204 Rupprechtpresse – [Friedrich Spee von Langenfeld]. Trutz-Nachtigal

»das vielleicht schönste Erzeugnis unserer Barockpoesie« (Karl Wolfskehl)

oder Geistliches Poetisch Lustwäldlein. Als noch nie zuvor in Teutscher Sprach auff recht Poetisch gesehen ist. […] Durch einen Priester der Societet Jesu. Anno 1634. München 1929. Blauer Originalmaroquinband. Kopfschnitt, Rückentitel, Deckelvignette und Zierstücke vergoldet. Im gefütterten Schuber mit Lederkanten.

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Description

46. Buch der Rupprechtpresse. – Exemplar 7 von 150. – Auf Bedenkbütten mit dem Signet der Presse als Wasserzeichen. – Die Holzschnitt-Vignette auf dem Titel, die auf dem Kreuz singende Nachtigall wurde auch als Deckelvignette verwendet. – »Der Autor erklärt den Titel des Buches in der Vorrede: ›weil er trutz allen Nachtigalen süß und lieblich singet und zwar aufrichtig Poetisch‹. In diesen wundervollen Worten mit ihrer für das 17. Jahrhundert fast unbegreiflichen Kindlichkeit und Einfachheit ist das Wesen des Buches wirklich gekennzeichnet. […] Das 17. Jahrhundert kennt nichts ähnliches« (Karl Wolfskehl, in Backe). – Von der Jury der Deutschen Buchkunststiftung ausgezeichnet als eins der »50 schönsten Bücher des Jahres 1929«. – Makellos schönes Exemplar, Einband wie bei Backe bzw. »Das Zelt« beschrieben.

30 : 18 cm. [12], 284, [8] Seiten.

Backe S. 206. – Rodenberg 536, 46

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