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Zeitgenössische Bibliophilie und Pressendrucke | Hesse-Auktionen
Zeitgenössische Bibliophilie und Pressendrucke

399  Edition Balance – Das Gleichmaß der Unruhe.

€ 250

Texte und Grafiken zur veränderten Landschaft – Deutschland 1991. Berlin 1991. Mit neun signierten Originalgraphiken. Originalhalblederband mit Blindprägung.

Erster Druck der Edition Balance. – Eins von 170 für den Verkauf bestimmten Exemplaren. – Im Druckvermerk vom Herausgeber signiert. – Gedruckt auf Roma-Bütten, als Blockbuch gebunden. – Mit je einer Radierung von Dieter Goltzsche, Lusici und Birgit Meyer, je einem Holzschnitt von Guillermo Deisler, Christoph Nies, Ulrich Tarlatt und Ruth Tesmar, einem Siebdruck von Gil Schlesinger und einer Spritz-Collage von Wolf Spies, alle signiert. – Die Graphiken entstanden zu Texten von 15 Schriftstellern, darunter Kerstin Hensel, Sarah Kirsch, Gabriele Wohmann, Jörg Kowalski, F. C. Delius und anderen. – »Ob diese Bücher nun in der DDR, der Wendezeit oder im vereinten Deutschland entstanden, eines sollten sie alle zum Ausdruck bringen: Die Befindlichkeit in einem Land, von dem Christa Wolf im November 1989 sagte, daß ›einem die Worte im Mund veralten‹. Zu welcher gelungenen Symbiose hierbei Texte […] und Graphiken […] zusammengeführt werden, zeigt uns das Beispiel vom I. Druck der Edition Balance« (Thomas Glöß, Neue Bildende Kunst, I/1995).

31,0 : 21,9 cm. [56] Seiten, 9 Graphiken.

Isphording II, 173

400  The Bear Press – E. T. A. Hoffmann. Signor Formica.

€ 400

Radierungen von Caspar Walter Rauh. Bayreuth 1981. Mit zwei signierten Radierungen. Olivgrüner Originalhalblederband mit Rückenschild, vergoldeten Fileten und Marmorpapierdeckelbezügen (Erwin Lehr, Bayreuth).

Zweiter Druck der Bear Press Wolfram Benda. – Eins von 125 Exemplaren (Gesamtauflage 150). – Im Druckvermerk von Künstler, Herausgeber und Buchbinder signiert. – Auf Van Gelder-Bütten. – Herausgegeben von Wolfram Benda, Nachwort von Gerd Hemmerich.

24,5 : 17,0 cm. 154, [4] Seiten, 2 Radierungen.

Spindler 73.2. – Isphording II, 65

401  The Bear Press – Ernst Jünger. Flugträume.

€ 450

Herausgegeben von Wolfram Benda. Bayreuth 1983. Mit fünf ganzseitigen Holzschnitten von Jürgen Wölbing. Originalhalbmaroquinband mit Rückenvergoldung und Deckelvignette (Erwin Lehr, Bayreuth). Im Originalschuber.

Vierter Druck der Bear Press Wolfram Benda. – Eins von 175 Exemplaren auf schwerem Torinoko-Japanpapier (Gesamtauflage: 210). – Im Druckvermerk von Künstler und Verfasser signiert. – Entgegen dem Druckvermerk sind die Holzschnitte unsigniert. – Verlagsfrisches Exemplar.

28,5 : 19,5 cm (Quart). 83, [2] Seiten.

Spindler 73, 4

402  The Bear Press – Bassompierre · Goethe · Hofmannsthal. Erlebnis des Marschalls v. Bassompierre.

€ 300

Eine Erinnerung aus dem Jahre 1606. Holzschnitt von Jürgen Wölbing. Bayreuth 1986. Mit einem signierten blattgroßen Holzschnitt. Roter Originaloasenziegenlederband mit blindgeprägtem Rückentitel, vergoldeten Stehkanten und Kopfgoldschnitt (Helmuth Halbach, Königstein).

Achter Druck der Bear Press Wolfram Benda. – Exemplar »e.a.«, wie die 25 Vorzugsexemplare auf Richard-de-Bas-Handbütten (Gesamtauflage 200). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Übersetzung und Nachwort von Wolfram Benda. – Sehr schönes Exemplar.

26,0 : 17,5 cm. [4], 39, [5] Seiten.

Spindler 73.8

403  The Bear Press – Simson.

€ 1200 ( R7 )

Farbholzschnitte und farbige Initialen von Hanns Studer. Bayreuth 1988. Mit acht ganzseitigen Farbholzschnitten und sieben farbigen Holzschnittinitialen. Weinroter Originalkalblederband mit mehrfarbigen Lederintarsien und Blindprägungen auf dem Vorderdeckel (Werner G. Kießig, Berlin). Im gefütterten Originalschuber mit Lederkanten.

Zehnter Druck der Bear Press Wolfram Benda. – Eins von zehn römisch nummerierten Exemplaren der Luxusausgabe mit einem Aquarell, signiert und auf das Vorblatt montiert, und dem zusätzlichen achten Holzschnitt (Gesamtauflage 150). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Gesetzt aus der Jessen-Schrift von Rudolf Koch, gedruckt von der Offizin Poeschel, Eschwege. – Nachwort von Wulf Piper. – Der Text folgt der Luther-Bibel von 1546. – Tadellos erhalten.

26,8 : 17,0 cm. [2], 37, [5] Seiten.

404  The Bear Press – [Johann Wolfgang von] Goethe. Römische Elegien.

€ 600

Holzstiche von Andreas Brylka. Bayreuth 1991. Mit 18 Textholzstichen. Hellbrauner Originalkalblederband mit blindgeprägten Titeln und Fileten. Blau-gold gefärbter Kopfschnitt (Werner G. Kießig, Berlin). Mit Originalschutzumschlag und -schuber.

14. Druck der Bear Press Wolfram Benda. – Eins von 25 Exemplaren der Vorzugsausgabe mit dem zusätzlichen 18. Holzstich als Frontispiz, die Nummerierung im Druckvermerk wurde handschriftlich vom Verleger korrigiert (Gesamtauflage 150). – Vom Künstler im Druckvermerk signiert. – Als Blockbuch gedruckt auf Hosho Glue-Japanpapier. – Die Holzstiche wurden in Blau gedruckt. – Mit einem Nachwort von Kurt Wölfel.

28,8 : 17,0 cm. 47, [3] Seiten. – Rücken schwach verfärbt.

405  The Bear Press – H. C. Artmann. Gesänge der Hämmer.

€ 600

Einband, Farbradierung, Holzschnitte, Initialen und Absatzzeichen von Uwe Bremer. Bayreuth 1992. Mit einer doppelblattgroßen Farbradierung und je 14 blattgroßen Holzschnitten, Holzschnittinitialen und Absatzzeichen. Rotbrauner Originalkalblederband mit Blindprägung und Kopfschnittvergoldung (Werner G. Kießig, Berlin). Im gefütterten Originalschuber.

15. Druck der Bear Press Wolfram Benda. – Erste Ausgabe. – Künstlerexemplar »e.a.«, wie die 25 der Vorzugsausgabe mit einer zusätzlich beigelegten, signierten Farbradierung (Gesamtauflage 150). – Im Druckvermerk von Verfasser und Künstler signiert. – Die runenartigen Bordüren wurden in Gold gedruckt.

28,1 : 19,1 cm. [10], 52, [10] Seiten, 1 Radierung.

Isphording II, 67. – Slg. Achilles 650

406  The Bear Press – Christoph Martin Wieland. Ein Wintermährchen.

€ 1500

Holzstiche von Karl-Georg Hirsch. Bayreuth 1994. Mit 29 Textholzstichen. Blaugrauer Originalpergamentband mit einer in Gold auf Lederintarsie gedruckten Holzstichvignette. Rückentitel und Kopfschnitt vergoldet, Seidenspiegel mit Goldkante (W. G. Kießig). Im Schuber.

17. Druck der Bear Press Wolfram Benda. – Eins von zwölf römisch nummerierten Luxusexemplaren mit einer signierten Tuschfederzeichnung (Sultan und Königin), formatfüllend auf einem der Vorblätter (Gesamtauflage 150). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Gedruckt auf VL-Handbütten mit dem Wasserzeichen der Presse. – 16 Holzstiche wurden im Text, 13 als Randvignetten verwendet, einer auf dem Vorderdeckel. Die Titelvignette war wohl den Luxus- und Vorzugsexemplaren vorbehalten (was allerdings dem Druckvermerk widerspräche). – Tadellos.

27,8 : 15,5 cm. 67, [1] Seiten.

Kästner/Lübbert A 105 a

407  The Bear Press – Apuleius. Amor vnnd Psyche.

€ 2500 ( R7 )

Radierungen von Harry Jürgens. Bayreuth 1995. Mit 17 Radierungen im Text, davon zehn blattgroß. Weinroter Halbchagrinlederband mit aufgesetzten Kalbpergamentdeckeln (signiert: R. Meuter), beide Deckel mit aquarellierter Tuschfederzeichnung von Harry Jürgens.

19. Druck der Bear Press Wolfram Benda. – Eins von 25 Exemplaren der Vorzugsausgabe mit der zusätzlichen 17. Radierung (Gesamtauflage 150). – Vom Künstler im Druckvermerk signiert. – Gesetzt aus der Poliphilus-Antiqua, gedruckt auf VL-Bütten von der Offizin Haag-Drugulin, Leipzig. – Mit einem Nachwort von Niklaus Holzberg. – Tadellos schönes Exemplar, unikat gebunden unter Beteiligung des Illustrators. – In Holzfurnierschuber mit Lederkanten.

28,5 : 19,7 cm. [4], 65, [7] Seiten.

408  The Bear Press – Apuleius. Amor vnnd Psyche.

€ 750

Radierungen von Harry Jürgens. Bayreuth 1995. Mit 17 Radierungen im Text, davon zehn blattgroß. Apricotfarbener Originalpergamentband. Bordüren, Fileten und Vignette auf dem Vorderdeckel goldgeprägt (Werner Kießig, Berlin). Im gefütterten Originalschuber.

19. Druck der Bear Press Wolfram Benda. – Eins von 25 Exemplaren der Vorzugsausgabe mit der zusätzlichen 17. Radierung (Gesamtauflage 150). – Vom Künstler im Druckvermerk signiert. – Auf VL-Bütten. – Mit einem Nachwort von Niklaus Holzberg. – Tadelloses Exemplar.

28,5 : 19,7 cm. [4], 65, [7] Seiten.

409  The Bear Press – [Hans Jakob] Christoffel von Grimmelshausen. Der erste Beernhäuter.

€ 1500

Holzstiche von Karl-Georg Hirsch. Bayreuth 1996. Mit zwölf zweifarbigen Holzstichen, davon drei blattgroß. Dunkelbrauner Originaloasenziegenlederband. Rückentitel, Deckelvignetten und -fileten blindgeprägt. Im gefütterten Originalschuber.

22. Druck der Bear Press Wolfram Benda. – Eins von zwölf römisch nummerierten Exemplaren der Luxusausgabe mit einer signierten und datierten Zeichnung, montiert auf das Vorblatt, und dem zusätzlichen zwölften Holzstich (Gesamtauflage 150). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert.

26,8 : 16,8 cm. 30, [10] Seiten.

Kästner/Lübbert II, A 113

410  The Bear Press – Jorge Luis Borges. Rose & Blau.

€ 1200

Holzschnitte von Jürgen Wölbing. Bayreuth 1998/2011. Mit 31 Acrylstichen von Bettina Rulf nach Vorzeichnungen von Jürgen Wölbing. Türkisfarbener Originaloasenziegenlederband mit Gold- und Blauprägung sowie Seidenvorsätzen. Im gefütterten Originalschuber.

24. Druck der Bear Press Wolfram Benda. – Eins von zwölf Exemplaren der Luxusausgabe mit einer auf dem Vorblatt montierten Zeichnung aus dem Nachlass des Künstlers und zwei zusätzlich beigelegten Holzschnitten (Gesamtauflage 150). – Im Druckvermerk von Bettina Rulf signiert. – »Bedingt durch widrige Umstände und den Tod des Künstlers kann das vorliegende Buch erst jetzt erscheinen. Bettina Rulf hat die Vorzeichnungen Jürgen Wölbings zweifarbig in Acryl gestochen, weshalb die Illustrationen eine Gemeinschaftsarbeit sind« (Impressum).

28,8 : 19,4 cm. [8], 49, [11] Seiten, 1 Zeichnung, 2 Holzschnitte. – Deckelränder stärker, Rücken minimal gebräunt.

411  The Bear Press – Lucian [von Samosata]. Hetärengespräche.

€ 600

Zweifarb-Radierungen von Eberhard Schlotter. Bayreuth 1999. Mit 17 zweifarbigen Radierungen, davon 14 blattgroß. Weißer Originalpergamentband. Rückentitel, Deckelvignette, -fileten und Kopfschnitt vergoldet. Im gefütterten Originalschuber.

25. Druck der Bear Press Wolfram Benda. – Eins von 25 Exemplaren der Vorzugsausgabe mit der zusätzlichen 17. Radierung (Gesamtauflage 150). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Tadellos schönes Exemplar.

28,0 : 19,5 cm. [8], 93, [10] Seiten. – Kleiner handschriftlicher Besitzvermerk auf leerem Vorblatt.

412  The Bear Press – Joseph von Eichendorff. Mondnacht.

€ 750

Farbholzschnitte von Hanns Studer. Bayreuth 2000. Mit 18 ganzseitigen Farbholzschnitten. Bordeauxroter Originaloasenziegenlederband. Rückentitel und Deckelkantenbordüre goldgeprägt, Kopfschnitt vergoldet. Im gefütterten Originalschuber mit Lederkanten.

26. Druck der Bear Press Wolfram Benda. – Eins von 25 Exemplaren der Vorzugsausgabe mit dem zusätzlichen 18. Holzschnitt (Gesamtauflage 150). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Auf VL-Bütten. – Mit einem Nachwort von Detlef Haberland.

28,4 : 19,5 cm. [6], 103, [11] Seiten.

413  The Bear Press – Alfred de Musset. Rondo.

€ 700

Gedichte, übertragen von Wolf von Niebelschütz. Radierungen von Peter Klitsch. Bayreuth 2005. Mit sieben Radierungen, davon drei blattgroß. Kupferfarbener Originalpergamentband mit goldgeprägten Titeln und Kopfgoldschnitt. Im gefütterten Originalschuber.

31. Druck der Bear Press Wolfram Benda. – Erste Ausgabe, aus dem Nachlass veröffentlicht. – Eins von 25 Exemplaren der Vorzugsausgabe mit der zusätzlich beigelegten achten aquarellierten Radierung, signiert und nummeriert. – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Mit einem Nachwort von Detlef Haberland.

28,2 : 19,8 cm. 83, [1] Seiten, 1 Radierung. – Rücken etwas verblasst, Rückentitel mit Farbverlust.

414  The Bear Press – Frühlingsnacht.

€ 3000 ( R7 )

Chinesische Übertragungen von Günter Eich. Farbholzschnitte von Hanns Studer. Bayreuth 2004. Mit einem signierten Aquarell und 16 blattgroßen Farbholzschnitten. Gelber Oasenziegenlederband, Kopfschnitt mit Graphit und Vergoldung. Lederkapitale, Rückentitel goldgeprägt. Beide Deckel illustriert mit farbigen Lederapplikationen nach einem Entwurf von Hanns Studer (signiert: Roland Meuer · Ascona).

32. Druck der Bear Press Wolfram Benda. – Wie die zwölf römisch nummerierten der Luxusausgabe mit einem signierten Aquarell und dem 16. Farbholzschnitt als Frontispiz (Gesamtauflage 150). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Gesetzt aus der Romulus-Antiqua, als Blockbuch gedruckt auf Awagami Masa-Japan von der Offizin Haag-Drugulin, Leipzig. – Mit einem Nachwort von Friedrich Georg Jünger. – Makelloses Exemplar der Luxusausgabe in unikatem Einband. – In Halbleder-Leinenkassette mit goldgeprägtem Rückentitel.

27,8 : 24,8 cm. [2], 103, [3] Seiten.

415  The Bear Press – Ludwig Tieck. Die Gemälde.

€ 1500 ( R7 )

Bayreuth 2005. Mit 20 Radierungen von Eberhard Schlotter, davon 16 blattgroß.

35. Druck der Bear Press Wolfram Benda. – Eins von 25 Exemplaren der Vorzugsausgabe mit der zusätzlichen 20. Radierung (Gesamtauflage 150). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Auf VL-Bütten. – Mit einem Nachwort von Werner Fuld: »Schlotter bietet keine eindimensionale Illustration des Textes, sondern er betritt jene dunklen Seelenräume, die Tieck mit Rücksicht auf sein Lesepublikum nur andeuten wollte […] In dem tragischen Porträt des vereinsamten Sammlers J. P. Getty zeigt uns Schlotter die eigentliche Zentralfigur der Novelle.« – In einem unikaten Einband von Ulrich Widmann, Freiburg (signiert, datiert und mit dem goldgeprägten Monogrammstempel. – Leuchtend roter geglätteter Oasenziegenlederband, vollständig mit Gold- und Acrylfarben bemalt. Der Buchschnitt wurde rot eingefärbt, die Kapitalbändchen in blaues Leder gefasst. Vorsätze und Spiegel aus blauem Fabriano-Bütten, einige Vorblätter aus Auvergne-Bütten. – In einer roten Leinenkassette mit goldgeprägtem Rückentitel und Samtfutter. – Ulrich Widmann (geboren 1958) ist Mitglied der »MDE« (Meister der Einbandkunst). – Makellos erhaltenes Exemplar, schöne unikate Variante der gesuchten Bear Press-Edition.

27,3 : 23,5 cm. 107, [1] Seiten.

416  The Bear Press – Ludwig Tieck. Die Gemälde.

€ 600

Radierungen von Eberhard Schlotter. Bayreuth 2005. Mit 20 Radierungen, 16 davon blattgroß. Blauer Originaloasenziegenlederband mit vergoldetem Rückentitel und goldgeprägter Deckelvignette. Im Schuber mit Lederkanten.

35. Druck der Bear Press Wolfram Benda. – Eins von 25 Exemplaren der Vorzugsausgabe mit der zusätzlichen 20. Radierung (Gesamtauflage 150). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert.

26,6 : 23,3 cm. [4], 107, [5] Seiten. – Ränder und Rücken minimal verfärbt.

417  The Bear Press – Ernst Jünger. Annäherungen.

€ 1500

Radierungen von Hubert Sommerauer. Bayreuth 2016. Mit 21 Radierungen, davon acht blattgroß, eine als Frontispiz. Originalpergamentband mit einer signierten Tusch-Bleistift-Zeichnung als montierte Deckelvignette, vergoldetem Rückentitel und Seidenvorsätzen. Im gefütterten Originalschuber.

47. Druck der Bear Press Wolfram Benda. – Eins von zwölf römisch nummerierten Exemplaren der Luxusausgabe, im »bemalten« Pergamentband und mit einer weiteren signierten Tuschzeichnung auf dem Vorblatt. Wie weitere 25 Vorzugsexemplare auf edles Torinoku Kozu-Japan gedruckt und mit der 21. Radierung als Frontispiz (Gesamtauflage 120). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Gesetzt aus der Goudy Old Style. – Mit einem Nachwort von Albert Hofmann, dem Entdecker des LSD. Mit Ernst Jünger verband ihn eine lange Freundschaft. »Das Buch, in dem Ernst Jünger seine Gedanken über Drogen und Rausch umfassend darlegt, trägt den Titel ›Annäherungen‹ [Stuttgart 1970] […] Gemeint sind Annäherungen an die Grenzen unserer Fähigkeit des Erfahrens und Erkennens […]« (Nachwort). – Tadellos.

29,2 : 19,4 cm. [6], 74, [12] Seiten.

418  The Bear Press – Caspar Walter Rauh. Schwierige Verzauberung.

€ 200

Phantasiestücke. Bayreuth 1987. Flexibler Originalpergamentband, Deckelvignette und Rückentitel vergoldet. Im gefütterten Originalschuber.

Dritter Sonderdruck der Bear Press Wolfram Benda. – Eins von 50 Exemplaren der Vorzugsausgabe im Pergamenteinband (Gesamtauflage 350). – Die Phantasiestücke des fränkischen Künstlers Rauh (1912–1983) entstanden in den Nachkriegsjahren für die eigenen Kinder. Die Sammlung von Wolfram Benda, erschienen anlässlich des 75. Geburtstags des Schriftstellers, bildet die erste Gesamtausgabe.

22,5 : 14,7 cm. [14], 89, [15] Seiten.

Spindler 73.12

419  The Bear Press – Thomas James Cobden-Sanderson. Das Ideale Buch oder das schöne Buch.

€ 400

Eine Abhandlung über Kalligraphie, Druck und Illustration & über das schöne Buch als ein Ganzes. Bayreuth 1989. Dunkelgrüner Originalkalblederband mit vergoldeten Titeln. Im gefütterten Schuber.

Sechster Sonderdruck der Bear Press Wolfram Benda. – Das erste von 30 Vorzugsexemplaren in Leder (Gesamtauflage 300). – Auf Zerkall-Bütten. – Cobden-Sandersons programmatischer Text erschien 1900 als zweites Buch der von ihm im gleichen Jahr gegründeten Doves Press. Die vorliegende Neuübersetzung stammt von Wolfram Benda.

26,8 : 18,0 cm. 14, [2] Seiten.

420  The Bear Press – Jakob Haringer. Über die Liebe zu Büchern.

€ 300

[Bayreuth] 1990. Dunkelbrauner Originalkalblederband mit Blindprägung und vergoldeten Titeln. Im gefütterten Originalschuber.

Achter Sonderdruck der Bear Press Wolfram Benda. – Das erste von 25 Exemplaren der Vorzugsausgabe im Ledereinband (Gesamtauflage 350). – Auf getöntem Zerkall-Bütten. – »Die Einzigen, die dir die Liebe lohnten, die immer da sind, dich zu trösten, die immer arten, dir Liebes, Gutes zu tun: die lieben Bücher! […] Freilich, Bücher sind fast nichts ohne das Leben. Aber was führte uns mehr zum Leben, zum Erleben, als die Bücher?« (Textbeginn).

27,0 : 17,7 cm. [4], 13, [6] Seiten. – Einbanddeckel durch die Leinenkanten des Schubers (!) leicht berieben.

421  The Bear Press – Zwölf Sonderdrucke.

€ 1200

Bayreuth 1986–2014.

Vier Vorzugsausgaben. – 2: Jean Paul. Des todten Shakespear’s Klage. Rede des todten Christus. 1986. Eins von 25 Exemplaren im Ledereinband und auf Japanpapier (Gesamtauflage 500). – 3: Caspar Walter Rauh. Schwierige Verzauberung. Phantasiestücke. 1987. Eins von 50 Exemplaren im Pergamenteinband, Deckelvignette und Rückentitel vergoldet (Gesamtauflage 350). – 10: Quirinus Kuhlmann. D. Funffzehn Gesänge. 1992. Eins von 25 Exemplaren im Originalsaffianlederband mit roten Lederapplikationen. Titel- und Kopfschnitt vergoldet (Gesamtauflage 350). – 14: Hugo von Hofmannsthal. Weltgeheimnis. Gedichte. 1999. Eins von 30 Exemplaren in Originaloasenziegenlederband mit Vergoldung (Gesamtauflage 350). – Sieben Normalausgaben in Auflagen von 300 bis 500 Exemplaren: 1: Shaftesbury. Naturhymnus. Übertragen von Herder. 1985. – 5. Abbé Galiani. Gespräch über die Frauen. 1988. – 6. T. J. Cobden-Sanderson. Das Ideale Buch oder das Schöne Buch. 1989. – 7. E. T. A. Hoffmann. Don Juan. Eine fabelhafte Begebenheit, die sich mit einem reisenden Enthusiasten zugetragen. 1990. – 8. Jakob Haringer. Über die Liebe zu Büchern. 1990. – 18. Paul Mersmann. Harsdörffer-Etüden. 2013. Auflage 100. Mit einer originalen Tuschzeichnung. – 19. Jean Paul. Leben des vergnügten Schulmeisterleins Maria Wuz in Auenthal. Eine Art Idylle. 2014. Auflage 200. – Alle tadellos erhalten.

422  Burgart-Presse – Walter Jens. Das A und das O. Die Offenbarung des Johannes.

€ 250

Mit Originalholzschnitten von Karl-Georg Hirsch. Rudolstadt 1991. Mit 20 Holzschnitten im Text, davon sieben blattgroß. Originalhalbpergamentband (Ludwig Vater, Jena).

Erster Druck der Burgart-Presse. – Eins von 30 Exemplaren der Ausgabe B mit einem zusätzlich beigelegten signierten Holzschnitt (Gesamtauflage 230). – Im Druckvermerk von Verfasser und Künstler signiert. – Auf Bütten. – Gesetzt aus der Leipziger Antiqua. – Als Blockbuch gedruckt und gebunden. – Die Neuübersetzung der Apokalypse erschien zuerst 1987 im Stuttgarter Radius-Verlag.

39 : 28 cm. 55, [1] Seiten. – Exlibris. Vorderes Vorsatzblatt vertikal geknickt.

Kästner/Lübbert A 75.1 c

423  Burgart-Presse – Annerose Kirchner. Zwischen den Ufern.

€ 600

Holzrisse von Werner Wittig. Rudolstadt 1991. Mit sieben Holzrissen, alle blattgroß, einer farbig und signiert. Originalhalbpergamentband (Ludwig Vater, Jena).

Zweiter Druck der Burgart-Presse. – Eins von 50 Exemplaren der Vorzugsausgabe mit dem siebten, farbigen Holzriss, einem Handabzug des Künstlers (Gesamtauflage 230). – Im Druckvermerk von Dichterin und Künstler signiert. – Als Blockbuch gedruckt und gebunden. – Werner Wittig (geboren 1930 in Chemnitz) studierte, gefördert durch den Direktor der Chemnitzer Kunstsammlungen Friedrich Schreiber-Weigand, an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden, unter anderem bei Hans Theo Richter und Max Schwimmer. In den 1970er Jahren entwickelte er die Technik des Holzrisses. – Annerose Kirchner (geboren 1951) veröffentlicht seit 1974 Lyrik und Prosa. – Tadellos.

37,0 : 30,0 cm. [26] Seiten.

424  Burgart-Presse – Christa Wolf. Im Stein.

€ 500

Radierungen und Steindrucke Helge Leiberg. Rudolstadt und Gotha 1998. Mit zahlreichen teils doppelblattgroßen Farblithographien und Farbradierungen. Originalhalblederband mit farbig geprägtem Deckeltitel, im Originalschuber.

19. Druck der Burgart-Presse bzw. Elfter Druck der Edition Balance, Henry Günther. – Erste Ausgabe des 1994/95 entstandenen Textes. – Eins von 70 Exemplaren der Ausgabe C (Gesamtauflage 100). – Im Druckvermerk von Autorin und Künstler signiert. – Auf Velin »BFK Rives«. – Gerade die Kombination von flächigem Lithodruck und den feinlinigen, scharfgratigen Radierungen bilden im Zusammenspiel mit den kräftigen Farben ein reizvolles Künstlerbuch der beiden wichtigen Vertreter der DDR-Kunst und -Literatur. Helge Leiberg, geboren 1954, studierte in Dresden und gründete zusammen mit A. R. Penck eine Künstlerband. – Tadelloses Exemplar.

43,3 : 29,8 cm. [40] Seiten.

Isphording II, 114

425  Burgart-Presse – Ingo Cesaro. Den Himmel teilen.

€ 450

Rudolstadt 2000. Mit insgesamt 18 Farbholzschnitten von Konrad Schmid, davon drei Vignetten. Originalpappband mit Deckelillustration (Ludwig Vater, Jena). In Originalkassette.

23. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 20 Exemplaren der Vorzugsausgabe A, hier aber ohne den Extraholzschnitt (Gesamtauflage 70). – Von Dichter und Künstler im Druckvermerk signiert. – Ingo Cesaro »hat eigens für diesen Band 18 Senryu geschrieben (Dreizeiler in Anlehnung an die traditionellen japanischen Kurzgedichte), die in ihrer poetischen Verknappung und Konzentration adäquat mit den Grafiken von Konrad Schmid korrespondieren« (burgart-presse.de).

42,0 : 44,0 cm. [34] Seiten.

426  Burgart-Presse – Felix Martin Furtwängler. Schnitt in Zeit. Lautungen.

€ 750

Rudolstadt 2001. 16 mehrfarbige Papiercollagen in Passepartouts und Originalpappband. Zusammen in Originalpappkassette (Ludwig Vater, Jena). – Widmungsexemplar.

25. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 20 Exemplaren der Vorzugsausgabe A mit der Papierschnittfolge »Lautungen« (Gesamtauflage 94). – Mit späterer Widmung des Künstlers für den Vorbesitzer. – Die großformatigen Papierschnittcollagen wurden paarweise in Klapppassepartouts montiert: Links jeweils ein Schriftbild, rechts die figürlichen Darstellungen, die vom Künstler signiert wurden. – Auch das Kolophon des Begleitbuchs vom Künstler signiert und nummeriert. – Einmal mehr beweist Furtwängler mit dieser Edition, die durch die Originalarbeiten weit über den Begriff »Pressendruck« hinausreicht, den souveränen Blick auf Schrift und Typographie als Bildelemente. – Tadellos erhalten und sehr selten.

52 : 37 cm (Kassette), 30 : 21 cm (Collagen).

427  Burgart-Presse – Die Zehn Gebote.

€ 1200

Rudolstadt 2005–2009. Zehn signierte Graphik-Leporellos. Originaleinbände mit ROMA-Büttenpapierbezug und Blindprägung, jeder Band mit andersfarbigem Kordelschließband, zusammen mit Begleitheft im Original-Acrylglasschuber.

Erschienen innerhalb der Edition Burgart. – Jeweils eins von 50 Exemplaren, alle signiert, es wurden zudem zehn Künstlerexemplare gedruckt. – Begleitheft mit Text von Eugen Drewermann. – Von 2005 bis 2009 erschien halbjährlich eine Ausgabe. – Jeweils ein Künstler »illustrierte« eines der zehn Gebote: I. Felix Martin Furtwängler (Fünffarbiger Holzschnitt). – II. Steffen Volmer (Farblithographie). – III. Frank Eißner (Farbholzschnitt). – IV. Walter Sachs (Farbholzschnitt). – V. Helge Leiberg (Farbradierung). – VI. Uta Zaumseil (Farbholzschnitt). – VII. Wolfgang Henne (Farblinolschnitt). – VIII. Konrad Schmid (Linolschnitt). – IX. Moritz Götze (Serigraphie). – X. Klaus Süß (Holzschnitt). – Die vollständige Folge hier in dem seltenen Original-Acrylglasschuber, der in zu kleiner Auflage hergestellt wurde.

32,0 : 36,0 cm (Schuber).

428  Burgart-Presse – Die sieben Todsünden.

€ 900

Rudolstadt 2011–2014. Sieben Pop-up-Graphiken in Originaleinbänden mit farbig hinterlegtem Lasercut-Ausschnitt im Deckel (Ludwig Vater, Jena). Zusammen im Originalschuber mit farbigem Holzschnitt von Klaus Süß.

Erschienen innerhalb der Edition Burgart. – Jeweils eins von 50 Exemplaren, alle signiert, es wurden zudem zehn Künstlerexemplare gedruckt. – Sieben Künstlerinnen und Künstler wurden eingeladen, sich aus heutiger Perspektive mit den sieben Hauptlastern des Menschen zu befassen. Beginnend im Frühjahr 2011 erschien halbjährlich ein Buch, 2014 war die Edition abgeschlossen. – I. Völlerei. Franziska Neubert (Linolschnitt). – II. Wolllust – Klaus Süß (Holzschnitt). – III. Habsucht – Steffen Volmer (Linolschnitt). – IV. Zorn – Karl-Georg Hirsch (Holzschnitt). – V. Trägheit – Frank Eißner (Holzschnitt). – VI. Neid – Katharina Immekus (Linolschnitt). – VII. Hochmut – Felix Martin Furtwängler (Papierschnitt).

31,7 : 22,5 cm (Schuber).

429  Burgert Handpresse – Von dem Fischer un syner Fru.

€ 200

Ein Märchen. Nacherzählt von dem Maler Philipp Otto Runge. Berlin 1962. Mit acht meist blattgroßen Zinkätzungen von Hans-Joachim Burgert. Flexibler grüner Maroquinband.

Eins von 100 Exemplaren. – Auf Römerturm-Bütten. – »Gesetzt, mit Ätzungen versehen und gedruckt von Hans-Joachim Burgert«. – Der vierte bei Spindler verzeichnete Druck der 1962 in Berlin gegründeten Edition Burgert Handpresse. Die ersten Drucke setzte der Bildhauer und Typograph Hans-Joachim Burgert (geboren 1928) noch mit Bleitypen der von ihm geschnittenen »Burgert Forma«, spätere Drucke entstanden im Lichtsatz. – Runges Märchen hat großartige Künstler zu Illustrationen inspiriert, wir nennen hier Marcus Behmer und Gerhard Marcks. Burgerts Frühwerk behauptet sich neben diesen Großen mit seinem kraft- und zugleich humorvollen Auftritt.

22,7 : 17,3 cm. [28] Seiten.

Spindler 154.4. – Isphording 115

430  Circle Press – Thomas A. Clark. In the Open Air.

€ 200

Hommage to M Minnaert. Screenprints by John Christie. Guildford/Surrey, Circle Press 1982. Mit vier doppelblattgroßen Farbserigraphien. Vier Leporellobogen, lose in Originalleinenkassette.

Eins von 100 Exemplaren. – Im Druckvermerk von Künstler und Dichter illustriert. – Sieben der acht Gedichte sind Erstdrucke. – Die Gesamtgestaltung des Buches lag bei dem 1945 in London geborenen Künstler John Christie. – Handsatz aus der Baskerville, gedruckt auf schwerem Somerset Velin.

25,7 : 21,8 cm. [64] Seiten. – Das erste Blatt leicht geknickt.

431  Circle Press – Gael Turnbull. As From a Fleece.

€ 200

Screenprints by John Christie. Guildford/Surrey, Circle Press 1990. Mit Farbserigraphien auf schwarzem Grund. Leporello in Originalumschlag mit Farbserigraphie.

Eins von 120 Exemplaren. – Im Druckvermerk von Künstler und Dichter illustriert. – Die Dichtung des Schotten Gael Turnbull (1929–2004) wurde zuvor nur in Auszügen veröffentlicht. – Nicht nur durch das eigenwillige Querformat des Leporellos, auch durch die Anordnung von Text und der über alle Seiten »durchlaufenden« Serigraphie entstand ein außergewöhnliches Künstlerbuch.

20,2 : 29,5 cm. [24] Seiten. – Tadellos, in privatem Schuber.

432  Donkey-Press – Eduard Prüssen. Bibliokomik.

€ 200

18 Bändchen der Reihe. Köln 1991–2008. Mit zahlreichen Linolschnitten von Eduard Prüssen. Originalbroschuren mit verschiedenfarbigen Büttenumschlägen, jeweils mit dem Pressensignet als Linolschnitt.

Kleinformatige Bände (7,5 : 6,2 cm) in kleiner Auflage (80–100 Exemplare) erschienen, jeweils zur Frankfurter Buchmesse. – Jeder Band enthält eine Bildergeschichte zum Thema »Buch« in Linolschnitten des Pressendruckers und Verlegers Eduard Prüssen. Die Reihe erschien wohl seit 1985, 2008 druckte Prüssen den letzten Band »Nicht mehr auf der Buchmesse«, hier also vollständig seit 1991, als der Leipziger Vorbesitzer die Frankfurter Buchmesse besuchen durfte.

433  Edition Einstein – Else Lasker-Schüler. Ein Stern in meinem Schoß.

€ 450 ( R7 )

Sechs Liebesgedichte, verziert mit farbigen Collagen von Hans Witte. Hameln-Emmerthal 1996. Mit fünf Collagen im Buch und einer sechsten auf dem Vorderdeckel der Originalbroschur.

Eins von 20 Exemplaren. – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Gesetzt aus einem großen Schriftgrad der Tiemann Mediaeval, ergänzt mit anderen Typen, Klischees und Linien zu 22 Typographiken. – Gedruckt auf leichtem handgeschöpftem Bütten, die Deckel aus stark strukturiertem Paperwork-Bütten, mit Kordel geheftet. – 1989 gründete Hans Witte die Edition Einstein, zunächst mit einer Andruckpresse und einigen Holzlettern. Den Bestand vergrößerte er im Lauf der Jahre. Eine seiner Zielsetzungen ist es, klassische Texte der Literatur und experimentelle Typographie zu verbinden.

41,3 : 29,3 cm. 27 Blätter.

434  Eremiten-Presse – Ali Schindehütte. Hampelmännleins Koerperschule.

€ 300

Stierstadt [1962]. Mit 13 Linolschnitten und einem weiteren auf dem Umschlag. Originalwellpappeinband.

Eins von 100 Exemplaren. – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Mit eigenhändiger Signatur des Künstlers auf dem Vortitelblatt: »Waldschrabs 19. 9. 62 Hampelali«. – Auf Packpapier gedruckt. – Eine der frühesten eigenständigen Veröffentlichungen Schindehüttes. – Die Eremiten-Presse, 1949 von Victor Otto Stomps gegründet, verlegte im Laufe der Jahre zunehmend Bücher mit Graphiken bildender Künstler wie Günther Uecker, Otmar Alt, HAP Grieshaber, Ulrich Erben u. a. 2010 stellte der Verlag seine Tätigkeit ein. Albert Schindehütte (geboren 1939) war ab 1962 Mitglied der berühmten »Werkstatt Rixdorfer Drucke«. – Aus dem Nachlass des Hamburger Rechtsanwalts Otto Paulick, der einer der wichtigsten Mäzene der »Rixdorfer« war.

29,3 : 16,8 cm. [32] Seiten. – Rücken berieben und kleine Fehlstellen im Papier. – Sammlerstempel auf dem Vortitelblatt.

Spindler 1.175. – Reske 176

435  Axel Hertenstein – 12 Drucke der Harlekin-Presse.

€ 600 ( R7 )

Pforzheim 1968–1980. – 35 Drucke der Hertenstein-Presse. Pforzheim 1980–2008. – Mit zahlreichen, meist farbigen Linolschnitten und anderen Graphiken von Axel Hertenstein. Originalbroschuren.

Umfangreiche Sammlung von Drucken der 1967 vom schwäbischen Künstler Axel Hertenstein gegründeten Presse, die er 1980 aus rechtlichen Gründen umbenennen musste. – Von den 47 Drucken liegen, wenn erschienen, die seltenen Vorzugsausgaben (Auflagen je 10–40 Exemplare mit signierten Extragraphiken und Suiten) vor, weitere vier erschienen generell nur in sehr kleinen Auflagen (40–70 Exemplare), von den drei frühen Drucken (9, 12, 24) gab es keine Vorzugsausgaben (Auflagen 150–300). – Mindestens vom Künstler, häufig auch von den Autoren im Druckvermerk signiert. – Texte von Axel Hertenstein, Alexander Merz, Beat Brechbühl, Raymond Queneau, Joachim Ringelnatz, Theodor Körner, Robert Burns, Heinrich Heine, Joseph von Eichendorff, Brockes, Novalis, Eduard Mörike, Ludwig Harig, Friedrich Schiller, Franz Geerk u. v. a. – Mit beiden Festschriften zum 20. und 40. Jubiläum. – Viele Ausgaben entstanden als Handdrucke des Künstlers, Satz und Druck teils auch von Rolf Dettling. – Meist als Blockbuch gedruckt und gebunden. – Alle tadellos.

Ca. 35 : 25 cm und 26 : 20 cm.

Spindler 89.5, 9, 12, 24, 27, 30, 32, 36, 37, 39–45, 48, 50, 51, 53, 55–57, 60, 63–65, 67, 74 und 84 sowie 17 weitere

436  Hundertdrucke Guido Hildebrandt – Vier Ausgaben der Reihe.

€ 600 ( R7 )

Duisburg 1965–1970. Mit zusammen 20 Originalgraphiken. Private Pappbände mit Roma-Büttenpapier-Bezügen und anthrazitfarben geprägten Titeln.

I. Kay Hoff. Skeptische Psalmen. Mit drei farbigen Radierungen von Friederich Werthmann. 1965. – III. Walter Aue. Memorandum. Gedichte von Berlin. Mit sieben signierten Holzschnitten von Bert Gerresheim. 1966. – VII. Käte Reiter. Ja und Nein. Mit drei signierten Farbserigraphien von Gerhard Wind. 1970. – VIII. Hans Peter Keller. Licht hinterm Schatten. Mit drei signierten Radierungen von Jochem Poensgen. 1970. – Je eins von 100 Exemplaren. – Druckvermerke von Autor und teils auch Künstler signiert. – Drei Ausgaben (außer III) mit dem beigelegten Hundertblatt, einer zusätzlichen Graphik, signiert und nummeriert.

Ca. 40 : 27 cm.

Spindler 157.1, 3, 7 und 8

437  Hundertdrucke Guido Hildebrandt – Theodor Weißenborn. Polyglott.

€ 200

Gedichte. Mit drei Farbradierungen von Wolff Buchholz. Duisburg 1979. Originalleinenband.

Hundertdruck XVI. – Eins von 100 Exemplaren, hier Nummer 1. – Jede Radierung signiert und datiert, das Buch von Autor und Künstler im Druckvermerk signiert. – Handsatz, gedruckt auf Velin d’Arches.

40,5 : 27,5 cm.

Spindler 157.16. – Isphording II, 514

438  Hundertdrucke Guido Hildebrandt – Ernst Meister. Schatten.

€ 150

Gedichte mit Zeichnungen des Autors. Duisburg 1973. Mit fünf signierten ganzseitigen Offsetlithographien nach Zeichnungen. Originalbroschur mit Japanpapierumschlag. Im Originalschuber.

Hundertdruck XVIII, Hundertbuch I. – Eins von 100 Exemplaren. – Vom Autor/Künstler auf dem Vortitelblatt signiert. – Typographie, Druck und Ausstattung von Klaus Ulrich Düsselberg. – Druck auf handgeschöpftem Japan Hosho Papier. – Guido Hildebrandt (1926–1977) veröffentlichte moderne Lyrik und sprachexperimentelle Kurzprosa, 1965 gründete er seine Edition in Duisburg. Nur 20 Titel erschienen in dem nach ihm benannten Duisburger Kleinverlag. Doch in diesen 20 Werken vereinigte der Wochenendverleger die »Creme de la Creme« der Poesie und der bildenden Kunst seiner Zeit. – Zwei weitere Hundertdrucke unter KatNr. 856 und 921.

40,0 : 27,4 cm. [44] Seiten.

Spindler 157.18

439  Knife Edge Press – Bruce McLean. Mel Gooding. Dream Work.

€ 450

London, Knife Edge Press 1985. 47 blatt- und doppelblattgroße Farbserigraphien von Bruce McLean. Originalpappband mit einer signierten Farbserigraphie als Umschlag. Im Originalschuber.

Erster Druck der Knife Edge Press. – Eins von 140 Exemplaren. – Im Druckvermerk von Künstler und Verfasser signiert. – Auf Velin. – 1985 gründeten der Schriftsteller und Kunstkritiker Mel Gooding (geboren 1941) und der Bildhauer, Maler und Performance-Künstler Bruce McLean (geboren 1944) die »Knife Edge Press«, deren erstes Werk während eines Studienaufenthalts McLeans in Berlin entstand. – In leuchtenden Farben formatfüllend gedruckte Serigraphien dominieren das Buch. »Mclean’s work is characterised by big, bold imagery, full of vibrant colour, featuring favourite motifs such as ladders, hats, ties and heads. Against these are juxtaposed Gooding thoughtful, poetic but passionate texts. […] The book was inspired by the flamboyant and colourful livres d’artistes made by such visionaries as Miró, Matisse, Picasso and Braque.« (Giles Sutherland, Webseite Cooper Gallery Dundee, 2013).

42,0 : 31,3 cm. [64] Seiten.

440  Knife Edge Press – Bruce McLean. Mel Gooding. A Potato against a black Background. – Apropos the Jug.

€ 300

London 1988. Mit Originalarbeiten von Bruce McLean. Originalbroschuren, beide in privaten Kassetten.

Der vierte und fünfte Druck der Presse, je eins von 50 bzw. 60 Exemplaren, beide im Druckvermerk von Künstler und Verfasser signiert. – I. Zwölf ganzseitige Farbserigraphien, kombiniert mit Kartoffeldruck und Übermalungen. Auf Japanpapier, als Blockbuch gedruckt und mit Goldlitze gebunden, in dem originalen Jutesack. – II. Mit acht ganzseitigen und partiell kolorierten Prägedrucken. Originalbroschur. Das aparte Buch erschien anlässlich einer Keramikausstellung McLeans in s’Hertogenbosch. – Dazu: Bruce McLean. Keramik. Ausstellung Droysen-Keramikgalerie Kattrin Kühn, Berlin, 1992. Mit neun Farbtafeln und sechs Farbserigraphien. Lose in Originalhalbleinenmappe. Eins von 50 Exemplaren, vom Künstler signiert.

441  Knife Edge Press – Bruce McLean. Mel Gooding. A Vertical Balcony.

€ 300

A Real Gazebo. London 1990. 22 Serigraphien auf farbigem Karton, teils mit Collagen und Übermalungen. Originalhalbleinenband mit Glanzpapiercollagen.

Eins von 100 Exemplaren. – Im Druckvermerk von beiden Künstlern signiert. – Die Zeichnungen wurden in Schwarz auf verschieden farbige Kartonblätter serigraphiert, teils ergänzt mit farbigen Papiercollagen und Tuscheübermalungen. – Die Bildfolge entstand im Zusammenhang mit einer Balletperfomance McLeans, Mel Gooding verfasste dazu den knappen Text.

34,0 : 27,8 cm. [32] Seiten. – Tadellos.

442  Kaldewey Press – Light Years.

€ 600

Poestenkill. New York 1996. Mit acht doppelblattgroßen und meist zweifarbigen Metalldrucken von Gunnar A. Kaldewey. Lose Doppelblätter in Originalbüttenumschlag und grauer Originalchemise mit silbergeprägtem Rückentitel und Schuber (Judi Conant, Guildhall).

Kaldewey Press 12. – Eins von 45 Exemplaren (Gesamtauflage 42). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Der Künstler hatte während eines Aufenthaltes in der Rockefeller Foundation im norditalienischen Bellagio Aufnahmen des Weltraumteleskops Hubble gesehen und war von deren Ästhetik, aber auch dem Wissen um die »sichtbaren« Distanzen in unserem Universum fasziniert. Zurück in Poestenkill druckte er die in Metallplatten nachempfundenen Bilder in feuchtes Johannot-Velinpapier. Den doppelblattgroßen Bildern, bei denen einzelne Sterne farbig akzentuiert wurden, folgen Textseiten mit den Namen der sichtbaren Sterne, gedruckt in verschiedenen Farben.

44,0 : 33,5 cm. [40] Seiten.

von Lucius, S. 93. – Kat. WLB Stuttgart, S. 22

443  Kaldewey Press – Samuel Beckett. Quatre Poèmes · Four Songs.

€ 600

Compositions Bun-Ching Lam. Poestenkill, New York 1986. Mit sechs in Grün gedruckten Radierungen von Bun-Ching Lam. Grauer Originalbüttenpappband mit Blindprägungen, in schwarzer Originalkassette (Christian Zwang, Hamburg).

Edition Kaldewey 11. – Erste Buchausgabe. – Eins von 50 Exemplaren (Gesamtauflage 70). – Im Druckvermerk von der Künstlerin signiert. – Das Buch auf Velin mit dem Wasserzeichen »Poestenkill Tower«. – Das letzte zu Lebzeiten Becketts erschienene Buch mit seinen vier Gedichten in Französisch und Englisch. Als Beckett das »ungewöhnliche, dreieckige Format des Buches sah, schmunzelte er und sagte: »We can use it as a weapon … as a weapon against the critics!« (zitiert nach Kat. WLB Stuttgart). – Die Radierungen der Komponistin zeigen Ausschnitte aus der Notenpartitur. Die beiliegende Single mit einer Aufnahme der Vertonungen.

39 : 40 cm. [28] Seiten.

Von Lucius, S. 169. – Kat. WLB Stuttgart 36. – Dubansky/Strauss 105. – Spindler 168.17

444  Kaldewey Press – Pablo Neruda. 20 Poemas de Amor y 1 Canción desperada.

€ 600

Ilustrado por Kim Keever. Poestenkill, New York 1989. Mit 25 Farblinolschnitten, teils ganzseitig, davon ein dreiteiliger als Titelbild. Gelb-grüner Originalpappband mit Japanpapierbezug und Deckelschild (Christian Zwang).

Edition Kaldewey 15. – Eins von 50 Exemplaren (Gesamtauflage 70). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Die Gedichte und die illustrierenden Linolschnitte wurden auf weißes Hadernpapier gedruckt, dessen Breite von Gedicht zu Gedicht zunimmt und erst mit der letzten Dichtung das Buchformat erreicht. – Zusammen mit den Zwischentitelblättern ergibt sich ein Buchfächer, der mit einem auf drei Bogen Transparentpapier gedruckten Linolschnitt eröffnet wird. – »Eine der umfangreichsten Produktionen der Presse, welche über 10 000 Druckgänge benötigte. Mit den farbenprächtigen, kraftvollen Illustrationen von Kim Keever zugleich eines der erfolgreichsten Bücher der Presse« (Gunnar A. Kaldewey).

43 : 56 cm. [106] Seiten. – Ohne Chemise und Schuber, aber durch Kartonumschlag geschützt und tadellos erhalten.

von Lucius, S. 185. – Kat. WLB Stuttgart 40. – Dubansky/Strauss 83 (Abb.) und 107

445  Kaldewey Press – The Song of Songs.

€ 1200

(hebräisch). Poestenkill, New York 1990. Mit zehn farbigen Papiergüssen von Gunnar Kaldewey. Originalkalblederband, mit roter Farbe bemalt und einem geätztem Titelschild aus Sterlingsilber. In grauer Originalpappchemise mit silbergeprägtem Rückentitel und Schuber (Thomas Zwang, Hamburg).

Edition Kaldewey 16. – Eins von 20 Exemplaren der Vorzugsausgabe in bemaltem Leder (Gesamtauflage 55). – Der hebräische Text wurde aus der Frank-Ruehl-Type gesetzt, die für die Ausgaben des Salman Schocken Verlages entstanden war. Das schmale Buchformat und die rote Farbe der Einbandbemalung der Luxusexemplare sind eine Reminiszenz Kaldeweys an Harry Graf Kesslers Ausgabe des Hohen Liedes in der Cranach Presse. – Gedruckt auf handgeschöpftem Hadernpapier, die englische Übersetzung in Rot auf Transparentpapier. – Im Druckvermerk vom Künstler signiert.

50,4 : 23,8 cm. [32, 8] Seiten.

von Lucius, S. 189. – Kat. WLB Stuttgart 41. – Dubansky-Strauss 107

446  Kaldewey Press – Paul Celan. Sand aus den Urnen.

€ 900

An Artist Book by Mischa Kuball. Poestenkill, New York 1994. Mit 13 Acrylübermalungen auf Blindprägungen. Schwarzer Originalpappband mit Deckelschild (Craig Jensen, Austin/Texas). In Originalchemise und -schuber.

Edition Kaldewey 22. – Eins von 50 Exemplaren (Gesamtauflage 65). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Der Text wurde auch in Braille-Schrift auf graues Papier geprägt. – Zweiter Band des langjährigen Celanprojektes.

28 : 28 cm. [60] Seiten, 2 Textblätter aus Transparentpapier (Titel und Druckvermerk).

Von Lucius, S. 209. – Kat. WLB Stuttgart 47. – Dubansky/Strauss 108

447  Kaldewey Press – Jalal Al-Din Rumi. Nai Nameh. The Song of the Reed.

€ 450

Poestenkill, New York 2001. Mit zwölf ganzseitigen Prägedrucken, zehn nach der arabischen Kalligraphie von Mohamed Zakariya und zwei nach Radierungen von Gunnar Kaldewey. Schwarzer Originalpappband mit gelbem Deckelschild (Thomas Zwang, Hamburg). In der grauen Originalchemise mit silbergeprägtem Rückentitel und Schuber.

Edition Kaldewey 33. – Eins von 30 Exemplaren (Gesamtauflage 36). – Gedruckt auf, besser »in« gelbes Chinapapier, als Blockbuch gebunden. – Am Ende des arabischen Textes vom Kalligraphen, die letzte Radierung vom Künstler signiert. – Der berühmte Text wird auch als »Koran der persischen Poesie« bezeichnet (Kat. WLB). – »The first Arab book by Kaldewey […] is the press’s second monochrome book. The text, written diagonally by the master calligrapher Mohamed Zakariya, has been transferred to etching plates by Didier Mutel at the Imprimerie National in Paris and printed blind at Poestenkill, allowing the beauty of the play of light and shadow on the pale yellow Chinese sutra paper. Kaldewey’s etchings – interpreting the dervish’s dances – and the colophon page have also been printed in blind, complementing the engaging conceptual and visual restraint of this project« (von Lucius). – Mit der englischen Nachdichtung von A. J. Arberry als Beilageblatt.

34,0 : 34,0 cm. [16] Seiten. – Die beiden letzten Blätter mit leichter vertikaler Knickfalte.

von Lucius, S. 247. – Kat. WLB Stuttgart, S. 57

448  Kaldewey Press – The Creation of the World as told by the Quiche Maya.

€ 400

Poestenkill, New York 2003. Mit Vignetten von Gunnar Kaldewey. Leporello in grüner Originalleinenkassette mit goldgeprägten Titeln (Judi Conant, Guildhall).

Edition Kaldewey 37. – Eins von 30 Exemplaren (Gesamtauflage 35). – Im Druckvermerk vom Verleger signiert. – Das Papier des zwölfseitigen, einseitig bedruckten Leporellos wurde aus der Rinde wilder Feigenbäume hergestellt. Gunnar Kaldewey entwarf, inspiriert von alten Maya-Malereien, drei Vignetten, die auf Titel und Druckvermerkseite bzw. vielfach wiederholt an Ober- und Unterrand der Textseiten verwendet werden. Der transkribierte Maya-Text wurde von Hand gesetzt und in Braun gedruckt. Eine englische Übersetzung von Delia Goetz und Sylvanus G. Morley liegt bei. – Selten.

39,8 : 20,2 cm. [12] Seiten, 1 Blatt.

von Lucius, S. 261

449  Kaldewey Press – Giuseppe Ungaretti. Il taccuino del vecchio.

€ 450

Poestenkill, New York 2005. Mit sieben ganzseitigen farbigen Radierungen von Gunnar Kaldewey. Originalpappband mit blaugestreiftem Kozopapierbezug. In der grauen Originalchemise mit silbergeprägtem Rückentitel und Schuber (Thomas Zwang, Hamburg).

Edition Kaldewey 42. – Eins von 30 Exemplaren (Gesamtauflage 37). – Mit Widmung Kaldeweys »Für Henning 12|12|2005 in alter Verbundenheit«. – Das Ungaretti-Gedicht, gesetzt aus der Helvetica, und die im Zuckeraussprengverfahren entstandenen Radierungen wurden in Blau auf blütenweißes Velin von Johannot gedruckt, sieben Zwischenblätter aus dunkelblauem Kozo-Papier lassen das elegante Dunkelblau in dem edlen Buch dominieren.

33,5 : 25,5 cm. [40] Seiten. – Schuberrückseite mit kleinen Farbflecken.

von Lucius, S. 277

450  Kaldewey Press – Paul Celan. Gegenlicht.

€ 1500

With nine Laser Drawings by Mischa Kuball. Poestenkill, New York 2012. Mit neun Laserschnitt-»Zeichnungen« im Text. Grauer Originalwildlederband mit gelbem, blindgeprägtem Deckelschild (Thomas Zwang, Hamburg). In grauer Originalchemise mit goldgeprägtem Rückentitel und Schuber.

Kaldewey Press 77. – Eins von zehn Exemplaren der Deluxe-Ausgabe (Gesamtauflage 50), die neben den geschnittenen weißen Textblättern folgende Extras enthält: Zwei Temperamalereien auf gelbem Karton, beide mit Laserschnitt, beide signiert und datiert, und fünf weiße Blätter ohne Text aber mit zusätzlichen Laserschnitten. – Für die Vorsätze wurde braunes Hadernpapier verwendet. – »This is the third and last part of our big Celan project, to illustrate ›Mohn und Gedächtnis‹ by the conceptual artist Mischa Kuball over a period of 28 years« (Gunnar Kaldewey). – Tadellos und erwartungsgemäß selten.

38,0 : 28,0 cm. [20 und 7] Blätter.

Bennington Catalogue, S. 18

451  Kaldewey Press – Francesco Petrarca. Canzoniere CXXVI.

€ 900

Poestenkill, New York 2013. Mit fünf farbigen Aquatintaradierungen nach Aquarellen von Gunnar Kaldewey. Hellbrauner Originalwildlederband mit Ausstanzungen im Vorderdeckel und blauen Samtpapiervorsätzen (signiert: Thomas Zwang, Hamburg). Zusammen mit dem Suitenumschlag in grauer Originalchemise mit goldgeprägtem Rückentitel und Schuber.

Kaldewey Press 78. – Eins von zehn Deluxe-Exemplaren (Gesamtauflage 40) im Ledereinband, mit den Radierungen in Purpur und goldener Umrahmung der Texte sowie einer Suite der Radierungen auf grünem Japanpapier, alle Blätter der Suite signiert und nummeriert. – Auf Johannot-Bütten. – Der 126. Gesang gilt Gunnar Kaldewey als der schönste und wichtigste innerhalb Petrarcas »Canzoniere«.

41,5 : 17,0 cm. [28] Seiten, 5 Radierungen.

Bennington Catalogue S. 20

452  Kaldewey Press – John Cage. Quotations on Zen.

€ 1000

Poestenkill, New York 2015. Mit zwölf Holz- bzw. Metalldrucken von Gunnar Kaldewey. Flexibler gelber Originalkalblederband mit Ebenholzstäben als Rücken und farbigen Metallösen (Thomas Zwang, Hamburg). Zusammen mit dem Suitenumschlag in grauer Originalchemise mit goldgeprägtem Rückentitel und Schuber.

Kaldewey Press 83. – Eins von zehn Deluxe-Exemplaren (Gesamtauflage 45) in dem schönen Ledereinband und mit einer Extrasuite der blauen Metall- und Holzdrucke auf Japanpapier. Jedes Blatt nummeriert und mit einem chinesischen Stempel, das erste Blatt vom Künstler signiert. – Der Druckvermerk vom Künstler-Verleger signiert und nummeriert. – Das transparente Hanfpapier dieser Kaldewey Edition schöpfte der Berliner Papiermacher Gangolf Ulbrich. Die Texte und Illustrationen wurden in verschiedenen Blautönen gedruckt. – »This is a very personal book. In the early 90’s nwe met John Cage many times and he came to our house in Manhattan to look at the artist books I had done so far. We agreed to make a project together with the working title ›Observations on Zen‹, but John said he needed time to gather ideas. Then, he suddenly died on August 13, 1992.« Gunnar Kaldewey entschloss sich zwei Jahrzehnte später, das gemeinsame Projekt zu realisieren und wählte Texte aus John Cages »Lecture on Something« und »For the Birds«.

47,7 : 18,0 cm. [32] Seiten, 7 Tafeln.

Bennington Catalogue, S. 37

453  ETC Press – Joseph Brodsky. Nebbia.

€ 600

Atlanta und Ludwigsburg 2004. 24 Siebdrucke nach Fotografien von Walker Montgomery mit Text. Fadengeheftete Originalbroschur in Seidenumschlag und Originalkartonbox.

Eins von 24 Exemplaren. – Druckvermerk auf der Kartonbox von den beiden Buchkünstlerinnen signiert. – Daniela Deeg lebt und arbeitet in Ludwigsburg, Cynthia Lollis lehrt u. a. am Savannah College of Art and Design, Atlanta/Georgia. Im Rahmen ihrer ETC Press publizierten sie seit 2000 zehn Künstlerbücher. – Den Text schrieb Joseph Brodsky 1989, veröffentlicht wurde er 1991 in italienischer, 1992 in englischer und 2002 in deutscher Übersetzung. Die Fotografien entstanden im Januar 2004 in Brodskys temporärer Wahlheimat Venedig. »Er liebt federleichtes Velours, Seidenstrümpfe, durchsichtige Gewebe und exotische Parfüms. Er ist ein ›nervöser, jedoch aufmerksamer Reisender‹, dieser russisch-amerikanische Dichter, der nun schon seit […] Jahren jeweils im Winter nach Venedig aufbricht. Für Joseph Brodsky war Venedig immer schon das Paradies, eine lichte Verheißung, ein Gegenbild zu Dantes Hölle im venezianischen Arsenal.« (Birgitta Ashoff, in Die Zeit, 8.11.1991). – Gedruckt im Frans Masereel Centrum Kasterlee, Belgien, auf Glama Natural/Schöllerhammer Transparent. Die Fotografien, denen die dreisprachigen Textpassagen »federleicht« aufgedruckt wurden, erlauben Durchblicke auf die Folgeseiten. – Tadellos erhalten.

20,0 : 39,3 cm. [24] Seiten. – Kartonbox an einer Seite mit kleinem Knick.

500 Handmade Books I, Seite 403

454  Veronika Schäpers – Durs Grünbein. Lob des Taifuns.

€ 600

Eine Auswahl von 28 Haikus aus den Reisetagebüchern. Tokyo 2004. Mit Zinkdrucken nach Kalligraphien von Akiko Kojima. Leporello in Originalschuber und Folienumschlag.

Erste Ausgabe. – Eins von 35 Exemplaren, weitere sechs kamen nicht in den Handel. – Im Druckvermerk von Verfasser und Buchgestalterin signiert und mit zwei japanischen Signaturstempeln. – Das Buch wurde aus mehreren Streifen Tsuchi-iri Mitsumata-Papier geflochten und gefalzt. – Die in den Jahren 1999, 2002 und 2003 verfassten Haikus übersetzte Yuji Nawata ins Japanische. Eine andere Auswahl erschien 2008 als Band 1308 der Insel-Bücherei. – Veronika Schäpers gilt als eine der »Protagonistinnen des zeitgenössischen Künstlerbuches. Ihre Arbeiten sind konzeptionell, sinnlich und einzigartig. Gemeinsam ist ihnen nur die perfekte handwerkliche Verarbeitung raffinierter Materialien. Von 1997 bis 2012 lebte Veronika Schäpers in Japan. In ihren Arbeiten setzt sie sich mit der japanischen Kultur auseinander und schlägt eine Brücke zwischen östlicher und westlicher Kultur.« (Klingspor-Museum Offenbach, anlässlich der großen Einzelausstellung 2014).

37,0 : 8,8 cm. [54] Seiten.

455  Veronika Schäpers – Yoko Tawada. Okonomiyaki.

€ 750

Tokyo 2010. Mit vier Tusche-Leim-Zeichnungen (mit dem japanischen Text) und 31 zweifarbigen blattgroßen Illustrationen nach Mayo-Zeichnungen, gedruckt von Polymer-Klischees (mit dem deutschen Text). Zwei Originalbroschuren in der Originalacrylglaskassette.

Eins von 32 Exemplaren, weitere sechs kamen nicht in den Handel. – Im Druckvermerk signiert und nummeriert. – Außergewöhnlich gestaltetes Objektbuch, beide Teile, der japanische und der deutsche, als Leporello konzipiert, gedruckt und kalligraphiert auf hauchdünnes Bicchu-Ganpi-Papier. – Beide Broschuren liegen, zusammen mit koreanischen Ölpapieren mit Kalligraphien aus der Tokyoter Laternenmanufaktur Oshimaya-Onda, in einer Acrylglasbox. – »Dieses in Japan beliebte Gericht könnte man frei mit ›nach Belieben braten‹ übersetzten. Dabei handelt es sich bei dem Text keineswegs um ein Kochrezept, sondern um eine Sammlung von Textfragmenten, die wie die Zutaten eines Okonomiyaki nach Belieben gemischt, in der Reihenfolge verändert oder sogar auch weggelassen werden können, je nach Geschmack.« (Webseite der Buchkünstlerin). – Makellos erhalten. – Beilage: Englische Übersetzungen und eine eigenhändige Briefkarte von Veronika Schäpers an den Vorbesitzer.

22 : 23 : 3 cm (Box). [32 bzw. 6] Seiten.

456  CTL-Presse – Kan’ami Kyotsugu. Sotoba Komachi. Komachi auf der Stupa.

€ 600

Übersetzt von Peter Weber-Schäfer. Hamburg 2017. Mit blattgroßen Fotogravüren von Clemens-Tobias Lange. Originalpappband (Thomas Zwang, Hamburg) in originaler Holzkassette.

Edizioni CTL 10. – Eins von 24 Exemplaren, weitere vier erschienen als Künstlerexemplare. – Im Druckvermerk vom Buchgestalter signiert und nummeriert. – Die als formatfüllende Hintergründe der japanischen Textzeilen dienenden Fotografien entstanden 2011 in Kalifornien. Sie wurden auf Shimizu Kayasu-shi, ein dünnes, aber stark geripptes Japanpapier gedruckt. – Am Ende der deutsche Text, Buchdruck auf Torinoko Gokuusu-shi Papier: »Die Bilder aus dem Wald der Riesen aus den USA […] wären verschenkt, abgezogen als Silber-Gelatine-Handabzüge. Die Kraft der Druckfarbe vom Tiefdruck mit dem schweren fühlbaren Schwarz, durchtränkt die Blätter bis in den Text, den man nicht lesen kann, ohne das Bild zu fühlen. Auch der Geruch und die Herstellung verstärken die Natur hinter den Bildern« (C.-T. Lange). – Neben dem ausführlichen Editionsvermerk hier mit einem Brief an den Vorbesitzer, in dem der Künstler die Entstehung und Konzeption des Buches beschreibt. – Makellos.

32,1 : 21,7 cm.

457  Edition Lafranca – Peter Stein. Über den Kupferstich. – André Evrard. Lithographie.

€ 300 ( R7 )

Propos donnés à voir. Locarno 1974 und 1986. Mit Originalgraphiken. Lose Doppelblätter in Originalumschlägen, -chemisen und -schubern.

Auf von François Lafranca geschöpften schweren Büttenpapier. – I. Eins von 17 Exemplaren der Vorzugsausgabe, mit einer signierten Bleistiftzeichnung, einer Originalkupferplatte und einem Abdruck davon. Alle 50 Exemplare enthalten vier ganzseitige Radierungen unter dem Text, acht Kupferstiche und einen Prägedruck. Zudem liegt der Edition eine Schallplatte bei. Im Druckvermerk von Verfasser und Buchgestalter signiert. Text und Graphiken von Peter Stein. Seine Erläuterungen zur Technik des Kupferstichs, durch eigene künstlerische Arbeiten beispielhaft illustriert, sind auch in französischer, italienischer und englischer Übersetzung enthalten. – II. Eins von 48 Exemplaren. Druckvermerk von Künstler und Buchgestalter signiert. Text und Graphiken von André Evrard. Die Erläuterungen zur Geschichte des Steindrucks, durch neunfarbige Lithographien bibliophil illustriert, auch in Deutsch und Englisch.

36 : 28 cm. [72] Seiten, 1 Zeichnung, 1 Radierung mit Druckplatte. – 36 : 32 cm [48] Seiten, 3 eingelegte Lithographien.

458  Edition Lafranca – Jean Arp. Ich lasse mich von der Arbeit führen […].

€ 250 ( R7 )

Zwei Holzschnitte von Peter Hächler. Drei Holzschnitte von François Lafranca. [Cerentino] 1985. Mit fünf signierten Holzschnitten. Lose mit zwei Textblättern in Originalumschlag.

Eins von 50 Exemplaren. – Von beiden Künstlern auch im Druckvermerk signiert. – Auf schwerem Bütten, handgeschöpft von François Lafranca. – Die Textpassage stammt aus Arps Dichtung »Mit gesenkten Lidern«.

41 : 47 cm. 12 Blätter.

459  Edition Lafranca – André Evrard. D’ombre et de lumière.

€ 250 ( R7 )

Locarno 1997. Mit fünf Aquatintaradierungen und fünf Prägedrucken des Verfassers. Lose Bogen und Blätter in Originalumschlag und -schuber.

Eins von 33 Exemplaren (Gesamtauflage 44). – Im Druckvermerk von Künstler und Buchgestalter signiert. – Auf schwerem Bütten, geschöpft von François Lafranca für diese Ausgabe. – Enthält Evrards Dichtung auch in englischer und deutscher Übersetzung.

32,5 : 27,5 cm. [40] Seiten, 5 Radierungen.

460  Leipzig – 24 x 34. Blätter zu Literatur und Grafik.

€ 1800

Alle 30 Ausgaben der Reihe. Leipzig [1985]–2000. Mit zahlreichen, meist signierten Originalgraphiken. 27 Originalbroschuren und zwei Originalpappbände. In zwei Originalkassetten.

Herausgegeben von der Leipziger Ortsgruppe der Pirckheimer-Gesellschaft, ab Heft 16 vom wieder gegründeten Leipziger Bibliophilenabend, somit ein »50 : 50«-Programm Leipziger »Vor- und Nachwende-Bibliophilie«. – Je das erste von 50 Exemplaren, im Druckvermerk bzw. die Graphiken signiert, vereinzelte Widmungen an den Vorbesitzer Herbert Kästner, den »spiritus rector« dieser abwechslungsreich und außergewöhnlich gestalteteten Reihe. Der Reihentitel leitete sich aus dem gewählten Papierformat ab. – Die Ausgaben enthalten Texte und Graphiken der nachfolgenden »Autor-Künstler-Paare«: 1. Walther Petri/Rolf Münzner. – 2. Adel Karasholi/Joachim Jansong. – 3. Peter Gosse/Karl-Georg Hirsch. – 4. Andreas Albrecht/Baldwin Zettl. Mit eigenhändigem Widmungsgedicht, die Graphik mit Widmung. – 5. Georg Maurer/Rolf Kuhrt. – 6. Kerstin Hensel/Karl Minkewitz. – 7. Christian Fürchtegott Gellert und Abraham Gotthelf Kästner/Walter Schiller (Typographik). – 8. Werner Heiduczek/Stefan Th. Wagner. – 9. W. Bartsch/Frieder Heinze. – 10. Uta Mauersberger/Egbert Herfurth. – 11. Ulrich Berkes/Günter Richter. – 12. Volker Braun/Gerhard Gäbler. Mit Widmung des Verfassers. – 13/14. Uta Ackermann/Susann Knoch. – 15. Reinhard Bernhof/Christa Jahr. – 16. Heinz Zander (Text und Graphik). – 17. Wolfgang Henne (Text und Graphik). – 18. Für Jochen. Ein Dank an Hans-Joachim Walch. Graphiken von Egbert Herfurth, Karl-Georg Hirsch, Christa Jahr, Rolf Kuhrt, Gerhard Kurt Müller, Hans-Joachim Walch (2) und Volker Wendt. – 19. Volker Ebersbach/Harry Jürgens. – 20. Thomas Böhme/Karl-Georg Hirsch. – 21. Stefan Hermlin /Albert Kapr (Typographie). – 22. Horst Hussel (Text und Graphik). – 23. Uwe Kolbe/Frank Eißner. Mit Widmung des Verfassers. – 24. Andreas Reimann/Thomas M. Müller. – 25. Gerhard Kurt Müller zum 70. Geburtstag. Text von Peter Gosse, Graphiken von Baldwin Zettl, Rolf Münzner und Karl-Georg Hirsch. Mit einem zusätzlichen Abzug des Kupferstichs von Baldwin Zettl. – 26. Andreas Drescher/Albrecht von Bodenecker. – 27. Ralph Grüneberger/Frank Wahle. – 28. Hildegard Maria Rauchfuss/Volker Pfüller. – 29. Helmut Richter/Christian Weihrauch. – 30. Karl Mickel/Thomas Ranft. – Alle tadellos erhalten.

461  Leipzig – SchriftBild.

€ 1200

Vollständige Folge aller zehn Drucke. Herausgegeben von Herbert Kästner. Leipzig 2011–2016. Mit zahlreichen, teils signierten, Originalgraphiken. Originalhalbleinenbände, zusammen im Schuber.

I. Jens Sparschuh / Klaus Rasch. Schreib-Akte. Mit fünf Farbholzschnitten, einer signiert.
II. Thomas Rosenlöcher / Henning Wagenbreth. Ich hab ein Buch bekommen. Mit fünf Farbserigraphien, eine signiert.
III. Bertolt Brecht / Baldwin Zettl. Kinderkreuzzug 1939. Mit signiertem Zyklus von sechs Radierungen.
IV. Robert Musil / Albrecht von Bodenecker. Des General Stumm vergebliche Suche nach geistiger Ordnung. Mit drei signierten Radierungen.
V. Hanns Eisler / Michael Triegel. Johann Faustus. Mit drei Schablithographien, eine signiert.
VI. Volker Braun / Rolf Kuhrt. Natürlich bleibt nichts. Nichts bleibt natürlich. Mit fünf signierten Farbholzschnitten.
VII. Daniel Kehlmann / Joachim Jansong. Geister in Princeton. Mit fünf Strichätzungen nach Collagen, eine signiert.
VIII. E. T. A. Hoffmann / Frank Eissner. Der goldene Topf. Mit fünf signierten Farbholzschnitten.
IX. Christian Fürchtegott Gellert / Rolf Münzner. Der alte Dichter und der junge Kritikus. Mit drei signierten Lithographien und einigen farbigen Illustrationen.
X. Kathrin Schmidt / Madeleine Heublein. Tiefer Schafsee und andere Erzählungen. Mit drei signierten Farbradierungen.
Je eins von 140 Exemplaren, außer II und III mit identischer Nummerierung. – Drei Ausgaben (I, II und X) von den VerfasserInnen signiert. – Jeder Band in anderer Typographie und Gestaltung, erschienen im Auftrag des von Herbert Kästner »wiederbelebten« Leipziger Bibliophilen-Abends. Diese Vereinigung und ihr »spiritus rector« publizierten seit 1986 bedeutende und herausragend gestaltete Buchreihen, u. a. »24 x 34«, »StichWort«, »Leipziger Liebhaberdrucke«, »Leipziger Drucke« und die hier vorliegende.

462  Leipzig – Faber & Faber – Die graphischen Bücher.

€ 1800

Erstlingswerke deutscher Autoren des 20. Jahrhunderts. 38 Bände [alles Erschienene]. – Vier graphische Supplementkassetten. Berlin und Leipzig 1992–2010. Mit zahlreichen Originalgraphiken und Illustrationen. Farbig illustrierte Originalleinenbände in vier Originalschubern.

Vollständige Folge der 2010 vorerst abgeschlossenen Reihe. Nach Neugründung des Verlages Faber & Faber wird die Reihe nun fortgesetzt. – Alle in kleiner Auflage (899 bzw. 799, der letzte Band nur in 455 Exemplaren) erschienen, alle von den Illustratoren signiert. – Die Buchgestaltung lag für jeweils zehn Bände in den Händen von Juergen Seuss, Horst Schuster, Gert Wunderlich und Rainer Groothuis. – Hier mit allen vier graphischen Supplementen mit zusätzlichen Graphiken der entsprechenden Künstler (Kassette 1) bzw. Porträtradierungen der jeweiligen Autoren (Kassetten 2–4), jede Kassette mit einem Textheft: Die ersten Fünf. Ein Rückblick. Fünf signierte Originalgraphiken. Leipzig 1995. – Die ersten Zehn. 2001. Zehn Kaltnadelradierungen von Jan Peter Tripp. – Die zweiten Zehn. 2005. Zehn Kaltnadelradierungen von Johannes Vennekamp. – Die dritten Zehn. 2010. Zehn Radierungen von Christian Mischke. – Einzeltitel: 1: Bertolt Brecht/Klaus Süß. Baal. – 2: Gottfried Benn/Ingo Regel. Morgue. – 3: Christoph Hein/Hermann Naumann. Einladung zum Lever Bourgeois. – 4: Franz Kafka/Franz Hitzler. Betrachtung. – 5: Walter Jens/Felix Martin Furtwängler. Das weiße Taschentuch. – 6: Johannes Wüsten/Hans Ticha. Semper die Mumie. – 7: Marieluise Fleisser/Annette Lucks. Neun Pfund Orangen. – 8: Günter Grass/Johannes Grützke. Die Vorzüge der Windhühner. – 9: Georg Heym/Hans Aichinger. Die Athener Ausfahrt. – 10: Ulrich Plenzdorf/Harald Metzkes. Die neuen Leiden des jungen W. – 11: B. Traven/Karl-Georg Hirsch. An das Fräulein von S…. – 12: Peter Rühmkorf/Klaus Waschk. Irdisches Vergnügen in G. – 13: Erich Kästner/Egbert Herfurth. Herz auf Taille. – 14: Heinrich Böll/Bernhard Heisig. Der Zug war pünktlich. – 15: Christa Wolf/Erhard Göttlicher. Moskauer Novelle. – 16: Hugo Ball/Wieland Förster. Die Nase des Michelangelo. – 17: Hans Magnus Enzensberger/Hans Platschek. Verteidigung der Wölfe. – 18: Lion Feuchtwanger/Baldwin Zettl. Die Einsamen. – 19: Hermann Ungar/Sascha Juritz. Knaben und Mörder. – 20: Anna Seghers/Willi Sitte. Aufstand der Fischer von St. Barbara. – 21: August Stramm/Achim Freyer. Sancta Susanna. – 22: Wolfgang Borchert/Inge Jastram. Laterne, Nacht und Sterne. – 23: Klaus Mann/Wolfgang Henne. Anja und Esther. – 24: Martin Walser/Johannes Vennekamp. Ein Flugzeug über dem Haus. – 25: Franz Jung/Volker Pfüller. Das Trottelbuch. – 26: Joseph Roth/Hartwig Ebersbach. Hotel Savoy. – 27: Volker Braun/Rolf Kurth. Provokation für mich. – 28: Erich Mühsam/Artur Dieckhoff. Billys Erdengang. – 29: Bazon Brock/Gert Wunderlich. Kotflügel. – 30: Kurt Tucholsky/Gudrun Brüne. Rheinsberg. – 31: Gustav Meyrink/Manfred Butzmann. Der heiße Soldat. – 32: Joachim Ringelnatz/Florian Mitgutsch. Simplicissimus. – 33: Daniel Kehlmann/Sighard Gille. Beerholms Vorstellung. – 34: Georg Trakl/Johannes Heisig. Gedichte. – 35: Ernst Barlach/Clemens Gröszer. Der tote Tag. – 36: Ödön von Horvath/Tobias Teschner. Das Buch der Tänze. Eins von 100 Exemplaren mit einer zusätzlich beigelegten signierten Schablithographie. – 37: Peter Hacks/Antoinette. Das Windloch. – 38: Klabund/Steffen Volmer. Celestina. – Alle tadellos erhalten.

26,3 : 17,5 cm.

463  Leipzig – Tiefland.

€ 400 ( R7 )

Vier Leipziger Künstler in Hamburg. Wolfgang Henne · Michael Kunert · Neo Rauch · Roland Borchers. Hamburg, Galerie Dito Kulturmanagement 1993. Mit vier Farbserigraphien, drei davon signiert, und Illustrationen nach Graphiken. Illustrierte Originalbroschur.

Erschienen anlässlich der Ausstellung in der Galerie Dito, Hamburg, vom 26.11.92 bis 30.1.93. – Enthält die Farbserigraphie »Flut« von Neo Rauch, wohl außerhalb der Auflage von 50 Exemplaren gedruckt. – Mit einem Vorwort der Galerieleiterin Uta Kolbe, einem Text von Gerd Sollner, Leipzig, sowie Bio-Bibliographien der Künstler. – Unter dem Ausstellungstitel »Ostkunst in HH oder auf der Suche nach der gemeinsamen Identitiät« versuchte die Galerie Dito »durch eine Konfrontation des West-Publikums mit Ost-Kunst, Einblicke zu vermitteln, Auseinandersetzungen zu stimulieren und Verständnis zu fördern. […] Zwei Jahre Wi(e)dervereinigung und wir empfinden die deutsche Teilung im Osten wie im Westen stärker denn je. […] Unsere Toleranz ist aufs äußerste strapaziert, aber das vereinte Europa wird uns sozusagen eine multikulturelle Toleranz abverlangen und die will geübt sein«. – Neo Rauch ist seit Jahren als Vertreter der Neuen Leipziger Schule international anerkannt, Wolfgang Henne, Michel Kunert und Roland Borchers publizierten bereits in den 1980er Jahren in DDR-Untergrundzeitschriften wie »Anschlag« und »Verwendung«. – Extrem seltenes Dokument der kulturellen (Wieder)Vereinigungs-Bemühungen.

21,4 : 30,0 cm. 30 Blätter.

464  MEG-Art Presse – Erotische Märchen.

€ 500

Band I [bis] VI. Karow, MEG-Art Presse [1997]–2002. Mit insgesamt 20 meist signierten Originalgraphiken. Originaleinbände (eine Broschur, zwei Pappbände, drei Halblederbände).

Die vollständige Reihe, teils in Vorzugsausgaben. – I. Der Hase und die Füchsin. Der Bär und die Frau. 1997. Mit zwei Holzschnitten von Karl-Georg Hirsch. Eins von 80 im Druckvermerk signierten Exemplaren (Gesamtauflage 140). – II. Lachen und Leid. 2000. Mit zwei signierten Punzenstichen von Hermann Naumann. Eins von 50 Exemplaren mit einem dritten signierten Punzenstich (Gesamtauflage 80).– III. Günter Coufal. Hexenliebe Menschenliebe. 2002. Mit drei Holzschnitten von Karl-Georg Hirsch, davon einer beigelegt und signiert. Eins von 30 Exemplaren (Gesamtauflage 80). – IV. Der Zauberring. 2004. Mit drei signierten und kolorierten Radierungen von Harry Jürgens. Eins von 25 Vorzugsexemplaren. – V. Die kopflose Braut. Die erregte Edelfrau. 2006. Mit fünf signierten Radierungen von Klaus Waschk. Eins von 15 Exemplaren mit vier kolorierten und der zusätzlichen fünften Radierung (Gesamtauflage 50). – VI. Die furchtsame Braut. Der Soldat. Mit vier signierten Radierungen von Horst Hussel, davon zwei koloriert und eine beigelegt. Eins von 20 Exemplaren (Gesamtauflage 50). – Alle verlagsfrisch.

27,5 : 18,3 cm.

465  MEG-Art Presse – 10 Jahre MEG-art Presse 1995–2005.

€ 250

Karow 2005. 18 signierte Originalgraphiken. Mit Titelblatt lose in Originalleinenkassette mit Deckelschild.

Exemplar 31/60. – Mit Radierungen, Holzschnitten, Acryl-, Kupfer- und Punzenstichen und Lithographien von Nuria Quevedo, Jürgen Czaschka, Frank Eißner, Egbert Herfurth, Karl-Georg Hirsch, Harry Jürgens, Stefan Knechtel, Volker Melchior, Hermann Naumann, Steffen Volmer, Klaus Waschk, Claus Weidensdorfer u. a. – Jede Graphik signiert, datiert, nummeriert; meist betitelt. – Dazu: Künstler-Briefe 1995–2005. Karow, Meg-art Presse 2005. Originalbroschur. – Die MEG-art Presse wurde 1990 von Erhard und Gudrun Holley gegründet.

42,0 : 28,5 cm (Kassette).

466  Methusalem Presse – Goethe Urworte Orphisch.

€ 300 ( R7 )

Die Stanzen und der Kommentar. – Paralipomena zur »Klassischen Walpurgisnacht«, Faust, 2. Teil. – Mit Holzschnitten von Wilhelm Neufeld. Chieming 1989 und 1990. Mit meist farbigen Holzschnitten, meist blatt-, teils doppelblattgroß. Büttenpappband und Originalbroschur mit montiertem Deckelholzschnitt.

I. 21. Druck. Eins von 20 Exemplaren. Mit 15 Holzschnitten, drei signiert. – II. 22. Druck. Eins von 18 Exemplaren. Mit 26 Holzschnitten, drei weitere signierte liegen bei. – Beide vom Künstler im Druckvermerk signiert. – 1979 gründete Wilhelm Neufeld (1908–1995) die Methusalem-Presse, auf der in Jahresfrist Handpressendrucke in kleinsten Auflagen entstanden. Die Texte wurden aus älteren Blei- und Holzschriften gesetzt, die Holzschnitte als Handabzüge und Reiberdrucke hergestellt. – Beide tadellos.

32,0 : 25,5 cm bzw. 36,0 : 25,5 cm.

Nicht mehr bei Spindler, vgl. dort aber S. 250f

467  Offizin Parvus – Alfred Jarry. Ubu-Roi.

€ 200

König Ubu. Ein Drama in fünf Akten. Mit Originalholzschnitten von Wolfgang Schlick. Weisbaden 1965. Mit zahlreichen, davon elf signierten blatt- und doppelblattgroßen Holzschnitten. Leporello in Originalhalbleinenband und bemalter Originalholzkassette.

Erster Druck der Offizin Parvus, die 1965 von dem Graphiker Helmut Schulze-Reichenberg und dem Schriftsetzer Otto Döries gegründet wurde. – Eins von 50 römisch nummerierten Vorzugsexemplaren auf Kupferdruckbütten, bei denen die großen Holzschnitte signiert wurden. Nur diese Vorzugsexemplare erhielten die bemalte Holzkassette (Gesamtauflage 270).

46,5 : 32,5 cm. [24] Seiten.

Spindler 80.1

468  Quetsche – Drei Drucke der Presse.

€ 250

Berlin und Witzwort 1990/1991. Illustrationen von Hanna Mott. Illustrierte Originalleinenbände, zusammen im illustrierten Schuber.

8., 12. und 14. Druck der Quetsche. – Jeweils eins von 100 Exemplaren (Gesamtauflage 120). – Brüder Grimm. Das singende springende Loeweneckerchen. Mit sechs kolorierten Lithographien. – Die Gänsemagd. Mit fünf kolorierten Radierungen. – Der Räuberbräutigam und Die Alte im Walde. Mit sechs kolorierten Farblinolschnitten. – Die damals etwa zehnjährige Hanna Mott ist die Tochter von Gisela Mott-Dreizler, die viele Bücher der Quetsche illustrierte.

28 : 20 cm.

469  Raamin-Presse – Dylan Thomas. Die Nachgänger.

€ 400 ( R7 )

Aus dem Englischen übersetzt von Erich Fried mit zehn Illustrationen und neunzehn Bildmarginalien von Roswitha Quadflieg. Hamburg 1977. Mit 29 Radierungen im Text. Originalpappband mit Ölmarmorpapierbezügen und Lederrückenschild (Werkstatt Christian Zwang).

Achter Druck der Raamin-Presse. – Eins von 60 Exemplaren, aber noch besser als bei den 20 Vorzugsexemplaren mit zwei beigelegten signierten Einzelblattabzügen (»Probeabzug«), nämlich dem der deutschen und dem der englischen Ausgabe. Es erschienen 80 deutsche und 40 englische Ausgaben. – Im Druckvermerk von der Künstlerin signiert. – Auf leicht grünlichem Zerkall-Bütten. – Die illustrierenden Radierungen in Rot, die Remarquen ähnelnden, kleineren, in Grün gedruckt. – Tadellos, leider ohne den Schuber.

37,6 : 22,8 cm. 24, [4] Seiten, 2 Radierungen.

Spindler 71.8. – Quadflieg 66 – Slg. Achilles 532

470  Raamin-Presse – Georg Trakl. Gesang des Abgeschiedenen. Traum und Umnachtung.

€ 400

Aus Sebastian im Traum. Illustrationen von Roswitha Quadflieg. Hamburg 1980. Mit 14 mehrfarbigen Kunstharzstichen. Originalpappband mit Blindprägung (Christian Zwang, Hamburg). Im Originalschuber.

Elfter Druck der Raamin-Presse. – Eins von 120 Exemplaren (Gesamtauflage 125). – Druckvermerk von der Künstlerin signiert. – Gedruckt auf Fabriano-Bütten. – Die feinlinigen und zugleich in sechs bis zehn Farben flächig zerfließenden Kunstharzstiche wollen »erarbeitet« werden, gerade ihre Vielschichtigkeit im wörtlichen Sinne verdient den längeren Blick, ein Lesen, dem der Trakl-Dichtungen gleich. – Die Auswahl vereint elf Gedichte und den Prosatext »Traum und Umnachtung«, erstmals erschien 1915 »Sebastian im Traum«.

28,5 : 18,8 cm. 49, [3] Seiten.

Spindler 71.11

471  Otto Rohse – Zum Beginn des Wiederaufbaus des Altstädter Nicolaiturmes in Bielefeld 1960.

€ 120

Text: Pastor Karl Tiesler. Holzstiche und Gestaltung: Otto Rohse. [Bielefeld 1960]. Mit acht Holzstichen von Otto Rohse, sieben blattgroß, davon einer auf dem Vorderdeckel. Blauer Originalpappband mit Roma-Büttenpapierbezug (Christian Zwang).

Eins von 500 Exemplaren. – Herausgegeben von Karl Tiesler im Auftrag von Rudolf A. Oetker »für die Spender«. – Prämiert als eines der »Schönsten Bücher 1960«. – Das nach sechs Jahrzehnten selten gewordene Büchlein dokumentiert eine für Otto Rohse wichtige persönliche Beziehung: »1959 – Zusammenarbeit mit Paul Herzogenrath (künstlerischer Berater für Rudolf Oetker). Auf einer gemeinsamen Fahrt von Bielefeld nach Hamburg entwickle ich meinen Pressen-Plan. Oetker stimmt zu. Durch den Tod von Herzogenrath 1961 kommt der Plan nicht zur Ausführung« (Hack/Schwarz, S. 180). Erst 1964 erschien der erste Druck der Otto Rohse Presse.

23,6 : 14,1 cm. [24] Seiten. – Oberes Kapital minimal bestoßen.

Hack/Schwarz 2.14. – Vogel 247–254

472  Otto Rohse – Otto Rohse. Die Insel. – Zimtwald. – Reizfelsen. – Schwingend in Bläuer und Glut.

€ 250

Vier Holzstiche zu »Gottfried Benn: Die Insel«. 1961. 10 : 16 cm (23 : 31 cm). Signiert.

Eins von 50 Exemplaren der Kassettenausgabe. – Handabreibungen auf Japan. – 1962 erschien die Buchausgabe als zweiter Druck der Otto Rohse Presse. 20 Vorzugsexemplare erschienen mit einer Suite, diese ist aber kleinformatiger als die vorliegende und wurde auf Bütten gedruckt. – Die Stiche jeweils auf graues Fabrianobütten montiert und in einem Passepartout. Zusammen in der unbedruckten Originalleinenmappe. – Tadellos.

505, : 35,2 cm (Mappe).

Vogel 274–277. – Vgl. Hack/Schwarz 1.02

473  Otto Rohse – Sigill.

€ 300

Blätter für Buch und Kunst. Folge I-XIII in 42 Heften. Hamburg 1969–1999. Mit zahlreichen, teils farbigen Originalgraphiken von Otto Rohse, davon etwa 50 signiert, und Abbildungen. Originalbroschuren.

Vollständige Folge der Zeitschrift der Otto Rohse Presse. – Folge I erschien in einer undifferenzierten Auflage von 300 Exemplaren, die späteren Hefte liegen hier in der Vorzugsausgabe B vor, die jeweils eine signierte Originalgrafik enthielt und in Auflagen von 75, später 100 Exemplaren erschien. – Die von Otto Rohse herausgegebene Zeitschrift widmete sich Graphik und Buchillustration. Besonders überzeugt sie durch ihre typographische Gestaltung und die zahlreichen originalgraphischen Beiträge. Diese und die Texte beziehen sich auf bzw. stammen von Otto Rohse, Marcus Behmer, Friedrich Ahlers-Hestermann, Edwin Scharff, Karl Rössing, Roswitha Quadflieg, Gerhard Marcks, Jürgen Brodwolf, Ernst Ludwig Kirchner, Otto Rohse (mehrere Themenhefte und Werkverzeichnisse) u. v. a. – Mit zahlreichen signierten Originalgraphiken als Beigabe (nicht kollationert).

29,8 : 19,2 cm (Hefte). – Die Rücken der ersten beiden Folgen gebräunt, sonst sehr gut erhalten. Die Beilagen nicht kollationiert.

Hack/Schwarz 3 (bis Folge X). – Spindler 44.35 (bis IX/1)

474  Otto Rohse Presse – Novalis. Heinrich von Ofterdingen. Das Märchen.

€ 300

Radierungen von Fritz Kreidt. Hamburg 1966. Mit 45 Radierungen, davon 17 ganzseitig, meist aber als Text- oder Ziervignetten. Preußischblauer Originalkalblederband mit blindgeprägter Deckelvignette und vergoldetem Rückentitel (Christian Zwang, Hamburg). Im Schuber.

Sechster Druck der Otto Rohse Presse. – Eins von 125 Exemplaren. – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Die feinlinigen Radierungen sind eine der frühesten der wenigen graphischen Folgen des 1936 in Essen geborenen Künstlers, der in den vergangenen Jahrzehnten besonders durch seine Ansichten der inzwischen untergegangenen DDR-Industrielandschaften bekannt wurde. 1955–1960 war er in Düsseldorf Schüler von Otto Coester und Georg Meistermann.

19,8 : 11,3 cm. – Rücken leicht verfärbt.

Spindler 44.11. – Hack/Schwarz 1.06

475  Otto Rohse Presse – Andreas Gryphius. Ausgewählte Sonette, Gedichte und Epigramme.

€ 300

Mit Holzstichen und Kupferstichen von Otto Rohse. [Zwei Bände]. Hamburg 1970–1971. Mit elf Kupfer- und elf Holzstichen im Text, meist blattgroß, einige Kupferstiche auf den Titelblättern. Originalhalblederbände mit goldgeprägten Titeln und blindgeprägten Deckelvignetten nach einem Holzschnitt (Christian Zwang, Hamburg). Jeweils im Originalschuber.

Zehnter und elfter Druck der Otto Rohse Presse. – Je eins von 170 Exemplaren (Gesamtauflage je 195). – Beide Bände im Druckvermerk vom Künstler signiert und nummeriert. – Handsatz aus der Schneidler-Mediaeval. – Gedruckt auf Zerkall-Bütten. – Tadellos erhalten.

28,7 : 18,9 cm. 59, [5] und 52, [8] Seiten.

Hack/Schwarz 1.10 und 11. – Spindler 44.15 und 16

476  Otto Rohse Presse – Yoshida Kenkô. Betrachtungen aus der Stille. Tsurezuregusa.

€ 300

Kupferstiche von Otto Rohse. Hamburg 1982. Mit fünf farbigen Kupferstichen und zwei weiteren auf dem Einband. Originalhalbpergamentband mit goldgeprägtem Rückentitel (Christian Zwang). Im Originalschuber.

14. Druck der Otto Rohse Presse. – Eins von 125 Exemplaren (Gesamtauflage 155). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert und nummeriert. – Gedruckt auf Hahnemühle-Kupferdruck-Bütten. – Blockbuch.

28,4 : 18,8 cm. [42] Seiten.

Hack/Schwarz 1.14. – Spindler 44.19

477  Otto Rohse Presse – Toscana.

€ 450

Kupferstiche von Otto Rohse. Hamburg 1985. Mit 25 farbigen Kupferstichen, davon sieben blatt- und 17 doppelblattgroß. Originalhalblederband mit vergoldetem Rückentitel, Vorder- und Rückendeckel mit zwei Kupferstichen (Christian Zwang). Im Schuber.

17. Druck der Otto Rohse Presse. – Eins von 175 Exemplaren. – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Der Text auf Gerippt Zerkall-Bütten, die Stiche, gedruckt von Till Verclas, auf handgeschöpftem getönten Japan. – Als Blockbuch gedruckt und gebunden. – Tadellos.

31,0 : 19,0 cm. [104] Seiten.

Hack/Schwarz 1.17. – Spindler 44.22

478  Otto Rohse Presse – Johann Wolfgang Goethe. Über den Granit.

€ 300

Mit Kupferstichen und Holzstichen von Otto Rohse. Hamburg 1986. Mit zwei farbigen Kupferstichen und drei Textholzschnitten. Anthrazitfarbener Originalpappband mit silbergeprägtem Rückentitel und negativ-blindgeprägter Deckelillustration (Christian Zwang). Im Schuber.

20. Druck der Otto Rohse Presse. – Eins von 125 Exemplaren, von denen 75 in den Handel kamen. Dieses Exemplar getrüffelt mit beigelegten signierten Extraabzügen des ersten Kupferstichs und des zweiten Holzschnitts. Zudem wurden alle Graphikem im Buch monogrammiert und der Druckvermerk signiert. – Auf Zerkall-Bütten, die Kupferstiche auf Japan. – Druck der Kupferstiche von Till Verclas. – Als Buchblock gedruckt und gebunden. – Angeregt von Richard W. Dorn, Nachwort von Hans-Ulrich Schmincke. – Makellos.

28,4 : 18,4 cm. [16] Seiten.

