141 Max Slevogt. Schatten und Träume.

Berlin, Bruno Cassirer 1926. Zwölf signierte Radierungen und eine 13. (Selbstbildnis) auf dem Buchdeckel. Originalhalbpergamentband mit Kordelheftung.

Beschreibung

Exemplar 12 von 50 auf englischem Handbütten. – Gedruckt bei Carl Sabo, Berlin. – »Die Darstellungen sind teils literarischen Stoffen (Macbeth, Faust) entnommen, teils entstammen sie der Phantasie des Künstlers. Die Beziehung zu den ›Schwarzen Szenen‹ ist nicht nur durch die düstere Thematik, sondern auch mit dem Titelblatt gegeben. Wieder nimmt eine Vision Gestalt an, diesmal jedoch weniger unbestimmt und ungleich bedrängender. Slevogt sieht sich nun auch nicht mehr als ›Schauender‹, sondern als Leidender« (Norbert Suhr, in Söhn, S. 14f.). – Tadellos erhalten.

30,0 : 41,8 cm. 13 Blätter.

Rümann 86. – Söhn 767–779. – Nicht im Kat. Lindenau-Museum