179 Kurt Schwitters. Die Kathedrale.

8 Lithos. Hannover, Paul Steegemann 1920. Sieben blattgroße, rückseitig unbedruckte Lithographien in der Originalbroschur mit der achten Lithographie auf dem Vorderdeckel.

»Ehrenplatz in der Geschichte der neueren Graphik«

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Beschreibung

Erste und einzige Ausgabe. – Erschienen als Nummer 41/42 der Reihe »Die Silbergäule«. – »Die Graphiken der ›Kathedrale‹ sind zweifellos die schönsten und originalsten, die Schwitters in dieser Zeit hervorgebracht hat, und dürfen einen Ehrenplatz in der Geschichte der neueren Graphik beanspruchen« (Schmalenbach/Bolliger). Sie gehören zu den frühesten »Merz«-Arbeiten Schwitters. – Von dem originellen Verschlussstreifen »Vorsicht: Anti-Dada […] « ist hier der rückseitige Teil »Man weise aufgebrochene Exemplare zurück. K. S. Merz. 1920.« vorhanden. Die Banderole gilt als Reaktion Schwitters‘ auf die Ächtung durch den Berliner Dada-Kreis, der ihn von der »Ersten Internationalen Dada-Messe« zurückgewiesen hatte. – »In this booklet, the bits are printing type, doodles, and old shoe soles. Rebelling against traditional forms and techniques, Schwitters used such ephemera as the construction material for an ideal building, or cathedral« (Castleman, MoMA 1994/95, Seite 158).

22,4 : 14,4 cm. 8 Blätter. – Heftklammern durch Fadenheftung ersetzt, im Falz minimal fleckig.

Schmalenbach/Bolliger 251. – Dada global 124. – Raabe/Hannich-Bode 273.2. – Meyer 38. – Garvey 278

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