32 Hamburger Presse – Minnelieder aus dem schwäbischen Zeitalter

neu bearbeitet und herausgegeben von Ludwig Tieck. Mit Bildern. Hamburg 1918. Mit Titelvignette und vier Textillustrationen, davon zwei blattgroß nach den Kupferstichen von Philipp Otto Runge. Dunkelbrauner Maroquinband mit Rücken-, Deckel-, Kanten- und Schnittvergoldung (signiert: Franz Weisse). Im Schuber.

Beschreibung

Zweiter Druck der Hamburger Presse. – Eins von 150 Exemplaren auf Bütten (Gesamtauflage 500). – Gedruckt in der Hamburger Druckerei-Gesellschaft Hartung & Co. – »Runge machte die zierende Arabeske zum Träger von Symbolen, und gemeinsam mit L. Tieck schuf er in den Minneliedern […] mit symbolischen Buchkupfern die eigentümlichste Illustration eines deutschen Buches« (Stubbe in: Hauswedell/Voigt, mit ausführlicher Würdigung). – Nachdruck der Ausgabe von 1803, neu gesetzt aus der Frühlingsschrift von Rudolf Koch. – Die Hamburger Presse wurde 1918 von dem hiesigen Buchhändler Walther Barth gegründet. Ihr künstlerischer Leiter war Anton Kling, wie auch der Buchbinder Franz Weisse, Lehrer an der Staatlichen Kunstgewerbeschule in Hamburg.

22,5 : 15,4 cm. [16], XXIV, [2], 234, [2] Seiten. – Rücken verblasst.

Rodenberg 155, 2. – Zur EA: Goedeke VI 38, 61, Slg. Borst 959, Rümann 2178