44 Ernst Ludwig Kirchner – Georg Heym. Umbra vitae.

Nachgelassene Gedichte. Mit 47 Originalholzschnitten von Ernst Ludwig Kirchner. München, Kurt Wolff 1924. Grüner Originalleinenband mit Holzschnitt in Gelb und Schwarz über beide Deckel und zwei farbigen Holzschnittvorsätzen.

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Beschreibung

Erste Ausgabe mit diesen Illustrationen. – Exemplar 195 von 500 (Gesamtauflage 510). – Gedruckt auf gelblichem Bütten. – Diese »Krönung expressionistischer Buchillustration« (Jürgen Eyssen, in: Buchkunst in Deutschland, S. 130) ist einer Initiative von Hans Mardersteig zu danken. Ende Februar 1922 schrieb er an Kurt Wolff: »Er [Kirchner] hat in seinen Mußestunden schon seit Jahren zu eigener Freude Heyms Umbra vitae illustriert. […] Ich würde Ihnen dringend raten, daß Sie einen Neudruck des Bändchens mit den Holzschnitten machen« (K. W. Briefwechsel eines Verlegers, S. 391). – Neben den Textholzschnitten schuf Ernst Ludwig Kirchner auch die Holzschnitte für die rosa-blau gedruckten Vorsätze und den farbigen Einband. – Bereits 1921 druckte Hans Mardersteig im »Genius« zwei der Umbra Vitae-Holzschnitte ab – in dem Artikel »Über Kirchners Graphik« von Louis de Marsalle, dem Pseudonym Kirchners, das dieser für Texte über sich selbst verwendete. – »Umbra vitae was the artist’s major effort« (Castleman S. 229). – Sehr schönes Exemplar.

23,2 : 16,0 cm. [4], 62, [6] Seiten. – Vorderdeckel mit einem winzigen Tuschespritzer. – Rückseitig auf dem Vorsatzblatt eingeklebter Holzschnitt (8,5 : 8,5 cm), handschriftlich bezeichnet »ELKirchner«. – Vorderer Vorsatz am Oberrand leicht gewellt.

Dube 759-807 u. 61 II. – Raabe/Hannich-Bode 123.3. – Jentsch 152. – Lang, Expressionismus 175. – Garvey 142. – Papiergesänge 45

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LOT Nr: 26-0044-33 Kategorie: