111 Emil Orlik – H. M. Weiss. Li.

Begleitet durch Radierungen, Aquarelle und Handzeichnungen von Emil Orlik. Berlin, Eigenbrödler [1925]. Mit fünf signierten Radierungen und 24, teils farbig lithographierten Tafeln. Cremefarbener Originallederband mit vergoldeter Negativprägung auf Rücken und beiden Deckeln sowie Kopfschnittvergoldung. Im Schuber. – Widmungsexemplar.

Beschreibung

Erste Ausgabe. – Eins von 125 Exemplaren der Vorzugsausgabe auf Japan und mit den signierten Radierungen (Gesamtauflage 1.000). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert, von ihm stammt auch der Einbandentwurf. – Mit kolorierter Zeichnung und Widmung für »Wendt zur guten Erinnerung« auf dem Vorblatt und einer Visitenkarte des Künstlers mit eigenhändigem Gruß »an Sie und Ihre werte Frau. Es würd mich sehr interessieren zu hören was Sie als Chinakenner zum Ganzen sagen«. – H. M. Weiss’ Erzählungen spielen in der Zeit der Bürger- und Revolutionskriege. Emil Orlik (1870-1932) bereiste 1912 China und beschäftigte sich seitdem intensiv mit der fernöstlichen Kunst, die Illustrationen gehen auf damals entstandene Skizzen zurück. Die Faszination des Fernen Ostens wirkte in seinem Spätwerk und ließ ihn 1926 den Wunsch äußern, im hohen Alter »Gwakyo Rojin« genannt zu werden, »der in das Zeichnen vernarrte Greis«. – Sehr schönes Exemplar.

26,5 : 20,3 cm. [8], 78, [8] Seiten. 5 Radierungen, 24 Tafeln.