36 Hundertdrucke – Friedrich Hebbel. Die Nibelungen.

Ein deutsches Trauerspiel in drei Abteilungen. München, Hyperion 1912. Dunkelblauer Ecrasélederband mit schöner ornamentaler Filetenvergoldung auf beiden Deckeln, reicher Rückenvergoldung und Kopfgoldschnitt (signiert: Carl Sonntag, Jun. Leipzig).

Ein Meisterstück von Carl Sonntag Junior

Beschreibung

Zwölfter Druck für die Hundert. – Exemplar LXXXI von 100 römisch nummerierten. – Druck auf weißem Hundert-Velin bei Joh. Enschedé en Zonen, Haarlem. – Gesetzt aus der Unger-Fraktur, benannt nach dem Verleger, Holzschneider und Schriftreformer Johann Friedrich Unger (1753–1804). Er hatte sich Ende des 18. Jahrhunderts um eine Einführung der Antiqua-Schriften in die deutschen Druckereien bemüht. Die allgemeine Ablehnung dieser Reformbestrebungen führte zur Entwicklung einer Frakturschrift, »die der deutschen Druckschrift eine leichtere Form geben und sie der Antiqua annähern sollte«. Bis zur Auflösung seiner Firma 1810 vielfach verwendet, geriet die Schrift danach für viele Jahrzehnte in Vergessenheit und wurde erst durch die Pressendrucker des frühen 20. Jahrhunderts wiederentdeckt und verbreitet. – Sehr schön erhalten.

27,8 : 19,8 cm. 291, [5] Seiten.

Rodenberg 411, 12