73 Carl Friedrich Schulz-Euler (Hanns Wolfgang Rath) und seine Exlibris.

Sammlung von 33 Exlibris (mit 24 zusätzlichen Abzügen), neun Vorzeichnungen und 30 eigenhändigen Briefe und Karten von insgesamt 16 Künstlern.

Mit drei Tuschzeichnungen von Willi Geiger

Schätzpreis: 1.200

Startpreis: 900

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Beschreibung

Carl Friedrich Schulz-Euler (1880–1934), begeisterter Exlibris-Sammler, -Forscher und -Verleger, erteilte einigen zeitgenössischen Künstlern den Auftrag, für ihn ein Exlibris zu entwerfen. Die vorliegende Sammlung belegt diese Leidenschaft in einzigartiger Weise, enthält sie doch nicht nur fertige Exlibris sondern häufig auch Vorzeichnungen, Probedrucke sowie ergänzende Korrespondenzen der Künstler.
Inhalt: Mathilde Ade (1877–1953, München): Kolorierter Klischeedruck (zwei Exemplare) mit Entwurf (Tusche), Chromolithographie, Radierung (vier Abzüge), sechs eigenhändige Briefkarten. – Hanns Bastanier (1885–1966, Berlin): Radierung (zwei Fassungen), vier eigenhändige Briefe. – Franz Born (1881–1917, Schwalenberg): Zwei Lithographien, signiert. – Max Bucherer (1883–1974, Schweiz): Zwei Holzschnitte, einer zweifarbig, einer signiert. – Julius Diez (1870–1957, München): Klischeedruck, elf eigenhändige Briefe und Schriftstücke. – Willi Geiger (1878–1971, München): Drei Tuschzeichnungen, drei Radierungen (eine in vier Abzügen, eine signiert), fünf Klischeedrucke. – Hermann Hirzel (1864–1939, Berlin): Klischeedruck (drei Abzüge, einer rückseitig signiert und beschriftet), eigenhändiger Brief, eigenhändige Postkarte. – Willibald Kress (unbekannt): Exlibris »Aus der Mörike Sammlung Hanns Wolfgang Rath«, Tuschzeichnung und zwei Klischeedrucke. – Walter Kühn (1895–1970, Österreich): Radierung, laut Notiz von H. W. Rath der einzige Abzug, Tuschzeichnung (Entwurf), Radierung (kein Exlibris), sechs eigenhändige Briefe, eine Briefkarte. – Reinhold Nägele (1884–1972, Stuttgart): Zwei Radierungen, eine signiert und als »Probedruck/unfertig« bezeichnet (diese Graphik war lange Zeit im Œuvreverzeichnis unbekannt), eine in zwei verschieden farbigen Abzügen. – Armand Rassenfosse (1862–1934, Belgien): Radierung (zwei verschiedenfarbige Abzüge, dazu zwei Probedrucke und die Entwurfszeichnung (Bleistift), zwei weitere radierte Exlibris (nicht Schulz-Euler). – Alfred Soder (1880–1957, Basel): drei Radierungen, zwei in je zwei verschiedenfarbigen Abzügen, eine weitere Radierung (signiert, kein Exlibris). – Otto Ubbelohde (1867–1922): Radierung (zwei Abzüge). – John Jack Vrieslander (1879–1957, Bayern): vier Klischeedrucke, teils in mehreren Abdrucken, zwei mit Tuschvorzeichnung. – Hubert Wilm (1887–1953, Kaufbeuren) Farblithographie, signiert. – Robert Wosak (1876–1944): Aquarellierte Tuschfederzeichnung. – Dazu: Sonderdrucke aus Exlibris-Zeitschriften, vier Kleingraphiken, Briefe an den Vorbesitzer u. a. m.
Aus dem Besitz eines Frankfurter Mörike-Sammlers, was sein Interesse an Schulz-Euler erklärt, der ebenfalls Leben und Werk des schwäbischen Dichters untersuchte und unter seinem Pseudonym »Hanns Wolfgang Rath« entsprechende Publikationen veröffentlichte.

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