105 Alfons Mucha – Robert de Flers. Ilsée.

Prinzessin von Tripolis. Deutsch von Regine Adler. Lithographien von A. Mucha. Prag, B. Koci 1901. Mit 132 Farblithographien, davon fünf ganzseitige, von Mucha und einem blindgeprägten Vortitel von A. Charpentier. Grüne Originalbroschur mit floraler Deckelillustration nach Mucha in Gold und Schwarz. In der Originalumschlagmappe mit goldgeprägtem Titel.

»Hauptwerk der Art Nouveau« (Papiergesänge)

Beschreibung

Eines der schönsten Bücher des Jugendstils. – Erste deutsche Ausgabe. – Exemplar 323 von 800. – Auf Vélin. – »Zum ersten Mal stehen in Muchas Werk zwei Darstellungsprinzipien nebeneinander: die Illustration und die Ornamentik. Abgesehen von den sich um den Rahmen der Seite schlingenden und sich zu Flechtwerk entwickelnden Bändern machte Mucha für die ornamentalen Elemente Anleihen bei Flora und Fauna […] eine ganz im Einklang mit dem Text stehende Symbolik wird in Ilsée sichtbar« (Kat. Darmstadt S. 47). – Alfons Mucha (1860–1939) bestimmte die Vorstellungen vom Jugendstil bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts wie kaum ein zweiter Künstler. – Nahezu perfektes Exemplar, so gut erhalten sehr selten.

30,3 : 24,2 cm. [10], 52, [4], 53–94, [4], 95–128, [8] Seiten. – Zwei Seiten mit unbedeutenden Flecken im Rand. – Bindung etwas gelockert, der Papierrücken dadurch mit dünnen Einrissen. Die Mappe in Lederoptik an den Rändern etwas berieben.

Bridges L 11a. – Mucha/Henderson 132. – Vgl. Monod 4731 und Papiergesänge 11 (die französische Ausgabe von 1897)