauflage 500).

Holzschnitte: ca. 60 : 34 cm. Buch: 29,0 : 18,5 cm. 83, [5] Seiten, 6 Graphiken.

579  Svato Verlag – Zwei Vorzugsausgaben.

€ 300

Hamburg, Svato 1991. Mit farbigen Originalgraphiken von Svato Zapletal. Originalpapp- bzw. Originalleinenband.

I. 17. Buch. Gahse · Schöne · Bittrich · Amann. Einsame Liebschaften. Mit acht Farblinolschnitten. Eins von 25 Exemplaren der Vorzugsausgabe mit einem zusätzlich beigelegten Farblinolschnitt (Gesamtauflage 140). – II. 19. Buch. Simon Traston. Raubzüge. Mit 13 farbigen Graphiken im Text, davon zwölf blattgroß. Eins von 25 Exemplaren der Vorzugsausgabe B mit beigelegter signierter Graphik »Raubzüge« (Gesamtauflage 90). – Der Berliner Briefträger Gerd Micha Simon veröffentlichte unter dem Pseudonym Simon Traston bereits seit Anfang der 1960er Jahre. 1949–1956 stand er mit Gottfried Benn im Briefkontakt. – Beide auf Bütten gedruckt, alle Graphiken signiert und nummeriert. Jeweils im Druckvermerk von Künstler und Verfassern signiert.

26,5 : 17,5 cm. 52, [4] Seiten, 1 Graphik; 28,7 : 18,3 cm. 75, [5] Seiten, 1 Graphik. – Einige Seiten von I mit wenigen schwachen Stockflcken.

580  Svato Verlag – Gottfried Benn. Blaue Stunde.

€ 500

Hamburg, Svato 1992. Mit 15 meist blattgroßen Farblinolschnitten. Originalkalblederband mit farbig geprägten Titeln und Deckelillustration. Im Schuber.

20. Buch. – Eins von 20 römisch nummerierten Exemplaren der Vorzugsausgabe A im Ganzledereinband mit einem zusätzlichen Farblinolschnitt, signiert und nummeriert, wie auch alle Graphiken im Buch (Gesamtauflage 120). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Auf Rives Bütten. – Die Auswahl der 41 Gedichte besorgte Svato Zapletal.

31,8 : 21,5 cm. 68, [8] Seiten. – Rücken verfärbt.

581  Svato Verlag – Charles Baudelaire. Kleine Gedichte in Prosa.

€ 450

Eine Auswahl. Hamburg, Svato 1993. Mit elf signierten meist blattgroßen Farblinolschnitten im Text von Svato Zapletal. Lose Doppelblätter und Originalpappband, zusammen in Kassette.

23. Buch. – Das Buch, ein Exemplar im Bütteneinband, ausgestattet wie die 20 römisch nummerierten Vorzugsexemplare mit einem zusätzlichen Farbholzschnitt, einer Suite aller Graphiken, vier Vorzeichnungen und dem gelben Druckstock vom achten Linolschnitt, alle signiert und nummeriert (Gesamtauflage 120). Die Nummerierung der Beigaben abweichend von der des Buches.

34,7 : 24,5 cm. 48, [8] Seiten.

  582    Svato Verlag – Bohumil Hrabal. Schizophrenes Evangelium.

€ 250

Beatrice. Protokoll. Hamburg, Svato [1994]. Mit neun signierten ganzseitigen Farblinolschnitten und drei Klischeezeichnungen im Text. Originalhalblederband mit blindgeprägtem Rückentitel (Jirina Halfarová, Prag).

24. Buch. – Eins von 20 römisch nummerierten Exemplaren der Vorzugsausgabe in Halbleder gebunden und mit einem zusätzlich beigelegten Farblinolschnitt, bezeichnet und wie alle Graphiken im Buch signiert und nummeriert (Gesamtauflage 150). – Im Druckvermerk von Künstler und Verfasser signiert. – Gedruckt auf Zerkall-Bütten. – Bohumil Hrabals Texte aus den 1950er bis 1970er Jahren durften in seiner tschechischen Heimat erst nach 1990 erscheinen.

29,6 : 19,9 cm. [4], 65, [7] Seiten, 1 Graphik.

583  Svato Verlag – Simon Traston. Tod und Leben.

€ 450

Berlin 1945. Bericht eines Sechzehnjährigen. Hamburg, Svato 1995. Mit 21 Linolschnitten von Svato Zapletal, davon sieben farbig und ganzseitig. Schwarzer Originalmaroquinband mit Lederintarsien und rotgeprägten Titeln. In Originalleinenkassette.

26. Buch. – Erste Ausgabe. – Eins von nur drei Exemplaren der Luxusausgabe A in Ganzleder gebunden, mit einer zusätzlich beigelegten Collage und Graphik sowie einer Suite der Graphiken, alle signiert und nummeriert (Gesamtauflage 110). – »Der eindringliche Seelenbericht eines Kindes aus den letzten Kriegstagen 1945 in Berlin, das die Erschießung des eigenen Vaters miterlebt. … Die literarische Reflexion des Geschehens ist bemerkenswert. Auf tragisch verletzte Menschlichkeit folgt das jähe Verlassen der Kindheit des Jungen, noch ohne erwachsen zu sein« (Svato Zapletal).

28,0 : 17,9 cm. 92, [4] Seiten.

584  Svato Verlag – Manfred Hausin. Gute Besserung.

€ 450

Zweiundvierzig Gedichte. Hamburg, Svato 1995. Mit zehn signierten und nummerierten Farblinolschnitten von Svato Zapletal. Grüner Originallederband mit Blau- und Schwarzprägung, zusammen mit Suite in Originalleinenkassette.

25. Buch. – Eins von nur sieben Exemplaren der Luxusausgabe A in Ganzleder gebunden, mit einer zusätzlich beigelegten Graphik, einer Suite der Graphiken, alle signiert und nummeriert, sowie diversen Beigaben – Zeichnungen, Skizzen, handschriftlicher Text – (Gesamtauflage 110). – »Die Kritik lobt Hausins hintergründige Poesie, die Präzision seiner Sprache, seine prägnante Ausdruckskraft, die Meisterschaft seiner Wortakrobatik. Die Leser lieben seinen Wortwitz, den schwarzen Humor und die verbale Treffsicherheit.« svato.de).

27,8 : 19,5 cm. 57, [7] Seiten.

  585    Svato Verlag – [Johann Wolfgang von] Goethe. Walpurgisnacht.

€ 200

Bühnenfassung von Albrecht Schöne. Hamburg, Svato 1996. Mit 21 Farblinolschnitten und Klischeezeichnungen von Svato Zapletal. Hellbrauner Originallederband mit geprägten Titeln. Im Originalschuber.

27. Buch. – Eins von 15 römisch nummerierten Vorzugsexemplaren der Ausgabe B in Ganzleder und mit einer zusätzlich beigelegten signierten Graphik (Gesamtauflage 150). – Vom Künstler im Druckvermerk signiert. – Gedruckt auf handgeschöpftem Bütten, mit grau eingedruckten Faksimiles einer Faustausgabe von 1810.

29,0 : 21,5 cm. 47, [5] Seiten. 1 Linolschnitt.

  586    Svato Verlag – Ich bin nur Flamme.

€ 200

Gedichte des Expressionismus. Hamburg 1999. Mit 18 Farblinolschnitten und elf Linolschnitt-Skizzentafeln, alle signiert. Illustrierter Originalpappband mit Büttenpapierbezügen. Im Originalschuber.

32. Buch. – Eins von 15 römisch nummerierten Exemplaren der Vorzugsausgabe B mit einem zusätzlich beigelegten Doppelblatt mit signiertem Farblinolschnitt und Gedicht von Hugo Kersten (Gesamtauflage 90). – Eine Anthologie der expressionistischen Dichtung.

32,1 : 25,9 cm. 56 Seiten, 1 Graphik.

  587    Svato Verlag – Doris Dörrie. Der aufblasbare Mann.

€ 300

Eine Erzählung. Hamburg, Svato 2001. Mit zwölf signierten Farbholz- bzw. Farblinolschnitten von Svato Zapletal. Originalpappband mit farbigem Büttenpapierbezug. Im illustrierten Originalschuber.

36. Buch. – Erste Ausgabe. – Eins von 20 römisch nummerierten Exemplaren der Vorzugsausgabe B (Gesamtauflage 150) mit einer beigelegten signierten Graphik. – Im Druckvermerk von Autorin und Künstler signiert. – »Doris Dörrie beschreibt das Alleinsein einer jungen Frau, die keinen besseren Weg aus ihrer Einsamkeit findet, als sich einen aufblasbaren Ersatzmann anzuschaffen. […] es ist der liebevolle Blick auf die Menschen, der Dörries Geschichten eigen ist« (Svato Zapletal).

29,2 : 23,8 cm. 48, [4] Seiten, 1 Graphik.

  588    Svato Verlag – Václav Havel. Familienabend.

€ 300

Tragödie in einem Akt. Hamburg, Svato 2003. Mit zwölf signierten farbigen Graphiken von Svato Zapletal. Farbig bedruckter Originalpappband mit Büttenpapierbezug. Im Schuber.

39. Buch. – Erste deutsche Ausgabe. – Eins von 30 römisch nummerierten Exemplaren der Vorzugsausgabe mit einer zusätzlich beigelegten signierten Graphik. – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – »Der tschechische Dramatiker Václav Havel – und bis 2003 auch Präsident der Tschechischen Republik – hat die Weltöffentlichkeit beeindruckt, wenn auch der Politiker den Dramatiker Havel etwas in den Hintergrund drängte« (Svato Zapletal).

31,2 : 23,0 cm. 57, [3] Seiten. – Vier kleine Schabstellen an den Gelenken.

  589    Svato Verlag – Wie das Hippo ins Wasser kam.

€ 250

Eine botswanische Erzählung. Aufgeschrieben und aus dem Englischen übersetzt von Susanne Wogart. Hamburg, Svato 2005. Mit signierten Farblinolschnitten von Svato Zapletal. Originalpappband mit farbigem Büttenpapierbezug. Im illustrierten Originalschuber.

42. Buch. – Eins von zwölf römisch nummerierten Exemplaren der Vorzugsausgabe B in Büttenpapier gebunden und mit einem Pop-up-Bild (Gesamtauflage 90). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – »Seit Jahren trug ich mich mit dem Gedanken, ein Kinderbuch zu machen, zu illustrieren, es auch als Pressendruck herauszugeben. […] Da der Autor nicht mehr zu ermitteln ist, werden 10% des Reinerlöses an die botswanische Feuerwehr in Maun überwiesen« (Svato Zapletal).

25,5 : 24,2 cm. [44] Seiten.

590  Svato Verlag – Robert Walser. Kleist in Thun.

€ 450

Heinrich von Kleist. Briefe aus Thun. Dramen – in Beispielen. Hamburg, Svato 2006. Mit elf signierten, teils blattgroßen Farblinolschnitten von Svato Zapletal. Zweifarbig schablonenkolorierter Originalmaroquinband mit schwarzgeprägten Titeln. In farbig bedruckter Originalkassette.

45. Buch. – Exemplar »EA«, wie die zwölf Vorzugsexemplare in Ganzleder gebunden und mit zwei zusätzlichen Farblinolschnitten und zwei farbigen Kreidezeichnungen, alle vier signiert. Darüber hinaus liegen hier 14 Farbkopien mit den unten beschriebenen Entwurfsstadien der Linolschnitte bei, davon drei signiert (Gesamtauflage 100, davon zehn nicht für den Handel). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Auf Alt-Meißen-Bütten. – Zweispaltiger und zweifarbig gedruckter Text: Links Walser, rechts Kleist. – »›Schreiben scheint vom Zeichnen abzustammen‹ schrieb Robert Walser. Und er schrieb zuletzt in einer seltsam winzigen Schrift, die nicht mal ein Millimeter groß und mit dem bloßen Auge nicht zu entziffern ist, vermutlich auch für Walser selbst nicht. […] ich versuchte es auch ›Methode‹ für meine Entwürfe anzuwenden: ich machte fingernagelgroße Zeichnungen, flüchtig hinskizziert, eher um den Mikrogestus zu erforschen. Dann wählte ich aus und vergrößerte es an einem Farbkopierer, zeichnete es immer wieder um, modifizierte es in etlichen Varianten und vergrößerte es erneut: Alle zehn Bilder jeweils in circa vier Stufen, bis die endgültige Größe erreicht war.« (Svato Zapletal). – Unikales Exemplar, tadellos erhalten.

29,0 : 25,0 cm. [4], 41, [7] Seiten, 2 Linolschnitte, 2 Zeichnungen, 14 Blätter Entwurfskopien.

591  Svato Verlag – So tanze meine Seele.

€ 300

Prosa und Gedichte des Expressionismus. Herausgegeben von Simon Traston und Svato Zapletal. Hamburg, Svato 2007. Mit 13 signierten und nummerierten Farblinolschnitten von Svato Zapletal. Illustrierter Originalpappband mit farbigem Büttenpapierbezug. Im illustrierten Originalschuber.

47. Buch. – Eins von 15 römisch nummerierten Exemplaren der Vorzugsausgabe B (Gesamtauflage 60) auf Hahnemühle-Kupferdruckbütten mit einem beigelegten signierten Doppelblatt mit Farblinolschnitt und Gedicht. – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Entgegen dem Druckvermerk enthielten die Exemplare der Ausgabe B keine Linolschnittplatte (siehe svato.de). – »25 Dichter sind in diesem Band versammelt. Dass neben einer frühen, fast surrealistisch (1912!) anmutenden Kurzerzählung von Gottfried Benn oder Albert Ehrensteins Prosastück […] die fast unbekannte Erzählung von Sophie van Leer oder Betrachtungen von Georg Kulka stehen, macht den Reiz dieser Ansammlung aus« (Svato Zapletal).

32,2 : 21,8 cm. [2], 67, [7] Seiten, 1 Graphik.

592  Svato Verlag – Hermann Harry Schmitz. Das verliehene Buch.

€ 250

Die vorzügliche Kaffeemaschine. Hamburg, Svato 2008. Mit neun signierten Farblinolschnitten von Svato Zapletal, sieben blatt-, zwei doppelblattgroß. Burgunderroter illustrierter Originallederband mit farbigem Linolschnittumschlag. In Originalkassette.

48. Buch. – Eins von zehn römisch nummerierten Exemplaren der Luxusausgabe A mit einem zusätzlichen signierten Linolschnitt und einer Zeichnung (Gesamtauflage 140). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Die Geschichten »hätten nicht bis in unsere heutige Zeit überdauern können, wäre nicht Schmitz’ Stil so neu und frisch, wären die stets ironischen und absurden Geschichten nicht so klar in der Abrechnung mit der spießigen Welt des Kleinbürgers« (Svato Zapletal).

25,0 : 13,5 cm. 37, [3] Seiten. 1 Linolschnitt, 1 Zeichnung.

593  Svato Verlag – Daniil Charms. Die neugierigen alten Frauen

€ 400

und andere Geschichten. Hamburg, Svato 2008. Mit elf signierten blattgroßen Farblinolschnitten und farbigem Buchschmuck von Svato Zapletal. Schablonenkolorierter Originaloasenziegenlederband mit rot geprägten Titeln. In farbig serigraphierter Originalkassette.

49. Buch. – Eins von zwölf römisch nummerierten Luxusexemplaren in Ganzleder und mit zwei zusätzlich beigelegten Farblinolschnitten, einer auf Doppelblatt mit Text, sowie eine farbige Kreidezeichnung, alle drei signiert (Gesamtauflage 60). – Zusätzlich wurde ein dritter Linolschnitt auf transparentem Papier und eine Linolplatte beigegeben. – Tadelloses, getrüffeltes Exemplar.

34,3 : 23,3 cm. 55, [5] Seiten, 3 Linolschnitte, 1 Zeichnung, 1 Linolplatte.

594  Svato Verlag – Franz Kafka. Ein Landarzt.

€ 300

Das Urteil. Hamburg, Svato 2009. Mit neun Farblinolschnitten und 35 Holzschnitten von Svato Zapletal, alle signiert. Originalpappband mit farbigem Büttenpapierbezug. Im illustrierten Originalschuber.

51. Buch. – Eins von zwölf römisch nummerierten Exemplaren der Vorzugsausgabe B (Gesamtauflage 50) mit zwei beigelegten signierten Graphiken und einer Linolschnittplatte. – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – »Die Mehrschichtigkeit der Texte ist offensichtlich, deshalb wählte ich auch eine Mehrschichtigkeit der Illustrationen« (Svato Zapletal).

28,5 : 19,8 cm. 45, [3] Seiten, 2 Graphiken, 1 Linolschnittplatte. – Am Rücken kleine Fehlstelle im Bezugspapier.

595  Svato Verlag – Svato Zapletal. Franz Kafka. Ein Landarzt. Das Urteil.

€ 300

37 Holzschnitte und drei Farblinolschnitte. Hamburg, Svato 2009.

Mappenausgabe zum 51. Buch. – Eins von elf Exemplaren. – Mit drei Farblinolschnitten, die auch im Buch verwendet wurden, 37 Holzschnitten (schwarz abgezogen) und einem Kafka-Porträt, ein Linolschnitt von 1998. – Zusammen mit den Textseiten lose in Umschlag mit Lederkanten und zwischen zwei MDF-Holzstöcken als Einbanddeckel. – Die Textseiten sind PC-Ausdrucke.

30,0 : 19,0 cm. 41 Graphiken, 10 Textblätter.

596  Svato Verlag – Joachim Ringelnatz. Die Krokusgeheimnisse

€ 300

oder Die Prinzipien und weitere Ringelnaschereien. Hamburg, Svato 2010. Mit 44 signierten farbigen Linolschnittvignetten von Svato Zapletal. Blauer Originallederband mit schwwarzgeprägten Titeln und schablonenkolorierter Deckelillustration. Im illustrierten Originalschuber.

52. Buch. – Eins von zwölf römisch nummerierten Luxusexemplaren in Ganzleder mit zwei beigelegten Gedichtblättern mit farbigen Linolschnitten bzw. einer Bleistiftzeichnung, beide signiert, sowie einer Linolschnittplatte (Gesamtauflage 124). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Tadelloses Exemplar.

23,0 : 15,0 cm. 46, [6] Seiten. 1 Graphik, 1 Zeichnung, 1 Linolschnittplatte.

597  Svato Verlag – Hans Henny Jahnn. Polarstern und Tigerin.

€ 450

Der Gärtner. Hamburg, Svato 2010. Mit elf signierten farbigen Linolschnitten von Svato Zapletal. Dunkelgrüner Originallederband mit grüngeprägten Titeln und schablonenkolorierter Deckelillustration. In Originalleinenkassette. – Widmungsexemplar.

54. Buch. – Eins von zwölf römisch nummerierten Luxusexemplaren in Ganzleder mit zwei beigelegten farbigen Linolschnitten, zwei Zeichnungen, alle signiert, und zwei Linolschnittplatten (Gesamtauflage 64). – Auf einem hinteren leeren Blatt eigenhändige Widmung und Zeichnung des Künstlers. – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – »Einerseits ist der Mensch, die Natur, das Lebendige und das Schöne das, was der Mensch vernichtet, die Liebe, das Lebendige aber nicht vernichten kann (die Liebesgeschichte Polarstern und Tigerin). Andererseits ist der Mensch, die Natur selber das Unbegreifliche und das Erschreckende (Der Gärtner). Mit diesem Widerspruch kämpft Jahnn Zeit seines Lebens« (Svato Zapletal). – Tadelloses Exemplar.

30,0 : 20,2 cm. 40, [6] Seiten. 1 Graphik, 1 Zeichnung, 1 Linolschnittplatte.

598  Svato Verlag – Leo Perutz. Der Tod des Meisters der Materie.

€ 400

Hamburg, Svato 2010. Mit sieben signierten Farbholzschnitten von Svato Zapletal. Stahlblauer Originallederband mit vergoldeter Deckelvignette und schwarzgeprägten Titeln.

55. Buch. – Exemplar »EA«, wie die Luxusausgabe in Ganzleder und mit drei beigelegten signierten und nummerierten Holzschnitten. – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Die vergoldeten Verzierungen auf dem Vorderdeckel wurden nach alten kolumbianischen Vorlagen gegossen.

29,0 : 20,0 cm. 32, [4] Seiten, 3 Holzschnitte. – Ränder etwas fleckig, Rücken minimal verfärbt.

599  Svato Verlag – Matthias Politycki. Freischwimmer.

€ 450

Drei Erzählungen. Hamburg 2011. Mit elf blattgroßen, signierten Farblinolschnitten von Svato Zapletal. Blauer Originaloasenziegenlederband mit Farbdruck und -prägung. In der Originalleinenkassette.

57. Buch. – Eins von zwölf römisch nummerierten Luxusexemplaren A (Gesamtauflage 72), beigelegt wurden sechs farbige Zeichnungen, ein weiterer farbiger Linolschnitt sowie eine Linolschnittplatte. – Die Vorzugsausgabe wurde auf bläulichem, eigens für dieses Buch geschöpften Krupka-Bütten gedruckt. Alle Linolschnitte und der Druckvermerk sind vom Künstler signiert. – »Politycki […] gilt als Weltreisender unter den deutschen Autoren. [… Er] propagierte immer wieder eine ›Neue Lesbarkeit‹ der Deutschen Literatur und löste damit eine breite Feuilletondebatte aus« (Svato Zapletal). – Tadellos erhaltenes Exemplar.

30,8 : 21,0 cm. 48, [4] Seiten, 1 Linolschnitt, 6 Zeichnungen, 1 Linolschnittplatte.

600  Svato Verlag – Dietmar Bittrich. Glücklich trotz Kunst.

€ 300

Überleben in der Hochkultur. Hamburg, Svato 2013. Mit neun farbigen Graphiken und 31 Klischeevignetten von Svato Zapletal. Gelber Originallederband mit Farbdruck und rotgeprägten Titeln. Im Originalschuber.

61. Buch. – Eins von 20 römisch nummerierten Luxusexemplaren A (Gesamtauflage 72), beigelegt wurden eine Zeichnung und ein farbiger Linolschnitt auf einem Faltblatt mit einem Text von Dietmar Bittrich. – »Der Hamburger Satiriker beobachtet mit scharfem Blick, Sachverstand und viel Verständnis. Dietmar Bittrich trifft uns kultivierte Menschen in vielleicht etwas unkultivierten aber gar nicht so seltenen Situationen der Hochkultur an, in denen wir nicht gerne beobachtet werden wollen – er tut es trotzdem« (Svato Zapletal).