131 Henri le Riche – Longus. Les pastorales ou Daphnis et Chloé.

Traduction d’Amyot, Revue et complètée par Paul-Louis Courier. Illustrée de 23 gravures originales en noir et en couleurs par Henri le Riche. Paris, Henri le Riche 1928. Mit 23 kolorierten Radierungen im Text. Schwarzer Maroquinband mit vergoldetem Rückentitel, Innendeckel mit farbigen Lederapplikationen und ornamentaler Vergoldung, Vorsätze mit grüner Moiré-Seide bezogen (signiert: Flammarion).

Beschreibung

Exemplar 35 von 50 der Vorzugsausgabe (Gesamtauflage 210) auf »Japon nacré« mit einer Suite der Radierungen, diese jeweils der im Buch verwendeten vorgebunden, unkoloriert aber mit großen Remarquen. – Auf einem eingebundenen Doppelblatt Velin d’Arches eine signierte Blei- und Farbstiftzeichnung (Frauenporträt). – Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Der Originalumschlag ist eingebunden. – Henri le Riche (1868–1944), französischer Maler, Bildhauer und Graphiker wurde bereits 1888 mit dem »Prix de Rome« ausgezeichnet, 1922 gewann er die Silbermedaille des »Salon Paris«. – Die Suitenradierungen mit feinem, teils farbigem Plattenton. – Die Radierplatten wurden nach dem Ausschleifen der Remarquen nicht verkürzt, so dass die Textblöcke in den Plattenabdruck eingefügt werden konnten, was zusammen mit den zart aquarellierten Radierungen eine anmutige Einheit bildet. – In Verbindung mit der eleganten Typographie auf mattglänzendem Japanpapier entstand eine stimmungsvolle Interpretation des berühmten Textes. – Flammions Einband verblüfft bei schlichtem Äußeren mit der prachtvollen Art Déco-Verzierung der Innendeckel.

33,3 : 26,2 cm. 154, [6] Seiten. – Winzige Bereibungen der Bünde. Hinteres Innengelenk nach der letzten Lage angeplatzt.

Monod 7263