192 Maximilian-Gesellschaft – Friedrich von Schiller. Wallenstein.

Ein dramatisches Gedicht mit Steinzeichnungen von Hans Meid. Berlin 1915–1918. Mit 60 Lithographien im Text. Grüner Maroquinband, Deckel-, Steh- und Innenkantenfileten, Zierstücke, Titel und Kopfschnitt vergoldet.

Beschreibung

Die zweite Jahresgabe für 1914/15 wurde kriegsbedingt verzögert erst 1918 ausgeliefert. – Eins von 300 Exemplaren. – Gesetzt aus der Fraktur- und Schlemihl-Schrift von Walter Tiemann. – Gedruckt auf Zanders-Bütten. – Enthält »Wallensteins Lager«, »Die Piccolomini« und »Wallensteins Tod«. – Hans Loubiers, der für die Herstellung des Buches verantwortlich war, lobte es überschwänglich: »Sein erstes Buch nach eigener Wahl des Gegenstandes und der graphischen Technik […] Ich schätze das Buch als eines der bestillustrierten unter den neueren Büchern« (in: Die neue deutsche Buchkunst, 1921, Seite 108 mit Abbildung). – Schöner, jedoch unsignierter Einband, mit grün-goldenen Kleisterpapiervorsätzen.

30,2 : 19,8 cm. 313, [1] Seiten.

Deutsche Bibliophilie 1898–1930, S. 119. – Jentsch, Meid XIII und 148–207 b (von b). – Badorrek-Hoguth 1.53. – Lang, Impressionismus 126

LOT Nr: 26-0192-33 Kategorie: