51 Hamburger Presse – Minnelieder aus dem schwäbischen Zeitalter,

neu bearbeitet und herausgegeben von Ludewig Tieck. Mit Bildern. Hamburg 1918. Mit Titelvignette und vier Textillustrationen, davon zwei blattgroß nach den Kupferstichen von Philipp Otto Runge. Gelber Maroquinband mit Rücken-, Deckel-, Kanten- und Schnittvergoldung (signiert: Franz Weisse).

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Beschreibung

Zweiter Druck der Hamburger Presse. – Exemplar 1 von 150 auf Bütten (Gesamtauflage 500). – Gedruckt in der Hamburger Druckerei-Gesellschaft Hartung & Co. – Nachdruck der Ausgabe von 1803, neu gesetzt aus der Frühlingsschrift von Rudolf Koch. – »Runge machte die zierende Arabeske zum Träger von Symbolen, und gemeinsam mit L. Tieck schuf er in den Minneliedern […] mit symbolischen Buchkupfern die eigentümlichste Illustration eines deutschen Buches« (Stubbe in: Hauswedell/Voigt, mit ausführlicher Würdigung). – Die Hamburger Presse wurde 1918 von dem hiesigen Buchhändler Walther Barth gegründet. Ihr künstlerischer Leiter war Anton Kling, der – wie Franz Weisse – an der Hamburger Kunstgewerbeschule unterrichtete. – Ebenso schöner wie typischer Einband des Hamburger Buchbinders Franz Weisse. Besonders schön hier die feine Bordüre auf den Stehkanten und die grün-schwarzen Marmorpapiere auf den Vorsätzen. – Unter dem Druckvermerk der goldgeprägte Atelier-Stempel Franz Weisse. – Im Schuber. – Siehe auch KatNr. 430: Dritter Druck der Hamburger Presse.

22,5 : 15,4 cm. [16], XXIV, [2], 234, [2] Seiten.

Rodenberg 155, 2. – Zur EA: Goedeke VI 38, 61, Slg. Borst 959, Rümann 2178

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