156 Stefan Zweig – Paul Leppin. Prager Rhapsodie.

Erstes [und] Zweites Buch. Mit Bildern nach Lithographien von Hugo Steiner-Prag. Prag, Arthur Werner 1938. Mit einem Porträt des Verfassers und neun Tafeln. Originalhalbpergamentbände. Rückentitel und Deckelvignetten vergoldet. Im Originalschuber.

Beschreibung

Erste Ausgabe. – Exemplar 49 von 100 der Vorzugsausgabe auf Van Gelder-Bütten, von Autor, Künstler und dem Verfasser der Einleitung, Stefan Zweig, signiert. – Erstes Buch: Helldunkle Strophen. Gedichte. Mit einer Einleitung von Stefan Zweig. – Zweites Buch: Das Antlitz der Mutter. Kleine Prosa. Mit einer Selbstbiographie des Dichters. – Paul Leppin (1878–1945) gehörte zum sogenannten »Prager Kreis« und war mit bekannten Dichter*innen des Expressionismus befreundet. 1938 wurde er vom tschechoslowakischen Ministerium für Kultur ausgezeichnet, ein Jahr später, nach dem deutschen Einmarsch von der Gestapo verhaftet. – Stefan Zweig, der seit 1934 im Londoner Exil lebte, würdigte den Lyriker Leppin in seiner Einleitung. – Tadellos schönes Exemplar.

19,3 : 12,3 cm. 56, [4]; 89, [7] Seiten.

Klawiter J 40. – Sennewald 38