379 Maximilian-Gesellschaft – Friedrich von Schiller. Wallenstein.

Ein dramatisches Gedicht mit Steinzeichnungen von Hans Meid. Berlin 1915–1918. Mit 60 Lithographien im Text. Brauner Maroquinband mit schwarzem Rückenschild. Rückentitel und -fileten, Deckel, Steh- und Innenkantenfileten sowie Kopfschnitt vergoldet und teils in Schwarz geprägt (signiert: Hans Glökler, Berlin).

Beschreibung

Jahresgabe 1914–15 für die Mitglieder der Maximilian-Gesellschaft, kriegsbedingt verzögert aber erst 1918 ausgeliefert. – Eins von 300 Exemplaren. – Gesetzt aus der Fraktur- und Schlemihl-Schrift von Walter Tiemann. – Gedruckt auf Zanders-Bütten. – Druck der Lithographien auf der Pan-Presse, ab Seite 193 von Hermann Birkholz, Berlin. – Enthält »Wallensteins Lager«, »Die Piccolomini« und »Wallensteins Tod«. – Hans Loubiers, der für die Herstellung des Buches verantwortlich war, lobte es überschwänglich: »Sein erstes Buch nach eigener Wahl des Gegenstandes und der graphischen Technik […] Es sind glänzende, lebhaft bewegte Impressionen und Schiller tief nachempfunden. […] Ich schätze das Buch als eines der bestillustrierten unter den neueren Büchern« (in: Die neue deutsche Buchkunst, 1921, Seite 108 mit Abbildung).

30,8 : 19,5 cm. [4], 313, [5] Seiten. – Rücken kaum merklich verfärbt.

Jentsch, Meid XIII und 148–207. – Badorrek-Hoguth 1.53. – Schauer II, 91

LOT Nr: 23-0379-33 Kategorie: