213 Walter Benjamin. Der Begriff der Kunstkritik in der deutschen Romantik.

Originalbroschur in Edelkassette

Inaugural-Dissertation der Philosophischen Fakultät der Universität Bern zur Erlangung der Doktorwürde. Berlin 1920. Originalbroschur mit hellblauem Heftstreifen auf dem Rücken. In schwarzer Ecrasélederkassette (signiert: K. H. Neumann).

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Description

Erstdruck von Benjamins Erstlings, eines der sehr seltenen Belegexemplare, die Benjamin in Bern vorlegen musste. – Auch die Handelsausgabe, erschienen kurze Zeit später als Heft 5 von »Neue Berner Abhandlungen zur Philosophie und ihrer Geschichte«, ist inzwischen selten, da ein Großteil der Auflage bei einem Lagerbrand vernichtet wurde. – Gedruckt hatte die 112 Seiten Arthur Scholem, der Vater von Benjamins Berliner Jugendfreund Gershom, der 1918/19 mit ihm in Bern studierte. – Benjamin, der mit summa cum laude bestand, schrieb über seine Arbeit: »Was sie sein sollte ist sie geworden: ein Hinweis auf die durchaus in der Literatur unbekannte wahre Natur der Romantik« (Briefe, S. 208, zitiert nach Marbacher Magazin). – »[…] noch sechzig Jahre später galt diese Arbeit als ein Grundpfeiler in der Romantikforschung.« (Die Berliner Literaturkritik, 26.09.08). – Schönes Exemplar in einer vergleichsweise zurückhaltend eleganten Einbandkassette und Chemise aus schwarzem Ecraséleder, Rückentitel vergoldet, mit Wildleder gefüttert, die Chemise mit Buntpapierdeckelbezügen.

21,3 : 14,2 cm. 111, [1] Seiten. – Die ersten 5 Blätter oben mit unauffällig ergänztem Eckabriss (ohne Textverlust), das vorletzte Blatt mit kurzem Randeinriss, das letzte Blatt auf Karton aufgezogen, dieser mit in den Heftstreifen eingebunden.

Brodersen C 1. – Marbacher Magazin 55/1990, Nr. 37

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