49 Walter Klöckner. Der kleine Muck.

Vier kolorierte Holzschnitte. 1926. 11,5 : 11,5 cm bzw. 5,3 : 4,3 cm (18 : 14 cm). Signiert, datiert und betitelt.

Beschreibung

Handabzüge auf Japan, die drei großen Bildmotive mit kolorierten Bordüren, als Blatt 1 die Einbandvignette. – Walter Glöckner (1901–1973) studierte an der der Kölner Kunstgewerbeschule, aus der 1926 die Kölner Werkschule hervorging. Richard Riemerschmid wurde, in Nachfolge von Martin Elsässer, deren erster Direktor. Bei der Eröffnung formulierte der damalige Oberbürgermeister Konrad Adenauer seinen »Bauhaus-Anspruch« an die Schule so: »[…] in Bonn is de Wissenschaft [= Universität] un in Düseldorf de Kunst [= Kunstakademie] un in Kölle will ich Beides« (www.deutscherwerkbund-nrw.de). – Walter Klöckner unterrichtete an der Werkschule von 1926 bis 1931. In der Werkstatt der Hochschule entstanden angeblich 100 Exemplare (nach dem Impressum des einzigen Exemplars in öffentlichem Besitz, UB Köln) einer kleinen Buchausgabe mit Hauffs Text und vier Holzschnitten von Klöckner. Angesichts der Seltenheit darf bezweifelt werden, ob die Auflage erreicht wurde. – Sehr schönes Beispiel für expressionistische Kinderbuchillustration.

In Passepartouts montiert, der vignettengroße Holzschnitt in dessen Ausschnitt leicht gebräunt.

Zu Klöckner: Vollmer III, 66. – Die Buchausgabe (auch) nicht in »Bilderwelt«

LOT Nr: 26-0049-33 Kategorie: