ChristianHesse

Zeitgenössische Kunst | Hesse-Auktionen
Zeitgenössische Kunst

80  Bernard Aubertin. Feuerzeichnung (Dessin de feu).

€ 1200

Collage auf monochromer Gouache. 1974. 64,3 : 47,2 cm. Signiert und datiert.

1961 schuf der französische Künstler Bernard Aubertin (1934–2015) erste Feuerbilder, bei denen er serielle Streichholzsequenzen auf farbige Untergründe montierte. Dieses Motiv entwickelte er in den folgenden Jahren weiter und kombinierte seine Collagen mit monochrom roten Flächenbildern. – Aus einer Berliner Privatsammlung.

Ein hinterlegter Riss an einem der Brandlöcher. Rückseitig Montierungsreste.

81  Enrico Baj – Osvaldo Patani. Poi ancora un giorno.

€ 450

Mailand 1956. Mit drei Radierungen, zwei ganzseitig und nummeriert, eine als Titelvignette. Lose Doppelblätter in schwarzer serigraphierter Originalbroschur.

Eins von 51 Exemplaren. – Im Druckvermerk von Künstler und Verfasser signiert. – Auf Fabriano-Bütten. – Das dritte von Enrico Baj illustrierte Buch. – Das Exemplar gedruckt »per Rolando Marchi«. Der Empfänger, wohl der Marathonläufer Marchi, gab das ihm dedizierte Buch bereits nach kurzer Zeit als Weihnachtsgeschenk weiter. Unter seinen eingedruckten Namen schrieb er »e da me dedicato a Gian Vittorio Fossati Bellani, Natale 1956« (wohl der damalige technische Leiter der italienischen Ski-Nationalmannschaft).

38,5 : 26,0 cm. [16] Seiten.

82  Enrico Baj. La cravate ne vaut pas une médaille.

€ 2000

Genf, Rousseeau 1972. Mit Collagen, eine in Folienumschlag beigelegt, die übrigen im Buch, und zahlreichen Farblitho- und Farbserigraphien. Lose Doppelblätter in Originalkartonumschlag mit Deckelschild. In der weißen Originalkunstlederchemise und dem -schuber mit der LEGO-Installation.

Eins von 160 nummerierten Exemplaren, wobei den ersten 75 verschiedene signierte Collagen beigelegt wurden. Hier mit einem unsignierten als Beilage. – Im Druckvermerk vom Künstler nummeriert und signiert. – Auf Velin d’Arches. – Wohl eins der originellsten Malerbücher der 1970er Jahre. – »Im Jahre 1894 erfand der Schriftsteller Alfred Jarry die Pataphysik, die Wissenschaft der ›imaginären Lösungen‹. Knapp 70 Jahre später, 1963, wurde Enrico Baj (1924–2003) in das ›Collège de Pataphysique de France‹ aufgenommen und kurz darauf Mitbegründer des ›Institutum Pataphysicum Mediolanense‹ in Mailland. Die Pataphysik sollte eine nicht zu unterschätzende Rolle in seinem Werk spielen. Besonders in seinem Buch ›La Cravate ne vaut pas une médaille‹ macht sich ihr Einfluß bemerkbar. Mit satirischem Elan und polemischem, destruktivem Humor hat der Künstler den Text verfaßt und die Bilder ausgeführt. Das Buch bietet ein Repertoire seiner oft wiederkehrenden Motive und veranschaulicht die Vielfalt seiner technischen Mittel. In einer grotesken Revue treten die verunstalteten Monster und die ordenbehangenen, degenerierten Generäle auf, die seit Anfang der sechziger Jahre sein Werk bevölkern. Die bunte Krawatte aus Celluloid ist eine Replik der ›Krawatte des Jackson Pollock‹ von 1969. Um seine phantasievolle Welt darzustellen, griff Baj zu den verschiedensten künstlerischen Mitteln. Den Farblithographien und -serigraphien wurden Collagen aus verschiedenartigen Materialien wie Stoffen, Papieren, Kunststoff und Alufolie hinzugefügt, auf der Buchkassette klebt ein Multiple aus Legoplatten und -steinen, das mit einem militärischen Orden versehen ist.« (Papiergesänge). – Sehr schönes Exemplar.

37,8 : 37,8 cm. [84] Seiten.

Monod 737. – Papiergesänge 118

83  Stephan Balkenhol. Häuserlandschaft. – Kirchenschiff.

€ 3600

Zwei Siebdrucke. Auf Sperrholz. 1998. Jeweils 200 : 125 : 1,8 cm. Rückseitig signiert.

Künstlerexemplare, außerhalb der Auflage von jeweils fünf Exemplaren. – Rückseitig mit Signaturaufkleber Balkenhols. – Gedruckt bei GrossDruckArt, Rheinstetten, nach einem Ausschnitt einer Fotografie Balkenhols.

Dobke/Priess 30 und 32

84  Stephan Balkenhol. Tanzende Paare.

€ 1800

Siebdruck auf Sperrholz. 1998. 200 : 125 : 1,8 cm. Rückseitig signiert.

Künstlerexemplar, außerhalb der Auflage von fünf Exemplaren. – Rückseitig mit Signaturaufkleber Balkenhols. – Gedruckt bei GrossDruckArt, Rheinstetten, nach einem Ausschnitt einer Fotografie Balkenhols.

Dobke/Priess 31

85  Stephan Balkenhol. Klavierspieler. – Blaskapelle.

€ 3600

Zwei Siebdrucke. Auf Sperrholz. 1998. Jeweils 200 : 125 : 1,8 cm. Rückseitig signiert.

Künstlerexemplare, außerhalb der Auflage von jeweils fünf Exemplaren. – Rückseitig mit Signaturaufkleber Balkenhols. – Gedruckt bei GrossDruckArt, Rheinstetten, nach einem Ausschnitt einer Fotografie Balkenhols.

Dobke/Priess 33 und 35

86  Stephan Balkenhol. Ohne Titel.

€ 1000

Bemalte Keramik. 2008. Durchmesser 28,5 cm. Signiert, datiert und nummeriert.

Exemplar 51/100. – Auf der Rückseite signiert, datiert und nummeriert. – Einmalige Edition zur Vorzugsausgabe des Ausstellungskataloges »Stephan Balkenhol« in den Deichtorhallen Hamburg. Der Katalog (2008, Snoeck Verlag Köln), auf dem Vortitel vom Künstler signiert und identisch nummeriert, liegt bei. – Katalog und Keramik im Originalkarton. – Stephan Balkenhol (geboren 1957) ist vor allem durch seine großformatigen Holzfiguren bekannt geworden, die auch im öffentlichen Raum breite Aufmerksamkeit finden. Das Rund des Tellers dient als ideale Form für die Darstellung eines »vitruvianischen Menschen« der Gegenwart. – Makellos.

Buch: 24,7 : 17,4 cm. 185, [7] Seiten. Zahlreiche, meist farbige Abbildungen.

87  Joseph Beuys. Fingernagelabdruck aus gehärteter Butter.

€ 1200

Multiple (Butter/Wachs in Plastikdose, auf Graupappe montiert). 1971. 24,0 : 21,0 : 1,8 cm. Signiert und nummeriert.

Frühes und selten gewordenes Multiple. – Ediert von Schellmann, München. – Tadellos erhalten. – Vom Vorbesitzer in Metallobjektkasten montiert.

Schellmann 35

88  Bernhard Johannes Blume. Natürlich.

€ 400

Ein Gespräch mit Joseph Beuys. Multiple. 1989. 49 : 23 : 6 cm. Signiert, datiert und nummeriert.

Exemplar 3/60. – 1984 hatte der Künstler die Reihe »natürlich« eröffnet, 1985 und 1989 folgten weitere Editionen, die einen zweistündigen Dialog der beiden Künstler in der Düsseldorfer Galerie Ilverich dokumentierten. Beuys und Blume hielten dabei jeder ein grünes Pappkreuz, wie es auch hier beiliegt. (47 : 21,5 : 4 cm, signiert und datiert »1985/89«. – Die neun Serigraphien auf grauem Karton mit Pressefotos des Gesprächs und Auszügen aus dem Dialog. – Mit dem gefalteten Plakat »Beuys natürlich Blume« (zweifarbiger Offset, 62 : 40 cm, vgl. Schellmann 537). – Alles zusammen in der Originalkartonbox mit Deckelschild und Druckvermerk, dort nummeriert. – Ediert vom Balloni Verlag und der Buchhandlung Walter König in Köln. – Tadellos erhalten. – Dazu: Bernhard Johannes Blume. Heilsgebilde. Polaroidfotografie. 1991. Rückseitig signiert, montiert in Passepartout aus Graupappe, dieses signiert und datiert. Aus »Natürlich. 3 ipsoflexive Gesten«.

89  Jürgen Brodwolf. Buchdurchschnitt, Bluttinte.

€ 750

Buchobjekt, Tusche und Stempeldruck. 1979. 21 : 13,5 : 1,2 cm. Signiert, betitelt, datiert. – Paul Celan. Lichtzwang. Frankfurt am Main, Suhrkamp 1970.

Außergewöhnliches Buchobjekt: Brodwolf durchschnitt alle Blätter des Buches kreuzförmig und färbte die Schnittkanten mit aufgegossener roter Tusche. – Auf dem Vorsatzblatt signiert, datiert und betitelt, auf dem Vorderdeckel von Brodwolf in Graphit mit »Paul Celan« bezeichnet. – Erste Ausgabe des letzten zu Lebzeiten des Dichters erschienenen Buches.

90  Jürgen Brodwolf. Hölderlin, Diotima.

€ 750

Buchobjekt, Nagelzeichnung und Öl. 1988. 19,4 : 11,8 : 1 cm. Signiert, datiert und betitelt.

Brodwolf bearbeitete die Hölderlin-Biographie von Ulrich Häussermann (Rowohlt 1987): Alle Blätter des Buchblocks durchstach der Künstler mit einer Nadel (oder Schusterahle) und »zeichnete« ein «verblassendes« imaginäres Porträt. Aufgegossenes Öl sickerte durch die Nadellöcher, auch dessen Intensität verringert sich von Seite zu Seite. – Auf dem Doppeltitel des Buches signiert, datiert und betitelt. – Die Originalbroschur in einem Halbleinenband, dieser von Brodwolf nochmals betitelt.

91  Jürgen Brodwolf – Wole Soyinka. Mandelas Erde.

€ 400 ( R7 )

Aus dem Englischen von Hans Dieter Schäfer. Neumarkt, Thomas Reche 2017. Mit elf Offsetlithographien von Jürgen Brodwolf und elf Abbildungen. Originalleinenband mit Blindprägung.

Exemplar V/L, eins der 50 römisch nummerierten Exemplaren der Vorzugsausgabe A mit vier beigelegten signierten Offsetlithographien (Gesamtauflage 400). – Im Druckvermerk von Autor und Künstler signiert. – Die deutsche Übersetzung der Gedichte von Wole Soyinka und Brodwolfs Graphiken zum Text sind hier erstmals publiziert. – Ligaturen, Band XI.

30,5 : 20,5 cm. 78, [2] Seiten.

92  Stephen Craig. Underground Cinema.

€ 400

Multiple (Holz, Kunststoff, Acrylglas, Lack). 2005. 27,5 : 41.2 : 29,2 cm. Signiert.

Auf dem Innenboden der Box signiert und mit dem eingeschlagenen Editionsnamen. – Stephen Craig (geboren 1960) über diese Arbeit: »Falls es je einen Weg gegeben hat, im Kunstbereich demokratisch zu sein, dann ist es durch das Medium Kino. Walter Benjamin war, wie wir wissen, wahrscheinlich der Erste oder einer der Ersten, der dieser Tatsache Rechnung getragen hat. Auch Joyce und Beckett waren in einer frühen Phase der Kinogeschichte sehr an den Möglichkeiten […] des Kinos, das potenziell Kunst enthalten und sie einer größeren Öffentlichkeit zugänglich mach kann, interessiert.« – Die schwenkbare Installation vertauscht die Bestandteile des fiktiven Architekturmodells: Kasse und Eingang geraten nach unten, der ursprüngliche »underground«-Saal liegt nun offen. Sichtöffnungen an beiden Seiten des Multiples suggerieren eine Camera obscura. – Tadellos erhalten. – Ediert von der Griffelkunst-Vereinigung Hamburg, Editionsnummer E 414.

93  Felix Droese. Frau ohne Schatten.

€ 400

Gefalteter Papierschnitt aus blau-rot bedrucktem Packpapier. 1993. 44 : 35 cm. Signiert, datiert und nummeriert.

Exemplar 71/100. – Einkaufstüte »See- und Hafenstadt Rostock«, Schnitte durch beide Seiten der Tüte, teils gefaltet. – Ediert von der Kunsthalle Rostock und der Hamburger Produzentengalerie anlässlich der Ausstellung »Felix Droese – Neue Wirklichkeiten, neue Schatten« (Hamburg 1993). – Tadellos erhalten, im Objektrahmen.

Klein 139

94  Günther Förg. Ohne Titel.

€ 600

Vier Farbradierungen. 1991. 34,6 : 24,8 cm (52,3 : 38,0 cm. Alle signiert und datiert »93«.

Auf Velin »CMF« von Fabriano. – Aus der sechsteiligen von der Griffelkunst-Vereinigung Hamburg edierten Folge, Editionsnummer 267 C1 und C4–6.

95  Rupprecht Geiger – Helmut Heißenbüttel. Die Freuden des Alterns.

€ 250 ( R7 )

13 mehr oder weniger Gedichte. Drei Wendegrafiken. Farbige Siebdrucke von Rupprecht Geiger. Duisburg 1971. Mit drei doppelseitigen signierten Farbserigraphien. Originalbroschur.

Hundertdruck IX. – Eins von 100 Exemplaren. – Auch das Impressum vom Dichter signiert. – Handgesetzt und gedruckt auf Elfenbein-Karton.

40,0 : 27,0 cm. 14 Blätter.

Geiger 168. – Spindler 157.9

96  Herbert Hamak. Ohne Titel.

€ 6000

Kunstharz auf Leinwand. 1991. 110 : 80 : 5 cm. Rückseitig auf dem Keilrahmen signiert, datiert und bezeichnet mit »C202N Kr. 4394 Barytgelb« sowie Richtungspfeil.

Eine der typischen Kunstharzplastiken des 1952 geborenen Künstlers. – Die vorliegende Arbeit erzielt, anders als die deutlich dreidimensional angelegten Plastiken Hamaks, eine nahezu bildhafte Wirkung. – Aus einer Hamburger Privatsammlung.

97  Al Hansen. Satie/rebus.

€ 750

Multiple (Collage, Papier, Filz- und Silberstift). 1982. 20,8 : 29,7 cm. Signiert, datiert und nummeriert.

Exemplar 2/21, wobei durch Zeichnung und Kalligraphie unikale Exemplare entstanden. – Al Hansen kombiniert ein Porträtfoto des französischen Avantgarde-Komponisten mit einer kleinen Zeichnung und einem Wortspiel.

98  Al Hansen. Venus,

€ 3000

Fünf Zeichnungen (Bleistift, schwarzer und farbige Faserschreiber). 1994. 21,0 : 14,8 cm. Jeweils signiert und datiert.

Abwechslungsreiche Folge dieses in Hansens Œuvre zentralen Motivs. – Auf Zeichenkarton, eine Zeichnung auf dem bedruckten Deckblatt des Blocks. – Aus einer Berliner Privatsammlung.

99  Gerhard Hoehme – Dieter Hülsmanns. Erinnerungen eines Erotomanen

€ 400

mit fünf Radierungen von Gerhard Hoehme. Köln, Wolfgang Hake 1966. Mit fünf signierten farbigen Radierungen. Weiße Originalbroschur.

Erste Ausgabe. – Eins von 100 für den Handel bestimmten Vorzugsexemplaren mit den signierten Radierungen (Gesamtauflage 300). – Im Druckvermerk vom Verfasser signiert. – Die Radierungen in Rosa gedruckt, der Hülsmann-Text, gesetzt aus der halbfetten Helvetica auf rosafarbenem Hintergrund. – Sehr gut erhalten. – Dazu: Dieter Hülsmanns. Das Werden eines Garis mit einem Materialbild von Kano Nishio. Köln Wolfgang Hake 1965. Weiße Originalbroschur. Eins von 100 Exemplaren, die Collage vom Künstler signiert, das Buch vom Verfasser. Erschienen als Band 1 der von Walter Aue herausgegebenen Reihe »Tangenten«.

25 : 25 cm. 15 Blätter, 5 Radierungen.

Heuer 92–96. – Spindler 158.25

100  Alfred Hrdlicka. Santa Maria delle Grazie – Lionardos Abendmahl restauriert für Pier Paolo Pasolini.

€ 1000

Farbaquatintaradierung mit Kaltnadel. 1984. 59,2 : 99,2 cm (75,5 : 107,3 cm). Signiert, datiert, als »Probedruck« und mit Widmung bezeichnet.

Einer von wenigen Probedrucken des endgültigen Zustands, nach Hinzufügung der beiden Farbaquatintaplatten. – Druck in acht Farben über der schwarzen Zeichnungsplatte. – Auf Velin. – Von der farbigen Fassung erschienen nur 25 nummerierte Exemplare, ediert von der Galerie Hilger, Wien. – 1983 war Hrdlickas Pasolini-Zyklus mit 37 Radierungen abgeschlossen. Im zeitlichen Umfeld und in künstlerischer Auseinandersetzung mit dem Werk des italienischen Regisseurs entstanden Szenen und Varianten, darunter auch diese großformatige und singuläre Radierung.

Die rechte Ecke am unteren Rand leicht berieben.

Lewin 938 III

101  Dorothy Iannone. Lists IV. A much more detailed than requested reconstruction from The Book of D.+D.

€ 1000 ( R7 )

35 Serigraphien auf Kunststoff. 1968. 20,3 : 22,5 cm. Signiert und mit Widmung bezeichnet.

Exemplar 21/30. – Das Künstlerbuch bietet eine comicartige Auflistung der Partner Dorothy Iannones vor ihrer Beziehung mit Dieter Roth. Außer den 30 dazugehörigen Bildern folgende fünf Serigraphien: Titelbild (Dorothy und Dieter Roth), Titelblatt, Widmungszeichnung »for Pappa«, die detailreiche Namensliste der Verflossenen und der Editionsvermerk. – Die Serigraphien wurden auf weiße Kunststofffolien gedruckt, welche plastikverstärkt die Seiten eines schraubengebundenen Buches bilden. – Ediert von Diver Press, Köln. – Auf dem Innendeckel von der Künstlerin mit rotem Filzstift nummeriert und signiert. – Erotik und ihre teils voyeuristische Darstellung in der Kunst sind bleibendes Hauptthema der amerikanischen Künstlerin (geboren 1933). 1967 lernte sie in Reykjavik Dieter Roth kennen, mit dem sie dann viele Jahre zusammenlebte. Beide schlossen sich der Fluxusbewegung um Robert Filliou, Daniel Spoerri und Emmett Williams an. – Sehr selten und hier in Original(?)-Archivbox tadellos erhalten.

22,0 : 27,5 : 11,0 cm (Buchobjekt).

102  Jörg Immendorff. Ständchen für B[euys] und D[uchamp].

€ 1800

Farbserigraphie über Linolschnitt, auf Leinwand. 1990/2003. 51,0 : 71,0 cm. Signiert, datiert und rückseitig nummeriert.

Exemplar 34/35. – Der Druckstock entstand 1990, die Auflage erst 2003. – Aufwendig gerahmt (wie auch die Katalognummern).

Geuer 2003.2

103  Jörg Immendorff. Söhne der Sonne.

€ 1800

Farbserigraphie über Linolschnitt, auf Leinwand. 1997/2003. 59,0 : 77,5 cm. Signiert, datiert und rückseitig nummeriert.

Exemplar 30/35. – Der Druckstock entstand 1997, die Auflage 2003. – Aufwendig gerahmt.

Geuer 2003.4

104  Jörg Immendorff. Café de Flor.

€ 1800

Farbserigraphie über Linolschnitt, auf Leinwand. 1997/2003. 59,0 : 77,5 cm. Signiert, datiert und rückseitig nummeriert.

Exemplar 29/35. – Der Druckstock entstand 1997, die Auflage 2003. – Aufwendig gerahmt.

Geuer 2003.5

105  Horst Janssen. Beim Juwelier.

€ 2500

Farbholzschnitt. 1957. 80,5 : 52,0 cm (92 : 63 cm). Signiert, datiert und nummeriert.

Exemplar III/20. – Auf Japan. – Die seltene, nur bei Brockstedt erwähnte rote Variante: Die schwarze Grundplatte rechts noch nicht verschmälert. Wie die spätere Auflage in sieben, allerdings abweichenden, Farben gedruckt, teils als Monotypie. – Mit den typischen Ausfettungen der Druckfarbe. – Wir konnten kein Exemplar der roten Fassung im Handel nachweisen.

Ränder mit deutlichen Atelierspuren (Knitter, Farb- und Fingerflecke). Unten links, außerhalb der Darstellung mit Ein- und Ausriss. – An drei Stellen angeheftet.

Brockstedt H 28 a. – Vgl. Vogel 69 und Katze Blau 62 (beide nur die grüne Variante und mit abweichenden Maßen)

106  Horst Janssen. Selbst dramatisch.

€ 450

Radierung. 1965. 36,9 : 25,1 cm (78,7 : 52,7 cm). Signiert, datiert und nummeriert.

Exemplar 10/35. – Eins der drei großen radierten Selbstporträts, die im Frühjahr 1965 entstanden, Ediert von Wolfgang Ketterer, München, mit dem Trockenstempel »WK«. – Auf Velin. – Vogel nennt 95 Exemplare, Brockstedt 65 und 35 römisch nummerierte auf Japan (beide für die Mappe »Europäische Graphik IV«, in der die Radierung als viertes Blatt enthalten war).

Kleine Quetschfalte vom Druck.

Vogel 335. – Brockstedt R 302

107  Horst Janssen. Svanshall verkehrt.

€ 250 ( R7 )

Aufzeichnungen einer süssen Verwirrung. 12.11.1985 bis 12.7.1986. Hamburg, St. Gertrude 1987. Mit zahlreichen, teils farbigen Abbildungen nach Fotografien, Zeichnungen und Briefen. Originalleinenband mit Schutzumschlag und Schuber.

Erste Ausgabe. – Exemplar der zweiten Vorzugsausgabe, die in fünf Varianten, jeweils mit einer anderen signierten Radierung als Beilage, erschien. Hier mit »5 Tage – 5 Nächte 24.2.88« (lt. Rüden 500 Exemplare). – Der Band bietet mit Tagebuchaufzeichnungen, Briefen und Texten Einblick in die leidenschaftliche Beziehung des damals 56jährigen Janssen zu der 35 Jahre jüngeren Annette Kasper. – Auf dem Vorsatzblatt mit Goldbronze signiert.

23,0 : 30,5 cm. [240] Seiten. – Makellos, die Radierung rückseitig mit kleinen Montierungsresten.

Rüden A.113.2.V

108  Gustav Kluge. Komm ich in mein Kämmerlein.

€ 600

Holzschnitt. 1985. 76 : 30 cm (89 : 30 cm). Signiert und datiert.

Blatt 3 der Folge »Steht ein bucklicht Männlein da«. – Teilabdruck des zentralen Motivs des ovalen Holzstocks. – Auf weißem Papier. – Das von Günther Gercken als sechster Einzelabzug neben der Auflage genannte Exemplar, ehemals Besitz Dorothea Zwirner, Berlin. Die Folge umfasste zwölf Holzdrucke und erschien in einer Auflage von 30 Exemplaren in der Edition Schoppmann, Dortmund. – Rahmenrückseite mit Galerieaufklebern Rudolf Zwirner und Brigitte Ihsen, dort als »Andruck« bezeichnet.

Auf weißen Karton geheftet und in Galerierahmung.

Gercken 47 g

109  Heinz Mack. Ohne Titel.

€ 200 ( R7 )

Prägedruck in Silberfolie. 1974. 40,0 : 27,0 cm. Signiert und nummeriert.

Exemplar 87/300. – Auf dem Vorderumschlag von »Guido Hildebrandt. Entgegengesetzt. Sechs Legenden des Verstehens«. – Erschienen im Wiesbadener Limes Verlag. Im Druckvermerk vom Autor signiert. – In der Gestaltung der Hundertdrucke, die der Verfasser Guido Hildebrandt von 1965 bis 1979 im eigenen Verlag edierte.

110  Cobra – Artistes Libres.

€ 900

Première serie du bibliothèque de Cobra. Quinze Monographies. Redacteur Asger Jorn. Kopenhagen, Ejnar Munksgaard 1950. Mit zahlreichen Abbildungen. 15 Originalbroschuren, davon 13 mit Farblithographie auf dem Umschlag, und ein Textblatt. Zusammen in farbig illustrierter Kartonmappe.

Erste Ausgabe. – Mit je einem Heft zu folgenden Künstlern: Alechinsky, Appel, Atlan, Bille, Constant, Corneille, Doucet, Gilbert, Gudnason, Heerup, Jacobsen, Jorn und Pedersen (diese mit jeweils einer Farblithographie auf dem Vorderdeckel) sowie Afelt und Ferlov (Offsetumschlag). – Jedes Heft mit biographischer Einleitung und einigen Abbildungen von Arbeiten des jeweiligen Künstlers. – Exemplar der französischen Ausgabe, parallel erschien auch eine dänische. – Das Textblatt mit einer Einleitung von Asger Jorn, von ihm stammt auch die Farblithographie auf der Mappe. – Die Künstlergruppe CoBrA wurde 1948 in Paris gegründet. Der Name bildete sich aus den Anfangsbuchstaben der Städte Copenhagen, Brüssel und Amsterdam, aus denen die Gründungsmitglieder stammten. Künstlerisch strebte CoBrA eine Wiederbelebung des Expressionismus mit den Stilmitteln des Informel an. – Die Hefte tadellos erhalten.

17,0 : 13,5 cm (Mappe). – Die Mappe mit fachmännisch restaurierten winzigen Einrissen.

111  SMS.

€ 2000 ( R7 )

A Collection of Original Multiples. Edited by William Copley. No. 1–6. New York, The Letter Edged in Black Press, Februar – Dezember 1968. 73 Originalmultiples in sechs Originalumschlägen und Originalversandboxen.

Vollständige Folge aller sechs Ausgaben, die in einer Auflage von etwa 2000 Exemplaren erschienen. – Kaum eine Edition spiegelt so deutlich und nuancenreich den Zeitgeist der späten 1960er Jahre wider. 1968 gründete der amerikanische Surrealist William Copley das »SMS Studio« im New Yorker »East Village«. Aus dem ersten Mappenwerk »entstand eine Assemblage von Multiples, die seiner alten Vorliebe für den Surrealismus huldigte.« (Thomas Kellein, in Archiv Sohm). – Die Multiples in unterschiedlichen Formaten, Techniken und Materialien (Papier, Pappe, Kunststoff, Schallplatten, faksimilierte Notizen, Briefe, Bücher, Objekte, Tonkassetten) von folgenden Künstlern:
1: Su Braden, James Lee Byars, Christo, Waller de Maria, Richard Hamilton, Kaspar Koenig, Julien Levy, Sol Mednick, Nancy Reitkopf, La Monte Young, Marian Zazeela.
2: Marcel Duchamp, Nicolas Calas, Bruce Conner, Maria Herscovitz, Alain Jacquet, Ray Johnson, Lee Lozano, Meret Oppenheim, Bernhard Pfreim, George Reavey, Clovis Trouille.
3: John Battan, Aftograf, Enrico Baj, William Bryant, Dick Higgins, Joseph Kosuth, Ronnie Landfield, Roland Penrose, Man Ray, H. C. Westermann, Hannah Weiner, Terry Riley.
4: Robert Stanley, Arman, Paul Bergtold, John Cage, Hollis Frampton, On Kawara, Roy Lichtenstein, Lil Picard, Domenico Rotella, Robert Watts, Orincess Winifred, La Monte Young, Marian Zazeela, Terry Riley (Musikkassette).
5: Congo, William Anthony, Wall Batterton, William Copley, Edward Fitzgerald, Neil Jenney, Angus McLise, Bruce Nauman, Yoko Ono, Mel Ramos, Robert Rohm, William Schwedler, Diane Wakoski, Lawrence Weiner.
6: Richard Artschwager, Ed Bereal, Dieter Roth, Betty Dodson, Ronaldo Ferri, John Giorno, Toby Mussmann, Adrian Nutbeem, Claes Oldenburg, Mischa Petrov, Jan Reavey, Bernar Vernet.

28 : 18 cm (Umschläge), 35 : 19 cm (Versandboxen).

Archiv Sohm 177 und Abbildung 319. – Sammlung Schnepel Z-16

112  10 Jahre Galerie & Edition Schlégl Zürich.

€ 600 ( R19 )

Neun Originalzeichnungen, zwei Graphiken, 1978–1981. 34 : 34 cm. Signiert, meist datiert, die Graphiken nummeriert.

Wohl Exemplar 20/24. – Jede Graphik in einem gefalzten Büttenblatt mit dem Namen des Künstlers bedruckt. – Frank Badur. Aquarell auf Papier. 1981. – Lothar Fischer. Bleistiftzeichnung. 1978. – Catharine Hetey. Tusche. 1980. Sign. u. dat. – Tamás Konok. Gouache auf Leinwand. 1981. – Juan Martinez. Tusche. 1981. Verso signiert. – Willy Meyer-Osburg. Gouache über Bleistift, auf Karton 1981. – Daniel de Quervain. Kolorierte Radierung. – Josef Staub. Tusche und Aquarell. 1980. – Paul Suter. Tuschfeder. 1981. – Douglas Swan. Aquarell, Tuschfeder, Collage. 1981. – Italo Valenti. Radierung. – Nach Angaben zu einem Vergleichsexemplar (dieses ohne die Arbeit von Douglas Swan) fehlt auch hier eventuell eine Graphik von Hans Hinterreiter. – Die vor allem für die osteuropäische Avantgarde wichtige Zürcher Galerie wurde 2014 geschlossen. – Selten.

113  Rare Books & Editions – Zehn signierte Überarbeitungen (Collagen, Übermalungen, Zeichnungen und Ausstanzungen)

€ 750

von zehn signierten Lithographien von Richard Dreher zu Runges »Von den Fischer und siine Fru«. München, rare books & editions 2002.

Exemplar 14/26, nur 14 für den Handel. – »Als Vorlage zu dieser Edition diente der 40. Druck der Hans-von-Marées-Gesellschaft aus dem Jahr 1923. Dessen Restauflage (26 Stück) mit den Originallithographien von Richard Dreyer gab die Basis der Neubearbeitung« (kreewinkel.de). – Dreyers, aus heutiger Sicht sicher etwas naiv-süßliche, Lithographien boten folgenden Künstlern die Möglichkeit zu »ergänzenden« Überarbeitungen: Hans Baschang (Siebdruck), Friedemann Hahn (Farbige Tuschzeichnung), Brigitte Hammann (Collage), Andreas Hofer (Zeichnung), Bernhard Jäger (Kreidezeichnung und Collage), Friederike Mayröcker (Schriftzeichnung), Oswald Oberhuber (Buntstiftzeichnungen und Collage), Jürgen O. Olbrich (Collage), Dorothea Reese-Heim (Ausstanzungen) und Emmett Williams (Collage und farbige Stempel). – Ohne das originale Textheft, das in einem Vergleichsexemplar von Bert Papenfuß und Silka Teichert bearbeitet war. – In der originalen Leinenkassette der Münchner Edition.

55,0 : 45,0 cm.

114  Matt Mullican. 2+6=8 · 2-4-8.

€ 450

Sieben Aquatintaradierungen, eine Strichätzung. 2009. 39,5 : 30,0 cm (70,0 : 49,5 cm). Signiert und datiert.

Vollständige Folge in der vom Künstler gestalteten Originalmappe. – Auf schwerem Velin, zwei Graphiken auf aufgewalztem China. – Die Mappe enthält die ersten graphischen Arbeiten des 1951 geborenen Künstlers. »Matt Mullican hatte bis zu dieser Herausforderung in allen erdenklichen Medien gearbeitet, umso erstaunlicher, dass er sich noch nicht der klassischen Druckgraphik zugewandt hatte« (Friedrich Meschede, auf griffelkunst.de). – Ediert von der Griffelkunst-Vereinigung Hamburg, Editionsnummern 335 C1–8. – Makellos.

115  Jacques Pajak. Ohne Titel.

€ 600

Tempera und Aquarell. Um 1960. 36,5 : 49,2 cm. Signiert und mit der Werknummer »3247« bezeichnet.

Auf dünnem Chinapapier, auf Karton aufgewalzt. – Rückseitig mit dem Stempel seiner Berner Galerie Marbach, dort von fremder Hand nochmals bezeichnet und bemaßt.

116  Jacques Pajak. Ohne Titel.

€ 450

Tusche. Um 1960. 50,5 : 65,0 cm. Signiert und mit der Werknummer »933« bezeichnet.

Großformatige expressive Arbeit des Schweizer Künstlers Jacques Pajak (1930–1965). Erst Mitte der 1950er Jahre wandte er sich den Tuschzeichnungen zu, mit denen er im Spannungsfeld zwischen Informel und Tachismus ein umfangreiches Œuvre schuf. Im Alter von gerade einmal 35 Jahren starb er bei einem Autounfall in seiner elsässischen Heimat. – Auf glattem Papier. – Rückseitig mit dem Aufkleber der Galerie Marbach, Bern, die Pajak in seinen letzten Lebensjahren vertrat und wo auch der erste (und bisher einzige Band) des Werkverzeichnisses erschien.

117  Otto Piene. Rolf Bongs. Insel – Ile – Island.

€ 600 ( R7 )

Drei Farbserigraphien. 1973. 39,3 : 26,4 cm. Signiert.

Exemplar 83/100. – Erschienen im gleichnamigen Buch, das als 14. Hundertdruck bei Guido Hildebrand, Duisburg, erschien. – Originalbroschur mit -umschlag. Im Schuber. – Im Druckvermerk vom Autor signiert. – Als Blockbuch gedruckt auf Kupfertiefdruckbütten. – Dreisprachiger Text: Deutsch, Französisch und Englisch.

Spindler 157.14

118  Sigmar Polke. Ohne Titel.

€ 1000

Serigraphie, blau und schwarz auf weißem Papier. 1988. 98,5 : 69,2 cm. Signiert.

Eins von 940 Exemplaren. – Gedruckt in Blau und verschiedenen Schwarz- und Grautönen auf weißem Velin. – Ediert von der Griffelkunst-Vereinigung Hamburg, Editionsnummer 250 B5. – Schönes Exemplar.

Becker/von der Osten 80

119  Josua Reichert. Collage mit E groß und klein. – Collage mit R (fast heraldisch).

€ 400

Zwei Collagen. 1983. 61 : 49 cm. Signiert und nummeriert.

Exemplar 7/7 bzw. 1/10. – Handpressendruck mit Holztypen und -leisten, Plexiglastypen und Kentuckylinien, collagiert wurden farbiges Bütten und Kupferdruckkarton. – In den 1980er Jahren entstanden in kleinsten Auflagen 19 Collagen, im wörtlichen Sinne »vielschichtige« Gegenstücke der »Poesia typographica«-Blätter. – Tadellos erhalten.

Pfäfflin/Maurice C 6 und C 10

120  Josua Reichert. Haidholzener Psalter.

€ 1000

28 Farbdrucke der Folge. 1980–1995. Meist signiert, teils nummeriert und gewidmet.

Auswahl aus den 108 seit 1976 in kleinsten Auflagen gedruckten Blättern bzw. Heften zu 39 der 150 Psalmen. – 1976 kündigte Reichert an: »Karl Neuwirth und ich haben eine hebräische Druckerei eingerichtet. Wir haben von der Monotypeschrift ›Peninim‹ den Doppelcicero (24°) gießen lassen, um damit Psalmen zu drucken. Die Psalmen erscheinen als Einblattdrucke, Faltbogen und geheftete Bogen in unregelmäßiger Folge. Kann sein, daß wir alle 150 Psalmen drucken, kann aber auch sein, daß wir nur ein Dutzend drucken. Die Auflagen werden nicht gleich hoch sein, es wird Varianten geben; wir werden verschiedene Papiere benutzen und auf verschiedenen Formaten drucken.« – Vorhanden sind folgende Blätter (nach Pfäfflin/Maurice): 15, 17, 30 (2 Varianten), 33, 37, 38, 40, 45, 59b, 63a, 69, 71–76, 77 (Titelei und Kolophon), 80, 81a, 83a, 86 (2 Exemplare), 87, 88a, 96a, 97a, 98a, 106, 107b, 108b und 146b. – Dazu: Subskriptionseinladung. – Zwei Plakate zur Ausstellung Waldenburg 1987 (PT 127, mit Widmung, PT 128, Exemplar 9/25, signiert). – Alle tadellos erhalten. – Beigabe: Lünette. Holztypen, PVC-Schnitte, farbig gedruckt auf Kupferdruckkarton. 50 : 65 cm. Signiert. Eins von 17 unnummerierten Exemplaren. PT 92.

121  Josua Reichert. Konrad Weiss zu Ehren.

€ 150

Sechs Gedichte gedruckt von Josua Reichert. Schwäbisch Hall, Edition Stadtarchiv 1980. Sechs lose Blätter in Originalhalbleinenmappe.

Exemplar 30/30. – Bleisatz, Handpressendruck auf Ingres-Bütten. – Jedes Blatt rückseitig signiert und typographisch bezeichnet. Auf dem Mappendeckel nummeriert. – Dazu: 13 Blätter in Varianten und Dubletten.

65 : 50 cm, 67 : 52,5 cm (Mappe).

Pfäfflin/Maurice M 13

122  Josua Reichert. Suleika. – Wiederfinden.

€ 200

Schwäbisch Hall 1981. Je vier lose Doppelbogen.

Zwei Mappenwerke mit Gedichten von Marianne von Willemer und Johann Wolfgang von Goethe, veröffentlicht im »West-oestlichen Divan«. – Gestaltet und gedruckt von Josua Reichert in der Lehrdruckerei der TH Darmstadt für die Edition Stadtarchiv Schwäbisch Hall. – Je eins von 180 nummerierten und signierten Exemplaren. – Titelblatt jeweils mit farbigem Kombinationsdruck aus Plexiglastypen und -platten, die Texte in Bleisatz. – Auf Zanders-Bütten. – Beide mit Widmung des Künstlers für den Vorbesitzer. – Tadellos erhalten. – Dazu: Wie Wasser strömen wir. Omar Chajjam. Rubaijat. 1984. Gestaltet und gedruckt von Josua Reichert. Farbige Holz- und Plexiglastypen, Buch- und Offsetdruck. Drei lose Blätter und Originalumschlag. Eins von 20 signierten und nummerierten Exemplaren. – Der Drucker. Mit fünf farbigen Typographiken, einem Aufsatz von Manfred Saller und einem Brief von Jochen Lippert. Ediert 1989 von der Galerie im Unteren Tor Bietigheim-Bissingen. Lose Doppelbogen in Umschlagkarton. Eins von 710 unsignierten Exemplaren.

Pfäfflin/Maurice M 16, 17 und 19 sowie PT 121–125

123  Josua Reichert. Der Drucker.

€ 150

Mit fünf farbigen Typographiken. Lose Doppelbogen in Umschlagkarton.

Eins von 290 signierten Exemplaren (Gesamtauflage 1000). – Ediert 1989 von der Galerie im Unteren Tor Bietigheim-Bissingen. – Enthält den Aufsatz »Der Künstler als Drucker« von Manfred Saller und einen Brief an Reichert von Jochen Lippert. – Reichert illustrierte die Ausgabe mit farbigen Holz- bzw. Materialdrucken. – Beigabe: Fragmente aus »Amsterdamer Schriftmusterbuch« (aus 2.-4. Blattfolge, 1990–2000).

52,0 : 37,5 cm. [18] Seiten.

Pfäfflin/Maurice PT 121–125 b

124  Dieter Roth. Motorradfahrer.

€ 5000

Blechspielzeug, auf Holzplatte montiert und mit Acrylfarbe übergossen. 1969. 12 : 17 : 11 cm. Signiert und datiert.

Außerhalb der Auflage von 100 Exemplaren. – Auf der Unterseite der Grundplatte signiert und datiert. – Innerhalb der Auflage verwendete der Künstler verschiedene Acrylfarben und Farbmengen, so dass unikale Varianten des berühmten Multiples entstanden. – Das Motiv des Motorradfahrers variierte Dieter Roth in den späten 1960er Jahren mehrfach: 1967 entstand zunächst eine Ausstechform für die 100 »Kleinkuchen«, die während einer Ausstellung bei Hansjörg Mayer verteilt wurden. Aus Blech, Pappe und Schokolade schuf Roth in den folgenden Monaten mehrere Multiples. – Sehr gut erhalten. – Aus einer Berliner Privatsammlung.

Dobke 1969.41 (Bücher + Editionen, Seite 23)

125  Dieter Roth. Taschenzimmer.

€ 450

Materialcollage. 1987. 10,7 : 7,3 : 1,8 cm. Monogrammiert und datiert.

Seit 1968 in unnummerierter Auflage innerhalb der Reihe »Kleinkunst im Haushalt« erschienen. – Auf die gestempelte Zeichnung eines Tisches wurde eine Bananenscheibe genagelt, deren stets unterschiedlicher Verfallsprozess bildhafte Wirkung erreicht. – In der originalen Kunststoff-Spielkartenkassette. – Ediert vom VICE-Verlag. – Ohne die Kartonschachtel.

Dobke, Bücher + Editionen, Seite 25 mit zwei Abbildungen. – Slg. Schnepel R5-49

126  Dieter Roth. Sitzender.

€ 800

Bleistiftzeichnung. 1978. 29,7 : 20,8 cm. Mit Widmung, signiert und datiert.

Mit weichem Bleistift, teils schraffiert, auf Neusiedler Japanpost-Papier mit Aufdruck »polyair«. – Am Unterrand mit Widmung »für Hanni Rühm v. Dieter Roth in Kittsee am 29.1.78«. – Die Empfängerin dieser und der folgenden Zeichnung war Hanni Rühm, Ballett-Elevin, Malerei- und Gesangsstudentin und Lebenspartnerin des Wiener Aktionskünstlers Christian Attersee. Der zu diesem Kreis zählende Gerhard Rühm war ihr älterer Bruder.

127  Dieter Roth. Ohne Titel (Selbstbildnis).

€ 950

Bleistiftzeichnung mit Gouache. 1990. 29,7 : 20,8 cm. Signiert, datiert und ausführlich bezeichnet.

Schön ausgeführte Zeichnung mit weichem Bleistift, teils schraffiert und mit hellgrauer Gouache gehöht. – Oben rechts in einer Sprechblase »Liebe Hanni, mein Renard war verunstaltet mit Randbemerkungen; so habe ich Dir einen neuen bestellt, er war nicht vorrätig, soll aber bald geschickt werden. Dank ! & Pardon! Dieter«. – Am Unterrand datiert »Wien Gebr.-Juni 1990« und signiert.

