Vorschau 5 : Thomas Mann. Der Tod in Venedig.

Novelle. München, Hyperion 1912 Blauer Originalecrasélederband mit Vergoldung (signiert: E. Ludwig Frankfurt a/M). Im Originalschuber.

13. Druck für die Hundert. – Exemplar LXXI von 100, handschriftlich nummeriert. – Gesetzt in der Tiemann-Kursiv der Gebrüder Klingspor, die hier erstmals verwendet wurde. – Gedruckt auf Hundertbütten bei Poeschel & Trepte, Leipzig. – Erste Ausgabe der Novelle, die nach der Adriareise von Thomas und Katja Mann 1911 entstand. Im Helden der Novelle, Gustav von Aschenbach, setzt Thomas Mann dem Komponisten Gustav Mahler ein Denkmal, von dessen Tod er während seiner Reise erfuhr. »Leidenschaft als Verwirrung und Entwürdigung war eigentlich der Gegenstand meiner Fabel« (TM an Carl Maria Weber, 4. VI. 1920). – Eine der seltensten und gesuchtesten Thomas Mann-Erstausgaben, sie erschien noch vor dem Abdruck in »Die Neue Rundschau«. Der Text dort wie in allen späteren Drucken von der hier vorliegenden Textfassung leicht abweichend. – Exlibris Lucy Spiegl.

ChristianHesse