429 Einbände – Anthrazitfarbener Bastardlederband von Werner Kießig, Berlin,

mit Negativblindprägung. Rückentitel und Deckelkantenfileten vergoldet. – Inhalt: Vergils Georgika. Ins Deutsche übertragen von Rudolf Alexander Schröder. München, Bremer Presse 1924.

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Beschreibung

Eins von 200 Exemplaren der Vorzugsausgabe auf Bütten. – Schöner Handeinband des Berliner Buchbindemeisters Werner G. Kießig (1924–2014), der seit Mitte der 1970er Jahre für Unikateinbände das Signet »K im stilisierten Buch« (Entwurf Herbert Prüget) verwendete. – Werner Kießig war unter anderem der von Wolfram Benda für »The Bear Press« bevorzugte Buchbinder. – Ehemals Sammlung Martin Wandersleb (Theologe und Bibliophiler, 1924–2005): Mit seinem Holzschnitt-Exlibris (von Gerhard Marcks, Lammek 457, eins von nur drei Exlibris des Künstlers, neben dem eigenen und dem für seine Frau Maria) auf dem Innendeckel und dem Exlibris-Stempel (Entwurf Otto Rohse), dieser in das Leder des Hinterdeckels geprägt. – Ober- und Unterkanten beider Deckel und des Rückens sind mit einer vergoldeten Streicheisenfilete verziert, auch der Rückentitel wurde vergoldet. – Das Leder indischer Bastardschafe, die Haare wie eine Ziege statt Wolle tragen, wird wegen seiner Weichheit geschätzt, jedoch nur selten verwendet. – Schönes Exemplar in Leinenschuber mit Deckelschild. – Wir danken Axel Haidle, Leipzig, für seine erhellenden Hinweise.

27,8 : 19,5 cm. 97, [1] Seiten. – Einige Seiten leicht geknittert und mit winzigen Stockflecken. Eine Blattecke ergänzt.

Lehnacker 62

LOT Nr: 23-0429-33 Kategorie: