192 Kelmscott Press – Geoffrey Chaucer. The Works

Das »opus magnum« der Kelmscott Press

[…] now newly imprinted. Hammersmith 1896. Mit zahlreichen Bordüren und Initialen nach William Morris und 87 Holzschnitten nach Edward Burne-Jones. Hellbrauner Schweinsleder-Holzdeckelband mit Blindprägung im Stil der Zeit und vergoldetem Rückentitel.

Schätzpreis: 75.000

Startpreis: 60.000

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Description

Eins von 425 Exemplaren auf Bütten, weitere 13 wurden auf Pergament gedruckt. – Gesetzt aus der Chaucer Type, einige Titelzeilen aus der Troy Type. – Die Arbeiten an dem Buch dauerten fast zwei Jahre, William Morris starb nur wenige Wochen nachdem die beiden ersten Exemplare fertiggestellt waren. – Kein anderer Druck der legendären englischen Presse erreichte die Ausstattungsfülle und Opulenz des Chaucers. »Der ›Chaucer‹ unterscheidet sich von den vorangegangenen Publikationen der Kelmscott Press durch den ungewöhnlichen Reichtum an ornamentaler Dekoration und die Vielzahl der Illustrationen, die in schmale floral ornamentierte Rahmen eingestellt sind.« (Michaela Braesel, in Englische Buchkunst um 1900, Hamburg 1994). Zu dem Bildschmuck kommen die zahlreichen großen und kleinen Initialen in Morris’ großzügiger Typographie – der Folioband ist ein Höhepunkt der frühen modernen Buchkunst und zugleich der Kulminationspunkt von Morris’ Auffassungen eines »Ideal Book«. – Tadellos schönes Exemplar, in dunkelblauem Buckram-Schuber.

44 : 30,5 cm. [4], II, [2], 554, [4].

Peterson A 40. – Tomkinson 117, 40. – Garvey 45. – Braesel, Englische Buchkunst 4

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