Hack/Schwarz 1.20. – Spindler 44.25

479  Otto Rohse Presse – Otto Rohse. Berlin.

€ 400

12 Kupferstiche. [Hamburg] 1987. Mit zwölf signierten farbigen Kupferstichen. Originalhalblederband mit radierter Deckelillustration.

22. Druck der Otto Rohse-Presse. – Eins von nur 20 Exemplaren. – Auf Japan-Bütten. – Die zwölfteilige »Berlin«-Folge, die im Auftrag der Sparkasse Berlin die westlichen Stadtteile der damals noch geteilten Stadt vorstellte, erschien in dieser kleinen Buchauflage und weiteren 20 Mappenausgaben. – Als Bezugspapier wurde eine 13., kleinerformatige Radierung (Kuppel des Charlottenburger Schlosses) verwendet.

35,8 : 44,3 cm. [30] Seiten, 12 Kupferstiche.

Hack/Schwarz 1.22. – Schwarz/Zeiske 139–146 und 150–154

480  Otto Rohse Presse – Publius Ovidius Naso. Cephalus und Procris.

€ 400

Hamburg [1990]. Mit sechs Textholzstichen von Otto Rohse. Originalkalblederband (Christian Zwang), im Schuber.

35. Druck der Otto Rohse Presse. – Eins von 40 Exemplaren der Vorzugsausgabe in Leder und mit einem beigelegten signierten Extraabzug eines Holzstichs (Gesamtauflage 125). – Druckvermerk vom Künstler signiert. – Als Blockbuch gedruckt und gebunden. – Die Übersetzungen stammen von Hermann Breitenbach (Metamorphosen) und Niklas Holzberg (Liebeskunst).

30,4 : 20,5 cm.

Hack/Schwarz 1.35

481  Sisyphos-Presse – Franz Fühmann. Dreizehn Träume.

€ 300

Mit sechs Originallithographien von Nuria Quevedo. Hamburg, Hoffmann und Campe 1985. Mit sechs signierten Lithographien. Originalpappband mit violettem Rücken und Rückentitel in Schwarzprägung, Deckel mit schwarzem Büttenbezugspapier. Im Originalschuber und -kassette (Dorfner-Werkstatt, Weimar).

Erster Druck der Sisyphos-Presse. – Eins von 300 Exemplaren (Gesamtauflage 330). – Die Auflage erschien zum Teil in der Edition Leipzig, zum Teil bei Hoffmann und Campe. – Handsatz, gedruckt auf grauem Bugra-Bütten, die Lithographien auf Hahnemühle-Kupferdruckkarton. – Die buchkünstlerische Gestaltung leitete Volker Küster, Hamburg. – Mit diesem Werk begründete der Verlag Edition Leipzig eine der anspruchsvollsten Pressen der ehemaligen DDR. – Die Texte wählte Franz Fühmann (1922–1984) aus seinen seit 1960 entstandenen Traumtagebüchern aus. Der Autor verstarb vor dem Erscheinen des Bandes.

35,5 : 25,4 cm. 51, [1] Seiten.

Spindler 66.1

482  Sisyphos-Presse – Hugo Ball. Der Henker von Brescia.

€ 250

Drei Akte der Not und Ekstase. Bernhard Heisig. Sechs Originallithographien. Berlin 1993. Mit sechs signierten Lithographien. Originalhalbleinenband mit Schwarz- und Rotprägung. Im Orignalhalbleinenschuber.

Sechster Druck der Sisyphos-Presse. – Eins von 222 Exemplaren. – Druck der Lithographien auf Hahnemühle-Bütten. – Im Nachwort wertet Hansjörg Viesel das verschollene Drama, von dem lediglich der erste Akt im Frühjahr 1914 als Vorabdruck in der Zeitschrift »Die Neue Kunst« erschienen war, als »literarischen Höhepunkt des expressionistischen Theaterschaffens Hugo Balls«.

40,5 : 31,5 cm. 58, [2] Seiten.

483  Sisyphos Presse – Der Sammler.

€ 180

Texte um ein vortreffliches Thema. Leipzig, Faber & Faber 1995. Mit fünf signierten Originalgraphiken. Originalhalbleinenband im -schuber.

Neunter Druck der Sisyphos-Presse. – Eins von 25 römisch nummierten Belegexemplaren, weitere 175 Exemplare erschienen für den Handel. – Mit Erstdrucken von Fritz Rudolf Fries, Daniil Granin, Peter Härtling, Andrzej Szczypiorski und Javier Tomeo und signierten Graphiken von Georg Eisler, Bernhard Heisig, Gudrun Petersdorff, Klaus Süss und Klaus Waschk. – Herausgegeben und mit einem Nachwort versehen von Elmar Faber.

40,6 : 31,6 cm. 42, [2] Seiten, 5 Graphiken.

484  Sisyphos-Presse – Gerhart Hauptmann. Zur Charakteristik Jehovas.

€ 300

Glossen zum Alten Testament. Mit fünf Originallithographien und siebzehn Kohlezeichnungen von Hermann Naumann. Leipzig 1997. Fünf Lithographien, davon eine aquarelliert, lose im Umschlag. Lose Doppelblätter mit 17 Illustrationen im Text. Zusammen in Originalleinenkassette mit Deckelprägung.

Zehnter Druck der Sisyphos-Presse. – Eins von 25 Vorzugsexemplaren, bei denen die erste Lithographie aquarelliert wurde (Gesamtauflage 130). – Erste Ausgabe der 1918 entstandenen 103 »Jehova-Glossen«, die »Textstellen des Alten Testaments hinterfragen. Das Erstaunliche daran ist, wie heftig sich Gerhart Hauptmann mit diesem Glaubenszeugnis auseinandergesetzt hat« (Verlagswerbung). Auf dem Typoskript notierte er: »Verbrennt es, aber gedacht muß ich’s einmal haben«. Ermutigt von dem jüdischen Publizisten Joseph Chapiro arrangierte Hauptmann 1929 Vorlesungen der Texte. – In keiner Werksammlung und Gesamtausgabe wurden die Glossen abgedruckt, die vorliegende Erstausgabe erfolgte nach dem Typoskript aus dem Besitz der Staatsbibliothek Berlin. – Mit einem Nachwort von H. D. Tschörtner.

50,5 : 36,5 cm. [72] Seiten, 5 Lithographien. – Die Kassettenränder minimal angestaubt.

485  Sisyphos-Presse – Wolfgang Kohlhaase. Erfindung einer Sprache.

€ 250

Mit fünf Originallithographien und vier Federzeichnungen von Bernhard Heisig. Leipzig, Faber & Faber 2005. Mit fünf signierten Lithographien und vier Illustrationen auf den Textblättern. Lose in Originalleinenkassette.

15. Druck der Sisyphos-Presse. – Eins von 100 Exemplaren (Gesamtauflage 112). – Herausgegeben von Elmar Faber. – Die Lithographien wurden auf der Taborpresse, Berlin, auf Hahnemühle-Bütten gedruckt.

49,0 : 37,5 cm. 7, [1] Seiten, 5 Lithographien.

486  Sisyphos-Presse – Hartwig Hamer. Licht und Landschaft.

€ 250

Sechs Originalradierungen und ein Begleittext von Detlef Hamer. Leipzig, Faber & Faber 2008. Sechs signierte Radierungen und ein Doppelblatt, lose in illustrierter Originalkassette.

18. Druck der Sisyphos-Presse. – Eins von 50 Exemplaren (Gesamtauflage 55). – Druck der Radierungen auf Hahnemühle-Bütten. – Herausgegeben von Elmar Faber und Konrad Reich. – »Hartwig Hamer ist ein Meister der ganz leisen, behutsamen Töne, nie aufdringlich, nie grell; er ist ganz und gar unpathetisch« (Detlef Hamer, Begleittext). – Tadellos.

44,0 : 34,5 cm. [4] Seiten, 6 Radierungen.

487  Edition Tiessen – Friedrich von Schiller. Die Gesetzgebung des Lykurgus und Solon.

€ 500

Mit einer Original-Radierung von Reiner Zimnik. Neu-Isenburg 1980. Mit einer blattgroßen signierten Radierung. Hellbrauner Originalkalblederband mit Rückenschild und ornamentaler Blindprägung beider Deckel (Theophil Zwang, Oberroden, nach Entwurf von Kurt Londenberg).

16. Druck der Edition Tiessen. – Eins von 75 Exemplaren der Vorzugsausgabe mit einer zusätzlichen signierten Radierung (Gesamtauflage 250), dabei eins der wenigen Exemplare in Kalbleder. – Diese Ausgabe vereint zwei große Namen der deutschen Buchbindekunst der Nachkriegszeit: Theophil Zwang (geboren 1924) arbeitete zunächst in der Werkstatt seines Vaters Friedrich Zwang, einem Schüler von Paul Kersten. 1955 wurde er Schüler von Kurt Londenberg (1914–1995), der in diesem Jahr Nachfolger von Ignatz Wiemeler als Leiter der Einbandklasse der Hamburger Landeskunstschule wurde. Noch im gleichen Jahr gründeten die Brüder Theophil und Christian Zwang die bis heute berühmte Hamburger Werkstatt. – Tadelloses Exemplar.

29,9 : 20,0 cm. 41, [3] Seiten.

Spindler 41.16. – Tiessen V, 30

488  Edition Tiessen – Martin Buber. Der Weg des Menschen nach der chassidischen Lehre.

€ 400

Mit einer Kaltnadel-Radierung von Jochen Geilen. Neu-Isenburg 1983. Mit einer blattgroßen signierten Radierung. Brauner Originalkalblederband mit Blindprägung, Rückenschild und vergoldeten Titeln (Theophil Zwang, Oberroden). Im Schuber.

31. Druck der Edition Tiessen. – Eins von 35 Exemplaren der Vorzugsausgabe in Leder (Gesamtauflage 161). – Die Radierung mit einem Porträt Bubers.

29,9 : 20,3 cm. 29, [3] Seiten.

Spindler 41.31. – Tiessen VI, 9

489  Edition Tiessen – Sophokles. Antigone.

€ 300

Übersetzt von Ernst Buschor. Mit fünfzehn Original-Lithographien von Georg Eisler. Neu-Isenburg 1986. Mit 14 Lithographien im Text. Blauer Maroquinband mit Rückenschild. In Halblederkassette mit Lithographie auf dem Vorderdeckel.

48. Druck der Edition Tiessen. – Eins von 90 Exemplaren (Gesamtauflage 161). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert.

32,3 : 23,6 cm. Seiten [3]–66, [4].

Spindler 41.48. – Tiessen VI, 16

490  Edition Tiessen – Gedichte.

€ 300

I. Joseph von Eichendorff. – II. August von Platen. – III. Eduard Mörike [und] Gedichte. I. Heinrich Heine. – II. Friedrich Hebbel. – III. Conrad Ferdinand Meyer. – Ausgewählt von Hans Bender. Mit [je] einem Original-Holzstich von Karl-Georg Hirsch. Neu-Isenburg, Edition Tiessen 1992 und 1993. Mit zusammen sechs blattgroßen Holzstichen. Originalbroschuren mit marmorierten Buntpapierumschlägen in zwei Schubern.

71. und 72. Druck der Edition Tiessen. – Jeweils eins von 60 Vorzugsexemplaren mit je einem zusätzlich beigelegten signierten Abzug der Holzstiche auf Japan (Gesamtauflage 206). – In allen sechs Druckvermerken vom Künstler signiert. – Auf Zerkall-Bütten.

Je 24,4 : 16,2 cm.

Kästner/Lübbert A 79, 82, 81, 91, 90 und 95, je 1.a

491  Edition Tiessen – 15 Vorzugsausgaben der Reihe.

€ 750

Neu-Isenburg 1978–1993. Mit zahlreichen eingebundenen Originalgraphiken. Originalbroschuren mit Buntpapierumschlag und Deckelschild.

Exemplare der Vorzugsausgaben (Auflagen meist 50 bis 100 Exemplare) mit zusätzlichen signierten Graphiken (Suiten, Extraabzüge auf Japan oder zusätzliche) beigelegt sind. – 5. Friedrich Hölderlin/Paul Eliasberg. Der Archipelagus. 1978. Mit einer Radierung. – 7. Immanuel Kant/Simon Dittrich. Über die Wiederherstellung der ursprünglichen Anlage zum Guten in ihre Kraft. 1978. Mit einer signierten Radierung. – 8. Albert Schweitzer/Otto Rohse. Die Ethik der Ehrfurcht vor dem Leben. 1978. Mit einem Kupferstich. – 9. Das Märchen vom Granatapfelbaum/ Imre Reiner 1979. Mit einer Heliogravüre. – 10. Salomon Gessner/Imre Reiner. Die Erfindung des Saitenspiels und des Gesangs. 1979. Mit drei Radierungen. – 12. Das Evangelium nach Thomas/Paul Eliasberg. 1979. Mit einer signierten Farbradierung. Eins von 200 Vorzugsexemplaren, weitere 200 erschienen ohne Radierung. – 28. Adalbert Stifter/Denis Stéen. Waldwanderung. 1983. Mit vier Holzstichen. – 29. Die Geschichte von Joseph und seinen Brüdern/Otto Rohse. 1983. Mit zwei Holzstichen. – 36. Theodor W. Adorno/Rolf Escher. Schubert. 1984. Mit einer Radierung. – 38. Zvi Kolitz/Jan Uhrynowicz. Jossel Rackower spricht zu Gott. 1985. Mit drei Linolschnitten. – 46. Wilhelm Dilthey/Walter Zimbrich. Mozart. 1986. Mit einem Farbholzschnitt. – 51. Marie Luise Kaschnitz/Rolf Escher. Das ewige Licht. 1987. Mit vier Lithographien. – 54. Leos Schrade/Anthony Canham. Joseph Haydn als Schöpfer der Klassischen Musik. 1988. Mit einer Lithographie. – 64. Fritz Reuter/Karl-Georg Hirsch. Im Reformverein. 1991. Mit vier Holzstichen. – 73. Heinrich Heine/Jürgen Wölbing. Aus »Die Harzreise«. 1993. Mit drei zweifarbigen Holzschnitten. – Alle tadellos erhalten.

Ca. 30 : 20 cm.