Mit zwei geglätteten Knickfalten vom Briefversand.

128  Dieter Roth und Stefan Wewerka. Grosse Vorderseite.

€ 1500

Kaltnadelradierung, mit Tempera und Tusche überarbeitet. 1970. 100,5 : 77,5 cm. Von beiden Künstlern signiert, datiert und »erläutert« sowie nummeriert.

Exemplar 17/50, wobei durch großzügige Übermalung und Collage und die Texte der Künstler unikale Kunstwerke innerhalb der Auflage entstanden. – Mit sparsamen Ergänzungen in der Darstellung und stark farbigen perspektivischen Flächen, die der Graphik eine dreidimensionale Wirkung verleihen. – Am Unterrand zwei Texte der Künstler.

Ränder etwas gebräunt, Unterrand mit winzigen Einrissen. Rechts eine leichte druckbedingte Quetschfalte.

Dobke 213 (mehrere Varianten)

129  Dieter Roth. Am Meer, von hinten.

€ 400

Farbserigraphie. 1972. 86 : 61 cm. Signiert, datiert und nummeriert.

Exemplar 62/100, bei Dobke als »Unikate« bezeichnet, da in unterschiedlichsten Farbstellungen gedruckt. – Auf weißem Karton. – Gedruckt von Frank Kicherer, Stuttgart, ediert vom Verein für junge Kunst, Baden-Baden.

Gerahmt, wohl tadellos.

Dobke 239

130  Dieter Roth. Jetzt.

€ 3500

15 Radierungen (Ätzungen). 1973. 30 : 42 cm (39 : 54 cm). Signiert, datiert und nummeriert.

Exemplar 21/90. – Die vollständige Folge der von vier mehrfach überarbeiteten Zinkplatten gedruckten Folge. – Auf weißem Bütten. – Gedruckt von Rainer Pretzell, ediert vom Rainer Verlag, Berlin. – In der Originalmappe mit dem Postetikett, dort mit rotem Faserstift nochmals nummeriert.

Dobke 278

131  Dieter Roth. Komposition I – V.

€ 450

Fünf Kaltnadelradierungen. 1977. Ca. 30 : 22 cm (39 : 28 cm). Signiert mit »Heinrich Schwarz«.

In unterschiedlichen Auflagenhöhen (152–238 Exemplare) gedruckt. – Auf Velin. – Die vollständige Serie der ersten Fassungen, ediert von der Griffelkunst-Vereinigung Hamburg, Editionsnummern 208 A1–5. – Inspiriert durch Horst Janssens Radierung »Heinrich Schwarz nach Albrecht Dürer« persiflierte Dieter Roth dessen altmeisterliche Darstellung und okkupierte zugleich den Namen des Dargestellten als Pseudonym. Carl Vogel, damals Beirats- und Jurymitglied der Griffelkunst, unterstützte das Verwirrspiel durch eine abgewandelte Vita (geboren »Husum 1940« statt »Hannover 1930«). Zwei Jahre später überarbeitete Dieter Roth die fünf Platten erstmals (siehe die folgende KatNr.), 1991 folgte die letzte Fassung (siehe die übernächste KatNr.).

Dobke 438–442 und 443. – Zur Entstehungsgeschichte vgl. Dirk Dobkes Beitrag in »Verzeichnis der Editionen der Griffelkunst« (Band II, Seite 14ff.)

132  Dieter Roth. Komposition I – V.

€ 450

Fünf Kaltnadelradierungen. 1979. Ca. 30 : 22 cm (39 : 28 cm). Signiert mit »Heinrich Schwarz«.

In unterschiedlichen Auflagenhöhen (182–420 Exemplare) gedruckt. – Auf Velin. – Die vollständige Serie der zweiten Fassungen. – Ediert von der Griffelkunst-Vereinigung Hamburg, Editionsnummern 214 B1–5.

Dobke 444–448

133  Dieter Roth. Komposition I – V.

€ 500

Fünf Kaltnadelradierungen. 1991. Ca. 30 : 22 cm (56 : 38 cm). Signiert, datiert und mit Auflagenangabe gestempelt.

In unterschiedlichen Auflagenhöhen (590–880 Exemplare). – Auf Velin. – Die vollständige Serie der nochmals überarbeiteten Kupferplatten. – Datiert »1977/92«, Teile der Auflage wurden bereits 1991 signiert und ausgegeben. – Dazu: 1 Bericht mit Kommentar. Fotoradierung, Serigraphie und Stempel. 1991. 40 : 50 cm. Signiert und datiert. Exemplar 84/535. – Kombinationsdruck. Kaltnadelradierung. 1992. Signiert und datiert. Eins von 248 Exemplaren. Zusammendruck aller fünf Platten der Serie. – Die fünf Blätter der Serie druckte Henning Bergmann, die beiden Ergänzungsblätter zusammen mit Thomas Sanmann, alle sieben ediert von der Griffelkunst-Vereinigung Hamburg. – »Alle fünf Platten druckte Roth 1992 zusammen übereinander auf ein Blatt, wodurch der langjährige Variationsprozess in einem fast monochromen schwarzen Druck endet. […] Es ist ein besonders schöner Tiefdruck, bei dem die schlicht schwarz erscheinende Fläche erst auf den zweiten Blick preisgibt, dass sie aus vielen Schichten feiner linearer Einzeldrucke besteht.« (Dirk Dobke). Die Fingerspuren auf allen sechs Kompositionen entstanden durch den Drucker auf Anweisung des Künstlers. – Auf der reproduzierten Doppelseite seines Tagebuchs aus dem Jahr 1990 dokumentierte Roth seine Überlegungen zu den Griffelkunst-Editionen und der Auflagen»politik« der Vereinigung. – Die vorliegenden Graphiken sind die letzten für die Griffelkunst entstandenen des Künstlers.

Dobke 484–488, 489 und 501. – Griffelkunst 263 C1–5, E 197 und E 204

134  Konrad Balder Schäuffelen. Deus ex skatola. Entwicklungsroman.

€ 400

1975. Multiple (Papier, Holzbox). 1964. 15 : 11,0 : 5,5 cm. Monogrammiert. 1975.

Schäuffelens Lotterie Romane 1. – Eins von 50 Exemplaren. – Auf dem Titelschild im Kassettendeckel vom Künstler monogrammiert. – Der Text entstand in den Jahren, als Schäuffelen (1929–2012) als Psychiater am Max-Planck-Institut tätig war. In seinem dichterischen Œuvre dominieren experimentelle und visuelle Poesie. – Die implizierte Auflage von 1964 konnten wir nicht nachweisen. – Der Künstler druckte den Text seines Romans auf etwa 300 hellblaue Kartonblättchen, die wie Lotterielosen gerollt wurden und in der Originalholzbox stehen. In gleicher Ausstattung edierte Schäuffelen noch im selben Jahr Thomas Manns Erzählung »Gladius dei«.

135  Thomas Schütte. Holzauge, sei wachsam!

€ 400

Farbholzschnitt. 1988. 74,6 : 43,8 cm (93 : 65 cm). Signiert und datiert, mit Stempel betitelt.

Auf chamoisfarbenem Velinkarton. – Frühe Arbeit des 1954 geborenen Thomas Schütte. Nach ersten Ausstellungen nahm er 1987 an der documenta 8 teil. – Tadellos. – Ediert von der Griffelkunst-Vereinigung Hamburg, Editionsnummer 250 C3.

136  Emil Schumacher. Schein und Gegenschein.

€ 1500 ( R7 )

Drei Radierungen. 1969. 39,5 : 27,5 cm. Signiert.

Exemplar 39/100. – Erschien in dem gleichnamigen Buch mit Texten von Ernst Meister als fünfter Hundertdruck im Verlag von Guido Hildebrandt, Duisburg. – Vom Künstler auch im Druckvermerk signiert. – Druck auf Kupfertiefdruckbütten von H. Kätelhön, Wamel-Möhnesee. – Nur zwanzig Titel erschienen in dem von Guido Hildebrandt (1926–1977) 1965 gegründeten und nach ihm benannten Duisburger Kleinverlag. In diesen zwanzig Werken vereinigte der »Wochenendverleger« die »Creme de la Creme« der Poesie und der bildenden Kunst seiner Zeit.

Spindler 157.5. – Kat. Beck & Eggeling S. 24

137  Bernard Schultze und Karin Szekessy. Porträt Bernard Schultze.

€ 500

Drei Radierungen und eine Serigraphie von Bernhard Schultze, drei Fotoserigraphien von Karin Szekessy. 1966/67. 65,8 : 51,2 cm (Mappe). Alle signiert, teils datiert und nummeriert.

Exemplar 8/60. – Die vollständige Mappe 6 der von Dieter Brusberg, Hannover, edierten »Porträt«-Reihe enthält drei Radierungen von Bernard Schultze auf Bütten, davon eine »handcoloriert«, jede auf ein farbiges Kartonblatt montiert, sowie eine zweifarbige Serigraphie nach Handschrift und Zeichnung Schultzes und drei zweifarbige Serigraphien nach Porträtfotografien von Karin Szekessy. Die Fotografien wurden von beiden Künstlern signiert. – Mit dem Titelblatt lose in der Originalhalbleinenmappe mit einem serigraphierten Schultze-Porträt auf dem Mappendeckel. – Tadellos erhaltenes Exemplar der eindrucksvollen Mappe zu Künstler und Werk.

Heuer 87–89

138  Walter Tafelmaier. 6 Serigraphien.

€ 200

1969. Ca. 54 : 36 cm (68 : 48 cm). Signiert, datiert und nummeriert.

Exemplar 7/150. – Auf glattem, weißem Karton. – Walter Tafelmaier (geboren 1935) schuf ein umfangreiches graphisches Œuvre, war aber auch als Gebrauchsgraphiker erfolgreich. Das von ihm entworfenen Plakat »musica viva« von 1965 ist im MoMA archiviert. Mitte der 1970er Jahre gestaltete Tafelmaier das visuelle Erscheinungsbild der Stadt Erlangen. – Ediert von Fischer + Geier. – Lose in der Originalhalbleinenmappe.

139  Italo Valenti. Senza titolo.

€ 4500

Collage aus aquarelliertem Bütten und schwarzem Karton auf bemalter Pappe. 1961. 76,5 : 108,5 cm. Signiert und datiert.

Großformatige Collage aus der ganz frühen abstrakten Phase des Künstlers. In den 1930er Jahren waren Italo Valentis (1912–1995) Bilder noch akademisch, in den Kriegsjahren wurden sie expressiver. Seit Ende der 1950er Jahre arbeitete er nur noch abstrakt, angeregt von Bodenstrukturen, Fossilienfunden und prähistorischer Kunst. Collagen aus unterschiedlich strukturierten und gefärbten Papieren bilden seit 1959 die bedeutendste Werkgruppe innerhalb seines Œuvres. – 1961, im Entstehungsjahr dieser Collage, stellte Valenti erstmals in den USA aus. – Im Objektrahmen des Künstlers, rückseitig nochmals signiert und datiert, mit der Werknummer »115« bezeichnet und der Provenienzangabe »Collection Anne de Montet, Muralto« (Valentis Ehefrau, 1912–2009, Fotografin und Schriftstellerin). – Dazu: Italo Valenti. Les magiciennes e analogie di Anne de Montet. Lugano 1983. 20 montierte, teils farbige Abbildungen und ein faksimiliertes Typoskriptblatt. Lose Doppelblätter in Originalumschlag und Originalleinenchemise mit -schuber. Eins von 300 Exemplaren der zweiten Auflage. Mit einem Nachwort des Herausgebers Sergio Grandini.

140  Italo Valenti. Le Maghe.

€ 800

Aquarell. 1965. 30 : 40 cm. Signiert und datiert, rückseitig nochmals signiert, betitelt und mit »Tecnica: acquarello« bezeichnet.

141  Italo Valenti. Ensemble.

€ 3000

Collage und Aquarell. 1972. 51 : 50 cm. Signiert.

Italo Valenti (1912–1995) besichtigte bei einer Reise in die Bretagne die berühmten Menhire von Carnac. Die dort bewunderten Reliefs transformierte er in federleichte Papiercollagen. – Im Originalobjektrahmen, dieser rückseitig vom Künstler nochmals signiert, betitelt, mit »R. 12« bezeichnet und datiert.

Acatos 1987, S. 210

142  Italo Valenti. Les Ancêtres.

€ 3000

Collage aus aquarelliertem und gefärbtem Bütten. 1972. 60 : 61 cm. Signiert.

Auch diese Arbeit entstand unter dem Eindruck der prähistorischen Kunstwerke im südfranzösischen Carnac. – Die Büttenkartons auf Sperrholzplatte aufgezogen, diese und die Grundplatte grau lackiert. – Im Originalobjektrahmen, dieser rückseitig vom Künstler nochmals signiert, betitelt, mit »R. 9« bezeichnet und datiert.

143  Italo Valenti. Cervo volante.

€ 1200

Aquarell und Graphit auf Japanbütten, Collage. 1975. 50,5 : 26,0 cm. Signiert.

Im Originalobjektrahmen, dieser rückseitig vom Künstler nochmals signiert, betitelt, mit »R. 134« bezeichnet und datiert.

144  Victor Vasarely. Naissances.

€ 400

Köln, Galerie Der Spiegel 1971. Mit zwei signierten Serigraphien und 37 Strichätzungen nach Zeichnungen auf Transparentpapier. Schwarze Originalbroschur mit weißem Deckeltitel.

Dritte Auflage. – Eins von 650 Exemplaren, zuvor waren schon Auflagen von 450 und 550 Exemplaren erschienen. – Die beiden signierten und nummerierten Serigraphien, eine Schwarz auf Weiß, eine Weiß und Schwarz auf Grau, liegen lose bei. – Das Vorwort von Vasarely in Deutsch und Französisch.

30,5 : 21,5 cm. [18] Seiten, 37 Strichätzungen, [6] Seiten, 2 Serigraphien, 1 Tafel.

145  Herbert Zangs. Ich bin ein Macher.

€ 900

Tempera auf Wellpappcollage. 1994. 38 : 28 cm. Signiert.

Exemplar 7/70. – Auf dem Kassettendeckel der Edition »Ich bin ein Macher« der Galerie Christian Fochem, Krefeld. – Die Kassette enthielt (hier nicht mehr vorhanden) eine VHS-Videokassette mit einem Film von Marion Koenen-Ronkholz.