1527 André Dunoyer de Segonzac – Pierre de Ronsard. Quelques Sonnets.

Eaux-fortes de Dunoyer de Segonzac. Paris 1955. Mit 51 Radierungen, davon zwei auf den Titeln, die übrigen blattgroß. Hellbrauner Maroquinband mit blindgeprägten Deckelvignetten, vergoldetem Rückentitel; Innendeckel mit Lederintarsien und Wildlederspiegel (signiert: Jean-Étiènne). Im Originalschuber mit Lederkanten.

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Beschreibung

Eins von 120 Exemplaren auf Velin d’Arches mit Wasserzeichen »feuille de ronce« (Gesamtauflage 210). – Pierre de Ronsard zählt zu den wichtigsten Dichtern der französischen Renaissance. Seine stark von Petrarca beeinflussten Sonnette gelten als »Höhepunkte der europäischen Renaissance-Lyrik« (H.W. Wittschier. Die Lyrik der Pléiade. 1971). Zahlreiche Künstler haben im Laufe der Jahrhunderte diese Liebesgedichte illustriert. Die zarten Landschaften, Blumen und Frauenfiguren der Radierungen von Dunoyer de Segonzac zählen sicher zu den schönsten dieser Kunstwerke. Nach den Georgique des Vergil wandte sich Dunoyer de Segonzac 1948 den Ronsard-Sonnetten zu. – Die geprägten Deckelvignetten mit Porträts eines antiken Dichters und einer Frauenfigur der Renaissance, umrahmt von einem griechischen bzw. einem Zitat aus den Metamorphosen des Ovid. – Tadellos schönes Exemplar in eleganter Bindung.

32,0 : 16,5 cm. [106] Blätter.

Monod 9925. – Rauch 123

LOT Nr: 28-1527-33 Kategorie: