1034 Max Beckmann – Kasimir Edschmid. Die Fürstin.

Mit sechs Radierungen von Max Beckmann. Frankfurt-Berlin-Wien, Ullstein/Propyläen 1973. Mit sechs Illustrationen. Originalhalbleinenband mit Titelschild im Originalschuber.

Beschreibung

Eins von 80 nummerierten Vorzugsexemplaren der Ausgabe A1 (Gesamtauflage 400) mit der beigelegten Radierung „Theater“ von 1916, diese auf Bütten und rückseitig vom Sohn des Künstlers Peter Beckmann signiert und mit dem Nachlaßstempel versehen. – Fotomechanischer Nachdruck der Erstausgabe, die 1918 bei Kiepenheuer erschienen ware. – Edschmid hatte Max Beckmann im Atelier seines Vetters Ugi Battenberg kennengelernt und berichtete davon in seinem »Tagebuch 1958–1960«: »Damals begann der neue Beckmann, der Beckmann jenseits des Titanic-Gemäldes«. – »Aufspießen, demaskieren, entlarven, hinter den ekstatischen Wortergüssen Edschmids die seelische Situation der Menschen sichtbar machen: das ist die Aufgabe, die sich Beckmann hier gestellt hat. Leidenschaftlich und erregt, gleichermaßen gedrängt und verkürzt wie die Prosa Edschmids, radierte er seine seitengroßen Bilder« (Jürgen Eyssen, in: Buchkunst in Deutschland, S. 163).

30,0 : 23,5 cm. 81, [3] Seiten.

Vgl. Raabe/Hannich-Bode 60.6

LOT Nr: 28-1034-33 Kategorie: