650 Einbände – Schwarzer Maroquinband von Ignatz Wiemeler.

– Inhalt: Julius Rodenberg. In der Schmiede der Schrift. Karl Klingspor und sein Werk. Im Gutenbergjahr 1940. Berlin, Büchergilde Gutenberg 1940. Mit Porträts, Bildtafeln und zahlreichen Abbildungen und Schriftproben.

Beschreibung

Prachtvoller Handeinband des bedeutenden deutschen Buchbinders Ignatz Wiemeler (1895–1952). 1925 wurde er auf Vorschlag Walter Tiemanns als Lehrer an die Leipziger Akademie berufen und war dort bis 1945 tätig. – Auf fünf echten Bünden, fünf der sechs Rückenfelder mit waagerechten Linien in Gold, das dritte Rückenfeld mit dem vergoldeten Titel. – Die Deckelkanten mit einfacher, Steh- und Innenkanten mit doppelten vergoldeten Fileten. Die Rückenhäubchen mit strahlenförmigen Goldfileten, Kopfschnitt vergoldet und poliert, Kapitalbändchen handumstochen. – Auf dem Vorderdeckel die ligierten Initialen »KK«, ebenfalls handvergoldet. – Fliegende Vorsätze und Spiegel mit beigefarbener Seide bezogen. – Schuber mit schwarzen Maroquinlederkanten, als Bezugspapier schwarz-graues Kleisterpapier, mit Leinen gefüttert. – Am Unterrand des hinteren Innendeckels die goldgeprägte Signatur »Ignatz Wiemeler«, auf einem kleinen intarsierten Lederstreifen. – Kurt Londenberg konnte diesen Einband (»Besitzer unbekannt«) nur nach einem Foto beschreiben. – Die Ausstattung der bibliophilen Festschrift übernahm Walter Tiemann, der Text wurde aus seiner Kleist-Fraktur gesetzt. Die Geschichte der Schriftgießerei Klingspor und ihrer wichtigsten künstlerischen Mitarbeiter ist mit Abbildungen und zahlreichen Schriftproben »illustriert«. – Auf festem Velin.

26,5 : 19,3 cm. 172 Seiten, 6 Tafeln. – Schuberbezugspapier mit kleinen, ausgebesserten Schabstellen.

Londenberg 243

LOT Nr: 23-0650-33 Kategorie: