131 Hundertdrucke – Friedrich Hebbel. Die Nibelungen.

Ein deutsches Trauerspiel in drei Abteilungen. München, Hyperion 1912. Grüner Maroquinband mit Rücken-, reicher Deckel- und Kopfschnittvergoldung, Wildseidenvorsätzen und -spiegeln (signiert: H. Fikentscher, Leipzig). Im Schuber mit Lederkanten.

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Beschreibung

Zwölfter Druck für die Hundert. – Eins von 100 Exemplaren. – Druck auf weißem Hundert-Velin bei Joh. Enschedé en Zonen, Haarlem. – Die früher als »Tauchnitz-Fraktur« bekannte Schrift geht auf den Verleger, Holzschneider und Schriftreformer Johann Friedrich Unger (1753–1804) zurück, der sich um 1790 um eine Einführung der Antiqua-Schriften in die deutschen Druckereien bemühte. Die allgemeine Ablehnung dieser Reformbestrebungen führte zur Entwicklung der Unger-Fraktur, »die der deutschen Druckschrift eine leichtere Form geben und sie der Antiqua annähern sollte«. Bis zur Auflösung seiner Firma 1810 vielfach verwendet, geriet die Schrift für viele Jahrzehnte in Vergessenheit. Erst die Pressendrucker des frühen 20. Jahrhunderts entdeckten sie wieder und sorgten für ihre weite Verbreitung.

27,8 : 19,8 cm. 291, [5] Seiten. – Rücken stark verblasst.

Rodenberg 411, 12. – Schauer II, 60

LOT Nr: 23-0131-33 Kategorie: