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Zeitgenössische Pressendrucke | Hesse-Auktionen
Zeitgenössische Pressendrucke

306  The Bear Press – Katalognummern 307–380.

€ 80000

Die im Sonderkatalog angebotene Sammlung aller bis 2017 erschienenen Drucke einschließlich der hier aufgeführten Varianten und Sonderdrucke. Erfolgt für diese Katalognummer kein Zuschlag, werden die Positionen einzeln aufgerufen.

307  The Bear Press – Jean Paul. Des Luftschiffers Giannozzo Seebuch

€ 900

herausgegeben und mit einem Nachwort versehen von Wolfram Benda. Mit vier Kaltnadelradierungen von Caspar Walter Rauh. Bayreuth 1980. Mit vier signierten Radierungen. Weinroter Originalschaflederband mit Rückenschildchen und Vergoldung (Erwin Lehr, Bayreuth). Im Originalschuber mit Marmorpapierbezug.

Erster Druck der Bear Press. – Eins von 15 Exemplaren der Vorzugsausgabe in Ganzleder (Gesamtauflage 50). – Im Druckvermerk von Künstler, Herausgeber und Buchbinder signiert. – Gesetzt aus der Unger-Fraktur, gedruckt auf Hahnemühle-Bütten von Chr. Scheufele, Stuttgart. – Mit diesem Druck begründete der Literaturwissenschaftler Wolfram Benda in Bayreuth seine »Bären Presse«. Die späteren Drucke erschienen meist in drei Ausgaben: Luxusedition mit zusätzlicher Graphik und Original, Vorzugsausgabe mit zusätzlicher Graphik und die »Edition de Tête«.

21,5 : 15,0 cm. [2], 126, [4] Seiten. 4 Radierungen. – Rücken minimal aufgehellt.

Spindler 73.1

308  The Bear Press – E. T. A. Hoffmann. Signor Formica.

€ 450

Radierungen von Caspar Walter Rauh. Bayreuth 1981. Mit zwei signierten Radierungen. Olivgrüner Originalhalblederband mit Rückenschild, vergoldeten Fileten und Marmorpapierdeckelbezügen (Erwin Lehr, Bayreuth).

Zweiter Druck der Bear Press Wolfram Benda. – Eins von 125 Exemplaren, jedoch die Radierungen wie bei den Vorzugsexemplaren aquarelliert, zudem mit einer zusätzlich lose beigelegten dritten Radierung (Gesamtauflage 150). – Im Druckvermerk von Künstler, Herausgeber und Buchbinder signiert. – Gesetzt aus der Alten Schwabacher und der Bodoni Antiqua und Kursiv, gedruckt auf Van Gelder-Bütten von der Offizin Chr. Scheufele. – Nachwort von Gerd Hemmerich.

24,5 : 17,0 cm. [2], 154, [4] Seiten, 3 Radierungen. – Rücken minimal verblasst.

Spindler 73.2. – Isphording 65. – Slg. Achilles 640

309  The Bear Press – Oscar Wilde. Die Nachtigall und die Rose.

€ 450

Drei Märchen. Übertragen und mit einem Nachwort versehen von Wolfram Benda. Mit vier Radierungen von Peter Klitsch. Bayreuth 1982. Mit vier signierten und nummerierten Radierungen. Originalhalbpergamentband. Rückentitel, Deckelvignette und Fileten vergoldet (Erwin Lehr, Bayreuth).

Dritter Druck der Bear Press Wolfram Benda. – Erste Ausgabe dieser Übersetzung. – Eins von 185 Exemplaren (Gesamtauflage 210). – Im Druckvermerk von Künstler, Herausgeber und Buchbinder signiert. – Gesetzt aus der Walbaum-Antiqua, gedruckt auf Kochi-Japanpapier von Chr. Scheufele, Stuttgart.

22,4 : 14,7 cm. [4], 50, [10] Seiten, 4 Radierungen. – Letzte Seiten mit wenigen winzigen Stockflecken.

Spindler 73.3

310  The Bear Press – Oscar Wilde. Die Nachtigall und die Rose.

€ 900

Drei Märchen. Übertragen und mit einem Nachwort versehen von Wolfram Benda. Mit vier Radierungen von Peter Klitsch. Bayreuth 1982. Mit vier signierten und nummerierten Radierungen. Schwarzer Originalkalblederband; Rückentitel, Deckelvignette und Fileten vergoldet (Erwin Lehr, Bayreuth). Im Originalschuber.

Dritter Druck der Bear Press Wolfram Benda. – Erste Ausgabe dieser Übersetzung. – Eins von 15 Exemplaren der Vorzugsausgabe mit den aquarellierten Radierungen (Gesamtauflage 210). – Im Druckvermerk von Künstler, Herausgeber und Buchbinder signiert. – Gesetzt aus der Walbaum-Antiqua, gedruckt auf Kochi-Japanpapier von Chr. Scheufele, Stuttgart.

22,4 : 14,7 cm. [4], 50, [10] Seiten, 4 Radierungen.

Spindler 73.3

311  The Bear Press – Ernst Jünger. Flugträume.

€ 900

Holzschnitte von Jürgen Wölbing. Bayreuth 1983. Mit sechs blattgroßen signierten Holzschnitten, davon ein farbiger als Frontispiz. Rehbrauner Originalkalblederband mit Blind- und Goldprägung (Erwin Lehr, Bayreuth). Im gefütterten Originalschuber.

Vierter Druck der Bear Press. – Eins von 25 Exemplaren der Vorzugsausgabe mit dem zusätzlichen sechsten signierten Holzschnitt (Gesamtauflage 210). – Im Druckvermerk von Künstler und Verfasser signiert. – Satz aus der Trajanus-Antiqua, gedruckt auf Torinoko Kozu-Japanpapier von H. O. Schulze, Lichtenfels.

28,6 : 19,5 cm. [4], 73, [7] Seiten.

312  The Bear Press – Ernst Jünger. Flugträume.

€ 1800

Holzschnitte von Jürgen Wölbing. Bayreuth 1983. Mit sechs blattgroßen signierten Holzschnitten, davon ein farbiger als Frontispiz. Hellbrauner Originaloasenziegenlederband mit Seidenvorsätzen; Fileten und Titel vergoldet, Rücken und Deckelvignette blau- und goldgeprägt (Erwin Lehr, Bayreuth). Im gefütterten Originalwildlederschuber mit Blindprägung.

Vierter Druck der Bear Press. – Exemplar »e.a«, wie die zehn römisch nummerierten der Luxusausgabe auf Pergament mit dem zusätzlichen sechsten signierten Holzschnitt (Gesamtauflage 210). – Im Druckvermerk von Künstler und Verfasser signiert. – Satz aus der Trajanus-Antiqua, gedruckt auf Pergament von H. O. Schulze, Lichtenfels. – Eine der größten Seltenheiten aus Wolfram Bendas Presse.

28,6 : 19,5 cm. [4], 73, [7] Seiten. – Rücken etwas verfärbt.

Spindler 73.4. – Des Coudres B 83

313  The Bear Press – Marcel Schwob. Lebensbilder.

€ 900

Kaltnadelradierungen von Hans Fronius. Bayreuth 1984. Mit acht Kaltnadelradierungen. Originalpergamentband mit Deckel- und Rückenvergoldung (Ernst Ammering, Ried). Im Originalschuber.

Fünfter Druck der Bear Press. – Eins von 15 Exemplaren der Vorzugsausgabe mit der zusätzlichen achten Radierung (Gesamtauflage 75). – Vom Künstler im Druckvermerk signiert. – Gesetzt aus der Garamond-Antiqua, gedruckt auf Torinoko Kozu-Japanpapier von Poeschel & Schulz-Schomburgk, Eschwege. – Die sieben Radierungen wurden auf Chinapapier gedruckt und aufgewalzt. Sie illustrieren die Zwischentitel der sieben Erzählungen »Empedokles«, »Septima«, »Clodia«, »Petronius«, »Gabriel Spenser«, »Kapitän Kid« und »Die Herren Burke und Hare«. – Übertragungen und Nachwort von Ulrich Schödlbauer. – Seltene und frühe Ausgabe der Presse.

25,5 : 17,4 cm. 97, [7] Seiten.

Spindler 73.5

314  The Bear Press – William Beckford. Vathek.

€ 900

Eine orientalische Erzählung. Radierungen von Gottfried Helnwein. Bayreuth 1985. Mit elf farbigen, signierten und nummerierten Radierungen, davon zehn blattgroß. Gelber Originaloasenziegenlederband mit reicher Vergoldung (Helmuth Halbach, Königstein). Im gefütterten Originalschuber.

Sechster Druck der Bear Press Wolfram Benda. – Eins von 25 Vorzugsexemplaren auf Torinoko Kozu-Japanpapier mit der zusätzlichen elften Radierung.– Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Gesetzt aus der Baskerville-Antiqua von Kurt Mosebach, gedruckt auf Torinoko Kozu-Japanpapier von der Offizin Poeschel, Eschwege. – »Vathek« ist das Hauptwerk des englischen Schriftstellers William Beckford (1760–1844), sein »Vathek« beeinflusste Dichter wie Byron, E. A. Poe, Carl Einstein und Gottfried Benn.

28,8 : 19,5 cm. [2], 193, [5] Seiten.

Spindler 73.6. – Isphording II, 66

315  The Bear Press – Johann Wolfgang von Goethe. Epigramme Venedig 1790.

€ 450

Mit zwölf Radierungen von Wilhelm M. Busch. Bayreuth 1986. Mit zwölf Radierungen. Originalhalblederband mit Blindprägung (Werner Kießig, Berlin). Im gefütterten Originalschuber.

Siebter Druck der Bear Press Wolfram Benda. – Eins von 113 Exemplaren der »Edition de Tête«. – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Gesetzt aus den Walbaumschen Schriften von Kurt Mosebach, gedruckt auf Camber-Sand-Bütten von Rudolf Ritscher in der Offizin Poeschel, Eschwege. – Die Radierungen wurden in Rötel von der »Werkstatt der Phantasie«, Leslie G. Hunt und Peter N. Stürmer, Frankfurt, in den Text eingedruckt. – Mit einem Nachwort von Ulrich Schödlbauer.

28,8 : 19,0 cm. [4], 89, [3] Seiten.

Spindler 73.7

316  The Bear Press – Johann Wolfgang von Goethe. Epigramme Venedig 1790.

€ 900

Mit zwölf Radierungen von Wilhelm M. Busch. Bayreuth 1986. Mit 13 Radierungen im Text. Hellbrauner Originalkalblederband mit Blindprägung, vergoldetem Rückentitel und Kopfschnittvergoldung (Werner Kießig, Berlin). Im gefütterten Originalschuber.

Siebter Druck der Bear Press Wolfram Benda. – Eins von 25 Exemplaren der Vorzugsausgabe mit der zusätzlichen 13. Radierung. – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Gesetzt aus den Walbaumschen Schriften von Kurt Mosebach, gedruckt auf Camber-Sand-Bütten von Rudolf Ritscher in der Offizin Poeschel, Eschwege. – Die Radierungen wurden in Rötel von der »Werkstatt der Phantasie«, Leslie G. Hunt und Peter N. Stürmer, Frankfurt, in den Text eingedruckt. – Mit einem Nachwort von Ulrich Schödlbauer.

28,8 : 19,0 cm. [4], 89, [3] Seiten. – Rücken minimal aufgehellt.

Spindler 73.7

317  The Bear Press – Bassompierre · Goethe · Hofmannsthal. Erlebnis des Marschalls v. Bassompierre.

€ 450

Eine Erinnerung aus dem Jahre 1606. Holzschnitt von Jürgen Wölbing. Bayreuth 1986. Mit einem signierten blattgroßen Holzschnitt. Roter Originaloasenziegenlederband mit blindgeprägtem Rückentitel, vergoldeten Stehkanten und Kopfgoldschnitt (Helmuth Halbach, Königstein).

Achter Druck der Bear Press Wolfram Benda. – Exemplar »e.a.«, wie die 25 Vorzugsexemplare auf Richard-de-Bas-Handbütten (Gesamtauflage 200). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Satz von Kurt Mosebach, Druck von Rudolf Ritscher. – Übersetzung und Nachwort von Wolfram Benda. – Sehr schönes Exemplar.

26,0 : 17,5 cm. [4], 39, [5] Seiten.

Spindler 73.8

318  The Bear Press – Edgar Allan Poe. Schatten.

€ 900

Mit drei bislang unveröffentlichten Holzstichen von Fritz Eichenberg aus dem Jahre 1944. Bayreuth 1987. Mit drei blattgroßen Holzstichen. Anthrazitfarbener Originalkalblederband mit Blindprägung (Werner G. Kießig, Berlin). Im Originalschuber.

Neunter Druck der Bear Press Wolfram Benda. – Eins von 25 Exemplaren der Vorzugsausgabe mit einem zusätzlichen beigelegten Holzstich (Gesamtauflage 150). – Handgesetzt aus der Weiß-Kursiv von Kurt Mosebach, gedruckt von Rudolf Ritscher auf Gekko Hodumura-Japanpapier. – Nachwort und Übertragung von Wolfram Benda. – Beiliegend kleiner Korrekturzettel. – Schönes Exemplar.

23,0 : 14,7 cm. 64, [4] Seiten, 1 Holzstich. – Rücken unmerklich verfärbt.

Spindler 73.9

319  The Bear Press – Simson.

€ 450

Farbholzschnitte und farbige Initialen von Hanns Studer. Bayreuth 1988. Mit sieben ganzseitigen Farbholzschnitten und sieben farbigen Holzschnittinitialen. Originalhalblederband mit blindgeprägtem Rückentitel und Kleisterpapierbezügen (Werner G. Kießig, Berlin). Im gefütterten Originalschuber mit Kleisterpapierbezug.

Zehnter Druck der Bear Press Wolfram Benda. – Eins von 115 Exemplaren (Gesamtauflage 150). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Gesetzt von Kurt Mosebach aus der Jessen-Schrift von Rudolf Koch, gedruckt von der Offizin Poeschel, Eschwege. – Nachwort von Wulf Piper. – Der Text folgt der Luther-Bibel von 1546.

26,6 : 17,2 cm. [4], 37, [7] Seiten. – Schuberkanten und Rücken etwas verfärbt.

Slg. Achilles 645. – Spindler 73: in Vorbereitung

320  The Bear Press – Simson.

€ 1200

Farbholzschnitte und farbige Initialen von Hanns Studer. Bayreuth 1988. Mit acht ganzseitigen Farbholzschnitten und sieben farbigen Holzschnittinitialen. Weinroter Originalkalblederband mit mehrfarbigen Lederintarsien auf dem Vorderdeckel (Werner G. Kießig, Berlin). Im gefütterten Originalschuber mit Lederkanten.

Zehnter Druck der Bear Press Wolfram Benda. – Eins von zehn römisch nummerierten Exemplaren der Luxusausgabe mit einem Aquarell, montiert auf dem Vorblatt, und dem zusätzlichen achten Holzschnitt (Gesamtauflage 150). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Gesetzt von Kurt Mosebach aus der Jessen-Schrift von Rudolf Koch, gedruckt von der Offizin Poeschel, Eschwege. – Nachwort von Wulf Piper. – Der Text folgt der Luther-Bibel von 1546.

26,8 : 17,0 cm. [2], 37, [5] Seiten. – Rücken minimal verblasst.

321  The Bear Press – Hans Henny Jahnn. Die Nacht aus Blei.

€ 900

Radierungen von Klaus Böttger. Bayreuth 1988. Mit 13 blattgroßen Radierungen. Schwarzer Originalkalblederband mit Blindprägung (Werner G. Kießig, Berlin). Im gefütterten Originalschuber.

Elfter Druck der Bear Press Wolfram Benda. – Exemplar »e.a.«, wie die 25 Exemplare der Vorzugsausgabe mit der zusätzlichen 13. Radierung (Gesamtauflage 150). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Auf Sandwich-Bütten. – Gesetzt von Kurt Mosebach aus der Trump-Mediaeval, gedruckt von Rudolf Ritscher bei Offizin Poeschel, Eschwege. – Die Radierungen druckte Norbert Weber, Eckernförde.

26,0 : 17,0 cm. 123, [1] Seiten. – Rücken stärker verfärbt.

Spindler 73 »in Vorbereitung«

322  The Bear Press – Honoré de Balzac. Das unbekannte Meisterwerk.

€ 900

Radierungen von Eberhard Schlotter. Bayreuth 1989. Mit 14 Radierungen, davon elf ganzseitig. Türkisfarbener Originaloasenziegenlederband. Kopfschnitt, gepunzte Innenkantenfileten, Rücken- und Deckeltitel vergoldet, Deckelfileten blindgeprägt. Im gefütterten Originalschuber mit Lederkanten (Günter Gnadt, Berlin).

Zwölfter Druck der Bear Press Wolfram Benda. – Eins von 25 Exemplaren der Vorzugsausgabe mit der 14. Radierung (Gesamtauflage 150). – Vom Künstler im Druckvermerk signiert. – Gesetzt aus der Bembo-Antiqua und auf Langley-Bütten gedruckt von Neotype-Druck, Offenbach. – Übersetzung und Nachwort vom Verleger.

29,7 : 20,0 cm. [4], 91, [5] Seiten. – Rücken und Ränder leicht verfärbt.

323  The Bear Press – Heinrich von Kleist. Ueber das Marionettentheater.

€ 900

Farbholzschnitte von Hanns Studer. Bayreuth 1990. Mit sieben Farbholzschnitten. Rotbrauner Originalziegenlederband mit Negativblindprägung; Rückentitel und Kopfschnitt vergoldet (Werner G. Kießig, Berlin). Im gefütterten Originalschuber.

13. Druck der Bear Press von Wolfram Benda. – Eins von 25 Exemplaren der Vorzugsausgabe mit dem zusätzlichen siebten Holzschnitt (Gesamtauflage 150). – Gesetzt aus der Van-Dijck-Antiqua, als Blockbuch gedruckt auf Xuan-Chinapapier vom Typostudio SchumacherGebler, München. – Mit einem Nachwort von Kurt Wölfel. – Kleists Text folgt der Erstausgabe von 1810.

25,8 : 15,0 cm. 37 Seiten.

324  The Bear Press – Heinrich von Kleist. Ueber das Marionettentheater.

€ 1800

Farbholzschnitte von Hanns Studer. Bayreuth 1990. Mit sieben Farbholzschnitten. Mit mehrfarbigen Applikationen unterlegter Originalpergamentband mit Vergoldung (Werner G. Kießig, Berlin). Im gefütterten Originalschuber.

13. Druck der Bear Press von Wolfram Benda. – Eins von zehn römisch nummerierten Exemplaren der Luxusausgabe mit einer signierten Originalbleistiftzeichnung des Künstlers und dem zusätzlichen siebten Holzschnitt (Gesamtauflage 150). – Gesetzt aus der Van-Dijck-Antiqua, als Blockbuch gedruckt auf Xuan-Chinapapier vom Typostudio SchumacherGebler, München. – Mit einem Nachwort von Kurt Wölfel. – Kleists Text folgt der Erstausgabe von 1810. – Besonders durch den außergewöhnlichen Einband eine der auffälligsten Editionen der für ihre handwerkliche Perfektion bekannten Presse. – Tadelloses Exemplar, so sehr selten.

25,8 : 15,0 cm. 37 Seiten, 1 Zeichnung.

325  The Bear Press – [Johann Wolfgang von] Goethe. Römische Elegien.

€ 900

Holzstiche von Andreas Brylka. Bayreuth 1991. Mit 18 Textholzstichen. Hellbrauner Originalkalblederband mit blindgeprägten Titeln und Fileten. Blau-gold gefärbter Kopfschnitt (Werner G. Kießig, Berlin). Mit Originalschutzumschlag und -schuber.

14. Druck der Bear Press Wolfram Benda. – Eins von 25 Exemplaren der Vorzugsausgabe mit dem zusätzlichen 18. Holzstich, die Nummerierung im Druckvermerk wurde handschriftlich vom Verleger korrigiert (Gesamtauflage 150). – Vom Künstler im Druckvermerk signiert. – Gesetzt aus der Centaur-Kursiv, als Blockbuch gedruckt auf Hosho Glue-Japanpapier vom Typostudio SchumacherGebler, München. – Die Holzstiche wurden in Blau gedruckt. – Der 18. Holzstich, den nur die Vorzugsexemplare enthielten, bildet das Frontispiz. – Mit einem Nachwort von Kurt Wölfel.

28,8 : 17,0 cm. 47, [3] Seiten.

326  The Bear Press – H. C. Artmann. Gesänge der Hämmer.

€ 900

Einband, Farbradierung, Holzschnitte, Initialen und Absatzzeichen von Uwe Bremer. Bayreuth 1992. Mit einer doppelblattgroßen Farbradierung und je 14 blattgroßen Holzschnitten, Holzschnittinitialen und Absatzzeichen. Rotbrauner Originalkalblederband mit Blindprägung und Kopfschnittvergoldung (Werner G. Kießig, Berlin). Im gefütterten Originalschuber.

15. Druck der Bear Press Wolfram Benda. – Erste Ausgabe. – Künstlerexemplar »e.a.«, wie die 25 der Vorzugsausgabe mit einer zusätzlich beigelegten, signierten Farbradierung (Gesamtauflage 150). – Im Druckvermerk von Verfasser und Künstler signiert. – Gesetzt aus der Gill-Grotesk, auf RWS-Bütten gedruckt vom Typostudio Schumacher-Gebler, München. – Als Blockbuch gebunden. – Mit einem Nachwort von Urs Widmer. – Die runenhafte Bordüre wurden in Gold gedruckt.

28,1 : 19,1 cm. [10], 52, [10] Seiten, 1 Radierung.

Isphording II, 67. – Slg. Achilles 650

327  The Bear Press – Robert Louis Stevenson. Markheim.

€ 900

Radierungen von Hubert Sommerauer. Bayreuth 1993. Mit 16 Radierungen im Text, davon vier blattgroß. Schwarzer Originalkalblederband mit Blindprägung und vergoldeten Titeln. Im gefütterten Originalschuber.

16. Druck der Bear Press Wolfram Benda. – Erste deutsche Ausgabe. – Eins von 25 Exemplaren der Vorzugsausgabe mit der zusätzlichen 16. Radierung (Gesamtauflage 150). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Gesetzt aus der Wallau von Rudolf Koch, gedruckt auf Chester-Bütten von Erich Gülland, Dielsdorf. – Die Radierungen druckte Götz Spieß, Hohnhorst-Eldingen. – Übersetzung und Nachwort und Wolfram Benda.

19,3 : 12,6 cm. [10], 53, [9] Seiten.

328  The Bear Press – Christoph Martin Wieland. Ein Wintermährchen.

€ 900

Holzstiche von Karl-Georg Hirsch. Bayreuth 1994. Mit 30 Holzstichen. Zartgelber Originalpergamentband mit hellblauer Leder-Deckelvignette mit in Gold gedrucktem Holzstich (Werner G. Kießig, Berlin). Im gefütterten Originalschuber.

17. Druck der Bear Press Wolfram Benda. – Eins von 25 Vorzugsexemplaren mit dem zusätzlichen kolorierten 30. Holzstich auf dem Titelblatt (Gesamtauflage 150). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Gesetzt aus der Didot-Antiqua, gedruckt auf VL-Handbütten von der Offizin Haag-Drugulin, Leipzig. – Die Holzstiche des Leipziger Künstlers wurden teils als größere Text-, teils als Randillustrationen verwendet.

27,8 : 15,5 cm. [2], 67, [3] Seiten.

Kästner/Lübbert A 105

329  The Bear Press – Hugo von Hofmannsthal. Reisebilder.

€ 900

Farbholzschnitte von Hanns Studer. Bayreuth 1995. Mit 15 Farbholzschnitten, davon sechs blattgroß. Dunkelblauer Originalziegenlederband mit blindgeprägten Fileten und Fleurons, Titel- und Kopfschnittvergoldung (Werner Kießig, Berlin). Im Originalschuber mit Lederkanten und Kleisterpapierbezügen.

18. Druck der Bear Press Wolfram Benda. – Eins von 25 Exemplaren der Vorzugsausgabe mit dem 15. Farbholzschnitt als Frontispiz (Gesamtauflage 150). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Gesetzt aus Romanée-Schriften, gedruckt auf VL-Bütten auf der Fischbachpresse, Texing. – Mit einem Nachwort von Karl Bertau.

28,3 : 19,0 cm. [8], 59, [13] Seiten. – Stehkanten leicht berieben. Rücken minimal verfärbt.

330  The Bear Press – Apuleius. Amor vnnd Psyche.

€ 900

Radierungen von Harry Jürgens. Bayreuth 1995. Mit 17 Radierungen im Text, davon zehn blattgroß. Apricotfarbener Originalpergamentband. Bordüren, Fileten und Vignette auf dem Vorderdeckel goldgeprägt (Werner Kießig, Berlin). Im gefütterten Originalschuber.

19. Druck der Bear Press Wolfram Benda. – Eins von 25 Exemplaren der Vorzugsausgabe mit der zusätzlichen 17. Radierung (Gesamtauflage 150). – Vom Künstler im Druckvermerk signiert. – Gesetzt aus der Poliphilus-Antiqua, gedruckt auf VL-Bütten von der Offizin Haag-Drugulin, Leipzig. – Mit einem Nachwort von Niklaus Holzberg. – Sehr schönes Exemplar.

28,5 : 19,7 cm. [4], 65, [7] Seiten.

331  The Bear Press – Georg Heym. Der Metallene Tag.

€ 900

Farbholzschnitte von Esteban Fekete. Bayreuth 1996. Mit elf blattgroßen Farbholzschnitten. Schiefergrauer Originalziegenlederband mit Farbholzschnitt-Deckelvignette (Hans-Peter Geiseler, Berlin). Im gefütterten Originalschuber.

20. Druck der Bear Press von Wolfram Benda. – Eins von 25 Exemplaren der Vorzugsausgabe auf Torinoko Kozu-Japanpapier und mit dem zusätzlichen elften Farbholzschnitt (Gesamtauflage 150). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Gesetzt aus der Perpetua von Eric Gill, gedruckt von der Offizin Haag-Drugulin, Leipzig. – Die blattgroßen Holzschnitte wurden vom Künstler mit Ölfarben von Hand gedruckt. – Mit einem Nachwort von Roland Held. – Die Texte entstammen der zu Lebzeiten des Dichters erschienenen Sammlung »Der Ewige Tag« (1911), den »Dichtungen & Schriften« von 1964 und der historisch-kritischen Ausgabe (1993). – Entgegen der ursprünglichen Angabe im Druckvermerk (korrigiert durch den Beilagezettel) nicht von Werner Kießig gebunden.

27,8 : 19,4 cm. [6], 83, [7] Seiten.

332  The Bear Press – William Beckford. Venedig.

€ 900

Lithographien von Rolf Escher. Bayreuth 1997. Mit 18 Lithographien, davon acht blatt- und drei doppelblattgroß. Weinroter Originaloasenziegenlederband mit vergoldeten Titeln und Fileten (Werner G. Kießig, Berlin). Im gefütterten Originalschuber.

21. Druck der Bear Press Wolfram Benda. – Eins von 25 Exemplaren der Vorzugsausgabe mit einer zusätzlichen lose beigelegten, signierten Lithographie (Gesamtauflage 150). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Gesetzt aus der Romanée-Antiqua, gedruckt auf VL-Bütten von der Fischbachpresse, Texing. – Übersetzung und Nachwort von Wolfram Benda.

28,5 : 19,5 cm. [4], 83, [5] Seiten, 1 Lithographie.

333  The Bear Press – [Hans Jakob] Christoffel von Grimmelshausen. Der erste Beernhäuter.

€ 1800

Holzstiche von Karl-Georg Hirsch. Bayreuth 1996. Mit zwölf zweifarbigen Holzstichen, davon drei blattgroß. Dunkelbrauner Originaloasenziegenlederband. Rückentitel, Deckelvignetten und -fileten blindgeprägt. Im gefütterten Originalschuber.

22. Druck der Bear Press Wolfram Benda. – Eins von zwölf römisch nummerierten Exemplaren der Luxusausgabe mit einer signierten und datierten Zeichnung, montiert auf das Vorblatt, und dem zusätzlichen zwölften Holzstich (Gesamtauflage 150). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Gesetzt aus der Luther-Fraktur, gedruckt auf Chatham Vellum-Bütten von der Offizin Haag-Drugulin, Leipzig.

26,8 : 16,8 cm. 30, [10] Seiten.

Kästner/Lübbert II, A 113

334  The Bear Press – Franz Kafka. Ein Bericht für eine Akademie.

€ 900

Farbholzschnitte von Esteban Fekete. Bayreuth 1998. Mit elf Farbholzschnitten, davon sieben blattgroß. Violetter Originalziegenlederband mit goldgeprägtem Rückentitel und Farbholzschnitt auf dem Vorderdeckel (Hans-Peter Geiseler, Berlin). Im gefütterten Originalschuber.

23. Druck der Bear Press Wolfram Benda. – Eins von 18 Exemplaren der Vorzugsausgabe mit dem zusätzlichen elften Holzschnitt (Gesamtauflage nur 50 Exemplare). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Gesetzt aus der Bodoni-Antiqua, als Blockbuch gedruckt auf Bunkoshi-Japan von der Offizin Haag-Drugulin, Leipzig. – Die Holzschnitte vom Künstler mit Ölfarben handgedruckt. – Mit einem Nachwort von Esteban Fekete. – Eine der seltensten Editionen der Presse.

32,5 : 21,0 cm. [4], 33, [3] Seiten. – Schuber mit zwei kleinen Schabstellen. Rücken verfärbt.

Slg. Achilles 658

335  The Bear Press – Jorge Luis Borges. Rose & Blau.

€ 900

Holzschnitte von Jürgen Wölbing. Bayreuth 1998/2011. Mit 31 Acrylstichen von Bettina Rulf nach Vorzeichnungen von Jürgen Wölbing. Blauer Originaloasenziegenlederband mit Gold- und Blauprägung sowie Seidenvorsätzen. Im gefütterten Originalschuber.

24. Druck der Bear Press Wolfram Benda. – Eins von 25 Exemplaren der Vorzugsausgabe mit zwei zusätzlich beigelegten Holzschnitten aus dem Nachlass des Künstlers (Gesamtauflage 150). – Im Druckvermerk von Bettina Rulf signiert. – Gesetzt aus der Centaur-Antiqua, gedruckt auf VL-Bütten von der Fischbachpresse Lui Karner, Texing. – – Übersetzung und Nachwort von Ulrich Schödlbauer.

28,8 : 19,4 cm. [8], 49, [11] Seiten, 2 Holzschnitte. – Ränder und Rücken minimal verfärbt.

336  The Bear Press – Jorge Luis Borges. Rose & Blau.

€ 1800

Holzschnitte von Jürgen Wölbing. Bayreuth 1998/2011. Mit 31 Acrylstichen von Bettina Rulf nach Vorzeichnungen von Jürgen Wölbing. Türkisfarbener Originaloasenziegenlederband mit Gold- und Blauprägung sowie Seidenvorsätzen. Im gefütterten Originalschuber.

24. Druck der Bear Press Wolfram Benda. – Eins von zwölf Exemplaren der Luxusausgabe mit einer auf dem Vorblatt montierten Zeichnung aus dem Nachlass des Künstlers und zwei zusätzlich beigelegten Holzschnitten (Gesamtauflage 150). – Im Druckvermerk von Bettina Rulf signiert. – Gesetzt aus der Centaur-Antiqua, gedruckt auf VL-Bütten von der Fischbachpresse Lui Karner, Texing. – Mit einem Nachwort von Ulrich Schödlbauer. – »Bedingt durch widrige Umstände und den Tod des Künstlers kann das vorliegende Buch erst jetzt erscheinen. Bettina Rulf hat die Vorzeichnungen Jürgen Wölbings zweifarbig in Acryl gestochen, weshalb die Illustrationen eine Gemeinschaftsarbeit sind« (Impressum).

28,8 : 19,4 cm. [8], 49, [11] Seiten, 1 Zeichnung, 2 Holzschnitte. – Deckelränder stärker, Rücken minimal gebräunt.

337  The Bear Press – Lucian [von Samosata]. Hetärengespräche.

€ 900

Zweifarb-Radierungen von Eberhard Schlotter. Bayreuth 1999. Mit 17 zweifarbigen Radierungen, davon 14 blattgroß. Weißer Originalpergamentband. Rückentitel, Deckelvignette, -fileten und Kopfschnitt vergoldet. Im gefütterten Originalschuber.

25. Druck der Bear Press Wolfram Benda. – Eins von 25 Exemplaren der Vorzugsausgabe mit der zusätzlichen 17. Radierung (Gesamtauflage 150). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Gesetzt aus der Lutetia-Antiqua, gedruckt auf VL-Bütten von der Offizin Haag-Drugulin, Leipzig. – Der Text in der Übersetzung von Wieland, Nachwort von Niklaus Holzberg. – Tadellos schönes Exemplar.

28,0 : 19,5 cm. [8], 93, [10] Seiten. – Kleiner handschriftlicher Besitzvermerk auf leerem Vorblatt.

338  The Bear Press – Joseph von Eichendorff. Mondnacht.

€ 900

Farbholzschnitte von Hanns Studer. Bayreuth 2000. Mit 18 ganzseitigen Farbholzschnitten. Bordeauxroter Originaloasenziegenlederband. Rückentitel und Deckelkantenbordüre goldgeprägt, Kopfschnitt vergoldet. Im gefütterten Originalschuber mit Lederkanten.

26. Druck der Bear Press Wolfram Benda. – Eins von 25 Exemplaren der Vorzugsausgabe mit dem zusätzlichen 18. Holzschnitt (Gesamtauflage 150). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Gesetzt aus der Dante-Antiqua, gedruckt auf VL-Bütten von der Offizin Haag-Drugulin, Leipzig. – Mit einem Nachwort von Detlef Haberland.

28,4 : 19,5 cm. [6], 103, [11] Seiten. – Leeres Vorblatt mit handschriftlicher Notiz.

339  The Bear Press – Albert Ehrenstein. Tubutsch.

€ 900

Zweifarbige Acrylstiche von Karl-Georg Hirsch. Bayreuth 2003. Mit neun blattgroßen Acrylstichen. Gelber Originaloasenziegenlederband mit braungeprägter Deckelvignette. Im gefütterten Originalschuber.

27. Druck der Bear Press Wolfram Benda. – Eins von 25 Exemplaren der Vorzugsausgabe mit einem zweiten Abzug des achten Stichs, koloriert, signiert und lose beigelegt (Gesamtauflage 150). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Gesetzt aus der Fournier-Antiqua, gedruckt auf Zerkall-Bütten von der Offizin Haag-Drugulin, Leipzig. – Mit einem Nachwort von Ulrich Schödlbauer.

26,5 : 17,2 cm. [8], 55, [9] Seiten, 1 Radierung.

Kästner/Lübbert II, A 141

340  The Bear Press – Anton Tschechow. Kaschtanka.

€ 900

Farbholzschnitte von Esteban Fekete. Bayreuth 2001. Mit elf blattgroßen Farbholzschnitten. Royalblauer Originaloasenziegenlederband mit goldgeprägtem Rückentitel und montiertem Farbholzschnitt auf dem Vorderdeckel (Hans-Peter Geiseler, Berlin). Im gefütterten Originalschuber mit Lederkanten.

28. Druck der Bear Press Wolfram Benda. – Eins von 18 Exemplaren der Vorzugsausgabe mit dem zusätzlichen elften Holzschnitt und den einfarbigen Abdrucken zweier Holzschnitte auf den Innendeckeln (Gesamtauflage nur 50 Exemplare). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Gesetzt aus der Bell-Antiqua, als Blockbuch gedruckt auf Bunkoshi-Japan von der Offizin Haag-Drugulin, Leipzig. – Die Holzschnitte wurden vom Künstler mit Ölfarben handgedruckt. – Die Übersetzung stammt von Wilfried M. Bonsack. – Mit einem Nachwort von Esteban Fekete. – Eine der seltensten Editionen der Presse.

33,1 : 21,5 cm. [4], 38, [6] Seiten. – Rücken minimal verfärbt.

Slg. Achilles 660

341  The Bear Press – Arno Schmidt. Seelandschaft mit Pocahontas.

€ 1800

Radierungen von Eberhard Schlotter. Bayreuth 2002. Mit achtzehn teils farbigen und meist blattgroßen Radierungen. Dunkelgrüner Originalmaroquinband mit Blindprägung. Im gefütterten Originalschuber.

29. Druck der Bear Press Wolfram Benda. – Eins von zwölf römisch nummerierten Exemplaren der Luxusausgabe mit einer auf das Vorsatzblatt montierten Bleistiftzeichnung und der achtzehnten Radierung (Gesamtauflage 150, zusätzlich 20 Suitenausgaben). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Gesetzt aus der Sabon-Antiqua, gedruckt auf Bütten von Gangolf Ulbricht, Berlin, von der Offizin Haag-Drugulin, Leipzig. – Mit einem Nachwort des Künstlers. – Arno Schmidts im Sommer 1953 entstandene Erzählung fand wegen der freizügigen erotischen Schilderungen und des aggressiven Atheismus zunächst keinen Verleger, vielmehr wurde der Dichter angezeigt und gerichtlich belangt.

26,8 : 23,5 cm. 77, [3] Seiten, 1 Zeichnung.

342  The Bear Press – Wolfgang Hildesheimer. Bericht einer Reise.

€ 900

Radierungen von Paul Mersmann. Bayreuth 2002. Mit 18 Radierungen, davon eine blattgroß. Originalpergamentband mit zwei montierten Deckelvignetten. Im gefütterten Originalschuber.

30. Druck der Bear Press. – Erste Ausgabe, erschienen aus dem Nachlass. – Eins von 25 Exemplaren der Vorzugsausgabe mit einem zusätzlichen, vom Künstler kolorierten und signierten, Abzug der Frontispizradierung (Gesamtauflage 150). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Gesetzt aus der Gill-Grotesk, gedruckt auf Silberburg-Bütten von der Offizin Haag-Drugulin, Leipzig.

25,3 : 15,8 cm. [4], 71, [5] Seiten, 1 Radierung.

343  The Bear Press – Wolfgang Hildesheimer. Bericht einer Reise.

€ 1800

Radierungen von Paul Mersmann. Bayreuth 2002. Mit 18 Radierungen, davon eine blattgroß. Originalpergamentband mit zwei montierten Deckelvignetten. Im gefütterten Originalschuber.

30. Druck der Bear Press. – Erste Ausgabe, erschienen aus dem Nachlass. – Eins von zwölf römisch nummerierten Exemplaren der Luxusausgabe mit einem zusätzlichen, vom Künstler kolorierten und signierten, Abzug der Frontispizradierung und einer signierten und betitelten Bleistiftzeichnung auf dem Vorblatt (Gesamtauflage 150). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Gesetzt aus der Gill-Grotesk, gedruckt auf Silberburg-Bütten von der Offizin Haag-Drugulin, Leipzig.

25,3 : 15,8 cm. [4], 71, [5] Seiten, 1 Radierung.

344  The Bear Press – Alfred de Musset. Rondo.

€ 900

Gedichte, übertragen von Wolf von Niebelschütz. Radierungen von Peter Klitsch. Bayreuth 2005. Mit sieben Radierungen, davon drei blattgroß. Kupferfarbener Originalpergamentband mit goldgeprägten Titeln und Kopfgoldschnitt. Im gefütterten Originalschuber.

31. Druck der Bear Press Wolfram Benda. – Erste Ausgabe, aus dem Nachlass veröffentlicht. – Eins von 25 Exemplaren der Vorzugsausgabe mit der zusätzlich beigelegten achten aquarellierten Radierung, signiert und nummeriert. – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Gesetzt aus der Cochin-Antiqua, gedruckt auf VL-Bütten von der Offizin Haag-Drugulin, Leipzig. – Die Radierungen druckte Gunter Staschik, Darmstadt. – Mit einem Nachwort von Detlef Haberland.

28,2 : 19,8 cm. 83, [1] Seiten, 1 Radierung. – Rücken kaum merklich aufgehellt.

345  The Bear Press – Frühlingsnacht.

€ 1800

Chinesische Übertragungen von Günter Eich. Farbholzschnitte von Hanns Studer. Bayreuth 2004. Weinrotes Oasenziegenleder mit farbigen Lederintarsien auf Vorder- und Rückendeckel, Seidenvorsätzen und vergoldetem Rückentitel. Im gefütterten Originalschuber.

32. Druck der Bear Press Wolfram Benda. – Eins von zwölf römisch nummerierten Exemplaren der Luxusausgabe mit dem zusätzlichen 16. Farbholzschnitt und einem signierten Aquarell, montiert auf das Vorblatt (Gesamtauflage 150). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Gesetzt aus der Romulus-Antiqua, als Blockbuch gedruckt auf Awagami Masa-Japan von der Offizin Haag-Drugulin, Leipzig. – Mit einem Nachwort von Friedrich Georg Jünger.

27,7 : 25,0 cm. [6], 103, [7] Seiten. – Rücken kaum merklich verblasst.

346  The Bear Press – Eduard Mörike. Mozart auf der Reise nach Prag.

€ 1800

Farbholzschnitte von Esteban Fekete. Bayreuth 2004. Mit elf Farbholzschnitten, davon neun blattgroß. Dunkelblauer Originaloasenziegenlederband mit vergoldetem Rückentitel und montierter farbiger Emaillearbeit auf dem Vorderdeckel. Im gefütterten Originalschuber mit montierter Farbholzschnittvignette.

33. Druck der Bear Press Wolfram Benda. – Eins von zwölf römisch nummerierten Exemplaren der Luxusausgabe mit einer signierten und datierten Gouache, montiert auf das Vorblatt, dem zusätzlichen elften Holzschnitt und einfarbigen Abdrucken zweier Holzschnitte auf den Vorblättern (Gesamtauflage 65). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Gesetzt aus der Pastonchi-Antiqua, als Blockbuch gedruckt auf Bunkoshi-Japan von der Offizin Haag-Drugulin, Leipzig. – Die Holzschnitte wurden vom Künstler mit Ölfarben handgedruckt. – Mit einem Nachwort von Esteban Fekete. – Sehr selten und tadellos erhalten.

32,5 : 21,0 cm. [2], 83, [3] Seiten.

Vgl. Slg. Berge, S. 124 (Vorzugsausgabe)

347  The Bear Press – Gustave Flaubert. Bücherwahn.

€ 900

Radierungen von Paul Mersmann. Bayreuth 2005. Mit 16 Farbradierungen, eine davon als Titelvignette, eine als Initial. Violetter Originaloasenziegenlederband mit je einem farbigen Aquarell auf den Deckeln, Seidenvorsätzen und blindgeprägtem Rückentitel. Im gefütterten Originalschuber.

34. Druck der Bear Press Wolfram Benda. – Eins von 25 Exemplaren der Vorzugsausgabe mit der zusätzlichen 16. Radierung (Gesamtauflage 120). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Gesetzt aus der Cochin-Kursiv, gedruckt von der Offizin Haag-Drugulin, Leipzig, auf Charter-Oak-Bütten. – Übersetzung und Nachwort von Wolfram Benda. – Tadelloses Exemplar.

25,4 : 15,9 cm. [2], 39, [3] Seiten. – Rücken leicht verfärbt.

348  The Bear Press – Gustave Flaubert. Bücherwahn.

€ 1800

Radierungen von Paul Mersmann. Bayreuth 2005. Mit 16 handaquarellierten Radierungen, eine davon als Titelvignette, eine als Initial. Originalpergamentband mit je einem farbigen Aquarell auf den Deckeln und Seidenvorsätzen; Rückentitel und Kopfschnitt vergoldet. Im gefütterten Originalschuber.

34. Druck der Bear Press Wolfram Benda. – Eins von zwölf römisch nummerierten Exemplaren der Luxusausgabe mit je einem farbigen Aquarell auf den Deckeln und der zusätzlichen 16. Radierung, alle handkoloriert (Gesamtauflage 120). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Gesetzt aus der Cochin-Kursiv, gedruckt auf Charter-Oak-Bütten von der Offizin Haag-Drugulin, Leipzig. – Übersetzung und Nachwort von Wolfram Benda. – Tadelloses Exemplar.

25,4 : 15,9 cm. [2], 39, [3] Seiten.

349  The Bear Press – Ludwig Tieck. Die Gemälde.

€ 900

Radierungen von Eberhard Schlotter. Bayreuth 2005. Mit 20 Radierungen, 16 davon blattgroß. Blauer Originaloasenziegenlederband mit vergoldetem Rückentitel und goldgeprägter Deckelvignette. Im Schuber mit Lederkanten.

35. Druck der Bear Press Wolfram Benda. – Eins von 25 Exemplaren der Vorzugsausgabe mit der zusätzlichen 20. Radierung (Gesamtauflage 150). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Gesetzt aus der Caslon-Antiqua, gedruckt auf VL-Bütten von der Offizin Haag-Drugulin, Leipzig. – Mit einem Nachwort von Werner Fuld.

26,6 : 23,3 cm. [4], 107, [5] Seiten. – Ränder und Rücken minimal verfärbt.

350  The Bear Press – Gottfried Keller. Der Schmied seines Glücks.

€ 900

Holzstiche von Karl-Georg Hirsch. Bayreuth 2009. Mit 17 Textholzstichen. Grauer Originaloasenziegenlederband mit montierter Deckelvignette, vergoldetem Rückentitel und Seidenvorsätzen. Im gefütterten Originalschuber.

36. Druck der Bear Press Wolfram Benda. – Eins von 25 Exemplaren der Vorzugsausgabe mit dem zusätzlich beigelegten signierten und kolorierten Holzstich (Gesamtauflage 150). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Gesetzt aus der halbfetten Didot, gedruckt auf Zerkall-Bütten von der Offizin Haag-Drugulin, Leipzig. – Mit einem Nachwort von Kurt Wölfel.

25,7 : 15,5 cm. [8], 59, [9] Seiten. – Rücken schwach verfärbt.

351  The Bear Press – Die dritte Reise Sindbads des Seefahrers.

€ 900

Farbholzschnitte von Esteban Fekete. Bayreuth 2006. Mit elf blattgroßen Farbholzschnitten. Gelber Original-Oasenziegenlederband mit goldgeprägtem Rückentitel, montiertem Farbholzschnitt auf dem Vorderdeckel und Seidenvorsätzen. Im gefütterten Originalschuber.

37. Druck der Bear Press Wolfram Benda. – Eins von 20 Exemplaren der Vorzugsausgabe mit dem elften Farbholzschnitt (Gesamtauflage 65). – Vom Künstler im Druckvermerk signiert. – Gesetzt aus der Mediaeval-Antiqua, als Blockbuch auf Bunkoshi-Japan gedruckt von der Offizin Haag-Drugulin, Leipzig. – Mit einem Nachwort von Esteban Fekete. – Die Holzschnitte sind Handdrucke des Künstlers, der Ölfarben als Druckfarbe benutzte.

22,3 : 14,0 cm. [8], 31, [7] Seiten. – Rücken kaum merklich verfärbt.

352  The Bear Press – Goethes Faust in ursprünglicher Gestalt.

€ 900

Radierungen von Eberhard Schlotter. Bayreuth 2007. Mit 20 teils farbigen Radierungen. Weinroter Originaloasenziegenlederband mit Seidenvorsätzen, sowie Deckel-, Rücken- und Kopfschnittvergoldung. Im gefütterten Originalschuber.

38. Druck der Bear Press Wolfram Benda. – Eins von 25 Exemplaren der Vorzugsausgabe mit der 20. Radierung (Gesamtauflage 150). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Gesetzt aus der halbfetten Romulus-Antiqua, gedruckt auf VL-Bütten von der Offizin Haag-Drugulin, Leipzig. – Mit einem Nachwort von Ulrich Schödlbauer.

29,8 : 20,0 cm. [8], 103, [9] Seiten.

353  The Bear Press – Jean Paul. Die wunderbare Geselschaft in der Neujahrsnacht.

€ 900

Schablithographien von Rolf Münzner. Bayreuth 2008. Mit sieben blattgroßen Schablithographien. Dunkelgrüner Originaloasenziegenlederband mit illustrierten Lederdeckelschildern und -rückenschild.

39. Druck der Bear Press Wolfram Benda. – Eins von 25 Exemplaren der Vorzugsausgabe mit der zusätzlichen siebten Lithographie (Gesamtauflage 150). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Gesetzt aus der Breitkopf-Fraktur, gedruckt auf Torinoko Kozu-Japan von der Offizin Haag-Drugulin, Leipzig. – Mit einem Nachwort von Norbert Miller.

25,1 : 15,4 cm. [6], 44, [6] Seiten.

354  The Bear Press – Theodor Storm. Bulemann’s Haus.

€ 900

Bayreuth 2009. Mit 20 Radierungen von Paul Mersmann, davon eine als Titelvignette, eine als Initial. Schwarzer Originalmaroquinband mit farbig intarsierter Vignette auf Vorder- und Rückendeckel, Seidenvorsätzen und Lederrückenschild. Im gefütterten Originalschuber.

40. Druck der Bear Press Wolfram Benda. – Eins von 25 Exemplaren der Vorzugsausgabe mit der zusätzlichen 20. Radierung (Gesamtauflage 120). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Gesetzt aus der Codex, gedruckt auf VL-Bütten von der Fischbachpresse, Texing. – Mit einem Nachwort des Künstlers. – Tadelloses Exemplar.

27,0 : 17,0 cm.[8], 44, [12] Seiten.

355  The Bear Press – Wolf von Niebelschütz. Ein Geisterfrühstück in Paris.

€ 900

Impressionen aus Frankreich. Lithographien von Rolf Escher. Bayreuth 2009. Mit 19 Lithographien, acht davon blatt-, vier doppelblattgroß, eine als Titelvignette. Neapelgelber Originalpergamentband mit schwarz geprägten Titeln und Seidenvorsätzen. Im gefütterten Originalschuber.

41. Druck der Bear Press Wolfram Benda, im Druckvermerk als 40. Druck bezeichnet, aber verzögert fertiggestellt. – Erste Ausgabe aus dem Nachlass. – Eins von 25 Exemplaren der Vorzugsausgabe mit der zusätzlichen 19. Lithographie (Gesamtauflage 150). – Druckvermerk vom Künstler signiert. – Gesetzt aus der Kleukens-Antiqua, gedruckt von der Fischbachpresse, Texing, auf VL-Bütten. – Mit einem Nachwort von Detlef Haberland. – »Frankreich hat für den Dichter Wolf von Niebelschütz zeit seines Lebens eine große, ja gewiß eine bestimmende Rolle gespielt. […] Selbst aus den kürzesten Essays ist sein verzweifelter Versuch auf Rettung des wenigen herauszulesen, was der Gegenwart in der Mitte seines schrecklichen 20. Jahrhunderts von dem Bewußtsein geistiger Zusammenhänge der Kultur Europas als Grundlage für deren Zukunft geblieben ist« (Nachwort). – Schönes Exemplar.

28,5 : 19,4 cm. [6], 57, [5] Seiten. – Winzige (Farb?)spritzer auf dem Vorderdeckel.

356  The Bear Press – Hugo von Hofmannsthal. Der Tod des Tizian.

€ 900

Bruchstück 1892. Radierungen von Eberhard Schlotter. Bayreuth 2011. Mit 13 Radierungen, acht davon blattgroß. Karmesinroter Originaloasenziegenlederband mit Negativ-Blindprägung, Seidenvorsätzen und vergoldeten Titeln. Im gefütterten Originalschuber.

42. Druck der Bear Press Wolfram Benda. – Eins von 25 Exemplaren der Vorzugsausgabe mit der zusätzlich beigelegten 14. Radierung (Gesamtauflage 150). – Druckvermerk vom Künstler signiert. – Gesetzt aus der Antiqua von Rudolf Koch, als Blockbuch gedruckt von der Fischbachpresse, Texing, auf Hosho-Japanpapier. – Mit einem Nachwort von Joachim Seng. – Tadellos schönes Exemplar.

28,2 : 19,4 cm. [6], 48, [8] Seiten, 1 Radierung.

357  The Bear Press – Friedrich Georg Jünger. Blaue Fahrt.

€ 900

Drei Erzählungen. Radierungen von Hubert Sommerauer. Bayreuth 2012. Mit 20 Radierungen, davon sechs ganzseitig und drei als farbige Initialen. Originaloasenziegenlederband mit intarsierter Vignette auf Vorder- und Rückendeckel, Deckel- und Rückenvergoldung, Seidenvorsätzen und Lederrückenschild. Im gefütterten Originalschuber.

43. Druck der Bear Press Wolfram Benda. – Erste Ausgabe aus dem Nachlass. – Eins von 25 Exemplaren der Vorzugsausgabe mit der zusätzlichen 20. Radierung (Gesamtauflage 120). – Druckvermerk vom Künstler signiert. – Gesetzt aus der Claudius von Rudolf Koch, gedruckt auf VL-Bütten auf der Fischbachpresse, Texing. – Druck der Radierungen von Gunter Staschik, Darmstadt. – Mit einem Nachwort von Andreas Geyer. – Tadellos erhalten.

28,9 : 19,3 cm. [8], 75, [8] Seiten. – Rücken unmerklich verfärbt.

358  The Bear Press – H. C. Artmann. Allerleirausch.

€ 1800

Neue schöne Kinderreime. Radierungen & Einband von Uwe Bremer. Bayreuth 2013. Mit 21 Radierungen, 19 davon koloriert, zwei als Initialen. Bordeauxroter Originalmaroquinband mit Seidenvorsätzen und vergoldetem Rückentitel; Vorderdeckel mit eingelassener Kupferplatte mit Zeichnung Bremers. Im gefütterten Originalschuber.

44. Druck der Bear Press Wolfram Benda. – Eins von zwölf römisch nummerierten Exemplaren der Luxusausgabe mit der zusätzlichen 21. Radierung und einer signierten und datierten Zeichnung, montiert auf dem Vorblatt (Gesamtauflage 150). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Gesetzt aus der Lectura-Antiqua, gedruckt auf VL-Bütten von der Fischbachpresse, Texing. – Mit einem Nachwort von Uwe Bremer.

28,9 : 19,6 cm. [8], 65, [9] Seiten.

359  The Bear Press – Paul Mersmann. Nachtfenster.

€ 900

Träume aus 50 Jahren. Radierungen von Paul Mersmann. Bayreuth 2013. Mit 20 Radierungen, davon eine blattgroß als Frontispiz, eine als Initiale. Grauer Originaloasenziegenlederband mit farbig intarsierter Vignette auf Vorder- und Rückendeckel, Seidenvorsätzen und vergoldetem Rückentitel. Im gefütterten Originalschuber.

45. Druck der Bear Press Wolfram Benda. – Erste Ausgabe. – Eins von 25 Exemplaren der Vorzugsausgabe mit der zusätzlichen 20. Radierung (Gesamtauflage 120). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Gesetzt aus der Diotima, gedruckt auf VL-Bütten von Gunter Staschik, Darmstadt. – Mit einem Nachwort von Ulrich Schödlbauer.

27,5 : 16,5 cm. [8], 68, [10] Seiten. – Rücken minimal verblasst.

360  The Bear Press – Paul Mersmann. Nachtfenster.

€ 2500

Träume aus 50 Jahren. Radierungen von Paul Mersmann. Bayreuth 2013. Mit 16 aquarellierten Radierungen, davon eine blattgroß als Frontispiz, und vier Aquarellen, eins davon als Initiale. Schwarzer Originalmaroquinband mit vergoldetem Rückentitel und Seidenvorsätzen. Auf dem Vorderdeckel eingelassene Kupferplatte mit farbigem Ölgemälde. Im gefütterten Originalschuber.

45. Druck der Bear Press Wolfram Benda. – Erste Ausgabe. – Unikales Luxusexemplar, bei dem drei Illustrationen und die Eingangsinitiale als originale Aquarelle ausgeführt wurden, 16 als aquarellierte Radierungen (Gesamtauflage 120). Eigentlich erschienen laut Druckvermerk sechs der zwölf Luxusexemplare mit Aquarellen, sechs nur mit Radierungen. – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Gesetzt aus der Diotima, gedruckt auf VL-Bütten von Gunter Staschik, Darmstadt. – Mit einem Nachwort von Ulrich Schödlbauer. – »Mersmanns Bilderwelt erzählt keine Geschichten, sie macht Geschichten […] Als Maler, Zeichner, Illustrator, Bildhauer und Literat hat Paul Mersmann, Jahrgang 1929, ein beachtliches Œuvre geschaffen, das in vieler Hinsicht noch der Erschließung harrt.« (Nachwort). – Sehr schönes Exemplar.

27,5 : 16,5 cm. [8], 68, [10] Seiten.

361  The Bear Press – Franz Kafka. Betrachtung.

€ 900

Radierungen von Jan Peter Tripp. Bayreuth 2014. Mit 19 blattgroßen Radierungen. Anthrazitfarbener Originalkalblederband mit farbigen Lederintarsien auf dem Vorderdeckel, Blindprägung und Seidenvorsätzen. Im gefütterten Originalschuber.

46. Druck der Bear Press Wolfram Benda. – Eins von 25 Exemplaren der Vorzugsausgabe mit der zusätzlichen 19. Radierung (Gesamtauflage 120). – Im Druckvermerk vom Künstler und Günter Kunert, dem Verfasser des Nachworts, signiert. – Gesetzt aus der Marathon von Rudolf Koch, gedruckt auf VL-Bütten von der Fischbachpresse, Texing. – Die Radierungen druckte Reinhard Rössler, Hohenossig.

28,7 : 19,5 cm. [6], 57, [9] Seiten.

362  The Bear Press – Franz Kafka. Betrachtung.

€ 2500

Radierungen von Jan Peter Tripp. Bayreuth 2014. Mit 19 blattgroßen Radierungen. Grauer Originalpergamentband mit Seidenvorsätzen. Im gefütterten Originalschuber.

46. Druck der Bear Press Wolfram Benda. – Eins von zwölf römisch nummerierten Exemplaren der Luxusausgabe, mit einer farbigen und signierten Temperazeichnung, montiert auf das Vorblatt, und der zusätzlichen 19. Radierung (Gesamtauflage 120). – Im Druckvermerk vom Künstler und Günter Kunert, dem Verfasser des Nachworts, signiert. – Gesetzt aus der Marathon von Rudolf Koch, gedruckt auf VL-Bütten von der Fischbachpresse, Texing. – Die Radierungen druckte Reinhard Rössler, Hohenossig. – Tadellos und einer der gesuchtesten Luxusdrucke der Presse.

28,7 : 19,5 cm. [6], 57, [9] Seiten.

363  The Bear Press – Ernst Jünger. Annäherungen.

€ 900

Radierungen von Hubert Sommerauer. Bayreuth 2016. Mit 21 Radierungen, davon acht blattgroß, eine als Frontispiz. Kobaltblauer Originaloasenziegenlederband mit Vergoldung, montierter Vorderdeckelvignette und Seidenvorsätzen. Im gefütterten Originalschuber.

47. Druck der Bear Press Wolfram Benda. – Eins von 25 Exemplaren der Vorzugsausgabe mit der zusätzlichen 21. Radierung (Gesamtauflage 120). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Gesetzt aus der Goudy Old Style, gedruckt auf Torinoku Kozu-Japan von Thomas Siemon, Leipzig. – Mit einem Nachwort von Albert Hofmann.

29,2 : 19,4 cm. [6], 74, [12] Seiten. – Rücken kaum merklich verfärbt.

364  The Bear Press – Ernst Jünger. Annäherungen.

€ 1800

Radierungen von Hubert Sommerauer. Bayreuth 2016. Mit 21 Radierungen, davon acht blattgroß, eine als Frontispiz. Originalpergamentband mit montierter Zeichnung auf dem Vorderdeckel, vergoldetem Rückentitel und Seidenvorsätzen. Im gefütterten Originalschuber.

47. Druck der Bear Press Wolfram Benda. – Eins von zwölf römisch nummerierten Exemplaren der Luxusausgabe mit einer signierten, auf dem Vorblatt montierten Zeichnung und der zusätzlichen 21. Radierung (Gesamtauflage 120). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Gesetzt aus der Goudy Old Style, gedruckt auf Torinoku Kozu-Japan von Thomas Siemon, Leipzig. – Die Radierungen druckte Götz Spieß, Hamburg. – Mit einem Nachwort von Albert Hofmann.

29,2 : 19,4 cm. [6], 74, [12] Seiten. – Hinterdeckel mit kaum merklicher Schabspur (vom Schuber).

365  The Bear Press – Gérard de Nerval. Constantinopel bei Nacht.

€ 900

Lithographien von Rolf Escher. Bayreuth 2016. Mit 30 Lithographien, davon 23 blattgroß, eine als Frontispiz. Terracottafarbener Originaloasenziegenlederband mit schwarzem Rückenschild, Seidenvorsätzen und goldgeprägten Titeln. Im gefütterten Originalschuber. – Widmungsexemplar.

48. Druck der Bear Press Wolfram Benda. – Eins von 25 Exemplaren der Vorzugsausgabe mit der zusätzlichen 30. Lithographie (Gesamtauflage 120). – Druckvermerk mit Signatur, Vortitelblatt mit Widmung des Künstlers. – Gesetzt aus der Scotch-Roman-Kursiv, gedruckt auf VL-Bütten von der Offizin Haag-Drugulin, Dresden. – Übersetzung von Wolfram Benda. – Mit einem Nachwort von Norbert Miller.

28,8 : 19,9 cm. [8], 87, [9] Seiten.

366  The Bear Press – Joseph Conrad. Jugend.

€ 900

Radierungen von Jan Peter Tripp. Bayreuth 2018. Mit elf Radierungen, neun davon doppelblattgroß, eine als Frontispiz. Blauer Originaloasenziegenlederband mit eingelassener Kupferplatte auf dem Vorderdeckel, vergoldetem Rückentitel und Seidenvorsätzen. Im gefütterten Originalschuber.

49. Druck der Bear Press Wolfram Benda. – Eins von 25 Exemplaren der Vorzugsausgabe mit der zusätzlichen elften Radierung (Gesamtauflage 120). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Gesetzt aus der Fontana-Antiqua, gedruckt auf Zerkall-Bütten von der Offizin Haag-Drugulin, Dresden. – Die Radierungen druckte Michael Rausch, Windesheim. – Übersetzung und Nachwort von Wolfram Benda.

26,9 : 16,6 cm. [8], 95, [9] Seiten.

367  The Bear Press – Hanns Heinz Ewers. Die Herzen der Könige.

€ 900

Radierungen von Paul Mersmann. Bayreuth 2017. Mit zwölf einfarbig aquarellierten Radierungen, eine davon als Initial. Schwarzer Originaloasenziegenlederband mit farbig intarsierten Deckelvignetten, vergoldetem Rückentitel und Seidenvorsätzen. Im gefütterten Originalschuber.

50. Druck der Bear Press. – Eins von 25 Exemplaren der Vorzugsausgabe mit der zusätzlichen zwölften Radierung (Gesamtauflage 120). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Gesetzt aus der Bodoni-Kursiv, gedruckt auf Zerkall-Bütten von Klaus Raasch, Hamburg. – Mit einem Nachwort des Verlegers.

26,8 : 17,0 cm. [8], 39, [9] Seiten.

368  The Bear Press – Jean Paul. Des todten Shakespear’s Klage. Rede des todten Christus.

€ 450

[Bayreuth] 1986. Hellbrauner Originalkalblederband mit Blindprägung und vergoldeten Titeln. Im gefütterten Originalschuber.

Zweiter Sonderdruck der Bear Press Wolfram Benda. – Eins von 25 Exemplaren der Vorzugsausgabe im Ledereinband und auf Japanpapier (Gesamtauflage 500). – Gesetzt aus der Walbaum-Antiqua von der Offizin Poeschel, Eschwege.

26,3 : 17,9 cm. [6], 27, [11] Seiten. – Rücken kaum merklich verblasst.

369  The Bear Press – Caspar Walter Rauh. Schwierige Verzauberung.

€ 450

Phantasiestücke. Bayreuth 1987. Flexibler Originalpergamentband, Deckelvignette und Rückentitel vergoldet. Im gefütterten Originalschuber.

Dritter Sonderdruck der Bear Press Wolfram Benda. – Eins von 50 Exemplaren der Vorzugsausgabe im Pergamenteinband (Gesamtauflage 350). – Gesetzt aus der Romanisch-Antiqua, gedruckt auf Van Gelder-Bütten von der Offizin Poeschel, Eschwege. – Die Phantasiestücke des fränkischen Künstlers Rauh (1912–1983) entstanden in den Nachkriegsjahren für die eigenen Kinder. Sie wurden in den 1950er Jahren teilweise in verschiedenen Zeitungen veröffentlicht. Die Sammlung von Wolfram Benda, erschienen anlässlich des 75. Geburtstags des Schriftstellers, bildet die erste Gesamtausgabe.

22,5 : 14,7 cm. [14], 89, [15] Seiten.

Spindler 73.12

370  The Bear Press – Robert Louis Stevenson. Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde.

€ 450

Mit 43 Zeichnungen von Wilhelm M. Busch. Bayreuth 1988. Mit 43 Illustrationen, davon neun blattgroß. Tiefblauer Originalkalblederband mit blindgeprägtem Linienmuster. Rückentitel und Deckelvignette vergoldet. Im Originalschuber.

Vierter Sonderdruck der Bear Press Wolfram Benda. – Eins von 30 Vorzugsexemplaren (Gesamtauflage 350). – Gesetzt aus der Sabon-Antiqua, gedruckt auf Zerkall-Bütten von der Offizin Poeschel, Eschwege. – Übertragen und mit einem Nachwort von Wolfram Benda.

25,2 : 17,8 cm. [8], 151, [9] Seiten. – Hinterdeckel mit kaum sichtbarer Schabspur (vom Schuber). Rücken minimal verfärbt.

371  The Bear Press – Jakob Haringer. Über die Liebe zu Büchern.

€ 450

[Bayreuth] 1990. Brauner Originalkalblederband mit Blindprägung und vergoldeten Titeln. Im gefütterten Originalschuber.

Achter Sonderdruck der Bear Press Wolfram Benda. – Eins von 25 Exemplaren der Vorzugsausgabe im Ledereinband (Gesamtauflage 350). – Gesetzt aus der Akzidenz-Grotesk, gedruckt auf Zerkall-Bütten von der Offizin Haag-Drugulin, Leipzig.

27,0 : 17,7 cm. [4], 13, [6] Seiten. – Rücken kaum merklich verblasst.

372  The Bear Press – [François de] La Rochefoucauld. Maximen und Reflexionen.

€ 450

Bayreuth 1991. Kupferfarbener Originalpergamentband mit Deckel- und Rückenschild, goldgeprägten Titeln und Kopfgoldschnitt. Im gefütterten Originalschuber mit Lederkanten.

Neunter Sonderdruck der Bear Press Wolfram Benda. – Eins von 25 Exemplaren der Vorzugsausgabe in Pergament (Gesamtauflage 350). – Gesetzt aus der Didot-Kursiv, gedruckt auf Van Gelder-Bütten von der Offizin Andersen Nexö, Leipzig. – Übersetzung von Wolfram Benda. – Sehr selten.

22,3 : 14,6 cm. [2], 105, [5] Seiten. – Kanten kaum merklich berieben.

373  The Bear Press – Quirinus Kuhlmann. D. Funffzehn Gesänge.

€ 450

[Bayreuth] 1992. Hellbrauner Originalsaffianlederband mit roten Lederapplikationen. Titel- und Kopfschnitt vergoldet. Im gefütterten Originalschuber.

Zehnter Sonderdruck der Bear-Press. – Eins von 25 Exemplaren der Vorzugsausgabe im Ledereinband (Gesamtauflage 350). – Gesetzt aus der Luther-Fraktur, gedruckt auf Lana-Velin-Bütten von der Offizin Andersen-Nexö, Leipzig. – Quirinus Kuhlmann (1651–1689) wandelte sich vom erfolgreichen Barockdichter zum eifrig missionierenden Mystiker. In Moskau 1689 denunziert, wurde er dort gefoltert und als Ketzer verbrannt.

25,5 : 16,9 cm. 51, [3] Seiten.

374  The Bear Press – Edgar Allan Poe. Das Maskenspiel vom roten Tod.

€ 450

Aquarelle von Hubert Sommerauer. Bayreuth 2000. Mit sieben montierten Farbabbildungen nach Aquarellen. Leuchtend roter Originaloasenziegenlederband mit Deckelvignette und Rückenschild, beide vergoldet und montiert. Im Originalschuber.

13. Sonderdruck der Bear Press Wolfram Benda. – Eins von 30 Exemplaren der Vorzugsausgabe in Leder (Gesamtauflage 350). – Gesetzt aus Walter Tiemanns Orpheus, gedruckt auf Zerkall-Bütten von der Offizin Haag-Drugulin, Leipzig. – Erste Ausgabe dieser Übertragung von Wolfram Benda.

28,5 : 19,3 cm. [2], 20, [6] Seiten. – Rücken minimal verblasst.

375  The Bear Press – Hugo von Hofmannsthal. Weltgeheimnis.

€ 450

Gedichte. [Bayreuth] 1999. Orangefarbener Originaloasenziegenlederband mit goldgeprägtem Rücken- und Deckeltitel und Kopfgoldschnitt. Im gefütterten Originalschuber.

14. Sonderdruck der Bear Press Wolfram Benda. – Eins von 30 Exemplaren der Vorzugsausgabe in Leder (Gesamtauflage 350). – Gesetzt aus der Centaur-Antiqua, gedruckt auf Hahnemühle-Bütten von der Fischbachpresse, Texing.

28,5 : 19,4 cm. [8], 30, [10] Seiten.

376  The Bear Press – Wolf von Niebelschütz. Die weiße Kunst.

€ 450

Bayreuth 2003. Weißer Originalkalblederband mit blindgeprägten Filetenmustern und Titeln. Im gefütterten Originalschuber.

15. Sonderdruck der Bear Press Wolfram Benda. – Eins von 30 Exemplaren der Vorzugsausgabe im Ledereinband (Gesamtauflage 350). – Gesetzt aus der Van-Dijk-Antiqua, gedruckt auf Hahnemühle-Bütten von der Offizin Haag-Drugulin, Leipzig.

29,7 : 23,3 cm. [4], 13, [3] Seiten. – Rücken leicht verfärbt.

377  The Bear Press – Friedrich Georg Jünger. Nichts und Etwas.

€ 450

Essays. Bayreuth 2008. Mit einem montierten Frontispiz nach einer Zeichnung von Stephan Klenner-Otto. Flexibler Originalpergamentband im gefütterten Originalschuber.

16. Sonderdruck der Bear Press Wolfram Benda. – Eins von 30 Exemplaren der Vorzugsausgabe in Pergament (Gesamtauflage 350). – Gesetzt aus der Bembo-Antiqua, gedruckt auf Zerkall-Bütten von der Offizin Haag-Drugulin, Leipzig. – Erstdrucke aus dem Nachlass.

26,5 : 17,8 cm. [8], 38, [10] Seiten.

378  The Bear Press – Paul Mersmann. Harsdörffer-Etüden

€ 450

oder Unsachgemäße Gedanken-Stükke & Kunst-Ergäntzungen zum Kunstverständigen Discurs von der edlen Mahlerey von Georg Philipp Harsdörffer. Aquarelle von Paul Mersmann. Bayreuth 2013. Mit farbigen Textabbildungen nach Aquarellen. Originalpergamentband mit vergoldetem Rückentitel und Aquarell auf dem Vorderdeckel. Im gefütterten Originalschuber.

18. Sonderdruck der Bear Press Wolfram Benda. – Eins von 30 Exemplaren der Vorzugsausgabe im bemalten Pergamenteinband und mit dem Aquarell auf dem Vortitelblatt (Gesamtauflage 100). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Gesetzt aus Rialto-Schriften, gedruckt auf Zerkall-Bütten von der Fischbachpresse, Texing. – Sehr selten.

26,5 : 17,3 cm. [8], 79, [9] Seiten.

379  The Bear Press – Jean Paul. Leben des vergnügten Schulmeisterleins Maria Wuz in Auenthal.

€ 450

Eine Art Idylle. Buntstiftzeichnungen von Stephan Klenner-Otto. Bayreuth 2014. Mit acht farbigen Abbildungen nach Zeichnungen, eine davon als Initial, sieben blattgroß. Ockerfarbener Originalmaroquinband mit goldgeprägten Titeln und Seidenvorsätzen, auf dem Vorderdeckel eingelassene Kupferplatte mit farbigem Ölgemälde. Im gefütterten Originalschuber.

19. Sonderdruck der Bear Press Wolfram Benda. – Eins von 30 Exemplaren der Vorzugsausgabe im Ledereinband (Gesamtauflage 200). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Gesetzt aus der Rialto-Kursiv, gedruckt auf Zerkall-Bütten von der Fischbachpresse, Texing. – Mit einem Nachwort von Kurt Wölfel.

26,9 : 16,8 cm. [8], 79, [9] Seiten.

380  The Bear Press – Neun Sonderdrucke.

€ 450

[Bayreuth] 1985–2014. Sieben Originalpapp-, zwei Originalleinenbände, alle mit goldgeprägten Titeln.

I. Erster Sonderdruck. Shaftesbury. Naturhymnus. Übertragen von Herder. 1985. 500 Exemplare. – II. Zweiter Sonderdruck. Jean Paul. Des todten Shakespear’s Klage. Rede des todten Christus. 1986. 500 Exemplare. – III. Fünfter Sonderdruck. Abbé Galiani. Gespräch über die Frauen. 1988. 350 Exemplare. – IV. Sechster Sonderdruck. T. J. Cobden-Sanderson. Das Ideale Buch oder das Schöne Buch. 1989. 300 Exemplare. – V. Siebter Sonderdruck. E. T. A. Hoffmann. Don Juan. Eine fabelhafte Begebenheit, die sich mit einem reisenden Enthusiasten zugetragen. 1990. 350 Exemplare. – VI. Achter Sonderdruck. Jakob Haringer. Über die Liebe zu Büchern. 1990. 350 Exemplare. – VII. 14. Sonderdruck. Hugo von Hofmannsthal. Weltgeheimnis. Gedichte. 1999. 350 Exemplare. – VIII. 18. Sonderdruck. Paul Mersmann. Harsdörffer-Etüden. 2013. 100 Exemplare. Mit Tuschzeichnung. – IX. 19. Sonderdruck. Jean Paul. Leben des vergnügten Schulmeisterleins Maria Wuz in Auenthal. Eine Art Idylle. 2014. 200 Exemplare. – Alle tadellos erhalten.

381  Burgart-Presse – Reflexionen.

€ 1500

I [bis] X. Karl-Marx-Stadt, später (wieder) Chemnitz, Edition Galerie Oben 1985–1997. Mit zahlreichen signierten Graphiken. Originalpappbände (ein -halblederband) zusammen in -kassette (Ludwig Vater, Jena).

Jeweils eins von 100 Exemplaren (IV eins der Künstlerexemplare). – Herausgegeben von Jens Henkel und Gunar Bartel (I–III), Jens Henkel und Bernd Weise (IV und V) und der Burgart-Presse Rudolstadt (ab VI). – I: Alfred Traugott Mörstedt. Mit radierter Titelvignette und vier kolorierten Radierungen, alle nummeriert, signiert und datiert. 1985. – II: Thomas Ranft. Mit radierter Titelvignette und elf Radierungen, zehn bezeichnet, alle signiert. 1986. – III: Wolfgang Henne. Mit einem Prägedruck auf Stanniol, zehn teils farbigen Linolschnitten, vier Siebdrucken und fünf Lithographien. 1987. – IV: Horst Sagert. Mit acht Radierungen, alle signiert. 1988. – V: Ulrich Tarlatt. Mit 19 Holzschnitten, davon eine Titelvignette, fünf farbig und einem zusätzlichen beigelegten Holzschnitt. 1989. – VI: Horst Hussel. Mit sieben Radierungen, davon eine Titelvignette, fünf signiert. 1990. – VII: Steffen Volmer. Kopfüberlos. Mit neun Lithographien und sieben Linolschnitten, sieben davon signiert. 1991. – VIII: Claus Weidensdorfer. Mit neun Radierungen, eine davon als Titelvignette. Druckvermerk signiert. 1992. – IX: Olaf Wegewitz. Mit elf Farblithographien, neun Holzschnitten, drei Radierungen, einem Faltobjekt und einem montierten Pflanzenblatt. 1993. – X: Carsten und Olaf Nicolai. Mit einer Fotografie, 21 Lithographien und drei Kombinationsdrucken (Serigraphie/Lithographie). 1997. Im Druckvermerk signiert. – Die Buchreihe erschien seit 1985 in der legendären »Galerie Oben« in Karl-Marx-Stadt/Chemnitz. Die Künstler erhielten in der Buchreihe die Gelegenheit, sich in Bild, eigenem Text und Selbstporträt darzustellen. – Vollständige Reihen sind sehr selten zu finden.

21,4 : 22,5 cm.

Henkel/Russ B 103, 124, 48.23, 130 und 159.3 1

382  Burgart-Presse – Walter Jens. Das A und das O. Die Offenbarung des Johannes.

€ 300

Mit Originalholzschnitten von Karl-Georg Hirsch. Rudolstadt 1991. Mit 20 Holzschnitten im Text, davon sieben blattgroß. Originalhalbpergamentband (Ludwig Vater, Jena).

Erster Druck der Burgart-Presse. – Eins von 30 Exemplaren der Ausgabe B mit einem zusätzlich beigelegten signierten Holzschnitt (Gesamtauflage 230). – Im Druckvermerk von Verfasser und Künstler signiert. – Auf Bütten. – Gesetzt aus der Leipziger Antiqua. – Als Blockbuch gedruckt und gebunden. – Die Neuübersetzung der Apokalypse erschien zuerst 1987 im Stuttgarter Radius-Verlag.

39 : 28 cm. 55, [1] Seiten. – Exlibris. Vorderes Vorsatzblatt vertikal geknickt.

Kästner/Lübbert A 75.1 c

383  Burgart-Presse – Annerose Kirchner. Zwischen den Ufern.

€ 900

Holzrisse von Werner Wittig. Rudolstadt 1991. Mit sieben Holzrissen, alle blattgroß, einer farbig und signiert. Originalhalbpergamentband (Ludwig Vater, Jena).

Zweiter Druck der Burgart-Presse. – Eins von 50 Exemplaren der Vorzugsausgabe mit dem siebten, farbigen Holzriss, einem Handabzug des Künstlers (Gesamtauflage 230). – Im Druckvermerk von Dichterin und Künstler signiert. – Als Blockbuch gedruckt und gebunden. – Werner Wittig (geboren 1930 in Chemnitz) studierte, gefördert durch den Direktor der Chemnitzer Kunstsammlungen Friedrich Schreiber-Weigand, an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden, unter anderem bei Hans Theo Richter und Max Schwimmer. In den 1970er Jahren entwickelte er die Technik des Holzrisses. – Annerose Kirchner (geboren 1951) veröffentlicht seit 1974 Lyrik und Prosa. – Tadellos.

37,0 : 30,0 cm. [26] Seiten.

384  Burgart-Presse – Wolfgang Henne. Der Anstaltsstempel.

€ 600

Rudolstadt 1991. Mit einer Lithographie, zwei Linolschnitten und drei Farbserigraphien (alle signiert und blattgroß) sowie 14 Klischeedrucken von Wolfgang Henne. Illustrierter Originalhalbleinenband (Ludwig Vater, Jena).

Dritter Druck der Burgart-Presse. – Eins von 20 Exemplaren der Vorzugsausgabe A mit einer zusätzlich beigegebenen signierten Handzeichnung (Gesamtauflage 150). – Texte und Graphik von Wolfgang Henne. – Der Text- und Klischeedruck erfolgte bei Hahndruck Kranichfeld, deren reicher Klischeebestand Ausgangspunkt für dieses Künstlerbuch war. – Die Zeichnung wurde den Vorzugsexemplaren in einer roten Kunstledermappe mit Goldprägung, einer originalen Auszeichnungsmappe des Ministeriums für Staatssicherheit, beigegeben.

44,5 : 32,0 cm. [58] Seiten.

385  Burgart-Presse – Harald Gerlach. Einschlüsse. Aufbrüche.

€ 300

Blätter zu sechs Monaten deutscher Geschichte. Rudolstadt 1991. Mit sieben kolorierten signierten Radierungen von Alfred Traugott Mörstedt. Originalhalblederband mit Buntpapierbezug (Ludwig Vater, Jena).

Vierter Druck der Burgart-Presse. – Eins von 50 Exemplaren der Vorzugsausgabe B mit einer achten, zusätzlich beigelegten Radierung, signiert, nummeriert und betitelt (Gesamtauflage 230). – Druckvermerk von Verfasser und Künstler signiert. – Die Radierungen auf Hahnemühle-Bütten. – Das Bezugspapier des Einbands entwarf der Künstler. – Harald Gerlach (1940–2001) »kommentiert« mit seinen Texten vom 8. Oktober 1989 bis zum 18. März 1990 den Umbruch in der DDR vom Mauerfall bis zur ersten freien Volkskammerwahl. »Das große chinesische Reich wurde ein Opfer der Mauer, die es bewahren sollte. Scheitern heißt, Gewohnheiten annehmen«.

27,3 : 31,3 cm. [36] Seiten, 8 Radierungen.

386  Burgart-Presse – ABC – Drucksachen.

€ 400

Wolfgang Henne [und] Steffen Volmer. Rudolstadt 1993. Mit 38 meist mehrfarbigen Serigraphien. Originalhalblederband mit geprägtem Rückentitel (Ludwig Vater, Jena). Im Originalschuber.

Fünfter Druck der Burgart-Presse. – Eins von 30 Exemplaren der Vorzugsausgabe A mit einer zusätzlich eingebundenen Zeichnung von Wolfgang Henne (Gesamtauflage 180), hier getrüffelt mit der signierten Gemeinschaftsarbeit der beiden Künstler als lose Beilage (war den Exemplaren der Vorzugsausgabe B vorbehalten). – Das Künstlerbuch ist ein Gemeinschaftswerk von Wolfgang Henne und Steffen Volmer und Ergebnis einer langjährigen Künstlerfreundschaft. Seine alphabetische Anordnung und Gestaltung erinnert an historische ABC-Bücher.

30,5 : 47,5 cm. [138] Seiten.

Isphording II, 109

387  Burgart-Presse – ABC – Drucksachen.

€ 250

Wolfgang Henne [und] Steffen Volmer. Rudolstadt 1993. Mit 38 meist mehrfarbigen Serigraphien. Originalhalblederband mit geprägtem Rückentitel (Ludwig Vater, Jena).

Fünfter Druck der Burgart-Presse. – Eins von 80 Exemplaren der Ausgabe C (Gesamtauflage 180), getrüffelt mit der signierten Gemeinschaftsarbeit der beiden Künstler als lose Beilage (war den Exemplaren der Vorzugsausgabe B vorbehalten). – Das Künstlerbuch ist ein Gemeinschaftswerk von Wolfgang Henne und Steffen Volmer und Ergebnis einer langjährigen Künstlerfreundschaft. Seine alphabetische Anordnung und Gestaltung erinnert an historische ABC-Bücher.

30,5 : 47,5 cm. [138] Seiten.

Isphording II, 109

388  Burgart-Presse – Kerstin Hensel. Kahlkuss.

€ 600

Holzstiche Karl-Georg Hirsch. Rudolstadt 1993. Mit 17 Holzstichen. Originalkalblederband mit orange- und blindgeprägten Titeln (Ludwig Vater, Jena).

Sechster Druck der Burgart-Presse. – Eins von 20 Exemplaren der absoluten Vorzugsausgabe A mit einer zusätzlich beigelegten signierten Zeichnung, einem eigenhändigen Gedicht von Kerstin Hensel und in Ganzleder gebunden (Gesamtauflage 260). – Impressum von Autorin, Künstler und Buchgestalter (Gert Wunderlich) signiert. – Druck der Holzstiche auf orangefarbenem Japan. – Als Blockbuch gedruckt und gebunden. – Die Gedichte »Gänze des Lebens« und »Auf dem Alex der Zirkus Konkurs« sind Erstveröffentlichungen.

30,0 : 17,5 cm. [2], 47, [5] Seiten.

389  Burgart-Presse – Arkanum.

€ 300

Aus den nachgelassenen Papieren des Herrn R* herausgegeben von Jörg Kowalski. Linolschnitte von Klaus Süß. Rudolstadt 1992. Mit neun farbigen Linolschnitten. Farbig illustrierter Originalpappband mit farbig illustrierten Deckeln. Im Schuber.

Siebter Druck der Burgart-Presse. – Eins von 30 Exemplaren der Vorzugsausgabe B mit einem zusätzlich beigelegten Linolschnitt und einer handschriftlichen Arbeitsnotiz von Jörg Kowalski (Gesamtauflage 180). – Impressum von Autor und Künstler signiert. – Die Linolschnitte wurden von Klaus Göbel, Chemnitz, auf der Handpresse gedruckt. – »Im alchimistischen Sinne ist Arkanum das Geheimnis eines Wissens von unendlicher Tragweite, im weiten Sinne ein Mittel, das alle Krankheiten und Leiden zu heilen vermag. Die vom Autor ›erfundenen‹ Papiere eines seltsamen alten Mannes fügen sich zu einem Text, der geprägt ist von Fiktion und Spiel. […] Der Chemnitzer Künstler Klaus Süß hat diese Bildwelt in faszinierende Farblinolschnitte umgesetzt, die in der seltenen Technik des ›verlorenen Schnittes‹ gedruckt sind.« (burgart-presse.de).

40,5 : 32,0 cm.

390  Burgart-Presse – Friederike Mayröcker und Olaf Nicolai. Nimbus der Kappe.

€ 900

Rudolstadt 1993. Mit Lithographien, Ausstanzungen und Prägedrucken von Olaf Nicolai, teilweise ausklappbar. Originalhalbleinenband mit vergoldeten Titeln (Cornelia Ahnert, Chemnitz).

Achter Druck der Burgart-Presse. – Eins von 20 Exemplaren der Vorzugsausgabe A mit einem zusätzlichen handschriftlichen Text von Friederike Mayröcker und einer Handzeichnung von Olaf Nicolai (Gesamtauflage 140). – Impressum von Künstler und Autorin signiert. – Gesamtgestaltung in Zusammenarbeit von Olaf Nicolai und Cornelia Ahnert. – Handsatz, Druck auf Hahnemühle-Antik-Bütten. – Druck der Lithographien von Klaus Göbel, Chemnitz. – »Das gemeinsame Buchprojekt geht auf eine Begegnung der beiden Künstler im Frühjahr 1991 zurück. Angeregt von drei Materialbüchern des Leipziger Künstlers verfasste Friederike Mayröcker den elfteiligen Textzyklus. Dieser bildet nun die Grundlage für die Gestaltung des Buches, wird selbst Material für die Arbeiten von Olaf Nicolai. In dieser Form werden die ›klassischen‹ Rollen des Autors und des Illustrators neu verteilt. Zwei gegenständige Buchblöcke lassen durch Ausstanzungen und Mehrfachfaltungen der Seiten ungewöhnliche Möglichkeiten zum Lesen und Betrachten des Buches zu.« (Burgart-Presse).

33,5 : 29,8 cm.

391  Burgart-Presse – Friederike Mayröcker und Olaf Nicolai. Nimbus der Kappe.

€ 400

Rudolstadt 1993. Mit Lithographien, Ausstanzungen und Prägedrucken von Olaf Nicolai, teilweise ausklappbar. Originalhalbleinenband mit vergoldeten Titeln (Cornelia Ahnert, Chemnitz).

Achter Druck der Burgart-Presse. – Eins von 80 Exemplaren der Ausgabe B mit einer zusätzlichen beigegebenen Farblithographie (Gesamtauflage 140). – Impressum von Künstler und Autorin signiert. – Gesamtgestaltung in Zusammenarbeit von Olaf Nicolai und Cornelia Ahnert. – Handsatz, Druck auf Hahnemühle-Antik-Bütten. – Druck der Lithographien von Klaus Göbel, Chemnitz. – »Das gemeinsame Buchprojekt geht auf eine Begegnung der beiden Künstler im Frühjahr 1991 zurück. Angeregt von drei Materialbüchern des Leipziger Künstlers verfasste Friederike Mayröcker den elfteiligen Textzyklus. Dieser bildet nun die Grundlage für die Gestaltung des Buches, wird selbst Material für die Arbeiten von Olaf Nicolai. In dieser Form werden die ›klassischen‹ Rollen des Autors und des Illustrators neu verteilt. Zwei gegenständige Buchblöcke lassen durch Ausstanzungen und Mehrfachfaltungen der Seiten ungewöhnliche Möglichkeiten zum Lesen und Betrachten des Buches zu.« (Burgart-Presse).

33,5 : 29,8 cm.

392  Burgart-Presse – Heinz Czechowski. Unstrutwärts.

€ 300

Mit Holzschnitten von Claus Weidensdorfer. Rudolstadt 1994. Mit acht Holzschnitten, sieben davon blattgroß. Originalhalblederband mit farbigen Holzschnitt-Deckelbezügen (Ludwig Vater, Jena).

Neunter Druck der Burgart-Presse. – Eins von 20 Exemplaren der Vorzusgausgabe B mit einem zusätzlich beigelegten signierten Holzschnitt (Gesamtauflage 130). – Im Druckvermerk von Autor und Künstler signiert. – Handsatz von Hahndruck Kranichfeld, die Holzschnitte druckte Winfried Henkel. – Die Gedichte Czechowskis – teils Erstveröffentlichungen – sind ein Versuch, jüngste deutsche Geschichte festzuhalten. Er hält Brüche und Entwicklungen in poetischen Wanderungen durch Städte und Landschaften Mitteldeutschlands fest.

46,0 : 29,5 cm. [24] Seiten.

393  Burgart-Presse – Arno Schmidt. Tina

€ 900

oder Über die Unsterblichkeit. Lithographien von Helge Leiberg. Rudolstadt und Witzwort 1994. Mit zahlreichen, teils blattgroßen und farbigen, Lithographien im Text. Illustrierter Originalhalblederband mit geprägtem Rückentitel (Ludwig Vater, Jena). Im Originalschuber.

Zehnter Druck der Burgart-Presse bzw. 18. Druck der Quetsche. – Eins von 20 Exemplaren der Vorzugsausgabe A (Gesamtauflage 130) mit einer doppelblattgroßen Zeichnung (Tempera und Tusche) und zwei zusätzlichen Lithographien, alle signiert und datiert. – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Druck in der Städelschule, Frankfurt am Main. – Der Text stammt aus Arno Schmidts »Dya Na Sore«.

47,5 : 34,0 cm. [48] Seiten.

393a  Burgart-Presse – Arno Schmidt. Tina

€ 900 ( R7 )

oder Über die Unsterblichkeit. Lithographien von Helge Leiberg. Rudolstadt und Witzwort 1994. Mit zahlreichen, teils blatt- und doppelblattgroßen, teils farbigen Lithographien. Originalhalblederband mit farbiger Lithographie über beide Deckel. Im Originalschuber.

Zehnter Druck der Burgart-Presse bzw. 18. Druck der Quetsche. – Eins von 20 Exemplaren der Vorzugsausgabe A mit einer beigelegten zusätzlichen doppelblattgroßen Zeichnung und zwei Lithographien, alle Blätter wie auch der Druckvermerk vom Künstler signiert (Gesamtauflage 130). – Schöner Pressendruck von Jens Henkel und Reiner Scheuble. Helge Leibergs impulsive Lithographien umrahmen, verdecken und ergänzen den von Hand gesetzten Text. – Tadellos erhalten.

47,0 : 33,0 cm. [24] Blätter, 2 Lithographien, 1 Zeichnung.

394  Burgart-Presse – Fünf Jahre Burgart.

€ 500

Ein Almanach. Rudolstadt 1994. Zehn signierte und nummerierte Graphiken. Lose in Kartonumschlag, zusammen mit Originalbroschur im -schuber.

Eins von 30 Exemplaren der seltenen Vorzugsausgabe mit zehn Graphiken (Gesamtauflage 50). – Mit je einer Graphik von Andreas Berner, Wolfgang Henne, Karl-Georg Hirsch, Helge Leiberg, Alfred Traugott Mörstedt, Olaf Nicolai, Klaus Süß, Ulrich Tarlatt, Steffen Volmer und Claus Weidensdorfer. – Die Künstler stifteten ihre Arbeiten für den Almanach, von dessen Erlös die Herausgabe der »Arche Noah« von Josef Hegenbarth unterstützt werden sollte.

27,8 : 22,4 cm. 86, [2] Seiten, 10 Graphiken.

395  Burgart-Presse – Nick Cave. Salomé.

€ 300

Mit sieben Holzdrucken von Carsten Nicolai. Rudolstadt 1995. Mit sieben ganzseitigen Holzschnitten. Flexibler hellroter Originalsaffianlederband mit blindgeprägter Deckelvignette (signiert: Cornelia Ahnert, Chemnitz).

Elfter Druck der Burgart-Presse. – Eins von 35 römisch nummerierten Künstlerexemplaren, wie die Ausgabe C im Ledereinband (Gesamtauflage 107). – Impressum von Künstler und Autor signiert. – Im Berliner Kunst- und Kulturhaus »Tacheles« fand 1993 die deutsche Erstaufführung der »Salomé« von Nick Cave statt. Carsten Nicolai (geboren 1965) wirkte am Bühnenbild mit. Aus dieser Zusammenarbeit entstand das vorliegende Buchprojekt, in dem er Zyklen und Bildfindung des Bühnenbildes aufgegriffen und verarbeitet hat. – Sehr selten und innerhalb der Drucke Jens Henkels besonders gesucht.

26,3 : 17,2 cm. [32] Seiten, einige transparente Zwischenblätter. – Rücken verblasst, sonst tadellos.

396  Burgart-Presse – Felix Martin Furtwängler. Stur.

€ 900

Rudolstadt 1995. 40 blattgroße Farbholzschnitte, davon zwei auf dem Originalhalbpergamentband. Im Originalschuber.

13. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 20 Exemplaren der Ausgabe A mit einem zusätzlichen übermalten Holzschnitt (Gesamtauflage 70). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Felix Martin Furtwängler kombinierte hier einmal mehr Bild- und Schriftelemente zu eindrucksvollen Kompositionen, die durch den Druck mit Ölfarben auf dem festen Velinpapier ihre kraftvolle Wirkung entfalten. Einige Holzschnitte sind als Doppelseiten konzipiert, einige werden wiederholt für die Vorsätze verwendet. – Als Blockbuch gebunden. – Für uns eins der prächtigsten Holzschnittbücher des 20. Jahrhunderts.

43,0 : 37,0 cm. [36] Seiten, 1 Holzschnitt.

397  Burgart-Presse – Moritz Götze. Gulliver.

€ 600

Rudolstadt 1996. Durchgehend farbige Serigraphien. Farbig illustrierter Originalpappband im -schuber (Ludwig Vater, Jena).

14. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 50 Exemplaren der Vorzugsausgabe A mit den fünf geschnitzten und bemalten Holzfiguren (Gesamtauflage 230). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Die Serigraphien druckte die Werkstatt Hartmut Tauer. – Der Kinderbuchklassiker von Jonathan Swift wurde von Moritz Götze in zeitgenössischer Form adaptiert und in Comic-Manier illustriert, die Texte verfasste Simone Trieder.

43,0 : 30,0 cm. [32] Seiten,.

398  Burgart-Presse – Matthias Biskupek. Rot angeschwärzt

€ 240

und andere verklärende Botschaften aus dem Reich des Bösen. Holzstiche von Karl-Georg Hirsch. Rudolstadt 1996. Mit 14 Holzstichen im Text. Originalbroschur mit -umschlag, dieser mit Holzstich. – Widmungsexemplar

15. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 100 Exemplaren der Ausgabe C (Gesamtauflage 150). – Mit gemeinsamer eigenhändiger Widmung von Autor, Künstler und Buchgestalter auf der ersten Seite und im Druckvermerk ebenfalls von den drei Beteiligten signiert. – Druck des Textes in Rot und Schwarz und der Holzstiche von den Originalstöcken in den Werkstätten der Hochschule für Grafik und Buchkunst, Leipzig. – Die Edition entstand in Zusammenarbeit mit dem Institut für Buchkunst, Leipzig. – Tadellos erhalten.

29,9 : 17,5 cm. [52] Seiten.

Kästner/Lübbert A 109

399  Burgart-Presse – Steffen Volmer. Tragen.

€ 500

Rudolstadt 1996. Mit 17 Lithographien, zwei davon doppelblattgroß. Originalpappband mit montiertem Deckelschild, im Originalschuber.

16. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 25 Exemplaren der Vorzugsausgabe A mit vier zusätzlichen farbigen Lithographien und einer Zeichnung (Gesamtauflage 200). – Impressum vom Künstler signiert. – Druck der Lithographien auf Zerkall-Bütten. – Die handschriftlichen Texte und farbigen Zeichnungen wurden im Offsetdruck reproduziert. – Das Buch entstand in Zusammenarbeit mit der Galerie Oben, Chemnitz, und der Galerie Gunar Barthel, Berlin. – Steffen Volmer (geboren 1955) zählt zu den Künstlern, die die Tradition des Malerbuches in der DDR der 1980er Jahre begründeten.

43,5 : 30,2 cm. [56] Seiten, 17 Lithographien, 1 Zeichnung. – Schuber lichtrandig. Rücken leicht verblasst.

400  Burgart-Presse – Kholomodumo.

€ 600

Ein afrikanisches Märchen. Mit Farbholzschnitten von Klaus Süß. Rudolstadt 1997. Mit 17 meist farbigen Holzschnitten, zwei davon doppelblattgroß, und zwölf Holzschnittinitialen. Originalhalbpergamentband mit farbig illustrierten Deckeln (Ludwig Vater, Jena). Im Originalschuber.

17. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 20 Exemplaren der Vorzugsausgabe A mit einer zusätzlich beigegebenen signierten Zeichnung und einem Amulett (Gesamtauflage 100). – Vom Künstler im Druckvermerk signiert. – Der Druck entstand in Zusammenarbeit mit der Chemnitzer Galerie Oben. – Der Chemnitzer Künstler Klaus Süß beschäftigt sich seit mehreren Jahren mit den Mythen afrikanischer Völker. Die Geschichte vom sagenhaften Ungeheuer Kholomodumo hat ihren Ursprung bei den Völkern Südostafrikas.

46,0 : 38,5 cm. [30] Seiten, 1 Zeichnung, 1 Amulett.

401  Burgart-Presse – Christa Wolf. Im Stein.

€ 600

Radierungen und Steindrucke Helge Leiberg. Rudolstadt und Gotha 1998. Mit zahlreichen teils doppelblattgroßen Farblithographien und Farbradierungen. Originalhalblederband mit farbig geprägtem Deckeltitel, im Originalschuber.

19. Druck der Burgart-Presse bzw. Elfter Druck der Edition Balance, Henry Günther. – Erste Ausgabe des 1994/95 entstandenen Textes. – Eins von 70 Exemplaren der Ausgabe C (Gesamtauflage 100). – Im Druckvermerk von Autorin und Künstler signiert. – Auf Velin »BFK Rives«. – Gerade die Kombination von flächigem Lithodruck und den feinlinigen, scharfgratigen Radierungen bilden im Zusammenspiel mit den kräftigen Farben ein reizvolles Künstlerbuch der beiden wichtigen Vertreter der DDR-Kunst und -Literatur. Helge Leiberg, geboren 1954, studierte in Dresden und gründete zusammen mit A. R. Penck eine Künstlerband. – Tadelloses Exemplar.

43,3 : 29,8 cm. [40] Seiten.

Isphording II, 114

402  Burgart-Presse – Rotkäppchen

€ 600

durch den Wolf gedreht von Ann Mousy bis Ottfried Zielke. Rudolstadt 1999. Mit neun Graphiken, zwei doppelblattgroß, acht signiert. Illustrierter Originalhalblederband in Originalholzkassette mit Deckelillustration.

20. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 20 Exemplaren der Vorzugsausgabe A mit drei handgeschnitzten und bemalten Holzfiguren von Ulrich Tarlatt (Gesamtauflage 140). – Mit graphischen Arbeiten von Wolfgang Henne (Einband), Helge Leiberg, Steffen Volmer, Andreas Berner, Moritz Götze, Ulrich Tarlatt und Ottfried Zielke. – Herausgegeben von Matthias Biskupek und Jens Henkel, von diesem gestaltet in Zusammenarbeit mit Wolfgang Henne. – »Mehrere dem Verlag verbundene Schriftsteller und Künstler haben das gute alte Märchen vom »Rotkäppchen« variiert, kolportiert, zelebriert, historisiert, zensuriert und parodiert« (Burgart-Presse).

40,5 : 32,5 cm. [36] Seiten.

403  Burgart-Presse – Adolf Endler. Trotzeshalber.

€ 500

Neue poetische Texte mit Linolschnitten von Wolfgang Henne. Rudolstadt 1999. Mit 20 teils farbigen Linolschnitten, davon zwölf blattgroß, vier signiert und einer auf dem Vorderdeckel. Originalhalblederband mit montiertem Linolschnitt (Ludwig Vater, Jena). Im Originalschuber.

21. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 20 Exemplaren der Vorzugsausgabe A mit einer signierten Zeichnung (Gesamtauflage 100). – Von Künstler und Autor im Druckvermerk signiert. – Die Linolschnitte sind Handdrucke des Künstlers, er auch die erstmals in Buchform veröffentlichten Texte unter Berücksichtigung der Vorgaben des Autors setzte. – »›Dieses absurd-zerbeulte Ding‹ (A. Endler) unterscheidet sich schon erheblich von dem, was man gemeinhin als ›Lyrik‹ bezeichnet.« (burgart-presse).

42,5 : 35,4 cm. [36] Seiten.

404  Burgart-Presse – Bernhard Theilmann. Piratensegel.

€ 1200

Rudolstadt 2000. Mit elf farbigen signierten Aquatintaradierungen von Eberhard Göschel. Lose Doppelbogen zusammen mit Titelblatt und Impressum in Originalpappkassette mit Blindprägung (Ludwig Vater, Jena).

22. Druck der Burgart-Presse. – Eins von zehn Exemplaren der Vorzugsausgabe B mit dem zusätzlichen elften Monoprint als Handabzug des Künstlers (Gesamtauflage 55). – Im Druckvermerk vom Dichter signiert. – Gedruckt auf Japan Bunkoshi. – Die vorliegende Arbeit zum neunteiligen Gedichtzyklus von Bernhard Theilmann bildet den Abschluss der Mappenedition mit der Galerie Oben, Chemnitz, und der Galerie Gunar Barthel, Berlin, in der 1994 Arbeiten von Michael Morgner und 1997 von Max Uhlig erschienen (die beiden in diesem Katalog leider fehlenden Drucke der Presse).

81,0 : 58,0 cm. 11 Radierungen, 2 Blätter.

405  Burgart-Presse – Ingo Cesaro. Den Himmel teilen.

€ 600

Rudolstadt 2000. Mit insgesamt 18 Farbholzschnitten von Konrad Schmid, davon drei Vignetten. Originalpappband mit Deckelillustration (Ludwig Vater, Jena). In Originalkassette.

23. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 20 Exemplaren der Vorzugsausgabe A, hier aber ohne den Extraholzschnitt(Gesamtauflage 70). – Von Dichter und Künstler im Druckvermerk signiert. – Ingo Cesaro »hat eigens für diesen Band 18 Senryu geschrieben (Dreizeiler in Anlehnung an die traditionellen japanischen Kurzgedichte), die in ihrer poetischen Verknappung und Konzentration adäquat mit den Grafiken von Konrad Schmid korrespondieren« (burgart-presse.de).

42,0 : 44,0 cm. [34] Seiten.

406  Burgart-Presse – Zehn Jahre Burgart.

€ 250

Ein Almanach. Rudolstadt 2000. Mit zwölf losen Originalgraphiken, alle signiert und nummeriert. Zusammen mit der Originalbroschur in Originalpappkassette (Ludwig Vater, Jena).

Erschien in der Edition Burgart. – Eins von 25 Exemplaren der sehr seltenen Vorzugsausgabe mit je einer Graphik von Felix Martin Furtwängler (Collage), Karl-Georg Hirsch (Holzstich), Klaus Süß, Andreas Berner, Ulrich Tarlatt (Farbholzschnitte), Steffen Volmer, Wolfgang Henne und Max Uhlig (Lithographien), Konrad Schmid, Moritz Götze (Serigraphie), Helge Leiberg und A. T. Mörstedt (Farbradierung). – Bibliophil gestaltete und ausführliche Verlagsbibliographie. – Dazu: Zwanzig Jahre Burgart. Ein Almanach. Rudolstadt 2009. Originalbroschur. Mit einem Beitrag von Wolf D. von Lucius und einer fortgesetzten Bibliographie der Presse.

30,0 : 19,5 cm (Kassette). 116, [4] Seiten, 12 Graphiken.

407  Burgart-Presse – Steffen Volmer. Unruhe.

€ 300

Rudolstadt 2000. Mit einer doppelblattgroßen Farblithographie. Illustrierter Originalpappband. – Widmungsexemplar

Erschienen innerhalb der Edition Burgart. – Eins von 25 Exemplaren der Vorzugsausgabe A mit einer zusätzlich beigegebenen signierten Zeichnung (Gesamtauflage 200). – Reprint des Unikat-Künstlerbuchs mit Zeichnungen, Collagen und handschriftlichen Texten von Steffen Volmer. – Mit einer Widmungszeichnung auf dem Vortitelblatt: »für Wolfgang Müller mit herzlichen Grüßen von Steffen Volmer 25. 11. 00«.

35,2 : 24,5 cm. [40] Seiten. 1 Lithographie, 1 Zeichnung.

408  Burgart-Presse – Hans Magnus Enzensberger und Tanaquil. Von Riesen und Göttern.

€ 500

Mit Steindrucken von Steffen Volmer. Rudolstadt 2001. Mit 29 teils mehrfarbigen Lithographien. Originalhalblederband mit Deckelprägung (Ludwig Vater, Jena).

24. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 20 Exemplaren der Vorzugsausgabe A mit einer zusätzlich beigelegten signierten Zeichnung (Gesamtauflage 130), dieses Exemplar mit einer weiteren Zeichnung neben dem Titelblatt (signiert und datiert). – Von Autor und Künstler im Druckvermerk signiert. – Druck der Lithographien von Klaus Göbel, Chemnitz. – »Tanaquil und Hans Magnus Enzensberger entführen den Leser in die nordische Sagenwelt, in der Götter, Riesen oder Trolle aber auch Huldren und Zwerge ihr Unwesen treiben. Die Erzählung wurde norwegischen Quellen nacherzählt bzw. übersetzt und erscheint hier erstmals in Buchform.« (Burgart-Presse).

30,8 : 21,9 cm. [44] Seiten.

409  Burgart-Presse – Felix Martin Furtwängler. Schnitt in Zeit. Lautungen.

€ 900

Rudolstadt 2001. 16 mehrfarbige Papiercollagen in Passepartouts und Originalpappband. Zusammen in Originalpappkassette (Ludwig Vater, Jena). – Widmungsexemplar.

25. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 20 Exemplaren der Vorzugsausgabe A mit der Papierschnittfolge »Lautungen« (Gesamtauflage 94). – Die großformatigen Papierschnittcollagen wurden paarweise in Klapppassepartouts montiert: Links jeweils ein Schriftbild, rechts die figürlichen Darstellungen, die vom Künstler signiert wurden. – Auch das Kolophon des Begleitbuchs vom Künstler signiert und nummeriert. – Einmal mehr beweist Furtwängler mit dieser Edition, die durch die Originalarbeiten weit über den Begriff »Pressendruck« hinausreicht, den souveränen Blick auf Schrift und Typographie als Bildelemente. – Tadellos erhalten und sehr selten.

52 : 37 cm (Kassette), 30 : 21 cm (Collagen).

410  Burgart-Presse – Matthias Biskupek. Goldener Schnitt

€ 600

und andere ästhetische Katastrofen. Mit Holzstichen von Karl-Georg Hirsch. Rudolstadt 2002. Mit 13 Holzstichen. Schwarzer Originalmaroquinband mit blindgeprägten Titeln, goldgeprägten Fileten und Kopfgoldschnitt (Ludwig Vater, Jena). Im Originalschuber. – Widmungsexemplar

26. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 20 Exemplaren der Vorzugsausgabe A mit einer zusätzlichen, signierten Zeichnung, einem eigenhändigem Text von Matthias Biskupek und in Ganzleder gebunden (Gesamtauflage 100). Dieses Exemplar mit einer weiteren Zeichnung von Karl-Georg Hirsch auf dem Vortitelblatt (signiert und datiert) und dort Widmung von Autor und Buchgestalter (Gert Wunderlich). – Der Druckvermerk von allen dreien signiert.

29,8 : 17,3 cm. [2], 42, [2] Seiten, 1 Zeichnung.

Kästner/Lübbert A 138

411  Burgart-Presse – Matthias Biskupek. Goldener Schnitt

€ 200

und andere ästhetische Katastrofen. Mit Holzstichen von Karl-Georg Hirsch. Rudolstadt 2002. Mit 13 Holzstichen im Text. Gelbe Originalbroschur mit Holzstich.

26. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 20 Exemplaren der Vorzugsausgabe B mit dem beiliegenden signierten 15. Holzschnitt (Trommler, Silber auf schwarzem Karton) (Gesamtauflage 100) . – Im Druckvermerk von Autor, Künstler und Buchgestalter (Gert Wunderlich) signiert. – Tadellos.

29,4 : 17,1 cm. 42, [2] Seiten, 1 Holzschnitt.

Kästner/Lübbert A 138

412  burgart-presse – Holger Benkel. Erde und Feuer. Frank Eißner. Holzschnitte.

€ 500

Rudolstadt 2003. 24 ganzseitige Farbholzschnitte. Illustrierter Originalhalbpergamentband mit geprägtem Rückentitel (Ludwig Vater, Jena). Im Originalschuber. – Widmungsexemplar

27. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 20 Exemplaren der Ausgabe A mit einer zusätzlichen signierten Zeichnung (Gesamtauflage 100). – Im Druckvermerk von Autor und Künstler signiert und mit eigenhändiger Widmung. – Text und Bild wurden in Holz geschnitten, gedruckt auf Japan Buko Shi. – Die Gedichte entstanden eigens für dieses Buch. – Frank Eißner (geboren 1959) studierte an der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst.

46,0 : 34,0 cm. [24] Seiten, 1 Zeichnung.

413  Burgart-Presse – Holger Benkel. Erde und Feuer. Frank Eißner. Holzschnitte.

€ 300

Rudolstadt 2003. 24 ganzseitige Farbholzschnitte. Illustrierter Originalhalbpergamentband mit geprägtem Rückentitel (Ludwig Vater, Jena). – Widmungsexemplar

27. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 60 Exemplaren der Ausgabe B (Gesamtauflage 100). – Im Druckvermerk von Autor und Künstler signiert. – Text und Bild wurden in Holz geschnitten. – Gedruckt auf Japan Buko Shi. – Die Gedichte entstanden eigens für dieses Buch. – Dazu: Demut. Text von Rita Linke. Grafik: Frank Eißner. Edition der MEG-art Presse, Einblattdruck IV. Eins von 40 römisch nummerierten Exemplaren. Auf Oguchi-Rice-Japanpapier. – Vier Beigaben, drei davon originalgraphisch.

45,5 : 34,5 cm. [24] Seiten.

414  Burgart-Presse – Michael Wüstfeld. Landstrich.

€ 500

Rudolstadt 2003. Mit 15 Federzeichnungen von Andreas Berner. Schwarzer Originalmaroquinband mit Blindprägung (Ludwig Vater, Jena). Im Originalschuber. – Widmungsexemplar.

28. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 30 Exemplaren (Gesamtauflage 37). – Im Druckvermerk von Autor und Künstler signiert. – Mit einer eigenhändigen Widmung des Künstlers auf dem letzten Blatt. – Handsatz von Hahndruck Kranichfeld, Blockbuchbindung. – »Einmal mehr nimmt der in Dresden lebende Lyriker Michael Wüstefeld die Sprache beim Wort. In einem Zyklus von sieben Landschaftsgedichten bringt er das  Verhältnis von Mensch und Natur auf den Punkt. Dabei buchstabiert er sich durch die oft zitierten ›blühenden Landschaften‹, rechnet mit einem ›landschaftlichen Einmaleins‹ oder zeigt an der Grenze zur visuellen Poesie die ›zersiedelte Landschaft‹ im Schema eines Kreuzworträtsels« (burgart-presse.de).

28,2 : 42,5 cm. [18] Seiten.

415  Burgart-Presse – Frank Müller. Zeitzone.

€ 600

Rudolstadt 2003. Mit 28 meist farbigen Serigraphien, davon eine als Leporello. Originalpappband im -schuber (Ludwig Vater, Jena).

29. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 20 Exemplaren der Ausgabe A mit vier (statt drei) zusätzlichen beigelegten Fotografien, alle signiert, datiert und nummeriert (Gesamtauflage 100). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – »Frank Müller, geboren 1970, unternimmt eine fotografische Zeitreise in die Kinder- und Jugendzeit seiner Generation. Aus ›»Zonen-Zeiten‹ stammt der spröde Charme von Klassenräumen, Sporthallen und Speiseräumen, kombiniert mit Fotografien scheinbar banaler Dinge des Alltags wie ›Brotbüchse‹, ›Plastebecher‹ und ›Eßbesteck‹. Daraus entstanden ist ein unterhaltsamer Spaziergang durch die ›Sprelacart-Kultur‹ der DDR, der durch die gerasterte Serigraphie eine eigenartige Verfremdung erfährt« (burgart-presse.de).

40,5 : 30,5 cm. [44] Seiten.

416  Burgart-Presse – Walter Jens. Ich, ein Jud.

€ 600

Verteidigungsrede des Judas Ischarioth. Holzstiche von Karl-Georg Hirsch. Rudolstadt 2004. Mit fünf Holzstichen, davon vier ganzseitig. Originalhalbpergamentband mit schwarzem, farbig bedruckten Bezugspapier, in der Originalkassette.

30. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 20 Exemplaren der Vorzugsausgabe A mit einer farbigen Tuschzeichnung und einer Suite der fünf Holzstiche, alle sechs Blätter signiert (Gesamtauflage 150). – Im Druckvermerk von Dichter, Künstler und dem Buchgestalter Gert Wunderlich signiert. – Gesetzt aus der Bodoni und der Gill Kursiv, gedruckt bei Offizin Haag-Drugulin und als Blockbuch gebunden. Die Holzstiche im Buch wurden auf graues Papier gedruckt, die Suiten der Vorzugsexemplare sind Handabzüge auf Velin. – Walter Jens lässt Judas hier vortragen, dass er vielleicht Teil eines höheren Plans war: Ohne ihn hätte es keine Kreuzigung und mithin keine Erlösung der sündigen Menschheit gegeben. – Sicher eins der schönsten Bücher Jens Henkels. – Das Buch makellos.

30,5 : 19,5 cm. [2], 29, [5] Seiten. – Kassette kaum merklich berieben.

417  Burgart-Presse – Die Verbeugung nach dem Salto mortale.

€ 750

Texte und Graphik zum 80. Geburtstag von Alfred Traugott Mörstedt. Rudolstadt 2005. Mit einem Farbholzschnitt und sechs kolorierten signierten Radierungen von Alfred Traugott Mörstedt. Originalhalblederband (Ludwig Vater, Jena). Im Originalschuber.

31. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 20 Exemplaren der Vorzugsausgabe A mit einer montierten Originalzeichnung (Deckweiß und Farbstift über Collage, signiert und datiert sowie bezeichnet) (Gesamtauflage 30). – Alfred Traugott Mörstedt kolorierte sämtliche Blätter selbst, jedoch starb er noch vor Vollendung der Arbeit an der bibliophilen Festschrift. Von den geplanten 130 Exemplaren waren zum Zeitpunkt seines Todes erst 30 fertiggestellt – entgegen den Angaben im Impressum wurden die bereits gedruckten aber noch nicht kolorierten Exemplare nicht mehr ausgeliefert (Anmerkung des Verlegers). – Mit Texten von Harald Gerlach, Annerose Kirchner, Michael Wüstefeld, Dieter Koethe und Matthias Biskupek. – Als Blockbuch gedruckt und gebunden. – Der thüringische Graphiker Mörstedt (1925–2005) gründete 1963 die »Erfurter Ateliergemeinschaft«, die unangepassten DDR-Künstlern Arbeits- und Ausstellungsmöglichkeiten bot.

32,5 : 23,5 cm. [24] Seiten, 1 Zeichnung.

418  Burgart-Presse – Steffen Volmer. Passage.

€ 650

Rudolstadt 2005. Mit sechs Lithographien, davon eine doppelblattgroß, zwei signiert, durchgehend illustriert. Illustrierter Originalpappband.

32. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 20 der Exemplaren Vorzugsausgabe A mit einer Originalzeichnung und in dem vom Künstler bemalten Acrylglasschuber (Gesamtauflage 100). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Nach dem 2005 entstandenen Unikatbuch. – Die großformatige Zeichnung »Zuviel der Mühen!?« (Tempera, Aquarell, Tusche, 70,0 : 33,5 cm, signiert, datiert und betitelt) liegt auf Buchformat gefaltet bei. – Buch und Zeichnung in dem Acrylglas-Schuber, der von Steffen Volmer vorder- und rückseitig mit schwarzer und roter Tusche bemalt wurde. Auf der Vorderseite betitelt (»Zustand«), signiert und datiert.

35,5 : 25,5 cm; 38,5 : 28,5 : 7,0 cm (Schuber).

419  Burgart-Presse – Sabine Cornelia Sauermilch. Augenlidersingen.

€ 500

Rudolstadt 2005. Mit sieben Prägungen, vier Laserstanzungen und 13 doppelseitigen Serigraphien. Originalhalblederband mit Laserstanzungen im Vorderdeckel (Ireen Kranz, Halle). Im Schuber.

33. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 20 Vorzugsexemplaren, in Halbleder gebunden und mit einem Papierschnitt-Objekt (Gesamtauflage 70). – Das Papierobjekt besteht aus mehreren Kartontafeln, die mit unterschiedlich großen Ausschnitten versehen und übereinandergelegt wurden. So entsteht ein Durchblick auf eine Bleistiftzeichnung auf dem untersten Blatt. Das oberste Blatt mit Bleistift kalligraphiert und signiert. Zusammen in einem Objektrahmen. – Das Buch wurde im Druckvermerk von der Künstlerin signiert. – Blockbuchbindung. – »Die Erfurter Künstlerin nähert sich in ihrem Künstlerbuch der phantastischen Welt zwischen zwei Augenblicken, zwischen real Gesehenem und dessen innerem Abbild. Begriffe wie Sehen und Fühlen werden aus unterschiedlichen Perspektiven hinterfragt: Buchstaben mutieren zur haptisch erlebbaren Blindenschrift oder verlieren sich als Ausstanzung völlig aus der Oberfläche des Papiers« (burgart-presse.de).

32,0 : 37,5 cm. [38] Seiten, 1 Objekt.

420  Burgart-Presse – Die Zehn Gebote.

€ 1800

Rudolstadt 2005–2009. Zehn signierte Graphik-Leporellos. Originaleinbände mit ROMA-Büttenpapierbezug und Blindprägung, jeder Band mit andersfarbigem Kordelschließband, zusammen mit Begleitheft im Original-Acrylglasschuber.

Erschienen innerhalb der Edition Burgart. – Jeweils eins von 50 Exemplaren, alle signiert, es wurden zudem zehn Künstlerexemplare gedruckt. – Begleitheft mit Text von Eugen Drewermann. – »Die Übergabe der Zehn Gebote an Moses auf dem Berge Sinai ist eine Szene, die im mythischen Gedächtnis der Menschheit bewahrt scheint. Diese Gebote sind bis heute Quelle unseres Selbstverständnisses von moralischem Handeln und Gerechtigkeit. Zehn Künstler sind eingeladen, sich mit diesen Normen menschlichen Verhaltens auseinanderzusetzen und diese nach ihrer Gültigkeit im Zeitalter von Globalisierung, territorialen Auseinandersetzungen und Glaubenskriegen zu hinterfragen« (burgart-presse.de). – Seit 2005 erschien halbjährlich eine Ausgabe. – Jeweils ein Künstler »illustrierte« eines der zehn Gebote: I. Felix Martin Furtwängler. Fünffarbiger Holzschnitt. – II. Steffen Volmer. Farblithographie. – III. Frank Eißner. Farbholzschnitt. – IV. Walter Sachs. Farbholzschnitt. – V. Helge Leiberg. Farbradierung. – VI. Uta Zaumseil. Farbholzschnitt. – VII. Wolfgang Henne. Farblinolschnitt. – VIII. Konrad Schmid. Linolschnitt. – IX. Moritz Götze. Serigraphie. – X. Klaus Süß. Holzschnitt. – Die vollständige Folge hier in dem seltenen Original-Acrylglasschuber, der in zu kleiner Auflage hergestellt wurde.

32,0 : 36,0 cm (Schuber).

421  Burgart-Presse – Die Zehn Gebote.

€ 1500

Rudolstadt 2005–2009. Zehn signierte Graphik-Leporellos. Originaleinbände mit ROMA-Büttenpapierbezug und Blindprägung, jeder Band mit andersfarbigem Kordelschließband.

Erschienen innerhalb der Edition Burgart. – Jeweils eins von 50 Exemplaren, alle signiert, es wurden zudem zehn Künstlerexemplare gedruckt. – Jeweils ein Künstler »illustrierte« eines der zehn Gebote: Die ersten drei Bände mit Widmungen und/oder Zeichnungen der Künstler für den Vorbesitzer. – Jeweils ein Künstler »illustrierte« eines der zehn Gebote: I. Felix Martin Furtwängler. Fünffarbiger Holzschnitt. – II. Steffen Volmer. Farblithographie. – III. Frank Eißner. Farbholzschnitt. – IV. Walter Sachs. Farbholzschnitt. – V. Helge Leiberg. Farbradierung. – VI. Uta Zaumseil. Farbholzschnitt. – VII. Wolfgang Henne. Farblinolschnitt. – VIII. Konrad Schmid. Linolschnitt. – IX. Moritz Götze. Serigraphie. – X. Klaus Süß. Holzschnitt.

29,7 : 21,3 cm.

422  Burgart-Presse – Jan Volker Röhnert. Sonnenquartette.

€ 400

Radierungen von Max Uhlig. Rudolstadt 2006. Mit sieben blattgroßen Radierungen, sechs davon signiert. Originalpappband im Schuber (Ludwig Vater, Jena).

34. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 15 Exemplaren der Vorzugsausgabe B mit einer zusätzlich beigelegten überzeichneten Radierung, signiert und nummeriert (Gesamtauflage 80). – Impressum von Autor und Künstler signiert. – Handsatz und Druck auf Velin d’Arches bei Hahndruck, Kranichfeld, die Radierungen druckte Winfried Henkel, Viernau. – Das erste Buch mit originalgraphischen Arbeiten von Max Uhlig, erschienen anlässlich seines 70. Geburtstags. – »Bei seinen jährlichen Aufenthalten in der Provence sind Weinstöcke ein immer wiederkehrender Gegenstand seiner künstlerischen Arbeit. Für diese Buchedition […] stellte Max Uhlig eine Auswahl seiner Motive zur erstmaligen Veröffentlichung zur Verfügung« (burgart-presse.de). Die Texte sind eigens für dieses Buch entstanden, ausgehend von einer Zeile, die Baudelaires Sonett »Le vin des amants« beschließt.

40,0 : 29,0 cm. [29] Seiten.

423  Burgart-Presse – Der Palastgarten.

€ 200

Fließende Schriftzeichen von Huang Tingjian. Nachdichtung und Kommentar von Marie-Elisabeth Lüdde. Mit Bildern von Walter Sachs. Rudolstadt 2007. Mit 17 Serigraphien nach Zeichnungen und einer doppelblattgroßen signierten Tuschzeichnung. Originalpappband (Ludwig Vater, Jena). Im Originalschuber mit kalligraphischer Ausstanzung.

35. Druck der Burgart-Presse Jens Henkel. – Eins von 35 Exemplaren der Ausgabe B (Gesamtauflage 70). – Im Druckvermerk von Künstler und Übersetzerin signiert. – Druck in Rot und Schwarz. – Einer der berühmtesten Kalligraphie-Künstler im alten China war der Dichter Huang Tingjian (1045–1105), dessen Schriftzeichen in Stein graviert auf einer Stele erhalten blieben. »Ein Jahrtausend später entsteht nun erstmalig eine deutsche Nachdichtung dieses Textes« (Burgart-Presse).

35,7 : 26,2 cm. [20], [2], [20] Seiten.

424  Burgart-Presse – Matthias Biskupek. Farbenblond.

€ 250

Mit drei Zeichnungen von Kay Voigtmann. Rudolstadt 2007. Mit drei Zeichnungen. Originalpappband mit montierter Deckelvignette (Ludwig Vater, Jena).

36. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 70 Exemplaren (Gesamtauflage 85). – Druckvermerk vom Autor signiert. – Der handschriftliche Text wurde durchgehend faksimiliert. – »›Geschichte mit anmutiger Schleife‹ nennt Matthias Biskupek seinen skurril mäandernden Text über einen gelernten Werkzeugfeinstmechanikus, der den süßen Dornenpfad des mutigen Entdeckers beschreiten will« (burgart-presse.de).

26,4 : 20,4 cm. [44] Seiten.

425  Burgart-Presse – Klaus Süß. Ukiyo-e.

€ 300

Rudolstadt 2007. 27 blattgroße Holzschnitte. Illustrierter Originalpappband.

37. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 30 Exemplaren der Ausgabe C (Gesamtauflage 70). – Druckvermerk vom Künstler signiert. – Als Blockbuch gedruckt von Winfried Henkel, Viernau, auf Bunkoshi Japan-Papier. – Klaus Süß hat das opulente Künstlerbuch durchgehend – Text und Bild, einschließlich des Impressums – in Holz geschnitten. Onna Shimegawa Kaeshi Bumi Zen verfasste 1745 die Texte zur Liebeskunst. Klaus Süß versuchte »sich dieser ganz gegenwärtig anmutenden Erotik mit seinen expressiven Bildwelten zu nähern« (burgart-presse.de). Entstanden ist ein opulentes Künstlerbuch, das in Text und Bild vollständig von Klaus Süß im Holzschnitt geschaffen wurde und in seiner ausgelassenen Hingabe in keiner Weise hinter der literarischen Vorlage zurücksteht.

39,0 : 39,0 cm. [30] Seiten.

426  Burgart-Presse – Ingo Cesaro. Fuss Spuren des Glücks.

€ 450

Rudolstadt 2008. Mit 16 Farbholzschnitten und Blindprägungen von Konrad Schmid. Originalpappband (Ludwig Vater, Jena) mit farbigem Deckelholzschnitt.

38. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 20 Exemplaren der Vorzusgausgabe A mit einem eingefärbten unikaten Holzstock (Gesamtauflage 60), das Motiv des Holzstocks ist nicht im Buch enthalten. – Im Druckvermerk von Künstler und Dichter signiert. – Die Holzschnitte und Prägungen druckte Winfried Henkel auf Hahnemühle Alt Worms. – Der mehrfarbige Einbandholzschnitt entstand als Handabzug des Künstlers. – Handsatz und Druck erfolgten bei Hahndruck Kranichfeld. – Ingo Cesaros dreizeilige Kurzgedichte sind sein Versuch, das Glück in Worte zu fassen. Konrad Schmid illustriert diese mit Holzschnitten und Blindprägungen, die fühlbar Spuren im Papier hinterlassen und auf eigene Art mit den Gedichten korrespondieren.

41,0 : 43,0 cm. [36] Seiten, 1 Holzstock.

427  Burgart-Presse – Karl-Georg Hirsch. Das buchgraphische Werk 1996–2007.

€ 400

Eine Bibliographie von Herbert Kästner unter Mitarbeit von Hiltrud Lübbert. Rudolstadt 2008. 25 lose Graphiken in Umschlägen, zusammen mit dem Originalhalbpergamentband und einem Textblatt in farbig illustrierter Originalkassette.

Siebter bibliographischer Druck der Burgart-Presse. – Eins von 30 Exemplaren der Vorzugsausgabe A mit insgesamt 25 Holzstichen von Karl-Georg Hirsch (Gesamtauflage 330). Alle Graphiken signiert, jeweils in Umschlag. – Vom Künstler auf dem Frontispiz signiert. – Vorliegendes Werk schließt an den 1996 erschienenen ersten Band des Werkverzeichnisses an, erschienen anlässlich seines 70. Geburtstags. Mit einem Text von Manfred Jendryschik sowie Titel- und Autorenregister.

30,5 : 21,5 cm (Kassette). 114, [2] Seiten. (Buch), 25 Graphiken, 1 Blatt.

428  Burgart-Presse – Herfurths schönste Seiten.

€ 400

Das buchgraphische Werk 1972–2008. Eine Bibliographie von Herbert Kästner mit einem Essay von Lothar Lang. Rudolstadt 2009. 27 lose Graphiken in Umschlägen, zusammen mit dem Originalpappband und einem Textblatt in farbig illustrierter Originalkassette.

Achter bibliographischer Druck der Burgart-Presse. – Eins von 50 Exemplaren der Vorzugsausgabe mit insgesamt 27 originalgraphischen Illustrationsblättern von Egbert Herfurth (Gesamtauflage 400). Alle Graphiken signiert und betitelt, jeweils in Umschlag. – Das Gesamtverzeichnis der von Herfurth illustrierten Bücher erschien anlässlich seines 65. Geburtstags. Mit dem Essay von Lothar Lang, einer Kurzbiographie und einem Text von Egbert Herfurth, Auswahlbibliographie sowie Titel- und Autorenregister. – »Der in Leipzig lebende Graphiker hat seit nahezu vier Jahrzehnten mit seinen unverwechselbaren Bildfindungen Scharen von Kindern und Erwachsenen zu Buchliebhabern werden lassen.« (burgart-presse.de).

32,3 : 22,8 cm (Kassette). 143,[1] Seiten. (Buch), 27 Graphiken, 1 Blatt.

429  Burgart-Presse – 20 Jahre Burgart.

€ 500

Rudolstadt 2009. Mit 40 montierten originalgraphischen Arbeiten. Originalsamteinband mit blindgeprägter goldfarbener Deckelvignette.

Erschienen innerhalb der Edition Burgart. – Eins von 30 Exemplaren der Vorzugsausgabe C (Gesamtauflage 75). – Album mit 40 originalgraphischen signierten Postkartengrüßen von Autoren, Künstlern und Verlegern zum 20-jährigen Jubiläum der Presse. – Mit Arbeiten von Felix Martin Furtwängler, Steffen Volmer, Wolfgang Henne, Klaus Süß, Michael Morgner, Thomas Ranft, Karl-Georg Hirsch, Ulrich Tarlatt, Frank Eißner, Uwe Warnke, Matthias Biskupek, Helge Leiberg, Gert Wunderlich, Svato Zapletal u.v.a. – Das Textblatt mit Inhaltsverzeichnis und Druckvermerk ist beigelegt. – »Im Dezember 1989 ging der Antrag auf Gründung des Verlages beim zuständigen Organ (Rat des Kreises Rudolstadt) ein, der am 28. Februar 1990 genehmigt wurde. Dies also die Geburtsstunde der burgart-presse in der noch existierenden DDR und zwanzig Jahre später Anlass für die Herausgabe eines Almanaches in der BRD« (burgart-presse.de).

27,8 : 22,4 cm. – Rücken minimal verfärbt.

430  Burgart-Presse – Rolf Münzner. Narrenkarussell.

€ 750

Mit einem Essay von Peter Gosse. Rudolstadt 2010. Mit fünf Schablithographien von Rolf Münzner. Originalhalblederband mit blindgeprägten Titeln (Ludwig Vater, Jena). Im Originalschuber.

39. Druck der Burgart-Presse. – Eins von zehn Exemplaren der Vorzugsausgabe mit einer zusätzlich beigelegten signierten Zeichnung (Gesamtauflage 85, davon 15 Verlegerexemplare). – Im Druckvermerk von Künstler und Autor signiert. – Gesetzt aus der Futura, als Blockbuch gedruckt von Hahndruck Kranichfeld. – Die Lithographien wurden von Klaus Göbel, Chemnitz, auf Hahnemühle Alt Worms gedruckt. – Tadellos erhalten.

34,3 : 26,5 cm. [24] Seiten, 5 Lithographien, 1 Zeichnung.

431  Burgart-Presse – Matthias Biskupek. Die Blütenlese.

€ 100

Ein Jubelbuch zum Sechzigsten. Rudolstadt 2010. Mit drei Holzstichen von Karl-Georg Hirsch. Zwei Originalbroschuren in illustrierter Originalchemise.

40. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 80 für den Verkauf bestimmten Exemplaren (Gesamtauflage 100). – Heft 1 enthält »Ausgewählte Texte«, Heft 2 »Lebensbilder, Bio- und Bibliographie sowie eine Lobpreisung« von Kerstin Hensel.

15,5 : 15,5 cm. Zusammen 100 Seiten.

432  Burgart-Presse – Wilhelm Hauff. Das kalte Herz.

€ 600

In der Textfassung der Erstausgabe von 1828. Holzschnitte von Felix Martin Furtwängler. Mit einem Essay von Jürgen Lodemann. Rudolstadt 2011. Mit zahlreichen Farbholzschnitten, teils blattgroß. Originalhalbleinenband mit Holzschnittbuntpapier als Deckelbezug, im Originalschuber.

41. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 27 Exemplaren der Ausgabe B (Gesamtauflage 48). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – »Wer kennt sie nicht die Geschichte vom Köhler Peter Munk, der trotz Warnungen des ›Glasmännleins‹ den Versprechungen des tief im Schwarzwald lebenden, riesenhaften ›Holländermichels‹ verfällt. […] Begleitend zur Textfassung der Erstausgabe hat Felix Martin Furtwängler – selbst einer alteingesessenen Uhrmacherfamilie aus dem Schwarzwald entstammend – […] Holzschnitte geschaffen und die Buchgestaltung übernommen. Die Ausgabe beschließt ein Essay des in Freiburg lebenden Schriftstellers Jürgen Lodemann, der eine Neubewertung des Textes vornimmt und ihn als ein zeitlos poetisches Dokument vorstellt« (burgart-presse.de).

34,9 : 25,4 cm. 99, [6] Seiten. – Schuber mit Farbspuren.

433  Burgart-Presse – Die sieben Todsünden.

€ 1600

Rudolstadt 2011–2014. Sieben Pop-up-Graphiken in Originaleinbänden mit farbig hinterlegtem Lasercut-Ausschnitt im Deckel (Ludwig Vater, Jena). Zusammen im Originalschuber mit farbigem Holzschnitt von Klaus Süß.

Erschienen innerhalb der Edition Burgart. – Jeweils eins von 50 Exemplaren, alle signiert, es wurden zudem zehn Künstlerexemplare gedruckt. – Sieben Künstlerinnen und Künstler wurden eingeladen, sich aus heutiger Perspektive mit den sieben Hauptlastern des Menschen zu befassen. Beginnend im Frühjahr 2011 erschien halbjährlich ein Buch, 2014 war die Edition abgeschlossen. – I. Völlerei. – Franziska Neubert (Linolschnitt). – II. Wolllust – Klaus Süß (Holzschnitt). – III. Habsucht – Steffen Volmer (Linolschnitt). – IV. Zorn – Karl-Georg Hirsch (Holzschnitt). – V. Trägheit – Frank Eißner (Holzschnitt). – VI. Neid – Katharina Immekus (Linolschnitt). – VII. Hochmut – Felix Martin Furtwängler (Papierschnitt).

31,7 : 22,5 cm (Schuber).

434  Burgart-Presse – Michael Morgner. Amöben.

€ 400

I. Zwanzig Radierungen und sieben Texte. – II. Ein Skizzenbuch. Mit einem Essay von Friedrich Dieckmann. Rudolstadt 2012. Mit einem radierten Selbstporträt und 20 teils farbigen Radierungen. Originalhalblederbände mit Blindprägung (Ludwig Vater, Jena). zusammen im Originalschuber.

42. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 35 Exemplaren der Ausgabe B (Gesamtauflage 65). – Druckvermerk vom Künstler signiert. – Die Radierungen druckte Mathias Mann, Chemnitz, Buchdruck von Hahndruck Kranichfeld. – Die zweibändige Edition erschien anlässlich des 70. Geburtstages von Michael Morgner. Band I enthält die Radierungen und faksimilierte handschriftliche Texte des Künstlers mit autobiographischen Bezügen. In Band II das faksimilierte Skizzenbuch, aus dem seit den frühen 1960er Jahren entstandenen »Brigadebuch« des Künstlers ausgewählt. Friedrich Dieckmann verfasste dazu den gleichnamigen Essay.

31,4 : 25,5 cm. I. [60] Seiten, 21 Radierungen. – II. [110] Seiten.

435  Burgart-Presse – Hartmut Robert Andryczuk. Kniphofia Obscura.

€ 100

Rudolstadt 2012. Mit zwölf Tafeln und Textillustrationen. Originalpappband mit Deckelschild.

43. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 30 Exemplaren (Gesamtauflage 50). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Die Faksimiles sind in Originalgröße wiedergegeben. – »Der in Berlin lebende Künstler, Verleger und Gartengestalter widmete dieses Künstlerbuch dem Erfurter Arzt und Botaniker Johann Hieronymus Kniphof. Dessen 1733 erschienenes ›Lebendig=OFFICINAL-Kräuter-Buch‹ erstaunt bis heute durch seine Technik des Naturselbstdruckes. Andryczuk kommentiert und überzeichnet 12 ausgewählte Pflanzendrucke Kniphofs.« (Burgart-Presse).

37,8 : 25,3 cm. [34] Seiten.

436  Burgart-Presse – Brüder Grimm. Der Teufel mit den drei goldenen Haaren.

€ 900

Holzschnitte von Klaus Süß. Rudolstadt 2013. Mit zahlreichen Holzschnitten, davon elf mehrfarbig und doppel- bzw. blattgroß. Schwarzer Originalpappband mit rot-goldener Prägung auf dem Vorderdeckel, zusammen mit Holzfigur in Originalkassette.

44. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 15 Exemplaren der Vorzugsausgabe A mit einer bemalten signierten Holzfigur (Gesamtauflage 60). – Druckvermerk vom Künstler signiert. – Die leuchtend farbigen Holzschnitte wurden in der Technik der »verlorenen Form« gedruckt: Alle Farben jedes einzelnen Holzschnitts wurden von einem, jeweils umgeschnittenen Stock gedruckt, der nach Ausdruck der Auflage vernichtet wurde.

25,5 : 35,0 cm. [28] Seiten. – Kassette mit schwachem Lichtrand.

437  Burgart-Presse – Karl-Georg Hirsch. Friss die Reste des Vergessens.

€ 750

Rudolstadt 2014. Mit zwölf blattgroßen Holzstichen. Schwarzer Originalmaroquinband mit gelbgeprägten Titeln (Ludwig Vater, Jena). Im Originalschuber.

45. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 20 Exemplaren der Vorzugsausgabe mit einer zusätzlich beigelegten signierten Zeichnung und einer Suite der signierten und nummerierten Holzstiche (Gesamtauflage 75, davon 15 Verlegerexemplare). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Die Holzstiche wurden von Bettina Haller, Chemnitz, auf Hahnemühle Alt Worms gedruckt.

23,9 : 28,4 cm. [38] Seiten.

438  Burgart-Presse – Steffen Volmer. Zentrale.

€ 300

Rudolstadt 2015. Mit zwölf blattgroßen farbigen Lithographien, drei Prägedrucken und vier Linolschnitten sowie zahlreichen, ebenfalls farbigen Text- und Bildkombinationen. Originalpappband.

46. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 20 Exemplaren der Vorzugsausgabe B, jedoch mit nur einer (statt angegebenen drei) zusätzlichen, signierten Lithographien (Gesamtauflage 100). – »Nach längerer ›Buch-Pause‹ meldet sich der Chemnitzer Künstler mit einer opulenten Edition anlässlich seines 60. Geburtstages zurück.« (Webseite). – Druckvermerk vom Künstler signiert.

43 : 30 cm. Ca. [80] Seiten und Graphiken.

439  Burgart-Presse – Felsenfest.

€ 450

Exkursionen in die Sächsische Schweiz von Wulf Kirsten und Ullrich Panndorf. Rudolstadt 2016. Mit zwölf blattgroßen Radierungen von Wulf Kirsten. Originalhalblederband mit Deckelprägung im Schuber (Ludwig Vater, Jena).

47. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 20 Exemplaren der Vorzugsausgabe A mit einem zusätzlich beigelegten Blatt mit handschriftlichem Text von Wulf Kirsten und einer Zeichnung von Ullrich Panndorf (Gesamtauflage 70). – Im Druckvermerk von Künstler und Autor signiert. – Das Elbsandsteingebirge ist spätestens seit dem Zeitalter der Romantik als eine verwunschene Landschaft bekannt, die zur Reflexion einlädt. Der Weimarer Lyriker Wulf Kirsten und der ebenfalls hier beheimatete Maler und Graphiker Ullrich Panndorf haben sich auf Spurensuche an Orte begeben, die eng mit ihrer Biographie verwoben sind.

25,3 : 35,6 cm. [58] Seiten.

440  Burgart-Presse – Franzobel. Die Trinkersonne.

€ 250

Vier Erzählungen nebst fünf Radierungen von Kay Voigtmann. Rudolstadt 2017. Mit fünf kolorierten signierten Radierungen. Illustrierter Originalhalblederband (Ludwig Vater, Jena).

48. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 20 Exemplaren der Vorzugsausgabe B im Halblederband und mit den kolorierten Graphiken (Gesamtauflage 180). – Druckvermerk vom Autor signiert. – Die vier bislang unveröffentlichten kleinen Prosastücke berühren den Kern der menschlichen Existenz, deren Fragilität und Absurdität. – Franzobel, geboren 1967 als Franz Stefan Griebl, erhielt u. a. den Ingeborg-Bachmann-Preis (1995), den Arthur-Schnitzler-Preis (2002) und den Nicolas-Born-Preis (2017).

26,4 : 20,4 cm. [44] Seiten.

441  Burgart-Presse – Franzobel. Die Trinkersonne.

€ 250

Vier Erzählungen nebst fünf Radierungen von Kay Voigtmann. Rudolstadt 2017. Mit fünf kolorierten signierten Radierungen. Illustrierter Originalhalblederband (Ludwig Vater, Jena).

48. Druck der Burgart-Presse. – Eins von 25 Exemplaren der Ausgabe C, jedoch wie die Vorzugsexemplare mit den kolorierten Graphiken (Gesamtauflage 180). – Druckvermerk vom Autor signiert. – Die vier bislang unveröffentlichten kleinen Prosastücke berühren den Kern der menschlichen Existenz, deren Fragilität und Absurdität. – Franzobel, geboren 1967 als Franz Stefan Griebl, erhielt u. a. den Ingeborg-Bachmann-Preis (1995), den Arthur-Schnitzler-Preis (2002) und den Nicolas-Born-Preis (2017).

26,4 : 20,4 cm. [44] Seiten.

442  Kaldewey Press – Gunnar Kaldewey. New York 1977.

€ 1000

Hamburg 1977/78. Mit 18 montierten Colorxeroxkopien sowie Foliendrucken, zwei Collagen etc. Schwarzer Originalpappband mit Fluoreszenz-Folie auf dem Rücken und montiertem Subway Token auf dem Vorderdeckel. In silberfarbener Originalkassette mit Ausstanzung und Folienrücken (Christian Zwang, Hamburg).

Kaldewey Press 1. – Eins von 42 Exemplaren auf weißem Fabriano-Velin, teils auf farbigen Folien und Sandpapier, acht weitere Exemplare wurden auf gelbem Fabriano gedruckt. – Unnummeriertes Exemplar mit eigenhändiger Dedikation Gunnar Kaldeweys, datiert 10. IV. 1980. – Handsatz und Handdruck des Verfassers, zusammen mit Klaus Bühler, eine Seite mit eigenhändiger Korrektur. – Die Liebeserklärung des Antiquars Gunnar Kaldewey an NYC. 1976 hatte er seinen ersten, als Edition 0 nummerierten Pressendruck vorgelegt. Die äußerliche Monumentalität des Bandes wandelt sich – wie der Eindruck der Stadt für einen unvoreingenommenen Besucher – durch die Vielfalt und Farbigkeit der verwendeten Materialien und den großzügigen Satz zu einer erholsamen Leichtigkeit. – Selten.

51,0 : 37,0 cm. [64] Seiten. – Kassette mit kleinen Randläsuren. – Wie leider häufig, einige Xerokopien mit den gegenüberliegenden Seiten verklebt.

Von Lucius, S. 55. – Kat. WLB Stuttgart 12. – Dubansky/Strauss S. 110. – Spindler 168.2

443  Kaldewey Press – Gunnar A. Kaldewey. Clouds.

€ 800

Düsseldorf und Poestenkill, New York 1982. Mit Farbe besprühte Fotografien auf Aluminiumpapier. Polierte Aluminiumdeckel mit Edelstahlscharnier. In Originalleinenkassette (Christian Zwang, Hamburg). – Widmungsexemplar.

Kaldewey Press 2. – Eins von 30 Exemplaren mit dem Text in der englischen Übersetzung, die unter Mithilfe von Arthur Cohen entstand. Statt der angegebenen insgesamt 60 wurden »wegen meiner mangelnden Druckerfahrung […] nur etwa 40 Exemplare der Auflage realisiert«. – Mit einer eigenhändigen Widmung des Künstlers für Bernd Breslauer, Sohn des New Yorker Antiquars Martin Breslauer: »Eine Wolke zwischen den Kontinenten der Sprache. Herzlichst Gunnar A. Kaldewey 15.3.85.« – »Ich werde nie vergessen, wie ich zum ersten Mal staunend durch Wolkenformationen flog. Eine Faszination, die auch bei Hunderten von Flügen, die folgen sollten, nicht nachgelassen hat« (Gunnar A. Kaldewey). – Die Drucke der Kaldewey Press enthielten – im Gegensatz zur Edition Kaldewey – stets eigene Texte und Illustrationen. – Die Aluminiumpapiere mit aufgedruckten Fotografien wurden individuell mit Farbe in Weiß, Blauer und Pink besprüht, der Text in Blau gedruckt.

16,0 : 43,0 cm. [26] Seiten.

Von Lucius, S. 59. – Kat. WLB Stuttgart 13. – Dubansky/Strauss 110. – Spindler 168.3

444  Kaldewey Press – Gunnar A. Kaldewey. California Time.

€ 900

Poestenkill, New York 1987. Mit 16 Metallschnitten nach Collagen des Verfassers. Originalacrylglaseinband (Christian Zwang, Hamburg). In Originalleinenkassette mit versilberten Titeln (Nello Nanni, New York).

Kaldewey Press 5. – Eins von 45 Exemplaren (Gesamtauflage 67). – Druckvermerk von Gunnar Kaldewey, der dieses Buch schrieb, illustrierte, gestaltete und druckte, signiert. – Gedruckt auf englischem Handbütten. – »Dieses ist das Pendant zu meinem New York Buch. Es entstand bei meinem ersten längeren Aufenthalt in Kalifornien […] Pazifik-Zeit. Großartige Zeit« (Kat. WLB Stuttgart S. 16). – Die Abbildungen illustrieren die typischen Merkmale der Region: Sonnenlicht, Pazifik, Swimming Pools, Früchte, Filme.

51,0 : 38,0 cm. [32] Seiten.

Von Lucius, S. 67. – Kat. WLB Stuttgart 16. – Dubansky/Strauss S. 97 (Abb.) und S. 111

445  Kaldewey Press – Crossing Borders.

€ 800

The Proof Edition. Poestenkill, New York 1997. Lose Bogen in Originalumschlägen und Originalpappband. Zusammen in Originalkassette mit Rückenschild.

Kaldewey Press 13. – Eins von zwölf Exemplaren der »Edition deluxe« des ersten »Catalogue raisonné« für die Subskribenten der Presse. – Druckvermerk vom Buchkünstler signiert. – Insgesamt 13 Umschläge aus blauem Thai-Papier: Zwölf mit insgesamt 20 Graphiken aus Künstlerbüchern der Kaldewey-Presse von Bun-Ching Lam, H. Ottersbach, Mischa Kuball, Elaine L. Cohen, Kim Keever, Not Vital, Richard Tuttle u. a., der 13. mit dem Erstdruck des achtseitigen Essays »Crossing Borders: New Aesthetics in Artists Books« auf Transparentblättern. – Diesen Essay hielt Gunnar Kaldewey während eines Workshops in Poestenkill mit zwölf führenden Buchkünstlern. Während dieser Tage entstand die Gruppe »The Rocket Four«, die eine Wanderausstellung von Künstlerbüchern in Japan, Nord- und Südamerika und Europa organisierte.

54,0 : 42,0 cm.

Von Lucius. S. 67. – Kat. WLB Stuttgart 23

446  Kaldewey Press – John Eric Broaddus. Sphinx and the bird of paradise.

€ 1500

Düsseldorf und Poestenkill, New York 1981–1991. 14 Blätter mit Ausschnitten, teils mit Farbkopien beklebt. Originallederband mit montiertem Deckelbild, in Originalchemise mit silbergeprägtem Rückentitel und Schuber.

Edition Kaldewey 3. – Erste Ausgabe. – Eins von fünf Exemplaren der »Edition deluxe« mit neun zusätzlich eingebundenen Probedruck-Seiten, einige davon vom Künstler handkoloriert, und im Ganzledereinband (Gesamtauflage 25). – »John Eric Broaddus war ein exzentrischer Performance Künstler, der durch seine Kostüme die New Yorker Disco Szene (Studio 54 etc.) in Erstaunen setzte. Außerdem machte er sehr sorgfältig ausgeführte und farbenprächtige Unikat-Bücher. Dieses ist das einzige Buch zu seinen Lebzeiten, welches in einer – wenn auch kleinen – Auflage erschien. Durch die komplizierten Ausschnitte in den Seiten, die John Eric nur selber ausführen konnte, zog sich die Herstellung über Jahre hin. Er starb 1990 an Aids, nur 5 Exemplare waren fertig, die ich als Vorzugsausgabe in Leder binden liess«. (Gunnar A. Kaldewey). Bei den übrigen Exemplaren blieben die letzten drei Seiten unbeschnitten.

30,9 : 28,9 cm. 14 Blätter, [9] Blätter.

Von Lucius, S. 141. – Kat. WLB Stuttgart 29. – Dubansky/Strauss 69 und 103

447  Kaldewey Press – Jun Suzuki. In the Beginning.

€ 450

Poestenkill, New York, und Düsseldorf 1984. Neun (statt zehn) bearbeitete verzinkte Metallblechtafeln, jede mit rotem Siebdruck und einem Wort im Ausstanzverfahren. Originalmetalleinband mit rot serigraphiertem Rückentitel im Originalpappschuber.

Edition Kaldewey 7. – Eins von 35 Exemplaren, wobei nach Auskunft von Gunnar Kaldewey diese Auflage nicht im Ansatz erreicht wurde. – Der Druckvermerk mit der eingeritzten Signatur des Künstlers. – Die Edition entstand in Zusammenarbeit mit dem japanischen Bildhauer Jun Suzuki. »The book’s text names the fundamental activities in learning to speak and communicate […].« – Jedes Zinkblechblatt wurde mit Essig behandelt, mit einem japanischen Schriftzeichen bedruckt (Heinz Kursawe) und die jeweilige englische Übersetzung ausgestanzt. – Auf die Innenseite des Hinterdeckels ist ein Blatt Japanpapier montiert, worauf Jun Suzuki den ersten Absatz des frühesten Werks der japanischen Literatur kalligraphierte. Die englische Übersetzung »tell me your name please« wurde darunter gedruckt. – Unserem Exemplar fehlt die letzte Tafel, auf die eigentlich das Papierblatt montiert wurde.

31,5 : 30,0 cm. 11 Blätter.

Von Lucius, S. 153. – Kat. WLB Stuttgart 32. – Dubansky/Strauss 104 und Abb. 24. – Spindler 168.13

448  Kaldewey Press – Pier Paolo Pasolini. Ciant da li Ciampanis.

€ 1000

Luisa Famos: Di d’invern. Andri Peer: Stradun. Poesias Rumantschas cun Disigns da Not Vital. Poestenkill, New York 1987. Mit fünf doppelblattgroßen Zeichnungen und einem Metallobjekt. Lose Doppelbogen in Büttenumschlag mit Titelschild.

Edition Kaldewey 12. – Eins von 25 Exemplaren auf dunkelbraunem Papier (Gesamtauflage 60). – Das Papier wurde aus Zedernbaumrinde von Shusaku Tomi hergestellt. – »Drei von Not Vital ausgewählte rätoromanische Gedichte mit italienischer, englischer und deutscher Übersetzung und von ihm mit Originalzeichnungen versehen. […] Es ist das am meisten ausgestellte und abgebildete Buch der Presse. Es gelang eine wahrhaft vollendete Verbindung von Text und Illustration« (Kat. WLB Stuttgart S. 37). – Der Künstler selbst ist (durch zu energisches Zeichnen) verantwortlich für zwei Verletzungen im Papier.

50,0 : 32,0 cm. [20] Seiten. – Es fehlt der Holzschuber.

Von Lucius, S. 173. – Kat. WLB Stuttgart 37. – Dubansky/Strauss S. 78 (Abb.) und S. 106

449  Kaldewey Press – Pablo Neruda. 20 Poemas de Amor y 1 Canción desperada.

€ 1500

Ilustrado por Kim Keever. Poestenkill, New York 1989. Mit 25 Farblinolschnitten, teils ganzseitig, davon ein dreiteiliger als Titelbild. Flexibler grüner blindgeprägter Originalkalblederband mit Deckelschild (Christian Zwang). In Originalchemise und -schuber.

Edition Kaldewey 15. – Eins von 20 Exemplaren der »Edition deluxe« auf Chinapapier und im Ganzledereinband (Gesamtauflage 70). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Die Gedichte und die illustrierenden Linolschnitte wurden so gedruckt, dass die Breite der Seiten von Gedicht zu Gedicht zunimmt und erst mit der letzten Dichtung das Buchformat erreicht. – Zusammen mit den Zwischentitelblättern ergibt sich ein Buchfächer, der mit einem auf drei Bogen Transparentpapier gedruckten Linolschnitt eröffnet wird. – »Eine der umfangreichsten Produktionen der Presse, welche über 10 000 Druckgänge benötigte. Mit den farbenprächtigen, kraftvollen Illustrationen von Kim Keever zugleich eines der erfolgreichsten Bücher der Presse« (Gunnar A. Kaldewey).

43 : 56 cm. [106] Seiten.

Von Lucius, S. 185. – Kat. WLB Stuttgart 40. – Dubansky/Strauss 83 (Abb.) und 107

450  Kaldewey Press – Walter Benjamin. Angelus novus. Über den Begriff der Geschichte.

€ 1500

An Artist Book by Heribert Ottersbach. Poestenkill, New York 1993. Mit 26 ganzseitigen farbigen Holz- und Metallschnitten. Originalpappband mit Deckelschild in Originalchemise mit versilbertem Rückentitel. Zusammen im Schuber (Cornelia Ahnert, Chemnitz).

Edition Kaldewey 20. – Eins von 50 Exemplaren (Gesamtauflage 60). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Gedruckt auf handgeschöpftem Bütten der Presse mit dem Wasserzeichen des Künstlers. – Die Holzschnitte wurden in der Technik des verlorenen Schnitts gedruckt, die Metallschnitte entstanden nach Collagen des Künstlers.

51,0 : 39,0 cm.

Von Lucius, S. 201. – Kat. WLB Stuttgart 45. – Dubansky/Strauss 20 (Abb.) und 108

451  Kaldewey Press – Seamus Heaney and James Joyce. Sandymount Strand.

€ 1000

Etchings by Felim Egan. Poestenkill, New York 1993. Mit zwölf farbigen Radierungen, zwei davon auf den Innendeckeln der Chemise montiert. Lose Bogen in Originalchemise mit silbergeprägtem Rückentitel und Schuber (Judi Conant, Vermont).

Edition Kaldewey 21. – Erste Ausgabe der beiden Gedichte von Seamus Heaney. – Eins von 40 Exemplaren (Gesamtauflage 52). – Druckvermerk vom Künstler und Autor signiert. – Gedruckt auf Bütten der Kaldewey Press. – Seamus Heaney (1939–2013), irischer Schriftsteller und Lyriker, erhielt 1995 für sein Werk den Literaturnobelpreis. Er verfasste den Text eigens für das Buch, der Joyce-Text wurde dem ersten Kapitel von »Ulysses« entnommen. – »Das runde Format des Buches entspricht dem Sandymount Strand in der Bucht von Dublin. Alle Beiträger leben dort.« (Kat. WLB Stuttgart, S. 46).

ca. 44 : 36 cm. [28] Seiten.

Von Lucius. S. 205. – Kat. WLB Stuttgart 46. – Dubansky/Strauss S. 108

452  Kaldewey Press – Paul Celan. Sand aus den Urnen.

€ 1200

An Artist Book by Mischa Kuball. Poestenkill, New York 1994. Mit 13 Acrylübermalungen auf Blindprägungen. Schwarzer Originalpappband mit Deckelschild (Craig Jensen, Austin/Texas). In Originalchemise und -schuber.

Edition Kaldewey 22. – Eins von 50 Exemplaren (Gesamtauflage 65). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Der Text wurde auch in Braille-Schrift auf graues Papier geprägt. – Zweiter Band des langjährigen Celanprojektes.

28 : 28 cm. [60] Seiten, 2 Textblätter aus Transparentpapier (Titel und Druckvermerk).

Von Lucius, S. 209. – Kat. WLB Stuttgart 47. – Dubansky/Strauss 108

453  Kaldewey Press – W[illiam] B[utler] Yeats. The Gyres (Source of imagery).

€ 900

Poestenkill, New York 1995. Mit sechs, teils mehrfarbigen, Holzschnitten und einem Metallschnitt von Richard Tuttle. Schwarzer Originalpappband (Thomas Zwang, Hamburg). In Originalchemise und -schuber.

Edition Kaldewey 25. – Eins von 50 Exemplaren (Gesamtauflage 60). – Druckvermerk vom Künstler signiert. – Die seltsame Faltung der beiden Papierarten (Gunnar Kaldewey: »wie Teppichknoten ineinander verwoben«) und die enge Verbindung von Wort und Bild durch die auffaltbaren Seiten des Buches erzeugen nach Aussage Richard Tuttles »a flow, an interior energy … to find space on the page«.

39 : 39 cm. [56] Seiten.

Von Lucius, S. 221. – Kat. WLB Stuttgart 50. – Dubansky/Strauss S. 90 (Abb.) und S. 109

454  Kaldewey Press – Lao Tsu. Tao Te Ching I.

€ 900

Poestenkill, New York 1997. Mit chinesischen Kalligraphien von Bun-Ching Lam und Illustrationen nach Tuschpinselzeichnungen von Gunnar Kaldewey. Olivgrüner Originalseideneinband mit Titeln in Schwarzprägung (Judi Conant, Vermont). In Originalchemise und -schuber.

Edition Kaldewey 27. – Eins von 35 Exemplaren im Seideneinband (Gesamtauflage 42). – Druck in Rot und Schwarz, die Illustrationen in Gold gedruckt. – Auf Kaldewey-Bütten. – Die Übersetzung ins Englische stammt von James Legge.

50,4 : 30,5 cm. [38] Seiten.

Von Lucius, S. 229. – Kat. WLB Stuttgart 52

455  Kaldewey Press – Lao Tsu. Tao Te Ching II.

€ 900

Poestenkill, New York 1998. Mit chinesischen Kalligraphien von Bun-Ching Lam und Illustrationen nach Tuschpinselzeichnungen von Gunnar Kaldewey. Hellgrauer Originalseideneinband mit Titeln in Silberprägung (Judi Conant, Vermont). In Originalchemise und -schuber.

Edition Kaldewey 28. – Eins von 35 Exemplaren im Seideneinband (Gesamtauflage 42). – Druck in Grün und Schwarz, die Illustrationen in Silber gedruckt. – Auf Kaldewey-Bütten. – Die Übersetzung ins Englische stammt von James Legge.

50,4 : 30,5 cm. [48] Seiten.

Von Lucius, S. 229. – Kat. WLB Stuttgart 52

456  Kaldewey Press – Lafcadio Hearn. Insect-Musicians.

€ 1500

Poestenkill, New York 2001. Mit acht aquarellierten Illustrationen von Gunnar A. Kaldewey und einer CD. Originalseideneinband mit vergoldeten Deckelvignetten (Thomas Zwang). In Originalchemise mit goldgeprägtem Rückentitel und Schuber.

Edition Kaldewey 35. – Eins von sechs Exemplaren der »Edition deluxe« im Seideneinband (Gesamtauflage 46). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert und mit seinem japanischen Siegel. – Der Text auf blau gesprenkeltem Japanpapier, die Illustrationen auf hauchdünnem langfasrigem Seidenpapier mit Gold- und Silbersprenkeln. – »Das Buch lebt insbesondere von den beiden ungewöhnlich schönen, ganz leichten Japanpapieren. Lafcadio Hearn war um die letzte Jahrhundertwende einer der großen Vermittler japanischen Lebens für den Westen. Die Liebe und der Handel mit musikmachenden Insekten [Grillen, Käfer, Zikaden] in Japan ist Jahrhunderte alt.« (Gunnar Kaldewey). CD mit Aufnahmen »musizierender« Insekten in Poestenkill. – Die Gold-Silber-Papiere erinnern wohl nicht zufällig an die Gestaltung der Lafcadio Hearn-Ausgabe mit Buchschmuck von Emil Orlik.

26 : 27 cm. [24] Seiten.

Von Lucius, S. 253. – Kat. WLB Stuttgart 59

457  Kaldewey Press – Henry David Thoreau. Time.

€ 1200

Seven Quotations from the Journal. Poestenkill, New York 2003. Mit 15 farbigen Holzdrucken. Originalholzdeckelband in Originalchemise mit vergoldetem Rückentitel und Schuber.

Edition Kaldewey 38. – Eins von acht Exemplaren der »Edition deluxe« mit den kolorierten Holzdrucken und in Holzdeckel gebunden (Gesamtauflage 48). – Druckvermerk vom Künstler signiert. – Die Buchdeckel und Stöcke für die Holzdrucke fertigte Gunnar A. Kaldewey aus alten Brettern seiner Scheune in Poestenkill. Sie stammen aus den 1850er Jahren, als Thoreau diesen Text schrieb. Das Holz war Ausgangspunkt des gesamten Buchkonzepts. Die abgenutzten Scheunenbretter wurden so zugeschnitten und geschliffen, dass das Zeitgefühl nicht nur wachgerufen, sondern greifbar gemacht wird.

33,0 : 22,0 cm. [34] Seiten.

Von Lucius, S. 265

458  Kaldewey Press – Friedrich Hölderlin. Hälfte des Lebens.

€ 1500

Heribert C. Ottersbach. 14 Prints. Poestenkill, New York 2009. Mit 14 Inkjet-Prints nach Zeichnungen. Farbig bemalter Originalkartonumschlag. In Originalchemise mit vergoldetem Rückentitel und Schuber.

Edition Kaldewey 52. – Eins von zehn Exemplaren der »Edition deluxe« mit den in Sepia gedruckten Abbildungen und dem handkolorierten Einband (Gesamtauflage 40). – Druckvermerk vom Künstler signiert. – Die zweite Zusammenarbeit Gunnar Kaldeweys mit Heribert C. Ottersbach. – Ottersbachs figurative Bilder basieren auf Fotocollagen, die hauptsächlich Naturformationen im Wald zeigen. – In Form eines Fotoalbums gebunden, die Transparentblätter verstärken das Zusammenspiel von Text und Bild.

31,0 : 42,0 cm. [16] Blätter.

Von Lucius, S. 307

459  Kaldewey Press – Etel Adnan. The Book of the Sea.

€ 1200

Poestenkill, New York 2010. Mit zehn handkolorierten Tafeln und elf Inkjet-Drucken nach Aquarellen von Gunnar A. Kaldewey. Blauer Wildlederband in grüner Originallederchemise (Thomas Zwang, Hamburg). In Originalchemise mit vergoldetem Rückentitel und Schuber.

Edition Kaldewey 53. – Eins von neun Exemplaren der »Edition deluxe« mit einer Originalmanuskriptseite und in Wildleder gebunden (Gesamtauflage 38). – Druckvermerk von der Autorin signiert. – Hier veröffentlicht das erste und letzte Gedicht der vielsprachigen libanesischen Schriftstellerin und Malerin Etel Adnan (geboren 1925). – Das Buch ist aufgebaut wie ein Musterbuch für arabische Kalligraphie. Die als Leporello montierten Tafeln sind in Gold gerahmt, der arabische Text in Adnans faksimilierter Handschrift ist auf orangefarbene Seiten gedruckt, der englische Text in dünnen und kräftigen Helvetica-Schriften wurde von Gunnar Kaldewey aquarelliert.

20,0 : 30,0 cm. [21] Tafeln.

Von Lucius, S. 311

460  Kaldewey Press – Henry David Thoreau. October, or autumnal Tints.

€ 1500

Excerpts. With a Fragment from an unpublished Manuscript. Poestenkill, New York 2010. Mit acht farbigen Inkjet-Drucken nach Fotocollagen von Gunnar Kaldewey. Flexibler weinroter Wildlederband mit montiertem Lederdeckelschild (Thomas Zwang, Hamburg). In Originalchemise mit vergoldetem Rückentitel und Schuber.

Edition Kaldewey 54. – Eins von zehn Exemplaren der »Edition deluxe« mit einer Suite von fünf Abzügen der signierten Fotocollagen von Gunnar Kaldewey und im Wildledereinband (Gesamtauflage 50). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Gedruckt auf Gold Sunago Japan-Papier. – In dem außergewöhnlichen nahezu transparenten Sunago-Papier sind getrocknete Ahornblättern eingeschlossen, auf der Oberfläche winzige Goldtupfer. – Thoreaus Thema des gefeierten »Indian Summer« passt perfekt zu dieser Arbeit.

48,0 : 34,0 cm. [32] Seiten.

Von Lucius, S. 315

461  Kaldewey Press – Gunnar A. Kaldewey. At 75:

€ 900

Poestenkill, New York 2011. Originalacrylglaseinband (Thomas Zwang, Hamburg). In Originalchemise und -kassette mit vergoldetem Rückentitel (Jodi Conant, Vermont).

Kaldewey Press 75. – Eins von zehn Exemplaren der »Edition deluxe« mit drei signierten Aquarellen von Gunnar Kaldewey (Gesamtauflage 45). – Druckvermerk vom Buchkünstler signiert. – Gedruckt auf türkisfarbenem »rag-paper« (aus Baumwolle), das Gangolf Ulbricht speziell für die Edition angefertigt hat. – Das Buch reflektiert die Geschichte der Presse und die Zukunft der Künstlerbücher, nicht nur die der Kaldewey Press. Kaldeweys fünftes Buch mit einem theoretischen Text zum heutigen Stand der Buchkunst.

54,0 : 42,0 cm. [32] Seiten.

Von Lucius, S. 115. – Kat. Bennington, S. 12

462  Kaldewey Press – Shi-De. Five Poems.

€ 1200

Poestenkill, New York 2012. Mit fünf Aquatintaradierungen nach Aquarellen von Gunnar A. Kaldewey. Originalwildlederband mit versilberter Deckelvignette (Thomas Zwang, Hamburg). In Originalchemise mit vergoldetem Rückentitel und Schuber.

Kaldewey Press 76. – Eins von zehn Exemplaren der »Edition deluxe« mit zwei eingebundenen originalen Aquarellen und im Wildledereinband (Gesamtauflage 40). – Druckvermerk vom Künstler signiert. – Die chinesische Kalligraphie wurde auf weißes, die Radierungen und die ins Englische übersetzten Texte auf grünes Japanpapier gedruckt. – Kalligraphie und Übersetzung von Bun-Ching Lam.

45,2 : 17,8 cm.

Kat. Bennington, S. 14

463  Kaldewey Press – Fernando Pessoa. Cinco Poemas.

€ 1200

Poestenkill, New York 2016. Mit sechs Inkjet-Drucken nach Aquarellen von Gunnar A. Kaldewey, einer davon doppelblattgroß. Originalhalblederband mit Seidenbezug (Thomas Zwang, Hamburg). In Originalchemise mit vergoldetem Rückentitel und Schuber.

Kaldewey Press 85. – Eins von zehn Exemplaren der »Edition deluxe« mit zwei originalen Aquarellen von Gunnar A. Kaldewey und in Halbleder gebunden (Gesamtauflage 45). – Fernando Pessoa (1888–1935), einer der bedeutendsten Lyriker Portugals, schrieb diese Gedichte zwischen 1930 und 1935 unter seinem Heteronym Ricardo Reis. »Von allen geheimnisvollen Dichtern der Neuzeit ist der Portugiese Fernando Pessoa der rätselhafteste. […] Allenfalls die Leser kurzlebiger avantgardistischer Zeitschriften kannten Pessoas Namen, doch dürften die wenigsten von ihnen gewusst haben, dass die dort auch gedruckten Dichter Alberto Caiero, Ricardo Reis und Álvaro de Campos Geschöpfe Pessoas waren. Es passt ins Bild, dass im Portugiesischen ›pessoa‹ sowohl ›Person‹ als auch ›Maske‹ und sogar ›niemand‹ bedeutet« (Sei vielgestaltig!, Die Zeit, 10.1.2019). Für jede seiner Ich-Erfindungen erfand der »Dichter ohne Biographie« (Octavio Paz) eine eigene originelle Lebensgeschichte.

33,6 : 25,8 cm. [40] Seiten, 2 Aquarelle.

Kat. Bennington, S. 44

464  Kaldewey Press – Clemens von Lucius. 75 Artist Books: The Kaldewey Press, New York.

€ 600

A Catalogue raisonné. Mainz, Hermann Schmidt 2011. Mit zahlreichen farbigen Abbildungen. Hellroter Originalwildlederband mit rotem Maroquinrücken und silbergeprägtem Rückentitel (Thomas Zwang, Hamburg).

Eins von neun »deluxe«-Exemplaren. Diesen wurde jeweils ein Exemplar vom achten Druck der Kaldewey Press beigebunden: »Books as Art« (Vortrag von Gunnar Kaldewey, den er 1990 u. a. im Getty Museum gehalten hatte). Der Text, verziert mit farbigen Prägedrucken, wurde 1990 in einer Auflage von 20 Exemplaren auf verschiedenfarbigen Büttenpapieren gedruckt, weitere 20 erschienen damals auf weißem Papier. – Das vorliegende Exemplar des maßgeblichen Verzeichnisses der Presse mit einem der mehrfarbigen Exemplare. Dieses im Druckvermerk von Gunnar Kaldewey signiert.

465  Ken Campbell. Father’s Hook.

€ 400

Songs from a living son. [London] 1978. Mit gefalteten Farbdrucken. Originalbroschur zwischen Holzdeckeln.

Eins von 100 Exemplaren, im Druckvermerk vom Buchkünstler signiert und nummeriert. – Gedruckt in der Bath Academy of Art. – Die Dichtungen in diesem frühen Künstlerbuch widmete der Verfasser seinem ein Jahr zuvor verstorbenen Vater. – Gedruckt auf hauchdünnem Chinapapier, als Blockbuch gebunden. – Auf der Webseite des Künstlers: »In the print room of the British Museum I found a long, Oriental silk called ›Admonitions to the Ladies of the Court‹. Its visual structure seemed to me to exemplify much of what was good in modern British graphic design at the turn of the 1960s: the confidence to float images in colour fields and work within structures of feeling rather than structures of injunction.« – Ken Campbell wurde 1939 in London geboren. Er absolvierte eine Lehre als Druckgraphiker und studierte später Design am London College of Printing. Eine Zeitlang unterrichtete er Typographie und Graphikdesign an Kunsthochschulen in Großbritannien, Kanada und Amerika. Seit den 1970er Jahren konzentriert er sich auf die Herstellung von Künstlerbüchern. Mit einer Vielzahl von Druckverfahren verfasst er »mehrschichtige« Bücher, bei denen Text und Bild zu einem einzigen Kunstwerk verschmelzen. Campbells Künstlerbücher sind u. a. in der British Library, der Herzog-August-Bibliothek Wolfenbüttel und der New York Public Library vertreten. – Makellos.

33,0 : 16,5 cm. [48] Seite.

466  Ken Campbell. Execution.

€ 450

[London] 1990. 74 formatfüllende mehrfarbige Drucke in Kombination von Buch- und Materialdruck, teils von Hand überarbeitet. Schwarzer Originalhalblederband im Originalschuber; Vorsätze, Deckel und Schuber farbig bedruckt.

Eins von 40 Exemplaren. – Auf der letzten Seite vom Buchkünstler signiert und nummeriert. Nach dem Text auf seiner Webseite, wird in »Execution« die Demontage des Tschicholdschen Satzspiegel-Diagramms verbildlicht. Dazu wurden die Elemente des Diagramms aus Stahlblech hergestellt, das nach und nach geschnitten, geätzt und geschliffen wurde, um ihre Zerstückelung und ihren Zerfall zu beschleunigen. Von den Blechen wurde, in Kombination mit Holzblöcken und Bleilettern gedruckt. »›Execution‹ abandons narrative form to use its text as prompts to the drama in the printmaking. The book is about left and right, dark and light. In its establishing of elements to be subsequently manipulated it aspires to musical form. In its assault on the book structure it supplies the means of its own demise.«.

38,0 : 30,5 cm. [74] Seiten.

467  Ken Campbell und David King. Ten Years of Uzbekistan.

€ 450

A Commemoration. London 1994. 60 formatfüllende mehrfarbige Drucke in Kombination von Buch- und Materialdruck, teils von Hand überarbeitet. Schwarzer Originalleinenband im -schuber.

Eins von 45 Exemplaren, daneben wurden fünf Künstlerexemplare gedruckt. – Druckvermerk von beiden Künstlern signiert. – Der Fotograf David King entdeckte bei Recherchen in sowjetischen Archiven ein Exemplar von Rodschenkos berühmtem Fotobuch, in dem Namen und Porträts der inzwischen zu Opfern des Stalin-Regimes gewordenen Funktionäre ausgestrichen worden waren. Ken Campbell verwendete neun Porträts als Vorlage und setzt sich in seinem Künstlerbuch durch fortschreitendes Überdrucken mit dem Thema »Zensur und Selbstzensur« in einer Diktatur auseinander. Jedem Opfer sind mehrere Bildseiten sowie ein biographischer Text gewidmet. Auf den letzten Doppelseiten wird das bekannte Stalinprofilbild »ausgelöscht«. Mit einer Einführung von David King. Mit »Ten Years of Uzbekistan« gelang Campbell ein Künstlerbuch mit sehr politischer Aussage – eine Seltenheit unter vielen »l’art pour l’art«-Produkten.

51,0 : 35,5 cm. [60] Seiten. – Schuber etwas berieben.

468  ETC Press – Cynthia Lollis und Daniela Deeg – Joseph Brodsky. Nebbia.

€ 750

Atlanta und Ludwigsburg 2004. 24 Siebdrucke nach Fotografien von Walker Montgomery mit Text. Fadengeheftete Originalbroschur in Seidenumschlag und Originalkartonbox.

Eins von 24 Exemplaren. – Druckvermerk auf der Kartonbox von den beiden Buchkünstlerinnen signiert. – Daniela Deeg lebt und arbeitet in Ludwigsburg, Cynthia Lollis lehrt u. a. am Savannah College of Art and Design, Atlanta/Georgia. Im Rahmen ihrer ETC Press publizierten sie seit 2000 zehn Künstlerbücher. – Den Text schrieb Joseph Brodsky 1989, veröffentlicht wurde er 1991 in italienischer, 1992 in englischer und 2002 in deutscher Übersetzung. Die Fotografien entstanden im Januar 2004 in Brodskys temporärer Wahlheimat Venedig. »Er liebt federleichtes Velours, Seidenstrümpfe, durchsichtige Gewebe und exotische Parfüms. Er ist ein ›nervöser, jedoch aufmerksamer Reisender‹, dieser russisch-amerikanische Dichter, der nun schon seit […] Jahren jeweils im Winter nach Venedig aufbricht. Für Joseph Brodsky war Venedig immer schon das Paradies, eine lichte Verheißung, ein Gegenbild zu Dantes Hölle im venezianischen Arsenal.« (Birgitta Ashoff, in Die Zeit, 8.11.1991). – Gedruckt im Frans Masereel Centrum Kasterlee, Belgien, auf Glama Natural/Schöllerhammer Transparent. Die Fotografien, denen die dreisprachigen Textpassagen »federleicht« aufgedruckt wurden, erlauben Durchblicke auf die Folgeseiten. – Tadellos erhalten.

20,0 : 39,3 cm. [24] Seiten.

500 Handmade Books I, Seite 403

469  CTL-Presse – Yoko Tawada. Ein Gedicht für ein Buch. Fotos Stephan Köhler.

€ 1500

Hamburg, Edizioni Clemens-Tobias Lange 1996. Lose Doppelblätter in der Originalmappe mit Perlrochenhautbezug (Thomas Zwang, Hamburg).

Erster Druck der Edizioni CTL. – Eins von 45 Exemplaren, im Druckvermerk von Autorin, Künstler und Verleger signiert (Gesamtauflage 45). – Die Fotos von Stephan Köhler sind Silbergelatine-Handabzüge auf nahezu transparentem Büttenpapier, das Stephan Köhler in der Paperbridge Mill in Gifu/Japan mit der Hand geschöpft hatte. Die »schmetterlingsleichten« Seiten sind nicht fest eingebunden, sondern liegen beweglich übereinander. So ergeben sich beim Umlegen der Seiten veränderliche Bilder. – Der Text der japanischen Schriftstellerin Yoko Tawada wurde direkt über die Fotografien gedruckt, das vollständige Gedicht nochmals auf einem Japanblatt beigelegt. – Stephan Köhler, der abwechselnd in Cotonou/Benin und Gifu/Japan lebt, hat weitere Buchprojekte in der CTL-Presse veröffentlicht. – Clemens-Tobias Langes Pressendrucke sind, bei aller Eigenständigkeit von Inhalt, Material und Gestaltung, stark von Arbeiten der New Yorker Kaldewey Press geprägt. Nicht von ungefähr enthält der Druckvermerk eine Danksagung an diese Presse. – Die Innendeckel der außergewöhnlichen Mappe aus Perlrochenhaut (Galuschat) sind mit grauem Wildleder bezogen. – Tadellos erhalten und sehr selten.

33,4 : 22,0 cm. 11 Doppelblätter.

Kat. HAB Wolfenbüttel 2012, S. 41ff

470  CTL Presse – La Scuola Siciliana.

€ 400

Die Sizilianische Dichterschule. [Zwei Bände]. Hamburg [1994]. Mit sieben Farbgraphiken von Clemens-Tobias Lange. Originalhalblederband mit Kupferdeckeln (Thomas Zwang, Hamburg) und lose Doppelseiten in Originalumschlag, zusammen in Originalstahlblechkassette.

Sechster Druck der CTL-Presse. – Eins von 70 Exemplaren mit Kupferdeckeln (Gesamtauflage 112). – Im Druckvermerk vom Buchkünstler signiert. – Gedruckt auf sizilianisches Alcantara-Papier in einer Schrift von Nicolas Cochin. – Alle Ausgaben sind laut Lange »durchs Feuer gegangen«: Die ersten Exemplare mit Einbänden aus Muranoglas, weitere 70 mit flexiblen feueroxydierten Kupferdeckeln. – Liebeslyrik in italienischer Sprache von Giacomo da Lentini, der um 1250 am Hofe Friedrichs II. die Form des Sonetts erfand. – Der erste Band enthält die »diplomatische« Ausgabe in italienischer Sprache mit Farbdrucke von Beton-, Linoleum- und Acrylplatten. Im zweiten Band folgt die »philologisch-kritische« Ausgabe und die Übersetzung ins Deutsche.

35,0 : 25,5 cm. XLIX, [3] ; XLIX, [5] Seiten. – Kassettendeckel etwas zerkratzt.

Kat. HAB Wolfenbüttel 2012, S. 26ff

471  CTL-Presse – Fernando Pessoa. Wahrheit und Aspirin.

€ 500

Späte Lyrik. Mit zwei Bildfolgen von Clemens-Tobias Lange. Hamburg 1997. Mit 16 ganzseitigen Farbdrucken. Originaleinband aus Ebonitrücken mit gefrästem Titel und schwarzen, gegossenen Gummideckeln (Thomas Zwang, Hamburg). Im Birkenholzschuber.

Siebter Druck der CTL-Presse. – Eins von 150 Exemplaren (Gesamtauflage 157). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Als Blockbuch gedruckt in Schwarz, Ocker und Türkis auf handgeschöpftes Baumwoll-Kozopapier von Cotton Paper, Taiwan. – Portugiesisch-deutscher Paralleltext; der Originaltext folgt der Ausgabe von 1993, die deutschen Übertragungen von Burghard Baltrusch und Tobias Eisermann sind mit wenigen Ausnahmen die ersten deutschen Übersetzungen. – Das Buch wurde 1998 mit dem Ersten Preis im Walter Tiemann Wettbewerb Leipzig ausgezeichnet, »ungewöhnliche Ansätze, Mut zum Experiment, auch ein lustvoller Umgang mit dem Material wurden besonders honoriert« (Begründung der Jury). – Tadellos erhalten.

34,2 : 21,8 cm. 117, [11] Seiten, [16] Seiten Illustrationen.

Kat. HAB Wolfenbüttel 2012, S. 30ff

472  CTL-Presse – Mexico.

€ 800

Catalino’s Letters. Stephan Köhler / Clemens-Tobias Lange. Hamburg 2000. Mit 34 blattgroßen Fotografien von Stephan Köhler. Zwei Originalleinenbände mit Metallrücken, Rückentitel in Siebdruck.

Dritter Druck der Edizioni CTL. – Eins von zehn römisch nummerierten Künstlerexemplaren neben der Auflage von nur 25 Exemplaren. – Im Druckvermerk von Fotograf und Buchkünstler signiert. – Die Buchgestaltung stammt von Clemens-Tobias Lange. Die Fotografien belichtete er auf sehr dünnes Japanpapier, das der Fotograf in der Paper Bridge Mill in Gifu selbst geschöpft hatte. Durch die teilweise Transparenz der dünnen Seiten entsteht beim Blättern der Eindruck bewegter Bilder. – Jeder Teil wird durch Auszüge aus Briefen des mexikanischen Bauern Catalino eingeleitet. – Die außergewöhnlichen Einbände schuf Thomas Zwang, Hamburg. Die Buchdeckel sind innen mit roter Seide bespannt, außen mit bedrucktem Buchbinderleinen. Beide Bände, deren Rücken gemeinsam den Rückentitel bilden, zusammen in einem Birkenholzschuber. – Makellos.

18,0 : 51,0 cm. Je 44 Seiten.

Kat. HAB Wolfenbüttel 2012, S. 49ff

473  Veronika Schäpers – Shimizu Yoshinori. Sichere Anleitung zum Bestehen jeder Universitätsaufnahmeprüfung im Fach Japanisch.

€ 450

Übersetzung: Katja Cassing. Tokyo 2003. Mit unzähligen farbigen Stempelabdrucken. Im originalen Kozokartoneinband mit rosa Stempeldruck und in einem weißen Omamori (Baumwollbeutel).

Eins von 40 Exemplaren. – Im Druckvermerk von der Buchkünstlerin signiert. – Die Texte wurden von Zinkklischees gedruckt, ergänzt durch verschiedenfarbigen Handdruck von japanischen Gummistempeln, die üblicherweise zur Benotung von Hausaufgaben oder Klassenarbeiten verwendet werden. – Gedruckt auf hauchdünnes Mitsumata-Papier, als Blockbuch gebunden. – »Die Kurzgeschichte thematisiert die auch als ›Prüfungshölle‹ bezeichnete Vorbereitung japanischer Schüler auf die universitären Aufnahmeprüfungen. Um die teure, zeitintensive und sehr eintönige Prozedur zu verdeutlichen, ist der gesamte Text von Hand mit Benotungsstempeln unterlegt.« (veronikaschaepers.net). – Makellos.

49,0 : 34,0 cm. [40] Seiten.

474  Veronika Schäpers – Heiko Michael Hartmann. Triumph eines Hosenverkäufers.

€ 400

Zweite, veränderte Auflage. Tokyo 2002. Zweifarbiger Inkjetdruck auf Polyethylenfolien. Kunststofffadenheftung in Polykarbonateinband.

Eins von 15 Exemplaren, 2001 waren bereits zehn Exemplare ediert worden, dazu jeweils drei Künstlerexemplare. – Der Druckvermerk auf der aufblasbaren Folienhülle, dort vom Verfasser und der Buchkünstlerin signiert und nummeriert. – Zu dem Objektbuch gehören zwei Strohhalme zum Aufblasen des Folienkissens sowie weiße Leinenhandschuhe und eine weiße Stoffhülle. – »Das Gedicht schildert die unerfreuliche Situation eines Kunden, der sich von einem aggressiven Verkäufer zum Kauf einer Hose genötigt fühlt. Er wähnt sich in einem Zweikampf mit dem Verkäufer und sein Ziel ist, nur noch zu entkommen« (veronikaschaepers.net). – Veronika Schäpers (geboren 1969) zählt zu den wichtigsten »Protagonistinnen des zeitgenössischen Künstlerbuches. Ihre Arbeiten sind konzeptionell, sinnlich und einzigartig. Gemeinsam ist ihnen nur die perfekte handwerkliche Verarbeitung raffinierter Materialien. Von 1997 bis 2012 lebte Veronika Schäpers in Japan. In ihren Arbeiten setzt sie sich mit der japanischen Kultur auseinander und schlägt eine Brücke zwischen östlicher und westlicher Kultur.« (Klingspor-Museum Offenbach, anlässlich der großen Einzelausstellung 2014). – Makellos.

22 : 25 : 5 cm. [40] Seiten.

475  Veronika Schäpers – Durs Grünbein. 26° 57,3′ N, 142º 16,8’E.

€ 800

Tokyo 2007. Mit farbigen Polymerdrucken. Originalpergamentbroschur in Acrylglasbox und Filztuch.

Eins von 36 Exemplaren, weitere acht römisch nummerierte dienten als Künstlerexemplare. – Das inhaltlich und gestalterisch außergewöhnliche Künstlerbuch ist einer Expedition der japanischen Meeresbiologin Kubodera Tsunemi gewidmet, die dabei einen Tentakel eines Riesenkalmars bergen konnte. Neben drei Gedichten Grünbeins finden sich naturwissenschaftliche Texte und Illustrationen. Gedruckt wurde der zweisprachige Text und die Illustrationen auf hauchdünnes, 50 Jahre altes Toshbangeshi-Papier, das von der Karlsruher Buchkünstlerin gefaltet und gebunden wurde. – Das filigrane Buch liegt in einer schweren Acrylglasbox, sichtbar doch fast unerreichbar, gleich einem gesicherten Präparat. – Veronika Schäpers, geboren 1969, lebte und arbeitete nach ihrem Studium an der Burg Giebichenstein und einem Stipendiatenaufenthalt am Centro del bel Libro, Ascona, von 1997 bis 2012 in Japan. – Das Buch wurde u. a. 2009 mit dem International Artist’s Book Award des Minnesota Center for Book Arts ausgezeichnet.

45 : 24 cm. 46 Seiten.

476  Veronika Schäpers – Ryunosuke Akutagawa. Die Nase.

€ 600

Übersetzt von Jürgen Stalph. Tokyo 2009. Mit farbigen Polymerklischeedrucken. Originalpappband aus weißem Kozo-Ganpi-Karton in Umschlag aus halbtransparentem PVC-Jellyfilm mit Silikonschnüren und Neodymium-Magneten. Im Originalkarton.

Eins von 40 Exemplaren, daneben entstanden sechs römisch nummerierte Künstlerexemplare. – Im Druckvermerk von der Buchkünstlerin signiert. – Diese erste deutsche Ausgabe enthält auch den japanischen Originaltext. »Akutagawa erzählt in seiner Kurzgeschichte von einem eitlen und egoistischen Zen-Priester aus der Heian-Zeit, der unter seiner extrem langen Nase leidet. Das Thema Eitelkeit aufgreifend ist der Text mit großformatigen Abdrucken von Haut und Haaren illustriert« (Webseite der Buchkünstlerin). – Gedruckt auf hauchdünnes Mitsumata-Papier, als Blockbuch gebunden.

48,0 : 34,0 cm. [32] Seiten.

477  Antinous Presse – Konstantin Wecker. Der alte Kaiser.

€ 200 ( R7 )

Sieben Gedichte. Mit drei Holzstichen von Karl-Georg Hirsch. Garching, Antinous Presse 1992. Schwarzer Originalpappband mit Blindprägung. Im Schuber.

Dritter Druck der Antinous Presse von Matthias Loidl. – Eins von 120 Exemplaren im Pappband (Gesamtauflage 205). – Im Druckvermerk von Dichter und Künstler signiert. – Auf schwarzem Bütten und Giju Shoju Japanpapier. – Gesetzt aus der Erbar-Grotesk, Handpressendruck. – Die Einbanddecke, gearbeitet von Roland Meuter, mit blindgeprägtem Text nach Weckers Handschrift bzw. in Typographie. – Sehr reizvolles Künstlerbuch.

23 : 26 cm. [48] Seiten, 3 Holzstiche.

Kästner/Lübbert A 84.1

478  Antinous Presse – Thomas Mann. Mario und der Zauberer.

€ 600 ( R7 )

Ein tragisches Reiseerlebnis. Mit sieben Farbradierungen von Kurt Steinel. Ascona und Unterreit, Antinous Presse 1998. Mit sieben Farbradierungen im Buch und einer achten als Deckelvignette, alle signiert. Originalhalblederband im Schuber (Roland Meuter, Ascona).

Siebter Druck der Antinous Presse. – Ein von 55 Exemplaren in Halbleder, mit einem beigelegten zweiten, ebenfalls signierten Abzug der siebten Radierung (Gesamtauflage 115). – Im Druckvermerk von den Autoren des Vor- bzw. Nachworts, Elisabeth Mann Borgese und Hans Mayer, signiert. – Enthält auch einen Text von Dino Buzatti (Gabrielli, das Urbild Cipollas) in der Übersetzung von Ulrich Kocher. – Gedruckt auf Zerkall-Kupferdruckbütten. – Üppig gesetzt, opulent gedruckt, ausgestattet und gebunden. – Makellos erhalten.

39 : 28 cm. [2], 71, [7] Seiten, 8 Radierungen.

479  The Bear Press – Jean Paul. Des Luftschiffers Giannozzo Seebuch

€ 1000 ( R7 )

herausgegeben und mit einem Nachwort versehen von Wolfram Benda. Mit vier Kaltnadelradierungen von Caspar Walter Rauh. Bayreuth 1980. Mit vier signierten Radierungen. Weinroter Originalschaflederband mit Rückenschildchen. Rückentitel, Rücken und Deckelkantenfileten vergoldet (Erwin Lehr, Bayreuth). Im Originalschuber mit Marmorpapierbezug.

Erster Druck der Bear Press. – Eins von 15 Exemplaren der Vorzugsausgabe in Ganzleder (Gesamtauflage 50), hier getrüffelt mit einer zusätzlich beigegebenen kolorierten Radierung, bezeichnet »E.A.«, signiert und datiert. – Im Druckvermerk von Künstler, Herausgeber und Buchbinder signiert. – Gesetzt aus der Unger-Fraktur. – Gedruckt bei Chr. Scheufele, Stuttgart, auf Hahnemühle-Bütten. – Mit diesem Druck begründete der Literaturwissenschaftler Wolfram Benda in Bayreuth seine »Bären Presse«. Die späteren Drucke erschienen meist in drei Ausgaben: Luxusedition mit zusätzlicher Graphik und Original, Vorzugsausgabe mit zusätzlicher Graphik und die »Edition de Tête«. – Tadellos schön.

21,5 : 15,0 cm. [2], 126, [4] Seiten. 5 Radierungen.

Spindler 73.1

480  The Bear Press – E. T. A. Hoffmann. Signor Formica.

€ 800 ( R7 )

Radierungen von Caspar Walter Rauh. Bayreuth 1981. Mit drei signierten kolorierten Radierungen. Oasenziegenlederband mit Rücken- und Filetenvergoldung (Erwin Lehr). Im gefütterten Schuber.

Zweiter Druck der Bear Press Wolfram Benda. – Eins von 25 Vorzugsexemplaren mit drei kolorierten Radierungen und in Ganzleder gebunden (Gesamtauflage 135). – Sämtliche Radierungen vom Künstler signiert und nummeriert. – Von Künstler, Verleger und Buchbinder im Druckvermerk signiert. – Gesetzt aus der Alten Schwabacher und der Bodoni Antiqua. – Tadellos.

24,5 : 16,5 cm. [2], 154, [4] Seiten, 3 Radierungen.

Spindler 73.2. – Isphording II, 65. – Vgl. Slg. Achilles 640

481  The Bear Press – Oscar Wilde. Die Nachtigall und die Rose.

€ 1800 ( R7 )

Drei Märchen. Übertragen und mit einem Nachwort versehen von Wolfram Benda. Mit vier Radierungen von Peter Klitsch. Bayreuth 1982. Mit vier signierten Radierungen. Weinroter Oasenziegenlederband mit vergoldeten Fileten, Rückentitel und Deckelvignette (Erwin Lehr, Bayreuth). Im Originalwildlederschuber.

Dritter Druck der Bear Press Wolfram Benda. – Eins von zehn römisch nummerierten Exemplaren der Luxusausgabe auf Pergament, weitere 200 Exemplare wurden auf Kochi-Japanpapier gedruckt. – Die Radierungen signiert und nummeriert. – Druckvermerk von Künstler, Übersetzer und Buchbinder signiert. – Gesetzt aus der Walbaum-Antiqua, gedruckt bei der Offizin Chr. Scheufele, Stuttgart. – Druck des Titels, der Zwischentitel und Kapitelanfänge in Rot, die drei großen Initialen in Gold. – Enthält die Märchen »Die Nachtigall und die Rose«, »Der Glückliche Prinz« und »Der Selbstsüchtige Riese«. – Erstdruck dieser Übersetzung. – Druckfrisches Exemplar.

22,5 : 14,7 cm. 50, [4] Seiten. 4 Radierungen.

Spindler 73.3

482  The Bear Press – Bassompierre · Goethe · Hofmannsthal. Erlebnis des Marschalls v. Bassompierre.

€ 1200 ( R7 )

Eine Erinnerung aus dem Jahre 1606. Holzschnitte von Jürgen Wölbing. Bayreuth 1986. Mit einem signierten blattgroßen Holzschnitt. Dunkelbrauner Oasenziegenlederband mit blindgeprägtem Rückentitel, vergoldeten Steh- und Innenkantenfileten und Kopfgoldschnitt (Helmuth Halbach, Königstein). Im Originalschuber.

Achter Druck der Bear Press. – Eins von fünf Exemplaren der römisch nummerierten Luxusausgabe mit der monogrammierten Bleistiftzeichnung (Gesamtauflage 200). – Gedruckt auf Richard-de-Bas-Handbütten. – Tadellos erhalten.

26,0 : 17,5 cm. [4], 39, [7] Seiten, 1 Zeichnung.

Spindler 73.8

483  The Bear Press – Honoré de Balzac. Das unbekannte Meisterwerk.

€ 1500 ( R7 )

Radierungen von Eberhard Schlotter. Bayreuth 1989. Mit 14 Radierungen, davon elf ganzseitig. Stahlblauer Originaloasenziegenlederband. Kopfschnitt, gepunzte Innenkantenfileten, Rücken- und Deckeltitel vergoldet, Deckelfileten blindgeprägt. Im gefütterten Originalschuber mit Lederkanten (Günter Gnadt, Berlin).

Zwölfter Druck der Bear Press Wolfram Benda. – Eins von zehn römisch nummerierten Exemplaren der Luxusausgabe mit der 14. Radierung und einer großformatigen (38 : 27 cm) Extrasuite der Radierungen in originaler Halblederkassette (Gesamtauflage 150). – Vom Künstler im Druckvermerk signiert. – Gesetzt aus der Bembo-Antiqua und auf Langley-Bütten gedruckt von Neotype-Druck, Offenbach. – Übersetzung und Nachwort vom Verleger. – Tadellos erhalten und nahezu unauffindbar selten.

29,7 : 20,0 cm; 40,3 : 28,4 cm (Kassette). [4], 91, [5] Seiten. – Rücken kaum merklich verfärbt. Hinterdeckel mit schwacher Kratzspur.

484  The Bear Press – H. C. Artmann. Gesänge der Hämmer.

€ 1500 ( R7 )

Bayreuth 1992. Mit einer doppelblattgroßen Farbradierung und je 14 blattgroßen Holzschnitten, Holzschnittinitialen und Absatzzeichen von Uwe Bremer. Zimtfarbener Originaloasenziegenlederband mit Blindprägung und Kopfschnittvergoldung (Werner G. Kießig, Berlin). Im Originalschuber.

15. Druck der Bear Press Wolfram Benda. – Eins von zwölf römisch nummerierten Exemplaren der Luxusausgabe mit einer Zeichnung und einem von Artmann handgeschriebenen Gedicht sowie einer zusätzlich beigelegten signierten Farbradierung (Gesamtauflage 150). – Die Vorzugs- und Luxusexemplare wurden auf RWS-Bütten gedruckt. – Im Druckvermerk von Verfasser und Künstler signiert. – Die Innendeckel mit naturfarbenen Wildlederspiegeln, dort jeweils der Runentitel in Blindprägung. Diese Zeichenfolge wurde auch als »Absatzzeichen« verwendet und in der Luxusausgabe in Gold gedruckt. – Erstdruck des Textes. – Mit einem Nachwort von Urs Widmer. – Tadellos schön und sehr selten.

28,1 : 19,1 cm. 52, [8] Seiten, 1 Zeichnung, 1 Radierung , 1 Autograph. – Rücken kaum merklich verfärbt.

Isphording II, 67

485  Carivari – Vier Editionen von Christiane Baumgartner, eine in Gemeinschaft mit Sabine Golde.

€ 450

1991–2000.

Alle im Innendeckel signiert und nummeriert. – I. William Carlos Williams. Die rotgeflügelte Amsel. Madison 1991. Mit acht mehrfarbigen Materialdrucken und Collagen. Originalbroschur. Eins von 25 Exemplaren. Gedruckt in Rot auf Transparentpapier (englischer Originaltext) und Schwarz auf Bütten (Nachdichtungen von Hans Magnus Enzensberger). – II. Reinhard Lettau. Wiedersehen. Elf Bleistiftzeichnungen über handgesetztem Text in Buchdruck. Originalpappband mit Blindprägung. Eins von fünf Exemplaren. Blockbuchbindung. – III. I I II I. 1997. 16 Holzschnitte mit farbigen Schablonendrucken. Originalpappband. Eins von fünf Exemplaren. – IV. Opera seria. 2000. 14 Öl- und Kreidezeichnungen auf schwarzem geschliffenem Papier. Originalhalbleinenband. – Carivari, »weder Verlag noch herkömmliche ›Künstlerpresse‹« (Werkkatalog) entstand um 1991. Christina Baumgartner (geboren 1967) und Sabine Golde (geboren 1964), beide Absolventinnen der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst, hatten mehrere Bleisatz-Schriften und kleinere Druckmaschinen aus der Auflösung der Leipziger Offizin Interdruck erstanden. 1991 entstand ihr erstes gemeinsames Buch (Titel I), jedoch nicht in Leipzig, sondern in Madison/Wisconsin, wo die beiden auf Einladung der amerikanischen Buchkünstlerin Barbara Tetenbaum (siehe die folgende Katalognummer) arbeiteten. – In kleinsten Auflagen gedruckt, zählen Carivari-Editionen zu gesuchten Sammlerstücken der neuen Leipziger Buchkunst.

Ca. 20 : 15 cm.

Werkkatalog Carivari, Leipzig 2002, Seiten 26 und 8, 15 und 18

486  Faber & Faber – Die graphischen Bücher.

€ 2000 ( R7 )

Erstlingswerke deutscher Autoren des 20. Jahrhunderts. 38 Bände [alles Erschienene, dazu eine »Dublette«]. – Vier graphische Supplementkassetten. Berlin und Leipzig 1992–2010. Mit zahlreichen Originalgraphiken und Illustrationen. Farbig illustrierte Originalleinenbände.

Vollständige Folge der 2010 abgeschlossenen Reihe. – Band 36 in der Vorzugsausgabe, alle übrigen in kleiner Auflage (899 bzw. 799, der letzte Band nur in 455 Exemplaren) erschienen, alle von den Illustratoren signiert. – Dazu alle vier graphischen Supplemente mit zusätzlichen Graphiken der entsprechenden Künstler (Kassette 1) bzw. Porträtradierungen der jeweiligen Autoren (Kassetten 2–4), jede Kassette mit einem Textheft: Die ersten Fünf. Ein Rückblick. Fünf signierte Originalgraphiken. Leipzig 1995. – Die ersten Zehn. 2001. Zehn Kaltnadelradierungen von Jan Peter Tripp. – Die zweiten Zehn. 2005. Zehn Kaltnadelradierungen von Johannes Vennekamp. – Die dritten Zehn. 2010. Zehn Radierungen von Christian Mischke. – Von Band 3 (Hein/Naumann) existieren zwei Varianten mit unterschiedlichen Lithographien. Beide Varianten sind hier vorhanden. – Einzeltitel: 1: Bertolt Brecht/Klaus Süß. Baal. – 2: Gottfried Benn/Ingo Regel. Morgue. – 3: Christoph Hein/Hermann Naumann. Einladung zum Lever Bourgeois. – 4: Franz Kafka/Franz Hitzler. Betrachtung. – 5: Walter Jens/Felix Martin Furtwängler. Das weiße Taschentuch. – 6: Johannes Wüsten/Hans Ticha. Semper die Mumie. – 7: Marieluise Fleisser/Annette Lucks. Neun Pfund Orangen. – 8: Günter Grass/Johannes Grützke. Die Vorzüge der Windhühner. – 9: Georg Heym/Hans Aichinger. Die Athener Ausfahrt. – 10: Ulrich Plenzdorf/Harald Metzkes. Die neuen Leiden des jungen W. – 11: B. Traven/Karl-Georg Hirsch. An das Fräulein von S…. – 12: Peter Rühmkorf/Klaus Waschk. Irdisches Vergnügen in G. – 13: Erich Kästner/Egbert Herfurth. Herz auf Taille. – 14: Heinrich Böll/Bernhard Heisig. Der Zug war pünktlich. – 15: Christa Wolf/Erhard Göttlicher. Moskauer Novelle. – 16: Hugo Ball/Wieland Förster. Die Nase des Michelangelo. – 17: Hans Magnus Enzensberger/Hans Platschek. Verteidigung der Wölfe. – 18: Lion Feuchtwanger/Baldwin Zettl. Die Einsamen. – 19: Hermann Ungar/Sascha Juritz. Knaben und Mörder. – 20: Anna Seghers/Willi Sitte. Aufstand der Fischer von St. Barbara. – 21: August Stramm/Achim Freyer. Sancta Susanna. – 22: Wolfgang Borchert/Inge Jastram. Laterne, Nacht und Sterne. – 23: Klaus Mann/Wolfgang Henne. Anja und Esther. – 24: Martin Walser/Johannes Vennekamp. Ein Flugzeug über dem Haus. – 25: Franz Jung/Volker Pfüller. Das Trottelbuch. – 26: Joseph Roth/Hartwig Ebersbach. Hotel Savoy. – 27: Volker Braun/Rolf Kurth. Provokation für mich. – 28: Erich Mühsam/Artur Dieckhoff. Billys Erdengang. – 29: Bazon Brock/Gert Wunderlich. Kotflügel. – 30: Kurt Tucholsky/Gudrun Brüne. Rheinsberg. – 31: Gustav Meyrink/Manfred Butzmann. Der heiße Soldat. – 32: Joachim Ringelnatz/Florian Mitgutsch. Simplicissimus. – 33: Daniel Kehlmann/Sighard Gille. Beerholms Vorstellung. – 34: Georg Trakl/Johannes Heisig. Gedichte. – 35: Ernst Barlach/Clemens Gröszer. Der tote Tag. – 36: Ödön von Horvath/Tobias Teschner. Das Buch der Tänze. Eins von 100 Exemplaren mit einer zusätzlich beigelegten signierten Schablithographie. – 37: Peter Hacks/Antoinette. Das Windloch. – 38: Klabund/Steffen Volmer. Celestina. – Alle tadellos erhalten. So vollständig selten, da einige Titel bereits seit Jahren vergriffen sind. – Die originelle und engagierte Buchreihe wurde im Jahr 2000 mit dem Antiquaria-Preis der Stadt Ludwigsburg und Buchkultur e.V. ausgezeichnet: »Durch die reizvolle und oft überraschende Kombination von Wort und Bild sind bibliophile Kunstwerke entstanden, deren außerordentliche, Geist und Auge gleichermaßen faszinierende, ästhetische Qualität durch Ausstattung und Gestalt der einzelnen Bände aufs Schönste bestätigt wird.« (Laudatio). – Die Buchgestaltung lag für jeweils zehn Bände in den Händen von Juergen Seuss, Horst Schuster, Gert Wunderlich und Rainer Groothuis. – Nach Neugründung des Verlages Faber & Faber wird die Reihe nun fortgesetzt.

26,3 : 17,5 cm.

487  Faber & Faber – Die graphischen Bücher. – Die zweiten Zehn.

€ 300 ( R7 )

Mit zehn Originalkaltnadelradierungen von Johannes Vennekamp und biographischen Angaben zu den Autoren und zum Künstler. Leipzig 2005. Zehn signierte und kolorierte Radierungen. Mit Textheft in Originalleinenkassette.

Supplementband III der »Graphischen Bücher«. – Eins von 200 Exemplaren, daneben zehn Künstlerexemplare. – Vennekamp radierte zehn Porträts von den Autoren der »Graphischen Bücher« 11–20: B. Traven, Peter Rühmkorf, Erich Kästner, Heinrich Böll, Christa Wolf, Hugo Ball, Hans Magnus Enzensberger, Lion Feuchtwanger, Herman Ungar und Anna Seghers. – Johannes Vennekamp gehörte zu den Mitbegründern der Werkstatt Rixdorfer Drucke in Berlin. – »Zum Buchluxus der Faberschen Reihe gehört, dass jedes Buch originalgraphisch illustriert ist… Beharrlich hält Faber an der Überzeugung fest, daß das schöne Buch als geistiges Gefäß, als sinnlicher Gegenstand und als haptisches Erlebnis … auch im Zeitalter der Medienvielfalt sich behaupten und seinen Glanz bewahren kann.« (Herbert Kästner, Textbeigabe Supplement II).

26,1 : 17,5 cm. 10 Radierungen, 11, [1] Seiten.

488  Faber & Faber – Leipziger Liebhaber-Drucke 1–12

€ 1200 ( R7 )

[alles Erschienene]. Leipzig 1999–2010. Alle mit teils farbigen Illustrationen und insgesamt 15 Originalgraphiken als Beilage, davon 13 signiert, zwei mit Nachlassstempel. Originaleinbände, meist illustriert, alle im illustrierten Originalschuber.

Vollständige Reihe aus dem Nachlass eines Subskribenten, durchgehend die gleiche Exemplarnummer. – Die Reihe entstand als bibliophile Ergänzung zu den »Graphischen Büchern« (siehe KatNr 486) und verband (nicht nur literarische) Texte mit Illustrationen zeitgenössischer Künstler. – Die Bände (jeweils 26,5 : 23,5 cm) erschienen in Auflagen von etwa 250 bis später regelmäßig 300 Exemplaren für die jeweils genannten Subskribenten, daneben entstanden jeweils 20–25 Künstlerexemplare. – Die Graphiken von Max Schwimmer und Wolfgang Mattheuer mit dem Nachlass-Stempel, alle anderen signiert und meist nummeriert. – Alle tadellos erhalten.
I. Wladimir Majakowski. Die auf Sitzungen versessenen. Geschrieben und gezeichnet 1950 von Willi Sitte. 1999. – II. Max Schwimmer. Friere nicht in meiner Nähe. Briefe an eine junge Künstlerin. Mit einem Vorwort von Sigrid Artes. 2000. Graphiken von Max Schwimmer und Sigrid Artes. – III. Karl-Georg Hirsch. … eigentlich müsste man sich erschießen. Künstlerbriefe aus vier Jahrzehnten. 2001. Mit zahlreichen Brieffaksimiles. – IV. Oskar Panizza. Der heilige Staatsanwalt. Mit Illustrationen von Klaus Waschk. 2002. – V. Pünktliche Pointen. 333 Bild-Grüße von 77 Künstlern aus 4 Jahrzehnten. Mit Erinnerungen von Hans-Joachim Schauß. 2003. Mit zahlreichen farbigen Abbildungen. Widmungsexemplar mit Unterschriften mehrerer Künstler. Radierung von Manfred Butzmann. – VI. Hans Ticha. Mein Morgenstern-Buch. Mit 31 farbigen Offsetlithographien. 2004. Widmungsexemplar. – VII. Felix Martin Furtwängler. Wer spricht von Siegen? Ueberstehen ist alles. Ein Künstlerbuch nach einem Requiem für Wolf Graf von Kalckreuth von Rainer Maria Rilke. 2005. Mit farbigen Bild- und Typo-Holzschnitten. – VIII. Hans-Horst Skuby. Für das Buch entflammt. Die Bücherwelt auf Streichholzschachteln. 2006. Radierung von Rainer Schade. – IX. Bernhard Heisig als Buchillustrator. Herausgegeben von Dietulf Sander. 2007. – X. Thomas Mann. Unordnung und frühes Leid. Mit Bildern und Radierungen von Christian Mischke. 2008. Zwei Radierungen. – XI. Baldwin Zettl. Mein »Goethes Faust«. I. und II. Teil. 2009. Mit Abbildungen nach Kupferstichen. – XII. Das Bild der Poeten. Ursula Mattheuer-Neustädt und Wolfgang Mattheuer. Ihre Dichter, ihre Bücher. 2010. Mit zahlreichen Abbildungen. Lithographien von beiden Künstlern.

489  Faber & Faber – Sisyphos Presse – Hannah Höch. … fange die blauen Bälle meines Daseins.

€ 200

Aquarelle, Texte, Notate und drei Originallinolschnitte. Berlin und Leipzig, Faber & Faber [1994]. Mit drei Linolschnitten und zahlreichen farbigen Abbildungen. Originalpappband in illustriertem -schuber.

Achter Druck der Sisyphos-Presse. – Eins von 104 Exemplaren (Gesamtauflage 175). – Die Linolschnitte entstanden 1964/65, die Originalstöcke wurden von den Erben zur Verfügung gestellt und von Martin Kleindienst gedruckt. – Mit Texten von Hans Marquardt, Salomon Friedlaender (Mynona), Suzanne Pagé und Heinz Ohff.

36,5 : 26,5 cm. 58, [2] Seiten, 3 Holzschnitte in Passepartoutblättern. – Tadellos.

490  Edition Lafranca – M. Rossiansky. Commentaires du silence.

€ 450

Aquatintes de Léon Zack. Locarno 1972. Mit zehn ganzseitigen Aquatintaradierungen von Zinkplatten. Originalbasteinband in -schuber.

Eins von 20 Exemplaren, die nur die französische Übersetzung des Dichters enthalten, weitere Exemplare erschien zweisprachig mit dem russischen Originaltext (Gesamtauflage 50). – Druckvermerk vom Künstler signiert. – Auf schwerem Bütten von Lafranca, als Wasserzeichen das Pressensignet und die Initialen des Künstlers. – Leon Zack (1892–1980) floh Anfang der 1920er Jahre vor den bolschewistischen Revolutionstruppen. Er lebte in Berlin, stellte u. a. bei Alfred Flechtheim aus und schuf Bühnenbilder und Kostüme für das Russische Theater von Boris Romanoff, dem er dann nach Paris folgte. Erst nach dem Krieg wandte sich Zack der abstrakten Kunst zu.

33,0 : 28,8 cm. [48] Seiten.

491  Edition Lafranca – Vera Feyder. Le sang. La trace. …

€ 600

Poème. Gravures d’André Evrard. Locarno 1973. Mit zehn Radierungen und sechs Prägedrucken. Lose Doppelbogen in drei Originalpappchemisen, zusammen in der schwarzen Originalleinenkassette.

Eins von 38 Exemplaren (Gesamtauflage 48). – Im Druckvermerk von Dichterin, Künstler und dem Buchgestalter und Verleger François Lafranca signiert. – Die beiden Dichtungen und weitere kürzere Texte auf schwerem Bütten. Dieses Papier schöpfte Lafranca selbst, als Wasserzeichen verwendete er das Pressensignet und die Initialen des Künstlers. – Jeweils Text und eine Graphik auf einem quer gefalteten Doppelblatt, drei Gesamttexte nochmals auf Transparentpapier serigraphiert. – Eine frühe buchkünstlerische Arbeit des Schweizer Künstlers, der noch andere Editionen von Lafranca illustrierte. – Selten.

33 : 28,5 cm. [68] Seiten.

492  Edition Lafranca – Peter Stein. Über den Kupferstich. – André Evrard. Lithographie.

€ 750

Propos donnés à voir. Locarno 1974 und 1986. Mit Originalgraphiken. Lose Doppelblätter in Originalumschlägen, -chemisen und -schubern.

Zwei Ausgaben der Edition, deren Publikationen sich stets besonders durch die von François Lafranca geschöpften schweren Büttenpapiere auszeichnen. – I. Text und Graphiken von Peter Stein. Die Erläuterungen zur Technik des Kupferstichs, durch eigene künstlerische Arbeiten beispielhaft illustriert, sind auch in französischer, italienischer und englischer Übersetzung enthalten. Eins von 17 Exemplaren der Vorzugsausgabe mit einer signierten Bleistiftzeichnung, einer Originalkupferplatte und einem Abdruck davon. Alle 50 Exemplare enthalten vier ganzseitige Radierungen unter dem Text, acht Kupferstiche und einen Prägedruck. Zudem liegt der Edition eine Schallplatte bei. Im Druckvermerk von Verfasser und Buchgestalter signiert. – II. Text und Graphiken von André Evrard. Die Erläuterungen zur Geschichte des Steindrucks, durch neunfarbige Lithographien bibliophil illustriert, auch in Deutsch und Englisch. Eins von 48 Exemplaren. Druckvermerk von Künstler und Buchgestalter signiert.

36 : 28 cm. [72] Seiten, 1 Zeichnung, 1 Radierung mit Druckplatte. – 36 : 32 cm [48] Seiten, 3 eingelegte Lithographien.

493  Edition Lafranca – Jean Arp. Ich lasse mich von der Arbeit führen […].

€ 450

Zwei Holzschnitte von Peter Hächler. Drei Holzschnitte von François Lafranca. [Cerentino] 1985. Fünf signierte und nummerierte Holzschnitte. Lose mit zwei Textblättern in Originalumschlag.

Eins von 50 und sechs für die Künstler bestimmten Exemplaren. – Von beiden Künstlern auch im Druckvermerk signiert. – Auf schwerem Bütten, handgeschöpft von François Lafranca. – Die Textpassage stammt aus Arps Dichtung »Mit gesenkten Lidern«.

41 : 47 cm. 12 Blätter.

494  Edition Lafranca – André Evrard. D’ombre et de lumière.

€ 450

Locarno 1997. Mit fünf Aquatintaradierungen und fünf Prägedrucken des Verfassers. Lose Bogen und Blätter in Originalumschlag und -schuber.

Eins von 33 Exemplaren (Gesamtauflage 44). – Im Druckvermerk von Künstler und Buchgestalter signiert. – Auf schwerem Bütten, geschöpft von François Lafranca für diese Ausgabe. – Die Typographie gestaltete Daniel Viret, gedruckt wurde für die Edition Rovana. – Die Dichtung Evrards auch in Englisch und Deutsch übersetzt. – Die Radierungen entstanden durch zunehmende Überarbeitung der Druckplatte.

32,5 : 27,5 cm. [40] Seiten, 5 Radierungen.

495  Quetsche – E. T. A. Hoffmann. Eine gräßlich gespenstische Geschichte.

€ 1000 ( R7 )

Mit illuminierten Radierungen von Ulikasten. Berlin 1986. Mit vier signierten blattgroßen Radierungen, davon drei farbig, und einem radierten Porträt. Originalmaroquinband mit vergoldeten Fileten, Rückenschild und blindgeprägtem Deckeltitel (Julia Büttelmann). Im gefütterten Schuber mit Lederkanten.

Erster Druck der Quetsche. – Eins von nur fünf Exemplaren der Luxusausgabe B, in Ganzleder gebunden und mit zwei zusätzlich beigelegten farbigen Radierungen, signiert und datiert (Gesamtauflage 100). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Gedruckt auf Zerkall-Bütten, die Textseiten mit farbiger ornamentaler Kopfleiste. – Uli Kasten (1933–2004), Maler, Graphiker und Bühnenbildner, war in den 60iger und 70iger Jahren in München Schwabing tätig, später ging er nach Berlin und arbeitete als freier Künstler. »Er war ein begnadeter Lehrer, ein genialer Buchillustrator, eine männliche Muse, so der wohlwollende Spott der Schriftstellerfreunde. Leben musste er vom Sozialamt, und von spärlichen Stipendien« (Der Tagesspiegel, 26.11.2004). – Reinhard Scheuble, Buchdrucker, Buchkünstler, Buchverleger, war von 1980 bis 89 Werkstattleiter in der Druckwerkstatt des Berufsverbandes Bildender Künstler Berlins, anschließend ging er als Meisterdrucker an die Städelschule in Frankfurt am Main. 1985 gründete er seinen Verlag und arbeitet seit dem freischaffend. Inzwischen erschienen 85 Bücher mit Originalgraphik, die Auflagenzahlen variieren zwischen 10 und 100 Exemplaren.

30,0 : 20,8 cm. 35, [5] Seiten, 2 Radierungen.

Spindler 101.1

496  Quetsche – Nikolai W. Gogol. Schreckliche Rache.

€ 500 ( R7 )

Gisela Mott-Dreizler Linolschnitte. Berlin 1987. Mit 20 blattgroßen und drei doppelblattgroßen Farblinolschnitten. Grün-brauner Maroquinband mit Blindprägung, geometrischen Intarsien und vergoldetem Rückentitel.

Zweiter Druck der Quetsche. – Eins von fünf Exemplaren der Luxusausgabe B mit einer zusätzlich beigelegten Zeichnung (Gesamtauflage 100). – Von der Künstlerin im Druckvermerk signiert. – Gedruckt auf Hahnemühle Kupferdruckbütten.

37,2 : 26,4 cm. 86, [4] Seiten.

Spindler 101.2

497  Quetsche – August Stramm. »Du.«

€ 1000 ( R7 )

Liebesgedichte. Zeichnungen von Helge Leiberg. Berlin, Quetsche 1987. Mit fünf doppelblattgroßen Aquarellen. Bemalter Originalleinenband mit vergoldetem Titel. Im Schuber.

Dritter Druck der Quetsche. – Eins von zwölf Exemplaren, davon zehn für den Verkauf. Da durchgehend mit Originalaquarellen illustriert, ist jedes Exemplar ein Unikat. – Auf handgeschöpftem Bütten. – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Der 1954 in Dresden geborene Helge Leiberg gründete dort 1979 mit A. R. Penck eine Malerband. 1984 reiste er in die Bundesrepublik aus. – Tadellos erhalten.

37,5 : 26,5 cm. 49, [3] Seiten.

Spindler 101.3

498  Quetsche – Bertolt Brecht. Vergnügungen.

€ 1000 ( R7 )

Berlin, Quetsche 1989. Mit fünf doppelblattgroßen Aquarellen von Monika Sieveking. Bemalter Originalleinenband mit Folienumschlag. Im Schuber.

Sechster Druck der Quetsche. – Unikatbuch. – Eins von zehn Exemplaren, auf handgeschöpftem Bütten. – Im Druckvermerk von der Künstlerin signiert. – Gedruckt wurde auf einer Andruckpresse in der Druckwerkstatt des Berufsverbandes Bildender Künstler Berlins. – Monika Sieveking (geboren 1944) war während ihres Studiums an der Berliner Universität der Künste (1964–1970) Meisterschülerin von Heinz Trökes. Sie lebt und arbeitet als freischaffende Künstlerin in Berlin.

37,5 : 26,5 cm. 49, [3] Seiten.

499  Quetsche – Adelbert von Chamisso. Peter Schlemihls wundersame Geschichte.

€ 500 ( R7 )

Zu dieser Erzählung hat Hanefi Yeter 12 Textzeichnungen und 5 colorierte Radierungen angefertigt. Berlin, Quetsche 1989. Mit fünf handkolorierten Radierungen über jeweils vier Seiten und zwölf Textillustrationen. Bemalter Originalleinenband. Im Schuber.

Siebter Druck der Quetsche. – Eins von fünf Exemplaren der Luxusausgabe B mit einer zusätzlich beigelegten Zeichnung, signiert und datiert (Gesamtauflage 135). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Gedruckt auf Zerkall-Bütten, Druck der Radierungen auf Hahnemühle-Bütten. – Hanefi Yeter (geboren 1947) studierte zunächst in Istanbul, seit 1973 lebt und arbeitet er in Berlin.

33,2 : 24,4 cm. 97, [3] Seiten.

500  Quetsche – Christoph Martin Wieland. Prinz Biribinker.

€ 1200 ( R7 )

Versehen mit neun farbigen Kaltnadelradierungen von Gisela Mott-Dreizler. Berlin 1990. Mit neun ganzseitigen signierten Farbradierungen. Originalpergamentband mit farbigem Rückenschild (Julia Büttelmann). Zusammen mit Halbpergamentmappe im Originalschuber.

Neunter Druck der Quetsche. – Eins von nur fünf Exemplaren der Luxusausgabe B mit acht (und einer weiteren) beigelegten aquarellierten Radierungen, die sämtlich nicht im Buch verwendet wurden, alle signiert und nummeriert (Gesamtauflage 65). – Gesetzt aus der Cicero Walbaum, gedruckt auf Arches-Bütten. – Die klassisch-strenge Typographie des Buches steht in reizvollem Gegensatz zu den farbenfreudigen Radierungen der Künstlerin.

36,5 : 24,5 cm. 91, [5] Seiten.

501  Quetsche – Arno Holz. Dafnis.

€ 1000 ( R7 )

Lyrisches Porträt aus dem 17. Jahrhundert mit 7 originalgemalten Bildern von Gisela Mott-Dreizler. Berlin, Quetsche 1992. Mit sieben Aquarellen, fünf davon doppelblattgroß. Bemalter Originalpappband im Schuber.

15. Druck der Quetsche. – Unikatbuch. – Eins von zehn Exemplaren, auf handgeschöpftem Bütten, insgesamt erschienen zwölf unikale Exemplare. – Im Druckvermerk von der Künstlerin signiert. – Gedruckt wurde auf einer Andruckpresse in der Druckwerkstatt des Berufsverbandes Bildender Künstler Berlins.

45,0 : 33,5 cm. [80] Seiten.

502  Quetsche – Klaus Bzdziach. Tieralphabet.

€ 800

Mit Originaloffsetgraphiken von Gisela Mott-Dreizler. Witzwort 2001. Mit 13 doppelblattgroßen Illustrationen und einer Titelvignette, alle nach farbigen Kreidezeichnungen. Farbig illustrierter Originalpappband.

39. Druck der Quetsche. – Eins von zehn Exemplaren der Vorzugsausgabe mit einer beigelegten signierten Zeichnung (Affe. Aquarell und farbige Kreiden) (Gesamtauflage 80). – Im Druckvermerk von Verfasser und Künstlerin signiert. – Das Leporello mit je zwei Buchstaben pro Doppelseite, von »Die Arbeiterklasse fragt sich: ›Was nu?‹ Der Affe laust sich vergnügt und schaut zu.« bis »Das Zebra hat manchmal die Streifen satt und wär lieber geblümt, kariert oder glatt.« – Tadellos erhalten.

34,0 : 16,8 cm. [30] Seiten.

503  Quetsche – Theodor Storm. Der kleine Häwelmann.

€ 1200

Holzschnitte von Gisela Mott-Dreizler. Witzwort 2013. Mit 21 doppelblattgroßen Farbholzschnitten. Bemalter Originallederband (Michael Knop, Berlin).

67. Buch der Quetsche. – Eins von acht Exemplaren der Vorzugsausgabe A im Unikateinband und mit einer beigelegten farbigen Mixed media-Graphik (Häwelmanns Fall. Tempera und Holzschnitt. 34 : 23 cm. Signiert und datiert), insgesamt erschienen 40 Exemplare. – Die farbenprächtigen Holzschnitte von Gisela Mott-Dreizler füllen die gesamten Seiten aus und bilden sowohl ganzseitige Illustration als auch Untergründe für den von Klischees gedruckten Text. – Auf starkem Hahnemühle-Bütten. – Im Laufe von 25 Jahren erschienen in Reinhard Scheubles »Quetsche« von Theodor Storm: Bulemanns Haus (19), Die Regentrude (27), Der Schimmelreiter (28), Pole Poppenspäler (41), Hinzelmeier (51), Landschaften (53) und als bisher letzter der vorliegende Band. – Verlagsfrisches Exemplar in der Originalleinenkassette.

38 : 25 cm. [44] Seiten.

504  Quetsche – Grafische Reihe der Quetsche.

€ 1200 ( R7 )

Erstveröffentlichungen und Originalgraphiken. Erster [bis] Zehnter Druck. Herausgegeben von Kerstin Hensel. Buchgestaltung von Matthias Gubig. Witzwort 2002–2006. Mit zahlreichen, meist farbigen und signierten Originalgraphiken. Originalhalblederbände, zusammen in Kassette.

Je eins von 80 Exemplaren der Ausgabe B (Gesamtauflage 120). – Druckvermerke von den Künstlern und Autoren signiert. – Alle Bände mit originalgraphischen Vorsätzen, unten nicht mitgezählt. – Alle tadellos erhalten.
I. Rainer Kirsch/Hans Ticha. Petrarca hat Malven im Garten und beschweigt die Welträtsel. Acht signierte Farbholzschnitte. 2002. – II. Ursula Krechel/Johannes Grützke. Mein Hallo, dein Ohr. Sechs signierte Lithographien. 2002. – III. Steffen Mensching/Anja Tchepets. Taxi Driving. Farblithographien, drei signiert. 2003. – IV. Wolfgang Hegewald/Karl-Georg Hirsch. Was uns ähnlich sieht. Neun signierte Holzschnitte. 2004. – V. Klaus Rifbjerg/Gisela Mott-Dreizler. Das Bild. Lithographien, zwei signiert. 2004. – VI. Ditha Brickwell/Monika Sieveking. Jede Stunde. Stille Nacht. 13 Linolschnitte, zwei kolorierte signiert. 2005. – VII. Günter Kunert/Friedel Anderson. Wohnen. Die Stadt als Museum. Das Stadion. Vier signierte Radierungen. 2005. – VIII. Ulrike Draesner/Lothar Seruset. Mittenwinter. Zehn Farbholzschnitte, neun signiert. 2006. – IX. Hans Christoph Buch/Uwe Bremer. Nachmittag eines Fauns und anderes Jägerlatein. Sechs signierte Holzschnitte. 2006. – X. Strictly Confidential. Cry for Help. 36 Scam Emails from Africa illustrated by Henning Wagenbreth. Farbige Linolschnitte, ein beigelegter signiert. 2006.

26,3 : 15,5 : 11,5 cm (Kassette).

505  Raamin-Presse – Friedrich Hölderlin. Patmos.

€ 800 ( R7 )

In der Schreibweise der dem Landgrafen von Homburg im Jahre 1803 überreichten Handschrift. Mit fünf Bildinitialen von Roswitha Quadflieg. Hamburg 1978. Mit fünf ganzseitigen farbigen Linolschnitten, 15 farbigen Initialen und einigen Zierstücken. Dunkelblauer Originaloasenziegenlederband. Rückentitel und Deckelvignetten in Negativblindprägung (Christian Zwang, Hamburg). Im Originalschuber.

Neunter Druck der Raamin-Presse. – Eins von 25 Exemplaren der Vorzugsausgabe in Ganzleder und mit der Extrasuite der fünf Linolschnitte, alle signiert und nummeriert (Gesamtauflage 105). – Im Druckvermerk von der Künstlerin signiert. – Gedruckt auf gelblichem, englischen Büttenkarton »Penshurst« von Barcham Green. – Die Ausgabe enthält Hölderlins früheste Textfassung und verschiedene Varianten.

31,5 : 19,0 cm. XXXII, [2] Seiten, 5 Linolschnitte.

Spindler 71.9. – Isphording II, 740

506  Raamin-Presse – Traumalphabet.

€ 600

Ein Schrift-Bilder-Buch das dreizehn wirklich geträumte Träume […] sichtbar macht. Nachgeträumt und festgehalten von Roswitha Quadflieg. Hamburg 1985/86. Mit 13 mehrfarbigen Holz-, Kunstharz- und Linolstichen. Hellblauer Originalkalblederband mit Blindprägung (Werkstatt Christian Zwang, Hamburg). Im Originalschuber.

15. Druck der Raamin-Presse Hamburg. – Eins von 40 Exemplaren der Vorzugsausgabe mit dem beigelegten signierten Extraabzug des Stichs zu »Traum des Pharao« (Gesamtauflage 205). – Von der Künstlerin im Druckvermerk signiert. – Das als Schriftmusterbuch gedachte Werk stellt die ungefähr sechzig Schriften vor, »die inzwischen, in Blei gegossen, in Schenefeld zusammengekommen« waren. – Gedruckt auf Hahnemühle-Bütten. – Jedem der Träume – von einem Pharao, Nebukadnezar, Christian Rosenkreutz, Philipp Otto Runge, Bettina von Arnim, Justinus Kerner, Kaspar Hauser, Carl Gustav Jung, Heinrich Wolfgang Seidel, Franz Kafka, Georg Heym, Emil Barth und Eugène Ionescu u.a. – werden vier Seiten gewidmet. Dort findet sich das jeweilige Alphabet der verwendeten Schrift, der Text und eine farbige Illustration.

31,5 : 22,4 cm. [2], 57, [7] Seiten.

Spindler 71.15

507  Raamin-Presse – Franz Kafka. Betrachtung.

€ 800 ( R7 )

Bilder von Roswitha Quadflieg. Hamburg 1990. Mit fünf mehrfarbigen Kunstharzstichen, kombiniert mit Kupfer- und Aluminiumätzungen. Schwarzer Originalkalblederband mit Seidenvorsätzen und Blindprägung (Werkstatt Christian Zwang, Hamburg). Im Originalschuber.

19. Druck der Raamin-Presse. – Eins von 40 Exemplaren der Vorzugsausgabe mit einer signierten Extrasuite der Stiche (Gesamtauflage 180). – Im Druckvermerk von der Künstlerin signiert. – Gedruckt auf cremefarbenem Velin »BFK Rives«. – Der Band vereint die 18 Erzählungen der 1913 erstmals erschienenen Sammlung und drei Tagebucheinträge Kafkas aus den Jahren 1912 und 1913. – »Monumental. Lackschwarzes Leder, geprägt mit Linien und den fünf Buchstaben seines Namens. Auf diese glänzende Mächtigkeit […] konnte nach dem Aufschlagen der Deckel nicht einfach Papier folgen. […] Mein neunzehntes Buch wurde ein Extrem an ›Materialstimmigkeit‹, und dafür habe ich das Risiko der ›Kostbarkeit‹ in Kauf genommen. Denn Leder ist Leder, und Seide ist Seide, und beide haben ihren Preis. […] Mein neunzehntes Buch ist auch eine Herausforderung an das Fingerspitzengefühl geworden. Wer keines besitzt, überblättert unberührt die Seide. Schade drum« (Roswitha Quadflieg). – Tadelloses Exemplar.

37,5 : 22,8 cm. 32, [4] Seiten, 5 Kunstharzstiche.

Quadflieg 168. – Slg. Achilles 543

508  Otto Rohse Presse – Johann Wolfgang von Goethe. Briefe aus Venedig.

€ 400

Kupferstiche von Otto Rohse. Hamburg 1963–1964. Mit 28 blattgroßen Kupferstichen. Flexibler Originalpergamentband mit Rückenvergoldung (Christian Zwang, Hamburg). Im Originalschuber mit gestochenem Signet der Presse (Entwurf: Hermann Bunz).

Erster Druck der Otto Rohse Presse. – Eins der etwa 200 nummerierten und in Pergament gebundenen Exemplare der Gesamtauflage von 300, Teile der Restauflage wurden 25 Jahre später in Leder gebunden (siehe die KatNr. LFDNR 63). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Handsatz aus der Garamond der Stempel AG. – Auf Hahnemühle-Bütten. – Als Blockbuch gedruckt und gebunden. – Der 1925 in Insterburg geborene Künstler studierte an der Landeskunstschule Hamburg bei Richard von Sichowsky und übernahm 1961 ein Lehramt an der Werkkunstschule Offenbach. 1962 gründete er seine eigene Presse in Hamburg.

27,3 : 23,4 cm. [56] Seiten.

Spindler 44.6. – Hack/Schwarz 1.01. – Tiessen II, 14

509  Otto Rohse Presse – Johann Wolfgang von Goethe. Briefe aus Venedig.

€ 450

Kupferstiche von Otto Rohse. Hamburg 1963–1964. Mit 28 blattgroßen Kupferstichen. Flexibler ziegelroter Originalmaroquinband mit Rückenverzierung in Negativblindprägung (Christian Zwang, Hamburg). Im Originalschuber mit gestochenem Signet der Presse (Entwurf: Hermann Bunz).

Erster Druck der Otto Rohse Presse. – Eins von 300 Exemplaren. – Die seltene Lederausgabe wurde 1989 aus wenigen Restexemplaren aufgebunden. – Im Druckvermerk vom Künstler signiert und mit Widmung für den Vorbesitzer. – Handsatz aus der Garamond der Stempel AG. – Auf Hahnemühle-Bütten. – Als Blockbuch gedruckt und gebunden. – Der 1925 in Insterburg geborene Künstler studierte an der Landeskunstschule Hamburg bei Richard von Sichowsky und übernahm 1961 ein Lehramt an der Werkkunstschule Offenbach. 1962 gründete er seine eigene Presse in Hamburg. – Sehr schönes Exemplar.

27,3 : 23,4 cm. [56] Seiten.

Hack/Schwarz 1.01a. – Spindler 44.6. – Tiessen II, 14

510  Otto Rohse Presse – Andreas Gryphius. Ausgewählte Sonette, Gedichte und Epigramme.

€ 300

Mit Holzstichen und Kupferstichen von Otto Rohse. [Zwei Bände]. Hamburg 1970–1971. Mit elf Kupfer- und elf Holzstichen im Text, meist blattgroß, einige Kupferstiche auf den Titelblättern. Originalhalblederbände mit goldgeprägten Titeln und blindgeprägten Deckelvignetten nach einem Holzschnitt (Christian Zwang, Hamburg). Jeweils im Originalschuber.

Zehnter und elfter Druck der Otto Rohse Presse. – Je eins von 170 Exemplaren (Gesamtauflage je 195). – Beide Bände im Druckvermerk vom Künstler signiert und nummeriert. – Handsatz aus der Schneidler-Mediaeval. – Gedruckt auf Zerkall-Bütten. – Tadellos erhalten.

28,7 : 18,9 cm. 59, [5] und 52, [8] Seiten.

Hack/Schwarz 1.10 und 11. – Spindler 44.15 und 16

511  Otto Rohse Presse – Provence.

€ 800

Im mittäglichen Frankreich. 34 Kupferstiche und Radierungen von Otto Rohse. Mit Texten von Malern und Dichtern, Forschern und Reisenden. Hamburg 1994. Mit 32 blattgroßen, teils mehrfarbigen Kupferstichen und Radierungen und je einem doppelblattgroßen Kupferstich auf den Vorsätzen. Dunkelgrüner Originaloasenziegenlederband mit Negativblindprägung, im Originalschuber.

47. Druck der Otto Rohse Presse. – Eins von 80 Exemplaren in Ganzleder, weitere 20 wurden in Pappe gebunden. – Mit einem signierten Separatabzug des Kupferstichs, der bei den Pappbänden auf dem Bezugspapier verwendet wurde. – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Auf Zerkall-Bütten. – Nachwort von Bertold Hack, der auch die Auswahl der Texte von Francesco Petrarca, Peter Handke, Benno Reifenberg, Vincent van Gogh, Rainer Maria Rilke, Wolfgang Koeppen, Friedrich Nietzsche, Jean-Henri Fabre und anderen übernahm. – Mit eigenhändiger Widmung des Künstlers für den Vorbesitzer. – Tadellos erhalten.

31,0 : 19,4 cm. 143, [5] Seiten.

Nicht mehr bei Hack/Schwarz. – Isphording II, 804. – Slg. Achilles 502

512  Triangular Press – Zwei Editionen von Barbara Tetenbaum.

€ 400

Portland/Oregon 1997 und 1999.

I. Gymnopaedia (second movement). 1997. Farbiger Schablonen- und Hochdruck auf Originalblättern eines alten Haushaltsbuches. Originalhalbleinenband. 39,7 : 16,5 cm. Zwölf Blätter. Eins von 25 Exemplaren. Im Druckvermerk (»using hillbilly printing methods, a disbound-rebound ledger and peripheral vision«) signiert und nummeriert. – II. A Visual Guide to Birdsong. Reproduced in Color by Lisa Onstad & Barbara Tetenbaum. 1999. Farbige Linolschnitte und Buchdruck. Originalleinenband. 15,2 : 8,7 cm. Zwölf Blätter. Eins von 20 Exemplaren. Im Druckvermerk von beiden Künstlerinnen signiert. »This book was inspired by a fascination with birds, the love of music and a delightful little book: ›A Manual of American & European Birds‹ published by Funk & Wagnalls« (Druckvermerk). – Beide tadellos. – Dazu: Half-Life. 25 Years of Books by Barbara Tetenbaum & Triangular Press. Portland 2005. Mit einem Verzeichnis der seit 1978 entstandenen Künstlerbücher von Barbara Tetenbaum (geboren 1957 in Cincinnati/Ohio).

513  Svato Zapletal – Carmina Burana.

€ 450 ( R7 )

Lieder aus Benediktbeuren. Hamburg, Svato 1997. Mit neun blattgroßen Farblinolschnitten von Svato Zapletal, alle signiert und nummeriert. Roter Originalziegenlederband mit Blindprägung (Jirina Halfarová). Im Originalleinenschuber mit montierten Farblinolschnitten.

29. Buch des Svato-Verlages. – Eins von 20 Exemplaren der römisch nummerierten Vorzugsausgabe mit einem beigelegten zweifach gefalteten Blatt mit Text und signiertem Farblinolschnitt (Gesamtauflage 130). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Nachwort von Doreen Gliemann. – Das Buch wurde in den Schauwerkstätten des  Museums der Arbeit hergestellt. 1987 regte die Wirtschaftsbehörde der Stadt Hamburg an, die Buchdruckabteilung des Museums zu nutzen, um Buchkünstler bei ihrer Arbeit zu unterstützen. – Sehr selten.

27,2 : 18,0 cm. 69, [7] Seiten.

514  Dreier Press Peter Zaumseil – Na Na Na Nasen.

€ 350

Texte: Volker Mixsa, Dresden. Holzschnitte: Michael Hofmann, Dresden; Konrad Schmid, Hartkirchen; Peter Zaumseil, Bernsgrün. Bernsgrün 1995. Mit 15, teils mehrteiligen bzw. gefalteten, meist farbigen Holzschnitten, zwei mit Papiercollage. Zweifarbig lackierter Originalhalbleinen-Holzdeckelband.

Eins von 30 Exemplaren. – Alle Holzschnitte vom jeweiligen, der Druckvermerk von allen drei Künstlern signiert. – Mit sechs Gedichten von Volker Mixsa und dem Lied »Die Nase« von Charles Aznavour, »gesungen« von Herman van Veen. – Die Holzschnitte, teils mit Ölfarben gedruckt, auf Velin, die Texte im Buchdruck auf dünnem Japanpapier. – Originelles Künstlerbuch, initiiert, gestaltet und verlegt von Peter Zaumseil (geboren 1955), der auch Texte der Weltliteratur ediert hat: Nibelungen, Hohelied, Kafka, Kunert, Jandl, Bukowski u. v. m.

39,5 : 41,0 cm. 12 Doppelblätter Graphik, 12 Textblätter. – Vorderdeckel mit kleinen Kratzspuren.

515  Uta Zaumseil. Eierkuchen

€ 400

Eigenverlag 1999. Acht Linol- oder Holzschnitte. Mit einem Textblatt im Originalhalbleinenband mit Deckelholzschnitt. Im Originalschuber.

Künstlerexemplar, eine Auflage konnten wir nicht nachweisen. – Auf dem Innendeckel signiert, datiert und als »e.a.« bezeichnet. – Die Geschichte eines Drachen Bodo, der für sein Leben gern Eierkuchen aß. – Uta Zaumseil (geboren 1962) arbeitet seit 1989 als freischaffende Künstlerin.

18,5 : 37,8 cm. 8 Blätter.

516  Unikatbücher – Eckhard Froeschlin – T. S. Eliot. Das wüste Land.

€ 600

Farbige Mixmediazeichnungen (Tusche, Aquarell,Fettkreide, Collage). 2003. 32,5 : 19,5 cm. 32 Seiten. Originalpappband und -schuber, beide aquarelliert. Auf dem letzten Blatt signiert.

Schönes Unikatbuch mit den farbkräftigen Malereien und dem mit Tuschpinsel geschriebenen Eliot-Text, dieser nach der Übersetzung von Eva Hesse. – Eckhard Froeschlin gründete 1990 die Edition Schwarze Seite für bibliophile Buch- und Mappenausgaben. »Durch Rückgriff auf Kunstgeschichte und Literatur sowie die Fülle des Erlebten und Gesehenen gelangt er zu einer eigenständigen Bild- und Formensprache, die auf poetisch-subtile bis explizit-eindeutige Weise Politik, Gesellschaft und Geschichte reflektiert. Diese kritische Auseinandersetzung mit der Welt findet sich auch in Froeschlins Buchkunst. In Zeiten von Laptop, Tablet und E-Book setzt er ganz auf die visuell-haptischen Qualitäten […]« (Peter Köster, talking-art.de, anlässlich einer Ausstellung in Remagen).

517  Unikatbücher – Eckhard Froeschlin – Lugares – Orte in Matagalpa.

€ 600

64 Aquarelle und Tuschpinselkalligraphien. 2009/2010. 26 : 22,5 cm. 64 Seiten. In Halblederband mit Jutesackdeckelbezügen. Auf dem letzten Blatt signiert.

Die Aquarelle und der Text entstanden während eines der regelmäßigen Aufenthalte Eckhard Froeschlins in Nicaragua, wo er Kurse für Graphik und Buchkunst organisierte. – In einem Brief an den Vorbesitzer beschreibt er die Arbeiten so: »In dieser Zeit sind etwa 45 kleine Aquarelle entstanden, die im ganzen eine Art Reisetagebuch sind […] Die Orte und Situationen sind unterschiedlich – entspannt auf dem Balkon in Matagalpa, lehrbegleitend und beobachtend an den Wasserfällen von Lagartillo während eines Aquarellkurses […]«. – Mit drei Briefbeilagen des Künstlers.

518  Unikatbücher – Axel Heibel. Buchobjekt – M.

€ 450 ( R7 )

Kartonschnitte und Aquarell. 1997. 36 : 27,5 : 2,8 cm. 64 Blätter in Halbleinenband. Auf dem hinteren Vorsatz signiert, datiert und betitelt.

Durch zunehmend größere Ausschnitte aus den Velinbogen transformiert sich der titelgebende Buchstabe M. Die meisten Blätter wurden von Heibel schwungvoll aber sparsam aquarelliert. – Axel Heibel (geboren 1943) befasste sich seit Mitte der 1970er Jahre mit Falttüchern und deren Bemalung. Diese Arbeit inspirierte ihn zu Buchobjekten, die seitdem in unregelmäßigen Abständen entstehen.

519  Unikatbücher – Christoph Meyer. Paul Celan

€ 2500

22 Aquarelle, mit Tusche überarbeitet. 2015. 55 : 33 cm. Auf dem letzten Aquarell signiert und als »Malerunikat« bezeichnet, monogrammiert und datiert. Als Buch gebunden.

Großartiges Malerbuch des Berliner Buchkünstlers. – Enthält das Gedicht »Chymisch« (aus »Niemandsrose«) und seinen bereits 1959 entstandenen Prosatext »Gespräch im Gebirg«. – Die Aquarelle, übermalt mit Tusche bzw. dem kalligraphierten Text, teils als Doppelseiten konzipiert. – Von Markus Rotman, Berlin, in Naturleinen gebunden und mit dem Silberfolienumschlag. Auch die beiden Innendeckel mit übermalten Aquarellen. – Christoph Meyer, geboren 1954 in Greifswald, studierte in Berlin. In den Jahren 2004–2007 entstanden seine zehn »James Joyce Unique Books«, jedes zu einem Gedicht des Künstlers. Die Reihe wurde 2011 in der Neuen Sächsischen Galerie in Chemnitz ausgestellt. In den letzten 15 Jahren schuf Meyer auch Unikatbücher zu Gedichten und Zyklen von Durs Grünbein, Bob Dylan, Peter Rühmkorf und Uwe Kolbe sowie zahlreiche Künstlerbücher zu Friedrich Nietzsche, Tom Waits, Paul Celan, Michel Houellebecq, Heiner Müller, Bertold Brecht, Johannes Bobrowski, Bert Papenfuß, Simone Schneider und Nelly Sachs. – Ausstellungen in Berlin, Frankfurt am Main und Peking. – Tadellos.

520  Unikatbücher – Gisela Mott-Dreizler – Brüder Grimm. Das Dietmarsische Lügenmärchen.

€ 800

Aquarell und Tuschfeder. 2002. 14,7 : 28,7 cm. 32 Seiten. Bemalter Pergamentband. Auf dem letzten Blatt signiert und datiert.

Gisela Mott-Dreizler, die Lebens- und künstlerische Partnerin vom Quetsche-Drucker und -Verleger Reinhard Scheuble, ist für ihre farbenfrohen Aquarelle zu deutschen Märchen bekannt, viele wurden im gemeinsamen Witzworter Pressenverlag verlegt. – Die auf ein altes plattdeutsches Tanzlied zurückgehende Dichtung berichtet vom Lahmen, Tauben und Blinden, die zusammen einen Hasen jagen, von ziegengroßen Fliegen, über Land segelnden Schiffe und anderen »Fake News«. – Auf Velin. – Der Text mit Tuschfeder kalligraphiert, die Illustrationen in Tusche und Aquarell. – Die Vorsätze und Einbanddeckel wurden ebenfalls mit Aquarell und Tusche bemalt. – Im einem illustrierten Schuber.

521  Unikatbücher – Manfred Prochotta. Göthe – Nähe des Geliebten.

€ 450 ( R7 )

48 Aquarelle, teils mit Fettkreide und Tusche überarbeitet. 1986–1987. 25,5 : 17,2 cm. Signiert und datiert. Als Buch gebunden.

Manfred Prochotta (1956–1991) war ein Schüler von Wilhelm Neufeld. 1980 gründete er gemeinsam mit Peter Malutzki und seiner Frau Heidi Hübner die FlugBlatt-Presse. Es entstanden im Laufe der Jahre mehrere Unikatbücher. Das vorliegende mit beidseitig aquarellierten Japanbüttenblättern, wodurch die dunklen, getuschten Partien eines Bildes zum Bestandteil des rückseitigen werden. Der Text des Goethe-Gedichts mit verschiedenfarbigen Fettkreiden kalligraphiert. – Für den Einband wurden Balsaholzdeckel mit Japanpapier bezogen und aquarelliert. – Makellos.

522  Unikatbücher – Thomas Rug – Andreas Glück. Die kleine Vampyrendesavouierung.

€ 400

18 Tuschfederzeichnungen, teils koloriert, und eigenhändig kalligraphierter Text. 1999. 18,5 : 13 cm. 24 Seiten. Büttenbroschur mit Deckelillustration. Auf dem Hinterumschlag signiert.

Auszug aus »Ich kann mich nur an jetzt erinnern« (Graz 1998). – Auf Büttenpapier (innen grau, Umschlag altrosa) von John Gerard, Rheinbach. – Kalligraphiert und mit großen, teils doppelblattgroßen Tuschzeichnungen von Thomas Rug (geboren 1953) seit 1993 Professor an der Kunsthochschule Halle (Burg Giebichenstein).

523  Unikatbücher – Ottfried Zielke. K. Malewitsch. 150 Lubok.

€ 900

145 Originalgouachen und fünf weitere auf der bemalten Originalbox. 2005. Ca. 11 : 16 cm, alle rückseitig monogrammiert.

Unikates Objekt, eine Hommage des Künstlers an die russischen »Lubki«, die in Russland vom 17. bis ins frühe 20. Jahrhundert populären sozialkritischen und satirischen Bilderbogen. Die russischen Futuristen wie Gontscharowa, Larionow und Malewitsch ließen sich von den einfachen Darstellungen inspirieren. – Ottfried Zielke (1936–2016) bemalte 145 postkartengroße Blätter und Pappen in leuchtenden Farben und betitelt fast jede Darstellung mehr oder weniger ausführlich: Ich fahre einen T34 von Maybach. – Kohlenklau. – Blut + Ehre, Kampf dem Vergessen. – Gestern war’s da aß ich Ente. – Mücke fliegt Hund in den Mund und sticht ins Dada-Herz. – Manifest: Sei Lokomotive unter Volldampf. – Streichholz + 2 Nasenhaare. – Die BRD hat es NIE gegeben. – Skandal Faules Ei. Deutschland führte 1930 639 Millionen Eier ein. – Dr. J. G. Seine Kinder nannte er Helga Hilde Helmut Hedda Holde Heide. – Rückseitig durchgehend nummeriert 1–145, die übrigen fünf Gouachen zieren die Seiten und den Deckel der leinenkaschierten Holzbox (20 : 15 : 13 cm).

524  Ottfried Zielke und Uwe Warnke. Serielle Texte. Visuelle Poesie.

€ 180

Berlin, Mariannenpresse 1995. 28 Serigraphien von Ottfried Zielke mit Illustrationen und kalligraphierten Texten, davon vier auf der illustrierten Originalbroschur.

81. Druck der Mariannenpresse. – Eins von 100 Exemplaren. – Im Druckvermerk von beiden Künstlern signiert. – Die Texte stammen von Uwe Warnke, Ottmar Zielke schrieb und illustrierte sie. – Mit dem Beiblatt Danksagung an die Senatsverwaltung.

22,0 : 22,5 cm. 24 Seiten.

525  Die Buchillustration in Deutschland, Österreich und der Schweiz seit 1945.

€ 300

Ein Handbuch. Herausgegeben von Wolfgang Tiessen. Mit einem einleitenden Essay von Hans Adolf Halbey. Band I [bis] VI. Neu-Isenburg, Wolfgang Tiessen 1968-1989. Mit zahlreichen Abbildungen. Originalleinenbände.

Eins von 150 Vorzugsexemplaren, jeder Band mit zwei beigelegten signierten Originalgraphiken: Werner Neufeld, Imre Reiner, Otto Rohse, Eduard Bargheer, HAP Grieshaber, Christoph Meckel, Gertrude Degenhardt, A. Paul Weber, Paul Eliasberg, Simon Dittrich, Georg Eisler und Karl-Georg Hirsch. – Noch immer viel verwendetes und gern zitiertes Standardwerk zur Buchillustration der Nachkriegsjahrzehnte. Neben einem Bildteil, der eine Auswahl von Neuerscheinungen vorstellte, jeder Band am Ende mit dem Verzeichnis der im Berichtszeitraum veröffentlichten illustrierten Bücher bestimmter Künstler.

19,8 : 22,0 cm. – Einbände etwas angestaubt, einer mit Druckstelle an der Oberkante, sonst tadellos.

526  Albert Spindler. Typen.

€ 200

Pressendrucke des deutschen Sprachraums seit 1945. Eine Bibliographie. Mit einem Vorwort von Eva-Maria Hanebutt-Benz. Gifkendorf, Merlin 1988. Mit zahlreichen Abbildungen. Originalleinenband mit -schutzumschlag im Originalschuber.

Erste und einzige Ausgabe. – Eins von 80 Exemplaren der besseren Vorzugsausgabe B mit 27 in einer Mappe beigegebenen, teils signierten Druckproben (nicht aufgebundene Druckseiten, Überdrucke, Makulaturdrucke usw.). – Das Standardwerk zum Thema Pressendrucke nach dem Zweiten Weltkrieg.

28,0 : 21,0 cm. 335, [1] Seiten.

527  Bibliophile der DDR im Umbruch – Zwei Bücher, zwei thematische Beigaben.

€ 500

1990–1996.

I. Jan Silberschuh. Ostberliner Treppengespräche. Berlin, Katzengrabenpresse 1990. Mit Bildtafeln nach Gemälden von Hans Ticha. Fadengehefteter Originalpappband mit Deckelschild und Bauchbinde. Eins von 99 Vorzugsexemplaren mit einer signierten Serigraphie von Hans Ticha als Beilage. Das letzte Buch der DDR, laut Druckvermerk ausgeliefert am 2. Oktober 1990, 23:59 Uhr. – II. Hugo Ball u. a. Ein Krippelspiel bruitistisch. Berlin, Da & Da Druck 1996. Originalbroschur. Künstlerexemplar, neben der 200er Auflage. Im Druckvermerk vom Herausgeber und Buchgestalter Lutz Nessing signiert. Alle verwendeten Papiere (Karteikarton, Fotoalbenkarton, Löschkarton) sind »Restposten aus DDR-Produktionen«. – Dazu: Horst Kunze. Bibliophilie im Sozialismus. Leipzig 1969. Mit Illustrationen von Karl-Georg Hirsch, Werner Klemke u.v.a. Originalhalbpergamentband. Eins von 750 Exemplaren. – Eisenbahnerehrenwort. Nonkonforme Kunst – illegale Bücher. Ausstellung 1991/92 im Buchmuseum der Sächsischen Landesbibliothek Dresden. Von den beteiligten Künstlern (Lutz Fleischer, Petra Kasten und Andreas Hegewald) signiert. Mit einem Text von Hartmut Sauer. – Zwei weitere Beigaben.