198 Heinrich Kornmann. Mons Veneris,

Fraw Veneris Berg, Das ist Wunderbar und eigentliche Beschreibung der alten Haydnischen und Newen Scribenten Meynung von der Göttin Venere […] von den Wasser, Erd, Lufft und Fewer, Menschen, sampt vielen andern wunderbaren Geschichten, In und auff den Bergen und Hölen hin und wider in der Welt […] Frankfurt am Main, Jacob Fischer 1614. Neuer Pergamentband mit Rückentitel in Gold.

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Beschreibung

Erste Ausgabe. – »Äußerst interessantes Buch, besonders wegen der vielen darin mitgetheilten Sagen und Lieder (darunter […] Tanhäuser, Merlin, Stauffenberg, Persina […]) Höchst selten und sehr begehrt! Enthält viel über die galanten Weiber des Alterthums und Mittelalters.« (Hayn/Gotendorf). – Wichtige Publikation des hessischen Juristen Heinrich Kornmann (1579–1656?) zu dem Sagenmotiv »Venusberg«, jenem Ort, an dem die Göttin Venus mit ihren Nymphen und Nixen Hofstaat hält und durch ihre Schönheit angelockte Menschen ins Verderben führt. – Mit teils »vielversprechenden« Kapitelüberschriften: »Von dem Beyschlaff Martis mit Venere«, »Von dem Priapo der Veneris Sohn«, »Von den Weibern, so da mancherley Beyschlaffs erdacht und beschrieben«, »Von dem schandtlichen Nachtfest Bacchanalia«, »Von der vberauß grossen Vppigkeit der Lydier« u. v. m.

16,0 : 10,0 cm. [24], 423, [1] Seiten. – Teils stärker gebräunt. Im zweiten Drittel Wurmlöcher und -gänge, ein Blatt mit Randabriss, dadurch minimaler Textverlust.

Hayn/Gotendorf III, 607f. – Graesse IV, 45: »écrit curieux très rare«

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